DE3322172C2 - Vorrichtung zum Reinigen und Sortieren von Getreide, Sämereien und ähnlichem Nutzgut - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen und Sortieren von Getreide, Sämereien und ähnlichem NutzgutInfo
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- DE3322172C2 DE3322172C2 DE19833322172 DE3322172A DE3322172C2 DE 3322172 C2 DE3322172 C2 DE 3322172C2 DE 19833322172 DE19833322172 DE 19833322172 DE 3322172 A DE3322172 A DE 3322172A DE 3322172 C2 DE3322172 C2 DE 3322172C2
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Abstract
Bei einer Vorrichtung zum Reinigen und Sortieren von Getreide und dergleichen mit einer Windausleseeinrichtung (7), mittels der aus dem Aufgabegut eine nach unten durchfallende Fraktion (A) abgeschieden wird, mit einer unterhalb der Windausleseeinrichtung (7) angeordneten, die Fraktion (A) aufnehmenden Siebeinrichtung, die zwei Siebgruppen mit jeweils mindestens einem Reinigungssieb (24 bzw. 30) und mindestens einem leitungsmäßig hiermit verbundenen Sortiersieb (27 bzw. 35) aufweist, und mit zwischen der Windausleseeinrichtung (7) und den Reinigungssieben (24 bzw. 30) sowie zwischen diesen und den Sortiersieben (27 bzw. 35) angeordneten Leiteinrichtungen (29 bzw. 32) ist im Bereich des Ausgangs der zu den Reinigungssieben (24 bzw. 30) führenden Leiteinrichtung (29) eine Umschalteinrichtung (60) vorgesehen, mittels der wahlweise der reinigungssiebseitige Zugang zu jeweils einer Siebgruppe freigebbar und zu den jeweils anderen Siebgruppen absperrbar ist. Hierdurch ist eine separate Benutzung der einzelnen Siebgruppen vorzugsweise für unterschiedliche Getreidesorten möglich.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen und Sortieren von Getreide, Sämereien und ähnlichem
Nutzgut, mit einer Windausleseeinrichtung, mittels weleher
aus dem Aufgabegut eine nach unten durchfallende Fraktion abgeschieden wird, mit einer unte-halb der
Windausleseeinrichtung angeordneten, die von dieser abgeschiedene Fraktion aufnehmenden Siebeinrichtung,
die mindestens zwei Siebgruppen mit jeweils mindestens einem mit einem Wechseleinsatz bestückbaren
Reinigungssieb und mindestens einem leitungsmäßig hiermit verbundenen, mit einem Wechseleinsatz bestückbaren
Sortiersieb aufweist, mit mit zwischen der Windausleseeinrichtung und den Reinigungssieben sowie
zwischen den Reinigungssieben und den Sortiersieben angeordneten Leiteinrichtungen.
Anordnungen dieser Art werden in der Regel so betrieben, daß die von der Windausleseeinrichtung abgeschiedene,
nach unten durchfallende Fraktion, die bereits den größten Anteil des Nutzguts enthält, das noch
in schwereres und leichteres Nutzgut sortiert werden kann, in zwei Teilströme aufgeteilt wird, von denen der
erste Teilstrom praktisch nur schwereres Nutzgut und der zweite Teilstrom leichteres und schwereres Nutzgut
enthält. Jeder Teilstrom wird dabei einer auf seine spezielle Zusammensetzung abgestellten Siebgruppe zugeführt,
wobei im Bereich der dem zweiten Teilstrom zugeordneten Sortiersiebe der im zweiten Teilstrom noch
enthaltene Anteil an schwererem Nutzgut zurückgewonnen werden kann. Die Praxis hat gezeigt, daß hierbei
aufgrund der spezieilen Behandlung beider Teilströme
eine hohe Durchsatzleistung erzielbar i.;L
Es kommt in der Praxis aber auch ab und zu vor, daß in Übergangsphasen der Erntezeit zwei Getreidearten,
die sich hinsichtlich ihrer Körnungsstruktur stark unterscheiden, wie z. B. Raps und Braugerste, gleichzeitig angeliefert
und in Silos aufgenommen werden müssen Da die Anlieferer in der Regel der Reihe nach bedient werden,
kann sich hierbei ein häufiger Wechsel de: mit der gattungsgemäßen Vorrichtung zu behandelnden Nutzgutes ergeben. Jede Körnungsstruktur verlangt spezielle
Reinigungs- und Sortiersiebe. Dem wurde bisher dadurch Rechnung getragen, daß diese Siebe ausgewechselt
wurden. Die Folge eines häufigen Siebwechsels sind jedoch hohe Maschinenstillstandszeiten und damit trotz
der an sich gegebenen, guten Durchsatzleistung ein unzureichendes Gesamtergebnis.
