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DE3317969A1 - Verfahren und vorrichtung zum abwurf von material unterschiedlicher korngroesse auf ein mischbett - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum abwurf von material unterschiedlicher korngroesse auf ein mischbett

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Publication number
DE3317969A1
DE3317969A1 DE19833317969 DE3317969A DE3317969A1 DE 3317969 A1 DE3317969 A1 DE 3317969A1 DE 19833317969 DE19833317969 DE 19833317969 DE 3317969 A DE3317969 A DE 3317969A DE 3317969 A1 DE3317969 A1 DE 3317969A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
separation channel
grain size
separation
discharge
channel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833317969
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Johannes Dr. 4722 Ennigerloh Unland
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ThyssenKrupp Industrial Solutions AG
Original Assignee
Krupp Polysius AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Polysius AG filed Critical Krupp Polysius AG
Priority to DE19833317969 priority Critical patent/DE3317969A1/de
Publication of DE3317969A1 publication Critical patent/DE3317969A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G69/00Auxiliary measures taken, or devices used, in connection with loading or unloading
    • B65G69/10Obtaining an average product from stored bulk material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

\ Verfahren und Vorrichtung zum Abwurf von Material unterschiedlicher Korngröße auf ein Mischbett
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Ober-Id begriff des Anspruches 1 sowie eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens.
Wenn loses Schüttgutmaterial, beispielsweise gebrochene oder in sonstiger Weise vorzerkleinerte
\q . Mineral- oder Erzmaterialien, in Form einer Halde aufgeschüttet und dabei ein Mischbett gebildet wird, dann läßt es sich nicht vermeiden, daß das lose von einer gewissen Höhe her abgeworfene Material sich zu einem ganz erheblichen Teil separiert, indem ein großer Anteil des grobkörnigen Materiales an den Böschungsflanken des sich bildenden Mischbettes herabrollt und sich bevorzugt am Fuße des Mischbettes bzw. der Mischbetthalde anreichert, während sich die feineren Gutanteile überwiegend im Innern des Mischbettes aufbauen. Dieses Entmischen des Materiales ist für nachfolgende Weiterverarbeitungsprozesse vielfach in hohem Maße unerwünscht, da beispielsweise das Grobgut von Mineralien und Erzen eine deutlich schlechtere Mahlbarkeit und einen anderen Chemismus als das Feingut besitzt.
Aus der Praxis sind nun bereits verschiedene Verfahren bekannt, bei denen eine Abwurfeinrichtung für das Material sowohl in Längsrichtung als auch in Querrichtung des zu bildenden Mischbettes bewegt worden kann, wobei mit Hilfe geeigneter Steuereinrichtungen dann beispielsweise zunächst in
Längsrichtung des zu bildenden Mischbettes mehrere Abwurfstellen nebeneinander gebildet werden und dann nach und nach ein gemeinsames Mischbettprofil unter Vereinigung der einzelnen Abwurfstellen gebildet wird. Abgesehen davon, daß auch in diesem Falle zumindest in einem wesentlichen Zeitabschnitt der Endphase des Materialabwurfes ebenfalls mit der oben erläuterten Entmischung von Grob- und Feingut gerechnet werden muß, so ist darüber hinaus noch mit einem beträchtlichen anlagentechnischen und steuerungstechnischen Aufwand zu rechnen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art zuschaffen, mit dem die zuvor geschilderten Entmischungsprobleme bei Material mit stark unterschiedlicher Korngröße auf verhältnismäßig einfache Weise vermieden werden, wobei auch eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung sich durch eine verhältnismäßig einfache Bauweise auszeichnet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Da bei diesem erfindungsgemäßen Verfahren das abzuwerfende Material in wenigstens zwei Teilströme unterschiedlicher mittlerer Korngröße, also beispielsweise in Fein- und Grobgut, aufgeteilt wird, können die verschiedenen Teilströme zueinander in seitlicher Versetzung so abgeworfen werden, daß bei-
spielsweise bei zwei Teilströmen unterschiedlicher mittlerer Korngröße das grobe Material in der Mitte und das feine Material seitlich davon auf die Böschungsflanken des zu bildenden Mischbettes abgeworfen wird. Diese verschiedenen Teilströme können dabei mit einem solchen Abstand voneinander auf das Mischbett abgeworfen werden, daß das feinere Material gewissermaßen einen äußeren Wall bildet, der einen Teil des gröberen Materiales daran hindert, entlang
IQ ■ den Böschungsflanken des Mischbettes nach unten zu rollen, wie es bei den oben geschilderten bekannten Verfahren der Fall ist. Da auch bei dem Abwerfen gemäß der vorliegenden Erfindung das gröbere Material das Bestreben hat, nach unten zu rollen, dringt [) dieses gröbere Material in vorteilhafter Weise in das feinere Material ein, so daß es bei diesem.erfindunggemäßen Schlitten eines Mischbettes bereits zu einer äußerst guten Vormischung des gesamten Materiales kommt.
