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Maschine zur Herstellung von Hohlkörpern aus Dauben. , Die Erfindung
betrifft eine Maschine zur Herstellung von mit Draht schraubenförmig umwickelten
Hohlkörpern aus Holzdauben. Bei den bekannten Maschinen dieser Art wird zuerst die
untere Hälfte des Hohlkörpers in einer passend hergestellten Unterlage aus Dauben
hergestellt, worauf ein Dorn aufgelegt und die obere Hälfte aufgebaut wird. Danach
wird der so hergestellte Hohlkörper durch Klemmvorrichtungen zusammengehalten und
der Dorn verschoben, um einen weiteren Teil des Hohlkörpers zu bilden, wobei die
Klemmvorrichtungen des fertigen Teiles durch schraubenförmig umgewickelten Draht
ersetzt werden.
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Gegenüber den bekannten Maschinen zeichnet sich der Erfindungsgegenstand
dadurch aus, daß die Dauben nacheinander auf eine beständig umlaufende, aber in
der Achsenrichtung nicht verschiebbare Trommel aufgelegt und von in der Mantelfläche
der Trommel verlaufenden Förderketten verschoben werden, so daß die Enden der Dauben
eine Schraubenlinie um die Trommel bilden. Die Herstellung des Hohlkörpers findet
ununterbrochen statt, der nach Armierung mit Draht in passende Längen geschnitten
wird.
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Ein weiteres Kennzeichen besteht darin, daß den Umfang der Trommel
umgebende, an einer bestimmten Stelle offene Ringe mittels Arme die Dauben einer
an sich bekannten Haltevorrichtung entnehmen, so daß die Dauben sich in durch radial
gerichtete Abstandsglieder gebildete Abteile an der Trommel einlegen können.
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Ein weiteres Kennzeichen besteht darin, daß ein die Verlängerung der
Trommel bildender Dorn von Ringen umgeben ist, die sich gleichmäßig mit dem Dorn
drehen und mittels Rollen die Dauben festhalten, um das Einschneiden der schraubenförmigen
Nut, das Einführen der Drähte ohne Verrücken der Dauben und das Abschneiden bestimmter
Längen des so gebildeten Hohlkörpers vornehmen zu lassen.
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Ein weiteres Kennzeichen besteht darin, daß die Trommel- von ausschwingbaren
Hebeln umgeben ist, deren hubförmig ausgebildete Ansätze von Anschlägen -der Förderketten
der Trommel erfaßt werden, so daß bei der darauf stattfindenden Ausschwingung der
Hebel die mit ihnen in Eingriff stehenden Dauben mit einer höheren Geschwindigkeit,
als sie für gewöhnlich befördert werden, in Endeingriff mit den davorliegenden Dauben
gebracht werden, worauf dann die inzwischen weiterschreitenden Anschläge der Förderketten
mit den Dauben selbst zu deren Weiterbeförderung in Eingriff treten.
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Endlich zeichnet sich der Erfindungsgegenstand dadurch aus, daß die
auf einem Schwing- -rahmen angeordnete Abtrennsäge durch einen den Rahmen selbsttätig
ausschwingenden' Anschlag einer Kette in Eingriff- mit dem Hohlkörper gebracht wird,
wobei ein weiterer Anschlag der Kette ein Schaltwerk der Maschine verschiebt, um
die Beförderung des Hohlkörpers während des Abschneidens zu verzögern.
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In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
dargestellt.
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Fig. Z ist -die Gesamtdraufsicht der neuen Maschine.
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Fig.2 ist ihre Seitenansicht.
Fig.3 ist teils Schnitt,
teils Ansicht der Trommel, auf welche die Dauben zuerst in geeignete Stellung gebracht
werden.
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Fig. q. ist in vergrößertem Maßstab die Trommel, auf welcher die Dauben
in ihre endgültige Lage gebracht werden, wobei außerdem noch die Mittel angedeutet
sind, durch welche die Schraubenlinie erzeugt wird.