Aus dem DE-GM 82 22 989 ist zwar eine Anordnung mit mehreren übereinander angeordneten Soniersiebgruppen
bekannt, bei der im Bereich der zu den Sortiersieben
führenden Leiteinrichtung eine Umschalteinrichtung in Form einer Flügelwelle vorgesehen ist, mittels
welcher der Zugang zu den Sortiersieben gruppenweise absperrbar bzw. freigebbar ist und umgekehrt. Hierbei
können zwar zwei Sortiersiebgruppen mit unterschiedlichen, auf jeweils eine Getreidesorte abgestimmten Sieben
Verwendung finden, so daß bei einem häufigen Wechsel des Aufgabeguts ein Austausch der Sortiersiebe
entfällt Bei dieser bekannten Anordnung findet jedoch keine Reinigung des Aufgabeguts, d. h. keine Absiebung
von Schrollen und dergleichen statt. In dem DE-GM 82 22 989 befindet sich zwar der Hinweis, daß
die hieraus entnehmbare Anordnung in Zusammenarbeit mit einer Windsichtungsmaschine verwendet werden
kann. Bei einer Windsichtungsmaschine ist zwar unterhalb des Rosts vielfach ein Schrollensieb angeordnet.
Bei einem Wechsel des Aufgabeguts muß dieses Schrollensieb jedoch ausgetauscht werden, da sich die
Struktur der abzusiebenden Schrollen von Getreideart zu Getreideart ändert. Der Austausch des Schrollensiebs
erfordert jedoch ein Abstellen der Maschine. Bei der bekannten Anordnung gemäß DE-GM 82 22 989
sind daher trotz der vorgesehenen Umschalteinrichtung hohe Maschinenstillstandszeiten nicht vermeidbar.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, mit einfachen und daher kostengünstigen
Mitteln eine Vorrichtung eingangs erwähnter Art zu schaffen, bei der das aufgegebene Gut nicht nur
sortiert wird, sondern auch eine Absiebung der Schrollen erfährt und bei der dennoch im Falle eines Nutzgutwechsels
eine schnelle, praktisch keinen Maschinenstillstand erfordernde Umstellung möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einer Anordnung gattungsgemäßer Art im Bereich
des Ausgangs der von der Windausleseeinrichtung zu den Reinigungssieben führenden Leiteinrichtung eine
Umschalteinrichtung vorgesehen ist, mittels der wahlweise der Zugang zu jedem Reinigungssieb einer
Siebgruppe freigebbar und zu jedem Reinigungssieb jeder weiteren Siebgruppe absperrbar ist.
Diese Maßnahme gestatten eine schnelle, wahlweise Aktivierung bzw. Passivierung jeweils einer kompletten,
sowohl eine Reinigungs- als auch eine Sortiersiebung durchführenden Siebgruppe und ermöglichen somit bei
Einsatz von an unterschiedliche Getreidesorten angepaßten Reinigungs- und Sortiersieben in den einzelnen
Siebgruppen die Annahme unterschiedlicher Getreidesorten,
ohne daß bei einem Wechsel des Annahmeguts Betriebsunterbrechungen erforderlich wären, was sich
insbesondere in Obergangsphasen der Erntezeit, in welchen
unterschiedliche Getreidesorten in meist kleineren Chargen angenommen werden müssen, positiv auf die
Wirtschaftlichkeit auswirkt Da jede Gruppe jeweils ein separates Reinigungssieb und diesem nachgeordnete
Sortiersiebe enthält, ist hierbei in vorteilhafter Weise
ίο auch bei einer wahlweisen Aktivierung der einzelnen
Siebgruppen sowohl eine exakte Reinigungssiebung zum Absieben von Schrollen als auch eine exakte Sortiersiebung
zum Absieben von Sand und Bruch und dergleichen gewährleistet. Unabhängig hiervon stellen die
erfindungsgemäßen Maßnahmen aber auch sicher, daß bei der Verarbeitung größerer Chargen die volle zur
Verfugung stehende Siebfläche sämtlicher Reinigungsund Sortiersiebe genutzt werden kann. Hierbei ist die
erfindungsgemäße Umschalteinrichtung lediglich in ihre Mittelstellung zu bringen, wobei sich eine Betriebsweise
gemäß der in der DE-OS 32 18 773 beschriebenen Art ergibt. Die grundsätzlichen Vorteile des in der DE-OS
32 18 773 beschriebenen Aufbaus der gattungsgemäßen
Vorrichtung kommen demnach im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung besonders stark zum Tragen.