Bei diesem erfindungsgemäßen Verfahren geht man
• zweckmäßig ferner so vor, daß jeder Teilstrom von kleinerer mittlerer Korngröße in zwei etwa gleich große Unterteilströme aufgeteilt und zu beiden
;>5 Seiten des Teilstromes größerer mittlerer Korngröße (bei mehr als zwei Teilströmen zweckmäßig zu beiden Seiten des Teilstromes mit jeweils größerer mittlerer Korngröße) auf das sich bildende Mischbett abgeworfen wird. Je nach der Bandbreite des gerade ab-
;;,) zuwerfenden Materiales kann man dieses somit in beliebig viele Teilströme aufteilen und in der geschilderten Weise auf das Mischbett bzw. dessen
Böschungsflanken abwerfen.
Das Abwerfen des Materiales geschieht in vorteilhafter Weise derart, daß alle Teilströme gleich- ^ zeitig auf das Mischbett abgeworfen werden.
Eine zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Vorrichtung enthält eine oberhalb des Mischbettes verfahrbare Abwurfeinrichtung und ist gekennzeichnet durch die Merkmale des Anspruches Diese erfindungsgemäße Ausführung der Vorrichtung mit der Separationseinrichtung zeichnet sich durch eine äußerst einfache Konstruktion und Betriebsweise aus und läßt sich im Bedarfsfalle auch mit relativ geringem Aufwand bei bereits vorhandenen Vorrichtungen nachträglich montieren.
Generell läßt sich jede für das Aufteilen des Materiales in die erläuterten Teilströme geeignete Einrichtung als Separationseinrichtung verwenden.
Besonders bevorzugt wird hierfür jedoch eine solche Konstruktion, bei der die Separationseinrichtung durch eine Separationsrinne gebildet wird, die einen V-förmigen Querschnitt besitzt und auf deren materialführender Innenseite in Förderrichtung verlaufende, etwa aufrechte Separierelemente vorgesehen sind. Auf diese V-förmige, an ihrer Innenseite längsprofilierte Separationsrinne wird das lose Material abgeworfen, wobei während des För-
uO derns entlang dieser Rinne das feinere Material in Querrichtung von den Separierelementen zurückgehalten wird, während das gröbere M£iterial in
COPY
! Querrichtung der Rinne über die Separierelemente in Richtung der Längsmitte der Rinne rollt. Die gewünschte Aufteilung des abgeworfenen Materiales kann auf diese Weise mit äußerst einfachen Mitteln
S herbeigeführt werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind Gegenstand der übrigen Unteransprüche und ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einiger in der Zeichnung veranschaulichter Ausführungsbeispiele. In der weitgehend schematisch gehaltenen Zeichnung zeigen
Fiq.1 eine Seitenansicht des wesentlichen Teiles der Abwurfvorrichtung zur Durchführung lh des Abwurfverfahrens;
Fig.. 2 eine Endansicht der Vorrichtung gemäß Pfeil II in Fig.1;
Fig.3 eine Stirnansicht (entsprechend Pfeil III
in Fig.1) lediglich einer in der Abwurfvorrichtung enthaltenen Separationsrinne;
Ficj.4 eine schematische Querschnittsansicht Il[t eines Mischbettes während des Schüttens ,
insbesondere zur Erläuterung des Abwurfverfahrens.
