DE3320667A1 - Brikettierpresse fuer schuettfaehiges pressgut, beispielsweise saegespaene od. dgl. - Google Patents
Brikettierpresse fuer schuettfaehiges pressgut, beispielsweise saegespaene od. dgl.Info
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Description
- Brikettierpresse für schüttfähiges Preßgut, beispiels-
- weise Sägespäne od.dgl.
- Die Erfindung betrifft eine Brikettierpresse für schüttfähiges Preßgut, beispielsweise Sägespäne od.
- dgl., mit einer das Preßgut in eine Preßkammer einbringenden Beladevorrichtung, einer in der Preßkammer wirksam werdenden Preßvorrichtung und einer Einrichtung zum selbsttätigen Ausstoßen des Preßlings aus der Preßkammer.
- Zum Verpressen von zellulosehaltigen Materialien, wie Holz, Rinde, Späne, Heu, Stroh, Papier, aber auch von Kunststoffen, Textilien, Abfällen, Schnitzeln u.dgl. werden Brikettierpressen verwendet, die es gestatten, aus dem stückigen, mehligen oder körnigen Preßgut feste Preßlinge herzustellen, die einer weiteren Nutzung, z.B. durch Verbrennen, zugeführt werden können. In der Praxis sind eine Reihe von Ausführungsformen bekannt, die eine von der Beladevorrichtung mit Preßgut befüllbare Preßkammer aufweisen, in der das Preßgut durch einen vorzugsweise hydraulisch angetriebenen Stempel verdichtet wird. Als Beladevorrichtung wurden dabei auch schon Transportschnecken benutzt, denen das Preßgut aus einem Silo oder einem Vorratsbehälter zugeführt wird.
- Die Arbeitsgeschwindigkeit dieser Brikettierpressen ist begrenzt. Außerdem muß die Halterung der Preßkammer sehr massiv und aufwendig ausgebildet werden, weil diese Halterung die gesamten, von dem Preßstempel ausgeübten Kräfte aufnehmen muß.
- Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Brikettierpresse der eingangs genannten Art zu schaffen, die sich bei einfacher Konstruktion durch hohe Arbeitsgeschwindigkeit bei leichter Bedienung auszeichnet.
- Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Brikettierpresse gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Anzahl an einem um eine ortsfeste Drehachse drehbar gelagerten und mit einem Schrittschaltantrieb gekuppelten Träger angeordneter, achsparallel ausgerichteter Preßkammern aufweist, die von dem Schrittschaltantrieb aufeinanderfolgend in eine die Beladevorrichtung enthaltende Beladestation, eine die Preßvorrichtung enthaltende Preßstation und eine die Einrichtung zum Ausstoßen des Preßlings aus der jeweiligen Preßkammer enthaltende Ausstoßstation überführbar sind.
- Dadurch, daß das Beladen, das Pressen und das Ausstoßen jeweils in einer eigenen Station erfolgt, in die jede der Preßkammern aufeinanderfolgend gebracht wird, läßt sich ein hoher Materialdurchsatz durch die Brikettierpresse erzielen, ohne daß dazu eine besonders aufwendige Konstruktion von Nöten wäre.
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Träger in Gestalt eines um eine horizontale Achse drehbar gelagerten Rades ausgebildet. Dabei kann das Rad zwischen zwei ortsfesten, scheibenförmigen Wänden drehbar gelagert sein, die in der Belade-, der Preß- und in der Ausstoßstation mit der jeweiligen Preßkammer fluchtende Öffnungen für den Durchtritt der Belade- bzw. der Preß- bzw. der Ausstoßvorrichtung aufweisen.
- Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Preßkammern in Gestalt beidseitig offener Zylinder ausgebildet sind und die Preßvorrichtung zwei koaxiale gegeneinander wirkende Stößel aufweist, die von beiden Seiten her,unter Erzeugung des Preßlings,gemeinsam in die jeweilige Preßkammer einführbar sind.
- Die beiden gegeneinander beweglichen Stößel bewirken, daß die Halterung der zylinderförmigen Preßkammern, d.h. das die Preßkammern tragende Rad von jeglichen Reaktionskräften während des Preßvorganges freigehalten ist. Damit kann das Rad,einschließlich seiner Lagerung,in einer verhältnismäßig leichten Konstruktion ausgeführt werden, während die Preßkammern selbst als einfache Zylinder auch keinen großen, Konstruktionsaufwand bedingen. Die Zylinder müssen im übrigen nicht kreiszylindrisch sein; ihre Querschnittsgestalt kann der Form der jeweils gewünschten Preßlinge angepaßt werden.
