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DE3315599A1 - N-cyclohexenyl-chloracetamide - Google Patents

N-cyclohexenyl-chloracetamide

Info

Publication number
DE3315599A1
DE3315599A1 DE19833315599 DE3315599A DE3315599A1 DE 3315599 A1 DE3315599 A1 DE 3315599A1 DE 19833315599 DE19833315599 DE 19833315599 DE 3315599 A DE3315599 A DE 3315599A DE 3315599 A1 DE3315599 A1 DE 3315599A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formula
trifluoroprop
cyclohexenyl
plants
chloroacetamides
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833315599
Other languages
English (en)
Inventor
Bernd Dr. Baasner
Ludwig Dr. 5090 Leverkusen Eue
Hermann Dr. 5090 Leverkusen Hagemann
Robert Rudolf Dr. 5060 Bergisch Gladbach Schmidt
Jörg Dr. 5600 Wuppertal Stetter
Rudolf Dr. 5600 Wuppertal Thomas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE19833315599 priority Critical patent/DE3315599A1/de
Publication of DE3315599A1 publication Critical patent/DE3315599A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N37/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having three bonds to hetero atoms with at the most two bonds to halogen, e.g. carboxylic acids
    • A01N37/18Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having three bonds to hetero atoms with at the most two bonds to halogen, e.g. carboxylic acids containing the group —CO—N<, e.g. carboxylic acid amides or imides; Thio analogues thereof

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

  • N-Cyclohexenyl-chloracetamide
  • Die Erfindung betrifft neue N-Cyclohexenyl-chloracetamide, ein Verfahren zur Herstellung dieser Stoffe sowie ihre Verwendung als Herbizide und Pflanzenwachstumsregulatoren.
  • Es ist bereits bekannt geworden, daß zahlreiche Halogenacetamide herbizide Eigenschaften besitzen (vgl. DE-OS 2 856 651 und US-PS 3 586 496). So kann zum Beispiel das N- (3,5,5-Trirnethyl-cyclohex-1-enyl) -N-isopropyl-chloracetamid zur Bekämpfung von Unkraut verwendet werden. Die Wirksamkeit dieses Stoffes ist gut, die Verträglichkeit gegenüber einigen wichtigen Kulturpflanzen ist jedoch nicht immer zufriedenstellend.
  • Es wurden nun neue N-Cyclohexenyl-chloracetamide der Formel in welcher R1 für die Reste steht und R2 für 2,2,2-Trifluorethyl, 1,1 ,1-Trifluor-prop-2-yl oder 3,3 ,3-Trifluor-prop-1 -yl steht, gefunden.
  • Weiterhin wurde gefunden, daß man die neuen N-Cyclohexenylchloracetamide der Formel (I) erhält, wenn man Azomethine der Formel in welcher R2 die oben angegebene Bedeutung hat, mit Chloracetylhalogeniden der Formel Cl-CH2-CO-X (III) in welcher X für Halogen steht, gegebenenfalls in Gegenwart eines Verdünnungsmittels und gegebenenfalls in Gegenwart eines Säurebindemittels umsetzt.
  • Außerdem wurde gefunden, daß die neuen N-Cyclohexenylchloracetamide der Formel (I) sehr gute herbizide, insbesondere selektiv-herbizide Eigenschaften besitzen und darüberhinaus auch sehr gute pflanzenwachstumsregulierende Wirksamkeit zeigen.
  • Überraschenderweise sind die erfindungsgemäßen N-Cyclohexenyl-chloracetamide der Formel(I) dem bekannten N-(3,5,5-Trimethyl-cyclohex-1 -enyl) -N-isopropyl-chloracetamid, welches ein konstitutionell ähnlicher Stoff analoger Wirkungsart ist, bei vergleichbar guter allgemein-herbizider Potenz bezüglich der Verträglichkeit gegenüber einigen wichtigen Kulturpflanzen deutlich überlegen. Die erfindungsgemäßen Stoffe, bieten damit bessere Möglichkeiten zum Einsatz als selektive Unkrautbekämpfungsmittel als die vorbekannte Vergleichssubstanz. Überraschend ist ferner, daß die erfindungsgemäßen N-Cyclohexenyl-chloracetamide der Formel (I) auch pflanzenwuchsregulierende Eigenschaften besitzen, denn eine derartige Wirksamkeit war von den konstitutionell ähnlichen vorbekannten Stoffen nicht beschrieben worden.
  • Verwendet man z.B. N-(2,2,2-Trifluorethyl)-N-(3,3,5-trimethyl-cyclohexyliden)-amin und Chloracetylchlorid als Ausgangsstoffe, so kann der Reaktionsablauf nach dem erfindungsgemäßen Verfahren durch das folgende Formelschema wiedergegeben werden: Die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren als Ausgangsstoffe benötigten Azomethine sind durch die Formel (II) allgemein definiert. In dieser Formel steht R2 für diejenigen Reste, die bereits im Zusammenhang mit der Beschreibung der erfindungsgemäßen Stoffe der Formel (I) für diesen Substituenten genannt wurden.