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Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. i.
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Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie y-y der Fig. i.
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Fig.7 ist ein Schnitt durch die Trommel nach der Linie z-z der Fig.
i.
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Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 3, wobei die Kettenräder,
die Ketten und die zugehörigen Schneckenräder dargestellt sind, durch welche den
Ketten Bewegung mitgeteilt wird.
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Fig.9 zeigt in vergrößertem Maßstab die Kettenführungen und die Abstandsglieder
für die Dauben.
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Fig. io ist eine Draufsicht von unten auf einen Hebel, der zur Verschiebung
der Dauben in der Längsrichtung benutzt wird.
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Fig. ii ist eine schaubildliche Ansicht des Hebels.
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Fig. 12 ist ein Teil des Längsschnittes durch die Trommel zur Veranschaulichung
des Verfahrens, die Dauben mit ihren Enden in Verbindung zu bringen.
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Fig. 13 ist eine Seitenansicht der Säge und des Dornes, mittels welcher
die Röhre in gewünschte Längen geschnitten wird.
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Fig. 14 ist eine Seitenansicht der in Fig. 13 gezeigten Anordnung.
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Fig.15 ist eine schaubildliche Ansicht der Dauben zur Veranschaulichung
des Verfahrens zur Verbindung der Dauben.
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Fig. 16 stellt eine Anzahl von Dauben dar, die abgeschrägte Seitenkanten
aufweisen.
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Fig. 17 zeigt in vergrößertem Maßstab eine Vorrichtung zur Kraftübertragung.
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Die #Maschine besteht im wesentlichen aus einem Unterstützungsrahmen
i, einer die Dauben aufnehmenden Trommel z und. einer Vorrichtung, um die Dauben
in die geeignete Lage auf die Trommel zu legen. Diese Vorrichtung umfaßt. einen
durch Führungsglieder 3 gebildeten Behälter, in dem die Dauben geschichtet sind;
und Räder q., die mit Fingern 5 die unterste Daube entfernen und der Trommel zuführen,
wie nachstehend näher ausgeführt wird. Die Zuführtrommel wird durch nachstehend
beschriebene Vorrichtungen in Umdrehung versetzt, und die Dauben werden auf sie
in einer Stellung aufgelegt, die der endgültigen entspricht; sie werden dann in
der Längsrichtung verschoben. Bei dieser Längsverschiebung werden die Dauben von
der Trommel entfernt und in ihre endgültige Lage auf einer Form gebracht. Die Dauben
sind vorzugsweise mit Federn und 'Nuten ausgestattet (s. Fig. 15), und die Trommel
2 ist konisch derart gehalten, daß die Dauben bei der Längsverschiebung mit ihren
Längsseiten miteinander in Eingriff geraten. Bei ihrer Verschiebung auf die Form
Zoo werden sie mit Hilfe von Druckrollen 6 und 7 in die geeignete Lage gebracht.
Während die Dauben so in der endgültigen Stellung festgehalten werden, werden auf
der Außenfläche derselben mittels Sägen 8 und 9 schraubenförmige Nuten eingeschnitten.
Daraufhin werden von den Spulen 12 und 13 abgewickelte Drähte 1o und ix in diese
Nuten eingeführt. Die Dauben treten so aus der Maschine in Form einer Röhre aus,
die mit Drähten schraubenförmig umwunden ist. Beim Verlassen der Form Zoo wird die
Röhre in geeignete Längen mittels einer Säge 14 geschnitten, die in den erforderlichen
Zeitabständen in Tätigkeit gesetzt wird.
