DE3321119C2 - - Google Patents
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Gripping On Spindles (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine hydraulische Antriebs
vorrichtung für geradlini
ge Relativbewegungen von Werkzeug und Werkstück bei
Werkzeugmaschinen mit den im Oberbegriff des Patent
anspruchs 1 genannten, gattungsbestimmenden Merkmalen.
Derartige hydraulische Antriebsvorrichtungen werden
von der Anmelderin selbst seit längerer Zeit herge
stellt und vertrieben (vgl. z. B. Prospekt "Elektrohydraulische Linearverstärker", 1980). Sie werden beispielsweise als
Vorschubantriebe bei Werkzeugmaschinen eingesetzt
und erlauben sehr genaue Einstellungen des Arbeits
hubes mittels eines die Sollwert-Vorgabe vermit
telnden Schrittmotors, dessen schrittweise Drehungen
mittels eines 4/3-Nachlauf-Regelventils, das die
Druckbeaufschlagung des Hydrozylinders steuert, in
zu den Drehwinkelschritten proportionale Vorschub
strecken umsetzt. Die Einstellgenauigkeiten sind durch
die mittels des Schrittmotors vorgebbaren minimalen
Hub-Schrittweiten von beispielsweise 20 µm bestimmt,
wobei die Reproduzierbarkeit einer Einstellung dann
im Bereich einiger weniger µm liegt.
Problematisch können jedoch durch Temperaturschwankungen
bedingte Längenänderungen der zur Rückmeldung der Posi
tion des bewegten Teils vorgesehenen, langgestreckten
Meßspindel werden, da deren Längenänderungen voll in
den Positionierfehler eingehen. Derartige Fehler kön
nen bis zu einem gewissen Grad zwar kompensiert wer
den, z. B. durch elektronische Vorgabe zusätzlicher
Vorschubschritte oder Verminderung derselben oder durch
Kühlung oder definierte Temperierung des Hydrauliköls,
mit dem die Meßspindel durch Wärmeleitung in thermi
schem Kontakt steht. Diesbezügliche Fehler-Kompen
sationsmaßnahmen sind jedoch oftmals mit einem erheb
lichen technischen Aufwand verknüpft, der mit entspre
chenden Kosten verbunden ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine hydraulische
Antriebsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaf
fen, die mit einfachen Mitteln eine wirksame Kompen
sation von durch thermische Längenänderungen der
Meßspindel bedingten Rückmelde- bzw. Positionierfeh
lern und daraus resultierenden Bearbeitungsungenauig
keiten ermöglicht.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Oberbegriffsmerkmalen erfindungsgemäß durch die im kenn
zeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 genannten Merk
male gelöst.
Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Antriebs
vorrichtung besteht darin, daß mit konstruktiv einfa
chen und preisgünstig herstellbaren Mitteln eine wirk
same Kompensation der genannten Positions-Rückmelde
fehler und damit eine erheblich verbesserte Bearbeitungs
genauigkeit erzielt wird.
Dies wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß ein zur
Befestigung des Nachlauf-Regelventils an einem
feststehenden Maschinenelement der Maschine, in
deren Rahmen die erfindungsgemäße Antriebsvorrich
tung z. B. als Vorschubantrieb eingesetzt ist, vor
gesehenes Zwischenstück durch Temperaturschwankungen
betragsmäßig denselben Längenänderungen unterworfen
ist wie die Meßpindel, so daß ein durch die Meßspindel
mittelbar verschiebbares Stellglied des Regelventils keine
die Ansteuerung des Regelventils vermittelnde Rela
tivbewegung zu dessen Gehäuse erfährt, wenn die Meßspin
del einer thermischen Längenänderung unterworfen ist.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen 2 bis 8.
Durch die Merkmale der Ansprüche 2 und 3 sind für
eine gleichmäßige Temperaturverteilung über die Länge
des Zwischenstückes und der Meßspindel gleichermaßen
günstige Gestaltungen des Zwischenstückes angegeben.
In einer Ausbildung gemäß den Merkmalen des Anspruchs
4 kann für einen bestimmten, im Rahmen der Bearbei
tung eines Werkstücks vorgesehenen Hubweg eine voll
ständige Kompensation des Rückmeldefehlers erreicht
werden.
Durch die Merkmale des Anspruchs 5 wird erreicht, daß
ein Wärmeaustausch zwischen dem Hydrozylinder und der
das Regelventil und das Zwischenstück sowie die Meß
spindel umfassenden Nachlauf-Regeleinrichtung im
wesentlichen über das die Arbeitsräume des Hydrozy
linders und die Regeleinrichtung durchströmende Hydraulik
öl erfolgt.
