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DE3317419A1 - Steuergeraet fuer betonmischfahrzeuge und aehnlich angetriebene maschinen - Google Patents

Steuergeraet fuer betonmischfahrzeuge und aehnlich angetriebene maschinen

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Publication number
DE3317419A1
DE3317419A1 DE19833317419 DE3317419A DE3317419A1 DE 3317419 A1 DE3317419 A1 DE 3317419A1 DE 19833317419 DE19833317419 DE 19833317419 DE 3317419 A DE3317419 A DE 3317419A DE 3317419 A1 DE3317419 A1 DE 3317419A1
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DE
Germany
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hose
cable
control unit
control device
push
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Application number
DE19833317419
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English (en)
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DE3317419C2 (de
Inventor
Konrad 6909 Walldorf Maier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Meflex Telecontrol GmbH and Co KG
Original Assignee
Steuerungstechn Ges fur GmbH
Gesellschaft fur Steuerungstechnik GmbH and Co
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Publication date
Application filed by Steuerungstechn Ges fur GmbH, Gesellschaft fur Steuerungstechnik GmbH and Co filed Critical Steuerungstechn Ges fur GmbH
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Publication of DE3317419A1 publication Critical patent/DE3317419A1/de
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Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C5/00Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
    • B28C5/42Apparatus specially adapted for being mounted on vehicles with provision for mixing during transport
    • B28C5/4203Details; Accessories
    • B28C5/4206Control apparatus; Drive systems, e.g. coupled to the vehicle drive-system
    • B28C5/4227Transmission control mechanisms
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C1/00Flexible shafts; Mechanical means for transmitting movement in a flexible sheathing
    • F16C1/10Means for transmitting linear movement in a flexible sheathing, e.g. "Bowden-mechanisms"
    • F16C1/22Adjusting; Compensating length
    • F16C1/226Adjusting; Compensating length by adjusting the effective length of the sheathing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

  • Steuergerät für Betonmi schfahrzeuge
  • und ähnlich angetriebene Maschinen Die Erfindung betrifft ein Steuergerät für den Antrieb der Mischertrommeln von Betonmischfahrzeugen und ähnlich angetriebenen Maschinen.
  • Die bekannten Betonmischfahrzeuge transportieren in einer auf dem Fahrzeugchassis gelagerten großen Trommel Beton und halten diesen während der Fahrt dadurch in flüssigem Zustand, daß die Trommel ständig langsam in einer Richtung gedreht wird, in der die in der Trommel enthaltenen Schaufelbleche den Beton vor dem Ausfließen zurückhalten und wieder in die Trommel zurücklenken. Zur Entleerung wird die Trommel dann in der entgegengesetzten Richtung gedreht, in der die Schaufelbleche den Beton nach außen drücken.
  • Der Antrieb der Trommel erfolgt durch ein hydrostatisches Getriebe, das aus einem Hydraulikmotor und einem Pumpenteil besteht. Der Hydraulikmotor wird seinerseits von einem Motor angetrieben. Dieser Motor kann entweder der Fahrzeugmotor selbst sein, es kann dafür aber auch ein separater Dieselmotor vorgesehen sein.
  • Eine Schwierigkeit für die Steuerung der Mischertrommel und damit für deren Steuergerät ergibt sich nun daraus, daß die Leistung dieser Motore sehr unterschiedlich ist. Während der Fahrzeugmotor etwa eine Leistung von 250 kW hat, hat der Separatmotor nur eine Leistung von etwa 50 kW. Die Schwierigkeit besteht nun darin, daß bei dem als Zahnstangengeber ausgebildeten Steuergerät sowohl die Gaszufuhr für den Motor als auch die Zustellung der Pumpe mit einem einzigen Bedienungshebel über eine Steuerkulisse gesteuert wird. Die Steuerung erfolgt mit dem Zahnstangengeber, an dem zwei Abtriebe in Form von schlauchgeführten Zug-Druck-Kabeln angelenkt sind und dessen Bedienungshebel aus einer MitteSstellung heraus nach der einen oder anderen Seite gesc8gnkt wird Während dabei die Steuerung für das Gas mittels eines Gaszuges über eine Kulisse stets in derselben Richtung erfolgt, ohne Rücksicht darauf, nach welcher Seite der Bedienungshebel geschwenkt wird (weil eben nur mehr oder weniger Gas gegeben werden kann), wird die Hydraulikpumpe in die eine oder andere Drehrichtung geschaltet. Dadurch wird ihre Abtriebswelle entweder auf Links- oder auf Rechtsdrehung geschaltet, je nachdem, ob sich die Trommel zum Mischen in der einen Richtung oder zum Entleeren in der anderen Richtung drehen soll.
