DE3320679C2 - - Google Patents
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- F16B39/103—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down by a plate, spring, wire or ring immovable with regard to the bolt or object and mainly perpendicular to the axis of the bolt with a locking cup washer, ring or sleeve surrounding the nut or bolt head and being partially deformed on the nut or bolt head, or on the object itself
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Die Erfindung betrifft eine wiederverwendbare reibschlüssige
Sicherung für eine Schraube/Mutter gegen selbsttätiges Lösen,
gegen Verlieren und gegen Setzen einer lösbaren Schrauben
verbindung.
Bei derartigen Sicherungen wird ein hoher Reibschluß zwischen
der Schraube und dem verspannten Teil bzw. zwischen Schrauben-
und Muttergewinden zusätzlich durch die Sicherungselemente
oder durch Klebstoff in Mikrokapseln erzeugt. Dieser hohe Reib
schluß erschwert das selbsttätige Lösen der Schraube/Mutter
und verhindert das Auseinanderfallen der Schraubenverbindung.
Es ist bekannt, daß ein hoher Reibschluß durch einen eingeleg
ten Kunststoffring in der Mutter bzw. durch die eingelegten
oder geklebten Kunststoffstreifen oder Klebstoff in Mikrokap
seln auf dem Schraubengewinde erzeugt werden kann.
Die selbstsichernden Muttern nach DIN 980, DIN 982 und DIN 985
bieten einen hohen Reibschluß und können zumindest als Ver
liersicherung angesehen werden, aber bei hochfesten Schrauben
verbindungen ab Festigkeitsklasse 8.8 sind sie gegen das
selbsttätige Lösen, also gegen die Lockerung der Schraubenver
bindungen unwirksam.
Auch die Sicherungsmuttern nach DIN 7967 schützen bei hoch
festen Schrauben nicht gegen das selbsttätige Losdrehen.
Bei der Verwendung der selbstsichernden Muttern/Schrauben
kann die erforderliche Schraubenvorspannkraft infolge des
hohen Reibschlußes im Gewinde nur durch ein höheres Anzieh
moment erreicht werden, so daß die Schrauben überbeansprucht
werden. Es gibt Fälle, bei denen die Schrauben abbrechen, bevor
die selbstsichernden Muttern sich richtig an die verspannten
Teile anlegen.
Außerdem kann es u. U. durch die Exzentrizität des Kunststoff
ringes in der Mutter bzw. durch einseitiges Einlegen der Kunst
stoffstreifen auf dem Schraubengewinde zu einseitiger Belas
tung des Gewindes, also zum Fressen des Gewindes und damit
evtl. zum Bruch der Schrauben führen.
Bei hoher Betriebstemperatur wird die Sicherungseigenschaft
der Kunststoffstreifen bzw. des Kunststoffringes bzw. des
Klebstoffes unwirksam.
Bei mehrmaliger Verwendung von selbstsichernden Muttern/
Schrauben verlieren die Kunststoffstreifen/Kunststoffringe
durch plastische Verformung infolge des Fließens des Kunst
stoffes ihre Sicherungseigenschaft.
Bei den Schrauben mit Klebstoff in Mikrokapseln ist die Si
cherung nur bei erstmaliger Verwendung gewährleistet.
Aus der Druckschrift DE-GM 18 70 231 ist eine reibschlüssige
Schraubensicherung bekannt, die das selbsttätige Lösen von
angezogenen Schrauben und Muttern vermeiden soll. Jedoch
muß der als reibschlüssige Kupplung wirkende Federring vor
dem Anziehen der Mutter eingesetzt werden, so daß die zu
sätzliche Sicherungs-Reibschlußkraft bereits während des An
ziehvorgangs aufgebracht werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, daß ein zusätz
licher Reibschluß zwischen Schraube/Mutter und dem verspann
ten Teil mittels einer festsitzenden reibschlüssigen Kupplung
erzeugt werden kann, daß dieser Reibschluß zur Sicherung ge
gen das selbsttätige Lösen, gegen Verlieren der Schraubenver
bindung dient, daß eine Sicherung gegen das Setzen wirksam
ist, daß der zusätzliche Reibschluß erst angebracht wird, nachdem die Schrau
be/Mutter sachgemäß angezogen ist,
daß zum Losdrehen der Schraube/Mutter dieser zu
sätzliche Reibschluß jederzeit aufgehoben werden kann, daß
die Relativbewegungen zwischen den verspannten Teilen be
grenzt werden können, daß dadurch die Querkraft weitgehend
von der Kupplungshülse aufgenommen wird, daß die Schrauben/
Muttern sowie die Kupplungsteile und evtl. die Hilfselemente
für den nächsten Sicherungsvorgang wiederverwendbar sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale der Ansprüche gelöst.