Durch die Merkmale des Anspruchs 6 kann eine günstige
geringe Baulänge des Zwischenstückes erzielt werden.
Durch die Merkmale des Anspruchs 7 ist eine die gleich
mäßige Temperierung der Meßspindel fördernde, einfache
bauliche Gestaltung der Montageplatte angegeben, mit
tels der der Hydrozylinder und die Nachlauf-Regel
einrichtung an der gesteuerten Maschine montiert sind.
Durch die Merkmale des Anspruchs 8 ist eine ebenfalls
die gleichmäßige Temperierung der Meßspindel begünsti
gende, einfach realisierbare Gestaltung derselben an
gegeben.
Es folgt die Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung. Die Zeich
nung zeigt eine erfindungsgemäße hydraulische Antriebs
vorrichtung in vereinfachter, stark schematisierter Längs
schnittdarstellung.
Für die in der Zeichnung dargestell
te erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung 1 sei lediglich
zum Zweck der Erläuterung, d. h. ohne Beschränkung der
Allgemeinheit, angenommen, daß durch diese ein Werkzeug 2,
z. B. ein Schneidstahl, gegen ein seine räumliche Anord
nung nicht änderndes, jedoch rotierend angetriebenes
Werkstück 3 in Richtung des Pfeils 4 um einen definier
ten Arbeitshub verschoben werden soll, um das Werkstück 3
auf einer dem Hub entsprechenden Länge auf einen geringe
ren Durchmesser abzudrehen. Als Antriebselement ist ein
doppelt wirkender Hydrozylinder 6 vorgesehen, durch
dessen Kolben 7 innerhalb des Gehäuses 8 die beiden
mit A und B bezeichneten Arbeitsdruckräume des Hydro
zylinders 6 gegeneinander abgesetzt sind. Der Kolben 7
ist über eine Kolbenstange 9 starr mit einem Träger 11
des Werkzeuges 2 verbunden, so daß dieses die Bewegungen
des Kolbens 7 mit ausführt. Die bewegungsgerechte alter
native Druckbeaufschlagung der Arbeitsdruckräume A bzw.
B und deren alternativer Anschluß an den Tank einer nicht
dargestellten hydraulischen Druckquelle werden über ein
insgesamt mit 12 bezeichnetes elektrohydraulisches Nach
lauf-Regelventil gesteuert, das mit mittels eines
elektrischen Schrittmotors 13 gesteuerter Hub-Sollwert-
Vorgabe und mechanischer Positions-Istwert-Rückmel
dung über eine langgestreckte Meßspindel 14 arbeitet,
die ihrerseits starr mit dem Werkzeugträger 11 gekoppelt
ist und dessen Bewegungen zwangsweise mit ausführt. Das
hydraulische Schaltsymbol des elektrohydraulischen Nach
lauf-Regelventils 12 ist in der Zeichnung über dessen
Gehäuse 16 wiedergegeben. Durch die gestrichelt einge
zeichnete Verbindung des Schaltsymbols mit dem Kolben 7
des Hydrozylinders ist die durch die Meßspindel 14 ver
mittelte mechanische Istwert-Rückmeldung angedeutet.
Durch eine entsprechende Verbindung mit einem Schritt
motorsymbol 13′ ist die elektrisch steuerbare Sollwert-
Vorgabe symbolisiert.
Das seiner Funktion nach im folgenden noch näher zu
erläuternde Nachlauf-Regelventil 12 ist mit seinem
Gehäuse 16 über ein rohrförmiges Zwischenstück 17, das
die entlang der zentralen Längsachse 54 des Ventilgehäuses 16 verlaufende Meßspindel 14 auf einem Abschnitt ihrer Länge ko
axial umgibt, mit einer Montageplatte 18 verbunden, an
der auch der Hydrozylinder 6 in der aus der Zeichnung
ersichtlichen Anordnung befestigt ist. Mittels dieser
Montageplatte 18 ist die den Hydrozylinder, die Montage
platte 18 selbst, das Zwischenstück 17 und das Nachlauf-
Regelventil 12 mit dem Schrittmotor 13 umfassende Bau
einheit an einem feststehenden Maschinenelement 20, re
lativ zu welchem das Werkzeug 2 bewegbar ist, befestigt.
