DE3318582C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/02—Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
- E06B9/08—Roll-type closures
- E06B9/11—Roller shutters
- E06B9/115—Roller shutters specially adapted for furniture
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Schrank mit nach oben zu öffnen
dem Rollo und Federn, die einerseits am Schrankgestell und
andererseits am Rollo angreifen.
Derartige Schränke sind beispielsweise aus der AT-PS 2 08 542
sowie aus der DE-GM 18 57 857 bekannt.
Bei diesen bekannten Schränken besteht ein Problem darin,
das Gewicht des Rollos in jeder Stellung desselben zu kom
pensieren, damit beim Öffnen und Schließen lediglich die
Reibungskräfte zu überwinden sind, wobei gleichzeitig er
reicht werden soll, daß die Stellung, in der das Rollo voll
ständig geöffnet bzw. vollständig geschlossen ist, angenommen
werden kann, ohne daß es eine unkontrollierte eigenständige
Bewegung ausführt, die sowohl das Rollo als auch den Schrank
beim Aufschlagen des Rollos beschädigen würde. Mit der be
kannten Anordnung von Federn, die praktisch wie eine einzige
Feder wirken, ist eine vollständige und genaue Kompensation
des Rollogewichtes nicht möglich. So sind beispielsweise bei
dem Schrank gemäß der DE-GM 18 57 857 an der Rollo-Rückseite
Federn vogesehen, die aber nur in einer Richtung auf das
Rollo wirken. Damit werden hauptsächlich die Reibungskräfte
zwischen Rollo und Schrank ausgeglichen, es wird aber ledig
lich im Bereich kurz vor der Schließstelle durch das dort
veränderte Verhalten der Feder dem Umstand Rechung getragen,
daß das Rollo ein gewisses Eigengewicht besitzt, das für
eine leichte und einfach Handhabung ebenfalls zu kompensieren
wäre.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Schrank
der eingangs genannten Gattung dahingehend zu verbessern,
daß das Gewicht des Rollos in jeder Stellung desselben voll
ständig kompensiert ist.
Diese Aufgabe wird von einem Schrank mit den Merkmalen des
Patentanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind
Gegenstand der Unteransprüche.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß am Rollo mindestens zwei
Federn mit unterschiedlichen Federeigenschaften und/oder
unterschiedlicher Spannung angreifen, daß die am Rollo an
greifenden Federn in entgegengesetzte Richtungen wirken,
daß in der vollständig offenen bzw. vollständig geschlossenen
Stellung des Rollos jeweils mindestens eine der Federn ge
spannt ist und jeweils mindestens eine der Federn entspannt
ist und daß die Summe der von den Federn auf das Rollo ausge
übten Kräfte das Gewicht des Rollos in der geöffneten und
geschlossenen Stellung sowie in jeder Zwischenstellung im
wesentlichen kompensiert, wobei bei halbgeöffnetem Rollo
die Summe der Federkräfte gleich Null ist.
Durch die erfindungsgemäße Verwendung von mehreren Federn
mit unterschiedlichem Federverhalten, das durch unterschied
liche Federeigenschaften und/oder eine unterschiedliche
Spannung der verschiedenen Federn erzielt werden kann, ist
es möglich, das Rollo praktisch gewichtsfrei zu machen, so
daß zum Öffnen und Schließen lediglich die Reibungskräfte
zu überwinden sind. Als Federn können im Rahmen der Erfin
dung Federn aus Gummi, Kunststoffen oder Metall in Form
von elastischen Schnüren, Schrauben- oder Spiralfedern ver
wendet werden.
Dabei wird das Gewicht des
geschlossenen Rollos von den nach unten wirkenden Federn
und das Gewicht des geöffneten Rollos durch die nach unten
wirkenden Federn und das Gewicht des geöffneten Rollos durch
die nach oben wirkenden Federn aufgefangen.
Die zur Gewichtskompensation nicht benötigten Federn sind
vollständig entspannt und üben daher auf das Rollo keinerlei
Kräfte auf.
Mit Vorteil ist im Rahmen der Erfindung vorgesehen, daß die
Federn am in der geschlossenen Stellung des Rollos oberen, im
Bereich der Rückwand des Schrankes angeordneten Ende des
Rollos befestigt sind. Bei dieser Anordnung befinden sich die
Federn stets im Bereich der Rückwand, so daß die Federn auch
bei geschlossenem Rollo nicht um die obere Kante der Rück
wand herumgezogen werden müssen.
Weiter vorteilhaft ist im Rahmen der Erfindung vorgesehen, daß am
Rollo mindestens zwei nach oben wirkende und zwei nach un
ten wirkende Federn angreifen. Auch hier ist es möglich,
Federn mit unterschiedlichen Federeigenschaften und/oder
unterschiedlicher Spannung zu verwenden, die jeweils in die
gleiche Richtung wirken. Beispielsweise sind also je zwei
nach oben und zwei nach unten wirkende Federn vorgesehen, von
welchen Federpaaren jeweils eine Feder weicher und die andere
härter ist.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann vor
gesehen sein, daß mindestens ein Befestigungspunkt der Fe
dern am Schrank begrenzt verschiebbar ist. Bei dieser Aus
führungsform hat man es in der Hand dafür zu sorgen, daß
die betroffene Feder erst nach einem bestimmten Verschiebe
weg des Rollos gespannt wird, was in vorteilhafter Weise zur
Gewichtskompensation ausgenützt werden kann.