In vorteilhafter Ausgestaltung der übergeordneten Maßnahmen kann die Umschalteinrichtung als über die
Maschinenbreite durchgehende Klappe ausgebildet sein, die im Bereich ihrer unteren, an eine Trennwand
zwischen den zu zwei Siebgruppen gehörenden Reinigungssieben anschließenden Kante schwenkbar gelagert
ist und mit ihrer oberen Kante zur Anlage an den hierzu parallelen Begrenzungen der zu den Reinigungssieben führenden Leiteinrichtung bzw. einer im Bereich
der Leiteinrichtung vorgesehenen, eine Aufteilung in Teilströme bewirkenden Trenneinrichtung bringbar ist
Die hier verwendete Klappe stellt ein einfaches und daher kostengünstiges Bauteil dar, das drei Schaltstellungen
gestattet, nämlich zwei Anschlagstellungen und eine Mittelstellung, so daß der gesamte Durchsatz durch
einen spaltförmigen Auslaß der zugeordneten Leiteinrichtung hierdurch entweder auf zwei nachgeordnete
Reinigungssiebe aufgeteilt oder insgesamt nur dem einen oder nur dem anderen Reinigungssieb zugeführt
werden kann.
Zweckmäßig können dabei die Reinigungssiebe in teilweiser Überlappung so übereinander angeordnet
sein, daß das untere Reinigungssieb aufgabeseitig über das obere Reinigungssieb vorsteht und daß die die Umso
schalteinrichtung bildende Klappe im Bereich der aufgabeseitigen Kante des oberen Reinigungssiebs angeordnet
ist. Diese Maßnahmen ergeben eine besonders platzsparende Ausführung.
Es kann ab und zu vorkommen, daß zwei unterschiedliehe Getreidesorten hinsichtlich der Reinigungssiebung gleiche Siebverhältnisse zulassen und nur hinsichtlich der Sortiersiebung eine unterschiedliche Behandlung erfordern. Für Fälle dieser Art ist in weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen im Bereich der zu den Sortiersieben führenden Leiteinrichtung eine zweite Umschalteinrichtung vorgesehen, mittels der der Zugang zu den Sortiersieben sämtlicher Siebgruppen oder alternativ hierzu jeweils lediglich einer Siebgruppe freigebbar und zu den jeweils anderen Sortiersieben verschließbar ist. Die im Bereich der zu den Reinigungssieben führenden Leiteinrichtung vorgesehene erste Umschalteinrichtung kann hierbei so eingestellt werden, daß das aufgegebene Gut auf die Reinigungssiebe bei-
Es kann ab und zu vorkommen, daß zwei unterschiedliehe Getreidesorten hinsichtlich der Reinigungssiebung gleiche Siebverhältnisse zulassen und nur hinsichtlich der Sortiersiebung eine unterschiedliche Behandlung erfordern. Für Fälle dieser Art ist in weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen im Bereich der zu den Sortiersieben führenden Leiteinrichtung eine zweite Umschalteinrichtung vorgesehen, mittels der der Zugang zu den Sortiersieben sämtlicher Siebgruppen oder alternativ hierzu jeweils lediglich einer Siebgruppe freigebbar und zu den jeweils anderen Sortiersieben verschließbar ist. Die im Bereich der zu den Reinigungssieben führenden Leiteinrichtung vorgesehene erste Umschalteinrichtung kann hierbei so eingestellt werden, daß das aufgegebene Gut auf die Reinigungssiebe bei-
der Siebgruppen verteilt wird, so daß in vorteilhafter Weise eine sehr große Reinigungssiebfläche zur Verfügung
steht. Die Vereinigung der beiden Teilströme kann hierbei im Bereich der zweckmäßig vorgesehenen zweiten
Umschalteinrichtung erfolgen. Auch diese zweite LJmschalteinrichtung kann vorteilhaft als im Bereich ihrer
unteren Kante schwenkbar gelagerte, über die ganze Maschinenbreite sich erstreckende Klappe ausgebildet
ist.
Eine weitere zweckmäßige Maßnahme kann darin bestehen, daß die jeweils eine Umischalteinrichtung bildenden
Klappen in ihren jeweiligen Schaltstellungen gegenüber der Horizontalen geneigt sind. Hierdurch ist
sichergestellt, daß Rückstände zuverlässig vermieden werden, wodurch einer Mischung unterschiedlicher Getreidesorten
wirksam vorgebeugt ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen
ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung
zeigt eine schematische Seitenschnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Reinigungs- und Sortiervorrichtung.
Die in der Zeichnung dargestellte Reinigungs- und Sortiervorrichtung umfaßt einen oberen, eine Windausleseeinrichtung
enthaltenden Gehäuseabschnitt 1 und einen unteren, eine der Windausleseeinrichtung nachgeordnete
Siebeinrichtung enthaltenden Gehäuseabschnitt 2. Der die Windausleseeinrichtung aufnehmende
obere Gehäuseahschnitt 1 ist mit einem Guteinlauf 3, einem Lufteinlaß 4 und einem Luftauslaß 5 versehen.