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Fig.3 zeigt, daß die Zuführtrommel2 sich verjüngt, so daß mit Hilfe
von Führungsanschlägen die Dauben allmählich mit ihren Längsseiten in Eipgriff geraten,
wenn sie die Trommel verlassen. Diese besteht aus den Scheiben 15 und 16, die durch
Winkeleisen 17 miteinander verbunden sind, auf welchen die Führungsstangen oder
Anschläge 18 und ig (Fig. 9) angebracht sind. Zwischen diesen Führungsstangen an
der Außenseite des Winkeleisens 17 ist je ein Förderband oder eine Kette 2o angeordnet,
die mit einem oder mehreren Anschlägen 21 ausgestattet ist. Jeder dieser Anschläge
ist mit einem seitlichen Ansatz 22 versehen (Fig.9), der sich in einer Nut in der
Führungsstange ig führt und so eine Verschiebung der Kette zwischen- den Führungsstangen
verhindert. Wie angedeutet, entsprechen die Winkeleisen 17 der Zahl der zur Herstellung
der Röhre benutzten Dauben, und jedes dieser Winkeleisen ist mit Abstandsgliedern
23 ausgestattet, die einen Eingriff der Längsseiten der Dauben miteinander zunächst
verhindern, wenn diese auf die Trommel verbracht werden. Eine Anzahl von Ringen
2q., die von dem Rahmen i der Vorrichtung in Stellung gehalten werden, ist in einem
Abstand voneinander um die Trommel angeordnet. Diese Ringe 24 sind bei 25 (Fig.
5) offen gelassen, an welcher Stelle die Dauben der Trommel zugeführt werden. Die
Ringe 24 sind auf der Innenseite mit einer Nut versehen, in welcher Blattfedern
26 angeordnet sind, die die Dauben auf die Trommel drücken. Die zwischen den Führungsplatten
3 senkrecht übereinandergeschichteten Dauben werden durch Arme 3a (Fig. i und 5)
geführt.
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Die Finger 5 der Räder q. führen die unterste Daube der Schicht in
die Öffnung 25 des Ringes 2.1 ein. Zum Festhalten der Daube während der Zuführung
von der Schicht nach der Trommel
dient ein von einer Feder 28 beherrschter
Riegel 27. Wenn der Finger 5 sich den Dauben nähert, wird der Riegel 27 so lange
durch einen Daumen 29 nach unten gedrückt, bis er auf die andere Seite der Dauben
gelangt ist. Die Daube wird dann von dem Finger 5 und dem freigegebenen Riegel 27
gehalten. Bei der fortgesetzten Drehung des Rades 4 wird die Daube durch das eine
Ende 3o des Ringes 24 von dem Finger 5 ausgelöst und der Länge nach auf die Trommel
zwischen zwei Abstandsglieder 23 aufgelegt. Die Dauben werden dann in der Längsrichtung
auf der Trommel durch die Anschläge 21 der Kette 2o verschoben. Letztere umlaufen
an den Scheiben 15, 16 angeordnete Kettenräder 31 und 32, von denen die Kettenräder
31 nachstellbar an der Scheibe 15 angeordnet sind, wodurch die Kette unter Spannung
gehalten werden kann. Die Kettenräder 32 sind paarweise auf jeder Welle 33 zu beiden
Seiten der Schneckenräder 34 angeordnet, die gemäß Fig. 8 durch ein auf der Welle
36 drehbar angeordnetes Schraubenrad 35 in Umdrehung versetzt werden. Die Trommel
wird durch die Welle 36 gedreht, die mit den Scheiben 15 und 16 verkeilt ist, während
das Schraubenrad 35, mit dem Zahnrad 37 verbunden, sich unabhängig von der Welle
dreht. Letzteres greift in das Zahnrad 38 der Welle 39 ein, die in später
beschriebener Weise in Umlauf versetzt wird. Das Rad 35 dreht sich in derselben
Richtung, aber mit geringerer Geschwindigkeit wie die Trommel 2 und setzt infolge
Eingriffes mit den Schneckenrädern 34 die Ketten 2o in Bewegung.
