DE3320874C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3320874C2 DE3320874C2 DE3320874A DE3320874A DE3320874C2 DE 3320874 C2 DE3320874 C2 DE 3320874C2 DE 3320874 A DE3320874 A DE 3320874A DE 3320874 A DE3320874 A DE 3320874A DE 3320874 C2 DE3320874 C2 DE 3320874C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- machine tool
- arm
- tool
- holder
- tool according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims description 6
- 238000003754 machining Methods 0.000 claims description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 9
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q3/00—Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
- B23Q3/155—Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling
- B23Q3/1552—Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling parts of devices for automatically inserting or removing tools
- B23Q3/1554—Transfer mechanisms, e.g. tool gripping arms; Drive mechanisms therefore
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q3/00—Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
- B23Q3/155—Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling
- B23Q3/157—Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling of rotary tools
- B23Q3/15706—Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling of rotary tools a single tool being inserted in a spindle directly from a storage device, i.e. without using transfer devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q3/00—Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
- B23Q3/155—Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling
- B23Q3/1552—Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling parts of devices for automatically inserting or removing tools
- B23Q3/1554—Transfer mechanisms, e.g. tool gripping arms; Drive mechanisms therefore
- B23Q2003/155404—Transfer mechanisms, e.g. tool gripping arms; Drive mechanisms therefore the transfer mechanism comprising a single gripper
- B23Q2003/155411—Transfer mechanisms, e.g. tool gripping arms; Drive mechanisms therefore the transfer mechanism comprising a single gripper pivotable
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Werkzeugmaschine, insbesondere
zum aufeinanderfolgenden Bearbeiten von Werkstücken mit
verschiedenen Werkzeugen, mit einem Magazin, in dem die
Werkzeuge angeordnet und in Haltern gehalten sind, die
während der Arbeit der ihnen zugeordneten Werkzeuge am
Werkzeug bleiben, wobei der Halter einen an der Maschine
befestigten Arm und zwei am Arm befestigte Halteteile aufweist,
von denen einer vom Arm lösbar ist und die Halteteile
einen ringförmigen Flansch des Werkzeugs unverlierbar umgreifen,
wobei die beiden Halteteile schwenkbar miteinander
verbunden sind.
Eine derartige Werkzeugmaschine ist aus der US-PS 35 90 470
bekannt.
Die bekannte Werkzeugmaschine weist drei Arme auf, deren
Schwenkachsen tangential zu einem Kreis um die Spindelachse
verlaufen. Jeweils einer der Arme kann so verschwenkt sein,
daß das in einem Halter am Ende des Armes gehaltene Werkzeug
in einer Aufnahme der Spindel sitzt, während die beiden
anderen Arme in einer radialen Richtung von der Spindelachse
weggeschwenkt sind. Die Halter am Ende der Arme sind als
zwei gegeneinander verschwenkbare Backen ausgebildet, von
denen eine starr am freien Ende des Armes angeordnet ist.
Die Backen weisen an ihren aneinander grenzenden Flächen
eine jeweils halbzylindrische Ausnehmung auf, die zusammen
eine Durchgangsbohrung durch die Backen bilden und drei,
gegeneinander um 120° versetzte Rollen tragen, so daß ein
zwischen den Backen gehaltenes Werkzeug im Halter drehbar
ist. Die Außenkontur der Backen ist quaderförmig und verhältnismäßig
globig. Der Umriß der den Halter bildenden Backen ist
wesentlich größer als der radiale Umriß des Werkzeuges.
Die bekannte Werkzeugmaschine hat zum einen den Nachteil, daß
aufgrund der Unförmigkeit der Halter nicht mehrere Halter eng
benachbart angeordnet werden können, zumal das Maß der Annäherung
dieser Halter zueinander durch die großen Außenabmessungen
der Halter begrenzt ist. Zum anderen hat die bekannte
Werkzeugmaschine den Nachteil, daß das Austauschen von Werkzeugen
in den Haltern relativ umständlich ist, weil das Werkzeug
bis zum Schließen der Backen mit einer Hand festgehalten werden
muß, während mit der anderen Hand die Backen geschlossen und
zusätzlich gegeneinander gesichert werden müssen.
