DE3316859A1 - Vorrichtung zum verbinden der einander benachbarten enden von maschinenfahrbahn- oder seitenbrackenabschnitten - Google Patents
Vorrichtung zum verbinden der einander benachbarten enden von maschinenfahrbahn- oder seitenbrackenabschnittenInfo
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Description
- Vorrichtung zum Verbinden der einander benachbarten Enden von Ma-
- schinenfahrbahn- oder Seitenbrackenabschnitten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die einander benachbarte Enden der Maschinen fahrbahn- oder Seitenbrackenabschnitte miteinander verbindet und in Endausnehmungen dieser Abschnitte eingeschweißte Halteplatten aufweist, die mit je einem Ansatz ausgerüstet sind, der einerseits bündig zu der die Stoßstelle zweier Maschinenfahrbahn- oder Seitenbrackenabschnitte bildenden Stirnfläche dieser Halteplatten liegt und andererseits einem kettengliedförmigen Verbindungselement, das die Ansätze benachbarter Halteplatten umschließt, als Anlagefläche dient.
- Durch die deutsche Patentschrift 22 01 400 ist eine Förderrinne bekanntgeworden, deren Rinnenabschnitte im Endbereich ihrer Seitenwandungen mittels Verbindungselemente aneinander angeschlossen sind. Ein Bolzen bildet das Verbindungselement. Er greift mit seinem über die Rinnenstaßstelle vorstehenden Ende in eine Tasche des am Nachbarrinnenschuß befindlichen Verbindungsteiles ein und zentriert beide Rinnenenden miteinander. Ein solcher Bolzen nimmt alle vertikalen Belastungen, aber auch die Querkräfte auf und entlastet das kettenförmige Verbindungsglied, das zur Aufnahme der Zugkräfte dient und die beiden benachbarten Verbindungsnssen der Rinnenverbindung umschließt.
- Weiterhin ist durch die deutsche Offenlegungsschrift 26 36 527 eine Rinnenschußverbindung für Kettenkratzförderer bekanntgeworden, die mit in einem Rinnenschußende fest angeordneten Kupplungsorganen ausgerüstet ist, die nach Art von Verzapfungen mit allseitigem Bewegungsspiel in Taschen des Nachbarrinnenschusses eingreifen.
- Nicht nur die Förderrinnen nach der erstgenannten Druckschrift, auch die Rinnenachußverbindungen nach der letztgenannten Druckschrift besitzen miteinander korrespondierende, aber unterschiedliche Bauteile, was die Herstellung solcher Verbindungen verteuert.
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Verbinden einander benachbarter Enden von Maschinen fahrbahn- oder Seitenbrakkenabschnitten zu schaffen, die sich dadurch auszeichnet, daß ihre in Endausnehmungen der Abschnitte eingeschweißten beiden Halteplatten, die die Fahrbahn- bzw. Seitenbrackenabschnitte an ihren Stoßstellen zur Aufnahme von Vertikal- und Horizontaikräften miteinander zentrieren, gleich ausgebildet, also identisch sind.
- Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, die freie Stirnseite beider Halteplatten mit zwei über die Stoßstelle vorstehenden zahnartigen Nasen zu versehen und mit zwei zur Aufnahme solcher Nasen geeigneten Ausnehmungen auszustatten, von denen eine Ausnehmung sich mit einer Nase oberhalb und die andere Ausnehmung sich mit einer Nase unterhalb des Ansatzes befindet, wobei jede Nase mit der neben ihr angeordneten Ausnehmung eine gemeinsame horizontale Symmetrieebene besitzt und beide Symmetrieebenen zu der waagerechten Symmetrieebene der Halteplatte gleichen. Abstand haben und Nase und Ausnehmung der unteren Symmetrieebene gegenüber der Nase und der Ausnehmung der oberen Symmetrieebene auf verschiedenen Seiten liegen. Bei einer derart ausgebildeten Verbindungsvorrichtung sind die beiden an den Enden eines Seitenbracken- oder Fahrbahnabachnittes befestigten Halteplatten völlig gleich, was zu einer wesentlichen Verbilligung ihrer Herstellung und Lagerhaltung führt Darüber hinaus haben sie nicht nur eine sich auf die Dicke des Maschinenfahrbahnschenkels beschränkende Baubreite, sondern durch die oberhalb und unterhalb ihres Ansatzes befindlichen Nasen auch eine die Stoßstelle zweier Rinnenschüsse übergreifende überlappung, die selbst bei abgewinkelter Förderrinne kaum eine StoS-lücke entstehen. läßt.
- Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal kann der Ansatz beider Haiteplatten auf seiner ebenen Stirnseite mit einem kalottenförmigen Vorsprung versehen sein und eine entsprechende kalottenförmige Vertiefung aufweisen, die beide übereinander in einer gemeinsamen senkrechten Ebene liegen und auf verschiedenen Seiten der waagerechten Symmetrieebene der Halteplatte mit gleichem Abstand zu dieser Ebene angeordnet sind. Beim Rücken eines Strebfördermittels auftretende Abwinkelungen an den Stoßstellen der Maschinenfahrbahnabschnitte oder auch der Seitenbrackenabschnitte lassen sich mittels solcher kalottenförmigen Vorsprünge, die formschlüssig in entsprechende Vertiefungen des benachbarten Ansatzes eingreifen, besser aufnehmen und verhindern eine Linienauflage der aneinander liegenden Ansatzflächen, ohne die Gleichheit der beiden Halteplatten infrage zu stellen.
- Im folgenden Beschreibungsteil sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben und anhand der Abbildungen näher erläutert.
- Es zeigen: Fig. 1 ein mit der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung ausgestattetes Führungsgestell zur Aufnahme eines Strebfördermittels in perspektivischer Ansicht; Fig. 2 die beiden Halteplatten der Verbindungsvorrichtung als Einzelheit in auseinandergezogener Stellung; Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Figur 2; Fig. 4 die Halteplatte in Vorderansicht; Fig. 5 ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer der Figur 2 entsprechenden, teilweise geschnittenen Darstellung; Fig. 6 die Halteplatte nach der Figur 5 in Vorderansicht.
- Das in der Figur 1 dargestellte Führungsgestell ist mit 1 bezeichnet. In ihm sind die einzelnen Rinnenschüsse des Strebfördermittels 2 fest und unverrückbar angeordnet. Es besteht im wesentlichen aus der abbaustoßseitigen Maschinen fahrbahn 3 und einer versatzseitigen Konsole 4, die beide durch ein Bodenblech 5 unlösbar miteinander verbunden und in der Schußlänge des Strebfördermittels 2 entsprechende Längenabschnitte unterteilt sind. Maschinenfahrbahn 3 und Konsole 4 sind an beiden Stoßenden mit je einer Verbindungsvorrichtung 6 besetzt, die fest mit der Maschinenfahrbahn 3 bzw. mit der Konsole 4 verschweißt sind. Auf der Konsole 4 angeordnete Haltestücke 7 dienen zur Anbringung einer nicht dargestellten Zahnstange, an der sich beispielsweise eine Walzenschrämmaschine abstützt und führt und sich mit Hilfe ihres in diese Zahnstange eingreifenden Antriebszahnrades über die Länge des Führungsgestells 1 hin und her bewegt. Diese nicht dargestellte Walzenachrämmaschine stützt sich mittels einer Rollkufe auf dem horizontalen Schenkel der Maschinenfahrbahn 3 ab.
- Die an beiden Enden der Maschinen fahrbahn 3 und auch der Konsole 4 befindlichen und mit ihnen fest verschweißten Halteplatten 8 besitzen je einen seitlichen Ansatz 9 , der nach außen aus der Halteplatte vorspringt. Er liegt mit einer quer zur Längsrichtung des Strebfördermittels 2 verlaufenden Fläche 10 bündig zur Stoßebene des Führungsgestells 1 und ist am entgegengesetzten Ende halbkreisförmig abgerundet. Ein kettengliedartiges Verbindungselement 11 umschließt die Ansätze 9 einander benachbarter Halteplatten 8 und verbindet die einander benachbarten Enden zweier Führungsgestellachüsse miteinander. Das in der Figur 3 dargestellte kettengliedartige Verbindungselement 11 besitzt auf seiner Außenseite, und zwar in den bogenförmigen Bereichen, eine Rippe 12, über die Sicherungsstücke 13 , die von der Schraube 14 gehalten werden, greifen und das Verbindungselement 11 auf den Ansätzen 9 der Halteplatten 8 festlegen.