- Dic beiden Stößel sind zweckmäßigerweise über ein alebeSqeLl-iebe miteinander gekuppelt, das zwei jeweils um einen ortsfesten Drehpunkt schwenkbare doppelarmigc Hebel aufweist, die einenends mit einem Stößel und anderenends mit einer Spreizvorrichtung gelenkig gekuppelt sind. Dabei ergeben sich besonders einfache konstruktive Verhältnisse, wenn die Drehpunkte der beiden Hebel an einem durch die hohle Welle der Scheibe verlaufenden Zuganker ausgebildet sind, durch den die beiden Hebel miteinander verbunden sind. Sehr große und auf beide Stößel gleichmäßig verteilte Kräfte lassen sich mit einer Spreizvorrichtung in Gestalt eines Kniehebelgetriebes erzielen.
- Die Beladevorrichtung weist mit Vorteil eine koaxial zu der jeweils in der Beladestation stehenden Preßkammer angeordnete Transportschnecke auf, deren Antrieb belastungsabhängig regelbar ist, um damit eine Überlastung bei Verstopfungen od.dgl. zu verhüten.
- Außerdem bewirkt die Transport schnecke eine Vorverdichtung des Preßgutes, wobei das Maß der erzielten Vorverdichtung über den Antrieb der Transportschnecke eingestellt werden kann.
- In der Ausstoß station kann in einer vorteilhaften Ausführungsform die Anordnung derart getroffen sein, daß auf einer Seite des Rades ein verschieblich gelagerter angetriebener Ausstoßstempel koaxial zu der jeweils in der Ausstoßstation stehenden Preßkammer angeordnet ist, der auf der anderen Seite ein den Preßling aufnehmender koaxialer Ausstoßkanal zugeordnet ist.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Brikettierpresse gemäß der Erfindung in perspektivischer Darstellung, Fig. 2 die Brikettierpresse nach Fig. 1 in einer Seitenansicht, teilweise im Ausschnitt, Fig. 3 ic Brikettierpresse nach Fig. 1 in einer anderen Seitenansicht bei weggelassener Beladevorrichtung, Fig. 4 das die Preßkammern tragende Rad der Brikettierpresse nach Fig. 1 in einer Seitenansicht und Fig. 5 das Rad nach Fig. 4 in einer Draufsicht.
- Die Brikettierpresse weist ein geschweißtes Maschinengestell 1 auf r auf dem zwei parallele, im vorbestimmten Abstand zueinander angeordnete scheibenförmige Wände 2 aufrechtstehend befestigt sind. Zwischen den beiden Wänden 2, die durch Abstandsteile 3 in einem vorbestimmten Abstand gehalten sind, ist ein in Gestalt eines Rades 4 ausgebildeter Träger für eine Anzahl Preßkammern 5 um eine horizontale Drehachse drehbar gelagert. Zu diesem Zwecke ist in entsprechende koaxiale Bohrungen der Seitenwände 2 eine Lagerbüchse 6 einqesetzt, die an ihrem Flansch 7 mit einer der Seitenwände 2 verschraubt ist (Fig. 3) und auf die das Rad 4 mit seiner Lagerbohrung 8 (Fig. 4) aufgeschoben ist.
- Die Preßkammern 5 sind in Gestalt von beidseitig offenen Kreiszylindern ausgebildet, die achsparallel in gleichen Abständen und auf dem gleichen Mittenkreis liegend an dem Rad 4 angeschweißt sind. Sie sind alle gleich lang, wobei ihre Länge derart bemessen ist, daß sie bei zwischen die Seitenwände 2 eingesetztem Rad 4 in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise beidseitig an den Seitenwänden 2 mit Spiel anliegen.
- In den Seitenwänden 2 sind, wie aus Fig. 2 zu ersehen, in einer Beladestation I, in einer Preßstation II und in einer Ausstoßstation III jeweils durchgehende, zylindrische öffnungen 9, 10 und 11 vorgesehen, die auf die jeweils in einer dieser Stationen stehende Preßkammer 5 ausgerichtet sind und die den Durchtritt einer Belade-,bzw. einer Preß-,bzw. einer Ausstoßvorrichtung gestatten, wie dies im einzelnen noch erläutert werden wird. Die Beladestation I und die Preßstation II sind oberhalb der Drehachse des Rades 4 angeordnet, während die Ausstoß station III sich unterhalb dieser Drehachse an der tiefsten Stelle befindet.