In den Raum zwischen der Kupplungshülse und dem Schrauben
kopf/der Mutter wird das Kupplungsstück eingetrieben, so daß
ein Reibschluß zwischen dem Schraubenkopf/der Mutter und der
Kupplungshülse mittelbar über das Kupplungsstück erzeugt wird,
wobei die Kupplungshülse durch die Schraube/Mutter mitver
spannt und über die Sperrelemente auf der Stirnseite mit dem
verspannten Teil formschlüssig verbunden ist.
Die Schraube/Mutter wird auf diese Weise mit einem zusätz
lichen Reibschluß über die reibschlüssige Kupplung mit dem
verspannten Teil verbunden.
Das Reibmoment der reibschlüssigen Kupplung ist so ausgelegt,
daß das innere Losdrehmoment der Schrauben stets unwirksam
wird. Auf diese Weise wird die Schraube/Mutter der Schrauben
verbindung nicht nur gegen selbsttätiges Lösen sondern auch
gegen Verlieren gesichert.
Für die Formschlußbildung mit dem verspannten Teil kann die
Kupplungshülse an ihrer Stirnfläche zum verspannten Teil ein
zähnenförmiges Gebilde in Form von Sperrzähnen, Noppen, Sicken
usw. oder an ihrem Umfang die Kerbverzahnung als Sperrelemente
aufweisen. Diese dringen beim Eintreiben der Kupplungshülse
in den Werkstoff des verspannten Teiles ein, oder
passen sich in eine vorher durch ein Werkzeug eingeprägte
und dazu korrespondierende Gegenform auf der Verschraubungs
stelle ein. Oder sie werden durch die Schraubenvorspann
kraft in das Material des verspannten Teiles eingedrückt.
Die Kupplungshülse ist somit durch die Schraubenvorspann
kraft und über die Sperrelemente mit dem verspannten Teil
an der Verschraubungsstelle formschlüssig vorgespannt ver
bunden. Sie ist nun verdrehfest und kann als Bestandteil
des verspannten Teiles betrachtet werden. Das zähnenförmige
Gebilde an der Stirnfläche der Kupplungshülse kann durch
sanfte Formgebung so gestaltet werden, daß auf der Verschrau
bungsstelle keine scharfen Kerben entstehen können.
Wird die eingeprägte korrespondierende Gegenform der Sperrele
mente vorher durch ein Werkzeug hergestellt, so wird die Ober
fläche der Verschraubungsstelle eingeebnet und kaltverfestigt.
Eine Gefahr des Setzens infolge der Glättung der Oberflächen
rauhigkeit, der hohen Flächenpressung durch die scharfkanti
gen Sperrelemente wird dadurch vermindert.
Außerdem wird es so gestaltet, daß die Eindringungstiefe der
Sperrelemente durch eine ebene Fläche begrenzt wird.
Wird bei Dünnblechkonstruktionen die korrespondierende Gegen
form von Noppen, Sicken mit einem Werkzeug eingeprägt, so kön
nen diese als zusätzliche Versteifung der Verschraubungsstelle
dienen.
Die Kupplungshülse kann außerdem durch die herkömmlichen be
kannten Verfahren mit dem verspannten Teil stoffschlüssig
oder kraft-formschlüssig verbunden werden.
