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DE3315203A1 - Optisches wiedergabesystem - Google Patents

Optisches wiedergabesystem

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DE3315203A1
DE3315203A1 DE19833315203 DE3315203A DE3315203A1 DE 3315203 A1 DE3315203 A1 DE 3315203A1 DE 19833315203 DE19833315203 DE 19833315203 DE 3315203 A DE3315203 A DE 3315203A DE 3315203 A1 DE3315203 A1 DE 3315203A1
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DE
Germany
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optical
recording medium
magnetic
playback system
head
Prior art date
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DE19833315203
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Joichiro Ezaki
Hiroshi Saku Nagano Kanai
Yoshimi Nagano Kitahara
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TDK Corp
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TDK Corp
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    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/127Structure or manufacture of heads, e.g. inductive
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B11/00Recording on or reproducing from the same record carrier wherein for these two operations the methods are covered by different main groups of groups G11B3/00 - G11B7/00 or by different subgroups of group G11B9/00; Record carriers therefor
    • G11B11/10Recording on or reproducing from the same record carrier wherein for these two operations the methods are covered by different main groups of groups G11B3/00 - G11B7/00 or by different subgroups of group G11B9/00; Record carriers therefor using recording by magnetic means or other means for magnetisation or demagnetisation of a record carrier, e.g. light induced spin magnetisation; Demagnetisation by thermal or stress means in the presence or not of an orienting magnetic field
    • G11B11/105Recording on or reproducing from the same record carrier wherein for these two operations the methods are covered by different main groups of groups G11B3/00 - G11B7/00 or by different subgroups of group G11B9/00; Record carriers therefor using recording by magnetic means or other means for magnetisation or demagnetisation of a record carrier, e.g. light induced spin magnetisation; Demagnetisation by thermal or stress means in the presence or not of an orienting magnetic field using a beam of light or a magnetic field for recording by change of magnetisation and a beam of light for reproducing, i.e. magneto-optical, e.g. light-induced thermomagnetic recording, spin magnetisation recording, Kerr or Faraday effect reproducing
    • G11B11/10532Heads
    • G11B11/10541Heads for reproducing
    • G11B11/10543Heads for reproducing using optical beam of radiation
    • G11B11/10547Heads for reproducing using optical beam of radiation interacting with the magnetisation of an intermediate transfer element, e.g. magnetic film, included in the head

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)

Description

Optisches Wiedergabesystem
Die Erfindung betrifft ein optisches Wiedergabesystem zum Ablesen magnetisch gespeicherter Informationen eines Aufzeichnungsträgers.
Es ist bekannt, ein Digitalsignal magnetisch zweidimensional auf einem Magnetaufzeichnungsträger aufzuzeichnen, wie beispielsweise einem Magnetband oder einer Magnetscheibe. Magnetisch aufgezeichnete Informationen von einem Magnetband, einer Magnetscheibe oder einem sonstigen flächigen magnetischen Aufzeichnungsträger werden mittels eines Magnetkopfes abgelesen, der einen Magnetkern mit einem schmalen Spalt und einer um de.n Kern gewickelten Spule aufweist. Der Magnetkopf arbeitet nach dem Prinzip einer Relativbewegung zwischen Kopf und Aufzeichnungsträger, wobei in der Spule eine Spannung entsprechend den aufgezeichneten Informationen erzeugt wird. Bei der Verwendung konventioneller Magnetköpfe tritt jedoch der Nachteil auf, daß die Aufzeichnungsdichte auf dem Aufzeichnungsträger begrenzt ist« Bei einem konventionellen Magnetkopf muß die Aufzeichnungsspur breiter als 30 ti sein.
