DE3321464C2 - - Google Patents
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
- H01T19/00—Devices providing for corona discharge
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C59/00—Surface shaping of articles, e.g. embossing; Apparatus therefor
- B29C59/10—Surface shaping of articles, e.g. embossing; Apparatus therefor by electric discharge treatment
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur
Oberflächenbehandlung von Folienbahnen mittels elektri
scher Koronaentladungen, umfassend mindestens zwei einen
Walzenspalt bildende Walzen, durch deren Walzenspalt die
zu behandelnde Folie hindurchgeführt wird und von denen
eine als Stützwalze und eine als Elektrodenwalze mit sich
parallel zur Walzenlängsachse erstreckender Hochspannungs
elektrode ausgebildet ist, wobei die Elektrodenwalze als
Hohlwalze aus einem Isoliermaterial ausgebildet und mit
einer dielektrischen Außenschicht versehen ist.
Eine Vorrichtung der vorerwähnten Art ergibt sich aus dem
DE-GM 69 48 579.
Diese Literaturstelle offenbart eine Elektrodenwalze, die
als Hohlwalze ausgebildet ist. Die in Fig. 2 dieser Druck
schrift gezeigte Elektrodenwalze ist aus einem Isolier
stoffrohr gebildet, in dessen Wandung, also nicht in des
sen Innenraum, eine Hochspannungselektrode in Form einer
Metallfolie eingebettet ist. Außerdem ist auf das Iso
lierstoffrohr ein Dielektrikum aufgebracht. Die Hoch
spannungselektrode erstreckt sich parallel zur Walzen
längsachse. Die Elektrodenwalze ist stirnseitig durch
Zapfen tragende Metallscheiben geschlossen. Diese Zapfen
dienen als Lagerzapfen, d. h., daß sich die Elektroden
walze nur gemeinsam mit den Zapfen drehen kann.
Da sich die Hochspannungselektrode über den gesamten Um
fang der Elektrodenwalze erstreckt, liegt die Hochspan
nung, welche für die Erzeugung einer Koronaentladung not
wendig ist, am vollen Walzenumfang an, so daß besondere
Berührungsschutzmaßnahmen erforderlich sind.
Außerdem ergibt sich, daß keinerlei Einflußnahme auf die
Lage der Koronaentladung im Bereich des Walzenspaltes ge
nommen werden kann.
Aus der DE-AS 24 60 432 ist eine Vorrichtung bekannt,
bei der die Hochspannungselektrode oberhalb der Walzen
angeordnet ist und in den Walzenspalt hineinragt. Durch diese
Hochspannungselektrode kann ausschließlich im Einlaufbereich des
Walzenspaltes eine Koronaentladung für die elektrische Vorbehand
lung der mittels der bekannten Vorrichtung zu verbindenden Fo
lienbahnen erreicht werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
die Betriebsstellung der Hochspannungselektrode und damit
die Lage der Koronaentladungen in einem weiten Bereich
des Walzenspaltes einstellbar zu gestalten, um optimale
Verhältnisse für die elektrische Vorbehandlung der jewei
ligen Folienbahn zu schaffen.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß
die Hochspannungselektrode im Innenraum der Hochwalze an
geordnet ist, die Hohlwalze auf einer gestellfesten Achse
drehbar gelagert und die Hochspannungselektrode durch
Halter elektrisch isoliert an der Achse drehbar und zur
Erzeugung der Koronaentladung an jeder gewünschten Stelle
des Walzenspaltes in der jeweiligen Betriebsstellung
arretierbar gelagert ist.
Durch diese Anordnung wird eine Vorrichtung zur Ober
flächenbehandlung von Folienbahnen mittels elektrischer
Koronaentladungen geschaffen, mit der eine bewußte
Einflußnahme auf die Erzeugung der Koronaentladung an
unterschiedlichen Stellen des Walzenspaltes möglich ist,
außerdem wird der Vorteil erzielt, daß die Hochspannung
nur im Walzenspalt anliegt und nicht am gesamten Umfang
des Walzenkörpers, wie dies bei Vorrichtungen mit her
kömmlichen Elektrodenwalzen bislang der Fall war.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Un
teransprüchen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den
Zeichnungen dargestellt und wurden im folgenden
näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine bekannte Vorrichtung,
Fig. 2 eine Vorrichtung, bei der die Hochspannungs
elektrode innerhalb einer Hohlwalze angeordnet ist,
Fig. 3 eine Vorrichtung, bei der einer mit Hoch
spannungselektroden versehenen Hohlwalze zwei Walzen zuge
ordnet sind und
Fig. 4 eine Hohlwalze, in deren Innenraum durch Zugfedern gebildete
Hochspannungselektroden angeordnet sind.
