DE3320293C2 - Vorrichtung zum Reinigen von Rohrleitungen, insbesondere Bierleitungen - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen von Rohrleitungen, insbesondere BierleitungenInfo
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Abstract
Bei einer Vorrichtung zum Reinigen von Rohrleitungen, insbesondere Bierleitungen, sind die Leitungen (3, 4) im Kreis geschaltet und werden über ein Vierwegeventil (11) abwechselnd in beiden Durchflußrichtungen mit Reinigungsflüssigkeit beschickt. Diese kann Reinigungskörper (15) durch die Leitungen treiben. Es ist ein Behälter (20) für eine Zusatzflüssigkeit (30) vorgesehen. Ferner gibt es einen Leitungseinsatz (26), der aus einer Ruhestellung (A) im Behälter (20) in eine Arbeitsstellung (B) im Leitungszug und zurück verlagerbar und für den Transport einer Zusatzflüssigkeitsmenge ausgebildet ist. Auf diese Weise kann mit geringem Aufwand eine chemische Reinigung der Leitungen erfolgen.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Reinigen von Rohrleitungen, insbesondere Bierleitungen,
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DE-GM 66 04 776) wird die Zusatzflüssigkeit aus ihrem Behälter
mit Hilfe eines Feindosators in das Rohrleitungssystem eingespeist Die Reinigungskörper befinden sich am Ende
eines Reinigungsvorganges in einem von zwei Glaszylindern, in welchem sie durch Siebe festgehalten werden.
Da die zugehörigen Anschlüsse nach dem Reinigungsvorgang vom Zapfhahn gelöst werden, stehen die
Glaszylinder bis zur nächsten Reinigung mit der Atmosphäre in Verbindung. In den meisten Fällen fließt das
noch in den Glaszylindern befindliche Reinigungswasser über die Ablaufleitung ab. Die Reinigungskörper
befinden sich daher in einem Rest verschmutzten Leitungswassers oder in der Luft Es besteht die große
Gefahr, daß sich an den Reinigungskörpern Bakterien bilden, so daß sie für den nächsten Reinigungsvorgang
praktisch nicht mehr geeignet sind.
Es ist ferner eine Molchstation bekannt (DE-GM 16 85 04S), bei der ein Leitungseinsatz zwischen einer
Arbeitsstellung im Leitungszug und einer zweiten Stellung verlagerbar ist In der zweiten Stellung kann in den
Rohreinsatz ein mechanischer Rohrkratzer eingesetzt werden. Dieser wird in seiner Arbeitsstellung von der
die Rohrleitung durchströmenden Flüssigkeit, nämlich öl, mitgenommen.
Es ist ferner eine Dosiereinrichtung für Getränkeleitungen bekannt (DE-OS 31 30 003), bei der ein Kolben
unter dem Druck des zuströmenden Reinigungswassers nach oben gedrückt wird und dabei Zusatzflüssigkeit
über eine Injektionsnadel in das Reinigungswasser einspeist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art anzugeben,
mit der eine Bakterienbildung bei den Reinigungskörpern verhindert und zumindest ein Teil der Zusatzflüssigkeit
auf einfache Weise in das Leitungssystem eingeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Da die Reinigungskörper in einem aus dem Leitungszug herausnehmbaren Leitungseinsatz aufgefangen
werden und dieser Leitungseinsatz in den Behälter für die Zusatzflüssigkeit eingebracht wird, können die Reinigungskörper
nach dem Reinigungsvorgang in der Zusatzflüssigkeit aufbewahrt werden. Da die übliche Zusatzflüssigkeit
eine reinigende und desinfizierende Wirkung hat, wird eine Bakterienbildung bzw. ein Bakterienwachstum
mit Sicherheit vermieden. Die Zusatzflüssigkeit kann eine Lauge sein, beispielsweise eine
P3-Lauge. Wenn für den nächsten Reinigungsvorgang der Leitungseinsatz wieder an Ort und Stelle gebracht
wird, ist eine bestimmte Menge der Zusatzflüssigkeit mitgenommen worden, die gleichzeitig mit den Reinigungskörpern
durch das Leitungssystem geschickt wird. Es ergibt sich daher eine besonders gründliche Reinigung.