Die durch die Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin,
daß der zusätzliche Reibschluß zur Sicherung der Schraube/
Mutter einer lösbaren Schraubenverbindung gegen selbsttäti
ges Lösen, gegen Verlieren mittels einer reibschlüssigen Kupp
lung erst, nachdem die Schraube/Mutter sachgemäß angezogen
ist, angebracht wird, daß das durch den Reibschluß entstande
ne Reibmoment dem inneren Losdrehmoment der Schraube/Mutter
entgegenwirkt und daß dieses Reibmoment so ausgelegt ist,
daß das innere Losdrehmoment stets unwirksam bleibt, so daß
sich die Schraube/Mutter nicht selbsttätig lösen kann, daß
dieser zusätzliche Reibschluß zwecks des Losdrehens der
Schraubenverbindung jederzeit aufgehoben werden kann, so daß
die Schraube dadurch während des Losdrehvorgangs nicht durch
den höheren Reibschluß überbeansprucht wird, daß mit diesem
Prinzip die Schraubenverbindung jederzeit lösbar ist und daß
die zur Sicherung verwendeten Teile voll wiederverwendbar
sind, daß der Sicherungsvorgang lageunabhängig und mit voller
Wirkung wiederhergestellt werden kann, daß die Fertigung -
und Kostenaufwand zur Herstellung der Kupplungsteile relativ
günstig sind und daß bei der Erstmontage der Sicherungsvorgang
der Schraubenverbindung automatisiert bzw. mit Montagegeräten
zustande gebracht werden kann.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen
dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben:
Fig. 1 zeigt den Längsschnitt einer reibschlüssig ge
sicherten Sechskantmutter.
Fig. 2 zeigt die dazugehörige Draufsicht der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt die Vorderansicht des Kupplungsstücks im
nicht gesicherten Zustand.
Fig. 4 zeigt die dazugehörige Draufsicht der Fig. 3.
Fig. 5 zeigt den Schnitt a-a in der Fig. 3.
Fig. 6 zeigt den Längsschnitt der Kupplungshülse.
Fig. 7 zeigt die von unten gesehene Ansicht der Kupplungs
hülse (Fig. 6).
Fig. 8 zeigt den Längsschnitt einer reibschlüssig ge
sicherten Sechskantschraube.
Fig. 9 zeigt die dazugehörige Draufsicht der Fig. 8.
Fig. 10 zeigt die Vorderansicht des Kupplungsstücks im
nicht gesicherten Zustand.
Fig. 11 zeigt die dazugehörige Draufsicht der Fig. 10.
Fig. 12 zeigt den Längsschnitt der Kupplungshülse.
Fig. 13 zeigt die halbe Draufsicht der Fig. 12.
Fig. 14 zeigt den Längsschnitt einer reibschlüssig ge
sicherten Sechskantschraube.
Fig. 15 zeigt den Schnitt b-b in der Fig. 14.
Fig. 16 zeigt die dazugehörige Draufsicht der Fig. 14.
Fig. 17 zeigt den Längsschnitt des Sperrstücks.
Fig. 18 zeigt die dazugehörige Draufsicht der Fig. 17.
Fig. 19 zeigt den Längsschnitt des Kupplungsstücks im
nicht gesicherten Zustand.
Fig. 20 zeigt die dazugehörige Draufsicht der Fig. 19.
Fig. 21 zeigt den Längsschnitt der Kupplungshülse.
Fig. 22 zeigt den Längsschnitt einer reibschlüssig ge
sicherten Innensechskantschraube mit konischem
Kopf.
Fig. 23 zeigt den Schnitt c-c in der Fig. 22.
Fig. 24 zeigt die dazugehörige Draufsicht der Fig. 22.
Fig. 25 zeigt den Längsschnitt des Kupplungsstücks im
nicht gesicherten Zustand.
Fig. 26 zeigt die dazugehörige Draufsicht der Fig. 25.
Fig. 27 zeigt den Kopf der Innensechskantschraube.
Fig. 28 zeigt den Längsschnitt der Kupplungshülse.
Fig. 29 zeigt die von unten gesehene Ansicht der Kupplungs
hülse (Fig. 28).
Fig. 30 zeigt den Längsschnitt einer reibschlüssig ge
sicherten Sechskantmutter mit konischem Siche
rungsteil.