Das im Bereich des Guteinlaufs 3 aufgegebene Gut gelangt über eine Speisewelle 6 auf einen Rost 7 der Windausleseeinrichtung,
der von über den Lufteinlaß 4 angesaugter bzw. eingeblasener Luft von unten nach oben
durchsetzt wird. Bei dem aufgegebenen Gut handelt es sich in der Regel um ein Mischgut, das gutes Getreide in
schwererer und leichterer Form sowie Verunreinigungen in schwererer und leichterer Form enthält. Der Teil
des aufgegebenen Mischguts, der entgegen dem Luftstrom durch den Rost 7 nach unten durchfällt, wird als
erste Fraktion A bezeichnet. Der übrige, vom Luftstrom mitgerissene Teil des aufgegebenen Mischguts stellt die
zweite Fraktion B dar, die in einen dem Luftauslaß 5 vorgeordneten Expansionsraum 16 gelangt. Die erste
Fraktion A enthält die schwereren Bestandteile, d. h. neben Getreidekörnern auch schwerere Schrollen und
Sand. Die zweite Fraktion B enthält die leichteren Bestandteile, nämlich im wesentlichen nicht verwertbare
Leichtteiie und hiervon evtl. noch mitgerissene leichtere
Körner.
Die unterhalb der durch den Rost 7 verdeutlichten Windausleseeinrichtung angeordnete Siebeinrichtung
besteht aus zwei kompletten Siebgruppen, von denen jede ein dem Rost 7 nachgeordnetes Reinigungssieb 24
bzw. 30 zum Absieben der auf den Sieben zurückbleibenden Schrollen und mehrere dem jeweils zugeordneten
Reinigungssieb 24 bzw. 30 nachgeordnete, durch eine trichterförmige Leiteinrichtung 32 mit dem jeweils
zugeordneten Reinigungssieb 24 bzw. 30 verbundene Sortiersiebe 27 bzw. 35 zum Absieben von Sand, Kleinkörnern
und Bruch aufweist Die erste Siebgruppe soll hierbei das Reinigungssieb 24 sowie die Sortiersiebe 27
umfassen. Die zweite Siebgruppe umfaßt demnach das Reinigungssieb 30 sowie die Sortiersiebe 35. Sämtliche
Siebe bestehen jeweils aus einem Rahmen zur wahlweisen Aufnahme verschiedener Siebeinsätze etwa in Form
von Lochblechen, was eine Anpassung der einzelnen Siebe an die speziellen Bedürfnisse einzelner Getreidesorten
ermöglicht. Sämtliche Siebe beider Siebgruppen sind zu einem Siebblock 20 zusammengefaßt, der mittels
eines Unwuchtantriebs 22 in Schwingungen versetzt werden kann. Die Siebe sind gegenüber der Horizontalen
geneigt, so daß die auf den Sieben zurückbleibenden Teile von der höher liegenden Aufgabeseite zur tiefer
liegenden Auslaufseite wandern und über die betreffende Siebkante in entsprechende Auffangeinrichtungen
oder Kanäle abgeworfen werden. Die Reinigungssiebe 24 bzw. 30 sind in teilweiser Überlappung so übereinander
angeordnet, daß das untere, zur ersten Siebgruppe gehörende Reinigungssieb 24 aufgabeseitig über das
!5 obere, zur zweiten Siebgruppe gehörende Reinigungssieb 30 vorsteht. Die Beaufschlagung der beiden Reinigungssiebe
24 bzw. 30 erfolgt über eine unterhalb des Rosts 7 angeordnete, trichterförmige Leiteinrichtung
29. Die unterhalb der Reinigungssiebe angeordneten Sortiersiebe 27 bzw. 35 sind deckend übereinander angeordnet.
Die Sortiersiebe jeweils einer Siebgruppe sind dabei beaufschlagungsmäßig parallel geschaltet.
Die Beaufschlagung der Sortiersiebe erfolgt über die die Reinigungssiebe untergreifende, trichterförmige
Leiteinrichtung 32, die durch eine Zwischenwand 32a so unterteilt ist, daß jedem Reinigungssieb 24 bzw. 30 ein
separater, zu den jeweils zugeordneten Sortiersieben 27 bzw.35 führender Leiteinrichtungsteilquerschnit! zugeordnet
ist. An die durch die Zwischenwand 32a gebildeten Teilquerschnitte schließen sich hierbei im Bereich
der höher liegenden Sortiersiebkanten hintereinander angeordnete, lotrechte Schächte 26 bzw. 33 an, von denen
aus jeweils die Sortiersiebe der zugeordneten Siebgruppe beaufschlagt werden können.
Die Schächte 26 bzw. 33 sind zur Bewerkstelligung einer parallelen Beaufschlagung sämtlicher Sortiersiebe
jeweils einer Siebgruppe über der Maschinenbreite unterteilt und mit entsprechenden Einwurfrutschen 34 versehen.
