DE3314522A1 - Einrichtung zum ab- und aufspulen mehrerer baender - Google Patents
Einrichtung zum ab- und aufspulen mehrerer baenderInfo
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Description
- Bezeichnung :Einrichtung zum Ab-und Auf spulen mehrerer
- Bänder Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Ab- und Aufspulen mehrerer Bänder, die in einer, zwischen Abwickelstation und Aufwickelstation befindlichen Bearbeitungsstation zur gemeinsamen Bearbeitung zu einem Paket zusammengeführt und in der Abspul- und der Aufspulstation jeweils als separate Coils angeordnet sind.
- Eine solche Einrichtung wird beispielsweise zur Bearbeitung von Sägebändern benötigt. Eine Anzahl Bändercoils wird in der Abspulstation auf einem horizontal liegenden Wickelteller angeordnet. Die Bänder werden von den Coils abgezogen und zu einem Paket zusammengefaßt, wonach das Paket gefräst wird. Nach der Bearbeitung laufen die Sägebänder wieder auseinander und werden in einer Haspelanlage wieder zu horizontalliegenden Coils aufgewickelt. Solche relativ schweren Coils sind in horizontaler Lage nur schwer zu handhaben und zu transportieren. Dies gilt auch bei Verwendung eines Krans. Der Aufbau von Haspeitürmen ist höchst problematisch, weil eine Einzelentnahme und -beschickung ausfällt, unterschiedliche Bandbreiten nicht gleichzeitig verwendet werden können und die Zahl aufeinandergesetzter Coils begrenzt ist. Im übrigen treten im Betrieb häufig Probleme deswegen auf, weil sich starke Bänder beim Abspulen selbständig öffnen und dabei den Abspulvorgang unerwünschterweise bremsen.
- Aufgabe der Erfindung ist es, die Einrichtung der eingangs genannten Art dahingehend auszubilden, daß eine fast beliebige Zahl von Bandcoils sowohl in der Abspulstation, als auch in der Aufspulstation untergebracht werden kann und die Coils unabhängig von benachbarten Coils leicht eingesetzt und auch leicht entnommen werden können.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Abspulstation und die Aufspulstation eine Anzahl nebeneinanderliegender vertikaler Fächer aufweist oder aufweisen,in denen die Coils mit horizontalen parallelen Achsen separat drehbar gelagert sind.
- Mit der Erfindung wird der Vorteil erreicht, daß die Bandcoils ausschließlich in vertikaler Stellung transportiert und eingesetzt bzw. herausgenommen werden können. Sie können somit in die Fächer der Abspulstation eingeführt und aus denjenigen der Aufspulstation herausgerollt werden. Die Bedienung kann somit ein Mann vornehmen. Auch das Be- und Entladen mittels eines Kranes ist, da die Coils nicht in eine Horizontallage gebracht werden müssen, sehr einfach. Die Nebeneinanderordnung der Coils, anstelle der bisher üblichen Ubereinandernanordnung bringt weiterhin den Vorteil, daß die Fächer einzeln beschickt und entleert werden können, daß eine theortisch -beliebige Zahl von Fächern nebeneinander angeordnet werden kann, sodaß z.B. 40 - 50 Bänder in beiden Stationen untergebracht werden können, die dann gemeinsam gefräst werden. Auch ist es möglich, verschieden breite Bänder in derselben Anlage zu verwenden und schließlich läßt sich die Anlage jederzeit durch Anbau oder Zusammenschieben der Fächer in der Kapazität vergrössern.
- Durch das Merkmal des Anspruchs 2 wird erreicht, daß die aus der Abspulstation in horizontaler, flachliegender Stellung auslaufenden Bänder um 900 gedreht und in vertikaler Hochkantstellung zu einem Paket zusammengefaßt werden, wodurch die Bearbeitungsstation nahe an der Abspulstation plaziert werden kannt Durch das Merkmal des Anspruchs 4 wird es möglich, die Fachbreite an die jeweilige Bandbreite anzupassen, um die Kapazität zu erhöhen.
- Das Merkmal des Anspruchs 7 bringt den Vorteil, daß trotz einer gemeinsamen Antriebswelle für alle Laufräder einzelne Laufräder stillstehen können, weil die Antriebsverbindung zwischen Laufrad und Antriebsrolle eine Rutschkupplung darstellt. Jedes Laufrad kann mit dem aufgespulten Coil einzeln in vertikaler Stellung aus der Auf spulstation heraus und z.B. in einen Transportwagen hineingerollt werden und zwar noch während der Spulvorgang auf benachbarten Coils weiterläuft.