Anhand der Fig.1 und 2 sei zunächst der Aufbau der ;3j Vorrichtung zum Abwerfen von Material unterschiedlicher Größe auf ein Mischbett näher erläutert. Diese Vorrichtung enthält eine loses Material
(Schüttgut) 1 in Richtung des Pfeiles 2 heranfördernde und an ihrem Ende 3a abwerfende Abwurfeinrichtung 3, die im veranschaulichten Ausführungsbeispiel vorzugsweise durch ein Förderband gebildet ist; anstelle dieses Förderbandes kann als Abwurfeinrichtung selbstverständlich auch jede andere für diesen Zweck geeignete Fördereinrichtung verwendet werden. Dieses Förderband 3, von dem der Einfachheit halber lediglich der Bereich des abwurfseitigen Endes 3a veranschaulicht ist, enthält ein in üblicher Weise ausgebildetes Halterungsgerüst 4, das in diesem Falle an seinem oberen Ende über Rollen 5 entlang nur angedeuteter Schienen 6 in Richtung des Doppelpfeiles 7 verfahren werden kann.
Es sei gleich an dieser Stelle gesagt, daß die Verfahrbarkeit des Förderbandes 3 über sein Halterungsgerüst 4 auch einschließt, daß es in anderer geeigneter Weise (beispielsweise auslegerartig) in Richtung des Doppelpfeiles 7 bewegt bzw. verlagert werden kann.
Von besonderer Bedeutung ist, daß unter dem abwurfseitigen Ende 3a des Förderbandes 3 eine mit diesem Ende 3a bzw. dem Förderband· 3 verfahrbare Separationseinrichtung 8 angeordnet ist. Obwohl sich als Separationseinrichtung jede Einrichtung, die zum Aufteilen des losen Materiales 1 in mehrere Teilströme unterschiedlicher mittlerer Korngröße geeignet ist, verwenden läßt (also beispielsweise eine Siebeinrichtung), wird es vorgezogen, als Separationsein- j richtung eine Separationsrinne 8 zu verwenden, die einen V-förmigen Querschnitt besitzt (vgl. beispiels-
COPY
weise Fig.3) und bei der auf der Innenseite des Rinnenbodens 9 in Förderrichtung (Pfeil 2) verlaufende Separierelemente vorgesehen sind, die etwa aufrecht stehen und bevorzugt in Form von et-
vorluKal
Π wa ausgerichteten Separierleisten 10 ausgeführt sind. Wie sich besonders gut aus Fig.3 ersehen läßt, weisen die Separierleisten 10 in Querrichtung der Separationsrinne 8 im wesentlichen etwa gleich große Abstände zueinander auf. Die Separierleisten 10 sind in ihrer vertikalen Ausrichtung in geeigneter Weise (vorzugsweise durch Verschweißen) auf Bodenplatten 9a, 9b des Rinnenbodens 9 befestigt. Diese Bodenplatten 9a, 9b verlaufen symmetrisch zueinander, besitzen etwa die gleiche Breite und sind
Ii) mit etwa gleich großer Neigung (vgl. Winkel ö-^ in Fiq.3) schräg verlaufend zueinander angeordnet-, so daß sie im wesentlichen den V-förmigen Querschnitt bzw. Boden 9 der Separationsrinne 8 bilden. Im Querschnitt gesehen weisen die Bodenplatten 9a, 9b
!-!O der Separationsrinne 8 an ihren oberen Rändern sich etwa vertikal nach oben erstreckende, seitliche Begrenzungswände 1T auf, die auf diese oberen Ränder der Bodenplatten 9a, 9b aufgeschweißt oder mit diesen oberen Rändern einstückig ausgebildet und
;1Γ) beispielsweise durch entsprechendes Abkanten hergestellt sein können. Durch die Anbringung dieser Begrenzungswände 11 kann vermieden werden, daß Materialteile über die seitlichen Ränder der Separat i-onsrinne 9 nach außen gelangen. Während die Se-
;U) par.itionsrinne 8 an ihrem aufgabeseitigen Ende 8a durch eine bis in die Nähe des Förderbandes 3 rcM.ehende Kndwand 12 abgeschlossen sein kann, ist
das Abwurfende 8b dieser Separationsrinne 8 vollkommen offen ausgebildet.
