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DE3319442A1 - Optisches glas mit n(pfeil abwaerts)d(pfeil abwaerts) >=1,59, v(pfeil abwaerts)d(pfeil abwaerts) >=40,5, s <= 2,67 g.cm(pfeil hoch)-(pfeil hoch)(pfeil hoch)3(pfeil hoch) und (alpha) <=90,10(pfeil hoch)-(pfeil hoch)(pfeil hoch)7(pfeil hoch)/(grad)c - Google Patents

Optisches glas mit n(pfeil abwaerts)d(pfeil abwaerts) >=1,59, v(pfeil abwaerts)d(pfeil abwaerts) >=40,5, s <= 2,67 g.cm(pfeil hoch)-(pfeil hoch)(pfeil hoch)3(pfeil hoch) und (alpha) <=90,10(pfeil hoch)-(pfeil hoch)(pfeil hoch)7(pfeil hoch)/(grad)c

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Publication number
DE3319442A1
DE3319442A1 DE19833319442 DE3319442A DE3319442A1 DE 3319442 A1 DE3319442 A1 DE 3319442A1 DE 19833319442 DE19833319442 DE 19833319442 DE 3319442 A DE3319442 A DE 3319442A DE 3319442 A1 DE3319442 A1 DE 3319442A1
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DE
Germany
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weight
optical glass
glass according
glass
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Application number
DE19833319442
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English (en)
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DE3319442C2 (de
Inventor
Reinhard 3223 Delligsen Kassner
Karl-Heinz Dr. 18642 Duryea Pa. Mader
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schott Glass Technologies Inc
Original Assignee
Schott Optical Glass Inc Duryea Pa
Schott Optical Glass Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Schott Optical Glass Inc Duryea Pa, Schott Optical Glass Inc filed Critical Schott Optical Glass Inc Duryea Pa
Publication of DE3319442A1 publication Critical patent/DE3319442A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3319442C2 publication Critical patent/DE3319442C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C3/00Glass compositions
    • C03C3/04Glass compositions containing silica
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    • C03C3/078Glass compositions containing silica with 40% to 90% silica, by weight containing an oxide of a divalent metal, e.g. an oxide of zinc
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
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Description

Die Erfindung betrifft Zusammensetzungen für optische Gläser, die einen Brechungsindex von mindestens 1 , 59 hai:-·=η , während sie gleichzeitig eine relativ geringe Dispersion (v, y, 4 Q, 5) und geringe Dichte ( < 2,67 σ . ens'") aufweisen.
Die ophthalmische Industrie hat traditionell Kronglaslinsen produziert und geliefert, die einen Brechungsindex η, von 1,5231 ± 0,0010, einen v,-Wert von 55 bis 60 und eine Dichte von 2,5 bis 2,6 g . cm haben. Neuerdings hat sich der Gebrauch von ophthalmischen Kunststoff-Linsen, die aus Materialien wie CR 39 bestehen, und die ähnliche optische Eigenschaften aber bemerkenswert geringere Dichten alsGlas haben, ausgeweitet. Linsen mit sehr hohen negativen Dioptrien, die aus diesen Materialien bestehen, haben eine sehr große Randdicke, v/ährend Linsen für sehr starke positive Dioptrien eine große Mittendicke erfordern. Dies ist sowohl aus kosmetischen als auch aus praktischen Gründen unerwünscht. Die Einführung des ophthalmischen Glases Schott S-I005 (US-PS 3 898 093) , welches einen wesentlichen höheren Brechungsindex als herkömmliches ophthalmisches Kronglas hat und eine relativ geringe Dichte, verglichen mit anderen optischen Gläsern von gleichem Brechungsindex (s. Tabelle 1), hat wesentliche Verringerungen der Ra^d- und/oder der Mittendicke, sowie eine bedeutende Gewichtsverminderung im Ver-'gleich zu herkömmlichen Krongläsern für hohe Dioptrien erlaubt. Diese Glaszusammensetzung hat jedoen einen erheblichen Nachteil: ihre relativ hoho Dispersion führt zu chromatischen Aberrationseffekten, die unangenehn für aio Benutzer der verschriebenen Brillengläser sind.