- Das Merkmal des Anspruchs 11 ermöglicht nicht nur das leichte Entnehmen des aufgewickelten Coils, sondern die Absenkung der als Andrückrolle wirkenden Bodenrolle bewirkt eine stufenlose Regulierbarkeit des auf das Laufrad von der Antriebsrolle ausgeübten Drehmomentes, wobei ein Zwischenstellung den Antriebseingriff unterbricht. Das Coil kommt dann zur Ruhe, obwohl benachbarte Coils weiter aufgespult werden können.
- Vorzugsweise ist die absenkbare Bodenrolle an einem Schwenkarm gelagert, der mechanisch beispielsweise über eine Schraubspindel aber auch.pneumatisch oder elektromotorisch betätigt werden kann, sodaß die erfindungsgemäße Einrichtung für eine vollautomatisch arbeitende Anlage verwendet werden kann.
- Die Merkmale der Ansprüche 12 und 13 bringen den Vorteil, daß die seitlichen Abstände der Laufräder entsprechend der jeweiligen Bandbreite eingestellt werden können, um die Aufnahmekapazität der Auf spulstation zu erhöhen.
- Dank der Merkmale in den Ansprüchen 9, 10 kann das fertige Coil, noch auf dem Spulkern sitzend,mit durch die Radialschlitze hindurchgeführten Bindedrähten oder dergl. gebunden und dank des Merkmals gemäß Anspruch 15 leicht vom Spulkern abgenommen werden.
- Anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, sei die Erfindung näher beschrieben.
- Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer Abspulstation mit nachgeschalteter Führungsvorrichtung der neuen Einrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Abspulstation gemäß Fig. 1, Fig. 3 eine schematische Bearbeitungsstation, die der Abspulstation nachgeschaltet ist und in welcher die Bänder paketartig zusammengefaßt sind, Fig. 4 eine Seitenansicht einer Auf spulstation mit vorgeschalteter Führungsvorrichtung, Fig. 5 eine Draufsicht auf die Aufspulstation mit Führungsvorrichtung gemäß Fig. 4, Fig. 6 eine Seitenansicht der Abspulstation in größerem Detail, Fig. 7 eine Draufsicht auf die Abspulstation gemäß Fig. 6, Fig. 8 eine Seitenansicht der Aufspulstation in größerem Maßstab, Fig. 9 einen Teil einer Schnittansicht längs der Linie 9-9 der Fig. 8, Fig.10 eine Stirnansicht einer Aufspulstelle der Aufspulstation, Fig.11 eine Seitenansicht der in Fig. 10 dargestellten Aufspulstelle mit Laufrad, Spulkern und darauf aufgespultem Coil, und Fig.12 eine Detailansicht der in Fig. 3 veranschaulichten Klemmeinrichtungen mit einem Bänderpaket, dessen Bänder verschiedene Breiten aufweisen.
- Eine Abspulstation 10 besteht aus einem kastenartigen Gehäuse 12, in dem zwei Sätze Bodenrollen 14, 16 angeordnet sind, die in den Stirnwänden des Gehäuses 12 drehbar gelagert sind. Ein Rollensatz befindet sich in der vorderen und der andere Rollensatz in der hinteren Gehäusehälfte. Die inneren Rollen 14 liegen auf niedrigerem Niveau als die äußeren Rollen 16. Eine Anzahl Metallbandcoils 18 ist stehend auf den Bodenrollen 14,16 abgestützt. Coils mit größerem Durchmesser ruhen anfänglich auf den äußeren Rollen 16 und rutschen dann bei abnehmenden Durchmesser auf die nächsttiefereren Rollen. Die Achsen aller Coils liegen horizontal. In der Vorderwand und in der Hinterwand des Gehäuses 12 sind drei oder mehr Schlitzschienen 20 angeordnet, von denen jeweils drei Schlitze in einer vertikalen Längsebene liegen.Die Schlitze 20 dienen zur Aufnahme von Trennwänden 22, die jeweils seitliche Begreuungen für Aufnahmefächer 24 bilden. Die Trennwände 22 können um eine gemeinsame Achse 26 in die in Fig. 6 strichpunktiert dargestellte Stellung hochgeschwenkt, verschoben und in benachbarten Schlitzen eingehängt werden, sodaß die Fachbreite an die jeweilige Bandbreite angepaßt werden kann. Die einzelnen Bänder 28 verlassen die Abspulstation durch einen horizontalen Spalt eines gemeinsamen horizontalen Rollenpaars 30, werden dann um 900 gewendet und hochkant gestellt, durchlaufen in der Hochkantstellung eine Führungsvorrichtung 32, die eine Reihe vertikalstehender Rollenpaare für jeweils ein Band 28 aufweist.