Betrachtet man die Separationsrinne 8 im Querschnitt (vgl. etwa Fig.3), so sind die Bodenplatten 9a, 9b gegenüber der Horizontalen unter einem Neigungswinkel c-L, so schräg angeordnet, daß dieser Neigungs- -~- winkel d- um soviel größer als der Schüttwinkel des abgeworfenen Materiales ist, daß dieses Material das Bestreben hat, in Querrichtung der Separationsrinne 8 zur Rinnenmitte, also in dem Bereich der vertikalen Symmetrieebene 8c zu rutschen, was jedoch - wie später noch näher erläutert wird - zu einem wesentlichen Teil durch die Separierleisten 10 verhindert wird. Diese Separierleisten 10 sind mit.
einer vertikalen Höhe h (Fig.3) ausgeführt, die- sich nach der Körnung und der Kornverteilung des Materiales 1 richtet und etwa zwischen 5 und 30 mm liegt. Die Gesamtbreite B der Separationsrinne 8 sollte in jedem Falle größer sein als die Breite B„ (Fig.2) des Förderbandes 3; sie kann vorzugsweise etwa 300 bis 6 00 mm größer als die Förderbandbreite B sein.
In der in Fig.1 in ausgezogenen Linien gezeigten Darstellung ist die Separationsrinne 8 in Form einer das Material 1· durch Schwerkraft fördernden Rinne ausgeführt. Aus diesem Grunde weist die Separationsrinne 8 in ihrer Längsrichtung (vgl. Förderrichtungspfeil 2) gegenüber der Horizontalen eine Neigung (vgl. Winkel p> in Fig.1)f ctie entsprechend größer ist als der Schüttwinkel des Materiales 1, d.h. die Neigung gemäß Winkel ß muß so groß gewählt
sein, daß das' lose Material 1 durch seine Schwerkraft selbsttätig in Förderrichtung (Pfeil 2) rutscht, wobei eine mehr oder weniger große Neigung für eine mehr oder weniger große Fördergeschwindicjkeit sorgt. Für eine Anpassung· an verschiedene Materialarten kann diese Separationsrinne 8 in ihrer Neigung (Winkel Ij ) einstellbar ausgeführt sein. Zu diesem Zweck kann sie beispielsweise unterhalb des abwurfseitigen Förderbandendes 3a über eine Schwenkachse 13 am Halterungsgerüst 4 in Richtung des Doppelpfeiles 14 schwenkbar gehaltert sein, wobei diese Verstellung mit Hilfe eines Zugseiles oder einer Kette, wie bei 15 angedeutet, in bekannter Weise vorgenommen werden kann.