Seit der Einführung von S-I005 wurden großa /Vi^trcn^ unternommen, um ein alternatives Glas mit dem gleichen hohen Brechungsindex und mit relativ gerirM'<: y 1-,.Jh to, je-
ORIGINAL INSPECTED COPY
Tabelle 1
Eigenschaften von z.Zt. gebräuchlichen ophthalmischen Materialien
Material η., V, Dichte (gern"3) CX(20-3Q0oc) χ 10~7 C
Schott S-3 Ophthalmisches Kronglas 1.5231 56.9 2.61 96.2
Schott S-1G02 Ophthalrnisches Flintglas 1.7013 . 29.7 4.05 85.9
Schott Ξ-1005 ' 1.701 31.1 2.99
Sovirel ΪΙ00.35 1.700 34.5 3.18
Hoya LHl 1.702 40.2 2.99
Hoya LH1-11 1.600 40.2 2.59
CR 39 1.501 1.32
doch mit geringerer Dispersion zu entwickeln. Das ophthaimische Glas Sovirel D 00.3 5 (FR-PS 2 395 961) ebenso wie die Hoya-Zusammensetzung LH-1 (US-PS 4 084 987) sind wesentliche alternative Glaszusammensetzungen, die entwickelt worden sind. Ihre Eigenschaften sind ebenfalls in Tabelle 1 aufgeführt. Die Hoya-Zusammensetzung LHl-I zeict eine wesentlich geringere Dispersion, obgleich ihr Brechungsindex und ihre Dichte sehr nahe bei denen von S-1Ü05 liegen, während die Dispersion des Sovirel-Glases zwischen der von LiTl-I und der von S-1005 liegt.
Erst kürzlich haben die Hoya Glass Works LHl-11 eingeführt, ein alternatives Kronglas mit hohem Brechungsindex und guten Dispersionseigenschaften, welches aber eine wesentlich geringere Dichte besitzt ( japanische Offenlegungsschrift81 59640). Dieses Glas hat nicht nur einen niedrigeren Brechungsindex als irgendeine der anderen genannten Zusammensetzungen (s. Tabelle"!); es bringt auch noch eine wesentliche Gewichtsverringerung bei Gläsern für hohe Dioptrien, verglichen mit normalen ophthalmischen Krongläsern.
Ziel dieser Erfindung ist daher ein optisches GIs von hoher Qualität mit relativ hohem Brechungsindex, relativ niedriger Dispersion und relativ geringer Dichte, verglichen mit den herkömmlichen ophthalmischen Kronglas2usar;ur!ensetzun>-/en Ein weiteres Ziel dieser Erfindung ist ein Glas mit den oben genannten Eigenschaften, das mit anderen optischen Krongläsern von vergleichbaren Eigenschaften 2U einem Mehr-Stärkenbrillenglas·oder zu anderen optischen Verbundelementen verschmolzen werden kann.
fe tf «I
-8-
Ein anderes Ziel dieser Erfindung ist ein Glas mit den oben genannten Eigenschaften, das durch herkömmliche Ionenaustauschverfahren chemisch gehärtet werden kann.
Diese Ziele werden erfindungsgemäß durch ein Glas von optischer Qualität erreicht, welches für die Verwendung bei Brillengläsern geeignet ist, einen Brechungsindex η von mindestens 1,59, eine Abbezahl v, von mindestens 40,5, eine -Dichte von nicht mehr als 2,67 g . cm und einen
thermischen Ausdehnungskoeffizienten von weniger als
_7
90 . 10 /0C hat, und welches zu mindestens 90 Mol.-% aus SiO2, Na2O, Li2O, K3O, CaO und TiO3 besteht und kein Al O-, BpO-. oder Oxide mit hohem Molekulargewicht wie Nb„Or, La„ü oder ZrO2, also keine Oxide von Elementen mit einem Atomgewicht ) 90 enthält; dieses Glas besteht aus:
60-75 Gew.-% SiO3;
10-15 Gew.-% Li2O + Na3O + K9O, wobei Na3O =3-13 Gew.-%;
Li2O 0-2 Gew.-% und K3O =0-12 Gew.-%,
5-12 Gew.-% Erdalkalioxide, wobei CaO =5-12 Gew.-%,
12 - 18 Gew.-%
Die Gläser dieser Erfindung haben einen Brechungsindex, eine Dispersion und eine Dichte, die denen von LH 1-11 ähnlich sind, haben jedoch eine wesentlich unterschiedliche chemische Zusammensetzung als LH 1-11 oder irgendeine der anderen bekannten Zusammensetzungen mit hohem Brechungsindex und geringer Dichte. Dieser Unterschied in der chemischen Zusammensetzung führt auch zu wesentlich geringeren Kosten bei der Produktion des Glases, was einen wesentlichen Vorteil sowohl für den Hersteller als auch für den Benutzer der optischen'Gläser darstellt.