Einerseits um längere Federn einbauen zu können und ander
seits um deren Federeigenschaften in verschiedene Richtungen
verschieden zu gestalten, kann im Rahmen der Erfindung vor
gesehen sein, daß mindestens eine der Federn zwischen ihrem
Befestigungspunkt am Schrankgestell und am Rollo durch eine
schrankgestellfeste Öse od. dgl. geführt ist.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben
sich aus der nachstehenden Beschreibung des in der Zeichnung
schematisch wiedergegebenen Ausführungsbeispieles. In den
Zeichnungen ist ein Rolloschrank in verschiedenen Stellungen
des Rollos in Rückansicht bzw. im Vertikalschnitt gezeigt.
Das Rollo 1 ist in nicht gezeigten Nuten in den Seiten
häuptern 2 des Schrankes geführt und kann aus der in
den Fig. 1 und 2 gezeigten geschlossenen Stellung nach
und nach bis in die in den Fig. 9 und 10 gezeigte voll
ständig geöffnete Stellung verschoben werden. Hiebei wird
das Rollo in den Bereich der Rückwand 3, und zwar in einen
dort vorgesehenen Aufnahmeraum 4 hineingeschoben.
Zur Gewichtskompensation des Rollos sind mehrere Federn vor
gesehen, die einerseits am in der Schließstellung (Fig.
1 und 2) oberen, d. h. im Bereich der Rückwand 3 befindlichen
Ende 5 des Rollos 1 und anderseits am Schrankgestell, im ge
zeigten Ausführungsbeispiel an den Seitenhäuptern 2, be
festigt sind.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel wirken die Federn 6, 7 nach
oben und die Federn 8 und 9 nach unten. Es ist ersichtlich,
daß in der geschlossenen Stellung des Rollos 1 (Fig. 1
und 2) ausschließlich die Federn 8 und 9 zum Gewichtsaus
gleich herangezogen sind. Hierzu sind die Federn 8 und 9 zwi
schen den schrankgestellfesten Befestigungspunkten 10 und 11
und den Befestigungspunkten 12 und 13 am Rollo 1 gespannt.
In der geschlossenen Stellung des Rollos 1 sind die an den
Befestigungspunkten 12 und 13 und den Befestigungspunkten
14 und 15 befestigten Federn 6 und 7 ungespannt und hängen,
wie in Fig. 1 gezeigt, lose durch. Wird nun das Rollo 1 ge
öffnet, dann kompensieren die Federn 8 und 9 das beim fort
schreitenden Öffnen abnehmende Gewicht des Rollos, wobei das
Gewicht des Rollos 1 deswegen abnimmt, weil ein zunehmender
Teil desselben in den Aufnahmeraum 4 im Bereich der Rück
wand 3 hineinhängt und der im Bereich der Vorderseite des
Schrankes angordnete Teil des Rollos 1 kürzer wird. Über die
in den Fig. 3 und 4 gezeigte, zu einem Viertel geöffnete
Stellung wird schließlich die Stellung gemäß den Fig. 5
und 6 erreicht, in welcher das Rollo 1 zur Hälfte geöffnet
ist und die im Bereich der Vorderseite des Schrankes und
der Rückwand 3 befindlichen Teile des Rollos 1 gleich lang
sind. Es ist ersichtlich, daß in diesem Fall die beiden
Federpaare 6, 7 bzw. 8, 9 gleichmäßig gespannt sind, so
daß die resultierenden Federkräfte gleich Null sind.
Mit fortschreitender Öffnung werden die Federn 6 und 7
zusätzlich gespannt und kompensieren zufolge ihrer
Wirkung nach oben das Gewicht des Rollos 1, wogegen die
Federn 8 und 9 jetzt entspannt sind.
Mit dem erfindungsgemäßen System ist im Gegensatz zu bekann
ten Systemen durch die Verwendung von mehr als nur einer
Feder oder anderen elastischen Elementen (Spiralfedern,
Schraubenfedern oder Gummischnüren usw.) möglich, die er
forderliche Federkraft besser dem jeweils auf die Federn
einwirkenden und zu kompensierenden Gewicht des Rollos an
zupassen. Bei den bekannten Systemen zum Gewichtsausgleich
von Rollos bestand ein wesentlicher Nachteil darin, daß sich
die Federkaft der Federelemente nicht entsprechend dem je nach
der Öffnungsstellung des Rollos gegebenen Gewichtes bzw. Ge
wichtsüberhanges ausreichend abstimmen ließ. Dies, weil der
Elastizitätsverlauf oder die Spannkraft einer Feder oder
anderer elastischer Elemente mit den Erfordernissen eines aus
gewogenen Gewichtsausgleiches für Rollos nicht ausreichend
in Übereinstimmung zu bringen ist.
Gemäß einer nicht gezeigten Ausführungsform ist es möglich,
die Federn 6 und 7 bzw. 8 und 9 unterschiedlich auszubilden.
