DE3319396A1 - Ofenanlage mit einem ofen und einer foerdereinrichtung - Google Patents
Ofenanlage mit einem ofen und einer foerdereinrichtungInfo
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Description
Ofenanlage mit einem Ofen und einer Fördereinrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ofenanlage mit einem beheizbaren
Ofen, insbesondere Emailierofen, und einer als Rollenbahn, insbes. endlos, ausgebildeten Fördereinrichtung,*
auf der mit Warenstücke automatisch oder von Hand besetzte Warenträger durch den Ofen geführt werden, wobei die einzelnen
Rollen die Seitenwände des Ofens durchdringen und außerhalb des Ofens mit einem Antrieb verbunden und mit einer Lagerung
versehen sind.
Derartige Ofenanlagen sind insbes. in der Emailiertechnik bekannt. Sie dienen dem Einbrennen des Email-Überzugs in dem
beheitzten und daher heißen Ofen. In der heißesten Zone eines Emailierofens kam eine Temperatur von beispielsweise 85o°C.
vorliegen. Aber auch für andere Anwendungsbereiche der Technik mit niedrigen oder auch höheren Temperaturen an der heißesten
Zone des Ofens ist die vorliegende Erfindung anwendbar.
Eine Ofenanlage der eingangs beschriebenen Art ist bekannt und wird beispielsweise als Durchlauf-Rollen-Herdofen bezeichnet.
Durch den Ofen führt eine Fördereinrichtung, die endlos umlaufend vorgesehen sein kann. Der Ofen besitzt einen Ofeneingang
und getrennt davon einen Ofenausgang. Ofeneingang und Ofenausgang sind in der Regel an den beiden Stirnenden
des Ofens vorgesehen bzw. angeordnet. Die Förder-einrichtung ist als Rollenbahn ausgebildet, d.h. es sind Rollen ortsfest
gelagert und jeweils mit einem Antrieb versehen, so daß ein Warenträger mit darauf befindlichen Warenstücken auf dieser
Rollenbahn infolge des Antriebes der Rollen automatisch transportiert wird. In Sonderfällen können hier beim Stand der
Technik als auch bei der vorliegenden Erfindung Warenträger fehlen, wenn die Warenstücke selbst geeignet sind, auf
den Rollen der Fördereinrichtung zu laufen. Bei dem bekannten
Durchlauf-Rollen-Herdofen werden als Warenträger Brennroste
eingesetzt, die auf der Fördereinrichtung außerhalb des Ofens von Hand oder aber automatisch/ d. h. also mit Maschinen, mit»
Warenstücken beladen werden. Diese Warenträger werden dann von der Rollenbahn mitgenommen. Der Vorteil dieser bekannten
Ofenanlage ist darin zu sehen, daß die Beschickung mit den Warenstücken wahlweise automatisch, d. h. maschinell, oder von
Hand erfolgen kann. Weiterhin ist vorteilhaft, daß der Brennstoff im Ofen - abgesehen von der Aufheizung des Ofens und
der darin befindlichen Rollen selbst - nur* dann entbunden bzw. verbraucht werden muß, wenn auch eine Beschickung des
Ofens stattfindet. Nachteilig ist, daß der Ofen zwei öffnungen, nämlich einen Ofeneingang und einen getrennt davon vorgesehenen
Ofenausgang aufweist und daß die Wärmeverluste dementsprechend groß sind. Die Anschaffungs- und Betriebskosten
eines derartigen Durchlauf-Rollen-Herdofens sind ebenfalls relativ groß, ebenso sein Platzbedarf. Nachgeschaltet
dem Ofenausgang ist oft eine Zwangskühlung erforderlich, um die austretende heiße Ware vermittels eines aufgeblasenen
Luftstromes zu kühlen.
In der Emailliertechnik sind weiterhin Umkehr-Ofenanlagen bekannt,
mit einem Ofen und einer endlosen Fördereinrichtung. Die Fördereinrichtung weist jedoch im Gegensatz zu einer Rollenbahn
auch bewegte Teile auf ι die durch den Ofen geführt werden und demzufolge zusätzlich aufgeheizt werden müssen. Die
Fördereinrichtung kann als hängende Fördereinrichtung ausgebildet sein, d. h. es sind aufgehängte Gestelle vorgesehen, die
von einem Fördermittel, beispielsweise einer geführten Kette herabhängen. Auf die Gestelle müssen dann die einzelnen
Warenstücke aufgehängt bzw. aufgestellt werden. Eine andere Gattung der Fördereinrichtung ist als sog. Unterflurförderer
bekannt. Hierbei erstreckt sich unter der Förderbahn im Ofen ein Schlitz, durch den von unten Stützen in den Ofenraum bzw.