  • Die Azomethine der Formel (II) sind neu. Sie lassen sich herstellen, indem man Dihydroisophoron der Formel mit Aminen der Formel H2N-R2 (V) in weicher R2 die oben angegebene Bedeutung hat, gegebenenfalls in Gegenwart eines Verdünnungsmittels, wie zum Beispiel Benzol, und gegebenenfalls in Gegenwart eines Katalysators, wie zum Beispiel p-Toluolsulfonsäure, bzw. in Gegenwart eines wasserbindenden Mittels, wie zum Beispiel von Molekularsieben auf Zeolith-Basis, bei Temperaturen zwischen O"C und 130°C umsetzt.
  • Die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren weiterhin als Ausgangsstoffe benötigten Chloracetylhalogenide sind durch die Formel (III) allgemein definiert. In dieser Formel steht X vorzugsweise für Chlor oder Brom.
  • Die Chloracetylhalogenide der Formel (III) sind allgemein bekannte Verbindungen der organischen Chemie.
  • Als Verdünnungsmittel kommen für das erfindungsgemäße Verfahren inerte organische Lösungsmittel infrage.
  • Vorzugsweise verwendbar sind Ketone, wie Aceton und Methylethylketon; Nitrile, wie Acetonitril; Ether, wie Tetrahydrofuran oder Dioxan; Ester, wie Essigester, halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid; sowie insbesondere aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol und Toluol.
  • Die Halogenwasserstoffeleminierung im Verlauf des erfindungsgemäßen Verfahrens kann gegebenenfalls in Gegenwart einer Base als Säureakzeptor durchgeführt werden.
  • Als Basen können hierbei alle üblicherweise für derartige Umsetzungen geeigneten Säureakzeptoren eingesetzt werden.
  • Vorzugsweise verwendbar sind Alkalicarbonate, wie Natrium-und Kaliumcarbonat oder Natriumhydrogencarbonat; ferner niedere tertiäre Alkylamine, Aralkylamine, aromatische Amine oder Cycloalkylamine, wie z.B. Triethylamin, N,N-Diethylanilin, Dimethylbenzylamin, Pyridin, 1,5-Diazabicyclo-/4,3,o7-non-5-en (DBN) und 1,8-Diazabicyclo-z5,4, o7-undec-7-en (DBU). Es ist aber auch möglich, einen entsprechenden Überschuß an Azomethin der Formel (II) einzusetzen.
  • Auf die Verwendung einer Base als Säureakzeptor kann jedoch auch verzichtet werden. In diesem Fall treibt man die Halogenwasserstoffsäure durch Verkochen aus dem Reaktionsgemisch.
  • Die Reaktionstemperaturen können bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens innerhalb eines größeren Bereichs variiert werden. Im allgemeinen arbeitet man bei Temperaturen zwischen -2O0C und +1500ei vorzugsweise zwischen -100C und +1000C.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird im allgemeinen bei Normaldruck durchgeführt. Es ist jedoch auch möglich, bei erhöhtem oder vermindertem Druck zu arbeiten.
  • Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens setzt man die Ausgangsstoffe der Formeln (II) und (III) vorzugsweise in äquivalenten Mengen ein. Es ist jedoch auch möglich, eine der beiden Komponenten, insbesondere das Azomethin der Formel (II), in einem größeren aber schuß zu verwenden.
  • Die Isolierung der N-Cyclohexenyl-chloracetamide der Formel (I) erfolgt bei dem erfindungsgemäßen Verfahren nach üblichen Methoden.
  • Bei der Herstellung der N-Cyclohexenyl-chloracetamide nach dem erfindungsgemäßen Verfahren fallen diese Stoffe im allgemeinen als Gemisch der beiden Strukturisomeren der Formeln Die Strukturisomeren der Formeln (Ia) und (Ib), die sich nur durch die Lage der Doppelbindungen i Molekül unterscheiden, lassen sich für analytische Zwecke sowohl durch Kapillargaschromatographie als auch durch Hochdruck-Flüssigkeitschromatographie trennen. Für präparative Zwecke gelingt eine Trennung durch Hochdruck-Flüssigkeitschromatographie.
  • Die getrennten Isomeren lassen sich durch ihre W-Spektren und ihre 1H-Kernresonanzspektren eindeutig charakterisieren und in ihrer Struktur zuordnen.
