DE3318181A1 - Schuh mit einer laufsohle - Google Patents
Schuh mit einer laufsohleInfo
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Classifications
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Description
- Kennwort: Textil-Verbundsohle"
- Schuh mit einer Laufsohle Die Erfindung betrifft einen Schuh mit einer einen angeformten Absatz aufweisenden Laufsohle, die aus einer gegen Abrieb widerstandsfähigen Sohlenschiche und einer darin eingebetteten, gegen scharfkantige Gegenstände, wie Nägel, Stahispäne u.dgl. durchtrittsicheren Sohlenplatte besteht.
- Zur Schaffung derartiger durchtrittsicherer Lauf sohlen für Schuhe, Stiefel od.dgl ist es bekannt, in die aus Gummi oder Kunststoff bestehende und gegebenenfalls eine profilierte Lauffläche aufweisende Soltlenschicht eine Sohlenplatte einzubetten, die aus einem dünnen Stahlblech ausgeschnitten ist. Eine derartige, gegen scharfkantige Gegenstände durchtrittsichere Sohlenplatte aus dünn ausgewalztem Stahlblech ist zwar für sich alleine genommen in beschränktem Umfang flexibel, bildet jedoch in Verbindung mit der Sohlenschicht und dem daran befestigten Schuhschaft in der Art einer Versteifung im Sohlenbereich einen wenig flexiblen Schuh, der ein Abrol len des Fußes des Schuhträgers auf dem Boden erschwert und Laufeigenschaften aufweist, die Schuhwerk mit einer festen Sohle aus beispielsweise Holz odOdglo ähnlich sind.
- Zwar bietet derartiges Schuhwerk einen Schutz gegen scharfkantige, am Boden liegende Gegenstände, wie Nägel, Stahlspäne, Glas u.dgl., jedoch läßt der Laufkomfort infolge der Steifheit des Schuhes zu wünschen übrig, und außerdem ermüdet einerseits derartiges bekanntes Schuhwerk den Träger bereits nach kurzer Zeit, und andererseits setzt derartig bekanntes Schuhwerk die Beweglichkeit des Trägers herab.
- Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Schuh zu schaffen, dessen Laufsohle den Sicherheitsanforderungen bezüglich Durchtretens scharfer Gegenstände genügt und gleichzeitig auch die Flexibilität der Laufsohle selbst nach deren Verbindung mit dem Schuhschaft gewährleistet.
- Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß dio in die Sohlenschicht eingebettete Sohlenplatte aus hochfesten, dichten, übereinanderliegenden textilen Schichten gebildet ist. Dabei besteht die Sohlenplatte vorzugsweise aus wenigstens zwei textilen Gewebeschichten, zwischen denen eine Filzschicht angeordnet ist. Bei der Verwendung derartiger textiler Schichten, die aus einem hochreißfesten Gewebe aus beispielsweise einer unter der Bezeichnung Kevelaer" bekannten Faser bestehen können, ist unter Beibehaltung der Flexibilität der gesamten Laufsohle der Durchtritt von scharfkantigen Gegenständen unter Belastungen, wie sie durch das Körpergewicht des Trägers der Schuhe verursacht werden, sicher verhindert. Die Beweglichkeit derartiger Sicherheitsschuhe oder-stiefel ist durch die aus textilen Gewebeschichten bestehende Sohlenplatte nicht eingeschränkt.
- Zur Erzielung einer wärmedämmenden Wirkung bzw. zur Erzielung einer hitzsbeständigen Laufsohle ist es vorteil- haft, wenn, wie nach einem Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung vorgeschlagen, neben den aus Textilfasern gebildeten Gewebeschichten auch die Filzschicht der Sohlenplatte aus Textilfaser gebildet ist.
- Um auch den Schaftbereich des Schuhes gegen möglicherweise eindringende Gegenstände und gegen Hitze zu schützen, ist nach einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung neben der Sohlenplatte in der Sohlenschicht auch der Schaftbereich des Schuhes durch textile Schichten verstärkt.
- Dabei ist es insbesondere vorteilhaft, wenn, wie nach einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung vorgeschlagen, im Gelenkbereich des Schuhschaftes beiderseits aus textilen Schichten gebildete Verstärkungen angeordnet sind.
- Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert: Es zeigen: Fig. 1 einen Schuh mit einer eine Sohlenplatte aufweisenden Laufsohle in einer schematisierten, perspektivischen Ansicht Fig. 2 die bei dem Schuh gemäß Fig. 1 verwenw dete Laufsohle in einer Ansicht auf die Oberseite der Laufsohle gesehen, Fig. 3 die aus Fig. 2 ersichtliche Lauf sohle in einem Schnitt nach der Linie Ill-Ill von Fig. 2.
- Bei dem in Fig. 1 schematisch dargestellten Schuh ist dessen Schaft 10 mit einer Laufsohle 11 in bekannter Weise verbunden. Diese Laufsohle 11 besteht aus einer abriebwiderstandsfähigen Sohlenschicht 12, vorzugsweise aus Gummi oder Kunststoff, und einer darin eingebetteten Sohlenplatte 13. An die Sohlenschicht ist ein Absatz 14, besipeilsweise einstückig angeformt. Es ist jedoch auch möglich, die Sohlenschicht 12 im Absatzbereich bündig durchlaufen zu lassen und den Absatz 14 in bekannter Weise mit der Sohlenschicht 12 zu verbinden.