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Die Dauben an der Trommel -sind gemäß Fig. i so angeordnet, daß die
Enden versetzt sind und eine Schraubenlinie um die Trommel bilden. Tatsächlich bilden
diese Daubenenden eine doppelte Schraubenlinie um die Trommel, da bei jeder Umdrehung
der Trommel zwei Dauben eingeführt werden. Das Rad 4 ist nämlich mit zwei Fingern
5 ausgestattet, und die Dauben werden in zwei diametral gegenüberliegende Räume
der Trommel 2 eingeführt. Die zuerst eingeführte Daube wird nach dem oberen Teil
der Trommel und die zweite Daube nach dem unteren Teil derselben geführt, worauf
beide Dauben rasch in der Längsrichtung verschoben werden, damit die an den Enden
der Dauben angeordneten Federn in- die Nuten der davorliegenden Daubenenden eingeführt
werden können.
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Wenn die Dauben in die geeigneten Räume an der Trommel eingeführt
werden, ruht das äußere Ende derselben auf einem Ansatz 40 (Fig. 3 und 7), der an
dem einen Ende der Führungsstangen 18 und ig angeordnet ist. Dieses Ende der Daube
wird daher ein wenig oberhalb der Trommelfläche gehalten. An diesem Ende der Trommel
sind zwei Hebel 41 und 42 (Fig. i und 7) vorgesehen, die, am Rahmen drehbar angebracht,
gegenüberliegende Seiten der Trommel überdecken und von Schraubenfedern 41" in Stellung
gehalten werden. Jeder dieser Hebel ist mit einem Finger 43 ausgestattet, auf welchen
bei der Umdrehung der Trommel das gehobene Ende jeder eingeführten Daube gleitet
und durch den dieses in eine Bahn 44 eingeführt wird. Zu dieser Zeit kommt der Anschlag
21 der entsprechenden Kette mit einem Ansatz 45 an der inneren Seite der Hebel 41
und 42 in Eingriff, wodurch diese in die Bewegungsrichtung der Kette und mit einer
größeren Geschwindigkeit ausgeschwenkt werden, als sich die Kette bewegt. Dies tritt
ein mit Rücksicht darauf, daß die Kette 2o mit ihren Anschlägen 21 im Zusatz zu
ihrer Längsbewegung eine Drehung ausführt. Bewegt sich also die Kette nach links,
bezogen auf Fig. 7, so findet zwischen dem Anschlag 21 und dem Ansatz 45 ein Eingriff
statt, wobei der Hebel rascher vorwärts geschwenkt wird, als die Kette 2o sich bewegt,
da der Ansatz 45 hubförmig ausgebildet ist. Die mit ihrem Ende im Raume 44 befindliche
Daube wird durch die Aus-Schwingung des Hebels in Eingriff mit der davor befindlichen
Daube gebracht, die', gerade die Trommel verläßt. Wenn die Daube die Führung 44
verläßt, wird sie von dem Anschlag 21 der Kette erfaßt und weiterbefördert. Beachtenswert
ist, daß bei der Einführung der Dauben in die Abteilungen an der Trommel die zuerst
auf die Trommel gelangte und nach oben gebrachte Daube, die von dem Hebel 41 erfaßt
wird, auf die Trommel verbracht wird, bevor die davorliegende Daube die Trommel
vollständig verlassen hat. Das Ende der soeben eingeführten Daube legt sich daher
auf die da@Torliegende Daube auf, die unter der Daube in dem Augenblick weggleitet,
in dem das gegenüberliegende Ende der soeben eingeführten Daube von den Fingern
43 erfaßt wird.