  • Die Steuergeräte sind als Zahnstangengeber in der Weise ausgebildet, daß bei Bewegung des Bedienungshebels aus seiner Mittelstellung heraus zunächst die Hydropumpe geschaltet wird und erst später, nach einem vorbestimmten Drehwinkel des Bedienungshebels, auch zusätzlich Gas gegeben wird. Dies ist möglich, weil in den unteren Drehzahlbereichen der Trommel zunächst das Standgas des Motores ausreicht. Erst bei höheren Drehzahlen wird zusätzlich Gas gegeben.
  • Es ist aber leicht einzusehen, daß das Gas ganz unterschiedlich dimensioniert sein muß, je nachdem, ob der Hydraulikmotor von dem starken Fahrzeugmotor oder von dem vergleichsweise schwachen Separatmotor angetrieben wird. Im ersteren Falle wird nur ein geringes Gas benötigt, im letzteren Falle wird dagegen sehr viel mehr Gas gebraucht.
  • Die Schwierigkeit besteht nun darin, sowohl bei Verwendung des Fahrzeugmotors als auch eines Separatmotors eine genügend feinfühlige Aussteuerung bei etwa gleich großem Schwenkwinkel des Betätigungshebels zu gewährleisten.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Steuergerät der angegebenen Art zu schaffen, mit dem diesen unterschiedlichen Bedingungen in einfacher Weise Rechnung getragen werden kann.
  • Das Ziel ist dabei, ein quasi Einheitssteuergerät zu haben, das durch einfache Umstellung sowohl in Betonmischfahrzeuge eingebaut werden kann, bei denen der Hydraulikmotor vom Fahrzeugmotor angetrieben wird, als auch in solche Mischerfahrzeuge , bei denen der Hydraulikmotor von einem Separatmotor angetrieben wird.
  • Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe durch ein Steuergerät gelöst, das die in den Ansprüchen angegebenen Merkmale aufweist.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß der Schlauch des die Gasversorgung steuernden Zug-Druck-Kabels am Steuergerät in der Weise in mehreren Positionen befestigbar ist, daß der Abstand zwischen dem einen Endpunkt des Gashebels und dem beweglichen Ende des Schlauches Verändert wird.
  • Wird der Schlauch in einer Position befestigt, in der der Abstand zwischen diesen Enden kürzer ist, so streckt sich dadurch das im wesentlichen zwischen zwei festen Punkten angelenkte und zunächst in einem Bogen verlaufende Zug-Druck-tabel. Dadurch wird der Gashebel des Motors geschwenkt, d.h., es wird auf den Antriebsmotor ein Vor-Gas gegeben, durch das die Grunddrehzahl des Motors erhöht wird. Von dieser Grunddrehzahl aus erfolgt dann durch Zustellung des Bedienungshebels des Steuergerätes das weitere Gasgeben und die Zuschaltung der Hydropumpe in einer durch die Kulisse vorbestimmten und festgelegten Relation zueinander.
  • Mit dem Schlauch des Gas-Zuges in dieser Position ist das Steuergerät geeignet zum Einbau in ein Betonmischfahrzeug, bei dem der Hydromotor von einem Separatmotormitrelativ geringer Leistung angetrieben wird.-Wegen dieser geringen Leistung benötigt der Separatmotor ein solches Vor-Gas, von dem aus dann die eigentliche Steuerung erfolgt.
  • Wird dagegen der Hydromotor von dem starken Fahrzeugmotor angetrieben, so wird ein solches Vor-Gas nicht benötigt.