Die im Bereich des Rosts 7 bzw. hinter diesem nach unten durchfallende erste Fraktion A kann in an sich
bekannter Weise mittels eines Abschälblechs 15 in zwei Teilströme I bzw. II aufgeteilt werden, von denen der
aufgabeseitige Teilstrom I im wesentlichen das s;chwerere Matrial und der Teilstrom II im wesentlichen das
leichtere Material enthält. Zur getrennten Aufnahme der beiden Teilströme I bzw. II ist die den Rost unterfassende
Leiteinrichtung 29 mittels eines Zwischenblechs 23 in zwei Teilquerschnitte unterteilt.
Im Bereich des Ausgangs der zu den Reinigungssieben 24 bzw, 30 führenden, mittels des Zwischenblechs 23
unterteilten, trichterförmigen Leiteinrichtung 29 ist eine Umschalteinrichtung 60 angeordnet, die in mehrere
Schaltstellungen bringbar ist und in jeder Schaltstellung eine andere Beaufschlagung der nachgeordneten Reinigungssiebe
24 bzw. 30 bewerkstelligt Die Umschalteinrichtung 60 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel als
im Bereich der aufgabeseitigen Kante des oberen Reinigungssiebs 30 angeordnete, über die Maschinenbreite
durchgehende Schwenkklappe ausgebildet, die mit ihrer unteren, die Schwenkachse aufnehmenden Kante an ein
über den vom oberen Reinigungssieb 30 nicht überdeckten Bereich des unteren Reinigungssiebs 24 bis in
dessen Aufgabebereich auskragendes Leitblech 23a anschließt und mit ihrer oberen Kante zum Eingriff mit
den hierzu parallelen Begrenzungen der zu den Reinigungssieben führenden, trichterförmigen Leiteinrichtung
29 bzw. mit dem Zwischenblech 23 bringbar ist Die
mit der oberen Kante der nach oben sich verjüngenden, die Umschalteinrichtung 60 bildenden Schwenkklappe
zum Eingriff bringbaren Wandungen sind zur Bildung eines Eingriffsbereichs mit Abwinklungen 61 versehen,
was die Bedienung der die Umschalteinrichtung 60 bildenden Klappe erleichtert.
In der gezeichneten Mittelstellung, in welcher die den Reinigungssieben 24 bzw. 30 vorgeordnete Umschalteinrichtung
60 bildende Klappe sich mit ihrer oberen Kante an das im Bereich der Leiteinrichtung 29 vorgesehene
Zwischenblech 23 anschließt, wird die durch das Abschälblech 15 und das Zwischenblech 23 bewirkte
Aufteilung der ersten Fraktion A in zwei Teilströme I und II beibehalten. Der erste Teilstrom I gelangt dabei
über das Leitblech 23a auf das untere Reinigungssieb 24. üer zweite Teilstrom Il gelangt separat hiervon auf das
obere Reinigungssieb 30. Sofern die die Umschalteinrichtung 60 bildende Klappe gemäß Pfeil 62 nach rechts
geschwenkt und in die rechte Anschlagstellung gebracht wird, werden die beiden Teilströme I und II im Bereich
des Ausgangsquerschnitts der trichterförmigen Leiteinrichtung 29 miteinander vereinigt und über das Leitblech
23a auf das untere Reinigungssieb 24 geführt. In der linken Anschlagstellung der die Umschalteinrichtung
60 bildenden Klappe werden die Teilströme I und II ebenfalls miteinander vereinigt und gelangen auf das
obere Reinigungssieb 30.
Sofern große Chargen derselben Getreidesorte bearbeitet werden sollen, wird die die Umschalteinrichtung
60 bildende Klappe in die gezeichnete Mittelstellung gebracht, in welcher die Aufteilung der ersten Fraktion
A in die beiden Teilströme I und II beibehalten wird. Jedem Teilstrom ist dabei eine komplette Siebgruppe
zugeordnet, so daß jeder Teilstrom separat einer Reinigungs- und Sortiersiebung unterworfen wird, was infolge
der hierbei ausgenutzten großen Siebfläche einen hohen Massedurchsatz gestattet. Außerdem ist hierbei
auch eine zuverlässige Sortierung in leichteres und schwereres Nutzgut sowie ein nahezu vollständige Gewinnung
des schwereren Nutzguts möglich. Die im Bereich der Reinigungssiebe 24 bzw. 30 und der Sortiersiebe
27 bzw. 35 wahlweise einsetzbaren Siebeinsätze sind bei einer derartigen Betriebsweise so auf das jeweilige
Aufgabegut abgestimmt, daß der erste Teilstrom I, der im wesentlichen schwereres Material führt, im Bereich
des zugeordneten Reinigungssiebs 24 von den mitgeführten Schrollen und im Bereich der zugeordneten Sortiersiebe
27 vom mitgeführten Sand befreit wird und daß der zweite Teilstrom II, der im wesentlichen leichteres
Gut führt, aber mit gewissen Mengen schwereren Guts durchsetzt sein kann, im Bereich des zugeordneten
Reinigungssiebs 30 ebenfalls von Schroüen befreit wird und im Bereich der zugeordneten Sortiersiebe 35 in
schwereres und leichteres Gut getrennt wird. Das hierbei auf den Sortiersieben 35 liegenbleibende schwerere
Gut kann hierbei im Bereich des Maschinenauslasses 28
zweckmäßig mit dem ersten Teilstrom vereinigt werden. Das im Bereich der Sortiersiebe 35 weiter anfallende
leichtere Gut des zweiten Teilstroms II kann als Material zweiter Wahl über einen separaten, hier nicht näher
dargestellten Maschinenausgang abgeführt werden.