  • Die reinen Komponenten der Formeln (Ia), und (Ib) isomerisieren in Lösung, - bevorzugt unter Säurekatalyse -, zu einem Gemisch der beiden Isomeren. Auch bei Gemischen mit unterschiedlicher Zusammensetzung an Verbindungen der Formeln (Ia) und (Ib) stellt sich in Lösung durch Isomerisierung ein Gleichgewicht ein.
  • Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe können als Defoliants, Desicants, Krautabtötungsmittel und insbesondere als Unkrautvernichtungsmittel verwendet werden. Unter Unkraut im weitesten SInne sind alle Pflanzen zu verstehen, die an Orten aufwachsen, wo sie unerwünscht sind. Ob die erfindungsgemäßen Stoffe als totale oder selektive Herbizide wirken, hängt im wesentlichen von der angewendeten Menge ab.
  • Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe können z.B. bei den folgenden Pflanzen verwendet werden: Dikotyle Unkräuter der Gattungen: Sinapis, Lepidium, Galium, Stellaria, Matricaria, Anthemis, Galinsoga, Chenopodium, Urtica, Senecio, Amaranthus, Portulaca, Xanthium, Convolvulus, Ipomoea, Polygonum, Sesbania, Ambrosia, Cirsium, Carduus, Sonchus, Solanum, Rorippa, Rotala, Lindernia, Lamium, Veronica, Abutilon, Emex, Datura, Viola, Galeopsis, Papaver, Centaurea.
  • Dikotyle Kulturen der Gattungen: Gossypium, Glycine, Beta, Daucus, Phaseolus, Pisum, Solanum, Linum, Ipomoea, Vicia, Nicotiana, Lycopersicon, Arachis, Brassica, Lactuca, Cucumis, Cucurbita.
  • Monokotyle Unkräuter der Gattungen: Echinochloa, Setaria, Panicum, Digitaria, Phleum, Poa, Festuca, Eleusine, Brachiaria, Lolium, Bromus, Avena, Cyperus, Sorghum, Agropyron, Cynodon, Monochoria, Fimbristylis, Sagittaria, Eleocharis, Scirpus, Paspalum, Ischaemum, Sphenoclea, Dactyloctenium, Agrostis, Alopecurus, Apera.
  • Monokotyle Kulturen der Gattungen: Oryza, Zea, Triticum, Hordeum, Avena, Secale, Sorghum, Panicum, Saccharum, Ananas, Asparagus, Allium.
  • Die Verwendung der erfindungsgemäßen Wirkstoffe ist jedoch keineswegs auf diese Gattungen beschränkt, sondern erstreckt sich in gleicher Weise auch auf andere Pflanzen.
  • Die Verbindungen eignen sich in Abhängigkeit von der Konzentration zur Totalunkrautbekämpfung z.B. auf Industrie-und Gleisanlagen und auf Wegen und Plätzen mit und ohne Baumbewuchs. Ebenso können die Verbindungen zur Unkrautbekämpfung in Dauerkulturen, z.B. Forst-, Ziergehölz-, Obst-, Wein-, Citrus-, Nuß-, Bananen-, Kaffee-, Tee-, Gummi-, ölpalm-, Kakao-, Beerenfrucht- und Hopfenanlagen zur selektiven Unkrautbekämpfung ein einjährigen Kulturen eingesetzt werden.
  • Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe zeigen neben einer sehr guten allgemeinen herbiziden Wirkung eine sehr gute Verträglichkeit gegenüber Kulturpflanzen. So ist es möglich, wichtige Schadpflanzen in Kulturen von Baumwolle, Erdnüssen, Kartoffeln, Raps, Sojabohnen, nuckerrüben, Getreide, Mais, Reis und Sorghum selektiv zu bekämpfen.
  • Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe greifen in den Metabolismus der Pflanzen ein und können deshalb auch als Wachstumsregulatoren eingesetzt werden.
  • Für die Wirkungsweise von Pflanzenwachstumsregulatoren gilt nach der bisherigen Erfahrung, daß ein Wirkstoff auch mehrere verschiedenartige Wirkungen auf Pflanzen ausüben kann. Die Wirkungen der Stoffe hängen im wesentlichen ab von dem Zeitpunkt der Anwendung bezogen auf das Entwicklungsstadium der Pflanze sowie von den auf die Pflanzen oder ihre Umgebung ausgebrachten Wirkstoffmengen und von der Art der Applikation. In jedem Fall sollen Wachstumsregulatoren die Kulturpflanzen in bestimnlter gewünschter Weise beeinflussen.
  • Pflanzenwachtumsregulierende Stoffe können zum Beispiel zu Hemmung des vegetativen Wachstums der Pflanzen eingesetzt werden. Eine derartige Wuchshemmung ist unter anderem bei Gräsern von wirtschaftlichem Interesse, denn dadurch kann die Häufigkeit der Grasschnitte in Ziergärten, Park- und Sportanlagen, an Straßenrändern, auf Flughäfen oder in Obstanlagen reduziert werden. Von Bedeutung ist auch die Hemmung des Wuchses von krautigen und holzigen Pflanzen an Straßenrändern und in der Nähe von Pipelines oder Überlandleitungen oder ganz allgemein in Bereichen, in denen ein starker Zuwachs der Pflanzen unerwünscht ist.