- Die hochkantstehenden Bänder 28 werden dann zusammengeführt und durchlaufen ein vertikalstehendes Rollenpaar 34, welches die Bänder 28 zu einem Bandpaket zusammendrückt. Das Bandpaket wird in einem ersten Spanngerät 36 geklemmt, welches auf einem hin- und herbeweglichen Transportschlitten befestigt ist. Ein nachgeschaltetes zweites Spanngerät 38 gehört zu einer nicht weiter dargestellten Bearbeitungsstation, insbesondere einer Fräsmaschine. Das Paket durchläuft dann wiederum ein vertikales Rollenpaar 40, hinter dem die einzelnen Bänder 28 auseinanderlaufen, eine aus einer Vielzahl von vertikalen Rollenpaaren bestehenden Führungsvorrichtung 42 passieren, danach um 900 in eine Flachlage zurückgewendet werden und durch den Spalt eines gemeinsamen horizontalen Rollenpaars 44 einer Aufspulstation 50 hindurch und in diese einlaufen.
- In der Aufspulstation 50 wird wiederum eine Anzahl nebeneinander liegender Fächer 46 gebildet, und zwar jeweils eins für ein aufzuwickelndes Coil 48. Die Fächer 46 sind in der Aufspulstation 50 seitlich nur einseitig begrenzt und zwar durch scheibenförmige Laufräder 52, deren Durchmesser etwas größer als der maximale Wickeldurchmesser der Coils ist. Jedes Laufrad 52 wird von drei Spurrollen 54, 56, 58 in vertikaler Stellung gehalten. Die Spurrolien haben eine V-förmige Umfangsnut und die Laufräder 52 sind am Außenumfang im Querschnitt keilförmig ausgebildet und greifen damit formschlüssig in die Spurrollen 54, 56, 58 ein. Die beiden Rollen 54, 56 sind Bodenstützrollen und die Rolle 58 dient der Vertikalführung des Laufrades 52 und wirkt mit diesem in dessen oberer Hälfte zusammen.
- Im Gestell 60 der Aufspulstation 50 ist eine über dessen ganze Breite reichende Keilwelle 62 gelagert, auf welcher alle Bodenrollen 54 verschiebbar angeordnet sind. Diese Bodenrollen 54 stehen mit den Umfängen der Laufräder 52 in Reibkontakt und bewirken somit eine Drehung der Laufräder 52, wenn die Keilwelle 62 von einem Antriebsmotor 64 gedreht wird.
- Das Gestell 60 der Aufspulstation 50 ist oben und zur Rückseite hin offen. Die drei Rollen 54, 56, 58 jeder Aufspulstelle sind an einem L-Rahmen 66 gelagert, der seinerseits auf Querschienen 68 des Gestells 60 ruht und mit T-förmigen Nutensteinen 70 in entsprechende Quernuten in den Schienen 68 und der Vorderwand des Gestells 60 eingreift. Die Rahmen 66 mit den Laufrädern 52 können also in Querrichtung verschoben und je nach der gewünschten Bandbreite über die Nutensteine 70 festgeklemmt werden.
- An jedem Laufrad 52 ist an einer Seite ein Spulenkern 72 befestigt, auf dem jeweils ein Band 28 aufgespult wird. Am Laufrad ist weiterhin ein Teller 74 lösbar befestigt, der zusammen mit der benachbarten Laufradstirnfläche den Spulraum bildet. Der Teller 74 wird innerhalb des Spulenkerns 72 am Laufrad angeschraubt und durch Wahl entsprechender Abstandsrdire kann der Spulspalt an die jeweilige Bandbreite angepaßt werden.