  • Folglich ist der Schlauch des Gas-Zuges in einer Position zu befestigen, in welcher der Abstand zwischen dem Endpunkt des Kabels und dem beweglichen Ende des Schlauches relativ lang ist. Dadurch verläuft das gesamte Zug-Druck-Kabel in einem Bogen. Das bedeutet, daß das Kabel am Antriebsmotor weiter angezogen ist, als bei der vorherigen Schlauchposition, so daß ein Vor-Gas nicht gegeben wird. Innerhalb des Gehäuses des Steuergerätes können für die Befestigung des Schlauches des Gaszuges Positionen vorbereitet sein. Je nachdem für was für eine Art Betonmischer das Steuergerät bestimmt ist, kann der Schlauch dann bei der Montage in die eine oder andere Position eingehängt, gesteckt oder sonstwie befestigt werden.
  • Insbesondere wird jedoch vorgeschlågen, den Schlauch des Gaszuges mit seinem beweglichen Ende an einem Bauelement zu befestigen, das in die eine oder andere Position, evtl.
  • auch noch in eine Zwischenposition, umschaltbar ist, und mit diesem Bauelement einen Betätigungshebel zu verbinden, der außen am Gehäuse des Steuergerätes zugänglich ist.
  • Der Bedienende hat dann die Möglichkeit, jederzeit den Gaszug-Schlauch in die Vor-Gas-Stellung zu schalten bzw. aus ihr wieder heraus in die Normalstellung zu bringen. Er hat aber auch die Möglichkeit zur Berücksichtigung verschiedener Betongüten den Gaszug-Schlauch in einer Zwischenstellung zu belassen.
  • Diese Möglichkeiten sind besonders deshalb bedeutsam, weil auch bei den Betonmischern mit Antrieb des hydrostatischen Getriebes durch einen Separatmotor das Vor-Gas nicht immer und ständig benötigt wird, sondern nur dann, wenn gezielt mit erhöhter Drehzahl der Trommel gemischt werden soll, oder wenn entleert werden soll. Für die normale Drehung der Trommel während des Transportes ist das Vor-Gas auch bei den relativ schwachen Separatmotoren nicht immer erforderlich. Würde daher der Schlauch des Gaszuges immer und unveränderbar in der Vor-Gas-Stellung befestigt, so wurde der Separatmotor oft mit einer unnötig hohen Drehzahl gefahren. Das Würde zu einem unnötig hohen Kraftstoffverbrauch führen und dabei auch die Umwelt mit Abgasen zu sehr belasten.
  • Außerdem kann eine erhöhte Drehzahl während der Fahrt zu einem Schleudern des Fahrzeuges führen. Es ist daher wesentlich rationeller, die Vor-Gas-Stellung des Gaszug-Schlauches von außen wahlweise aus- und einschaltbar zu machen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 schematisch die Funktion eines Zug-Druck-Kabels in normaler Stellung, Fig. 2 die Wirkung einer Verkürzung des Abstandes zwischen dem Endpunkt des Kabels und dem freien Ende des Schlauches, Fig. 3 schematisch eine perspektivische Ansicht des -Steuergerätes mit seinen einzelnen Bauelementen.
  • In den Fig.l und Fig.2 ist die Wirkungsweise der Schlauchverschiebung bei einem Zug-Druck-Kabel erläutert. Diese Schlauchverschiebung bewirkt die Vorgaseinstellung. Fig.1 zeigt das Kabel in seiner normalen Stellung, in der das Kabel und der Schlauch etwas durchgebogen sind. Mit 1 ist das Kabel bezeichnet, das in einem Schlauch 2 geführt wird. Das Kabel ist auf der einen Seite an einem Hebel 3 befestigt, der um einen Bolzen 4 drehbar ist und durch den das Gas geregelt wird.
  • Auf der anderen Seite ist das Kabel an einer Kulissenplatte 5 angelenkt, die in Richtung des Doppelpfeiles verschiebbar ist.
  • Es ist einleuchtend, daß bei Verschiebung des Schiebers über das Kabel 1 der Hebel 3 geschwenkt wird.
  • Der Schlauch 2 ist in der Darstellung auf der linken Seite mit seinem Ende 2a ortsfest gelagert. Auf der rechten Seite ist er jedoch nicht fest, sondern das Ende 2b ist in Richtung des Pfeiles A (Fig.1) um die Strecke B verschiebbar.