Fig. 31 zeigt die dazugehörige Draufsicht der Fig. 30.
Fig. 32 zeigt den Schnitt d-d in der Fig. 30.
Fig. 33 zeigt den Längsschnitt des Kupplungsstücks.
Fig. 34 zeigt die dazugehörige Draufsicht der Fig. 33.
Fig. 35 zeigt den Längsschnitt der Kupplungshülse.
Fig. 36 zeigt die von unten gesehene Ansicht der Fig. 35.
Fig. 37 zeigt die Vorderansicht der Sechskantmutter.
Bei der 1. Ausführung (Fig. 1) wird die Sechskantmutter (2)
mittels einer Kupplungshülse (3) und eines Kupplungsstücks
(4) mit dem verspannten Teil (5) zusätzlich reibschlüssig
verbunden. Dabei wird die Kupplungshülse (3) von der Sechs
kantmutter (2) mitverspannt, so daß diese über die auf ihrer
Stirnfläche (7) angebrachten Sperrzähne (6) und die dazu
korrespondierende Gegenform (8) auf der Verschraubungsstelle
mit dem verspannten Teil (5) formschlüssig vorgespannt ver
bunden ist. Die Kupplungshülse (3) ist nun verdrehfest und
kann als fester Bestandteil des verspannten Teiles (5) be
trachtet werden. Nachdem die Sechskantmutter (2) sachgemäß
angezogen ist, wird der zusätzliche Reibschluß zur Sicherung
erst durch den Einbau des Kupplungsstücks (4) erzeugt.
Das Kupplungsstück (4) umschließt die Sechskantmutter (2)
mit seiner Hohlform (9) formschlüssig. Dieser Formschluß
wird durch die am Umfang des Kupplungsstücks (4) angebrach
ten federnden Noppen (10) (Fig. 5) spielfrei vorgespannt, so
daß das fertigungstechnisch bedingte Spiel zwischen diesen
beiden Teilen kompensiert wird. Das Kupplungsstück (4) ist
dadurch kraftformschlüssig mit der Sechskantmutter (2) ver
bunden. An seiner oberen Hälfte (11) (Fig. 3) weist das Kupp
lungsstück (4) am Umfang die Radialfederarme (12) auf (Fig. 4).
Die freien Spitzen der Radialfederarme (12) sind dem Schrau
bengewinde gegensinnig verlaufend angeordnet. Beim Einbau
des Kupplungsstücks (4) drücken die Radialfederarme (12) mit
ihren Spitzen (16) mit ihren Federkräften gegen den Innenum
fang (15) der Kupplungshülse (3) (Fig. 2), so daß dadurch ein Reib
schluß zwischen dem Kupplungsstück (4) und der Kupplungshülse
(3) erzeugt wird. Dieser Reibschluß ist der zusätz
liche Reibschluß zur Sicherung der Sechskantmutter (2).
Die Höhe des dadurch entstandenen Reibmomentes ist
von den Abmessungen, von den Federwegen der Radialfederarme
(12), sowie von dem Reibwert zwischen der Kupplungshülse
(3) und den Radialfederarmen (12) abhängig. Dieses Reibmoment
ist so ausgelegt, daß es stets größer als das innere Los
drehmoment der Schraubenverbindung ist.
Mit diesem zusätzlich angebrachten Reibschluß bzw. Reibmo
ment wird die Sechskantmutter (2) gegen selbsttätiges Lösen
und die Schraubenverbindung gegen Verlieren gesichert, denn,
im Falle einer völligen Aufhebung der Reibschlüsse der Schrau
benverbindung, ist das innere Losdrehmoment stets gegen das
noch vorhandene zusätzliche Reibmoment unwirksam.
Durch die Richtungsanordnung der Radialfederarme (12) kann
das selbsttätige Lösen der Sechskantmutter (2) durch die
quasi Formschlüsse zwischen den Radialfederarmspritzen (16)
und der Kupplungshülse (3) noch erschwert werden.
Der Boden (17) der Kupplungshülse (3) erhält Schlitze (18)
(Fig. 7) und ist als geschlitzte Tellerfeder ausgebildet.