Der Bereich der erfindungsgemäßen Glaszusammensetzungen steht in einem starken Gegensatz zu den Glaszusammensetzungen
nach der.) Stand der Technik, die einen hohen Brechungsindex und niedrige Dichte haben, einschließlich des S-!005, Wie man aus Tabelle 2 ersehen kann, haben die meisten dieser Gläser hohe Gehalte an Schwermetailoxiäen mit Molekulargewichten über 100, wie Nb3O5, Ta3O5, ^a3O3 und ZrO7, Ld .-Ii, das dem erfindungsgemäßen Glas am meisten ähnlich ist, i;;?: in Bezug auf die Konzentration dieser Elemente auf nicht mehr als 2 Gew.-% beschränkt. Die Gehalte an Erdalkalioxiden, die erfindungsgemäß erforderlich sind, betragen jedoch 5-12 Gew.-%, insbesondere für CaO. Das liegt weit außerhalb der Zusammensetzungsgrenzen für den Erdaikaligehalt von LH 1-11, dessen typische Zusammensetzung kein Erdalkalimetall enthält. Außerdem enthält das erfindungsgemä3e Glas kein B2O3, während der entsprechende Zusammenset zungsbereich für LH 1-11 bei 0 - 7,0 % B3O3, typischerweise bei 3,8 Gew.-% B-O-, liegt. Weiterhin enthält das Glas gemäß dieser Erfindung kein Aluminiumoxid, während der entsprechende Zusammensetzungsbereich bei LH 1-11 bei 0-5 Al3O3, typischerweise bei 1,4 Gew.-% Al O, liegt.
Die bevorzugten Zusammensetzungsbereiche dieser Erfindung s ind:
62 - 64 Gew.-%. SiO3; 0 - 0,5 Gew.-% ^iO-, vorzugsweise 0,1 0,5 Gew.-%; 3-6 Gew.-% Na„0; 0-10 Gew.-% K„0, vorzugsweise 0,1 - 10 Gew.-%; 12 - 13 Gew.-% Alkalimetalloxide insgesamt (Li3O, Na2O, K2O); 7,4 - 9,6 Gew.-% Ercalkalimetalloxide, vorzugsweise 7,4 - 9,6 Gew.-?; CaO, obgleich zu den geeigneten Erdalkalimetallen alle mit Atomgewichten unter 90, wie z.B. Mg, Ca und Sr gehören, sowie 13,5 - 16,5 Gew.-% TiO.,.
Die Kombination aus Calziumoxid und Titanoxid als Teil eines gemischten Alkalimetallkieselsäureglases ist- o:.n einzigartiges Merkmal dieser Erfindung. n'i; ?.na i.:-xi. ■*,-_ i r= Jar Glasindustrie allgemein dafür bekannt, daß es einen hohen
ORIGINAL INSPECTED COpY f
Tabelle 2
Chemische Zusammensetzung von ophthalmisehen Gläsern mit hohem Brechungsindex und geringer Dichte
(Typische Werte auf der Basis chemischer Analyse typischer Proben)
Gew.-%
S-1005 (SF64N) LH1-1
Grenzen (typisch) Grenzen (typisch) ί LH1-11
Grenzen (typisch)
SiO2 40-45 43
B2O3 2- 6 2.75
Al2O3 0- 2
Li2O 0~ 4 1.0
Ha2O 6-16 10.0
K2O 0-10 4.75
^R2O 12-17 15.75
MgO 0- 4
CaO 0- 6 2.0
BaO 0-10
SrO 0-10 3.5
Σ RO 5.5
TiO2 24-26 25
La2O 0- 5 __
Ta2O5 0- 3 --
Nb2O5 .0- 5 • 0.3
ZrO., 2- 7 3.5
C La, Ta, Nb, Zr 3.8
ZnO ; ο- 7 1 .5
PbO 1 — _ — _
41 .5 55-67 62.5
5.07 0- 7 3.8
0- 5 1 .4
7.71 0- 7 4.0
0.04 0-11 5.9
0.03 0-10 6.6
7.78 11-18 16.5
0.06
19.65
0.02
19.73 0- 4 0
11 .0 13-19 15.9
9.5 __
5.0 --
14.5 0- 2 0
O I
pu*f A
* 3319U2
-π-
Beitrag zum Brechungsindex und einen geringen zu der Diohte eines Glases liefert.