Um das vorerwähnte Problem zu lösen , ist es bekannt,
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8614/27 _5- 25. April 1983
die magnetisch aufgezeichnete Information unter Verwendung eines optischen Kopfes abzulesen, der nach dem opto-magnetischen oder faradayischen Effekt arbeitet. Ein derartiger optischer Kopf weist einen weichmagnetischen Film auf, dessen Hauptmagnetisierungsachse in der Richtung seiner Dicke verläuft und der in Kontakt gebracht wird mit einem Aufzeichnungsträger, auf u/elchem die Information magnetisch aufgezeichnet ist. Die Vertikalkomponente der magnetisch aufgezeichneten Information auf dem Aufzeichnungsträger wird auf diesen weichmagnetischen Film übertragen. Die Information des weichmagnetischen Films wird unter Verwendung des faradayischen Effekts optisch abgelesen, indem ein Lichtstrahl einer Drehung seiner Polarisationsebenen unterworfen wird entsprechend der magnetischen Ausrichtung der magnetischen Domänen des weichmagnetischen Films. Bei Verwendung des faradayischen Effekts wird üblicherweise ein optischer Polarisator und ein optischer Analysator benötigt, um die optische Drehung des polarisierten optischen Strahles erfassen zu können.
Dieses bekannte einen optischen Kopf aufweisende System weist jedoch den Nachteil auf, daß eine relativ lange Zeit benötigt wird, magnetisch aufgezeichnete Informationen abzulesen, da jeweils nur ein einziges Bit zu einem Zeitpunkt vom weichmagnetischen Film abgelesen wird durch Beleuchten dieses Films mittels eines scharf gebündelten Laserstrahls. Wird eine hohe Ablesegeschwindigkeit gefordert, dann muß der Aufzeichnungsträger mit relativ hoher Geschwindigkeit bewegt werden, wodurch jedoch die Ablesegenauigkeit verschlechtert wird.
Es besteht die Aufgabe, das Wiedergabesystem so auszubilden, daß die Ablesegeschwindigkeit sehr groß ist.
-6-
8614/27 . -6- 25. April 1983
Gelöst wird diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen entnehmbar.
Bei dem vorliegenden Wiedergabesystem u/erden also eine Vielzahl von magnetisch aufgezeichneten Daten gleichzeitig abgelesen. In einer Ausführungsvariante ist es möglich, die abzulesenden Daten' mit sehr hoher Genauigkeit zu erfassen.
- 7 —
8614/27' -7- 25. April 1983
Ausführungsbeispiele werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die perspektivische Ansicht eines Aufzeichnungskopfes und eines Aufzeichnungsträgers mit dem dort aufgezeichneten Muster;
Fig. 2 eine Ansicht vop Aufzeichnungsträger und Magnetkopf in Richtung der Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsträgers gesehen;
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung zur Erläuterung des Grundgedankens des Ablesens der zweidimensionalen Aufzeichnung;
Fig. 4 der schematische Aufbau zum Ablesen der
auf dem Aufzeichnungsträger aufgezeichneten Daten;
Fig. 5 einen Querschnitt durch den Lesekopf, der bei der Vorrichtung nach Fig. 4 verwendet wird und
Fig. 6 die Anordnung der auf dem Aufzeichnungsträger aufgezeichneten Informationen.
Ein erstes Beispiel einer Magnetaufzeichnung für ein optisches Ablesen wird nachfolgend anhand der Fig. 1 und beschrieben.