Es hat sich bei den der Erfindung zugrundeliegenden Versuchen als besonders günstig herausgestellt, wenn das Aufgabeende 8a der Separationsrinne 8 mit so großem Abstand unterhalb des abwurfseitigen Endes 3a
\>0 des Förderbandes 3 angeordnet ist, daß zwischen diesem Förderbandende 3a und der Separationsrinne noch ein Materialverteiler angeordnet werden kann. Dieser Materialverteiler kann je nach Bedarf und Einsatzfall entweder fest am Förderband-Halterungs-
ofj gerüst 4 oder gegebenenfalls auch fest an der Separationsrinne 8 (dann mit dieser schwenkbar) gehaltert sein. Besonders zweckmäßig ist dieser Mnttirialverteiler 16 nach Art einer dachförmigen Schurre ausgebildet, die - im Querschnitt der gan-
;;0 2en Vorrichtung betrachtet (vgl. Fig. 2) - etwa gleichschenklig sowie symmetrisch (vgl. Symmetrieebene 8c) zum Förderband 3 und zur Separationsrinne 8 jiHiuordnet ist. Dieser schurrenartige Material-
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verteiler 16 erstreckt sich mit seiner firstartigen Oberkante 16a bis unter das abwurfseitige Ende 3a des Förderbandes 3. Dagegen ragen die beiden schenkelartigen unteren Enden 16b dieses Material-Verteilers 16 in das Aufgabeende 8a der Separationsrinne 8 hinein, wobei diese unteren Enden 16b einen. Querabstand AV voneinander aufweisen, der deutlich kleiner ist als die Breite B der Separationsrinne 8, vorzugsweise ist dieser Querabstand AV etwa genau so groß oder nur etwas größer als die Breite B des Förderbandes 3. Der Materialverteiler 16 besitzt an seinen beiden Schenkelabschnitten von der firstartigen Oberkante 16a jeweils zu den unteren Enden 16b gegenüber der Horizontalen eine Neigung, deren Winkel fr ebenfalls größer ist als der Schüttwinkel des Materiales. 1 , damit letzteres in der gewünschten Weise lediglich durch Schwerkraft über diesen Materialverteiler 16 in den Bereich der seitlichen oberen Ränder der Separationsrinnen-Bodenplatten 9a, 9b gefördert werden kann. Damit das vom Förderband 3 abgeworfene Material 1 - in Förderrichtung des Pfeiles 2 gesehen - nicht über den Materialverteiler 16 hinausgelangen kann, weist dieser - wie in Fig.1 besonders deutlich zu erkennen -·
-5 zweckmäßig eine über seine firstartige Oberkante hochgezogene,.stirnseitige Begrenzungswand 16c auf.
Betrachtet man im Sinne der bisherigen Erläuterungen die Darstellung des zu bildenden Mischbettes 17 in Fig.4 im Zusammenhang mit der Fig.3 und gegebenenfalls der Fig.2, dann wird das Verfahren zum Abwer-
fen von Material unterschiedlicher Korngröße auf dieses Mischbett 17 besonders anschaulich:
Das auf dem Förderband 3 herangeförderte und vom Förderbandende 3a abgeworfene lose Schüttgut-Material 1 wird aufgrund der Ausbildung und symmetrischen Anordnung des Materialverteilers 16 auf die äußeren oberen Randbereiche der Separationsrinnen-Bodenplatten 9a, 9b verteilt. Durch den V-förmigen Querschnitt der Separationsrinne 8 hat das hier abgeworfene Material das Bestreben, entlang der Innenseite des Bodens 9 zur Rinnenmitte (vgl. vertikale Symmetrieebene 8c) zu rutschen. Dieses Bestreben wird jedoch durch die Anordnung der vertikalen Separationsleisten 10 in der Weise beeinträchtigt:, daß vor allem nur gröbere Materialanteile über die oberen Kanten der Separationsleisten 10 zur Rinnenmitte hin gelangen können (vgl. Pfeile 18 in Fig.3), während die feineren Materialanteile - wie ebenfalls aus Fig.3 ersichtlich - von diesen Separationsleisten 10 etwa im Bereich der äußeren Längsbereiche der Bodenplatten 9a, 9b zurückgehalten werden. Auf diese Weise wird also das abgeworfene Material in Querrichtung der Separationsrinne 8 - im veranschaulichten Beispiel - in einen zentralen Teilstrom, der durch lang gestrichelte Pfeile 19 angedeutet ist und eine größere mittlere Korngröße aufweist, und in zwei seitliche Texlströme nuCgctei.lt, die durch kurz gestrichelte Pfeile 20 angedeutet sind und eine kleinere mittlere Korngröße' aufweisen. Diese Teilströme 19, 20, 20 werden damit räumlich versetzt auf das zu bildende Misch-
bett 17 abgeworfen. In Fig.4 läßt sich dabei - im Querschnittsprofil des zu bildenden Mischbettes 17 sehr gut erkennen, daß von den beiden seitlichen Unterteilströmen 20 des feineren Materiales wallartige seitliche Begrenzungen für den zentralen Teilstrom 19 bilden, wobei während des weiteren Aufschüttens des Mischbettes 17 die gröberen Materialteile in das nur gepunktet angedeutete feinere Material abrollen und dabei in dieses eindringen, so daß sich eine .10 gute Vormischung des gesamten, in allen Kornfraktionen gleichzeitig abgeworfenen Materiales im Mischbett 17 ergibt.