Brennraum einragen. Auf den Stützen sind rostartige Warenträger befestigt, auf die die Warenstücke aufgesetzt werden. Unabhängig
davon, welche der beiden beschriebenen Fördereinrich-
BAD ORIGINAL
tungen benutzt werden, besitzt ein solcher Umkehr-Ofen nur
eine einzige Ofenöffnung, die als Eingang und als Ausgang dient, die somit unmittelbar nebeneinander angeordnet sindT *
Am Ofenende findet eine Umkehr der Fördereinrichtung statt, indem das Fördermittel dort über eine Kreisscheibe o. dgl.
gleitet und damit die Förderrichtung umgekehrt wird. Der Vorteil
dieser Umkehr-Öfen liegt in der besseren Brennstoffausnutzung. Eine Zwangskühlanlage entfällt, weil die noch kalten
Warenstücke unmittelbar neben den heißen Warenstücken in der Einlaufbahn bzw. der Auslaufbahn aneinander vorbeigeführt
werden und damit dieser Bereich des Ofens gleichsam als Wärmetauscher dient. Ein solcher Umkehrofen ermöglicht auch eine
vorteilhaft kompakte Bauweise und kann somit auch noch bei beengten Raumverhältnissen aufgestellt werden. Wenn eine
hängend arbeitende Fördereinrichtung Verwendung findet, ist es aber in der Regel schwierig, wenn nicht gar unmöglich,
eine automatische Beschickung durchzuführen. Bei Verwendung
eines Unterflurförderers ist es zwar möglich, die Warenstükke hintereinander in einer Reihe maschinell auf die auf den
Stützen angeordneten Teller bzw. Brennroste aufzustellen.
Da die einzelnen Stützen an der Umkehrstelle im Ofen aber auf einer Kreisbahn geführt werden müssen, ist ein gewisser
Miridestabstand von Stütze zu Stütze erforderlich, was die
Ofenausnutzung verschlechtert. Um diesem Nachteil entgegenzuwirken, ist man bestrebt, höhere Fördergeschwindigkeiten
des Unterflurförderers zu benutzen. Dieser Nachteil macht
wiederum einen länger bauenden Ofen erforderlich. Außerdem sind hohe Fahrgeschwindigkeiten ungünstig für erschütterungsempfindliche
Warenstücke. Ein Nachteil, der beiden genannten Arten von Fördereinrichtungen eigen ist, ist darin zu sehen,
daß auch dann Energie für die Aufheizung von Teile der wandernden Fördereinrichtung aufgewendet werden muß, wenn die
Gehänge bzw. Stützen und Teller nicht oder nur unvollkommen mit Warenstücken besetzt sind.
33Ί9396
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Ofenanlage der eingangs beschriebenen Art, also mit einer als Rollenbahn
ausgebildeten Fördereinrichtung, die eine automatische, massh,inelle
Beschickung oder eine Beschickung von Hand zuläßt, eine Umkehrmöglichkeit für die Warenstücke zu schaffen, damit die
Vorteile des Umkehrofens, insbes. dessen gute Wärmeausnutzung
anwendbar wird. Dabei geht es insbes. darum, in der heißen Zone des Ofens, in der keine bzw. möglichst keine Lagerungsund
Antriebsteile der Fördereinrichtung untergebracht werden können und nur die Rollen der Rollenbahn die seitliche Ofenwandung
durchsetzen und sich durch den Innenraum des Ofens quer hindurcherstrecken, die Möglichkeit der Umkehr der Förderrichtung
zu schaffen, damit der Ofeneingang und der -ausgang unmittelbar nebeneinander angeordnet werden können.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Rollen
der Rollenbahn zumindest in der heißen Zone des Ofens mindestens eine solche Länge innerhalb der lichten Ofenbreite
aufweisen, daß Warenträger mit entgegengesetzter Förderrichtung aneinander vorbegeführt werden können, daß in der heissen
Zone des Ofens nebeneinanderliegend durch die Rollenbahn
eine Einlaufbahn und eine Auslaufbahn vorgesehen sind, daß im Bereich der Einlaufbahn oder der Auslaufbahn mehrfach
auf je zwei benachbarten Rollen aufliegende Rollwalzen vorgesehen sind, deren Länge etwa der Breite eines Warenträgers
entspricht, und daß im Bereich des geschlossen ausgebildeten Kopfendes des Ofens zwischen dem Ende der Einlaufbahn und dem
Beginn der Auslaufbahn eine Übergabeeinrichtung für die mit
den Warenstücken besetzten Warenträger vorgesehen ist. Damit wird eine Ofenanlage geschaffen, die die Vorteile des Durchläufofens
mit den Vorteilen des Umkehrofens kombiniert, ohne die jeweils spezifischen Nachteile aufzuweisen. Die bessere
Wärmeausnutzung führt zu einem geringeren Energieverbrauch ±m Vergleich zu bisher bekannten Durchlauf-Rollen-Herdöfen.