Andererseits hat es einen stark negativen Einfluß auf die Dispersion; z.B. erniedrigt es die Abbe-Konstante v,, woraus eine unerwünschte prismatische Abberation einer Glaslinse resultiert. Die erfindungsgemäße Menge an TiO2 führt zu einem ausgewogenen Gleichgewicht zwischen diesen Effekten. Der Gehalt an Erdalkaliinetalloxiden, der erfindungsgemäß erforderlich ist, hat eine ausgleichende Wirkung auf die Kombination der Eigenschaften von Brechungsindex, Dispersion und Dichte in dem resultierenden Glassystem CaO ist in dieser Hinsicht bevorzugt. Die Einführung von Lithiumoxid führt zu einer wesentlich höheren Kompaktheit der Glasmatrix; dadurch bewirkt es einen höheren Brechungsindex bei gleichzeitig geringerem Einfluß auf die Glasdichte, verglichen mit den Oxiden von Natrium und/oder Kalium.
Die Gläser gemäß der vorliegenden Erfindung bestehen im wesentlichen aus SiO«, Erdalkalimetalloxiden., vorzugsweise .CaO, aber auch SrO oder MgO; TiO2 und K2 0' wo^si letztere eine Kombination aus Li„0, Na0O und K9O ist. Sie enthalten, mit Ausnahme von Läuterungszusätzen in Spurenmenge, keine Elemente siit Atomgewichten y 90. Typische Läutermittel sind AsvO., oder Sb.,0^ in Mengen von 0,1 0,3 %. Jedoch können in Abhängigkeit vom Produktionsverfahren höhere Konzentrationen an Läutermitteln, z.B. bis zu 1 I verwendet werden. Derartige Mengen an diesen üblicherweise zugesetzten Läutermitteln haben keinen nennenswerten Einfluß auf die optischen Eigenschaften der Gläser dieser Erfindung. Das gleiche gilt für die anderen erfinüunqsu^mäß aasqeschlot;-senen Elemente, d.h. solchen ir.it / topcevicht er ) 90. Ek ist möglich, daß solche Elemente in Spurer.mengen anvensend sein können, z.3. als praktisch^ nicht verTeidbur·- Verunreinigungen
ORIGINAL 5NSPECTED ©
9 · 9 1
-12-
in Mengen von z.B. weniger als 0,1 Gew.-%. Solche Mengen sind jedoch nicht in der Lage, die optischen Eigenschaften des Glases zu beeinflussen.
Die erfindungsgemäßen Gläser können auch gefärbt sein. Zu diesem Zwecke können wirksam färbende Mengen an herkömmlichen Parbzusätzen {mit Atomgewichten auch ^ 90), wie Fe oder Cr usw. enthalten sein; sie beeinträchtigen nicht die spezifischen optischen Eigenschaften.
Die Gläser gemäß der Erfindung haben die folgenden Eigenschaften:
a) Brechungsindex η, ^ 1,59, im allgemeinen 1,601 - 1,605,
b) Abbezahlen ν, \ 40,5, im allgemeinen 40,5 - 42,0,
c) Dichten S ^ 2,67 g . cm ,im allgemeinen 2,6 2 - 2,65,
d) Ausdehungskoeffizienten (£- ^ 90 . 10 /0C, im allgemeinen 78 - 87.
Die erfindungsgemäßen Gläser haben auch andere wertvolle Eigenschaften. Sie können z.B. in herkömmlicher Weise mit anderen Gläsern zu Mehrstärkengläsern oder anderen Arten von optischen Verbündelementen verschmolzen werden. Sie können, ebenfalls nach herkömmlichen Techniken zu Linsenrohlingen gepreßt werden. Außerdem können sie nach üblichen Ionenaustauschverfahren chemisch gehärtet werden, s. z.B. US-PS 3 790 260.
Die Glaser .dieser Erfindung können nach beliebigen herkömmlichen Verfahren hergestellt werden, die zur Kr-
3313442
— ι ■?_
zeugung optischer Gläser, insbesondere solcher mit ähnlicher Zusammensetzung üblich sind; gewöhnlich v/erden sie kontinuierlich in der Wanne erschmolzen. Desgleichen können optische Elemente aus den Gläsern dieser Erfindung nach solchen herkömmlichen Techniken hergestellt werden/ wie sie bei optischen Gläsern, insbesondere solchen mit ähnlicher Zusammensetzung angewandt werden.
Die Erfindung wird durch die nachfolgenden Beispiele näher erläutert Γ In diesesn Beispielen sind alle Temperaturen in 0C angegeben, soweit nichts anderes gesagt ist; alle Mengen - und Prozentangaben beziehen sich auf das Gewicht.
Beispiel 1
Eine Anzahl von beispielhaften Glaszusammensetzungen innerhalb des beanspruchten Bereiches sowie deren typischen Eigenschaften sind in Tabelle 3 in Gew.-% und in Tabelle 4 in Mol.-% angegeben. Unter diesen Zusammensetzungen sind die Beispiele 1, 2, 3 und 4 bevorzugt.
