DE3321C - Erzmühle - Google Patents
ErzmühleInfo
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C7/00—Crushing or disintegrating by disc mills
- B02C7/02—Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs
- B02C7/06—Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs with horizontal axis
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
- Disintegrating Or Milling (AREA)
Description
1878.
Klasse 50.
MASCHINENBAU-ACTIEN-GESELLSCHAFT HUMBOLDT in KALK bei KÖLN a. Rh.
Erzmühle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. März 1878 ab.
Längste Dauer: 6. Juni 1892.
Der Zweck der neuen Erzmühle ist, die bei der Erzaufbereitung entfallenden, noch aufbereitungswürdigen
feinen Setzabhiebe bis auf Mehle von jedem entsprechenden Grade der
Feinheit zu zerkleinern, ohne dafs die in der Gangart enthaltenen Erze, die gewöhnlich von
viel milderer, leicht zerreiblicher Beschaffenheit sind, als die Gangart selbst, unnöthig zerkleinert
werden, wie dies sowohl bei Pochwerken wie bei Quetschwalzwerken der Fall ist, und wodurch
bei der Aufbereitung dieses zerkleinerten Gutes ein grofser Metallverlust entsteht.
Durch Anwendung der Mühle wird dies verhütet, indem sie so gestellt werden kann, dafs
sie Erze von milder Beschaffenheit gleichsam von der Gangart nur leicht abreibt und bei
festeren Erzen das Zerkleinern mittelst gesteigerten Druckes bewerkstelligt wird. Beides
wird, während die Mühle in Betrieb ist, in bequemer Weise aufs genaueste regulirt.
Die Mühle hat folgende Einrichtung: Die Hauptaxe α trägt am äufsersten Ende das
konische Zahnrad b, welches in das Zahnrad c der schrägliegenden Axe d eingreift und mittelst
des unteren Zahnrades e und des an der grofsen Scheibe f befestigten Zahnkranzes g letztere in
eine langsam rotirende Bewegung setzt, indem die Scheibe sich lose um die Hauptaxe bewegt.
Auf letzterer befindet sich ferner eine feste und eine lose Riemscheibe h und h' und das Zahnrad
z. Von diesem erhalten die beiden Läufer k k ihre Bewegung und werden gleichzeitig durch
die Gummibuffer / / nach Erfordernifs mehr
oder weniger fest gegen die Scheibe / angedrückt. Der Abstand zwischen Scheibe und
Läufer wird durch Umdrehen der Schraubenmuttern m m regulirt, während die Spannung der
Gummibuffer mittelst der Schrauben η η bewerkstelligt
wird. Zwei Laufrollen 0 0, deren Centrum mit dem Mittelpunkte der Läufer zusammentrifft,
nehmen den seitlichen Druck auf, welcher durch das Andrücken der Läufer gegen die Scheibe / ausgeübt wird.
Das zu mahlende Gut gelangt aus den beiden Trichtern / / mittelst der beiden Schuhe q q,
die durch einen Daumen mit schraubenförmiger Fläche ausgeschoben und mittelst der Feder r
zurückgeschnellt werden, unter Zuführung von Wasser in die in der Scheibe / angebrachten
Kanäle ί j und aus letzteren zwischen die beiden
Läufer und die Scheibe, wo es mittelst Umlaufens der ersteren und mittelst Druck der
Gummibuffer zerkleinert wird.
Das zerkleinerte Gut wird mittelst einer Siebtrommel von den noch zu groben Theilen getrennt
und letztere auf die Mühle zurückgegeben.
Zum Zusammenhalten des Mahlgutes und um die Zapfenlager etc. gegen Verunreinigung zu
schützen, dient der Blechmantel 11, welcher auf
der Fundamentplatte u u befestigt ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Erzmühle.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3321C true DE3321C (de) |
Family
ID=282356
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3321D Active DE3321C (de) | Erzmühle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3321C (de) |
-
0
- DE DENDAT3321D patent/DE3321C/de active Active
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