- Wie insbesondere der Fig. 3 entnommen werden kann, besteht die Sohlenplatte 13 aus drei übereinander angeordneten, hochfesten, dichten textilen Schichten 15, 16 und 17, von denen die mittlere Schicht 17 aus Filz besteht, während die die Filzschicht 17 über- und unterdeckenden Schichten 15 und 16 aus einem Gewebe mit Textilfasern bestehen. Dabei werden vorzugsweise Textilfasern solcher Beschaffenheit und Zusammensetzung eingesetzt, wie sie beispielsweise bei der unter dem Namen "Kevelaer" bekanntgewordenen Textilfaser vorhanden sind. Obschon es bei entsprechender Schichtdicke ausreichen könnte, wenn nur eine Gewebeschicht 16 in die Sohlenschicht 12 integriert wird, so ist es doch aus wirtschaftlichen Gründen und zur Wärmedämmung vorteilhaft, wenn die Sohlenplatte 13 - wie aus Fig. 3 ersichtlich - aus zwei normalen Gewebeschichten 15 und 16 besteht, zwischen die eine Filzschicht 17 eingebettet ist. Zur Erhöhung der Sicherheit ist es denkbar, den gesamten Schuhschaft 10 durch die mit der Sohlenschicht verbundenen, die Sohlenplatte 13 bildenden Schichten 15 bis 17 oder auch gegebenenfalls nur mit einer einzigen Gewebeschicht 15 auszukleiden.
- Aber selbst wenn man den gesamten Schuhschaft 10 nicht auskleiden will, so ist es doch von Vorteil, wenn zumindest im Gelenkbereich des Schuhschaftes 10 beiderseits Verstärkungen 18 angeordnet sind, die ähnlich wie die Sohlenplatte 13 aus den Gewebeschichten 15 und 16 mit dazwischenliegender Filzschicht bestehen können. Damit wird bei dem aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlichen Ausführungsbeispiel eines Schuhes eine genügende Sicherheit gegen Eindringen scharfkantiger Gegenstände, wie Nägel, Stahlspäne u.dgl. in das Innere des Schuhes gewährleistet. Die Sohlenschicht 12 kann aus jedem wünschenswerten Material gebildet werden, das sowohl verschleißarm als auch abriebfest ist und außerdem bedarfsweise auch temperatur- und säurebeständige Eigenschaften aufweisen kann. Darüber hinaus ist es natürlich auch möglich, solche Werkstoffe für die Sohlenschicht 12 zu verwenden, daß eine statische Aufladung verhindert wird.
- Wie bereits erwähnt, ist die aus den Zeichnungen ersichtliche Ausführung eines Schuhes lediglich ein Aus£ührungsbeispiel der Erfindung, die keinesfalls allein darauf beschränkt ist. So versteht es sich beispielsweise, daß statt eines Schuhes auch ein Stiefel in der vorbeschriebenen Weise hergerichtet sein kann. AuBerdem versteht es sich, daß die Sohlenschicht 12 in Verbindung mit ihrem Absatz 14 auf ihrer Auftrittfläche eine beliebige, den Erfordernissen angepaßte Profilierung aufweisen kann.
- Darüber hinaus versteht es sich weiterhin, daß statt einer mit einem Absatz versehenen Sohle auch eine Keilsohle od.dgl. Verwendung finden kann, bei der die erfindungsgemäßen, textilen Schichten eingebettet sein können Kennwort: "Textil-Verbundsohle" Bezugszeichenliste: 10 Schuhschaft 11 Laufsohle 12 Sohlenschicht 13 Sohlenplatte 14 Absatz 15 Gewebeschicht 16 Gewebeschicht 17 Filzschicht 18 Verstärkung
Claims (1)
- Kennwort: "Textil-Verbundsohle" A n s p r ü c h e 1.) Schuh mit einer, insbesondere einen angeformten Absatz aufweisenden Lauf sohle, die aus einer gegen Abrieb widerstandsfähigen Sohlenschicht und einer darin eingebetteten, gegen scharfkantige Gegenstände, wie Nägel, Stahl späne u.dgl., durchtrittsicheren Sohlenplatte besteht, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Sohlenplatte (13) aus hochfesten, dichten, übereinanderliegenden, textilen Schichten (15, 16, 17) gebildet ist.2.) Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohlenplatte (13) wenigstens zwei textile Gewebeschichten (15, 16) aufweist, zwischen denen eine Filzschicht (17) angeordnet ist.3.) Schuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß neben den aus Textilfaser gebildeten Gewebeschichten (15, 16) auch die Filzschicht (17) der Sohlenplatte (13) aus Textilfaser gebildet ist 4.) Schuh nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Sohlenplatte (13) in der Sohlenschicht (12) auch der Schaft (10) des Schuhes durch textile Schichten verstärkt ist.5.) Schuh nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Gelenkbereich des Schuhschaftes (10) beiderseits aus textilen Schichten gebildete Verstärkungen (18) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19833318181 DE3318181A1 (de) | 1983-05-19 | 1983-05-19 | Schuh mit einer laufsohle |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19833318181 DE3318181A1 (de) | 1983-05-19 | 1983-05-19 | Schuh mit einer laufsohle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3318181A1 true DE3318181A1 (de) | 1984-11-22 |
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ID=6199353
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| DE19833318181 Withdrawn DE3318181A1 (de) | 1983-05-19 | 1983-05-19 | Schuh mit einer laufsohle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3318181A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1983
- 1983-05-19 DE DE19833318181 patent/DE3318181A1/de not_active Withdrawn
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