Eine weitere Werkzeugmaschine ist in der nicht-vorveröffentlichten
DE-OS 32 33 934 beschrieben.
Ferner ist aus der DE-AS 25 25 212 noch eine Werkzeugaufnahme
für einen Arm eines Werkzeugwechslers eines Bearbeitungszentrums
bekannt. Die bekannte Aufnahme umfaßt eine verhältnismäßig
dicke Platte mit einer etwa halbkreisförmigen Ausnehmung,
wobei in die halbkreisförmige Zylinderwand eine Ringnut eingearbeitet
ist. Die Ringnut verläuft über einen Kreisbogen von
etwas weniger als 180°. Die Ringnut weist Nutflanken auf,
deren Abstand formschlüssig an einen Mitnehmerbund der Werkzeuge
angepaßt ist. Bei der bekannten Werkzeugaufnahme ist der
Werkzeugwechsler so konzipiert, daß ein Arm, der an seinem
freien Ende mit der zuvor geschilderten Aufnahme versehen
ist, um eine vertikale Achse rotiert, so daß die Werkzeuge
infolge der Fliehkräfte aus der Ringnut herausfliegen würden.
Um dies zu verhindern, sind im Abstand vor der Ringnut Sperrklinken
angeordnet, die in zugehörige Ausnehmungen der Werkzeuge
greifen und diese halten. Werden die Werkzeuge mit ihrem Kegel
in die Spindelaufnahme der Werkzeugmaschine eingeführt, werden
nach dem Einführen der Werkzeuge die Sperrklinken gelöst, und
die Aufnahme muß von dem Mitnehmerbund der Werkzeuge weggefahren
werden, weil sie infolge der formschüssigen Anpassung der
Ringnut nicht an dem Mitnehmerbund verbleiben kann.
Die bekannte Aufnahme hat damit zum einen den Nachteil, daß
sie nicht während der Arbeit der Werkzeuge an diesen verbleiben
kann, was die Werkzeugwechselzeiten erhöht. Außerdem ist ein
manuelles Auswechseln von Werkzeugen schwierig, weil eine
sichere Halterung der Werkzeuge in der Aufnahme erste durch
das maschinelle Betätigen der Sperrklinken gewährleistet werden
kann, so daß jedesmal die Werkzeugmaschine betätigt werden
muß, um die Werkzeuge sicher in der Aufnahme zu halten. Vor
allem aber ist auch diese bekannte Aufnahme sehr sperrig,
weil eine umlaufende Ringnut als axiale Halterung für Werkzeuge
voraussetzt, daß die Ringnut ihrererseits in einen Haltekörper
eingebracht ist, was jenseits der Ringnut gewisse Abmessungen,
beispielsweise eines plattenförmigen Halteteils, voraussetzt.
Es ist also auch bei diesen bekannten Aufnahmen nicht möglich,
Werkzeughalter dicht nebeneinander anzuordnen, beispielsweise
auf einem Kreis um eine Spindel einer Werkzeugmaschine herum.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine
Maschine der eingangs genannten Art derart weiterzubilden,
daß das Auswechseln von Werkzeugen erleichtert wird, gleichzeitig
aber die Abmessungen der verwendeten Halter so gering
gehalten sind, daß mehrere mit Werkzeugen bestückte Halter
dicht nebeneinander angeordnet werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
erste Halteteil zwei parallel zueinander im Abstand angeordnete
Platten aufweist, deren lichter Abstand geringfügig
größer ist als die Höhe des ringförmigen Flansches des
Werkzeuges.
Die Erfindung hat damit den Vorteil, daß zumindest dann,
wenn das zweite Halteteil an den Arm herangeklappt ist, bei
geeigneter Ausführung das Werkzeug bereits gegen Herausfallen
geschützt ist, zumindest wenn man nicht unvorsichtigerweise
gegen das Werkzeug stößt. Es kann daher die abschließende
feste Verbindung des zweiten Halteteils mit dem Arm,
beispielsweise durch einen Knebelverschluß oder eine Flügelschraube,
einfach erfolgen und der Werkzeugwechsel kann
insgesamt auch einhändig vorgenommen werden.