Die durch die geschlitzte Tellerfeder gespeicherte Energie
bzw. Federkraft gleicht dann den Vorspannkraftverlust infol
ge des Setzens der Schraubenverbindung so aus, daß die Schrau
benverbindung auch noch dadurch gegen Setzen gesichert wird.
Durch den Kraftformschluß mit der Sechskantmutter (2) und
den Reibschluß mit der Kupplungshülse (3) erfährt das Kupp
lungsstück (4) eine hohe Klemmung in Axialrichtung.
Um die Sechskantmutter (2) bzw. die Schraubenverbindung lö
sen zu können, muß das Kupplungsstück (4) entfernt werden.
Mit Hilfe einer Flachzange bzw. eines Spezialwerkzeuges kann
das Kupplungsstück (4) über die Radialfederarme (12) heraus
gezogen werden, so daß die Sechskantmutter (2) nun zum Los
drehen frei steht.
Bei Wiederherstellung der Schraubenverbindung kann der Siche
rungsvorgang stets und zwar unabhängig von der Lage der Sechs
kantmutter (2) mit voller Wirkung wiederhergestellt werden.
Das 2. Ausführungsbeispiel (Fig. 8) zeigt die reibschlüssige
Sicherung einer Sechskantschraube (20). Bei dieser Ausfüh
rung wird der Formschluß zwischen der Kupplungshülse (301)
und dem verspannten Teil (501) über die Fläche (21) der Kupp
lungshülse (301) und die Fläche (22) des verspannten Teiles
(501) ausgebildet.
Die Kupplungshülse (301) wird durch den Sechskantschrauben
kopf (23) mitverspannt und nachdem die Sechskantschraube (20)
sachgemäß angezogen ist, ist die Kupplungshülse (301) über den
Formschluß und die Schraubenvorspannkraft mit dem verspannten
Teil (501) verdrehfest verbunden.
Das Kupplungsstück (401) ist als gewellte Federhülse ausge
bildet und weist an seinem Umfang die Bogenfedern (24) auf
(Fig. 11). Im nicht eingebauten Zustand verläuft das Kupplungs
stück (401) nach oben leicht konisch (Fig. 10).
Wird das Kupplungsstück (401) in den Raum zwischen dem Sechs
kantschraubenkopf (23) und der Kupplungshülse (301) eingetrie
ben, so werden die Bogenfedern (24) durch den konischen Verlauf des Kupplungsstücks (401)
verspannt.
Das Kupplungsstück (401) umschließt nun einerseits den Sechs
kantschraubenkopf (23) über die Flächen (25) kraftformschlüs
sig und andererseits ist das Kupplungsstück (401) mit der Kupp
lungshülse (301) über die Ecken (26) und den Innenumfang (1501)
reibschlüssig verbunden.
Das Kupplungsstück (401) kann über beide vorgesehene und ge
genüberliegende Bohrungen (27) mit einem passenden Werkzeug
entfernt werden, so daß die Schraube (20) zum Losdrehen frei
steht.
Das 3. Ausführungsbeispiel (Fig. 14) zeigt eine reibschlüssige
Sicherung einer Sechskantschraube (20).
Bei dieser Ausführung weist die Kupplungshülse (307) außer
der auf der Stirnfläche (704) befindlichen Sperrzähne (604)
für die dazu korrespondierende Gegenform (804) des verspannten
Teiles (510) auch noch eine Paßhülse (57) auf, welche die ver
spannten Teile (510) und (511) quer zur Schraubenachse form
schlüssig verbindet.
Am Innenumfang (1503) der Kupplungshülse (307) ist ein zu
dem Schraubengewinde (1402) gegensinniges Gewinde (58) an
gebracht, welches zur Aufnahme eines Sperrstücks (59) dient.
Das Sperrstück (59) weist außer dem zu dem Gewinde (58) pas
senden Gewinde (60) auch noch eine Innenkegelmantelfläche (61)
und einen Innensechskant (4802) auf (Fig. 17).