  • Wichtig ist auch die Anwendung von Wachstumsregulatoren zur Hemmung des Längenwachstums von Getreide. Hierdurch wird die Gefahr des Umknickens ("Lagern") der Pflanzen vor der Ernte verringert oder vollkommen beseitigt.
  • Außerdem können Wachstumsregulatoren bei Getreide eine Halmverstärkung hervorrufen, die ebenfalls dem Lagern entgegenwirkt. Die Anwendung von Wachstumsregulatoren zur Halmverstärkung und Halmverkürzung erlaubt es, höhere Düngermengen auszubringen, um den Ertrag zu steigern, ohne daß die Gefahr besteht, daß das Getreide lagert.
  • Eine Hemmung des vegetativen Wachstums ermöglicht bei vielen Kulturpflanzen eine dichtere Anpflanzung, so daß Mehrerträge bezogen auf die Bodenfläche erzielt werden können. Ein Vorteil der so erzielten kleineren Pflanzen ist auch, daß die Kultur leichter bearbeitet und beerntet werden kann.
  • Eine Hemmung des vegetativen Wchstums der Pflanzen kann auch dadurch zu Ertragssteigerungen führen, daß die Nährstoffe und Assimilate in stärkerem Maße der Blüten- und Fruchtbildung zugute kommen als den vegetativen Pflanzenteilen.
  • Mit Wachstumsregulatoren läßt sich häufig auch eine Förderung des vegetativen Wachstums erzielen. Dies ist von großem Nutzen, wenn' die vegetativen Pflanzenteile geerntet werden. Eine Förderung des vegetativen Wachstums kann aber auch gleichzeitig zu einer Förderung des generativen Wachstums führen, dadurch daß mehr Assimilate gebildet werden, so daß mehr oder größere Früchte entstehen.
  • Ertragssteigerungen können in manchen Fällen durch einen Eingriff in den pflanzlichen Stoffwechsel erreicht werden, ohne daß sich änderungen des vegetativen Wachstums bemerkbar machen. Ferner kann mit Wachstumsregulatoren eine Veränderung der Zusammensetzung der Pflanzen erreicht werden, was wiederum zu einer Qualitätsverbesserung der Ernteprodukte führen kann. So ist es beispielsweise möglich, den Gehalt an Zucker in Zuckerrüben, Zuckerrohr, Ananas sowie in Zitrusfrüchten zu erhöhen oder den Proteingehalt in Soja oder Getreide zu steigern. Auch ist es beispielsweise möglich, den Abbau erwünschter Inhaltsstoffe, wie z.B. Zucker in Zuckerrüben oder Zuckerrohr, mit Wachstumsregulatoren vor oder nach der Ernte zu hemmen. Außerdem läßt sich die Produktion oder der Abfluß von sekundären Pflanzeninhaltsstoffen positiv beeinflussen. Als Beispiel sei die Stimulierung des Latexflusses bei Gummibäumen genannt.
  • Unter dem Einfluß von Wachstumsregulatoren kann es zur Ausbildung parthenokarper Früchte kommen. Ferner kann das Geschlecht der Blüten beeinflußt werden. Auch kann eine Sterilität des Pollens erzeugt werden, was bei der Züchtung und Herstellung von Hybridsaatgut eine große Bedeutung hat.
  • Durch den Einsatz von Wachstumsregulatoren läßt sich die Verzdeigung der Pflanzen steuern. Einerseits kann durch Erechen der Apikaldominanz die Entwicklung von Seitentrieben gefördert werden, was besonders im Zierpflanzenbau auch in Verbindung mit einer Wuchshemmung sehr erwünscht sein kann. Andererseits ist es aber auch möglich, das Wachstum der Seitentriebe zu hemmen. Für diese Wirkung besteht z.B. großes Interesse im Tabakanbau oder bei der Anpflanzung von Tomaten.
  • Unter dem Einfluß von Wachstumsregulatoren kann der Blattbestand der Pflanzen so gesteuert werden, daß ein Entblättern der Pflanzen zu einem gewünschten Zeitpunkt erreicht wird. Eine derartige Entlaubung spielt bei der mechanischen Beerntung der Baumwolle eine große Rolle ist aber auch in anderen Kulturen wie z.B. im Weinbau zur Erleichterung der Ernte von Interesse. Eine Entlaubung der Pflanzen kann auch vorgenommen werden, um die Transpiration der Pflanzen vor dem Verpflanzen herabzusetzen.