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Eine Druckstange 46 und eine Druckrolle 47 (Fig. i und 6) sind am
verjüngten Ende der Trommel angeordnet, um die Enden der eingeführten Dauben zu
erfassen und dieselben in Eingriff mit der Außenseite der Trommel und in Deckung
mit den Enden der davorliegenden Dauben zu halten, so daß bei der Verschiebung in
der Längsrichtung mittels der Hebel 41 und 42 die Enden der Dauben in geeigneter
Weise in Eingriff kommen. Die Druckstange 46 ist durch Schrauben mit dem Rahmen
verbunden und greift auf die obere Seite der Dauben ein. Die Druckrolle 47 wird
mit den Dauben durch eine Scheibe 48 in Eingriff gehalten, die auf eine Rolle 49
eines Hebels 51 einwirkt. Eine Arbeitsfläche 5o der Rolle 47 bewirkt, daß diese
sich von der Oberfläche der Trommel wegbewegt, so daß die zuerst eingeführte Daube
weitergleiten kann, da diese sich auf das Ende
der davorliegenden
Daube auflegt. Die Umlaufgeschwindigkeit der Räder 4. muß mit Be; 4ug auf die Umdrehung
der Trommel s o gehalten sein, daß die Dauben nacheinander auf die Trommel verbracht
werden, wodurch sie. in der Längsrichtung zueinander versetzt werden, da die zuerst
eingeführte Daube während der Umdrehung der Trommel sich bereits vorwärtsbewegt,
bevor die nächste Daube eingeführt wird.
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Werden die Fig. 3 und q. aneinandergereiht und die Fig.5 rechts davon
angeordnet, so kann leicht ersehen werden, daß die Dauben beim Abgleiten von der
konischen Trommel 2 allmählich mit ihren Längsseiten in Eingriff gebracht werden,
wenn sie auf den Dorn Zoo übergehen, der einen kleineren Durchmesser als das anliegende
Ende der Trommel besitzt. Beim Übergang der Dauben von der Trommel 2 nach dem Dorn
Zoo durchschreiten sie einen Ring 52 und führen sich zwischen Abstandsgliedern 53,
wobei die Druckstange 46 und die Druckrolle 47 auf der der Trommel zugekehrten Seite
des Ringes angeordnet sind. Auf der abgewendeten Seite des Ringes wirken Druckrollen
52', und 53b, und am Dorn Zoo durchschreiten die Dauben einen Ring 5q., an dessen
Umfang Druckrollen 6 vorgesehen sind. Ein ähnlicher Ring 59 mit Druckrollen
7 ist am gegenüberliegenden Ende des Dornes angeordnet. Die Druckrollen 6 greifen
in der Längsrichtung auf die Dauben ein, und die Druckrollen ,7 wirken auf die Mitte
der Dauben. Da die Trommel e konisch ist und ihr verjüngtes Ende einen größeren
Durchmesser hat als der Dorn Zoo, kommen die Dauben beim Übergang auf den Dorn mit
ihren Längsseiten in Eingriff, wo sie durch den Eingriff mit den Druckrollen 6 und
7 der Ringe 54 und 55 in Stellung gehalten werden. Diese Ringe sind als Zahnräder
56 und 57 ausgebildet und werden von Zahnrädern 58 und 59 der Welle 39 in Umdrehung
versetzt. Wenn die Dauben in ihrer endgültigen Lage durch die Rollen 6 und 7 festgehalten
werden, werden in diese (die jetzt eine Röhre bilden) mittels Kreissägen 8 und 9
schraubenförmige Nuten 6o eingeschnitten. Diese Sägen sind an einer Welle 61 (Fig.
z) angeordnet, die in einem Rahmen 62 gelagert ist, der durch Querarme 63 der röhrenförmigen
Arme 64 unterstützt wird. Diese Arme 64 sind verschiebbar in Lagern des Rahmens
angeordnet, und die Sägen werden durch Federn 65 gegen die Dauben angepreßt und
sind außerdem mit Rollen 66, die die Eindringungstiefe der Werkzeuge begrenzen,
versehen. Die Sägen werden in irgendeiner passenden Weise durch einen Riemen 67
angetrieben, z. B. durch die Welle 68 und die Riemenscheibe 69.