Alle Gläser dieser Beispiele wurden konventionell durch Gemengeschmelzen hergestellt. Beispielsweise wurden entsprechende Mengen Gemengebestandtexle in einem 1/2 1-Platintiegel durch induktive Erwärmung, z.B. auf 1250 - 12800C für 2 Stunden, erschmolzen. Das Glas wurde dann bei 14500C 3,5 Stunden geläuterh, bei 15000C unter Rühren eine Stunde homogenisiert und dann bei "12600C gegossen. Das Produkt wurde 2 Stunden bei einer Temperatur von 2O0C oberhalb Tg getemperr und dann rait einer Geschwindigkeit von 40°C/Stunde auf Raumtemperatur abgekühlt.
.Typische Gemengebestandteile waren SiO^=Quarz; Na„O = Na0CO-,, NaCl und Na-SO.; K-O = K-CO-; Li-O = Li-CO-; CaO = CaCC3; TiO? = TiO2 und As9O0 = As3O3.
Tabelle 3 - Typische Zusammensetzungen
; Gew.-3,
SiO CSJ °3
Li2 O 20
Na2 O C RO
K2O nd
CaO
TiO2
AS2
ΐ R
Dichte (gem"3)
a20-300 (XlO0C"
Tg (CO
Li ttleton-Punkt (0G)
ObGi ί ] achfiivnispannung nach
chemischer
Härtung (nm/cm)
62.6
3.0 10.0
9.3 14.7
0.3
13.0
9.3
1.59195
12.38
2.52
78.7 6?3
779 500
2 3 ' 4 5 C
62,6 62.6 62.6 62.6 63.6
-- -- 0.5 0.5 0.5
11.0 13.0 12.0 12.0 12.0
2.0 -- 0.5 1.5 0.5
9.3 9.3 9.5 8.5 9.5
14.7 14.8 14.8 14.8 13.8
0.3 0.3 0.1 0.1 0.1
13.0 13.0 13.0 14.0 13.0
9.3 9.3 9.5 8.5 9.5
1.59955 1 .60158 1.60431 1.60057 1.59713
41.75 41.53 41.50 41.64 42.61
2.66 2.65 2.67 2.66 2.67
86.4 86.8 89.7 89.1 --
595 590 580 575 --
733 736 722 716 --
570 ROO 1200 660
8 ί 9 10
7 62.6 62.6 62.6
62.6 3.0 10.0 5.0
12.0 10.0 3.0 8.0
1.0 9.3 9.5 9.3
9.5 15.0 14.8 15.0
14.C 0.1 0.1 0.1 .
0.1 13.0 13.0 13.0
13.0 9.3 9.5 0.3
9.5 1.59350 1.60057 1.59646
1.60121 42.17 41.65 41.89
41.65 2.66 2.63 2.63
2.62 79.6 -- 81.2
87.1 619 739 615
600 -- 763
-- 8 35 740 1040
740
JJ _J2 I
63.12 63.26
0.23 0.48
5.30 10.10
7.27 1.51
7.73 9.60
16,26 14.96
o;o9 0.1
12.80 12.09
7.73 9.60
1.60104 1.60367
40.58 41.44
2.63 2.66
78.8 83.1
601 586
749 728
U • I
Ji.
I
63.19 *
0.43
10.09
2.27
CO
9.59
14.30
0.10
12.84
9.59
1.600G2
41.86
2.65
85.4
585
727
950
alMyjLo jl - Typische Zusammensetzungen
Mol .■■%
SiO2
Na?0
K2O
CaO
TiO2
As2O3
r R2O
E UO
X)IChLo (ι)(.,ιΓ3)
"VO ■ --Lu (,'O" 70C"1)
I i HIe tun-' Funkt (0C)
Oberfläch^
spannung nach
_, chemischer
Hart ving (nri/< ί.'.'ι
1 30 38 7 2 41 75
67 13 2.62 623 65. 15 66
3 86 /8. 779 , 11. 83 .4
6 71 1. 41 595
10 89 0 10. 56 738
11 1 11. 1
0 99 0. 48
9 71 12. 41
10. •f .59195 10. 1.59955
42. 41.
2.