Bei der nach der Fig. 1 bekannten Vorrichtung ist eine Elektroden
walze 1 vorgesehen, die aus einem Metallkern 2 und aus einer dielek
trischen Außenschicht 3 besteht, die den Metallkern 2 umschließt und
fest mit dem Metallkern verbunden ist. Der Elektrodenwalze 1 liegt
eine Stützwalze 4 gegenüber, die aus Metall besteht. Diese Walzen
sind über die Anschlüsse 5 und 6 an einen Generator 7 angeschlossen,
der eine hochfrequente Hochspannung erzeugt. Die Stützwalze 4 ist
geerdet. Durch die an die Walzen angelegte hochfrequente Hochspannung
entsteht auf beiden Seiten des Walzenspaltes 8 eine Koronaentladung
9. Sofern durch den Walzenspalt 8 eine Kunststoffolienbahn 10 geführt
wird, wird diese Folienbahn an beiden Seiten elektrisch vorbehandelt.
Wird durch den Walzenspalt anstelle der Folienbahn 10 die Folienbahn
11 geführt, so erfolgt nur eine einseitige elektrische Vorbehandlung
dieser Folienbahn.
Da die Elektrodenwalze 1 einen vollen Metallkern 2 aufweist, liegt
die Hochspannung, welche für die Erzeugung der Koronaentladung not
wendig ist, am vollen Walzenumfang an, so daß besondere Berührungs
schutzmaßnahmen erforderlich sind.
Bei der Vorrichtung nach der Fig. 2 ist die Walze
12 als Hohlwalze ausgebildet und weist einen Walzenmantel 13 auf,
der aus einem Isolierwerkstoff gefertigt ist. Dieser Walzenmantel
13 trägt eine dielektrische Außenschicht 14 und ist drehbar auf einer
gestellfesten, ortsfesten Achse 15 gelagert. Zu diesem Zweck kann
der Walzenmantel mit Endscheiben 16 ausgerüstet sein, die mit einem
Wälzlager die ortsfeste Achse 15 umschließen.
Im Innenraum der Hohlwalze ist eine Hochspannungselektrode 17 ange
ordnet, die elektrisch isoliert mittels Halter 18 drehbar und in der
gewünschten Betriebsstellung arretierbar auf der ortsfesten Achse
15 gelagert ist.
Diese Hochspannungselektrode, die ihre hochfrequente Hochspannung
von dem Generator 7 erhält, kann somit über einen Verstellbereich von
360° verstellt werden. Zumindest erstreckt sich der Verstellbereich
auf die Länge des Walzenspaltes, der durch die Walzen 12 und 19 be
grenzt wird. Die Walze 19 entspricht der Walze 4 nach der Fig. 1 und
stellt eine Stützwalze dar, die als Gegenelektrode wirkt und geerdet
ist.
In der Fig. 2 sind zwei mögliche Stellungen der Hochspannungselektrode
17 aufgezeigt.
Bei der Vorrichtung nach der Fig. 3 sind der mittigen Walze 12, die
als Hohlwalze ausgebildet ist, zwei Walzen 20 und 21 zugeordnet, so
daß Walzenspalte 22 und 23 entstehen, durch die eine Kunststoffolien
bahn 24 zugeführt wird.
Im Innenraum 25 der Hohlwalze sind vier Hochspannungselektroden 26
vorgesehen, die gegenüber der ortsfesten Achse 15 drehbar und ar
retierbar gelagert sind.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel bilden die Hochspannungs
elektroden 26 mit ihren Haltern 27 ein Drehkreuz, das auf der orts
festen Achse 15 drehbar und arretierbar gelagert ist.
Aus der Fig. 4 ergibt sich, daß die Hochspannungselektroden 26 als
zylindrische Schraubenfedern ausgebildet sein können, deren Enden
an Stellschrauben 28 festgelegt sind. Durch diese Stellschrauben be
steht die Möglichkeit, die Breite der Hochspannungselektroden 26 und
damit die Behandlungsbreite für die Folienbahn einzustellen.