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Die Drähte io und ix werden von den Spulen. 12 und 13 in diese
Schraubennuten eingeführt, wobei Nut und Draht- so abgemessen sind, daß der Draht
mittels.Rollen 7o und 7I in die Nut eingepreßt wird. Der Draht wird um die Röhre
und innerhalb der Nuten mittels Bremsklötze 72 angezogen, die durch Gewichte 73
mit der Außenseite dieser Spulen in Eingriff gehalten werden.
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Die Vorrichtung wird in der folgenden Weise angetrieben: Das Kettenrad
75 (Fig. 17) ist mit einer Kraftwelle verbunden und mit einer Hülse 76 verkeilt,
die auf einer Hülse 77 drehbar angeordnet ist, mit welcher die Zahnräder 78 und
79 verkeilt sind. Die Hülse 77 und die beiden starr mit ihr verbundenen Zahnräder
sind an der Welle 36 drehbar angeordnet. Ein im Innern mit Aussparungen versehenes
Zahnrad 8o ist auf der Hülse 76 drehbar angeordnet, die an gegenüberliegenden Seiten
mit den Armen 81: und 82 versehen ist, die durch einen verschiebbaren Ring 83 zur
Wirkung gebracht werden. Das Zahnrad 78 nimmt in Aussparungen 8¢ die Enden der Arme
81 und 82 auf, und, wenn diese Arme sich innerhalb der Aussparungen befinden, werden
die Zahnräder 78 und 79 unmittelbar von dem Kettenrad 75 angetrieben. Die Arme 81
und 8z sind bei 85 ausgespart, wodurch das Zahnrad 8o freigegeben ist und sich auf
der Hülse 76 drehen kann, wenn diese Arme in die Aussparungen 84 des Zahnrades 78
eindringen. Wenn dagegen die Arme aus den Aussparungen in dem Zahnrad 76 herausgezogen
werden, tritt der breitere Teil 87 der Arme in die inneren Aussparungen des Zahnrades
8o ein, so daß letzteres unmittelbar durch das Kettenrad 75 angetrieben wird. Das
Zahnrad 8o greift auf das Zahnrad go, das, drehbar auf der Welle 39 angeordnet,
durch eine Hülse .9i mit einem Zahnrad 92 verbunden ist, -das mit dem Zahnrad 78
in Eingriff steht. Mit der Welle 39 ist ein Zahni rad 93 verkeilt, das mit dem Zahnrad
79 an der Hülse 77 in Eingriff steht.
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Wenn die Aussparung in dem Zahnrad 8o durch die Teile 87 erfaßt werden,
wodurch das Zahnrad unmittelbar durch das Kettenrad 75 angetrieben wird, wird das
Zahnrad 9o in Umdrehung versetzt und mit ihm das Zahnrad 92 und die Zahnräder 78,
79 und 93, welch letzteres die Welle 39 langsam in. Umdrehung
versetzt. Soll dagegen die Vorrichtung rascher angetrieben werden, werden die Arme
81 und 82 so verschoben, daß ihre Enden in die Aussparungen 84 eintreten, wodurch
die Zahnräder 78, 79 und 93 in Umdrehung versetzt werden, während die Zahnräder
8o, go und 9z leer laufen.