Das Kupplungsstück (410) ist aus Kunststoff und weist eine
zu dem Sechskantschraubenkopf (23) korrespondierende Hohlform
(902), eine Außenkegelmantelfläche (4403) und die durch
die Schlitze (1311) ausgebildeten Federarme (62) am Umfang
auf (Fig. 19 und Fig. 20).
Nachdem die Sechskantschraube (20) sachgemäß angezogen ist
und die Kupplungshülse (307) mitverspannt hat, wird der Si
cherungsvorgang durch Einsetzen des Kupplungsstücks (410)
und das Einschrauben des Sperrstücks (59) eingeleitet.
Beim Einschrauben des Sperrstücks (59) wird ein Reibschluß
zwischen den beiden korrespondierenden Kegelmantelflächen, nämlich der Innenkegelmantelfläche
(61) und der Außenkegelmantelfläche (4403) erzeugt. Die Feder
arme (62) werden dabei nach innen zusammengedrückt, so daß
das Kupplungsstück (410) einerseits kraftformschlüssig mit
dem Sechskantschraubenkopf (23) und andererseits reibschlüs
sig über das Sperrstück (59) mit der Kupplungshülse (307)
verbunden ist. Durch die gegensinnigen Gewinde werden die
Sechskantschraube (20) und das Sperrstück (59) sich gegenseitig
so sperren, daß sich die Sechskantschraube (20) nicht selbst
tätig lösen kann.
Um die Schraubenverbindung lösen zu können, muß zuerst
das Sperrstück (59) herausgeschraubt werden, dann wird das
Kupplungsstück (410) entfernt, danach steht die Sechskant
schraube (20) zum Losdrehen frei.
Das 4. Ausführungsbeispiel (Fig. 22) zeigt die reibschlüssige
Sicherung einer Innensechskantschraube (2003).
Bei dieser Ausführung weist der Schraubenkopf (2302) eine
Außenkegelmantelfläche (68) auf (Fig. 27), so daß das Sperr
stück (5903) über eine Innenkegelmantelfläche (6101) direkt
reibschlüssig mit dem Schraubenkopf (2302) verbunden ist. Das
Sperrstück (5903) übernimmt somit die Funktion eines Kupp
lungsstücks.
Das Sperrstück (5903) und die Kupplungshülse (310) weisen
die wesentlichen Merkmale wie die der 3. Ausführung auf.
Nur der Boden (1708) der Kupplungshülse (310) ist als Teller
feder ausgebildet (Fig. 28).
Das 5. Ausführungsbeispiel (Fig. 30) zeigt die reibschlüssige
Sicherung einer Sechskantmutter (201), wobei die Sechskantmut
ter (201) einen konischen Ansatz (72) aufweist (Fig. 36), wel
cher eine Außenkegelmantelfläche (4406) und die durch die
Längsschlitze (1313) ausgebildeten Federarme (6202) aufweist.
Die Kupplungshülse (311) ist über die an dem Zapfen (69) ange
brachten Flächen (70) und eine Langnut (71) an der Verschrau
bungsstelle mit dem verspannten Teil (515) formschlüssig ver
drehfest verbunden (Fig. 32).
Zur Aufnahme des Sperrstücks (5904) weist die Kupplungshülse
(310) ein zu dem Gewinde (1402) eines Gewindebolzens (2002)
gegensinniges Gewinde (5804) auf.
Das Sperrstück (5904) übernimmt die Funktion eines Kupplungs
stücks und weist ein zu dem Gewinde (5804) passendes Gewinde
(6004), eine Innenkegelmantelfläche (6103) und einen Sechskant
zapfen (5003) auf.
Beim Einschrauben des Sperrstücks (5904) wird zwischen der
Innenkegelmantelfläche (6103) und der Außenkegelmantelfläche
(4406) ein Reibschluß zur Sicherung der Sechskantmutter (201)
erzeugt, wobei die Federarme (6202) radial zusammengedrückt
werden, so daß hier ein zusätzlicher Reibschluß zwischen
der Sechskantmutter (201) und dem Gewindebolzen (2002) ent
steht. Durch gegensinnige Gewinde und den zusätzlichen Reib
schluß kann die Sechskantmutter (201) sich nicht selbsttätig
lösen.