Weiterhin hat die Erfindung den Vorteil, daß die im Abstand
angeordneten Platten den ringförmigen Flansch des Werkzeugs
an der Ober- und Unterseite erfassen, so daß die seitlichen
Abmessungen des bestückten Halters durch die Außenabmessungen
des Flansches und nicht durch den Halter selbst bestimmt
sind. Der Platzbedarf für mehrere Halter ist daher minimal
und es läßt sich eine maximale Anzahl von Werkzeughaltern
auf einen bestimmten Umfang, beispielsweise eines karussellartigen
Magazins anordnen. Dies ist von wirtschaftlich
besonderer Wichtigkeit, weil die Anzahl der verfügbaren
Werkzeuge auf gedrängtem Magazinraum ein wesentliches Kriterium
für den Benutzer einer solchen Werkzeugmaschine ist.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung umgreift das erste
Halteteil den ringförmigen Flansch des Werkzeugs auf einem
Winkel von etwa 180°. Der Vorteil liegt hierbei darin, daß
das Werkzeug nach dem Einsetzen lediglich in das erste
Halteteil bereits gegen Herausfallen zumindest bei vorsichtiger
Handhabung geschützt ist, also bevor das zweite Halteteil
geschlossen wird. Dadurch kann das Auswechseln des
Werkzeugs weiter vereinfacht werden.
Es versteht sich, daß auch das zweite Halteteil, das mit dem
ersten Halteteil schwenkbar verbunden ist, in ähnlicher
Weise aus zwei im Abstand angeordneten Platten gebildet sein
kann, wobei das zweite Halteteil lediglich die Funktion hat,
das Herausfallen des Werkzeuges auf dem ersten Halteteil zu
verhindern.
In Werkzeugmaschinen der eingangs geschilderten Art werden
mitunter auch sogenannte Mehrspindelköpfe verwendet, die
eine einzige Antriebswelle aufweisen, die mit der Spindel
des Werkzeugs zu verbinden ist, und die mehrere Arbeitsspindeln
aufweisen, beispielsweise eine Anzahl von parallel
zueinander angeordneten Bohrern. Diese Mehrspindelköpfe
weisen ein Gehäuse auf, in dem ein geeignetes Getriebe zum
Antrieb der Mehrzahl von Spindeln vorgesehen ist. Das Gehäuse
der Mehrspindelköpfe muß in einer genau definierten
Stellung relativ zum Spindelkopf der Maschine angeordnet
sein.
Um mit dem oben beschriebenen Halter auch derartige Mehrspindelköpfe
halten zu können, ist gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung vorgesehen, daß in einem der Halteteile,
vorzugsweise im ersten Halteteil, in Höhe des ringförmigen
Flansches des einzuspannenden Werkzeugs eine Aussparung
vorgesehen ist. Diese Aussparung kann vorzugsweise an der
dem Arm abgewandten Seite des ersten Halteteils vorgesehen
sein, und die Aussparung kann insbesondere durch den Zwischenraum
zwischen zwei Distanzstücken zwischen den obengenannten
Platten gebildet sein.
Diese geschilderte Aussparung dient dazu, bei einem gemäß
einer Ausführungsform der Erfindung vorgesehenen Mehrspindelkopf
ein Zentrierstück des Mehrspindelkopfes aufzunehmen,
das nach dem Einsetzen des Mehrspindelkopfes in den Halter
durch die Aussparung hindurchragt. Dieses Zentrierstück
bewirkt zumindest annähernd die richtige Orientierung des
Gehäuses des Mehrspindelkopfes, der wie oben erklärt in
einer genau definierten Drehstellung in der Maschine angeordnet
sein muß. Um den Mehrspindelkopf hinsichtlich der
Drehstellung des Gehäuses hochgenau einzurichten, ist gemäß
einer Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß an der
nach außen weisenden Stirnflächen des erwähnten, durch die
Aussparung hindurchragenden Zentrierstücks ein mit einem
drehfest angeordneten Gegenstück am Spindelstock zusammenwirkender
Anschlag befestigt ist. Dieser Anschlag kann
insbesondere die Form einer Gabel haben, die zwischen sich
das als runden Bolzen ausgebildete Gegenstück aufnimmt,
wodurch die Drehstellung des Gehäuses des Mehrspindelkopfes
auf Bruchteile eines Grads genau definiert werden kann.