  • Ebenso läßt sich mit Wachstumsregulatoren der Fruchtfall steuern. Einerseits kann ein vorzeitiger Fruchtfall verhindert werden. Andererseits kann aber auch der Fruchtfall oder sogar das Abfallen der Blüten bis zu einem gewünschten Maße gefördert werden ("Ausdünnung"), um die Alternanz zu brechen. Unter Alternanz versteht man die Eigenart einiger Obstarten, endogen bedingt von Jahr zu Jahr sehr unterschiedliche Erträge zu bringen. Schließlich ist es möglich, mit Wachstumsregulatoren zum Zeitpunkt der Ernte die zum Ablösen der Früchte erforderlichen Kräfte zu reduzieren, um eine mechanische Beerntung zu ermöglichen oder eine manuelle Beerntung zu erleichtern.
  • Mit Wachstumsregulatoren läßt sich ferner eine Beschleunigung oder auch Verzögerung der Reife des Erntegutes vor oder nach der Ernte erreichen. Dieses ist von besonderem Vorteil, weil sich dadurch eine optimale Anpassung an die Bedürfnisse des Marktes herbeiführen läßt. Weiterhin können Wachstulasregulatoren in manchen Fällen die Fruchtausfärbung verbessern. Darüber hinaus kann mit Wachstumsregulatoren auch eine zeitliche Konzentrierung der Reife erzielt werden. Damit werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, daß z.B. bei Tabak, Tomaten oder Kaffee eine vollständige mechanische oder manuelle Beerntung in einem Arbeitsgang vorgenommen werden kann.
  • Durch Anwendung von Wachstumsregulatoren kann ferner die Samen- oder Knospenruhe der Pflanzen beeinflußt werden, so daß die Pflanzen, wie z.B. Ananas oder Zierpflanzen in Gärtnereien, zu einem Zeitpunkt keimen, austreiben oder blühen, an dem sie normalerweise hierzu keine Bereitschaft zeigen. Eine Verzögerung des Austriebes von Knospen oder der Keimung von Samen mit Hilfe von Wachstumsregulatoren kann in frostgefährdeten Gebieten erwünscht sein, um Schädigungen durch Spätfröste zu ver- meiden. Schließlich kann mit Wachstumsregulatoren eine Resistenz der Pflanzen gegen Frost, Trockenheit oder hohen Salzgehalt des Bodens induziert werden. Hierdurch wird die Kultivierung von Pflanzen in Gebieten möglich, die hierzu normalerweise ungeeignet sind.
  • Die Wirkstoffe können in die üblichen Formulierungen überführt werden, wie Lösungen, Emulsionen, Spritzpulver, Suspensionen, Pulver, Stäubemittel, Pasten, lösliche Pulver, Granulate, Suspensions-Emulsions-Konzentrate, wirkstoff imprägnierte Natur- und synthetische Stoffe sowie Feinstverkapselungen in polymeren Stoffen.
  • Diese Formulierungen werden in bekannter Weise hergestellt, z.B. durch Vermischen der Wirkstoffe mit Streckmitteln, also flüssigen Lösungsmitteln und/oder festen Trägerstoffen, gegebenenfalls unter Verwendung von oberflächenaktiven Mitteln, also Emulgiermitteln und/oder Dispergiermitteln und/oder schaumerzeugenden Mitteln.
  • Im Falle der Benutzung von Wasser als Streckmittel können z.B. auch organische Lösungsmittel als Hilfslösungsmittel verwendet werden. Als flüssige Lösungsmittel kommen im wesentlichen in Frage: Aromaten, wie Xylol, Toluol, oder Alkylnaphthaline, chlorierte Aromaten und chlorierte aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Chlorbenzole, Chlorethylene oder Methylenchlorid, aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Cyclohexan oder Paraffine, z.B. Erdölfraktionen, mineralische und pflanzliche Öle, Alkohole, wie Butanol oder Glycol sowie deren Ether und Ester, Ketone wie Aceton, Methylethylketon, Methylisobutylketon oder Cyclohexanon, stark polare Lösungsmittel, wie Dimethylformamid und Dimethylsulfoxid, sowie Wasser.
  • Als feste Trägerstoffe kommen in Frage: z. B. Ammoniumsalze und natürliche Gesteinsmehle, wie Kaoline, Tonerden, Talkum, Kreide, Quarz, Attapulgit, Montmorillonit oder Diatomeenerde und synthetische Gesteinsmehle, wie hochdisperse Kieselsäure, Aluminiumoxid und Silikate, als feste Trägerstoffe für Granulate kommen in Frage: z.B. gebrochene und fraktionierte natürliche Gesteine wie Calcit, Marmor, Bims, Sepiolith, Dolomit sowie synthetische Granulate aus anorganischen und organischen Mehlen sowie Granulate aus organischem Material wie Sägemehl, Kokosnußschalen, Maiskolben und Tabakstengeln; als Emulgier- und/oder schaumerzeugende Mittel kommen in Frage: z.B. nichtionogene und anionische Emalgatoren, wie Polyoxyethylen-Fettsäure-Ester, Polyoxyethylen-Fettalkohol-Ether, z.B. Alkylaryl-polyglykolether, Alkylsulfonate, Alkylsulfate, Arylsulfonate sowie Eiweißhydrolysate; als Dispergiermittel kommen in Frage: z.B. Lignin-Sulfitablaugen und Methylcellulose.
  • Es können in den Formulierungen Haftmittel wie Carboxymethylceilulose, natürliche und synthetische pulvrige, körnige oder latexförmige Polymere verwendet werden, wie Gummiarabicum, Polyvinylalkohol, Polyvinylacetat.
  • Es können Farbstoffe wie anorganische Pigmente, z.B.
  • Eisenoxid, Titanoxid, Ferrocyanblau und organische Farb- stoffe wie Alizarin-, Azo- und Metallphthalocyaninfarbstoffe und Spurennährstoffe wie Salze von Eisen, Mangan, Bor, Kupfer, Kobalt, Molybdän und Zink verwendet werden.
  • Die Formulierungen enthalten im allgemeinen zwischen 0,1 und 95 Gewichtsprozent Wirkstoff, vorzugsweise zwischen 0,5 und 90 %.
  • Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe können als solche oder in ihren Formulierungen auch in Mischung mit bekannten Herbiziden zur Unkrautbekämpfung Verwendung finden, wobei Fertigformulierungen oder Tankmischungen möglich sind.
  • Für diese Mischungen kommen bekannte Herbizide wie z.B.
  • 1-Amino-6-ethylthio-3-(2,2-dimethylpropyl)-1,3,5-triazin-2,4(1H,3H)-dion oder N-(2-Benzthiazolyl)-N,N'-dimethyl-harnstoff zur Unkrautbekämpfung in Getreide; 4-Amino-3-methyl-6-phenyl-1,2,4-triazin-5-(4H)-on zur Unkrautbekämpfung in Zuckerrüben und 4-Amino-6-(1,1-dimethylethyl)-3-methylthio-1 ,2,4-triazin-5(4H)-on zur Unkrautbekämpfung in Sojabohnen, in Frage. Ferner kommen als Mischpartner auch 3- (3,4-Dichlorphenyl) -1,1 -dimethyl-harnstoff, N-(3-Trifluormethylpheryl)-1,1-dimethylharnstoff und 2-Chlor-4-ethylamino-6-isopropylamino-1,3,5-triazin in Frage. Einige Mischungen zeigen überraschenderweise auch synergistische Wirkung.
  • Auch eine Mischung mit anderen bekannten Wirkstoffen, wie Fungiziden, Insektiziden, Akariziden, Nematiziden, Schutzstoffen gegen Vogelfraß, Pflanzenwachstumsregulatoren, Pflanzennährstoffen und Bodenstrukturverbesserungsmitteln ist möglich.
  • Die Wirkstoffe können als solche, in Form ihrer Formulierungen oder den daraus durch weiteres Verdünnen bereiteten Anwendungsformen, wie gebrauchsfertige Lösungen, Suspensionen, Emulsionen, Pulver, Pasten und Granulate angewandt werden. Die Anwendung geschieht in üblicher Weise, z.B. durch Gießen, Spritzen, Sprühen, Streuen.
  • Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe können sowohl vor als auch nach dem Auflaufen der Pflanzen appliziert werden.
  • Sie können auch vor der Saat in den Boden eingearbeitet werden.
  • Die angewandte Wirkstoffmenge kann in einem größeren Bereich schwanken. Sie hängt im wesentlichen von der Art des gewünschten Effektes ab. Im allgemeinen liegen die Aufwandmengen zwischen 0,1 und 15 kg Wirkstoff pro Hektar Bodenfläche, vorzugsweise zwischen 0,25 und 10 kg pro ha.
  • Für die Anwendung als Pflanzenwachstumsregulatoren gilt, daß die Anwendung der Wachstumsregulatoren in einem bevorzugten Zeitraum vorgenommen wird, dessen genaue Abgrenzung sich nach den klimatischen und vegetativen Gegebenheiten richtet.
  • Die Herstellung und die Verwendung der erfindungsgemäßen Wirkstoffe geht aus den folgenden Beispielen hervor.
  • Herstellungsbeispiele Beispiel (I - 1) Zu einer Lösung von 22 g (0,1 Mol) N-(2,2,2-Trifluorethyl)-N-(3,3,5-trimethyl-cyclohexyliden)-amin in 150 ml Toluol wurden unter Rühren und Kühlung 11,5 g (o,1 Mol) Chloracetylchlorid so zugetropft, daß die Temperatur des Reaktionsgemisches 100C nicht überstieg.
  • Anschließend wurde 1 Stunde bei 0 - 100C nachgerührt.
  • Danach wurden bei Temperaturen zwischen 5 und 150C 15 g (o,1 Mol) Diethylanilin zugetropft, und es wurde weitere 3 Stunden bei Raumtemperatur nachgerührt. Das Reaktionsgemisch wurde dann mit Wasser versetzt. Die organische Phase wurde abgetrennt und nach dem Trocknen unter vermindertem Druck eingeengt. Der verbleibende Rückstand wurde einer fraktionierten Vakuumdestillation unterworfen. Man erhielt auf diese Weise 26 g (87 % der Theorie} eines Gemisches aus N-(2,2,2-Trifluorethyl)-N-(3,3,5-trimethyl-cyclohex-1-en-1-yl)-chloracetamid und N-(2,2,2-Trifluorethyl)-N-(3,5,5-trimethyl-cyclohex-1-en-1-yl)-chloracetamid vom Siedepunkt 90 - 930C bei 0,01 mbar.
  • Nach der im Beispiel (I - 1) angegebenen Methode wurden auch die in der nachstehenden Tabelle formelmäßig aufgeführten Substanzen hergestellt.
  • Tabelle 1
    R -N-CO-CH2-Cl (1)
    R2 CH3 CH3 CH3 CH3
    1 ist jeweils CH und
    CH3 CH3
    Beispiel Nr. R2 physikalische
    Beispiel Nr. R2 physikalische
    Eigenschaften
    -CH-
    (I - 2) CF -CH-
    CH3 Kp: 100-1050C/0,01 mbar
    (I - 3) 3 2 C 2 Isomeres A: Fp.75-770C
    3 L Isomeres B. Fp:64-650C
    Herstellung der Ausgangsverbindungen: Beispiel (II - 1) In ein Gemisch aus 140 g (1 Mol) Dihydroisophoron, 150 ml Benzol und 50 g Molekularsiebe auf Zeolithbasis wurden bei Raumtemperatur 149 g (1,5 Mol) 2,2,2-Trifluorethylamin gegeben. Das Gemisch wurde 72 Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen. Während dieser Zeit wurde der Fortgang der Umsetzung gaschromatographisch verfolgt. Nach beendeter Umsetzung wurde das Reaktionsgemisch filtriert und das Filtrat unter vermindertem Druck eingeengt. Der verbliebene Rückstand wurde danach einer fraktionierten Vakuumdestillation unterworfen. Man erhielt auf diese Weise 120 g (54 % der Theorie) an N-(2,2,2-Trifluorethyl)-N-(3,3,5-trimethyl-cyclohexyliden)-amin in Form einer Flüssigkeit vom Siedepunkt 600C bei 2 mbar.
  • Nach der im Beispiel (II - 1) angegebenen Methode wurden auch die in der folgenden Tabelle formelmäßig aufgeführten Substanzen hergestellt.
  • Tabelle 2
    Beispiel-Nr. R2 Siedepunktimbar
    (11 - 2) CF3-CH-
    CH3 600C/12 mbar
    (11 - 3) CF3-CH2-CH2 800C/4mbar
    Anwendungsbeispiele: In dem folgenden Anwendungsbeispiel (A) wurde die nachstehend angegebene Verbindung als Vergleichssubstanz eingesetzt: N-Isopropyl-N-(3,5,5-trimethylcyclohex-1-enyl)-chloracetamid (bekannt aus DE-OS 28 56 651).
  • Beispiel A Pre-emergence-Test Lösungsmittel: 5 Gewichtsteile Aceton Emulgator: 1 Gewichtsteil Alkylarylpolyglykolether Zur Herstellung einer zweckmäßigen Wirkstoffzubereitung vermischt man 1 Gewichtsteil Wirkstoff mit der angegebenen Menge Lösungsmittel, gibt die angegebene Menge Emulgator zu und verdünnt das Konzentrat mit Wasser auf die gewünschte Konzentration.
  • Samen der Testpflanzen werden in normalen Boden ausgesät und nach 24 Stunden mit der Wirkstoffzubereitung begossen. Dabei hält man die Wassermenge pro Flächeneinheit zweckmäßigerweise konstant. Die Wirkstoffkonzentration in der Zubereitung spielt keine Rolle, entscheidend ist nur die Aufwandmenge des Wirkstoffs pro Flächeneinheit.
  • Nach drei Wochen wird der Schädigungsgrad der Pflanzen bonitiert in % Schädigung im Vergleich zur Entwicklung der unbehandelten Kontrolle. Es bedeuten: 0 % = keine Wirkung (wie unbehandelte Kontrolle) 100 % = totale Vernichtung Das erfindungsgemäße Substanzgemisch gemäß Beispiel (I - 1) zeigt bei der Bekämpfung von Unkräutern in Mais und Sojabohnen bei einer Aufwandmenge von 2 kg/ha eine nahezu vollständige Vernichtung von Echinochloa, Setaria, Alopecurus und Poa und keinerlei Schäden an den Kulturpflanzen, während die Vergleichssubstanz (A) bei gleich guter herbizider Wirksamkeit starke Schäden an den Kulturpflanzen verursacht.
  • Beispiel B Wuchshemmung bei Gras (Festuca pratensis) Lösungsmittel: 30 Gewichtsteile Dimethylformamid Emulgator: 1 Gewichtsteil Polyoxyethylen-Sorbitan-Monolaurat Zur Herstellung einer zweckmäßigen Wirkstoffzubereitung vermischt man 1 Gewichtsteil Wirkstoff mit den angegebenen Mengen Lösungsmittel und Emulgator und füllt mit Wasser auf die gewünschte Konzentration auf.
  • Gras (Festuca pratensis) wird im Gewächshaus bis zu einer Wuchshöhe von 5 cm angezogen. In diesem Stadium werden die Pflanzen mit den Wirkstoffzubereitungen tropfnaß besprüht. Nach 3 Wochen wird der Zuwachs gemessen und die Wuchshemmung in Prozent des Zuwachses der Kontrollpflanzen berechnet. Es bedeuten 100 % Wuchshemmung den Stillstand des Wachstums und 0 % ein Wachstum entsprechend dem der Kontrollpflanzen.
  • Das erfindungsgemäße Substanzgemisch gemäß Beispiel (I - 1) zeigte in diesem Test bei Anwendung in einer Konzentration von 0,05 % eine vollständige Hemmung des Graswachstums.

Claims (9)

  1. Patentansprüche 1) N-Cyclohexenyl-chloracetamide der Formel in welcher R1 für die Reste steht und R2 für 2,2,2-Trifluorethyl, 1,1 ,1-Trifluorprop-2-yl oder 3,3,3-Trifluor-prop-1-yl steht.
  2. 2) N-Cyclohexenyl-chloracetamide gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Formeln
  3. 3) Verfahren zur Herstellung von N-Cyclohexenylchloracetamiden der Formel in welcher R1 für die Reste steht und R2 für 2,2,2-Trifluorethyl, 1,1 ,1-Trifluor-prop-2-yl oder 3,3,3-Trifluor-prop-1-yl steht, dadurch gekennzeichnet, daß man Azomethine der Formel in welcher R2 die oben angegebene Bedeutung hat, mit Chloracetylhalogeniden der Formel C1-CH2-CO-X (III) in welcher X für Halogen steht, gegebenenfalls in Gegenwart eines Verdünnungsmittels und gegebenenfalls in Gegenwart eines Säurebindemittels umsetzt.
  4. 4) Herbizide und pflanzenwuchsregulierende Mittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an mindestens einem N-Cyclohexenyl-chloracetamid der Formel (1).
  5. 5) Verwendung von N-Cyclohexenyl-chloracetamiden der Formel (I) zur Bekämpfung von Unkräutern bzw. zur Regulierung des Pflanzenwachstums.
  6. 6) Verfahren zur Bekämpfung von Unkräutern bzw. zur Regulierung des Pflanzenwachstums, dadurch gekennzeichnet, daß man N-Cyclohexenyl-chloracetamide der Formel (I) auf die Unkräuter bzw. die zu regulierenden Pflanzen und/oder deren Lebensraum ausbringt.
  7. 7) Verfahren zur Herstellung von herbiziden bzw.
    pflanzenwuchsregulierenden Mitteln, dadurch gekennzeichnet, daß man N-Cyclohexenylchloracetamide der Formel (I) mit Streckmitteln und/oder oberflächenaktiven Stoffen vermischt.
  8. 8) Azomethine der Formel in welcher R2 für 2,2,2-Trifluorethyl, 1,1 ,1-Trifluor-prop-2-yl oder 3,3,3-Trifluor-prop-1-yl steht.
  9. 9) Verfahren zur Herstellung von Azomethinen der Formel in welcher R2 für 2,2,2-Trifluorethyl, 1,1 ,1-Trifluor-prop-2-yl oder 3,3,3-Trifluor-prop-1-yl steht, dadurch gekennzeichnet, daß man Dihydroisophoron der Formel mit Aminen der Formel H2N-R2 (V) in welcher R2 die oben genannte Bedeutung hat, gegebenenfalls in Gegenwart eines Verdünnungsmittels und gegebenenfalls in Gegenwart eines Katalysators sowie gegebenenfalls in Gegenwart eines wasserbindenden Mittels umsetzt.
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