In vielen Fällen kann die gesamte, für die Reinigung erforderliche Flüssigkeitsmenge auf diese Weise in
das Leitungssystem gebracht werden. Verwendet man saugfähige Reinigungskörper, wie schwammartige Ball-
chen, können diese die gesamte oder einen Teil der Zusatzflüssigkeitsmenge
während des Transports festhalten. Verwendet man ein mittels der Reinigungskörper
automatisch umschaltbares Vierwegeventil, erreichen die Reinigungskörper das Umschaltventil et"-'a zu gleiehern
Zeitpunkt wie die Zusatzflüssigkeit Das Umschalten erfolgt daher jeweils im richtigen Augenblick, um
die Zusatzflüssigkeit im Rohrleitungszug nin und her zu fördern.
Die Mittel zum Festhalten der Reinigungskörper können aus Klappen oder bewegbaren Sieben bestehen.
Besonders einlach ist die Lösung nach Anspruch 2. Eine solche Vertiefung im Leitungseinsatz vermag auch beim
Transport eine gewisse Zusatzmittelmenge aufzuneh
15
Die Ausführungsform nach Anspruch 3 erleichtert das Arbeiten mit der Reinigungsvorrichtung. An einem
von einem Ständer festgehaltenen Leitungseinsatz lassen sich auch die anschließenden Leitungsstücke leicht
befestigen.
Mit Hilfe der Führungen des Anspruchs 4 ergibt sich für den Leitungseinsatz ein fest vorgegebener Weg.
Bei der Ausführungsform nach Anspruch 5 fällt während des Transports abtropfende Zusatzflüssigkeit in
den Behälter zurück. Der Leitungseinsatz braucht nur über einen kurzen Weg verlagert zu werden.
Bei der Baueinheit nach Anspruch 6 können alle wesentlichen Teile als Einheit vertrieben und an Ort und
Stelle aufgebaut werden.
Der Handgriff gemäß Anspruch 7 erleichtert es, den Leitungseinsatz aus der Ruhe- in die Arbeitsstellung
und zurück zu verschieben.
Bei der Ausführungsform nach Anspruch 8 kann nicht nur zu Beginn des Reinigungsvorganges, sondern auch
während seiner Dauer Zusatzflüssigkeit in das Leitungssystem eingespeist werden.
Bei der Ausführungsform nach Anspruch 9 kann die Dosiervorrichtung selbsttätig aus dem Behälter mit Zusatzflüssigkeit
gefüllt werden.
Bei der Weiterbildung nach Anspruch 10 wird die Dosiervorrichtung
von dem Druck der Reinigungsflüssigkeit angetrieben. Statt dessen oder zusätzlich kann der
Ausgangskanal gemäß Anspruch 11 an der Engstelle eines von der Reinigungsflüssigkeit durchströmten Venturikanals
münden. Der dort herrschende Unterdruck sorgt für den automatischen Transport der Zusatzflüssigkeit
aus der Dosiervorrichtung in den Leitungszug.
Mit der Anbringungsart des Vierwegeventils nach Anspruch 12 ergibt sich ein einheitliches Reinigungsgerät,
an das lediglich zwei Rohrleitungen, die am anderen Ende miteinander verbunden worden sind, angeschlossen
werden müssen, wenn eine Reinigung erwünscht ist.
Der Thermostat nach Anspruch 13 erleichtert die Reinigung erheblich. Beispielsweise kann er die Temperatur
der Reinigungsflüssigkeit auf 50 bis 8O0C halten. Die Reinigungszeit kann hierdurch verkleinert und der
Reinigungseffekt wesentlich verbessert werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand in der Zeichnung dargestellter, bevorzugter Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung,
Fi g. 2 eine Draufsicht auf die Reinigungsvorrichtung
der F i g. 1 und
Fig. 3 schematisch eine abgewandelte Ausfiihrungsform.