Dadurch, daß das Gegenstück erst nach dem Einsetzen des
Mehrspindelkopfes in den Halter am Mehrspindelkopf befestigt
wird, läßt sich der allseits geschlossene erfindungsgemäße
Halter auch für den geschilderten Mehrspindelkopf verwenden,
der zusätzlich zu der Verbindung seiner Antriebswelle mit
der Spindel der Maschine eine drehfeste Verbindung des
Gehäuses mit dem Spindelstock der Maschine benötigt.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel eines
Halters, teilweise abgebrochen,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des Halters,
ebenfalls teilweise abgebrochen,
Fig. 3 eine Seitenansicht, in der ein im geschnitten
dargestellten Halter angeordneter Mehrspindelkopf
mit der Spindel einer Werkzeugmaschine in Antriebsverbindung
ist,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den im Halter gehaltenen Mehrspindelkopf,
Fig. 5 eine Seitenansicht in Richtung des Pfeils V in
Fig. 3,
Fig. 6 eine Schemazeichnung.
In den Fig. 1 und 2 weist ein Halter 1 einen abgebrochen
dargestellten Arm 2 auf, der durch zwei parallel zueinander
angeordnete Bleche gebildet ist. Der Arm 2 ragt nach oben
und ist mit einer Werkzeugmaschine verbunden, die in der
eingangs genannten DE-OS 32 33 934 beschrieben ist. Zum
Wechsel des Werkzeugs führt der Arm 2 dabei eine Parallelverschiebung
aus, durch die er ein im Halter gehaltenes
Werkzeug aus einer Magazinstellung, die auf einem um die
Spindelachse des Werkzeugs verlaufenden Kreisbogen liegt, in
die Arbeitsstellung in der axialen Verlängerung der Spindel
bringt, und durch eine Längsbewegung zwischen Spindel und
Werkzeug wird dann das Werkzeug gespannt. Bei der eingangs
genannten Maschine sind zwölf Werkzeughalter vorgesehen, die
maximal insgesamt zwölf Werkzeuge in der Magazinstellung
halten können.
Am Arm 2 ist ein erstes Halteteil 6 starr befestigt, das
zwei parallel im Abstand übereinander angeordnete Metallplatten
7 und 8 genau gleicher Form aufweist, deren Abstand
durch Abstandsbolzen 9, 10 und 11 gesichert ist. Das Halteteil
6 ist in nicht näher gezeigter Weise mit dem Arm 2
verschraubt. Wie die Draufsicht der Fig. 2 zeigt, hat das
erste Halteteil 6 im wesentlichen die Form eines "C". Im
Bereich des Abstandsbolzens 10 ist ein zweites Halteteil 12
am ersten Halteteil 6 um die Achse des Bolzens 10 schwenkbar
gelagert. Das zweite Halteteil 12 weist zwei im Abstand
voneinander, und zwar oberhalb der Metallplatte 7 und unterhalb
der Metallplatte 8, angeordnete Metallplatten 14 und 15
auf, und im Bereich von deren freiem Ende ist ein Blechstreifen
17 eingeschweißt, der einerseits den Abstand zwischen
den Metallplatten 14 und 15 im Bereich von deren
freiem Ende sichert und andererseits an seinem in Fig. 2
rechten Endbereich einen nach außen offenen Schlitz 20
aufweist, der das Festklemmen des Blechstreifens 17 an der
in Fig. 2 dem Betrachter zugewandten Seite des Arms 2 mittels
einer Mutter 22 ermöglicht, die auf einen schwenkbar
gelagerten Gewindebolzen 24 aufgeschraubt ist, so daß nach
dem Lockern der Mutter 22 der Gewindebolzen in Fig. 2 nach
rechts geschwenkt werden kann und damit den Blechstreifen 17
freigibt. Die Metallplatten 14 und 15 sind in der Draufsicht
der Fig. 1 bogenförmig und somit an die Außenkontur des
einzuspannenden Teils eines Werkzeugs angepaßt.