In Fig. 1 ist mit 1 ein magnetischer Aufzeichnungsträger mit einer Magnetaufzeichnungsschicht la gezeigt. Bei dem Aufzeichnungsträger 1 handelt es sich beispielsweise um
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8614/27 -8- 25. April 1983
ein Magnetband oder um eine Magnetplatte. Die Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsträgers ist mit D bezeichnet. Der Magnetaufzeichnungskopf 52 mit einem Luftspalt G und einer Wicklung 53 ist nahe der Magnetaufzeichnungsschicht la angeordnet. Die Wicklung 53 wird bestromt durch ein AufZeichnungssignal,welches bevorzugt digitale Form aufweist. Es ist zu vermerken, daß gem. Fig. 1 die Längsrichtung des Spaltes G übereinstimmt mit der Bewegungsrichtung D des Aufzeichnungsträgers, während bei den bekannten AufZeichnungssystemen der Luftspalt des Magnetkopfes rechtwinklig zur Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsträgers angeordnet ist. Weiterhin ist zu vermerken, daß die Breite d des 5paltes G relativ beträchtlich ist, und beispielsweise 4 ti beträgt, während bei konventionellen Magnetaufzeichnungsköpfen die 'Spaltbreite im Bereich zwischen 0,3 bis 0,5 μ liegt. Wie schon erwähnt, soll das aufzuzeichnende Signal in digitaler Form vorliegen, wobei die Impulsbreite in Mikrosekunden des Digitalsignals klein ist in Bezug auf die Wellenlänge des auf dem Aufzeichnungsträger 1 aufgezeichneten Signals. Diese Wellenlänge ist definiert durch die Bewegungsgeschwindigkeit des Trägers 1 und die Wiederholungsfrequenz des Signals. Bewegt sich das Band beispielsweise mit einer Geschwindigkeit von 4,7 cm/s, dann liegt die Impulsbreite unter 47 us, bevorzugt unter 1 /US, insbesondere im Bereich von ns. Die Impulsdauer sollte also so gering sein, daß die Abmessungen der Aufzeichnungsmuster A, B auf dem Aufzeichnungsträger 1 in Pfeilrichtung D nicht oder nur unwesentlich größer wird als die Abmessungen der Schenkel oder Joche 52a, 52b des Aufzeichnungskopfes 52.
Wird die Spule 53 durch ein Signal bestromt, dann entsteht ein Magnetfluß durch den Kern 52, den Schenkel 52a , den Bereich A des Aufzeichnungsträgers 1, den Bereich B und
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ο · β «ο
8614/27 -9- 25. April 1983
den Schenkel 52b. Auf diese Weise entstehen zwei magnetische Zellen A und B, welche je nach Richtung des Signals N und S oder S und N polarisiert sind. Die Zellen A und B speichern somit eine aus einem Bit bestehende Information. Je nach Polarität der Zellen A und B besteht also die Information aus 1 oder 0. Die Torrn der Muster A und B ist hierbei die gleiche \uie die Form der Schenkel 2a und 2b. Mehrere aufeinanderfolgende Zellen ergeben ein Muster aufgezeichneter Daten.
Es ist zu eru/ähnen, daß 'der Magnetfluß, der durch die ' Wicklung 53 erzeugt wird, nicht durch den Luftspalt G hindurchgeht. Dieser geht vielmehr durch den ersten Schenkel, das Medium und den zweiten Schenkel hindurch, da der Spalt G zu breit ist, als daß durch ihn der Magnetfluß hindurchgehen würde. ·
Auf diese Weise kann ein zweidimensionales Muster wie ein Bild auf dem Aufzeichnungsträger aufgezeichnet werden, wenn eine Mehrzahl won Köpfen entsprechend Fig. 1 vorgesehen wird. In diesem Fall besteht jede Zelle eines Bildes aus zwei, paarweise angeordneten Elementen A und B auf dem Aufzeichnungsträger 1.
Nachfolgend wird die Wiedergabe der Aufzeichnung mittels eines optischen Kopfes beschrieben.
Die Fig. 3 zeigt das Prinzip eines derartigen optischen Kopfes. Bei dieser Figur bedeutet die Bezugszahl 1 den Aufzeichnungsträger, bei dem es sich beispielsweise um einen Magnetkopf handeln kann, welcher sich in Richtung D bewegt. Es sei vorausgesetzt, daß dieser Aufzeichnungsträger 1 eine Magnetschicht besitzt, auf welcher digitale
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I » « * W tf
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Signale, wie beispielsweise PCM-Signale aufgezeichnet sind. Das Digitalsignal braucht nicht mittels eines vertikalen Aufzeichnungssystems aufgezeichnet zu sein, vielmehr kann auch ein konventionelles horizontales Aufzeichnungssystem Anwendung finden. Die Bezugszahl 2 bezeichnet einen Umsetzer, der das Magnetmuster eines optischen Kopfes in ein optisches Muster umsetzt unter Verwendung der faradayischen Drehung der Polarisationsebene einer elektromagnetischen' Welle oder eines Lichtstrahles. Eine Mehrzahl von Daten, d.h. eine Anzahl m von Daten in der Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsträgers 1 und eine Anzahl η von Daten quer zur Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsträgers werden gleichzeitig durch diesen Umsetzer 2 gelesen. Diese Daten werden einem Empfangssystem 3 zugeführt. Der Umsetzer 2 liest die Daten optisch.