Als Nachlauf-Regelventil 12 ist ein seinem Aufbau
nach bekanntes 4/3-Regelventil vorgesehen, das im
folgenden anhand seiner Funktion und Einzelheiten
seiner zur Ventilbetätigung vorgesehenen Elemente
näher erläutert wird. Mit dem Gewinde 21 der Meßspindel 14
kämmt eine Spindelmutter 23, die über eine rohr
förmige Sollwert-Eingangswelle 24 und über einen
insgesamt mit 26 bezeichneten Zahnriementrieb mit dem
Schrittmotor 13 antriebsgekoppelt ist. Die den freien
Endabschnitt des Spindelgewindes 21 koaxial umgebende
Sollwert-Eingangswelle 24 ist am Gehäuse 16 des
Nachlauf-Regelventils 12 in axialer Richtung ver
schiebbar geführt. Bezüglich der Gewinde der Spindel
mutter 23 und der Meßspindel 14 sei angenommen, daß sich
die Spindelmutter 23 gemäß der Zeichnung nach links be
wegt, wenn sie in Richtung des Pfeils ϕVR im Uhr
zeigersinn gedreht wird, entsprechend der durch den
Drehsinn-Pfeil ϕRM markierten Drehrichtung des
Schrittmotors 13 und dementsprechend nach rechts ver
schoben wird, wenn sie aufgrund einer Drehung des Motors 13 gemäß Pfeil ϕLM in Richtung des Pfeils ϕVL
im Gegenuhrzeigersinn, gesehen von der Antriebsseite
her, gedreht wird. In einer zentralen Bohrung 27 des
Ventilgehäuses 16 ist ein insgesamt mit 28 bezeichne
tes Ventilbetätigungsglied in axialer Richtung hin-
und herverschiebbar, jedoch unverdrehbar geführt;
es wird durch entsprechende Bewegungen der Spindelmutter 23
mitgenommen, wobei deren Drehbewegung sich dank
der koaxialen Abstützung des Ventilbetätigungsgliedes 28 an
an der Spindelmutter 23 vorgesehenen Axialkugellagern 29
und 31 nicht auf das Ventilbetätigungsglied 28 über
trägt. Wenn sich das Ventilbetätigungsglied 28 als
Folge einer Sollwert-Einsteuerung durch die damit
verknüpfte Drehung der Spindelmutter 23 in Richtung
des Pfeils 32, gemäß der Zeichnung nach links, bewegt,
so gelangt das Nachlauf-Regelventil 12 in seine in
dem Schaltsymbol mit I bezeichnete Durchflußstellung,
in der am Druckausgang 33 des Nachlauf-Regelventils 12
der hohe Ausgangsdruck P der nichtdargestellten Versorgungs
druckquelle ansteht und über in dem Zwischenstück 17
und der Montageplatte 18 sowie im Zylindergehäuse 8
vorgesehene Drucköl-Strömungspfade 34, 36 und 37
in den Arbeitsdruckraum A des Hydrozylinders 6 einge
koppelt ist, während gleichzeitig der Arbeitsraum B
des Hydrozylinders 6 über die Rücklauf-Strömungs
pfade 38, 39 und 41 des Zylindergehäuses 8 und der
Montageplatte 18 bzw. des Zwischenstückes 17 mit dem
Rücklaufanschluß 42 des Nachlauf-Regelventils 12
verbunden ist, der in dieser Durchflußstellung I
mit dem Tank kommuniziert. Der Kolben 7 des Hydro
zylinders 6 und damit das Werkzeug 2 bewegen sich in
diesem Falle nach rechts und mit diesen Teilen die als Istwert-
Rückmeldespindel dienende Meßspindel 14. Durch den kämmenden Eingriff
der Spindelmutter 23 mit dem Gewinde 21 der Meßspindel
14 wird das Ventilbetätigungsglied 28 mitgenommen.
Das Nachlauf-Regelventil 12 gelangt dadurch wieder
in seine im Schaltsymbol mit 0 bezeichnete, der
Grundstellung entsprechenden Sperrstellung, in der
beide Druckräume A und B des Hydrozylinders 6 sowohl
gegen den Hochdruckausgang P als auch gegen den Tank
der hydraulischen Druckquelle abgesperrt sind. Der
Kolben 7 des Hydrozylinders 6 hat dann einen der
Sollwert-Vorgabe entsprechenden Teil seines Hubes
ausgeführt.