In den Halter nach Fig. 1 und 2 können die üblichen Werkzeuge
eingespannt werden. Fig. 3 bis 5 zeigen, daß in den
Halter 1 auch ein Mehrspindelkopf 30 eingespannt werden
kann. Dieser Mehrspindelkopf 30 ist nur in seinem oberen
Teil gezeigt, die Mehrzahl von an seiner Unterseite herausragenden,
einzelne Bohrer tragenden Spindeln ist nicht
gezeigt. Der Mehrspindelkopf 30 weist ein Gehäuse 32 auf,
das während der Arbeit der Werkzeugmaschine drehfest sein
muß. Hierzu ist oberhalb des Gehäuses 32 ein mit dem Gehäuse
drehfester, im wesentlichen kreisringförmiger Flansch 34
vorgesehen, der wie auch bei den einfachen Werkzeugen zur
Aufnahme zwischen den Platten 7 und 8 des Halters 1 vorgesehen
ist. Dieser Flansch 34 trägt auf seiner in den Fig. 3
und 4 nach links weisenden Seite ein Zentrierstück 36, das
durch den Zwischenraum 37 zwischen den beiden Distanzbolzen
9 und 10 hindurchragt. Die Länge des Zentrierstücks 36
ist so bemessen, daß bei aufgeklapptem zweiten Halteteil 12
der Flansch 34 des Mehrspindelkopfes 30 in den Halter 1
eingesetzt werden kann, wobei das Zentrierstück 36 zwischen
den beiden Distanzstücken 9 und 10 hindurchgeführt wird. Die
Stirnfläche 38 des Zentrierstücks 36 ragt dabei über die dem
Arm 2 abgewandte Seite des ersten Halteteils 6 hinaus. An
dieser Stirnfläche 38 ist ein Anschlag 40 mittels einer
Schraube 42 unbeweglich befestigt, der zwei nach oben ragende
Gabelzinken 44 trägt, die zwischen sich einen Zwischenraum
einschließen, in den passend ein runder Bolzen 46
eingreift, der am drehfesten Spindelstock 48, der die rotierend
angetriebene Spindel lagert, befestigt ist.
Wenn der Mehrspindelkopf 30 aus der oben erläuterten Magazinstellung
durch den Halter 1 in den Bereich unterhalb des
Spindelstocks 48 bewegt wird und dann angehoben wird, damit
der Kegel 52, der an seinem oberen Ende einen zum Ergreifen
durch eine Greifvorrichtung bestimmten Knopf 54 trägt, in
die Spindel eingeführt wird, um in dieser gespannt zu werden,
so bewirkt der Bolzen 46, der zwischen die Gabelzinken
44 eingreift, die genaue Ausrichtung des Gehäuses 32.
Eine derartige Ausrichtung ist deswegen möglich, weil der
Flansch 34 im Halter 1 mit Spiel gehalten ist.
Wie aus Fig. 4 erkennbar ist, umschließt das erste Halteteil
6 den Flansch 34 auf einem Winkel von etwas mehr als
180°.
In der Fig. 6 ist schematisch die Bestückung des Magazins
der eingangs beschriebenen Maschine, die mit den erfindungsgemäßen
Haltern ausgerüstet ist, an einem Beispiel gezeigt,
bei dem vier Mehrspindelköpfe 30 im Magazin enthalten sind
und drei einfache Werkzeuge, beispielsweise Fräser 60. Die
Maschine verfügt über die Möglichkeit, insgesamt zwölf
Halter 1 zu montieren, und in diesen Haltern können maximal
zwölf Werkzeuge 60 gehalten sein. Die Mehrspindelköpfe 30
ragen jedoch so weit über die Halter hinaus, daß an denjenigen
Plätzen des Magazins, die den Mehrspindelköpfen unmittelbar
benachbart sind, der Raum für einen Halter 1 zu eng
wird, an diesen Stellen müssen daher die Halter entfernt
werden. Diese Stellen, an denen an sich Halter montiert sein
können, wegen des Vorhandenseins der Mehrspindelköpfe 30
jedoch im beschriebenen Bestückungsbeispiel nicht montiert
sind, sind in Fig. 6 mit dem Bezugszeichen 65 bezeichnet.