Es sei an dieser Stelle betont, daß es für eine gute Vormischung des .abzuwerfenden Materiales keineswegs darauf ankommt, daß eine äußerst trennscharfe Aufteilung in die verschiedenen Teilströme erzielt wird, sondern daß in erster Linie verhindert wird, daß ein unerwünscht großer Anteil des von der Abwurfeinrichtung 3 abgeworfenen Materiales entlang der äußeren Mischbett-Böschungsflanken abrollt und sich dort am Fuße des Mischbettes 7 verstärkt ansammelt. In diesem Sinne ist es nicht von Bedeutung, wenn ein kleinerer Anteil des feineren Materiales in den Teilstrom von größerer mittlerer Korngröße gelangt. Bei den der Erfindung zugrundeliegenden Versuchen hat sich jedoch gezeigt, daß mit dieser Vorrichtung und insbesondere mit Hilfe der Separationsrinne 8 der Materialanteil mit größerer 'mittlerer Korngröße den zentralen Teilstrom 19 bildet und in der Regel keine Grobteile des Materi-
COPY
! ales im Bereich der äußeren oberen Ränder der Bodenplatten 9a, 9b zurückgehalten werden, so daß hier in erwünschter Weise nur Materialteile von kleinerer mittlerer Korngröße angesammelt
:> werden. Die Separationsrinne 8 stellt somit eine äußerst einfach aufgebaute und sehr wirksam arbeitende Separationseinrichtung dar. Es versteht sich natürlich von selbst, daß die separierten Teilströme des Materiales an dem unteren Abwurfende 8b der Sofiarationsrinne 8 nicht in streng geteilten .Teilströmen 19, 20, 20 von der Separationsrinne 8 abgeworfen werden, wie es durch die Pfeile in den Fi if. Ί und 4 angedeutet ist, sondern daß diese Teilst rüme über die ganze Rinnenbreite einen Gesamt-
:) material strom bilden, dessen Korngröße von den beiden äüik;ren Sei ten rändern zur Mitte hin zunimmt, wodurch einerseits das gewünschte Aufteilen und Abwerfen sowie andererseits gleichzeitig eine äußerst gute Vormischung des Materiales herbeige- ;0 führt wird, das auf das zu bildende Mischbett 17 abgeworfen wird.
Kine andere Ausgestaltung der Separationsrinne sieht vor, daß diese nicht als durch Schwerkraft
;; fördernde Rinne (wie zuvor beschrieben) , sondern in !/'orm einer Vibrations förderrinne 8' ausgebildet ist, die in Fig.1 der Einfachheit halber strichpunktiert anqedeutet ist. Diese Ausführungsart der Serarationsrinne 8' zeigt im wesentlichen genau den
,ι i| Leichen Aufbau wie er zuvor anhand der Fig. 1 bis 3 beschrieben worden ist (also beispielsweise auch einen V-füriniqen Querschnitt mit auf der Innenseite
BAD ORIGINAL.