  • Dieser Zustand ist in Fig.2 gezeigt. Durch die Verschiebung des Schlauchendes 2b um die Strecke B streckt sich der Schlauch und streckt dabei auch das Kabel 1. Da die Kulissenplatte 5 aber insoweit unbeweglich ist, kann dies nur dadurch gescheW ,daß der Hebel 3 geschwenkt wird, wie dies Fig. 2 zeigt. Der Hebel 3 wird dadurch in die Grunddrehzahlstellung gebracht.
  • Erst von dieser Stellung aus wird der Hebel 3 geschwenkt, wenn nunmehr eine Steuerung erfolgt, die durch Bewegung der Kulissenplatte 5 z.B. in Pfeilrichtung C eingeleitet wird. Durch die Verschiebung des Schlauchendes 2b um die Strecke B hat der Hebel 3 quasi eine Voreinstellung erfahren.
  • Fig.3 zeigt die Anwendung dieses Prinzips bei einem Steuergerät der erfundenen Art. Das Gerät besteht im wesentlichen aus einem Zahnstangengeber 6, der mittels eines Stellhebels 7 betätigt wird. Der Geber enthält ein Zahnrad 8 und besitzt zwei Abtriebe.
  • Den einen Abtrieb bildet eine Zahnstange 9, die durch das Zahnrad 8 aus einer Mittelstellung heraus nach der einen oder anderen Seite verschoben wird. An dieser Zahnstange 9 ist das Kabel 10 eines sonst nicht weiter dargestellten Zug-Druck-Kabels befestigt. Dieses Kabel steuert die Pumpe des hydrostatischen Getriebes auf Vor- oder Rücklauf.
  • Den anderen Abtrieb bildet eine Kurbel 11, die mit der Zahnradachse fest verbunden ist. Ein Stift 11a der Kurbel greift in einen Schlitz 5 a der Kulissenplatte 5 und drückt diese und damit das Kabel 1 in der Darstellung der Fig.3 nach links.
  • Dieses Kabel 1 stellt den Gaszug für den Antriebsmotor des Hydromotors dar, wie noch erläutert werden wird.
  • Der Schlauch 2 des Kabels 1 ist an einem beweglichen Bauelement 12 angelenkt, das in axialer Richtung zwischen zwei Endstellungen um die Strecke B verschoben werden kann, wobei aber auch Zwischenstellungen eingenommen werden können.
  • Dies geschieht über eine Kurbel 13 mit Stift 13a und einen Betätigungshebel 14. In der einen Endstellung nimmt das Element 12 mit dem daran befestigten SchlauChende die ausgezogene Stellung ein (= Vorgasstellung), in der anderen Endstellung - nach Umschaltung des Betätigungshebels 14 um 180,0 - steht das Element 12 in der gestrichelt gezeigten Stellung.
  • Die vorbeschriebenen Bauelemente können alle in einem geschlossenen Gehäuse untergebracht sein, aus dem nur der Schlauch 20 des Kabels lo und der Schlauch 2 des Kabels 1 (jeweils mit Kabel) herausragen, und an dem sonst nur der Stellhebel 7 und der Betätigungshebel 14 zugänglich sind.
  • Die Funktion dieses Steuergerätes ist wie folgt: Der Stellhebel 7 wird zum Mischen des Betons nach der einen Seite, zum Entleeren der Trommel jedoch nach der anderen Seite bewegt. Dadurch wird auch die Zahnstange 9 entweder nach der einen oder nach der anderen Seite verschoben und schaltet die Pumpe des Hydrogetriebes auf Rechts- oder Linkslauf. Dabei wird im Anfang der Bewegung kein zusätzliches Gas benötigt.
  • Es reicht aus, wenn der Antriebsmotor zunächst im Leerlauf läuft. Deshalb ist der Schlitz 5a in seinem Mittelteil kreisbogenförmig gestaltet. Der Stift 11a bewirkt daher am Anfang seiner Schwenkung noch keine Verschiebung der Kulissenplatte 5. Erst nach einem vorgegebenen Ausschlag (z.B. 500) des Stellhebels 7 muß die Motordrehzahl erhöht werden, daß heißt, es muß zusätzlich Gas gegeben werden, um den Motor nicht abzuwürgen. Dies tritt dann ein, wenn der Stift 11a auf den geraden Teil des Schlitzes 5a trifft.