Bei der Verarbeitung kleinerer Chargen unterschiedlichen Materials in schnellem Wechsel soll jeweils lediglich
eine Siebgruppe zum Einsatz kommen. Hierbei ist es möglich, die Reinigungs- bzw. Sortiersiebe der hier
vorgesehenen beiden Siebgruppen des Siebblocks 20 mit auf die speziellen Bedürfnisse einer jeweils zugeordneten
Getreideart abgestimmten Sieben zu bestücken.
so daß bei einem Wechsel des Aufgabeguts lediglich die betreffende Siebgruppe aktiviert und die andere Siebgruppe
passiviert werden muß. Hierzu wird die die Umschalteinrichtung 60 bildende Klappe in ihre rechte oder
linke Anschlagstellung gebracht, wobei die beiden Teilströme i und Π vereinigt und insgesamt der betreffenden
Siebgruppe zugeführt werden. Der Zugang zur jeweils anderen Siebgruppe ist dabei abgesperrt. Hierbei
steht zwar jeweils nur ein Teil der insgesamt vorhandenen Siebfläche zur Verfügung, so daß mit gegenüber
einer Mittelstellung der Umschalteinrichtung 60 reduzierter Leistung gefahren werden muß. Andererseits
entfällt jedoch bei einem Wechsel des Aufgabeguts ein Austausch der Siebe, so daß sich insgesamt dennoch
eine ausgezeichnete Wirtschaftlichkeit ergibt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist jede Siebgruppe mit jeweils
einem Reinigungssieb 24 bzw. 30 und jeweils mehreren übereinander angeordneten Sortiersieben 27 bzw.
35 versehen, was in jedem Falle eine exakte Reinigungsund Sortiersiebung gewährleistet. Die bei der gezeichneten
Mittelstellung der Umschalteinrichtung 60 mit dem zweiten Teilstrom II beaufschlagte, das obere Reinigungssieb
30 aufweisende Siebgruppe besitzt im dargestellten Ausführungsbeispiel drei übereinander angeordnete
Sortiersiebe 35. Die andere, bei einer Mittelstellung der Umschalteinrichtung 60 mit dem ersten Teilstrom
I beaufschlagte Siebgruppe besitzt zwei übereinander angeordnete Sortiersiebe 27. Eine Anordnung
dieser Art hat sich in der Praxis als zweckmäßig erwiesen. Es wäre aber auch ohne weiteres denkbar, die Anzahl
der Reinigungssiebe bzw. Sortiersiebe pro Siebgruppe zu erhöhen.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist im Übergangsbereich zwischen der den Sortiersieben vorgeordneten
Leiteinrichtung 32 und den zu den Sortiersieben der einzelnen Siebgruppen führenden Schächte 26 bzw.
33 eine weitere, ebenfalls durch eine Schwenkklappe gebildete Umschalteinrichtung 65 vorgesehen, die in der
gezeichneten Mittelstellung beide Schächte 26 bzw. 33 freigibt und in ihrer linken bzw. rechten Anschlagstellung
jeweils nur einen Schacht freigibt und den jeweils anderen Schacht abschließt. Die diese untere Umschalteinrichtung
65 bildende Schwenkklappe schließt mit ihrer unteren, die Drehachse enthaltenden Kante an die
Trennwand 66 zwischen den Schächten 26 und 33 an und ist mit ihrer oberen Kante zum Eingriff mit den der
Trennwand 66 gegenüberliegenden Wandungen der Schächte bzw. der Leiteinrichtung 32 bringbar, die hierzu
der nach oben verjüngten Klappe zugeordnete Ausnehmungen bzw. Einformungen 67 aufweisen. In der
Mittelstellung kann die Klappe zum Eingriff mit der Zwischenwand 32a kommen, im dargestellten Ausführungsbeispiel
wird die in der Mittelstellung sich befindende, die untere Umschalteinrichtung 65 bildende
Klappe von der Zwischenwand 32a der Leiteinrichtung 32 so weit überragt, daß eine Vermischung der beiden
Teilströme ebenfalls nicht zu befürchten ist Eine ähnliche Anordnung könnte auch im Bereich der oberen
Leiteinrichtung 29 mit Zwischenblech 23 vorgesehen sein. Die die untere Umschalteinrichtung 65 bildende
Klappe erstreckt sich ebenfalls über die ganze Maschinenbreite. Die Betätigung der die Umschalteinrichtungen
60 bzw. 65 bildenden Klappen von Hand etwa mittels eines mit der aus dem Maschinengehäuse herausgeführten
Schwenkachse verbundenen, vorzugsweise mit einer Fixiereinrichtung zusammenwirkenden Stellhebels
erfolgen. Es wäre aber auch denkbar, die beiden Klappen mittels eines jeweils zugeordneten Stellmotors
9
zu verstellen.