- Die hintere Bodenrolle 56 jeder Aufspulstelle ist an einem Schwenkarm 76 drehbar gelagert, welcher seinerseits am jeweiligen L-Rahmen 66 schwenkbar gelagert ist.
- Eine mechanische Betätigungseinrichtung 78 in Form einer Schraubspindel ist jedem Schwenkhebel 76 zugeordnet, sodaß die Rolle 56 jedes einzelnen Faches 46 bis unter die Ebene der Bodenfläche des aus einem U-Profil gebildeten Bodenschenkels des Rahmens 66 abgesenkt werden kann, womit das Fach 46 geöffnet wird und das aufgewickelte Coil zusammen mit dem Laufrad 52 aus dem Fach herausgerollt werden kann. In Fig. 8 ist mit ausgezogenen Linien die Aufspulstellung des Laufrades 52 dargestellt, in welcher die als Andrückrolle wirkende Bodenrolle 56 den Laufradumfang gegen die Antriebsrolle 54 drückt. Wird die Bodenrolle 56 abgesenkt, so gelangt das Laufrad in die strichpunktierte Stellung und verliert den Antriebskontakt mit der Antriebsrolle 54, sodaß das Laufrad mit dem aufgespulten Coil zur Ruhe kommt. Das von der Antriebsrolle 54 auf das Laufrad 52 ausgeübte Drehmoment kann durch Einstellen der Andrückstellung der Bodenrolle 56 über die Betätigungseinrichtung 78 stufenlos verändert werden.
- Die einzelnen Laufräder 52 mit den aufgespulten Coils können der Aufspulstation 50 entnommen werden, während benachbarte Laufräder noch ihren Aufspulvorgang durchführen. Nach Betätigen der Betätigungseinrichtung 78 senkt sich das Laufrad in die strichpunktierte Stellung ab, gelangt damit auf den Boden des Rahmenschenkels 66 und kann von einer einzigen Person auf einen Entladewagen gerollt werden. Hier wird zuerst der Teller 74 abgenommen, dann werden Haltebänder oder Haltedrähte um das Coil 80 gelegt, wozu im Laufrad 52 Radialschlitze 82 vorgesehen sind, die bis in den Spulkern 72 hineingreifen. Der Spulkern 72 besteht aus zwei Halbschalen 84, 86, die im Bereich der Schlitze 82 unterbrochen sind, sodaß das Coil nach dem Zusammenbinden vom Laufrad 52 abgenommen werden kann. Um die Abnahme zu erleichtern, ist die untere Halbschale 86 des Spulkerns 72 am Laufrad 52 um eine Achse 88 schwenkbar gelagert. Die Halbschale 86 weist eine segmentförmige Radialwand 90 auf, die einen Bogenschlitz hat, durch welchen eine Schraube hindurchgreift, sodaß nach Lösen dieser Schraube die Halbschale 86 nach innen geschwenkt werden kann, um ein leichtes Abnehmen des Coils vom Spulkern 72 zu gewährleisten.
- Wie sich aus Fig. 10 weiter ergibt, hat die am Laufrad 52 befestigte Halbschale 84 einen Axialschlitz 92, durch den hindurch der Bandanfang in den Spulkern eingesteckt und selbsttätig mittels einer federbelasteten Klinke 94 festgeklemmt wird.
- Mit der neuen Ab- und Aufspuleinrichtung können gleichzeitig Bänder von unterschiedlicher Breite bearbeitet werden, was allerdings erforderlich macht, daß die zu bearbeitenden Kanten bündig liegen. Zu diesem Zweck werden bei der Paketbildung im Bereich der Klemmgeräte 36, 38 Distanzkörper 96 verwendet, die die schmaleren Bänder rückseitig abstützen. Der Distanzkörper 96 wird mittels einer Feder gegen das Paket der breiteren Bänder gedrückt (Fig. 12).