  • Da bei dem Motor im übrigen in gleicher Weise Gas gegeben werden muß, egal ob die Pumpe auf Mischen oder auf Entleeren geschaltet wird, ist der Kurvenverlauf des Schlitzes 5a symmetrisch zur Horizontalachse 15. Während somit bei Drehung des Stellhebels 7 nach der einen oder anderen Seite sich die Zahnstange 9 ebenfalls nach der einen oder anderen Seite bewegt, bewegt sich die Kulissenplatte 5 bei Drehung des Hebels 7 immer nach der gleichen Richtung.
  • Die in der Fig.3 gestrichelte Stellung des Bauelementes 12 ist nun diejenige Stellung, die dieses Element - und mit ihm der Schlauch 2 - einnehmen muß, wenn kein Vorgas benötigt wird, d.h., wenn der Motor des hydrostatischen Getriebes von dem starken Fahrzeugmotor angetrieben wird.
  • Wird der Motor des Hydrogetriebes aber von einem relativ schwachen Separatmotor angetrieben, so wird bereits von Anfang an mehr Gas für den Separatmotor benötigt. Dieser Motor benötigt quasi ein Vor-Gas. Das wird durch Umlegen des Hebels 14 bewirkt.
  • Es wird dadurch das Schlauchende 2b in der anhand der Fig.2 erläuterten Weise verschoben und damit über das Kabel 1 der Hebel 3 in eine Vor-Stellung gebracht, ohne daß deswegen etwa die Kulissenplatte 5 oder der Stellhebel 7 bewegt werden müßten. Aus dieser so erzielten Voreinstellung heraus wird nun das Steuergerät in der bereits beschriebenen Weise zum Mischen oder zum Entleeren der Trommel betätigt.
  • Während des Transportes, bei dem die Trommel nur in ganz langsamer Bewegung gehalten wird, um ein Erstarren des Betons zu verhindern, genügt auch bei einem Separatmotor das normale Leerlaufgas, so daß zu diesem Zweck der Betätigungshebel 14 wieder in die gestrichelt gezeigte Stellung geschwenkt werden kann. Es wird dadurch Energie gespart und die Umweltbelastung wird deutlich vermindert.

Claims (1)

  1. Ansprüche 1.))Steuergerät für Betonmischfahrzeuge und ähnlich angetriebene Maschinen, bei dem mittels eines Einhebel-Zahnstangengebers mit zwei Abtrieben in Form von schlauchgeführten Zug-Druck-Kabeln gleichzeitig sowohl die Gasversorgung den hotorteil eines hydrostatischen Getriebes treibenden Antriebsmotors als auch die Pumpe des Hydrogetriebes in einer vorbestimmten Relation zueinander gesteuert werden kanh, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (2) des die Gasversorgung steuernden Zug-Druck-Kabels (1) am Steuergerät in der Weise in mehreren Positionen befestigbar ist, daß der Abstand zwischen dem Endpunkt (11a) des Kabels (1) und dem beweglichen Ende (2b) des Schlauches (2) verändert wird.
    2.) Steuergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (2) mit seinem beweglichen Ende an einem Bauelement (12) befestigt ist, daß durch Verschieben in Axialrichtung in mindestens zwei Stellungen bringbar ist, in denen der Abstand zwischen dem beweglichen Schlauchende (2b) und dem Kabel-Endpunkt (lla) unterschiedlich groß isto 3.) Steuergerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement (12) zwischen seinen beiden Endstellungen in mehrere Zwischenstellungen bringbar ist.
    4.) Steuergerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement (12) mit einem Betätigungshebel (14) getrieblich verbunden ist, der außen am Gehäuse des Steuergerätes zugänglich ist.
    5.) Steuergerät nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zug-Druck-Kabel (1) im Steuergerät fest mit einer Kulissenplatte (5) verbunden ist, in die eine mit dem Zahnstangengeber getrieblich verbundene Kurbel (ist) eingreift.
    6.) Steuergerät nach Anspruch 5; dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (5a) der Kulissenplatte (5) einen zum Drehpunkt der Kurbel (11) konzentrischen Zweig aufweist.
    7.) Steuergerät nach den Ansprüchen 5 u 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schlitz (5a,) der Kulissenplatte (5) wahlweise ein derartiger Verlauf gebbar ist, daß jede erforderliche Gaseinstellung im Zusammenspiel mit dem Kupplungseingriff möglich ist.
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