Ein Teil des Ofens bildet gleichsam einen Wärmetauscher, weil die einlaufenden Warenstücke von den auslaufenden Warenstükken
aufgeheizt werden. Die heiße Zone im Ofen ist zwar etwa
BAD ORIGINAL
doppelt so breit wie bisher, jedoch vergleichsweise kürzer in der Länge, so daß der Ofen wesentlich platzgünstiger baut.
Dies erlaubt auch eine bessere Anordnung der Heizkörper, inö*-*
bes. der Strahlrohre, in der Lichten Ofenbreite. Es ist eine gute Leistungsausnutzung möglich, weil die Warenträger zumindest
in Bereichen des Ofens unmittelbar aneinander bzw. hintereinander
liegend geführt und gefördert werden können. Es tritt nämlich keine Kurvenfahrt des Förderers auf, so daß aus diesem
Grunde ein Abstand zwischen den Warenträgern nicht erforderlich
ist. Weiterhin ist vorteilhaft, daß die Fördereinrichtung sowohl für Handbesätz als auch für automatischen Besatz
gleichermaßen geeignet ausgebildet werden kann. Auch ist es nicht erforderlich, eine Endlosförderung durchzuführen. Die
Warenträger können ohne weiteres gestapelt werden, also aus dem Kreislauf herausgenommen werden, außerhalb des Förderers
mit neuen Warenstücken besetzt werden und, sobald sich die Möglichkeit bietet, in den Ofendurchlauf eingeschleust werden.
Der Ofen ist damit sehr variabel betreibbar. Neben der Aufheizung der Ofenwandung und der durch die heißen Zone hindurchreichenden
Rollen muß Energie nur dann aufgewandt werden, wenn auch Warenstücke auf der Fördereinrichtung transportiert
werden, also der Ofen seine Funktion erfüllt. Bei verschiedenartiger Ware ist es leicht möglich, die Fördergeschwindigkeit
anzupassen bzw. zu verändern. Die Anordnung der Rollwalzen gleichsam auf der halben lichten Ofenseite auf den Rollen ermöglicht
es, in einfacher Weise den Antrieb der Rollen in der einen Förderrichtung zum Transport der Warenträger auszunutzen
und in der Gegenrichtung den gleichen Antrieb zu benutzen, jedoch mit Hilfe der Rollwalzen die umgekehrte Förderrichtung
zu bewirken. Lediglich am Kopfende des Ofens muß eine Ubergabeeinrichtung
vorgesehen sein, um die Warenträger bzw. die Warenstücke vom Ende der Einlaufbahn auf den Anfang der Auslaufbahn
zu setzen. Für diese Übergabeeinrichtung bieten sich aber dem Fachmann verschiedene Möglichkeiten an. Die Übergabeeinrichtung
kann einen Hub ausführen. Die Rollenbahn und die
ν»
Walzenbahn können aber auch so zueinander angeordnet sein, daß durch einfaches Verschieben der Warenträger quer zur
Einlauf- und Auslaufbahn ein übersetzen erfolgt. Am Ende ^
der Einlaufbahn kann auch ein Abschnitt vorgesehen sein, in welchem die Warenträger auf Abstand voneinander gebracht
werden, damit ausreichend Zeit für die Übergabeeinrichtung besteht, einen Warenträger- nach dem anderen vom Ende der
Einlaufbahn abzunehmen und auf den Beginn der Auslaufbahn
aufzusetzen.
Zweckmäßig sind die Rollwalzen gegen axiales Weglaufen auf den Rollen in axialer Richtung geführt. Dies kann dadurch geschehen,
daß die Rollwalzen außerhalb des von den Warenträgern überstrichenen Bereichs einen umlaufenden Einstieg
aufweisen, in den im Ofen ortsfest angeordnetes Führungsblech eingreift. Dieses Führungsblech kann U-förmig ausgebildet
sein, um damit in den Einstich führend einzugreifen. Das Führungsblech im Bereich jeder Rollwalze ist zweckmäßig
an der Innenseite der Seitenwand des Ofens befestigt. Es ist aber auch möglich, daß die Rollen und/oder die Rollwalzen im
Durchmesser abgesetzte Bereiche aufweisen, die ineinander greifen, so daß auf diese Art und Weise eine Sicherung gegen
axiales Weglaufen gebildet ist.
Die Übergabeeinrichtung weist eine durch eine Durchbrechung im Boden des Ofens in diesen einragende Sütze auf, die zwischen
den Rollen bzw. Rollwalzen der Einlauf- und der Auslaufbahn an den Warenträgern angreift; der Antrieb für den
Hub und den seitlichen Versatz der Stütze ist unter dem Boden des Ofens vorgesehen, befindet sich also außerhalb der heissen
Zone unter dem Boden des Ofens.