Claims (13)
1. Reibschlüssige Schrauben-/Muttersicherung mittels eines
Sicherungselements, das aus einer als Kupplungshülse aus
gebildeten Sicherungshülse, die formschlüssig über Sperr
elemente auf der Unterseite mit dem verspannten Teil ver
bunden ist, und einem mindestens an einer Fläche des
Schraubenkopfes bzw. der Mutter anliegenden Kupplungsstück
besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das eingebaute Kupp
lungsstück (4) mit seiner Hohlform (9) die Schlüssel
flächen der Mutter (2) vollständig formschlüssig um
schließt und mit den Spitzen (16) seiner in der oberen
Hälfte (11) ausgebildeten Radialfederarme (12) gegen die
Innenfläche (15) der Kupplungshülse (3) reibschlüssig
andrückt.
2. Reibschlüssige Schrauben-/Muttersicherung mittels eines
Sicherungselements, das aus einer als Kupplungshülse aus
gebildeten Sicherungshülse, die formschlüssig über Sperr
elemente auf der Unterseite mit dem verspannten Teil ver
bunden ist, und einem mindestens an einer Fläche des
Schraubenkopfes bzw. der Mutter anliegenden Kupplungsstück
besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das eingebaute Kupp
lungsstück (401) mit seinen Flächen (25) die Schlüssel
flächen des Sechskantschraubenkopfes (23) vollständig
kraftformschlüssig umschließt und mit den Ecken (26) der
Bogenfeder (24) gegen die Innenfläche (1501) der Kupp
lungshülse (301) reibschlüssig andrückt.
3. Reibschlüssige Schrauben-/Muttersicherung mittels eines
Sicherungselements, das aus einer als Kupplungshülse aus
gebildeten Sicherungshülse, die formschlüssig über Sperr
elemente auf der Unterseite mit dem verspannten Teil ver
bunden ist, und einem mindestens an einer Fläche des
Schraubenkopfes bzw. der Mutter anliegenden Kupplungsstück
besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsstück
(410) durch ein Sperrstück (59) über seine Außenkegelman
telfläche (4403) eingepreßt wird, wobei das Kupplungs
stück (410) mit seiner Hohlform (902) die Schlüsselflächen
des Sechskantschraubenkopfes (23) umschließt und am Umfang
durch Längsschlitze (1311) ausgebildete Federarme
(62) aufweist und das Sperrstück (59) über Gewinde mit
der Kupplungshülse (307) reibschlüssig verbunden ist.
4. Reibschlüssige Schrauben-/Muttersicherung mittels eines
Sicherungselements, das aus einer als Kupplungshülse aus
gebildeten Sicherungshülse, die formschlüssig über Sperr
elemente auf der Unterseite mit dem verspannten Teil ver
bunden ist, und einem mindestens an einer Fläche des
Schraubenkopfes bzw. der Mutter anliegenden Kupplungsstück
besteht, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Kupplungs
stück ausgebildetes Sperrstück (5903) einerseits über eine
Außenkegelmantelfläche am Schraubenkopf (2302) reibschlüs
sig mit der Innensechskantschraube (2003) und andererseits
über Gewinde mit der Kupplungshülse (310f) reibschlüssig
verbunden ist.
5. Reibschlüssige Schrauben-/Muttersicherung mittels eines
Sicherungselements, das aus einer als Kupplungshülse aus
gebildeten Sicherungshülse, die formschlüssig über Sperr
elemente auf der Unterseite mit dem verspannten Teil ver
bunden ist, und einem mindestens an einer Fläche des
Schraubenkopfes bzw. der Mutter anliegenden Kupplungsstück
besteht, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Kupplungs
stück ausgebildetes Sperrstück (5904) einerseits über eine
Außenkegelmantelfläche (4406) des konischen Ansatzes (72)
reibschlüssig mit der Sechskantmutter (201) und anderer
seits über Gewinde mit der Kupplungshülse (311) reib
schlüssig verbunden ist.
6. Reibschlüssige Schrauben-/Muttersicherung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsstück (4) auf seiner
der Mutter zugewandten Seite federnde Noppen (10) erhält.