Bei den Ausführungsbeispielen ist angenommen, daß sich zwei Zapfhähne 1 und 2 an der Theke eines Lokals
und die zugehörigen Fässer im Keller befinden. Die Verbindung jedes Zapfhahns mit dem zugehörigen Faß erfolgt
über eine Rohrleitung 3 bzw. 4, die im Gebäude fest verlegt ist.
Wenn die Rohrleitungen gereinigt werden sollen, werden die Zapfhähne über ein Leitungs-Zwischenstück
5 miteii.ander verbunden, während das kellerseitige Ende 6 der Leitung auf einen Anschluß 7 und das kellerseitige
Ende 8 auf einen Anschluß 9 einer Reinigungsvorrichtung 10 gesteckt wird. Auf diese Weise sind die
Rohrleitungen im Kreis geschaltet und ergeben einen schleifenförmigen Leitungszug.
Die Reinigungsvorrichtung 10 weist ein Vierwegeurnschaltventil
11 mit einem Eingangsstutzen 12 zum Anschluß an die Wasserleitung, einen Ausgangsstutzen für
den Ablauf, den bereits erwähnten Anschluß 7 und einen weiteren Anschluß 14 auf. Die Wasserleitung kann zeitweilig
oder dauernd warmes Wasser zuführen, das durch einen Thermostaten auf einer Temperatur von 50
bis 8O0C gehalten wird. Das Vierwegeventil ist gemäß
DE-PS 17 82 136 so ausgeführt, daß es der Eingangsanschluß
12 abwechselnd mit dem Anschluß 7 oder dem Anschluß 14 und den Ablaufanschluß 13 mit dem jeweils
anderen Anschluß verbindet, wobei das Umschalten unter dem Einfluß von Reinigungskörpern 15 geschieht .
Das Vierwegeventil 11 ist an einer Platte 16 befestigt, die mit drei Füßen 17, 18 und 19 versehen ist. Auf den
Füßen 18 und 19 ruht ein Behälter 20, der rückseitig an der Platte 16 anliegt, der Aufnahme einer Zusatzflüssigkeii,
wie Lauge, dient und mit einem Ablaufhahn 21 verbunden ist Die Platte 16 bildet einen Ständer 22, der
zwei Vertikalführungen 23 und 24 besitzt und den Anschluß 9 mittels eines Auslegers 25 trägt.
Ein Leitungseinsatz 26, der an der Oberseite einen Handgriff 27 trägt, weist Führungsnuten 28 und 29 auf,
welche über die Führungen 23 und 24 greifen. Infolgedessen ist der Leitungseinsatz 26 aus der in F i g. 1 gestrichelt
gezeichneten Ruhelage A in die voll ausgezogene Arbeitsstellung B und zurück verschiebbar und
wird jeweils durch Klemmung infolge des vom Schwerpunkt hervorgerufenen Drehmoments festgehalten. In
der Ruhestellung A befindet sich der Leitungseinsatz 26 vollständig innerhalb der Zusatzflüssigkeit 30. In der
Arbeitsstellung B fluchtet er mit den Anschlüssen 9 und 14. Er ist mit diesen über übliche Klemmdichtungen 31
bzw. 32 verbindbar. Der Boden 33 des Leitungseinsatzes 26 ist in der Mitte tiefer als an den beiden Enden, so daß
sich ein schalenartiger Hohlraum 34 ergibt. Dieser Hohlraum dient dazu, bei der Aufwärtsbewegung eine
gewisse Zusatzflüssigkeitsmenge nach oben zu transportieren. Außerdem sorgt sie dafür, daß die Reinigungskörper
15 während des Transports festgehalten sind. Wenn es sich um saugfähige Reinigungskörper
handelt, wie Schwammbällchen, dienen diese ebenfalls dem Transport der Zusatzflüssigkeit an die Arbeitsstellung
B.