- Ende bündig zur Stoßebene des Führungagestells 1 liegende Halteplattenstirnasite ist mit zwei zahnartigen Nasen 15 versehen, die aus dieser Stirnseite vorstehen. Sie greifen bei geschlossener Verbindungsvorrichtung 6 in entsprechende Ausnehmungen 16 der benachbarten Halteplatte 8 ein und zentrieren die aneinanderliegenden Enden des Führungsgestells 1 gegeneinander. Alle Halteplatten 8 haben gleichen und damit identischen Aufbau, d. h. sie sind symmetrisoh zur Horizontalebene l'X" ausgebildet. Somit befindet sich eine der beiden 15 Nasen oberhalb des symmetrisch zu dieser Ebene 'tX" angeordneten Ansatzes 9 und die andere 15 Nase unterhalb des Ansatzes 9. Dasselbe gilt für die beiden Ausnehmungen 16, die die Nasen 15 der benachbarten Halteplatte 8 aufnehmen. Beide Ausnehmungen 16 liegen neben je einer Nase 15 und mit dieser in je einer gemeinsamen Symmetrieebene Z bzw. Z', die beide gleichen Abstand von der horizontalen Symmetrieebene "X" der Halteplatte 8 haben.
- Außerdem sind Nase 15 und Ausnehmung 16 in den einzelnen Symmetrieebenen Z bzw. Z' so angeordnet, daß die Nase 15 und die Ausnehmung 16 der unteren Symmetrieebene Z gegenüber der Nase 15 und der Ausnehmung 16 der oberen Symmetrieebene Zg seitenverkehrt liegt, so daß die Nasen 15 sich gegenüberliegender Halteplatten 8 stets eine ihren Abmessungen entsprechende Ausnehmung 16 in der benachbarten Halteplatte 8 vorfinden.
- In dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 5 und 6 sind die beiden Ansätze 9 der Halteplatten 8, und zwar deren bei geschlossener Verbindungsvorrichtung 6 aneinanderliegende Flächen 10, mit je einem kalottenförmigen Vorsprung 17 und einer diesem Vorsprung 17 entsprechenden kalottenförmigen Vertiefung 18 versehen. Vorsprung 17 und Vertiefung 18 liegen in einer gemeinsamen senkrechten Ebene übereinander. Sie sind außerdem auf verschiedenen Seiten der horizontalen Symmetrieebene "X" angeordnet und besitzen zu dieser Symmetrieebene "X" gleichen Abstand.
Claims (2)
- P 8 t e n t a n s p r ü c h e 1. Vorrichtung, die einander benachbarte Enden der Maschinenfahrbahn- oder Seitenbrackenabschnitte miteinander verbindet und in Endausnehmungen dieser Abschnitte eingeschweißte Halteplatten aufweist, die mit je einem Ansatz ausgerüstet sind, der einerseits bündig zu der die Stoßstelle zweier Maschinenfahrbahn-oder Seitenbrackenabschnitte bildenden Stirnfläche der Halteplatten liegt und-andererseits einem kettengliedförmigen Verbindungselement, das die Ansätze benachbarter Halteplatten umschließt, als Anlagefläche dient, dadurch qekennzeichnet daB die freie Stirnseite (10) beider Halteplatten (8) mit zwei über die Stoßstelle vorstehenden zahnartigen Nasen (15) versehen ist und zwei zur Aufnahme solcher Nasen (15) geeignete Ausnehmungen (16) aufweist, von denen eine Ausnehmung (16) sich mit einer Nase (15) oberhalb und die andere Ausnehmung (16) sich mit einer Nase (15) unterhalb des Ansatzes (9) befindet, wobei jede Nase (15) mit der neben ihr angeordneten Ausnehmung (16) eine gemeinsame horizontale Symmetrieebene Z;Z'- besitzt und beide Symmetrieebenen Z;Z' zu der waagerechten Symmetrieebene x der Halteplatte (8) gleichen Abstand haben und Nase (15) und Ausnehmung (16) der unteren Symmetrieebene Z gegenüber der Nase (15) und der Ausnehmung (16)der oberen Symmetrieebene Z' auf verschiedenen Seiten liegen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch qekennzeichnetj daß der Ansatz (9) beider Halteplatten (8) auf seiner ebenen Stirnseite (10) mit einem kalottenförmigen Vorsprung (17) versehen ist und eine entsprechende kalottenförmige Vertiefung (18) aufweist, die beide übereinander in einer gemeinsamen senkrechten Ebene liegen und auf verschiedenen Seiten der waagerechten Symmetrieebene X der Halteplatte (8) mit gleichem Abstand zu der Symmetrieebene angeordnet sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE3316859A DE3316859C2 (de) | 1983-05-07 | 1983-05-07 | Vorrichtung zum Verbinden der einander benachbarten Enden von Maschinenfahrbahn- oder Seitenbrackenabschnitten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3316859A1 true DE3316859A1 (de) | 1984-11-08 |
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ID=6198509
Family Applications (1)
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