Das Empfangssystem 3 weist eine zweidimensionale Ebene parallel zum Aufzeichnungsträger 1 auf. Die Ebene weist eine Mehrzahl von Zellen auf, von denen jede einer Zelle oder einem Datum auf dem Aufzeichnungsträger 1 zugeordnet ist. Dies bedeutet also , daß eine Anzahl m von Zellen mal einer Anzahl η von Zellen in dieser Ebene angeordnet sind. Das Empfangesystem 3 besteht beispielsweise aus einer Mehrzahl von in dieser Ebene angeordneten Fototransistoren, alternativ dazu besteht das Empfangssystem 3 aus ladungsgekoppelten Halbleitern CCD. Jede Zelle des Empfangssystems reproduziert das zugeordnete Datum auf dem Aufzeichnungsträger, was bedeutet, daß jede Zelle ein elektrisches Ausgangssignal erzeugt, entsprechend der Information der zugeordneten Zelle auf dem Aufzeichnungsträger 1 , wie dort aufgezeichnet.
Die Fig. 4 zeigt ein optisches Reproduktionssystem, bei welchem die gleichen Bezugszahlen verwendet werden wie
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( B O
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bei den vorhergehenden Figuren. Die Bezugszahl 4 bedeutet einen optischen Kopf, der nach dem Prinzip des optomagnetischen Effekts arbeitet.
Die Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch den Aufbau eines derartigen Kopfes 4. Das GdGa-Granatsubstrat 4a ist optisch transparent und weist eine Dicke von Q,2 bis 0,5 mm auf. An einer Fläche des Substrats ist ein u/eichmagnetischer Film 4b angeordnet. An' diesem u/eichmagnetischen Film ist ein Reflektionsfilm 4c befestigt, der zur Reflektion eines Laserstrahls dient. Auf diesem angeordnet ist eine Schutzschicht 4d aus SiCL. Der weichmagnetische Film 4b besteht aus einem optisch transparenten und u/eichmagnetischen Material, wie beispielsweise aus Granaten der Gruppe YSmCaFeGe. Ein Beispiel hierfür ist Y, Q-Smn ,Fe, .-.„Ge,-. goO-io* "bieser vi/eichmagnetische Film 4b weist eine bevorzugte Magnetisierungsachse auf, welche rechtwinklig zur Filmebene verläuft. Die Dicke des weichmagnetischen Films beträgt etwa 6 μ. Der optische Kopf 4 ist so angeordnet, daß die Filme 4b, 4c und 4d den Aufzeichnungsträger 1 berühren.
Berührt der optische Kopf 4 den Aufzeichnungsträger 1, dann werden die magnetischen Domänen im weichmagnetischen Film 4b durch die Vertikalkomponente der aufgezeichneten Daten auf dem Träger 1 in vertikaler Richtung zur Filmebene magnetisiert. Ist ein Digitalsignal, beispielsweise ein PCM-Signal auf dem Aufzeichnungsträger aufgezeichnet, dann stellen die Magnetmuster in den Domänen des weichmagnetischen Films eine Kopie des auf dem Aufzeichnungsträger 1 aufgezeichneten Digitalsignals dar. Das Magnetmuster der Domänen wird optisch abgelesen.
Eine Lichtquelle 5 dient zur Erzeugung eines optischen
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ι β « «
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Strahls. Es kann sich hierbei beispielsweise um eine lichtemittierende Diode oder ein He-Ne-Laser handeln. Durch einen Polarisator 6 wird der Lichtstrahl von der optischen Quelle 5 linear polarisiert. Der Strahl gelangt sodann in einen Strahlungsteiler 7, der den horizontalen Strahl ablenkt, den vertikalen Strahl jedoch durchläßt. Außerdem ist zwischen dem Polarisationsfilter 6 und dem Strahlungsteiler 7 eine Kondenserlinse 10 vorgesehen. Oberhalb des Strahlungsteilers 7 befindet sich eine Fokusierlinse. Mit 8 ist ein optischer Analysator bezeichnet und
mit 3 eine CCD-Vorrichtung.
Der beim vorbeschriebenen System verwendete optische Strahl kann durcheine lichtemittierende Diode, durch einen Laser usw. erzeugt werden. Bevorzugt wird jedoch eine LED, da deren Kosten relativ gering sind und weiterhin die Abmessungen des Strahls hierbei größer sind als wie bei einem Laserstrahl, so daß eine größere Anzahl von Zellen gleichzeitig abgelesen werden können.
Der Lichtstrahl von der Lichtquelle 5 beleuchtet den optischen Kopf 4 durch den Polarisator 6, der den Strahl linear polarisiert und durch den Strahlungsteiler 7, der den Strahl ablenkt bzw. reflektiert. Der Strahl weist einen bestimmten Querschnitt auf, somit wird eine bestimmte Fläche des optischen Kopfes 4 gleichzeitig beleuchtet. Der den optischen Kopf 4 beleuchtende Strahl wird durch den Reflektionsfilm 4c des optischen Kopfes 4 reflektiert. Der reflektierte Strahl gelangt über den Strahlungsteiler 7, die Linse 11 und den optischen Analysator 8 zur CCD-Vorrichtung. Wenn der Strahl den optischen Kopf beleuchtet, dann wird die Polarisation durch den faradayischen Effekt in die rechte oder linke Richtung gedreht, entsprechend der Richtung der Magnetisierung der
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Domänen des \i/eichmagnetischen Films 4b. Da der Strahl durch den Polarisator 6 polarisiert wird, ist der Ausgangsstrahl vom Analysator 8 moduliert durch die Drehrichtung infolge des faradayischen Effekts , d.h. die Intensität des Strahls am Ausgang des Analysators 8 hängt ab von den aufgezeichneten Daten.
Die Intensität des modulierten
Strahls am Ausgang des·Analysators 8 beleuchtet'die CCD-Vorrichtung 3 , so daß ein z\i/eidimensionales Muster der Daten des Aufzeichnungsbrägers auf der Ebene der CCD-Vorrichtung abgebildet wird. Die Zellen A und B erzeugen somit Hell-Dunkelfeider auf der Vorrichtung 3 entsprechend ihrer Magnetisierung.
In Fig. 4 ist mit 20 ein Impulsgenerator bezeichnet, der einen Weiterleitimpuls der Vorrichtung 3 und einen Schrittschaltimpuls einem nicht gezeigten Motor zuführt, der zu/ei Antriebsrollen 22, 22a antreibt zum Transport des Magnetbandes 1. Der Ladungstransport in der Vorrichtung 3 wird somit synchronisiert mit der Bewegung der Daten auf dem Magnetband 1. Mit 30 ist ein Ausgangsanschluß der Ladungsträgervorrichtung 3 bezeichnet, an welchem ein elektrisches Ausgangssignal erzeugt wird.
Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann der optische Kopf 4 entfallen und das Magnetmuster auf dem Aufzeichnungsträger 1 wird direkt durch einen Lichtstrahl erhellt, so daß das Magnetmuster ohne Kopieren des Musters auf dem Kopf 4 ausgelesen wird.
Bezüglich der Synchronisation der Ladungsverschiebung in der Ladungsträgervorrichtung 3 mit der Bewegung des Magnet-
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bandes 1 sind zwei verschiedene Arbeitsweisen möglich. Es sei vorausgesetzt, daß n=123 Daten über die Breite des Magnetbandes 1 hinweg und m = 16 Daten in der Bewegungsrichtung D des Magnetbandes 1 gespeichert sind, wie dies die Fig. 6 zeigt. Bei der ersten Arbeitsweise wird eine Kopie von 16 mal 128 Daten erzeugt und auf die Vorrichtung 3 übertragen. Danach bewegt sich das Magnetband 1 in Richtung D um 16 Datenlängen, so daß die nächsten 16 Spalten abgelesen werden können.. Auf diese Weise werden also zu einem Zeitpunkt 2048 Daten abgelesen, was bedeutet, daß die Arbeitsgeschwindigkeit 2048 mal größer ist als bei einer Ablesung, bei der die Daten Bit für Bit aufeinanderfolgend abgelesen werden.
Bei der zweiten Arbeitsweise bewegt sich das Magnetband 1 in Richtung D jeweils um »eine einzige Datenlänge, wobei diese Bewegung synchronisiert ist mit jeweils einer Ladungsverschiebung in der Vorrichtung 3. Bei dieser zweiten Arbeitsweise wird jeweils eine Datenspalte mit η = 128 Daten gleichzeitig von der Vorrichtung 3 gelesen. Beim ersten Schritt beleuchten also 128 Daten die erste Spalte der Vorrichtung 3. Ist die Ladung der ersten Spalte der Vorrichtung 3 in die dortige zweite Spalte verschoben, dann führt das Magnetband einen Schritt um eine Datenlänge aus. Im zweiten Schritt beleuchten die gleichen 128 Daten die zweite Spalte der Vorrichtung 3. Die Daten einer Spalte des Aufzeichnungsträgers beleuchten also zuerst die erste Spalte der Vorrichtung 3, sodann werden die Ladungen der ersten Spalte auf die zweite Spalte übertragen die sodann von der ersten Spalte der aufgezeichneten Daten beleuchtet wird, so daß jede aufgezeichnete Spalte zweimal ihre Werte auf die Lesevorrichtung 3 überträgt Wird dies 16 mal fortgesetzt, dann trägt jede Spalte von 128 Daten ihre Werte in die Vorrichtung 3 ein. Dies
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bedeutet, daß die Empfindlichkeit der Ablesung 16 mal höher ist als bei der ersten Arbeitsweise.
Wie vorbeschrieben kopiert der optische Kopf ein Magnetmuster , welches aus einer Vielzahl von auf dem Aufzeichnungsträger aufgezeichneten Daten besteht. Diese Daten v/erden gleichzeitig kopiert. Das Magnetmuster moduliert einen elektromagnetischen, beispielsweise optischen Strahl, so daß dieser Strahl eine Vielzahl von Dateninformationen enthält. Die von dem Strahl getragenen Informationen werden gleichzeitig in ein elektrisches Signal umgesetzt, unter Verwendung eines zweidimensionalen Empfängers. Die Ablesegeschwindigkeit bei der ersten Arbeitsweise kann ausgedrückt werden in der Gleichung f=nmv. Hierbei ist η die Anzahl der Daten quer zur Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsträgers, m die Anzahl der Daten in Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsträgers und ν die Bewegungsgeschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers. Diese Geschwindigkeit f ist beträchtlich größer im Vergleich zu einem konventionellen optischen Wiedergabesystem, bei welchem die Daten aufeinanderfolgend Bit für Bit abgelesen werden. Bei der zweiten Arbeitsweise ist die Empfindlichkeit beträchtlich größer. Die Ladungsverschiebung ist synchronisiert mit der Bewegung des Aufzeichnungsträgers. Die Lesegeschwindigkeit f bei der zweiten Arbeitsweise ist
• ι _
= mv.
Wie ersichtlich, ist die Ablesegeschwindigkeit und/oder die Empfindlichkeit des vorliegenden optischen Wiedergabesystems beträchtlich verbessert durch das gleichzeitige Ablesen einer Vielzahl von Daten, welche in einer zweidimensionalen Ebene angeordnet sind.
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Das z\i/eidimensionale Muster auf dem Aufzeichnungsträger kann durch Beleuchten des gesamten Musters mit einem Laserstrahl abgelesen werden . Bei dem Muster kann es sich beispielsweise um ein Bild handeln. Hierbei wird das Muster nicht wie beim Stand der Technik abgetastet.