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Die Einlaufbahn und die Auslaufbahn können über die heiße Zone
des Ofens hinaus bis in einen als Wärmetauscher wirkenden Teil des Ofens verlängert sein. Selbstverständlich ist es auch möglich,
diese die Einlaufbahn und die Auslaufbahn bildende Rollenbahn bis über den Ofenausgang hinaus und damit auch außerhalb
des Ofens anzuordnen. Es ist aber auch möglich, die Rollenbahn nur innerhalb des Ofens vorzusehen und an einer mäßig temperierten
Stelle einen anderen Förderer anzuschließen, der die dort beginnende Einlaufbahn und die dort endende Auslaufbahn
entsprechend bedient. Auch durch diese Variabilität ergeben sich in Verbindung mit unterschiedlichen Fördereinrichtung
untereinander für manche Anwendungsfälle entsprechende Vorteile.
Es ist auch möglich, im Bereich der Einlauf- und/oder der Auslaufbahn
Bahnabschnitt mit unterschiedlichen Fördergeschwindigkeiten für die Warenträger zu bilden. So ist es beispielsweise
sinnvoll, im Bereich des als Wärmetauscher fungierenden Teils des Ofens die Warenträger unmittelbar aneinanderstossend
hintereinander relativ langsam durch den Ofen zu fördern, während am Ende der Einlaufbahn ein Bahnabschnitt vorgesehen
sein kann, der die Warenträger auf einen solchen gegenseiti-
gen Abstand bringt, damit die entsprechend hierauf abgestimmte übergabeeinrichtung ordnungsgemäß ihre Funktion erfüllt.
Am Beginn der Auslaufbahn ist zweckmäßig wieder ein Bahnabschnitt vorgesehen, bei dem die Warenträger unmittelbar aneinander
anschließend geführt werden. Es stellt dies ja auch die heißeste Stelle des Ofens dar, in welcher die Warenstücke
beispielsweise bei einem Emaillierofen, mit großer Genauigkeit
hinsichtlich der Temperatur und möglichst erschütterungsfrei geführt werden müssen.
Die Rollen und/oder die Rollwalzen können in den
cd Bahnabschnitten unterschiedliche Durchmesser aufweisen und/oder
^ mit Antrieben mit unterschiedlichen Drehzahlen.versehen sein.
CO Auch hier ergeben sich zahlreiche konstruktive Ausbildungs- CT) möglichkeiten, je nach den Erfordernissen und nach der jeweils
in den einzelnen Bahnabschnitten gewünschten Förderwirkung.
Es ist zweckmäßig, die Rollwalzen an der Einlaufbahn vorzusehen und den Antrieb der Rollen entsprechend der Förderrichtung
der Auslaufbahn erfolgen zu lassen. Dies hat den Vorteil, daß
die Auslaufbahn etwas niedriger angeordnet sein kann als die Einlaufbahn, daß die Übergabeeinrichtung nur eine unter Last
im wesentlichen abwärts gerichtete Bewegung ausführen muß. Außerdem wird auf diese Art und Weise zwischen den Rollen
ein relativ geringer Abstützabstand verwirklicht, und zwar
im Bereich der Auslaufbahn, also insbes. an der heißesten Stelle des Ofens, dort wo auch die Warenträger thermisch und
mechanisch am meisten belastet werden. Außerdem wird die Führung der Rollwalzen gegen axiales Weglaufen eine gewisse Reibung an den
Rollwalzen erzeugen, so daß die Rollwalzen mit geringfügig kleinerer Umfangsgeschwindigkeit drehen als die Rollen. Durch
die Anordnung der Rollwalzen auf der Einlaufseite wird der Auslauf geringfügig schneller als der Einlauf, so daß sich lediglich
etwas größere Abstände zwischen den Warenträgern auslaufseitig ergeben und sich diese Differenzen nicht aufaddieren können.
Oberhalb der Rollen bzw. der Rollwalzen können im Ofen ortsfeste Führungsschienen für die Warenträger im Bereich der
Einlauf- und der Auslaufbahn vorgesehen sein, damit die Warenträger
nicht seitlich aus der Einlauf- oder der Auslaufbahn herauslaufen. Damit wird ein Anstoßen an der Ofenwandung oder
an den Rollwalzen verhindert und der ordnungsgemäße Durchlauf bzw. Einlauf und Auslauf der Warenträger sichergestellt.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen weiter verdeutlicht. Es zeigen:
Fig. 1 einen teilweise geschnittenen Grundriß der Ofenanlage,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Ansicht der Ofenanlage gemäß Fig. 1,
3AD OBiGiMAL
β · a β »
Fig. 3 einen Grundriß mit der heißen Zone des Ofens,
Fig. 4 eine Ansicht gemäß Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt gemäß dar Linie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 eine vergrößernde Darstellung des stirnseitig
geschlossenen Ofenendes mit der Übergabeeinrichtung ähniiqh Fig. 4,
Fig. 7 eine Schnittdarstellung ähnlich Fig. 5 im Bereich
der Einlaufbahn,
Fig. 8 eine Schnittdarstellung im Bereich der Auslaufbahn
und
Fig. 9 eine Prinzipdarstellung einer Ausführungsform der
Rollenbahn im Bereich verschiedener aneinander anschließender Bahnabschnitte.