7. Reibschlüssige Schrauben-/Muttersicherung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (17)
der Kupplungshülse (3) Schlitze (18) enthält.
8. Reibschlüssige Schrauben-/Muttersicherung nach An
spruch 1, 2 u. 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Boden (17, 1701, 1708) der Kupplungshülse (3, 301, 310) als
Tellerfeder ausgebildet ist.
9. Reibschlüssige Schrauben-/Muttersicherung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsstück (401) nach
oben leicht konisch verläuft.
10. Reibschlüssige Schrauben-/Muttersicherung nach Anspruch 3,
4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungshülse
(307, 310, 311) ein dem Schraubengewinde gegensinniges Ge
winde (58, 5803, 5804) aufweist und daß das Sperrstück (59,
5903, 5904) ein dazu passendes Gewinde (60, 6003, 6004) auf
weist.
11. Reibschlüssige Schrauben-/Muttersicherung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrstück (59) eine zu
der Außenkegelmantelfläche (4403) des Kupplungsstücks
(410) korrespondierende Innenkegelmantelfläche (61) auf
weist.
12. Reibschlüssige Schrauben-/Muttersicherung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrstück (5903) eine zu der
Außenkegelmantelfläche (68) des Schraubenkopfes (2302)
korrespondierende Innenkegelmantelfläche (6102) aufweist.
13. Reibschlüssige Schrauben-/Muttersicherung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrstück (5904) eine
zu der Außenkegelmantelfläche (4406) des konischen An
satzes (72) der Sechskantmutter (201) korrespondierende
Innenkegelmantelfläche (6103) aufweist.
14. Reibschlüssige Schrauben-/Muttersicherung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungs
hülse (307) nach unten durch eine Paßhülse (57) verlän
gert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833320679 DE3320679A1 (de) | 1983-06-06 | 1983-06-06 | Wiederverwendbare reibschluessige sicherung fuer schraube/mutter einer loesbaren schraubenverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833320679 DE3320679A1 (de) | 1983-06-06 | 1983-06-06 | Wiederverwendbare reibschluessige sicherung fuer schraube/mutter einer loesbaren schraubenverbindung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3320679A1 DE3320679A1 (de) | 1984-12-06 |
| DE3320679C2 true DE3320679C2 (de) | 1987-09-24 |
Family
ID=6200948
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833320679 Granted DE3320679A1 (de) | 1983-06-06 | 1983-06-06 | Wiederverwendbare reibschluessige sicherung fuer schraube/mutter einer loesbaren schraubenverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3320679A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3935753A1 (de) * | 1988-11-12 | 1990-05-17 | Volkswagen Ag | Arretiervorrichtung |
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| FR2873500B1 (fr) | 2004-07-23 | 2006-11-24 | Airbus France Sas | Cage pour ecrou de connexion electrique |
| FR2956884B1 (fr) * | 2010-02-26 | 2012-05-25 | Peugeot Citroen Automobiles Sa | Dispositif d'anti-rotation d'ecrou |
| DE102016009326A1 (de) | 2015-08-04 | 2017-02-09 | Daimler Ag | Brennkraftmaschine für ein Kraftfahrzeug |
| FR3097281B1 (fr) | 2019-06-13 | 2021-07-02 | J P B Systeme | « Dispositif de fixation par vissage, avec freinage à l’état vissé » |
| US20210231159A1 (en) * | 2020-01-29 | 2021-07-29 | Novaria Holdings, LLC | One-piece nut cap |
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| GB143524A (en) * | 1920-01-05 | 1921-10-19 | Purcell Thomas Webb | Improved means for locking the nuts of bolts and studs |
| DE1870231U (de) * | 1963-01-22 | 1963-04-11 | Erich Rink | Sicherungsvorrichtung fuer schrauben und muttern od. dgl. |
-
1983
- 1983-06-06 DE DE19833320679 patent/DE3320679A1/de active Granted
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3935753A1 (de) * | 1988-11-12 | 1990-05-17 | Volkswagen Ag | Arretiervorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3320679A1 (de) | 1984-12-06 |
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