Sofern zwei unterschiedliche Getreidesorten verarbeitet werden, die sowohl reinigungssiebseitig als auch
sortiersiebseitig eine unterschiedliche Behandlung erfordern, was die Regel ist, bleibt die untere Umschalteinrichtung
65 in der gezeichneten Mittelstellung, in welcher jedes Reinigungssieb 24 bzw. 30 über die Leiteinrichtung
32 mit den jeweils zugeordneten Sortiersieben verbunden ist. Die Beaufschlagung der einen oder
anderen Siebgruppe wird hierbei mit Hilfe der oberen Umschalteinrichtung 60 eingestellt. Ab und zu kommt es
jedoch vor, daß unterschiedliche Getreidesorten reinigungssiebseitig dieselbe Behandlung erfahren können
und lediglich sortiersiebseitig unterschiedlich behandelt werden müssen. In Fällen dieser Art wird die obere, den
Reinigungssieben vorgeordnete Umschaiteinrichtung 60 in die gezeichnete Mittelstellung gebracht, so daß
beide Reinigungssiebe 24 und 30 beaufschlagt werden und damit eine große Reinigungssiebfläche benutzt
wird. Die Vereinigung der beiden Teilströme I und II und die gemeinsame Einleitung in die Sortiersiebe der
jeweils gewünschten Siebgruppe kann hier mit Hilfe der unteren, den Sortiersieben vorgeordneten Umschal'einrichtung
65 erfolgen, die hierzu in ihre linke oder rechte Anschlagstellung gebracht wird. Bei einer Betriebsweise
dieser Art können die Reinigungssiebe 24 bzw. 30 gleich bestückt sein. Die Sortiersiebe 27 bzw. 35 sind
dagegen sortenspezifisch bestückt.
Die die Umschalteinrichtungen 60 bzw. 65 bildenden, im wesentlichen gleich aufgebauten und dieselbe Funktion
aufweisenden Klappen sind in ihren Schaltstellungen jeweils gegenüber der Horizontalen geneigt, so daß
sich keine Rückstände aufstauen können, die bei einem Umschaltvorgang zu einer Vermischung aufeinanderfolgend
verarbeiteter Sorten führen könnte. Hierzu ist die Breite der Klappen einfach etwas größer als die
lichte Weite des Auslaßspalts der jeweils zugeordneten Leiteinrichtung 29 bzw. 30. Außerdem sind die Klappen
nach oben sich verjüngend ausgebildet.
Die zweite Fraktion B gelangt in jedem Falle, wie weiter oben bereits ausgeführt wurde, in den Expansionsraum
16, in welchem sich schwerere Teile absetzen, die über eine Austrageinrichtung 45 auf eine zugeordnete
Siebeinrichtung mit Reinigungssieb 46 und Sortiersieb 48 ausgetragen werden. Die Rückstände auf dem
Sortiersieb 48 können dabei entweder dem Guteinlaß 3 zugeführt oder mit dem leichteren Nutzgut vereinigt
werden oder über einen weiteren, nicht dargestellten Maschinenauslaß ausgebracht werden. Die jeweilige
Betriebsweise hängt dabei vom Einzelfall ab.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
55
60
65
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Reinigen und Sortieren von Getreide, Sämereien oder ähnlichem Nutzgut, mit
einer Windausleseeinrichtung, mittels der aus dem Aufgabegut eine nach unten durchfallende Fraktion
abgeschieden wird, mit einer unterhalb der Windausleseeinrichtung angeordneten, die von dieser abgeschiedene
Fraktion aufnehmenden Siebeinrichtung, die mindestens zwei Siebgruppen mit jeweils
mindestens einem mit einem Wechseleinsatz bestückbaren Reinigungssieb und mindestens einem
leitungsmäßig hiermit verbundenen, mit einem Wechseleinsatz bestückbaren Sortiersieb aufweist,
und mit zwischen der Windausleseeinrichtung und den Reinigungssieben sowie zwischen den Reinigung-„sieben
und den Sortiersieben angeordneten Leiteinrichtungen, dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich des Ausgangs der von der Windausleseeinrichtung zu den Reinigungssieben
(24 bzw. 30) führenden Leiteinrichtung (29) eine Ums:chalteinrichtung
(60) vorgesehen ist, mittels der wahlweise der Zugang zu jedem Reinigungssieb (24
oder 30) einer Siebgruppe freigebbar und zu jedem Reinigungssieb (30 bzw. 24) jeder weiteren Siebgruppe
absperrbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer die im Bereich der Windausleseeinrichtung nach unten
durchfallende Fraktion in zwei Teilströme aufteilenden, im Bereich der zu den Reinigungssieben führenden
Leiteinrichtung angeordneten Trenneinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalteinrichtung
(60) im Bereich einer Mittelstellung, in welcher alle Reinigungssiebe (24,30) beaufschlagt werden,