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ι des Rinnenbodens vertikal und mit gleichem Abstand voneinander angeordneten Separierleisten). Der besondere Unterschied dieser Rinnenausführung liegt vor allem darin, daß die Separationsrinne 8' in j
x, Materialförderrichtung (Pfeil 2') im wesentlichen horizontal verläuft (wie gezeichnet) oder nur schwach geneigt ist, wie es von der Konstruktion und dem Einsatz von Vibrationsförderrinnen ansonsten allgemein bekannt ist. Diese in Form einer Vibrations-i
jO förderrinne ausgeführte Separationsrinne 81 besitzt | einen bei 21 angedeuteten Vibrationsantrieb, der' vorzugsweise für eine Vibrationsfrequenz von e.twa j 50 bis 200 Hz und eine Schwingungsweite von etwa i 0,2 bis 5 mm ausgelegt ist, wobei dieser Vibrationsantrieb 21 gezielter auf die verschiedenen Arbeitswerte eins te i.l bar sein kann, was sich für unterschiedliche Materialien besonders vorteilhilft auswirkt. Die Verwendung einer Vibrationsförderrinne als Separationsrinne hat den Vorteil, daß die Separierwirkung sowie die Abwurfförderleistung rascher und gezielter den jeweiligen Erfordernissen angepaßt werden kann; darüber hinaus wirkt sich die etwa horizontale Anordnung der Separationsrinne 81 vorteilhaft im Sinne einer geringen Ge- samthöhe der Vorrichtung aus.
Ansonsten ist die Gesamtfunktion hinsichtlich des Separierens und Abwerfens von Material auf das Mischbett gleichartig wie zuvor beschrieben, und auch die Anordnung eines Materialverteilers 16 zwischen dem Förderband-Abwurfende 3a und der Separationsrinne 81 wird als zweckmäßig angesehen.
COPY
! Im Rahmen der Erfindung ist es selbstverständlich auch möglich, sowohl die Separationseinrichtung bzw. -rinne als auch den Materialverteiler für besondere Schüttgut-Materialien zu modifizieren. So ö kann beispielsweise der Materialverteiler 16 an seinen schenkelartigen Schrägabschnitten anstelle des veranschaulichten, ebenen schurrenartigen Bodens auch einen Boden aufweisen, der in Materialförderrichtung laufende Leitelemente (beispielsweise mit Abstand nebeneinander liegende Rinnen oder Leisten) besitzt, und die im erläuterten Ausführungsbeispiel vorzugsweise verwendeten Separierleisten, die besonders einfach herzustellen und anzubringen sind, könnten gegebenenfalls auch durch
Ij1 andere, gleichartig wirkende Separierelemente gebildet sein, wie z.B. durch in den Rinnenboden. 9 entsprechend eingearbeitete Profilierungen, Sicken oder dergleichen.
PQ Weiterhin kann der Rinnenboden 9 - wie in Fig.1 und 2 bei 9c strichpunktiert angedeutet - am Abwurfende 8b der Separationsrinne 8 im mittleren Bereich, d.h. symmetrisch zur Mittelebene 8c, ausgeschnitten sein. Durch diese Maßnahme läßt sich
ι ij-j die Abwurf kontur des Materiales zusätzlich beeinflussen, wozu auch die gewählte Tiefe der so gebildeten Ausklinkung des Bodens 9 beiträgt.
Die crfindungsgemäße Vorrichtung ist nicht nur ;U) für den Firstabwurf; sondern auch bei Stocker einsetzbar.
- Leerseite -

Claims (18)

  1. Patentansprüche:
    dadurch gekennzeichnet, daß
    a) das abzuwerfende Material zunächst in wenigstens zwei Teilströme von unterschiedlicher mittlerer Korngröße aufgeteilt wird und
    b) diese Teilströme in räumlicher Versetzung derart abgeworfen werden, daß der Teilstrom von größerer mittlerer Korngröße zentral und der
    .Teilstrom von kleinerer mittlerer Korngröße seitlich in Richtung auf die Boschungsflanken des Mischbettes versetzt, den erstgenannten Teilstrom einschließend, abgeworfen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Teilstrom von kleinerer mittlerer Korngröße in zwei etwa gleich große Unterteilströme aufgeteilt und zu beiden Seiten des Teilstromes größerer mittlerer Korngröße auf das sich bildende Mischbett abgeworfen wird.