In den Fig. 1 und 2 sind die einzelnen Abschnitte einer Ofenanlage
dargestellt. Eine Fördereinrichtung 1 weist eine Vielzahl nebeneinander angeordneter und gelagerter Rollen 2 auf.
Auf den Rollen 2 sind Warenträger 3 aufgesetzt, die platten- oder rostähnlicls Gestalt aufweisen können. Auf diese Warenträger
3 werden die zu behandelnden Warenstücke 4 (Fig. 5) entweder von Hand oder maschinell aufgesetzt. Im Bereich der Förderein-'
richtung 1 auf den aollen sind unmittelbar nebeneinander eine Einlauf bahn 5 und eine Auslaufbahn δ gebildet. Die Viarenträger
3 im Bereich der Einlaufbahn 5 werden gemäß Pfeil 7 und die
Warenträger 3 im Bereich der Auslaufbahn 6 gemäß Pfeil 8 bewegt,
so daß Einlaufbahn 5 und Auslaufbahn 6 einander entgegengesetzte Förderrichtungen aufweisen. Wie dies trotz durchgehender
Rollen 2 geschieht, wird später erklärt. Der Besatz der Warenträger 3 im Bereich der Fördereinrichtung 1 außerhalb
des Ofens kann entweder auf der Fördereinrichtung 1 oder getrennt davon erfolgen, und zwar ist sowohl ein automatischer _
maschineller Besatz als auch ein Besatz von Hand möglich. Wie
v— man anhand des ersten Abschnittes der Fördereinrichtung 1 er-
P0 kennt, befinden sich hier die Warenträger 3 mit Abstand hintereinander,
d.h. es wird ein Bahnabschnitt 9 mit erhöhter Fördergeschwindigkeit gebildet, so daß die Warenträger 3 auf Abstand
zueinander gefördert werden. Dieser Bahnabschnitt 9 ist nur aus darstellungstechnischen Gründen so kurz in den Fig-i- ^
und 2 dargestellt. Tatsächlich kann er sich auch über eine größere Strecke,erstrecken. Die Fördereinrichtung 1 führt in
einen Ofen 1o hinein bzw. aus diesem heraus. Ein Ofeneingang 11 und ein Ofenausgang 12 sind unmittelbar nebeneinander angeordnet,
so daß der Ofen 1o nur eine einzige offene Stelle aufweist. Die andere Stirnseite 13 des Ofens 1o ist geschlossen
ausgebildet und besitzt nur eine Öffnungsmöglichkeit für Reparaturzwecke. Im Ofen 1o ist ein weiterer Bahnabschnitt 14
gebildet, in welchem die Rollen 2, die die Seitenwände 15 und 16 des Ofens durchsetzen, mit einer etwas geringeren Drehzahl
bzw. Geschwindigkeit angetrieben werden, so daß die Warenträger 3 unter Verringerung ihres gegenseitigen Abstandes bzw. einer
hinter dem anderen gemäß den Pfeilen 7 und 8 im Bereich der Einlaufbahn 5 und der Auslaufbahn 6 im Ofen 1o geführt werden. Im
Bereich der Einlaufbahn 5 darf ein gewisser Mindestabstand zwischen den Warenträgern nicht unterschritten werden, der sich
aus der Reibung der Führung der Rollwalzen ergibt, so daß sich diese bei jedem Warenträger eintretende eintretende Geschwindigkeitserniedrigung
auslaufseitig nicht aufaddieren kann und damit ein Zusetzen der Ofenanlage vermieden wird, obwohl die Warenträger
im Grenzfall auslaufseitig aneinanderstoßend in diesem Bahnabschnit'
14 geführt sind. Dieser Bahnabschnitt 14 des Ofens 1o stellt gleichsam
einen Wärmetauscher dar weil die gemäß Pfeil 8 auslaufenden noch heißen Warenstücke 4 und die Warenträger 3 die kalten Warentr-äger
3 und Warenstücke 4 im Bereich der Einlaufbahn 5 aufwärmen.