mit der Trenneinrichtung (Zwischenblech 23) zusammenwirkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalteinrichtung (60) als über
die Maschinenbreite durchgehende Klappe ausgebildet ist, die im Bereich ihrer unteren, an eine
Trennwand (23a^ zwischen den zu zwei Siebgruppen gehörenden Reinigungssieben (24, 30) anschließenden
Kante schwenkbar gelagert ist und mit ihrer oberen Kante zur Anlage an den hierzu parallelen
Begrenzungen der zu den Reinigungssieben führenden Leiteinrichtung (29) bzw. dem im Bereich der
Leiteinrichtung (29) vorgesehenen Zwischenblech (23) bringbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die zu verschiedenen Siebgruppen gehörenden Reinigungssiebe (24 bzw. 30) in teilweiser
Überlappung so übereinander angeordnet sind, daß das untere Reinigungssieb (24) aufgabeseitig über
das obere Reinigungssieb (30) vorsteht und daß die die Umschalteinrichtung (60) bildende Klappe im
Bereich der aufgabeseitigen Kante des oberen Reinigungssiebs (30) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Siebgruppe
der Siebeinrichtung jeweils ein Reinigungssieb (24 bzw. 30) und mindestens zwei deckend übereinander
angeordnete, parallel beaufschlagbare Sortiersiebe (27 bzw. 35) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der zu den Sortiersieben (27 bzw. 35) führenden Leiteinrichtung (32) eine zweite Umschalteinrichtung
(65) vorgesehen ist, mittels welcher der Zugang zu den Sortiersieben sämtlicher Siebgruppen oder
alternativ hierzu jeweils lediglich einer Siebgruppe freigebbar und zu den jeweils anderen Sortiersieben
verschließbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei die Sortiersiebe sämtlicher Siebgruppen deckend übersinander
angeordnet und über hintereinander angeordnete, entsprechend der Anzahl der jeweils zugeordneten
Siebe über ihrer Länge unterteilte Schächte (26 bzw. 33) beaufschlagbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Umschaiteinrichtung(65) im Bereich des oberen Endes der hintereinander angeordneten
Schächte (26 bzw. 33) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Umschalteinrichtung (65) als im Bereich einer Trennwand (66) zwischen den Schächten (26
bzw. 33) angeordnete, über die Maschinenbreite durchgehende Klappe ausgebildet ist, die im Bereich
ihrer unteren Kante schwenkbar gelagert und mit ihrem freien Rand zur Anlage an den der Trennwand
(66) gegenüberliegenden Schachtbegrenzungen bringbar ist bzw. mit einer im Bereich der Leiteinrichtung
(32) angeordneten Zwischenwand (32a) zusammenwirkt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils eine
Umschalteinrichtung (60 bzw. 65) bildenden, vorzugsweise zu ihrem oberen Rand hin verjüngten
Klappen in ihren Schaltstellungen gegenüber der Horizontalen geneigt sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der jeweils eine Umschalteinrichtung
(60 bzw. 65) bildenden Klappen größer als die lichte Weite des Auslaßspalts der jeweils
zugeordneten Leiteinrichtung (29 bzw. 32) ist.
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|---|---|---|---|
| DE19833322172 DE3322172C2 (de) | 1982-05-18 | 1983-06-21 | Vorrichtung zum Reinigen und Sortieren von Getreide, Sämereien und ähnlichem Nutzgut |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE19823218773 DE3218773A1 (de) | 1982-05-18 | 1982-05-18 | Vorrichtung zum reinigen und sortieren von getreide, saemereien oder dergleichen nutzgut |
| DE19833322172 DE3322172C2 (de) | 1982-05-18 | 1983-06-21 | Vorrichtung zum Reinigen und Sortieren von Getreide, Sämereien und ähnlichem Nutzgut |
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|---|---|
| DE3322172A1 DE3322172A1 (de) | 1985-01-10 |
| DE3322172C2 true DE3322172C2 (de) | 1986-01-30 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19833322172 Expired DE3322172C2 (de) | 1982-05-18 | 1983-06-21 | Vorrichtung zum Reinigen und Sortieren von Getreide, Sämereien und ähnlichem Nutzgut |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1983
- 1983-06-21 DE DE19833322172 patent/DE3322172C2/de not_active Expired
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| DE19702738A1 (de) * | 1997-01-27 | 1998-07-30 | Heiner Dr Schwanz | Pneumo - Separator |
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| DE3322172A1 (de) | 1985-01-10 |
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