Ausgezeichnete Ergebnisse ergaben sich auch bei einem Ausführungsbeispiel , mit m r 256 und η = 128.
-17-

Claims (10)

  1. Dipl.-Ing.
    Rolf Churner
    Patentanwalt
    Rehlingenstraße 8 · Postfach 2m)
    D-S1M) Augsburg 31
    Telefon 08 21/3 60 15 + 3 60 16
    Ρ,,^κκ,ϋ'^^ΝΜ^^ο, Anm-: TDK CORPORATION
    8614/27 Augsburg, den 25. April 1983
    Ansprüche
    Optisches Wiedergabesystem zürn Ablesen magnetisch gespeicherter Informationen eines Aufzeichnungsträgers mittels eine's optisches Kopfes, dadurch gekennzeichnet, daß der optische Kopf eine magnetische Kopie eines Musters einer Vielzahl von auf dem Aufzeichnungsträger gespeicherter Daten erzeugt, ein Umsetzer , das so erhaltene magnetische Muster in ein optisches Muster umsetzt und ein Empfänger vorgesehen ist, der dieses optische Muster in elektrische Signale umsetzt, u/obei die Vielzahl von Daten gleichzeitig aus dem optischen Muster in elektrische Signale umgesetzt wird.
  2. 2. Optisches Wiedergabesystem nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , daß der Empfänger aus einer Ladungsversehiebeschaltung besteht.
  3. 3. Optisches Wiedergabesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger aus einer zu/eidimensionalen Anordnung von Fototransistoren besteht.
  4. 4· Optisches Wiedergabesystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladungsverschiebung der Ladungsverschiebeschaltung synchronisiert ist mit der Bewegung des Aufzeichnungsträgers.
    -2-
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  5. 5. Optisches Wiedergabesystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Signalzeile bzw. -spalte der Ladungsv/erschiebungsschaltung synchron mit jeder Bewegungszeile bzw. -spalte des Aufzeichnungsträgers verschoben wird.
  6. 6. Optisches Wiedergabesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der optische Kopf aus einem Substrat (4a) besteht, auf welchem ein weichmagnetischer Film (4b) angeordnet ist, auf dem wiederum ein reflektierender Film (4c) angeordnet ist, wobei der weichmagnetische Film (4b) eine Kopie des magnetisch aufgezeichneten Musters auf dem Aufzeichnungsträger erzeugt, welche eine Drehung der Polarisationsebene des den weichmagnetis.chen Film beleuchteten Lichtstrahles entsprechend dessen Magnetisierung bewirkt.
  7. 7. Optisches Wiedergabesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umsetzer umfasst eine Lichtquelle zur Erzeugung eines Lichtstrahles , einen Polarisator zur linearen Polarisierung dieses Lichtstrahles , einen Strahlungsteiler zum Ablenken dieses polarisierten Lichtstrahles auf den optischen Kopf, der von dort reflektiert wird und einem Analysator, auf den der reflektierte Lichtstrahl auftrifft, nachdem er durch den Strahlungsteiler hindurch gegangen ist.
  8. 8. Optisches Wiedergabesystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Lichtquelle aus einem He-Ne-Laser besteht.
    -3-
    f ir ο
    8614/27 -3- 25. April 1983
  9. 9« Optisches Wiedergabesystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Lichtquelle aus mindestene einer lichtemittierenden Diode besteht .
  10. 10. Optisches Wiedergabesystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß der Lichtstrahl beim Auftreffen auf den Lesekopf einen Querschnitt aufweist, der ausreichend ist, um eine Vielzahl von magnetisch aufgezeichneten Daten gleichzeitig zu
    erfassen.
    -4-
DE3315203A 1982-04-28 1983-04-27 Einrichtung und Verfahren zum Abtasten und Wiedergeben von auf einem Aufzeichnungsträger zweidimensional magnetisch aufgezeichneter Daten Expired DE3315203C2 (de)

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