Auch der als Wärmetauscher wirkende Bahnabschnitt 14 ist wesentlich länger als in Fig. 1 und 2 dargestellt. Er geht an seinem Ende
(Fig. 3 und 4) in die heiße Zone 17 des Ofens 1o über, also in den
reich, in welchen die eigentliche Entbindung der Wärme meist unter Verwendung von Heizkörpern 18, die als Strahlrohre ausgebildet aein
können, einwirkt. Auch hier ist angedeutet, daß die Rollen 2 über die lichte Ofenbreite durchgehend vorgesehen sind. Die Rollen
werden durch Durchbrechungen in den Seitenwänden 15 und 16 des Ofens 1o hindurchgesteckt. Außerhalb des Ofens 1o ist die Lagerung
der Rollen und der Antrieb vorgesehen, so daß diese Teile thermisch kaum belastet werden. Die heiße Zone 17 bzw. ein Teil
davon stellt einen weiteren Bahnabschnitt 19 dar, in welchem, wie ersichtlich, die Warenträger 3 gemäß den Pfeilen 7 und 8 wiederum
schneller gefördert, also auf Abstand gebracht werden. Dieser Abstand ist jedenfalls mit Bereich der Stirnseite 13 des Ofens
1o erforderlich, damit eine dort angeordnete Übergabeeinrichtung
2o (Fig. 2) vom Ende der Einlaufbahn 5 in stirnseitig ankommenden Warenträger 3 mit den darauf sitzenden Warenstücken 4 ergreifen
und auf den Anfang der Auslaufbahn 6 aufsetzen kann. Im Bereich der gesamten Auslaufbahn 6 sind auf die Rollen 2 Rollwalzen 21
aufgelegt, wie es am besten aus einem Teil des Bahnabschnittes 19 ersichtlich ist. Während die Rollen 2 im Bereich der gesamten
Fördereinrichtung 1 mehr als doppelt so lang sind, wie es die. lichte Ofenbreite erfordern würde, so daß zwei Warenträger 3
nebeneinander in unterschiedlicher Förderrichtung aneinander vorbeigeführt werden können, erstrecken sich die Rollwalzen nur
vergleichweise über die Hälfte der Länge. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Rollwalzen 21 im Bereich der
Auslauf bahn 6 vorgesehen. Jede Rollwalze 21 ist auf zwejybenachbarte
RoHen 2 aufgelegt und bildet ihrerseits eine Abstütz- und Förderstelle für jeden Warenträger 3. Man ersieht
aus Fig. 1, daß die Rollen 2 im Bereich der Einlaufbahn 5 die Warenträger 3 auf kürzerem Abstand abstützen als j
die Rollwalzen 21 die Warenträger 3 im Bereich der Auslaufbahn 6. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Rollwalzen 21
statt im Bereich der Auslaufbahn, im Beräch der Einlauf-bahn 5
vorzusehen. Dann ist es lediglich erforderlich, die Rollen 2 entsprechend der Förderrichtung gemäß Pfeil 8 der Auslaufbahn
6 anzutreiben. Die Länge der einzelnen Rollen 2 richtet sich auch nach der Wandstärke der Seitenwände 15 und 16
in den einzelnen Bereichen des Ofens. Es versteht sich, daß die Rollen 2 nach außen aus den Seitenwänden 15 und 16
herausreichen müssen, weil dort hier nicht näher dargestellte Lager und Antriebseinheiten für die Drehbewegung der Rollen 2
vorgesehen sind.
Die aus Fig. 2 näher ersichtliche Ubergabeeinrichtung besitzt zumindest eine durch eine Druchbrechung 22 im Boden 23 des
Ofens 10 in den Innenraum des Ofens einragende Stütze 24. ^,
Die Stütze 24 greift zwischen den Rollen 2 bzw. Rollwalzen 21 an der Unterseite der Warenträger 3 an. Die Übergabeeinrichtung
20 weist einen außerhalb des Ofens angeordneten Antrieb 25 für eine Hubbewegung und einen seitlichen Versatz
auf. Wenn die Fördereinrichtung 1 als Endlosförderer ausgebildet sein soll, empfiehlt es sich, eine ganz ähnlich wie
die Übergabeeinrichtung 20 ausgebildete Übergabeeinrichtung
26 im Bereich des anderen Endes der Fördereinrichtung 1 vorzusehen und anzuordnen.
Die Fig. 5, 6, 7 und 8 zeigen in vergrößernder Darstellung weitere Einzelheiten, wie sie aber grundlegend schon anhand
der Fig. 1 und 2 beschrieben worden sind. Insbesondere aus Fig. 6 und der dort eingezeichneten Drehrichtung der Rollen
2 einerseits und der Rollwalzen andererseits wird erkennbar, daß bei gleichförmigem Antrieb der Rollen 2 die Förderrichtung
gemäß Pfeil 8 in der Auslaufbahn 6 umgekehrt zu der Förderrichtung gemäß Pfeil 7 in der Einlaufbahn 5 ist. Da die
Rollwalzen 21 unmittelbar auf den Rollen 2 aufliegen, besitzenbeide
die gleiche Umfangsgeschwindigkeit, so daß die jeweiligen Fördergeschwindigkeiten der Warenträger 3 in den
einzelnen Bahnabschnitten 9, 14, 19 bezüglich der Einlaufbahn 5 und der Auflaufbahn 6 jeweils gleich groß sind. Die Fördergeschwindigkeit
gemäß Pfeil 8 ist unabhängig vom Durchmesser der Rollwalzen 21 .