Wird andererseits durch eine Drehung der
Spindelmutter 23 in Richtung des Pfeils ϕVL diese in
Richtung des Pfeils 43 nach rechts bewegt, und damit
auch das Ventilbetätigungsglied 28, so gelangt das
Nachlauf-Regelventil 12 nunmehr in seine im Schalt
symbol mit II bezeichnete, zweite Durchflußstellung;
in dieser Durchflußstellung steht am zweiten Druck
ausgang 44 des Nachlauf-Regelventils 12 der hohe
Ausgangsdruck der hydraulischen Druckquelle an und
ist über die Strömungspfade 46, 47 und 48 des Zwischen
stückes 17, der Montageplatte 18 und des Zylinderge
häuses 8 in den Arbeitsdruckraum B eingekoppelt,
wobei nunmehr der Arbeitsdruckraum A des Hydrozylin
ders 6 über die Strömungspfade 49, 51 und 52 des Zy
lindergehäuses 8, der Montageplatte 18 und des Zwi
schenstückes 17 an den zweiten Rücklaufanschluß 53
des Nachlauf-Regelventils 12 angeschlossen ist, der
in der Schaltstellung II mit dem Tank der Druckquelle
kommuniziert, d. h. drucklos ist. Der Kolben 7 des Hy
drozylinders 6 bewegt sich in diesem Falle nach links,
bis durch die über die Meßspindel 14 erzielte
Mitnahmebewegung des Ventilbetätigungsgliedes 28 das
Nachlauf-Regelventil 12 wieder in seine Grundstel
lung 0 zurückfällt und der Istwert der Werkzeugposi
tion dem angesteuerten Sollwert entspricht.
Anhand der Zeichnung ist erkennbar, daß eine durch
eine Temperaturänderung bedingte Vergrößerung der
Spindellänge der Meßspindel 14 eine Verschiebung des Ventilbetätigungs
gliedes 28 nach links zur Folge hätte, wodurch der
Hydrozylinder im Sinne einer Verschiebung seines
Kolbens 7 nach rechts angesteuert würde und ein der
Längenänderung der Meßspindel 14 entsprechender Positions
fehler entstünde. Zur Kompensation eines solchen
Fehlers ist das Zwischenstück 17 nach Länge und Ma
terialauswahl so ausgebildet, daß es bei vorgegebener
Temperaturänderung eine der damit korrelierten Längen
änderung der Meßspindel 14 entsprechende Abstandsvergrößerung
des Ventilgehäuses 16 von der Montageplatte 18 bewirkt,
so daß im Ergebnis keine nennenswerte Relativbewegung
des Ventilbetätigungsgliedes 28 zum Gehäuse 16 des Nach
lauf-Regelventils 12 erfolgt, wenn die Meßspindel 14 einer
temperaturbedingten Längenänderung unterworfen ist. Als
maßgebliche Bezugslänge für die Längenänderung der Meßspin
del 14 kann ihr zwischen der Spindelmutter 23 und
ihrer Verbindungsstelle mit dem Werkzeugträger 11 sich
erstreckender Abschnitt angesehen werden, auf dessen
Länge die axiale Länge des Zwischenstückes 17 und das
Material, aus dem es gefertigt ist, zweckmäßigerweise
so abgestimmt sind, daß eine optimale Kompensation er
reicht wird. Durch das den Hydrozylinder 6, die Monta
geplatte 18, das Zwischenstück 17 und das Nachlauf-
Regelventil 12 durchströmende Hydrauliköl wird eine
gleichmäßige Temperierung dieser Komponenten erzielt,
mit denen die Meßspinde 14 in gutem Wärmekontakt steht.
Durch eine geeignete Dimensionierung des Zwischen
stückes 17 kann für einen definierten Wert des Arbeits
hubes des Hydrozylinders 6 bzw. des durch diesen an
getriebenen Teils eine optimale Temperatur-Kompen
sation erzielt werden.