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Die Welle 39 trägt an einem Ende ein Zahnrad 93a (Fig. 2), das auf
ein mit der Welle 36 verkeiltes Zahnrad 9q. eingreift. Am Ende der Welle 36 steht
ein Zahnrad 95 in Eingriff mit einem Zahnrad 96 der Welle 97, die die Räder 4
trägt
(Fig. i). Die Zahnräder 56, 57 werden, wie erwähnt, durch die Zahnräder 58 und
59
der Welle 39 angetrieben. Der Gleitring 83 wird durch einen Hebel
ioo betätigt, der mittels eines Gliedes ioi an den Arm io2 der Schwingwelle 103
angeschlossen ist. Diese wird durch einen Handhebel 104 ausgeschwenkt, um die Maschine
rascher oder langsamer anzutreiben. Die Maschine wird vorzugsweise langsam angetrieben,
wenn die Säge 1q. eine gewünschte Länge der Röhre abschneidet: Um selbsttätig das
Abschneiden einer gewünschten Länge der Röhre und einen langsameren Antrieb der
Maschine während der Schneidewirkung zu bewirken, wird die Säge iuld ihre Welle
in einem° gegabelten Hebel-I05 (Fig. 13 und 1q.) angeordnet, der bei io6 drehbar
am Rahmen angebracht ist. Die Welle 107 der Säge trägt eine Riemenscheibe io8, und
die Säge i¢ wird durch eine Feder zog daran verhindert, für gewöhnlich eine Längsbewegung
auf der Welle auszuführen. Wenn die Säge mit der Röhre in Eingriff gebracht wird,
kann sie an deren Längsverschiebung teilnehmen, und sowie sie außer Eingriff mit
der Röhre tritt, wird sie durch die Feder in ihre normale Lage zurückgebracht.
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Die Säge wird durch Anheben des wagerechten Teiles des Hebels 105
in Eingriff mit den Hohlkörpern gebracht, während die Auslösung des Hebels durch
ein Gewicht iio am Hebel erfolgt. Um selbsttätig den Eingriff herbeizuführen, ist
eine Schwingwelle iii parallel mit dem wagerechten Arm des Hebels i05 angeordnet,
deren Arm 112 auf die Unterseite des Hebels i05 einwirkt. Ein weiterer Arm 1i3 (Fig.2)
am Ende dieser Schwingwelle wird zeitweilig von einem Anschlag 11q. einer Kette
115 ausgeschwenkt, die am Rahmen vorgesehene Kettenräder umläuft. Diese Kette wird
von der Welle 116 angetrieben, deren Schneckenrad 117 in Eingriff steht mit der
Schnecke 118 der Welle 39. Die Länge des abgeschnittenen Teiles der Röhre
wird durch die Umlaufsdauer des Anschlages 114 bestimmt. Um die Vorrichtung beim
Abschneiden einer bestimmten Röhrenlänge langsamer anzutreiben, ist eine zweite
Schwingwelle zig vorgesehen, deren Arm i2o von einem Anschlag ii4a@ der Kette 115
ausgeschwenkt wird. Der Arm izo wird von dem Anschlag iiqa früher erfaßt als der
Arm iis von dem Anschlag 114, und der Arm i2o ist so geformt, daß der Anschlag ii4a
etwas länger mit ihm in Eingriff verbleibt, als dies für den Anschlag =1q. und den
Arm 113 der Fall ist. Der Arm i2o verschiebt den Ring 83 mittels des Armes i2i,
des Gliedes 122 und des Armes 123 der Schwingwelle io3, von wo aus die Bewegung
durch den Arm zog, das Glied ioi und den drehbaren Hebel ioo übertragen wird. Während
des Abschneidens sind die Drehgeschwindigkeit und die Längsverschiebung des Hohlkörpers
von der Maschine beträchtlich verlangsamt, da die Welle 36 durch diejenigen Zahnräder
angetrieben wird, die von dem Zahnrad 8o in Umdrehung versetzt werden.
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Vorzugsweise werden solche Dauben angewendet, die mit Federn und Nuten
an den längs- und Endseiten ausgestattet sind, und deren Wölbung dem Krümmungshalbmesser
des fertiggestellten Hohlkörpers entspricht. Es können natürlich auch Dauben von
anderer Form angewendet we_den, wie z. B. die in der Fig. 16 im Querschnitt gezeigte
flache Daube, wobei die geschrägten Seiten aber keine Federn und Nuten aufweisen.