Im Zusammenhang der Fig. 7 und 8 ersieht auch die Wirkungsweise der Übergabeeinrichtung 20, und zwar den Transportweg,
der schematisch durch die Pfeile 27 angedeutet ist. In Fig. 8 ist ein Führungsblech 28 angedeutet, welches ortsfest im Bereich
jeder Rollwalze 21 angeordnet ist und" in einen umlaufenden Einstieg 29 an jeder Rollwalze 21 eingreift, so daß
sich die Rollwalze 21 axial nicht bewegen kann, also immer ortsfest im Bereich der Auslaufbahn 6 geführt bleibt. Füh-
- Λ2Γ-
rungsschienen 3o im Bereich der Einlaufbahn 5 und der Auslaufbahn 6 sorgen dafür, daß die Warenträger 3 und ggf. die Rollwalzen
21 innerhalb der Einlaufbahn 5 bzw. der Auslaufbahn verbleiben und die Bahnen nicht seitlich wechseln können. ~**
Es gibt zahlreiche konstruktive Möglichkeiten, wie man die Rollwalzen 21 an den Rollen 22 gegen axiales Weglaufen führen
kann. Dies ist beispielsweise auch dadurch möglich, daß ein umlaufender Einstich im Bereich der Rollen 2 vorgesehen ist,
in den eine umlaufende nach außen vorstehende Rippe an der Rollwalze 21 eingreift. Es versteht sich, daß diese Rippe
außerhalb des Bereiches vorgesehen sein muß, der von den Warenträgern 3 überstrichen wird bzw. mit diesem in Kontakt
kommt. Durch unterschiedliche Dimensionierung und/oder unterschiedliche Drehzahl im Bereich der einzelnen Rollen 2 oder
auch Gruppen von Rollen 2 können ganz unterschiedliche Effekte erzielt werden. In Fig. 9 ist durch eine schematische
Tennungslinie 31 der Übergangsbereich zwischen zwei Bahnabschnitten
dargestellt. In dem Bahnabschnitt 32 werden die Warenträger 3 beispielsweise gemäß Pfeil 7 aneinanderliegend
auf den Rollen 2 gefördert, beispielsweise im Bereich eine Einlaufbahn 5. Die zugehörige Auslaufbahn 6 wird durch
die Rollwalzen 21 und die Bewegungsrichtung gemäß Pfeil 8 dargestellt. Man erkennt, wie auch hier die Warenträger 3
hintereinander benachbart auslaufen. In dem benachbarten Bahnabschnitt 33 sind Rollen 2 mit vergleichsweise größerem
Durchmesser vorgesehen, so daß die Warenträger 3 automatisch gemäß Pfeil 7 transportiert und dabei auf gegenseitigen Abstand
gebracht werden. Die Abstände 34 sind nur schematisch angedeutet. Im Bereich der zugehörigen Auslaufbahn 6 besitzen
nun die Rollen 2 einen reduzierten Durchmesser, der dem Durchmesser der Rollen 2 im Bahnabschnitt 32 entspricht. Auf
diesen reduzierten Durchmesser sind Rollwalzen 21 mit einem derart großen Durchmesser aufgesetzt, daß die Ebene, auf der
die Warenträger 3 sich im Bereich der Auslaufbahn 6 bewegen mit-einander fluchten bzw. in der gleichen Ebene liegen. Man
BAD ORIGINAL
sieht, wie auch im Bereich des Bahnabschnittes 33 im Bereich der Auslaufbahn 6 die Warenträger 3 unmittelbar hintereinander
mit gleicher Geschwindigkeit wie im Bahnabschnitt 32 ^ zurückgeführt werden. Voraussetzung dafür ist, daß die Rollen
2 in beiden Bahnabschnitten 32 und 33 mit übereinstimmender konstanter Drehzahl angetrieben werden. Durch Variation
der Drehzahl ergeben sich noch weitere konstruktive Möglichkeiten.
der Drehzahl ergeben sich noch weitere konstruktive Möglichkeiten.