85
64.96 13.08
10.34
11.55
0.1
13.08 10.34
1.60158
41.53
2.65
06.8
590
7 36 Γ>70
64.61 1.04
12.01 0.33
10.50
11.49 .03
13.38 10.50
1.60431
41.50
2.67
89.7
580
722
C90
65.47 1.03 11.98 0.33 10.48 10.68 0.03
13.34 10.48
.59713 42.61 2.66
660
7__.L 65.07
12.09 0.66 10.58 11.57 0.03
12.75 10.58
1.60121 41.65 2.67 87.1 600
740
67.20
3.12
6.85
10.69
12.11
0.03
9.97 10.69
1.59356
42.17
2.62
79.6
619
8
65.52
10.14
2.00
10.65
11.65
0.03
12.14 10.65
1.60057
41.65
2.66
7 710
10 .72 89 η 11 12 13
65 63 67.22 65.52 C5.52
-■ 17 .2 0.50 1.0 1.00
5 44 615 5.47 10.14 10.14
5 62 763
ι
4.94 1.0 1.50
10 02 in, 8.82 10.65 10.65
12 03 13.02 11.65 11 .15
0 61 0.03 0.03 0.03
10 62 10.91 12.14 12.64
10 1.59646 8.82 10.65 10.65
41 1.50104 1.60367 Ί .60062
2 40.58 41.44 41.86
81 2.63 2.66 2.66
73.8 83.1 85.4
601 bf;b 585
V .'19 728 727
Ί C1 Γ.
Tabelle 5 -
Gew.-%
SiO2 Li2O Na2O
TiO2 As2O3
Σ R2O : RO
•d Dichte
a20-2C3
(gem"
Littleton Punkt (0C) Oberflächenvorspannung nach chemischer Härtung (mn/cm)
Bevorzugte 14
63.14 0.23 5.01 7.27 · 7.99
16.26 0.19
12.51 7.99
1 .60169 40.52 2.63
78.3 601 753 1156
Zu sammenset zungen
63.25 0.34 5.02 7.29 8.01 16.01 0.08
12.65 8.01
1.50021 40.83
2.63 78.8 596 74S 1150
16
62.82
4.98 7.97 7.95 16.18 0.1
12.95 7.95
1.59853 40.83 2.63 79.2 610
765
" Bevorzugte Zusammensetzungen
As0O1
Σ R?0
I RO
Dichte (gcrrr3)
*20-300 (X]O-70C"1)
Tg ("C)
Littleton
Punkt (0C)
Oberflächenvorspannung nach chemischer Härtung (nm/cm)
—JjL.
67.22 0.5 5.17 4.94 9.12
13.02 0.03
10.61 9.12
1.60169
40.52
2.63
78.8
601
753
15
67.22 0.72 5.17 4.94 9.12
12.80 0.03
10.83 9.12
1.60021 40.83
2.63
78.0
596
748 1150
67.22
5.17 5.44 9.12 13.02 0.03
10.61 9.12
1.59853 40.83 2.63 79.3 610 765
<ι ·
J »
OJ CD
IV)
Beispiel 2
Drei bevorzugte Zusammensetzungen, Nr. 14, 15 und 16 sind, ebenso wie ihre wichtigsten Eigenschaften, in Tabelle 5 in Gew.-% und in Tabelle 6 in MoL-% angegeben. Diese Zusammensetzungen sind wegen der Kombination von hohem Brechungsindex und niedriger Dichte besonders bevorzugt.
Beispiel 3
Unter Verwendung der Zusammensetzung Nr. 14 wurden polierte Proben von 2,0 χ 5,0 cm χ 0,2 cm in einer chemischen Standard-Härtunganlage(OMI Automatic Lens Hardener) behandelt. Die chemische Zusammensetzung des Bades aus geschmolzenem Salz war 99 % KNO3, 0,5 % NaNO3 und 0,5 % Kieselsäure. Die Behandlungstemperatur betrug 450 - 4600C und die Behandlungszeit 16 Stunden. Die Oberflächendruckspannung nach der Behandlung, bestimmt durch Doppelbrechungsmessung, betrug 1156 nn/cm, vergleichbar der Oberflächendruckspannung, v»ie sie nach der chemischen Härtung eines ophthalmischen S-1-Standard-Kronglases erhalten wurde.
Beispiel 4
Wiederum unter Verwendung der Zusammensetzung Nr. 14 wurden die Massen und die Randdicken einer Anzahl von unterschiedlichen Korrekturlinsen mit negativen Dioptriewerten auf herkömmliche Weise berechnet. Entsprechende Berechnungen wurden anhand der Eigenschaften von S-3, S-1005 und CR 39 als Linsenmaterial durchgeführt. Besonders beachtlich ist, daß die Verwendung erfindungsgemäßer Gläser bei Brillengläsern mit negativen Dioptriewerten zu einer wesentlich größeren Verringerung des Gewichts und der Kantendicke führt als ihre Verwendung bei Brillengläsern mit positiven Dioptriewerten. Deshalb sind sie besonders gut geeignet für
Brillengläser mit negativen Dioptriewerten, obgleich Gewichtsorsparnisse im Vergleich zu ophthalmischen Standard-Zink-Krongläsern in beiden Fällen auftreten.
Die Berechnungen zeigen, daß für negative Werte von
^- - 1 Dioptrien die erfindungsgemäßen Gläser eine erhebliche Gewichtsverminderung gegenüber Brillengläsern aus S-3-Kronglas bringen. Für viele Brillengläser mit hohen Dioptriewerten beträgt diese Gewichtsersparnxs 15 % oder mehr. Für einige sehr stark negative Brillengläser (über 10 Dioptrien) bringt S-1005 eine etwas größere Gewichtsersparnis als das erfindungsgemäße Glas, jedoch ermöglicht das letztere bei der Mehrzahl aller relativ schwachen Brillengläser (niedrige Dioptriewerte) wesentlich größere Gewichtsersparnisse als S-1005. Für eine Linse von 6,5 mm Durchmesser, die eine Frontbrechkraft von 0 Dioptrien besitzt, erbringt z.B. das erfindungsgemäße Glas anstelle von S-1005 eine größere prozentuale Gewichtsersparnxs, verglichen mit S-3-Kronglas, für Brillenstärken bis zu - 12 Dioptrien. Oberhalb dieses Wertes erbringt S-1005 dank seines höheren Brechungsindex eine größere prozentuale Gewichtsersparnis. Die berechneten absoluten Massen von Linsen mit 6,5 mm Durchmesser, die eine Frontbrechkraft von 0 Dioptrien oder von + 1,25 Dioptrien besitzen, demonstrieren eindrucksvoll, wenn sie aus dem Glas dieser Erfindung oder aber aus S-3 oder S-1005 hergestellt sind, welche Gewichtsersparnis.im Vergleich zu den traditionellen ophthalmischen Gläsern erzielt werden kann.
In allen Fällen führt das erfindungsgemäße Glas zu einer erheblichen Verringerung der Randdicke im Vergleich zu äquivalenten Linsen aus S-3 oder CR 39-Plastiklinsenmateria1 Für hohe Dioptrienwerte ist diese Verringerung der Randdicke im Vergleich zu CR 39 we sent Ii. rh: ji z-ir-iqoxi Fällen ist sie größer als 35 %.
Beispiel 5
Wie in Beispiel 4 und unter Verwendung der Zusammensetzung Nr. 14 wurden die Massen und die Mittendicken einer Anzahl von verschiedenen Korrekturlinsen mit positiven Dioptriewerten in üblicher Weise aus den Brechungsindex- und Dichtwerten von Tabelle 5 berechnet. Entsprechende Berechnungen für die gleiche Serie von Linsen wurden gemacht für ophthalmisches Kronglas S-3, S-1005-Glas mit hohem Brechungsindex und niedriger Dichte, und für CR 39-Kunststofflinsenmaterial. Die Werte zeigen deutlich, daß für beinahe jede gegebene Linsengestalt das erfindungsgemäße Glas eine meßbare Gewichtsverringerung bringt, verglichen mit typischen ophthalmischen Zinkkrongläsern wie Schott S-3. Für viele der getesteten Brillengläser mit hohen positiven Dioptriewerten liegt diese Gewichtsersparnis nahe bei 15 %. Für sehr stark positive Korrekturlinsen (hohe Dioptriewerte) bringtS-1005 eine etwas größere Gewichtsersparnis als das erfindungsgemäße Glas. In allen berechneten Beispielen liefert jedoch das erfindungsgeraäße Glas eine größere Gewichtsersparnis als S-1005 bei Brillengläsern mit Stärken unter 5 Dioptrien. So ermöglicht z.B. bei einer Linse mit 6,5 mm Durchmesser, die eine Frontbrechkraft von + 8,25 Dioptrien besitzt, das erfindungsgemäße Glas anstelle von S-1005 eine größere prozentuale Gewichtsersparnis als das S-3-Kronglas für Stärken bis zu 5 Dioptrien. Oberhalb dieses Wertes bringt S-1005 dank seines höheren Brechungsindex eine größere prozentuale Gewichtsersparnis. Die berechneten absoluten Massen von Linsen mit 6,5 mm Durchmesser, die eine Frontbrechkraft von + 6,25 Dioptrien oder von + 8,25 Dioptrien besitzen und aus dem erfindungsgemäßen Glas, S-3 und S-1005 hergestellt sind, zeigen erneut die Gewichtsersparnis, die dank dieser Erfindung erzielt wird.
·' ■·■'-' '""·-' 3319U2
In allen untersuchten Fällen ermöglicht das erfindungsgemäße Glas eine erhebliche Verminderung der Randdicke,, verglichen mit äquivalenten positiven Linsen aus S-3 oder CR-39-Kunststoffmaterial. Für hohe Dioptriewerte kann diese Dickenminderung gegenüber CR-39 25 % betragaa.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    '1. Optisches Glas mit einem Brechungsindex η, von mindestens 1,59, einer Abbezahl v, von mindestens 40,5, einer Dichte S von nicht mehr als 2,67 g . cm und einem thermischen Ausdehnungskoef f izienten CC-von weniger als 90 χ 10~ 0C-', gekennzeichnet durch folgende Zusammensetzung:
    60 - 75 Gew.-% SiO2 0 - 2 Gew.-* Li9O - 13 Gew.-% Na "θ
    10-15 Gew.-? Li2O +^
    5-12 Gew.-% MgO + C?aO + SrO 12-18 Gew.-% TiO2 .
  2. 2. Optisches Glas nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch '■
    einen Gehalt von ^ 0,1 Gew.-% As2O3 oder Sb0O7 j
    als Läutermittel. j
  3. 3. Optisches Glas nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet: ί durch einen Gehalt an färbenden elementen, Geren Atomgewicht auch > 90 sein kann.
    — 2 —
    4. Optisches Glas nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Zusammensetzung:
    62 - 64 Gew.-I 0-0,5 Gew.-i 3-6 Gew.-% 0-10 Gew.-% K2O
    12-13 Gew.-% Li 0 + Na9O + K0O 7,4"- 9,6 Gew.-% MgO + CaO + SrO 13,5 - 16,5 Gew.-% TiO2-
    5. Optisches Glas nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
    Li3O = 0,1 - 0,5 Gew.-% und K2O = 0,1 - 10 Gew.-%.
    6. Optisches Glas nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß es als Erdalkalimetalloxid im wesentlichen nur CaO enthält.
    7. Optisches Glas nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es Calciumoxid in einer Menge von 5-12 Gew.-? enthält.
    8. Optisches Glas nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sein Gehalt an Calciumoxid 7,4 bis 9,6 Gew.-% beträgt.
    9. Optisches Glas nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Zusammensetzung:
    62,6 - 63,0 Gew.-?, ,8 - 5,2 Gew.-* 7,8 - 8,2 Gew.-% K7O
    4,8 - 5,2 Gew.-* Na
    ···'"·" *··"·■* 3313442
    7,75 - 8,05 Gew.-% CaO
    16.0 - 16,4 Gew.-% TiO2, sowie gegebenenfalls 0 0,1 Gew.-% As^O .
    10. Optisches Glas nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Zusammensetzung:
    62,95 - 63,35 Gew.-% SiO2
    0,18 - 0,28 Gew.-% Li2O
    4,8 - 5,2 Gew.-% Na5O
    7,1 - 7,5 Gew.-% K3O
    7,8 - 8,2 Gew.-* CaO
    16.1 - 16,5 Gew.-% TiO9, sowie gegebenenfalls 0 0,1 Gew.-* As3O3.
    11. Optisches Glas nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Zusammensetzung:
    63,0 - 63,4 Gew.-% SiO9 0,30 - 0,40 Gew.-% Li3O 4,8 - 5,2 Gew.-% Na3O 7,1- 7,5 Gew.-% K3O
    7,8 - 8,2 Gew.-% CaO
    '5,8 - 16,2 Gew.-% TiO9, sowie gegebenenfalls
    0 - 0,1 Gew.-% As3O3.
    12. Optisches Glas nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende optischen Eigenschaften:
    η , : 1,590 - 1,605 vd : 4 0,5 - 4 2,0 Dichte: 2,62 - 2,67 g/cm3 CC : 78 - 90 x 10~7/°C.
    -4-
    13. Optisches Glas nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch folgende optische Eigenschaften:
    nd : 1,601 - 1,005 v, : 40,5 - 42,0
    3 Dichte: 2,62 - 2,65 g/cm 78 - 37 χ 10~7/°C.
DE19833319442 1982-06-11 1983-05-28 Optisches glas mit n(pfeil abwaerts)d(pfeil abwaerts) >=1,59, v(pfeil abwaerts)d(pfeil abwaerts) >=40,5, s <= 2,67 g.cm(pfeil hoch)-(pfeil hoch)(pfeil hoch)3(pfeil hoch) und (alpha) <=90,10(pfeil hoch)-(pfeil hoch)(pfeil hoch)7(pfeil hoch)/(grad)c Granted DE3319442A1 (de)

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