Die Maschine kann somit beispielsweise zwölf einfache Werkzeuge
60 im Magazin enthalten oder sechs Mehrspindelköpfe 30
oder, wie im Beispiel der Fig. 6, vier Mehrspindelköpfe 30
und drei einfache Werkzeuge 60.
In der schematischen Darstellung der Fig. 6 ist noch die
Lage der insgesamt zwölf Bolzen 46, die am Spindelkopf 48
angeordnet sind, gezeigt. In Fig. 3 und 5 ist der einfacheren
Darstellung wegen jeweils nur ein Bolzen 46 gezeigt,
und zwar derjenige, der mit dem gerade in die Spindel
eingespannten Mehrspindelkopf 30 zusammenwirkt. Da jedoch
bei der Maschine die Möglichkeit bestehen soll, in jeden der
zwölf Halter einen Mehrspindelkopf einzusetzen, sind auch
insgesamt zwölf Bolzen 46 vorgesehen. Der Anschlag 40 mit
seinen Gabelzinken 44 ist in Umfangsrichtung gesehen so
schmal, daß dieser Anschlag nicht mit anderen Bolzen kollidieren
kann, die dem in Fig. 3 und 5 eingezeichneten Bolzen
46 benachbart sind.
Claims (9)
1. Werkzeugmaschine, insbesondere zum aufeinanderfolgenden
Bearbeiten von Werkstücken mit verschiedenen
Werkzeugen (60), mit einem Magazin, in dem die Werkzeuge
(60) angeordnet und in Haltern (1) gehalten
sind, die während der Arbeit der ihnen zugeordneten
Werkzeuge (60) am Werkzeug (60) bleiben, wobei der
Halter (1) einen an der Maschine befestigten Arm (2)
und zwei am Arm (2) befestigte Halteteile (6, 12)
aufweist, von denen einer vom Arm (2) lösbar ist, und
die Halteteile (6, 12) einen ringförmigen Flansch (34)
des Werkzeugs (60) unverlierbar umgreifen, wobei die
beiden Halteteile (6, 12) schwenkbar miteinander
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das erste
Halteteil (6) zwei parallel zueinander im Abstand
angeordnete Platten (7, 8) aufweist, deren lichter
Abstand geringfügig größer ist als die Höhe des ringförmigen
Flansches (34) des Werkzeugs.
2. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das mit dem Arm (2) fest verbundene erste
Halteteil (6) den ringförmigen Flansch (34) des Werkzeugs
(60) auf einem Winkel von etwa 180° umgreift.
3. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schwenkachse der Halteteile
(6, 12) im wesentlichen parallel zur Achse des Werkzeugs
(60) verläuft.
4. Werkzeugmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das erste Halteteil (6) in der
Draufsicht etwa C-förmig geformt ist.
5. Werkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in einem der Halteteile
(6, 12) in Höhe des ringförmigen Flansches des
einzuspannenden Werkzeugs eine Aussparung (37) vorgesehen
ist.
6. Werkzeugmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aussparung (37) an der dem Arm (2) abgewandten
Seite vorgesehen ist.
7. Werkzeugmaschine nach den Ansprüchen 3 und 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Aussparung (37) durch den
Zwischenraum zwischen zwei Distanzstücken (9, 10)
zwischen den Platten (7, 8) gebildet ist.
8. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Mehrspindelkopf (30)
vorgesehen ist, der in den Halter derart einsetzbar
ist, daß ein Zentrierstück (36) des Mehrspindelkopfes
(30) durch die Aussparung (37) hindurchragt.
9. Werkzeugmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß an der nach außen weisenden Stirnfläche (38)
des durch die Aussparung (37) hindurchragenden Zentrierstücks
(36) ein mit einem drehfest angeordneten
Gegenstück (46) am Spindelstock zusammenwirkender
Anschlag (44) befestigbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833320874 DE3320874A1 (de) | 1983-06-09 | 1983-06-09 | Werkzeugmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833320874 DE3320874A1 (de) | 1983-06-09 | 1983-06-09 | Werkzeugmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3320874A1 DE3320874A1 (de) | 1984-12-13 |
| DE3320874C2 true DE3320874C2 (de) | 1990-01-25 |
Family
ID=6201070
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833320874 Granted DE3320874A1 (de) | 1983-06-09 | 1983-06-09 | Werkzeugmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3320874A1 (de) |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3717201A1 (de) * | 1987-05-22 | 1988-12-08 | Chiron Werke Gmbh | Greifer fuer werkzeuge einer werkzeugmaschine |
| DE3734718A1 (de) * | 1987-10-14 | 1989-04-27 | Chiron Werke Gmbh | Werkzeughalter fuer eine werkzeugmaschine |
| DE3827053A1 (de) * | 1988-08-10 | 1990-02-15 | Chiron Werke Gmbh | Werkzeugmaschine |
| SE512242C2 (sv) * | 1998-06-18 | 2000-02-14 | Flexprop Production Ab | Verktygshållare |
| DE10027985A1 (de) * | 2000-06-06 | 2002-01-03 | Eisenbach B Rotox Gmbh | Vorrichtung zum Bearbeiten der Eckverbindungen von zu einem Rahmen zusammengefügten Profilstücken |
| CN105856119A (zh) * | 2016-06-22 | 2016-08-17 | 光隆精密工业(福州)有限公司 | C型多角度手动自锁翻转机构及其使用方法 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3590470A (en) * | 1969-05-12 | 1971-07-06 | Kearney & Trecker Corp | Unitary tool storage and changing mechanism |
| DE2525212B2 (de) * | 1975-06-06 | 1980-02-07 | Norte-Klessmann Gmbh & Co Kg, 4830 Guetersloh | Werkzeugaufnahme |
-
1983
- 1983-06-09 DE DE19833320874 patent/DE3320874A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3320874A1 (de) | 1984-12-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3875534T2 (de) | Schneidwerkzeug fuer metall. | |
| DE3425236C2 (de) | ||
| DE9307155U1 (de) | Automatische Drehmaschine | |
| DE2452681B2 (de) | Rotierendes Werkzeug zur spanabhebenden Bearbeitung | |
| DE69207464T2 (de) | Schneidwerkzeug | |
| DE3929802C1 (de) | ||
| DE69512931T2 (de) | Fräser für zwei drehrichtungen mit indexierbaren spannteilen und schneideinsätze | |
| DE1924321C3 (de) | Spannfutter für Werkstücke an Werkzeugmaschinen | |
| EP0128512B1 (de) | Werkzeughalter für Werkzeugmaschinen | |
| DE2159405A1 (de) | Spannfutter | |
| DE3320874C2 (de) | ||
| EP0217035A1 (de) | Messerkopf | |
| DE4207353C2 (de) | Werkzeughalter für ein Schneidwerkzeug | |
| DE3246994C2 (de) | ||
| EP0416611A2 (de) | Anordnung eines auswechselbaren Werkzeughalters an einem Revolverkopf einer Drehmaschine | |
| EP0315883A2 (de) | Haltevorrichtung für Werkstücke | |
| CH660992A5 (de) | Vorrichtung zur kuehlmittelzufuhr zu mit kuehlmittelkanaelen versehenen, rotierenden schneidwerkzeugen fuer die spanende metallbearbeitung, insbesondere bohrwerkzeuge. | |
| CH652951A5 (de) | Werkzeug zum aufbohren und plansenken. | |
| DE19803500A1 (de) | Spannvorrichtung | |
| DE2150558C3 (de) | Bohrkopf | |
| CH650714A5 (de) | Werkzeugwechselanordnung zum selbsttaetigen wechseln verschiedener arbeitseinsaetze. | |
| DE3505785C2 (de) | ||
| DE102023117201B3 (de) | Vorrichtung zum Gewindewirbeln | |
| DE1931559C2 (de) | Maschine mit mehreren Bearbeitungsköpfen, insbesondere zur spanabhebenden Bearbeitung eines Werkstückes | |
| DE2166393C3 (de) | Revolverkopf einrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |