DE3321684C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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- B65D81/00—Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents
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- B65D5/00—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
- B65D5/38—Drawer-and-shell type containers
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verwandlungsschachtel, die aus
einer Innen- und einer Außenschachtel sowie einem Zwischen
körper besteht und deren Innenschachtel in dem Zwischen
körper und dieser in deren Außenschachtel eingesetzt sind,
wobei die Außenschachtel einen Boden, eine linke und eine
rechte Seitenfläche sowie eine Deckfläche, die Innenschachtel
eine Bodenfläche sowie eine linke und eine rechte Seiten
fläche und der Zwischenkörper eine Bodenfläche sowie eine
linke und eine rechte Seitenfläche aufweisen.
Mit einer solchen Verwandlungsschachtel lassen sich Zauber
kunststücke vorführen, wenn sie z. B. mit Süßigkeiten,
Spielzeug oder dergleichen gefüllt ist.
Eine bekannte derartige Verwandlungsschachtel (DE-GM 17 82 670)
erweist sich jedoch nur sehr umständlich zu handhaben.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Ver
wandlungsschachtel der eingangs genannten Art so zu ge
stalten, daß durch geringfügig unterschiedliche, sehr
einfache Handhabungsweise der Zwischenkörper und die Innen
schachtel gemeinsam oder nur der Zwischenkörper allein sich
aus der Außenschachtel in schnellem Wechsel für Verwandlungs
zwecke ohne Gefahr einer Beschädigung ausziehen bzw. in
die Außenschachtel einschieben lassen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Außenschachtel aufgeklappt in einer Ebene in der Horizontalen
der Reihe nach von links nach rechts eine Klebelasche, den
Boden, die linke Seitenfläche, die Deckfläche und die rechte
Seitenfläche aufweist, daß an den hinteren Kanten der linken
Seitenfläche und der rechten Seitenfläche durch Vorsehen von
Ausschnitten in Höhe der Deckfläche Einsteckstücke mit ver
ringerter Breite gebildet sind, daß an dem oberen Teil der
Deckfläche eine Rückenfläche und eine Einsteckfläche in der
angegebenen Reihenfolge angesetzt sind, daß an dem
vorderen Teil des Bodens eine Falzlasche vorgesehen ist,
daß an den vorderen Kanten der Klebelasche der linken
Seitenfläche und der rechten Seitenfläche Ausschnitte
vorgesehen sind, daß der Zwischenkörper aufgeklappt in
einer Ebene in der Horizontalen von links nach rechts der
Reihe nach die linke Seitenfläche, die Bodenfläche und die
rechte Seitenfläche aufweist, wobei im vorderen Teil der
Bodenfläche eine Vorderfläche angebracht ist und im hinteren
Teil der Bodenfläche eine Lasche angebracht ist und vorn
an der linken und der rechten Seitenfläche Einsteckstücke
vorgesehen sind, und daß die Innenschachtel an ihrer oberen
Seite Ansätze aufweist, die geringfügig von der linken und
rechten Kante einer Rückenfläche der Innenschachtel vor
springen, die an den beiden oberen und vorderen Kanten der
linken und der rechten Seitenfläche innere Einsteckstücke
aufweist, die mit der Rückenfläche bzw. einer Vorderfläche
der Innenschachtel zusammenwirken.
Die erfindungsgemäße Verwandlungsschachtel läßt sich sehr
einfach im schnellen Wechsel ohne die Gefahr einer Be
schädigung in ihre unterschiedlichen Bedienungszustände
umwandeln.
Anhand der Zeichnungen werden bevorzugte Aus
gestaltungen der erfindungsgemäßen Verwandlungsschachtel
beschrieben. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 einen Zuschnitt einer Ausführungsform der Innen
schachtel C;
Fig. 2 einen Zuschnitt einer Ausführungsform des Zwischen
körpers B;
Fig. 3 einen Zuschnitt einer Ausführungsform der Außen
schachtel A;
Fig. 4 eine Darstellung der Innenschachtel C der Fig. 1
im zusammengesetzten Zustand;
Fig. 5 eine Darstellung des Zwischenkörpers B der Fig. 2
im zusammengesetzten Zustand;
Fig. 6 eine Darstellung der Außenschachtel A der Fig. 3
im zusammengesetzten Zustand;
Fig. 7 den Zuschnitt für eine weitere Ausführungsform der
Innenschachtel C.
Die Verwandlungsschachtel besteht aus der Außenschachtel A,
dem Zwischenkörper B und der Innenschachtel C
Die Außenschachtel A setzt sich - von links nach rechts
nacheinander - aus einer Klebelasche 26, einer Boden
fläche 21, einer linken Seitenfläche 23, einer Deckfläche
22 und einer rechten Seitenfläche 24 (in dieser Reihen
folge) zusammen. Die Flächen und Stücke bzw. sämtliche
Flächen sind nacheinander über Faltlinien miteinander
verbunden, und dies gilt auch für die folgenden Teile.
Im oberen Teil der Deckfläche 22 sind eine Rückenfläche 25
und eine Einsteckfläche 28 (in dieser Reihenfolge) vorge
sehen. An den hinteren Kanten der linken Seitenfläche 23
und der rechten Seitenfläche 24 sind weggeschnittene innere
Einsteckstücke 29 vorgesehen. An den vorderen Kanten der
Klebelasche 26 der linken Seitenfläche 23 und der rechten
Seitenfläche 24 befinden sich Ausschnitte 20. An der
vorderen Kante der Bodenfläche 21 ist eine Falzlasche 27
vorgesehen. Die Besonderheiten der Außenschachtel A sind
dabei die ausgeschnittenen inneren Einsteckstücke 29, die
Falzlasche und die Ausschnitte 20. Die Form der ausge
schnittenen inneren Einsteckstücke 29 ist dabei sekundär
gegenüber der von Einsteckstücken 16 des Zwischenkörpers B,
der unten ausführlich erläutert wird.
Für die ausgeschnittenen Einsteckstücke 29 kommen jedoch
zahlreiche Aspekte in Betracht, so daß sie etwas näher an
der Deckfläche 22 vorgesehen werden. Sie bleiben zurück,
nachdem Ausschnitte 30 in die linke und die rechte Seiten
fläche 23, 24 eingebracht worden sind, und sie sind
kleiner, d. h. etwa halb so groß, wie die inneren Einsteck
stücke 16, und so angebracht, daß die Ansätze 9 durch
die Ausschnitte 30 hindurch offenliegen. Hinsichtlich der
Gestalt der Ausschnitte 20 wird eine Kontur in Gestalt
eines Halbkreisbogens bevorzugt. Die Falzlasche 27 der
Außenschachtel A wird entsprechend vorgesehen, wenn der
Zwischenkörper B mit einer Lasche 15 versehen wird. Die
Funktion der Falzlasche 27 der Außenschachtel A besteht
darin, zu verhindern, daß der Zwischenkörper B wegge
brochen wird; zusätzlich hat sie die Wirkung, den
Zwischenkörper B straffer eingesetzt zu halten.
Der Zwischenkörper B weist aufgeklappt in einer Ebene in
der Horizontalen von links nach rechts nacheinander eine
linke Seitenfläche 13, eine Bodenfläche 11 und eine rechte
Seitenfläche 14 auf. An den vorderen Kanten der linken
Seitenfläche 13 und der rechten Seitenfläche 14 sind die
inneren Einsteckstücke 16 vorgesehen, und an der vorderen
Kante der Bodenfläche 11 ist eine Vorderfläche 12 angesetzt.
Die Lasche 15 ist an der hinteren Kante der Bodenfläche 11
vorgesehen, und falls erforderlich, können dekorative
Kantenstücke 17 an der linken Kante der linken Seiten
fläche 13, an der rechten Kante der rechten Seitenfläche 14
und an der unteren Kante der Vorderfläche 12 vorgesehen
werden. Die Besonderheit des Zwischenkörpers B besteht
darin, daß die Bodenfläche 11, die linke Seitenfläche 13
und die rechte Seitenfläche 14 in der Länge kürzer sind
als die linke Seitenfläche 23, die Deckfläche 22 und die
rechte Seitenfläche 24 der Außenschachtel A; kurz gesagt,
die Flächen des Zwischenkörpers B sind oben allgesamt
weggeschnitten. Die dekorativen Kantenstücke 17 werden
breit genug vorgesehen, um die Endkanten der Innenschachtel
C abzudecken und zu verbergen, die in den Zwischenkörper B
eingesetzt ist, so daß schwer zu erkennen ist, ob eine
Innenschachtel C sich im Zwischenkörper B befindet oder
nicht.
Die Innenschachtel C ist im Prinzip ein deckelloser
(offener) rechteckiger Körper. In Fig. 1 ist eine
Schachtel in einer speziellen Gestalt als Beispiel ge
zeigt; sie muß aber nicht immer in dieser Form vorliegen.
Vielmehr kann eine einfach geformte Schachtel verwendet
werden, wie sie in Fig. 7 als Beispiel gezeigt ist. In
einem solchen Fall besteht eine Besonderheit darin, daß
Ansätze 9, deren Breite etwa der Dicke des verwendeten
Papiers entspricht, an der linken und rechten Kante der
Rückenfläche 3 vorgesehen sind.
Es soll nun auf die Herstellung der Verwandlungsschachtel
eingegangen werden.
Was die Außenschachtel A anbetrifft, wird die Deckfläche 22
intakt gelassen, während alle anderen Flächen und Stücke
unter Druck umgebogen werden. Die Klebelasche 26 wird auf
die Rückseite der rechten Seitenfläche 24, und die wegge
schnittenen Einsetzstücke 29 werden mit der Rückenfläche 25
überdeckt, und das Einsteckstück 28 wird in das Schachtel
innere eingeschoben.
Was den Zwischenkörper B anbetrifft, werden mit Ausnahme
der Bodenfläche 11, die intakt bleibt, und der Lasche 15,
die unter Druck gebogen wird, sämtliche Flächen und Stücke
aufgefaltet, wobei die inneren Einsteckstücke 16 innen
und die Vorderfläche 12 außen liegen. Die Einsteckstücke
16 können mit der Vorderfläche 12 verklebt werden.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Innenschachtel C werden mit Aus
nahme einer Bodenfläche 1, die intakt bleibt, und eines
Einsteckstücks 6, das unter Druck gebogen wird, alle
anderen Flächen und Stücke umgebogen, während sie aufge
klappt werden, und die Einsteckstücke 6 werden in
Schnitten 6 festgelegt. Auch in diesem Fall müssen innere
Einsteckstücke 7 auf die Innenseite einer Rückenfläche 3
bzw. einer Vorderfläche 2 gefaltet werden, und falls
erforderlich, können sie mit der Rückenfläche 3 oder
der Vorderfläche 2 verklebt werden. Die so entstehenden
Schachteln sind in den Fig. 4, 5 und 6 gezeigt. Die in
Fig. 7 gezeigte Schachtel kann aufgebaut werden, indem
die einzelnen Flächen und Stücke umgefaltet und mit
einander verklebt werden.
Die Innenschachtel C wird in den Zwischenkörper B und der
Zwischenkörper B mit eingesetzter Innenschachtel C in die
Außenschachtel A eingesetzt. Der ideale Punkt zum Ein
setzen der Schachteln ist in den entsprechenden Richtungen
der Fig. 4, 5 und 6 gezeigt.
Um die Verwandlungsschachtel für Zauberkunststücke zu
verwenden, soll folgendermaßen vorgegangen werden: Zunächst
legt man Süßigkeiten, Spielzeug oder dergleichen in die
Innenschachtel C und drückt dann die beiden Seiten des
Zwischenkörpers B, der in den Ausschnitten 20 offenliegt,
mit den Fingern der linken Hand zuammen. Der Zwischen
körper B läßt sich ohne Schwierigkeiten herausziehen,
indem mit der rechten Hand der Teil an den hinteren Enden
der linken Seitenfläche 23 und der rechten Seitenfläche 24
der Außenschachtel A zusammengedrückt wird, indem die
ausgeschnittenen inneren Einsteckstücke 29 einander nicht
überlappen. Dann wird der Zwischenkörper B zusammen mit
der Innenschachtel C herausgezogen, die sich im Zwischen
körper B befindet, so daß der Schachtelinhalt freikommt.
Wird jedoch die Außenschachtel A mit den Fingern der
rechten Hand kräftig zusammengedrückt, so werden die
Ansätze 9 der Innenschachtel C von der linken und der
rechten Seitenfläche 23, 24 der Außenschachtel A festge
halten, so daß die Innenschachtel sich nicht bewegen kann
und nur der Zwischenkörper B allein herausgezogen wird.
Es hat also den Anschein, als ob der Schachtelinhalt
plötzlich verschwunden wäre. Die Verwandlung der Ver
wandlungsschachtel ist schnell möglich, indem der mit den
Fingern der rechten Hand aufgebrachte Druck entsprechend
verändert wird.
Claims (1)
- Verwandlungsschachtel, die aus einer Innen- und einer Außenschachtel (C bzw. A) sowie einem Zwischenkörper (B) besteht und deren Innenschachtel (C) in dem Zwischenkörper (B) und dieser in deren Außenschachtel (A) eingesetzt sind, wobei die Außenschachtel (A) einen Boden (21), eine linke und eine rechte Seitenfläche sowie eine Deckfläche, die Innenschachtel eine Bodenfläche sowie eine linke und eine rechte Seitenfläche (23 bzw. 24) und der Zwischenkörper (B) eine Bodenfläche (11) sowie eine linke und eine rechte Seitenfläche (13 bzw. 14) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschachtel (A) aufgeklappt in einer Ebene in der Horizontalen der Reihe nach von links nach rechts eine Klebelasche (26), den Boden (21), die linke Seiten fläche (23), die Deckfläche (22) und die rechte Seiten fläche (24) aufweist, daß an den hinteren Kanten der linken Seitenfläche (23) und der rechten Seitenfläche (24) durch Vorsehen von Ausschnitten (30) in Nähe der Deckfläche (22) Einsteckstücke (29) mit verringerter Breite gebildet sind, daß an dem oberen Teil der Deck fläche (22) eine Rückenfläche (25) und eine Einsteck fläche (28) in der angegebenen Reihenfolge angesetzt sind, daß an dem vorderen Teil des Bodens (21) eine Falz lasche (27) vorgesehen ist, daß an den vorderen Kanten der Klebelasche (26) der linken Seitenfläche (23) und der rechten Seitenfläche Ausschnitte (20) vorgesehen sind, daß der Zwischenkörper (B) aufgeklappt in einer Ebene in der Horizontalen von links nach rechts der Reihe nach die linke Seitenfläche (13), die Bodenfläche (11) und die rechte Seitenfläche (14) aufweist, wobei im vorderen Teil der Bodenfläche (11) eine Vorderfläche (12) angebracht ist und im hinteren Teil der Bodenfläche (11) eine Lasche (15) angebracht ist und vorn an der linken und der rechten Seitenfläche (13 bzw. 14) Einsteckstücke (16) vorgesehen sind, und daß die Innenschachtel (C) an ihrer oberen Seite Ansätze (9) aufweist, die geringfügig von der linken und rechten Kante einer Rückenfläche (3) der Innenschachtel (C) vorspringen, die an den beiden oberen und vorderen Kanten der linken und der rechten Seitenfläche (4 bzw. 5) innere Einsteckstücke (7) aufweist, die mit der Rücken fläche (3) bzw. einer Vorderfläche (2) der Innenschachtel (C) zusammenwirken.
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