- Das Rad 4 wird durch einen Schrittschaltantrieb im Gegenuhrzeigersinn, bezogen auf Fig. 2, schrittweise angetrieben, wobei die Schrittschaltlänge derart bemessen ist, daß bei jedem Schaltschritt eine der Preßkammern 5 exakt ausgerichtet in einer der Stationen I, II, III steht. Die Schrittschaltvorrichtung besteht aus einem auf die Seitenwände 2 oben aufgesetzten hydraulischen Schrittschaltzylinder 12, dessen Kolben 13 über ein gabelförmiges Schubglied 14 auf achsparallele Mitnehmer 15 des Rades 4 eingreift, die gleichmäßig verteilt längs des Radumfanges angeordnet sind.
- In der Beladestation I ist als Beladevorrichtung eine Transportschnecke 16 angeordnet, der das Preßgut aus einem Schüttbehälterl7 zugeführt wird. Die Transportschnecke 16 ist koaxial zu der Öffnung 9 und der in der Beladestation I jeweils stehenden Preßkammer 5 ausgerichtet; sie ist an der zugeordneten Seitenwand 2 drehbar gelagert. Ihr Antrieb erfolgt über ein Getriebe 18 von einem Elektromotor 19 aus, der belastungsabhängig geregelt ist.
- Die jeweils in der Beladestation I stehende Preßkammer 5 ist auf der der Transportschnecke 16 gegenüberliegenden Seite durch die dort keine Öffnung aufweisende Seitenwand 2 verschlossen, so daß das von der Transportschnecke 16 geförderte Preßgut in der Preßkammer 5 vorverdichtet wird.
- Die in der Preßstation II vorgesehene Preßvorrichtung weist zwei von beiden Seiten her gemeinsam in die dort jeweils befindliche Preßkammer 5 einführbare Stößel 20'auf, die in Führungsbüchsen 21 geführt sind (Fig. 3), welche im Bereiche der Öffnungen 10 auf die beiden Seitenwände 2 - koaxial zu diesen Öffnungen und zu der Preßkammer 5 - aufgesetzt sind. Die beiden Stößel 20 sind über Lager 21 mit zwei doppelarmigen Hebeln 22 gelenkig verbunden, von denen jeder um einen ortsfesten Drehpunkt 23 drehbar gelagert ist. Die beiden Drehpunkte 23 sind am Ende eines Zugankers 24 ausgebildet der durch die Öffnung der Lagerbuchse 7 verläuft.
- An ihrem anderen Ende sind die beiden doppelarmigen Hebel 22 gelenkig mit einer Spreizvorrichtung gekuppelt, die in Gestalt eines Kniehebelgetriebes ausgebildet ist, dessen Aufbau insbesondere aus Fig. 1 zu ersehen ist.
- An die Enden der Hebel 22 sind über Laschen 25 zwei Kniehebel 26 angelenkt, die über eine Lasche 27 gelenkig miteinander verbunden sind. An die Lasche 27 ist der Kolben 28 eines Hydraulikzylinders 29 angekoppelt, welcher seinerseits bei 30 ortsfest an den Seitenwänden 2 verankert ist.
- Bewegt der Hydraulikzylinder 29 über seinen Kolben 28 die Lasche 27 in Fig. 1 nach unten, so werden die beiden Hebel 22 um ihre Drehpunkte 23 (Fig. 3) gemeinsam gleichmäßig derart verschwenkt, daß die an ihre anderen Enden angelenkten Stößel 20 aufeinander zu bewegt werden und in die zugeordnete Preßkammer 5 eindringen, in der das darin enthaltene Preßgut zu einem Preßling verdichtet wird. Dabei sind sowohl das Rad 4 als auch die Seitenwände 2 von allen Reaktionskräften freigehalten, so daß sie keiner schweren aufwendigen Konstruktion bedürfen.
- In der Ausstoß station III schließlich ist eine Ausstoßvorrichtung angeordnet, die einen insbesondere aus Fig. 3 zu ersehenden Ausstoßstempel 31 aufweist, der über einen an der zugeordneten Seitenwand 2 befestigten Hydraulikzylinder 32 längsverschieblich ange-trieben ist. Auf der gegenüberliegenden Seite ist an der entsprechenden Seitenwand 2 ein koaxialer Ausstoßkanal 33 angeordnet, der zur Aufnahme der bei 34 angedeuteten Preßlinge dient.
- Der Ausstoß stempel 31 kann über die zugeordnete Öffnung 11 (Fig. 2) in die in der Ausstoßstation III jeweils befindliche Preßkammer 5 eingeführt werden, aus der er den Preßling 34 ausstößt, bevor er wieder in seine Ruhelage zurückkehrt, in der er die Schaltbewegung des Rades 4 nicht behindert.