Claims (8)
1. Hydraulische Antriebsvorrichtung für
geradlinige Relativbewe
gungen von Werkzeug und Werkstück bei Werkzeug
maschinen mit einem doppelt wirkenden Hydro
zylinder als Antriebsteil und mit einem zur be
wegungsgerechten Steuerung der Druckbeaufschla
gung des Hydrozylinders vorgesehenen elektro
hydraulischen Nachlauf-Regelventil mit elek
trisch steuerbarer Sollwert-Vorgabe und me
chanischer Istwert-Rückmeldung über eine lang
gestreckte, die Bewegungen des mittels des Hydro
zylinders angetriebenen Teigs, nämlich Werkzeug oder
Werkstück, mit ausführender Meßspindel, die
dabei die entsprechenden Relativbewegungen ge
genüber dem Gehäuse des Nachlauf-Regelventils
mit ausführt und dadurch ein Ventilbetätigungs
glied des Nachlauf-Regelventils im Sinne der
Unterbrechung der Druckmittel-Zufuhr zum Hy
drozylinder betätigt, sobald ein durch die Soll
wert-Vorgabe eingesteuerter Verstellhub des Ventilbe
tätigungsgliedes durch die Bewegung der Meßspindel
wieder kompensiert ist, wobei die Meßspindel entlang
der zentralen Längsachse des Ventilgehäuses ver
laufend angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (16)
des Nachlauf-Regelventils (12) über ein Zwi
schenstück (17), das in gutem thermischem Kon
takt mit der Meßspindel (14) steht, an dem je
weils feststehenden Maschinenelement (20) angeflanscht
ist, gegenüber dem die Bewegung des angetriebenen
Teils (2, 11) erfolgt, daß dieses Zwischenstück
(17) aus einem Material besteht, das einen grö
ßeren thermischen Ausdehnungskoeffizienten hat als
das Material der Meßspindel (14), und daß die axiale Länge dieses
Zwischenstückes (17) derart gewählt ist, daß der
Absolutwert einer durch eine Temperaturänderung
bedingten Änderung der Länge des Zwischenstückes
(17) der mit dieser Temperaturänderung verknüpf
ten Längenänderung mindestens desjenigen Abschnittes
der Meßspindel (14) entspricht, der gleich dem mi
nimalen axialen Abstand ihres an das bewegte Teil
(2, 11) ankoppelbaren Endes von einem auf der Meß
spindel (14) sitzenden Mitnahmeglied (23) ist,
durch dessen Verschiebung die axiale Verstellung des
Ventil-Betätigungsgliedes (28) bewirkbar ist.
2. Hydraulische Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (17)
als ein die Meßspindel (14) koaxial umgebendes, zy
lindrisches Teil ausgebildet ist, das stirnseitig
über eine Montageplatte (18) mit parallelem Verlauf
seiner Längsachse (54) zu derjenigen des Hydro
zylinders (6) mit diesem verbunden ist, und daß
die die Arbeitsdruckräume (A, B) des Hydrozy
linders (6) mit den Steueranschlüssen des Nachlauf-
Regelventils (12) verbindenden Druckmittel-
Strömungspfade durch diese Montageplatte (18)
und das Zwischenstück (17) geführt sind.
3. Hydraulische Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Zwischen
stück (17) vorgesehenen Strömungspfade (34,
41, 46 und 52) in axialsymmetrischer Gruppie
rung verteilt sind.
4. Hydraulische Antriebsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (17)
hinsichtlich seiner thermischen Ausdehnung auf
einen mit einem definierten Hub des Antriebs
zylinders (6) verknüpften Wert ausgelegt ist.
5. Hydraulische Antriebsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die das Nachlauf-
Regelventil (12) und das Zwischenstück (17)
umfassende Funktionseinheit in einem seitlichen
lichten Abstand von dem Hydrozylinder (6) an
geordnet ist.
6. Hydraulische Antriebsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (17)
aus Aluminium und die Meßspindel (14) aus Stahl ge
fertigt sind und daß die axiale Länge des Zwischen
stückes (17) gleich der halben wirksamen Länge der Meßspin
del (14) gewählt ist.
7. Hydraulische Antriebsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Meßspindel (14)
auf einem maschinenseitigen Abschnitt ihrer
Länge in einer in der Montageplatte (18) angeordneten Gleitbuchse
geführt ist, die einen guten Wärmekontakt zwischen
Montageplatte (18) und Meßspindel (14) vermittelt.
8. Hydraulische Antriebsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Meßspindel (14)
auf einem gewindefreien, innerhalb des Zwischen
stückes (17) verlaufenden Abschnitt ihrer
Länge mit ihre Oberfläche vergrößernden Rippen
oder Längsnuten versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833321119 DE3321119A1 (de) | 1983-06-10 | 1983-06-10 | Hydraulische antriebsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833321119 DE3321119A1 (de) | 1983-06-10 | 1983-06-10 | Hydraulische antriebsvorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3321119A1 DE3321119A1 (de) | 1984-12-13 |
| DE3321119C2 true DE3321119C2 (de) | 1991-07-04 |
Family
ID=6201231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833321119 Granted DE3321119A1 (de) | 1983-06-10 | 1983-06-10 | Hydraulische antriebsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3321119A1 (de) |
-
1983
- 1983-06-10 DE DE19833321119 patent/DE3321119A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3321119A1 (de) | 1984-12-13 |
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Legal Events
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