DE3314939A1 - Kaminabdeckung - Google Patents
KaminabdeckungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
- F23L17/00—Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
- F23L17/02—Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
Landscapes
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Description
-
- Kamin abdeckung
- Die Erfindung betrifft eine Kaminabdeckung mit einem schach- oder rohrartigen, auf dem Rand eines Kamins befestigbaren Aufsatz und einem darüber befindlichen Deckel, der häufig abnehmbar-ausgebildet ist, wob.i an- dem Aufsatz mindestens eine seitliche Öffnung fUr den Abzug der Rauchgase vorgesehen ist.
- Diese Kcminobdeckungen haben den Nachteil, daß durch sie der Abzug der Rauchgase verschlechtert wird, da es an der Unterseite des Deckels zu einem Stau der aus dem Kamin aufsteigenden Gase kommt.
- Aufgabe dor Erfindung ist es, bei einer solchen Kaminabdeckungden Abzug dar Rauchgase zu verbessern, insbesondere den Stau zu vermindern.
- Die erfinatungsgemäße Lösung dieser Aufgabe wird dadurch erreicht, daß der Deckel an seiner Unterseite, die also dem Kaminschacht zugewandt ist, eine die von unten kommenden Rauchgase zur Seite hin ablenkonde Erhebung aufweist. Diese Erhebung wirkt als Rauchgasabweiser. Durch sie können die von unten aus dem Kaminschacht aufsteigenden Rauchgase durch geeignete Formgebung der Erhebung nach außen zu der oder den Abzugsöffnungen umgelenkt werden, so daß ein Stau weitgehend vermieden und der Abzug verbessert wird.
- Vorteilhafterweise kann die Form der Erhebung der Querschnittsform des Kaminschachtes angepaßt werden. Bei kreisförmigem Quer- schnitt kcnn sie die Form einer Kugelkalotte, vorzugsweise eines Kegels aufweisen, bei qucdratischem oder rechteckigem Querschnitt etwa die Form einer Pyrcmide.
- Eine weitere Verbesserung des Abzugs der Rauchgase wird weiterhin dadurch erreicht, daß die Innenwand des Kaminaufsatzes in ihrem oberen Bereich eine nach außen zum Rand hin verlaufende Krümmung aufweist. Dadurch bilden diese Innenwand und die ihr jeweils gegenüber befindiiche Oberfläche der Erhebung an der Deckelunterseite je eine Begrenzungsfläche für einen schräg nach außen zu der oder den Abzugsöffnungen führenden Strömungskanal. Eine besonders einfache Ausführungsform der Kaminabdeckung ergibt sich auch, wenn die Öz,nungen einfach gebildet sind durch einen freien Raum zwischen dem oberen Rand des Kaminuutsatzes und dem Deckel.
- Eine weitere Steigerung des Rauchgasabzuges wird noch dadurch erreicht, daß die Außenflöche des Kaminaufsatzes im oberen Randbereich eine im Vertikaischnitt gesehen etwas konkave, nach außen fUhrende Krümmung aufweist. Hierduwsh folgt eine Umlenkung der außen entlang strömenden Luft. Diese wird schräg nach oben gelenkt und nimmt die ebenfalls ausströmenden Rauchgase mit sich.
- Wird die Kaminabdeckung in bekannter Weise mit einem sie im Bereich der seitlichen Öffnungen in einem Abstand umgebenden Außenmantel ~ versehen, der gewöhnlich mit Stegen oder dgl. an dem Aufsatz befertigt ist und zur Abschirmung gegen den von außen anströmenden Wind dient, dann ergibt sich eine weitere, den Rauchgasabzug verbessernde Maßnahme dadurch, daß die Außenfläche des Außenmantels eine im Vertikalschnitt gesehen konvexe, nach außen sich erstreckendi Krümmung aufweist. Hierdurch ertdgt eine Ablenkung der Windströmung nach unten und oben. Diese abgelenkte Strömung kann ebenfalls in ähnlicher Weise wie oben bereits angedeutet, zur Verbesserung des Abzugs der Rauchgase eingesetzt werden. Im oberen Randbereich dieses Außenmantels kann auch ein dann allmählich vertikal oder leicht konkav nach außen führender Krümmungsverlauf vorgesehen sein.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemäße Kcminabdeckung entlang der Linie A-B in Figur 3, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 eine Draufsicht auf die Kaminabdeckung.
- Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein Kaminqufsotz 1 über äußere Befestigungsflansche 2 auf dem Rand eines hier nur mit dünnen strichpunktierten Linien dargestellten Kamins 3 befestigt.
- Der Aufsatz 1 hat eine dem hier quadratrischen Querschnitt des Kaminschachtes angepaßte, in der Draufsicht quadratische Querschnitts form (mit gestrichelten Linien gezeichnetes Quadrat in Figur 3).
- An zwei an den Ecken des Aufsatzes 1 angeschweißten und mit einem gewissen Abstand über den Rand des Aufsatzes hinausragenden Stangen 4 ist ein Scharnier 5 für einen Deckel 6 gelagert. Der Deckel 6 ruht mit seinem gegenüberliegenden Rand, ebenfalls im Abstand über den oberen Rand des Aufsatzes 1, in einem Deckelhalter 7. Dieser Deckel- halter kann zum Zwecke des Abnehmens des Deckels 6 federnd nach außen gedrückt werden.
- Der Deckel 6 weist auf seiner Unterseite eine hier etwa pyramidenförmige Erhebung 8 auf (keilförmiger Querschnitt in Figur 1), die als RauchsG3abweiser die von unten aus dem Kaminschacht kommenden Rauchgase (gestrichelt gezeichnete Pfeile in Figur 1) zur Seite nach außen lenkt , wo sie durch die durch den Abstand zwischen oberem Rand des Kcminabsatzes 1 und dem Deckel 6 gebildete Abzugsöffnung 9 nach außen leicht abströmen können.
- Die Innenflöche des Aufsatzes 1 weist, im Vertikalschnitt gesehen, am oberen Rand eine gekrümmte, nach außen führende Fonn auf, und bildet so zusammen mit der Oberfläche der Erhebung 8 in diesem Bereich einen schräg nach außen zur Öffnung 9 führenden Strömung kanal fUr die Rauchgase. Eine entsprechende Krümmung des Aufsatzes 1 auf seiner Außenflache bewirkt, daß die außen entlang strömende Luft schräg nach oben gelenkt wird (strichpunktierte Pfeile in Figur 1) und dort abströmend die Rauchgase mitnimmt.
- Die hier dargestellte Abdeckung hat weiterhin einen an den vier Ecken des Aufsatzes 1 mittels'Eckstegen 10 befestigten Außenmantel 11 zur Abschirmung gegen den von außen anströmenden Wind (horizontale Pfeile in Figur -1). Dieser Außenmantel 11 ist in seinem mittleren -Bereich, im Vertikalschnitt gesehen, leicht konvex gekrümmt. Hierdurch wird der Wind nach oben und unten umgelenkt (strichpunktierte Pfeile), wodurch in ähnlicher Weise eine Mitnahme der ausströmenden Rauchgase erfolgt, und so deren Abzug verbessert wird.
- Bei Aminen mit mehreren derartigen, nebeneinander bzw. hintereinander angeordneten Rauchgasschöchten kann im Rahmen der Erfin- dung eine Abdeckung Verwendung finden, die anstelle eines quadratischen einen rechteckförmigen Querschnitt entsprechend der gesorten Ldnge des gesamten Kaminquerschnitts aufweist und sämtlichte Schdchte umfassen. Die Erhebung zur Ab- und Umlenkung der Rauchgase auf der Deckelunterseite nimmt dann beispielsweise die Form von mehreren hintereinander bzw. nebeneinander angeorditeten Pyramiden oder die Form eines fUr sämtliche Schächte wirksamen, gewissermaßen nach unten sich erstreckenden, umgekehrten Satteldaches oder Walmdaches an. Die Erfindung ist daher nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt.