Wird der Wasserzulauf geöffnet, während sich der Leitungseinsatz 26 in der Arbeitsstellung B befindet,
werden die Reinigungskörper 15 und die in der Vertiefung 34 befindliche Zusatzflüssigkeit mitgespült und
über den gesamten Leitungszug bis zum Anschluß 7 transportiert. Dann erfolgt ein Umschalten des Vierwegeventils
11 und Reinigungskörper und Zusatzflüssigkeit werden in entgegengesetzter Richtung durch das
Leitungssystem getrieben. Nach mehrmaligem Umschalten sind die beiden Leitungen 3 und 4 gereinigt. Die
Reinigungskörper werden im Leitungseinsatz 26 aufgefangen oder, wenn sie an anderer Stelle zur Ruhe korn-
men, wieder in den Leitungseinsatz gebracht. Dieser wird alsdann in die Ruhestellung A zurückgeführt.
Wenn die Leitungen 3 und 4 wieder mit den entsprechenden Fässern verbunden sind und ein anderes Leitungspaar
an die Anschlüsse 7 und 9 gelegt wurde, kann dieses Leitungspaar auf dieselbe Weise gereinigt werden.
Bei der Abwandlung nach F i g. 3 werden für entsprechende Teile um 100 erhöhte Bezugszeichen benutzt.
Unterschiedlich ist im wesentlichen, daß sich unterhalb des Behälters 120 eine Dosiervorrichtung 134 mit einem
Zylinder 135 und einem Kolben 136 befindet. Durch öffnen eines Ventils 137 kann der rechte Zylinderraum
unmittelbar vom Behälter 120 her mit Zusatzflüssigkeit gefüllt werden. Ein Ausgangskanal 138 verbindet den
Zylinder 135 mit dem Anschluß 109, In diesem befindet sich eine Venturidüse 139, an deren Engstelle 140 der
Ausgangskanal 138 mündet. Außerdem ist ein Eingangskanal 141 vorgesehen, der das dem Ausgangskanal abgewandte
Ende des Zylinders 135 mit einem Staudruckrohr 142 im Anschluß 114 verbindet. Wenn Reinigungsflüssigkeit
vom Vierwegeventil 111 zugeführt wird, drückt diese über den Eingangskanal 141 auf den Kolben
136, der seinerseits Zusatzflüssigkeit über die Ausgangsleitung 138 in den Anschluß 109 abgibt. Dies wird
durch die Saugwirkung der Venturidüse 139 unterstützt. Wenn das Vierwegeventil umschaltet, kehrt der Kolben
136 in seine Ausgangsstellung zurück.
Das Ventil 137 bzw. weitere am Zusatzbehälter angebrachte Ventile können durch Saugdruck oder Überdruck
betätigbar sein.
In dem Leitungseinsatz 126 sind zwei klappbare Siebe 143 und 144 vorgesehen, die von außen derart verschwenkt
werden können, daß sie entweder die veranschaulicht1;
Sperrstellung einnehmen oder aber aus dem Leitungsquerschnitt herausgeklappt sind. In diesem Fall
dienen lediglich saugfähige Reinigungskörper 115 für den Transport der Zusatzflüssigkeit aus dem Behälter
120 in den Leitungszug. Die Siebe halten diese Reinigungskörper beim Transport an Ort und Stelle. Wenn
sie in die andere Endlage geklappt sind, können die Reinigungskörper mittels der Reinigungsflüssigkeit
durch den Leitungszug getrieben werden. Wenn der Reinigungsvorgang beendet ist, wird das Sieb 143 hochgestellt,
so daß die Reinigungskörper 115 an Ort und Stelle aufgefangen werden.
Für die üblichen Bierleitungen eignen sich am besten drei bis fünf ballförmige Schwämmchen 15 bzw. 115, die
einen Durchmesser von 7 oder 10 mm haben.