- Die Befüllung einer Preßkammer 5 in der Beladestation I , der Preßvorgang des Preßgutes in der Preßstation II und das Ausstoßen des Preßlings 34 in der Ausstoßstation III sind zeitlich derart aufeinander abgestimmt, daß diese Vorgänge gleichzeitig abgeschlossen sind, worauf der Schrittschaltzylinder 12 das Rad 4 jeweils um einen Schritt weiterschaltet.
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Claims (9)
- Patentansprüche S Brikettierpresse für schüttfähiges Preßgut, beispielsweise Sägespäne, mit einer das Preßgut in eine Preßkammer einbringenden Beladevorrichtung, einer in der Preßkammer wirksam werdenden PreB-vorrichtung und einer Einrichtung zum selbsttätigen Ausstoßen des Preßlings aus der Preßkammer, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Anzahl an einem um eine ortsfeste Drehachse drehbar gelagerten und mit einem Schrittschaltantrieb (12 13, 14, 15) gekuppelten Träger (4) angeordneter achsparallel ausgerichteter Preßkammern (5) aufweist, die von dem Schrittschaltantrieb aufeinanderfolgend in eine die Beladevorrichtung (16) enthaltende Beladestation (I), eine die Preßvorrichtung (20 bis 30) enthaltende Preßstation (II) und eine die Einrichtung (31, 32) zum Ausstoßen des Preßlings (34) aus der jeweiligen Preßkammer (5) enthaltende AusstoBstation (III) überführbar sind.
- 2. Brikettierpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger in Gestalt eines um eine horizontale Achse drehbar gelagerten Rades (4) ausgebildet ist.
- 3. Brikettierpresse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rad (4) zwischen zwei ortsfesten scheibenförmigen Wänden (2) drehbar gelagert ist, die in der Belade-, in der Preß- und in der Ausstoßstation (I, II, III) mit der jeweiligen Preßkammer (5) fluchtende Öffnungen (9, 10, 11) für den Durchtritt der Belade-,bzw. der Preß-,bzw. der Ausstoßvorrichtung aufweisen.
- 4. Brikettierpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßkammern (5) in Gestalt beidseitig offener Zylinder ausgebildet sind und daß die Preßvorrichtung zwei koaxiale wirkende Stößel (20) aufweist, die von beiden Seiten her,unter Erzeugung des Preßlings (34),gemeinsam in die jeweilige Preßkammer (5) einführbar sind.
- 5. Brikettierpresse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stößel (20) über ein Hebelgetriebe (22) miteinander gekuppelt sind, das zwei jeweils um einen ortsfesten Drehpunkt (23) schwenkbare doppelarmige Hebel (22) aufweist, die einenends mit einem Stößel (20) und anderenends mit einer Spreizvorrichtung (25 bis 29) gekuppelt sind.
- 6. Brikettierpresse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehpunkte (23) der beiden Hebel (22) an einem durch die hohle Welle der Scheibe (4) verlaufenden Zuganker (24) ausgebildet sind, durch den die beiden Hebel (22) miteinander verbunden sind.
- 7. Brikettierpresse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizvorrichtung (25 bis 30) ein Kniehebelgetriebe ist.
- 8. Brikettierpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Beladevorrichtung eine koaxial zu der jeweils in der Beladestation (I) stehenden Preßkammer (5) angeordnete- Transportschnecke (16) aufweist, deren Antrieb belastungsabhängig regelbar ist.
- 9. Brikettierpresse nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ausstoß station (III) auf einer Seite des Rades (4) ein verschieblich gelagerter angetriebener Ausstoßstempel (31) koaxial zu der jeweils in der Ausstoß station (III) stehenden Preßkammer (5) angeordnet ist, dem auf der anderen Seite ein den Preßling (34) aufnehmender koaxialer Ausstoßkanal (33) zugeordnet ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19833320667 DE3320667C2 (de) | 1983-06-08 | 1983-06-08 | Brikettierpresse für schüttfähiges Preßgut, bspw. Sägespäne |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19833320667 DE3320667C2 (de) | 1983-06-08 | 1983-06-08 | Brikettierpresse für schüttfähiges Preßgut, bspw. Sägespäne |
Publications (2)
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| DE3320667A1 true DE3320667A1 (de) | 1984-12-13 |
| DE3320667C2 DE3320667C2 (de) | 1986-06-19 |
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ID=6200942
Family Applications (1)
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| DE19833320667 Expired DE3320667C2 (de) | 1983-06-08 | 1983-06-08 | Brikettierpresse für schüttfähiges Preßgut, bspw. Sägespäne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3320667C2 (de) |
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