- Stückliste 1 Kaminaufsatz 2 Befestigungsflansch 3 Kamin 4 Stange 5 Scharnier 6 Deckel 7 Deckelhalter 8 Erhebung 9 Öffnung 10 Ecksteg 11 Außenmantel - Leerseite-
Claims (7)
- PatentansorUche 1. Kaminabdeckung mit einem schach- oder rohrartigen, auf dem Rand eines Kcmins befestigbaren Aufsatz und einem darüber befindlichen Deckel, wobei an dem Aufsatz mindestens eine seitliche Öffnung für den Abzug der Rauchgase vorgesehen ist, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Deckel (6) auf seiner Unterseite eine die von unten kommenden Rauchgase zur Seite hin ablenkende Erhebung (8) aufweist.
- 2. Kaminabdeckung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Erhebung (8) kegelförmig ausgeWildet ist.
- 3. Kaminabdeckung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Erhebung pyramidenförmig ausgebildet ist.
- 4. Kcminobdeckung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Innenwand des Kaminaufsatzes (1) in ihrem oberen Bereich eine gekrümmte, nach außen verlaufende Form aufweist.
- 5. Kaniinabdeckung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Öffnungen (9) gebildet sind durch einen freien Raum zwischen dem oberen Rand des Kaminaufsatzes (1) und dem Deckel (6).
- 6. Kcminabdeckung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Außenfläche des Kaminaufsatzes (1 im oberen Randbereich eine konkav gekrümmte, nach außen verlaufende Form aufweist.
- 7. Kaminabdeckung nach Anspruch 1 oder folgenden, mit einem sie im Bereich der seitlichen Öffnungen in einem Abstand umgebenden Außenmantel, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Außenflache des Außenmantels (11), im Vertikalschnitt gesehen, eine konvexe, nach außen sich erstreckende Krümmung aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833314939 DE3314939A1 (de) | 1983-04-25 | 1983-04-25 | Kaminabdeckung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833314939 DE3314939A1 (de) | 1983-04-25 | 1983-04-25 | Kaminabdeckung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3314939A1 true DE3314939A1 (de) | 1984-10-25 |
Family
ID=6197312
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833314939 Ceased DE3314939A1 (de) | 1983-04-25 | 1983-04-25 | Kaminabdeckung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3314939A1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE5483A (de) * | C. maraschek, Architekt in Berlin, Müllerstrafse 183 | Schornsteinaufsatz | ||
| CH178470A (de) * | 1934-09-25 | 1935-07-31 | Vaterlaus Hans | Rückstromsicherer Aufsatz für Schornsteine und Gasabzüge. |
| DE816285C (de) * | 1950-01-03 | 1951-10-08 | Fritz Heft | Aufsatz fuer Abgasleitungen |
| DE1863687U (de) * | 1962-10-13 | 1962-12-13 | Mestrup & Co | Weitwurf-fortlufthaube. |
-
1983
- 1983-04-25 DE DE19833314939 patent/DE3314939A1/de not_active Ceased
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE5483A (de) * | C. maraschek, Architekt in Berlin, Müllerstrafse 183 | Schornsteinaufsatz | ||
| CH178470A (de) * | 1934-09-25 | 1935-07-31 | Vaterlaus Hans | Rückstromsicherer Aufsatz für Schornsteine und Gasabzüge. |
| DE816285C (de) * | 1950-01-03 | 1951-10-08 | Fritz Heft | Aufsatz fuer Abgasleitungen |
| DE1863687U (de) * | 1962-10-13 | 1962-12-13 | Mestrup & Co | Weitwurf-fortlufthaube. |
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