Bezugszeichen
1 Elektrodenwalze
2 Metallkern
3 Außenschicht
4 Stützwalze
5 Anschluß
6 Anschluß
7 Generator
8 Walzenspalt
9 Koronaentladung
10 Folienbahn
11 Folienbahn
12 Walze
13 Walzenmantel
14 Außenschicht
15 Achse
16 Endscheibe
17 Hochspannungselektrode
18 Halter
19 Walze
20 Walze
21 Walze
22 Walzenspalt
23 Walzenspalt
24 Kunststoffolienbahn
25 Innenraum
26 Hochspannungselektrode
27 Halter
2 Metallkern
3 Außenschicht
4 Stützwalze
5 Anschluß
6 Anschluß
7 Generator
8 Walzenspalt
9 Koronaentladung
10 Folienbahn
11 Folienbahn
12 Walze
13 Walzenmantel
14 Außenschicht
15 Achse
16 Endscheibe
17 Hochspannungselektrode
18 Halter
19 Walze
20 Walze
21 Walze
22 Walzenspalt
23 Walzenspalt
24 Kunststoffolienbahn
25 Innenraum
26 Hochspannungselektrode
27 Halter
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Oberflächenbehandlung von Folienbahnen
mittels elektrischer Koronaentladungen, umfassend minde
stens zwei einen Walzenspalt bildende Walzen, durch de
ren Walzenspalt die zu behandelnde Folie hindurchgeführt
wird und von denen eine als Stützwalze und eine als Elek
trodenwalze mit sich parallel zur Walzenlängsachse er
streckender Hochspannungselektrode ausgebildet ist, wo
bei die Elektrodenwalze als Hohlwalze aus einem Isolier
material ausgebildet und mit einer dielektrischen Außen
schicht versehen ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Hochspannungselektrode (17, 26)
im Innenraum der Hohlwalze angeordnet ist, die Hohlwalze
auf einer gestellfesten Achse (15) drehbar gelagert und
die Hochspannungselektrode (17, 26) durch Halter (18, 27)
elektrisch isoliert an der Achse (15) drehbar und zur
Erzeugung der Koronaentladung an jeder gewünschten Stelle
des Walzenspaltes in der jeweiligen Betriebsstellung arre
tierbar gelagert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hohlwalze (12) mittig zwischen zwei Walzen (20, 21) angeordnet ist
und im Innenraum (15) vier Hochspannungselektroden (26) vorgesehen
sind, die gegenüber der ortsfesten Achse (15) drehbar und arretier
bar gelagert sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hochspannungselektroden (26) mit ihren Haltern (27) ein auf der
ortsfesten Achse dreh- und arretierbar gelagertes Drehkreuz bilden.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Hochspannungselektroden (17, 26) als zylindrische
Schraubenfedern ausgebildet und deren Enden an Stellschrauben (28)
festgelegt sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833321464 DE3321464A1 (de) | 1983-06-14 | 1983-06-14 | Vorrichtung zur oberflaechenbehandlung von folienbahnen mittels elektrischer koronaentladungen |
| DE19833343063 DE3343063A1 (de) | 1983-06-14 | 1983-11-29 | Vorrichtung zur oberflaechenbehandlung von folienbahnen mittels elektrischer koronaentladungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833321464 DE3321464A1 (de) | 1983-06-14 | 1983-06-14 | Vorrichtung zur oberflaechenbehandlung von folienbahnen mittels elektrischer koronaentladungen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3321464A1 DE3321464A1 (de) | 1984-12-20 |
| DE3321464C2 true DE3321464C2 (de) | 1993-01-14 |
Family
ID=6201461
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833321464 Granted DE3321464A1 (de) | 1983-06-14 | 1983-06-14 | Vorrichtung zur oberflaechenbehandlung von folienbahnen mittels elektrischer koronaentladungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3321464A1 (de) |
Families Citing this family (4)
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| DE3831964A1 (de) * | 1987-12-08 | 1989-06-22 | Klaus Kalwar | Vorrichtung zur koronabehandlung von materialbahnen |
| CH685004A5 (de) * | 1992-04-21 | 1995-02-28 | Sutter Apparatebau Ag Jurmin V | Dielektrikumbildende Ummantelung für Elektroden von Coronavorbehandlungsanlagen. |
| DE19716371A1 (de) * | 1997-04-18 | 1998-10-22 | Ahlbrandt System Gmbh | Koronabehandlungsanlage |
Family Cites Families (4)
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| DE6948579U (de) * | 1969-12-15 | 1970-04-02 | Klaus Kalwar | Walzenelektrode zum elektrischen vorbehandeln von folien |
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| DE2556228A1 (de) * | 1975-12-13 | 1977-06-16 | Hoechst Ag | Coronaeinrichtung |
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1983
- 1983-06-14 DE DE19833321464 patent/DE3321464A1/de active Granted
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3321464A1 (de) | 1984-12-20 |
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