Es kann also beispielsweise die Feder 6 andere Elastizität bzw.
Federeigenschaften aufweisen wie die Feder 7. Es können aber
auch beispielsweise die Federn 8 und 9 untereinander gleich
sein und sich von den Federn 6 und 7 hinsichtlich ihrer Feder
eigenschaften unterscheiden.
Weiters ist es im Rahmen der Erfindung möglich, die Befesti
gungspunkte 10, 11 und/oder 14, 15 der Federn am Schrankge
stell begrenzt verschiebbar auszubilden. Diese Verschiebbar
keit, die in der Regel eine vertikale Verschiebbarkeit sein
wird, kann dadurch erreicht werden, daß die Befestigungspunkte
in Führungsschienen aufgenommen sind, wobei in den Führungs
schienen Anschläge zur Begrenzung der Verschiebbarkeit der
Befestigungspunkte vorgesehen sind. Wählt man die Anschläge
beweglich, so kann man zusätzlich den Bewegungsspielraum
der Befestigungspunkte auf das gewünschte Maß einstellen.
Eine andere Möglichkeit, die Befestigungpunkte beweglich
zu gestalten ist es, sie an den freien Enden von hin- und
herklappbaren Hebeln vorzusehen. Sind bewegliche Befestigungs
punkte vorgesehen, dann müssen nicht alle Federn bewegliche
Befestigungspunkte aufweisen, sondern es ist auch möglich,
daß nur einzelne oder eine einzige der Federn einen beweg
lichen Befestigungspunkt besitzen bzw. besitzt.
Claims (7)
1. Schrank mit nach oben zu öffnendem Rollo und Federn,
die einerseits an Schrankgestell und andererseits am Rollo
angreifen, dadurch gekennzeichnet, daß am Rollo (1) min
destens zwei Federn (6, 7, 8, 9,) mit unterschiedlichen
Federeigenschaften und/oder unterschiedlicher Spannung an
greifen, daß die am Rollo (1) angreifenden Federn (6, 7,
8, 9) in entgegengesetzte Richtungen wirken, daß in der
vollständig offenen bzw. vollständig geschlossenen Stellung
des Rollos (1) jeweils mindestens eine der Federn (6, 7)
gespannt ist und jeweils mindestens eine der Federn (8, 9)
entspannt ist, und daß die Summe der von dem Federn (6, 7,
8, 9) auf das Rollo (1) ausgeübten Kräfte das Gewicht des
Rollos (1) in der geöffneten und geschlossenen Stellung sowie
in jeder Zwischenstellung im wesentlichen kompensiert, wobei
bei halb geöffnetem Rollo (1) die Summe der Federkräfte
gleich Null ist.
2. Schrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichent, daß die
Federn (6, 7, 8, 9) am in der geschlossenen Stellung des
Rollos (1) oberen, im Bereich der Rückwand (3) des Schrankes
angeordneten Ende des Rollos (1) befestigt sind.
3. Schrank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß am Rollo (1) mindestens zwei nach oben wirkende (6, 7)
und zwei nach unten wirkende Federn (8, 9) angreifen.
4. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens ein Befestigungspunkt (10, 11, 14,
15) der Federn (6, 7, 8, 9) am Schrank begrenzt verschiebbar
ist.
5. Schrank nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Befestigungspunkte (10, 11, 14, 15) für die Feder (6, 7, 8,
9) am Schrankgestell in Führungsschienen, die gegebenenfalls
verstellbare Anschläge zur Begrenzung der Verschiebbarkeit
der Befestigungspunkte aufweisen, verschiebbar geführt sind.
6. Schrank nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Befestigungspunkt am freien Ende eines um einen vorgegebenen
Winkelbereich klappbaren Hebels angeordnet ist.
7. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens eine der Federn (6, 7, 8, 9) zwi
schen ihren Befestigungspunkten (10, 11, 14, 15) am Schrank
gestell und am Rollo (1) durch eine schrankgestellfeste Öse
od. dgl. geführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833318582 DE3318582A1 (de) | 1983-05-20 | 1983-05-20 | Schrank mit nach oben zu oeffnendem rollo |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833318582 DE3318582A1 (de) | 1983-05-20 | 1983-05-20 | Schrank mit nach oben zu oeffnendem rollo |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3318582A1 DE3318582A1 (de) | 1984-11-22 |
| DE3318582C2 true DE3318582C2 (de) | 1993-01-07 |
Family
ID=6199596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833318582 Granted DE3318582A1 (de) | 1983-05-20 | 1983-05-20 | Schrank mit nach oben zu oeffnendem rollo |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3318582A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3441283A1 (de) * | 1984-11-12 | 1986-05-22 | Christoph Dipl.-Ing. Bern Müller | Vorrichtung zur oeffenbaren abdeckung von rechteckigen oeffnungen |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1857857U (de) * | 1962-05-14 | 1962-08-30 | Mauser Kg | Rolladen-stossdaempfer. |
-
1983
- 1983-05-20 DE DE19833318582 patent/DE3318582A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3318582A1 (de) | 1984-11-22 |
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