    COPV
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Teilströme gleichzeitig auf das Mischbett abgeworfen werden.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
    nach Anspruch 1, enthaltend eine oberhalb des Mischbettes bewegbare Abwurfeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem abwurfseitigen Ende (3a) der Abwurfeinrichtung (3) eine mit ihm bewegbare Separationseinrichtung (8, 8') angeordnet ist, die für eine Aufteilung des von der Abwurfeinrichtung abgegebenen Materiales (1) in wenigstens zwei Teilströme (19, 20, 20) unterschiedlicher mittlerer Korn-
    1ϋ größe ausgebildet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Separationseinrichtung durch eine Separationsrinne (8, 8') gebildet wird, die einen \>0 V-förmigen Querschnitt besitzt und auf deren
    materialführender Innenseite in Förderrichtung (2, 21) verlaufende, etwa aufrechte Separierelemente (10) vorgesehen sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der V-förmige Querschnitt der Separationsrinne (8) im wesentlichen von zwei symmetrisch zueinander verlaufenden, gleich breiten und mit gleich großer Neigung (d~) versehenen schrägen Bodenplatten (9a, 9b) gebildet ist, auf deren
    Innenflächen die in Form von Separierleisten (10) ausgeführten Separierelemente in etwa verti-
    kaier Ausrichtung und mit im wesentlichen
    gleichen Abständen zueinander befestigt sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn·^- zeichnet, daß die Gesaintbreite (B) der Separationsrinne (8) größer ist als die Breite (Bp) der Abwurfeinrichtung (3).
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Separationsrirmenbreite (B)
    etwa 300 bis 600 mm größer ist als die Breite (B ■) der Abwurf einrichtung (3) .
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf den oberen Rändern'der Separationsrinnen-Bodenplatten (9a, .9b) etwa vertikale seitliche Begrenzungswände (11) angebracht sind.
  10. 10- Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel ( qL ) der Sepa-. rationsrinnen-Bodenplatten (9a, 9b) größer ist als der Schüttwinkel des abgeworfenen Materiales
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale Höhe (h) der Separierleisten (10) ca. 5 bis 30 mm beträgt.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Separationsrinne (8) in Form einer das Material (1) durch Schwerkraft fördern-
    -ΑΙ den Rinne ausgeführt ist und eine Neigung ( β )
    in Förderrichtung (2) aufweist, die entsprechend cjxößer ist als der Schüttwinkel des Materiales.
    ;j
  13. 1 3 . Vorrichtung nach Anspruch 1 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung ( /*j ) der Separationsrinne (8) in Förderrichtung (2) einstellbar ist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn- IQ zeichnet, daß die Separationsrinne (81) in Form einer Vib rationsrinne ausgebildet ist, die in Materialförderrichtung (21) etwa horizontal verläuft oder nur schwach geneigt ist.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Vibrationsförderrinne für. eine Vibrationsfrequenz von etwa 50 bis 200 Hz und eine Schwingungsweite von etwa 0,2 bis 5 mm ausgelegt ist.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem abwurfseitigen Ende (3a) der Abwurfeinrichtung (3) und der Separationsrinne (8, 81) ein Materialverteiler (16)
    or, angeordnet ist.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialverteiler (16) nach Art einer dachartigen Schurre ausgebildet ist,
    ;i0 dio - im Querschnitt der Vorrichtung betrachtet -
    etwa gleichschenklig sowie symmetrisch zur Abwurf einrichtung (3) und zur Separationsrinne (8,8')
    COPY
    5 -
    angeordnet ist, wobei ihre firstartige Oberkante (16a) sich bis unter das abwurf seitige-Ende (3a) der Abwurfeinrichtung (3) erstreckt, während die beiden schenkelartigen unteren Enden (16b) des Materialverteilers (16) in das Aufgabeende (8a) der Separationsrinne hineinragen und dabei einen Querabstand (AV) voneinan-
    ^ der aufweisen, der deutlich kleiner ist als die
    Breite'(B) der Separationsrinne.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Separationsrinnenboden (9) am Abwurfende (8b) der Separationsrinne (8) lediglich im mittleren Bereich ausgeschnitten ist.
DE19833317969 1983-05-17 1983-05-17 Verfahren und vorrichtung zum abwurf von material unterschiedlicher korngroesse auf ein mischbett Withdrawn DE3317969A1 (de)

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