BAD ORSQfNAL
- sy/- Φ
1 = Fördereinrichtung
2 = Rolle
3 = Warenträger
4 = Warenstück
5 = Einlaufbahn
6 = Auslaufbahn
7 = Pfeil
8 = Pfeil
9 = Bahnabschnitt 10 = Ofen
11= Ofeneingang
12 = Ofenausgang
13 = Stirnseite
14 = Bahnabschnitt
15 = Seitenwand
16 = Seitenwand
17 = heiße Zone
18 = Heizkörper
19 = Bahnabschnitt
20 ·= Übergabeeinrichtung
21 = Rollwalze
22 = Durchbrechung
23 = Boden
24 = Stütze
25 = Antrieb
26 = Übergabeeinrichtung
27 = Pfeil
28 = Führungsblech
29 = Einstich
30 = Führungsschiene
31 = Trennungslinie
32 = Bahnabschnitt
33 = Bahnabschnitt
34 = Abstand
BAD ORIGINAL
- Leerseite -
Claims (10)
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IHR SCHREIBEN VOM - BANKKONTEN: DEUTSCHE BANK AG GOTTINGEN • YOUR. LETTER IBLZ 160 7007«) NR. 01/85«30 COMMERZBANK GOTTINGEN (BLZ 14040030) NR. 64Ϊ5 7Ϊ! IHR ZEICHEN UNSER ZEICHEN D-3400 QOTTINQEN, YOUR REF. OUR REF. POTTERWEG 6 11 .415/ASS" 06.05.1983 VGT AG, 3432 GroßalmefodeOfenanlage mit einem Ofen und einer FördereinrichtungPatentansprüche\ 1.] Ofenanlage mit einem beheizbaren Ofen, insbes. Emaillieroren und einer als Rollenbahn, insbes. endlos, ausgebildeten Fördereinrichtung, auf der mit Warenstücke automatisch oder von· Hand besetzte Warenträger durch den Ofen geführt werden, wobei die einzelnen Rollen die Seitenwände des Ofens durchdringen und außerhalb des Ofens mit einem Antrieb verbunden und mit einer Lagerung versehen sind,- dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (2) der Rollenbahn zumindest in der heißen Zone (17) des Ofens (10) mindestens eine solche Länge innerhalb der lichten Ofenbreite aufweisen, daß Warenträger (3) mit entgegengesetzter Förderrichtung (7, 8) aneinander vorbeige führt werden können, daß in der heißen Zone des Ofens (10) nebeneinanderliegend durch die Rollenbahn eine Einlaufbahn (5) und eine Auslaufbahn (5) vorgesehen sind, daß im Bereich der Einlaufbahn (5) oder der Auslaufbahn (β) mehrfach auf je zwei benachbarten Rollen(2) aufliegende Rollwalzen (21)COPYvorgesehen sind, deren Länge etwa der Breite eines Warenträgers (3) entspricht, und daß im Bereich des geschlossen ausgebildeten Kopfendes des Ofens (10) zwischen dem Ende der ^» Einlaufbahn (5) und dem Beginn der Auslaufbahn (6) eine
Übergabeeinrichtung (20) für die mit den Warenstücken (4)
besetzten Warenträger (3) vorgesehen ist. - 2. Ofenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollwalzen (21) gegen axiales Weglaufen auf den Rollen (2) in axialer Richtung geführt sind.
- 3. Ofenanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollwalzen (21) außerhalb des von den Warenträgern (3) überstrichenen Bereiches einen umlaufenden Einstich (29)
aufweisen, in den ein im Ofen ortsfest angeordnetes Führungsblech (28) eingreift. - 4. Ofenanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (2) und/oder die Rollwalzen (21) im Durchmesser abgesetzte Bereiche aufweisen.
- 5. Ofenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergabeeinrichtung (20) eine durch eine Durchbrechung(22) im Boden (23) des Ofens (10) in diesen einragende Stütze (24) aufweist, die zwischen den Rollen (2) bzw. Rollwalzen (21) der Einlauf- und der Auslaufbahn (5, 6) an den Warenträgern (3) angreift, und daß der Antrieb (25) für den Hub und den seitlichen Vesatz der Stütze (24) unter dem Boden(23) des Ofens (10) vorgesehen ist.
- 6. Ofenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaufbahn (5) und die Auslaufbahn (6) über die heiße Zone (17) des Ofens (10) hinaus bis in einen als Wärmetauscher wirkenden Teil des Ofens verlängert sind.
- 7. Ofenanlage nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Einlauf- und/oder der Auslaufbahn (5/6) Bahnabschnitte (14, 19) mit unterschiedlichen Fordergeschwing digkeiten für die Warenträger (3) gebildet sind.
- 8. Ofenanlage nach Anspruch 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (2) und/oder Rollwalzen (21) in den einzelnen Bahnabschnitten (9, 14, 19) unterschiedliche Durchmesser aufweisen und/oder mit Antrieben mit unterschiedlichen Drehzahlen versehen sind.
- 9. Ofenanlagen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollwalzen (21) an der Einlaufbahn (5) vorgesehen sind und der Antrieb der Rollen (2) entsprechend der Förderrichtung (8) der Auslaufbahn (6) erfolgt.
- 10. Ofenanlagen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Rollen (2) bzw. der Rollwalzen (21) im Ofen (10) ortsfeste Führungsschienen (30) für die Warenträger (3) im Bereich der Einlauf- und Auslaufbahn (5, 6) vorgesehen sind.BAD ORIGINAL
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| EP0127075A3 (en) | 1986-08-27 |
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| DE3319396C2 (de) | 1985-04-04 |
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