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Claims (15)
- PATENTANSPRUCHE 1Einrichtung zum Ab- und Aufspulen mehrerer Bänder, die in einer, zwischen Abwickelstation und Aufwickelstation befindlichen Bearbeitungsstation zur gemeinsamen Bearbeitung zu einem Paket zusammengeführt und in der Abspul- und der AuEspulstation jeweils als separate Coils angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Abspulstation (10) und/oder die Auf spulstation (50) eine Anzahl nebeneinanderliegender vertikaler Fächer (24, 46) aufweist oder aufweisen, in denen die Coils mit horizontalen parallelen Achsen separat drehbar gelagert sind.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Abspulstation (10) und der Bearbeitungsstation und zwischen dieser und der Auf spulstation (50) jeweils eine Führungsvorrichtung (32; 42) mit vertikalen Führungsspalten für je ein hochkantstehendes Band (28) angeordnet ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsspalten je durch ein Rollenpaar gebildet sind.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell oder Gehäuse (12) der Abspulstation an Vorder- und Hinterwänden miteinander paarweise ausgerichtete vertikale Schlitze aufweisen, in denen Trennwände (22) herausnehmbar eingesteckt sind, welche die Coilfächer (24) seitlich begrenzen.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Coils in den Fächern (24) der Abspulstation auf frei drehbaren Bodenrollen (14, 16) abgestützt sind.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abspulstation (10) in der Vorderhälfte und in der Hinterhälfte je mindestens zwei parallele, sich über die ganze Breite des Gestells oder Gehäuses (12) erstreckende Bodenrollen (14, 16) aufweist, von denen die vorderste (16) und die hinterste (16) auf etwa gleicher Höhe und die beiden innersten Rollen (14, 14) ebenfalls auf etwa gleicher Höhe, jedoch auf niedrigerem Niveau als die äußeren Rollen (16,16) angeordnet sind.
- 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fächer (46) der Auf spulstation (50) auf einer Seite je von einem Laufrad (52) begrenzt sind, das einen Durchmesser mindestens gleich dem größten Coildurchmesser aufweist, daß das Laufrad (52) auf mindestens zwei Bodenrollen (54, 56) gelagert und mittels einer Führungsvorrichtung (58) in Vertikalstellung geführt ist, daß eine (54) der Bodenrollen (54, 56) mit einer Antriebswelle (62) gekuppelt ist und daß sich an einer Seite des Laufrades (52) ein koaxialer zylindrischer Ansatz (72) befindet, der den Spulkern bildet.
- 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsvorrichtung (58) mindestens eine dritte Rolle aufweist und mindestens alle drei Rollen (54, 56, 58) als Spurrollen ausgebildet sind und mit dem Laufrad (52) formschlüssig zusammenwirken, wobei mindestens eine Rolle (58) an der oberen Hälfte des Laufrades (52) angreift.
- 9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß am Laufrad (52) innerhalb des Spulkerns (72) ein abnehmbarer Teller (74), Armstern oder dergl. befestigt ist.
- 10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad (52) mehrere Radialschlitze (82) aufweist, die über die Umfangswand des Spulkerns (72) nach innen reichen und daß die Umfangswand im Bereich der Radialschlitze (82) unterbrochen ist.
- 11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die der Bandeinlaufseite der Auf spulstation (50) gegenüberliegende Bodenrolle (56) aus einer Betriebsstellung über mindestens eine Zwischenstellung, in welcher das Laufrad (52) den Reibkontakt mit der die Antriebsrolle bildenden anderen Bodenrolle (54) verliert, in eine Entleerungsstellung absenkbar angeordnet und mit einem Stellantrieb verbunden ist.
- 12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenrollen (54, 56) und die Führungsvorrichtung (58) jedes Laufrades (52) parallel zu deren Drehachsen verschiebbar angeordnet und in aewünschten Schiebestellungen befestigbar sind und daß die Antriebsrollen (54) aller Laufräder (52) auf einer gemeinsamen unverschiebbaren Keilwelle (62) sitzen und auf dieser verschiebbar sind.
- 13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenrollen (54, 56) und die Führungsvorrichtung (58) an einem L-Rahmen (66) angebracht sind, der am Gestell (60) der Aufspulstation (50) quer zur Bandlaufrichtung verschiebbar geführt und in gewünschten Schiebestellungen festklemmbar ist.
- 14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulkern (72) einen Axialschlitz (92) und eine diesem benachbarte im Rerninneren angebrachte Bandklemmeinrichtung (94) aufweist.
- 15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulkern (72) aus zwei eine Halbschalen (84, 86) besteht, von denen eine segmentförmige Radialwand (90) besitzt und zur Abnahme der Coils um eine nahe der Umfangswand angeordnete Achse (88) nach innen schwenkbar ist.
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