Das Vierwegeventil braucht nicht mit dem Behälter zu einer Baueinheit vereinigt zu sein, sondern kann über
einen Leitungsabschnitt mit dem Anschluß 14 verbunden werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
60
65
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Reinigen von Rohrleitungen, insbesondere Bierleitungen, die im Kreis geschaltet
und über ein Vierwegeventil abwechselnd in beiden Durchflußrichtungen mit Reinigungsflüssigkeit beschickbar
sind, wobei mindestens ein Reinigungskörper von der Reinigungsflüssigkeit durch die Leitungen
getrieben wird und ein Behälter für eine Zusatzflüssigkeit vorgesehen ist, gekennzeichnet
durch einen Leitungseinsatz (26; 126), der aus einer Ruhestellung (A) im Behälter (20; 120) in eine
Arbeitsstellung (B) im Leitungszug und zurück verlagerbar ist und Mittel (34; 143,144) zum Festhalten
der Reinigungskörper (15; 115) während dieser Verlagerung aufweist, wobei der Leitungseinsatz und/
oder die Reinigungskörper für den Transport einer Zusatzflüssigkeitsmenge ausgebildet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Boden (33) des Leitungseinsatzes (26) in der Mitte tiefer liegt als an den Enden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ständer (22) vorgesehen ist,
der den Leitungseinsatz (20), in der Arbeitsstellung (B) hält.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (22) Führungen (23,34) für
den Leitungseinsatz (26) aufweist, welche die Ruhestellung (A) mit der Arbeitsstellung (B^) verbinden.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (20; 120)
sich unterhalb der Arbeitsstellung ff^ befindet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Ständer (22), Behälter (20) und Führungen
(23,24) eine Baueinheit bilden.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitungseinsatz
(26; 126) an der Oberseite mit einem Handgriff (27; 127) versehen ist.
8. Vorrichtung mit einer aus dem Behälter gespeisten Dosiervorrichtung für Zusatzflüssigkeit nach einem
der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosiervorrichtung (145) über einen Ausgangskanal
(138) mit der Leitung (Anschluß 109) nahe der Arbeitsstellung (B) des Leitungseinsatzes
(186) verbunden ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Dosiervorrichtung (145) unterhalb
des Behälters (120) befindet.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosiervorrichtung (145) einen
mit dem Behälter (120) verbundenen Zylinder (135) und einen Kolben (136) aufweist, dessen dem
Ausgangskanal (138) abgewandter Druckraum über einen Eingangskanal (141) mit der Leitung (Anschluß
114) nahe der Arbeitsstellung (B) des Leitungseinsatzes (126), aber auf der dem Ausgangskanal
(138) gegenüberlisgenden Seite verbunden ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgangskanal (138) an der Engstelle (140) eines von der Reinigungsflüssigkeit
durchströmten Venturikanals (139) mündet.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (22) auch mit dem Vierwegeventil (11) fest verbunden ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß ihr eine Warm wasserleitung
mit einem Thermostaten zugeordnet ist
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE3320293A DE3320293C2 (de) | 1983-06-04 | 1983-06-04 | Vorrichtung zum Reinigen von Rohrleitungen, insbesondere Bierleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE3320293A DE3320293C2 (de) | 1983-06-04 | 1983-06-04 | Vorrichtung zum Reinigen von Rohrleitungen, insbesondere Bierleitungen |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3320293A1 DE3320293A1 (de) | 1984-12-06 |
| DE3320293C2 true DE3320293C2 (de) | 1985-05-30 |
Family
ID=6200699
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3320293A Expired DE3320293C2 (de) | 1983-06-04 | 1983-06-04 | Vorrichtung zum Reinigen von Rohrleitungen, insbesondere Bierleitungen |
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| DE6604767U (de) * | 1965-10-13 | 1970-02-19 | Mathias Schmenger | Vorrichtung zum reinigen von getraenkeleitungen |
| DE3130003A1 (de) * | 1981-07-30 | 1983-03-17 | Walter 6650 Homburg Imbsweiler | "reinigungsgeraet fuer getraenkeleitungen in schankanlagen" |
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1983
- 1983-06-04 DE DE3320293A patent/DE3320293C2/de not_active Expired
Also Published As
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