DE3312561C2 - Vorrichtung zum Verbinden von aufeinander aufgestockten Schalungselementen von Betonschalungen - Google Patents
Vorrichtung zum Verbinden von aufeinander aufgestockten Schalungselementen von BetonschalungenInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verbinden von aufeinander aufgestockten Schalungselementen von Betonschalungen mit senkrecht verlaufenden, eine Schalhaut tragenden Längsträgern, wobei die Vorrichtung die Enden zweier in Trägerlängsrichtung hintereinander angeordneter Träger aufgestockter Schalelemente verbindet. Die Erfindung besteht darin, daß zumindest an den an den beiden seitlichen Rändern des Schalelementes (1, 2) angeordneten Trägern (13 bis 16) nur ein in Trägerlängsrichtung wirkendes Spannglied (28) je Verbindungsvorrichtung vorgesehen und seitwärts der durch Obergurt (5) und Untergurt (6) verlaufenden Längsmittelebene der Träger an der vom Rand des Schalelementes abgewandten Seite des Trägers angeordnet ist, wobei jeweils ein ein Ende des Spanngliedes (28) aufnehmender Beschlag (20, 21) seitwärts des am Trägerende angeordneten Steges (8) befestigt ist, auf dessen anderer Seite gegebenenfalls ein nicht über die Umrisse des Ober-(5) und Untergurtes (6) hinausragendes Teil (30, 34) angeordnet ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum
ίο Verbinden von aufeinander aufgestockten Schalungselementen
von Betonschalungen. Diese Schahingsclcmente weisen senkrecht verlaufende, eine Schalhaut
tragende Längsträger auf, die einen Ober- und Untergurt aufweisen und die am Trägerende durch einen Steg
miteinander verbunden sind. Die Träger bestehen meist aus Holz, sie tragen an ihrem einen Gurt die Schalhaut,
und stützen sich mit ihrem anderen Gurt auf Querriegeln aus Stahl ab. Die Schalelemente bekannter Systemschalungen
weisen normalerweise die Höhe eines Stockwerkes auf, sind also beispielsweise 2,50 m oder
3 m hoch. Soll die Höhe der Schalung ein anderes Maß aufweisen, so werden zwei Schalelemente meist unterschiedlicher
Höhe aufeinandergesetzt (»aufgestockt«), so daß die Trägerenden der beiden aufeinander aufgestockten
Schalungselemente auf Stoß aneinanderliegen. Bekannte Vorrichtungen, mit denen zwei aufeinandergestockte
Schalungselemente verbunden werden, greifen an den Enden der aneinander anschließenden Träger
an, sie befinden sich mindestens an den längs der beioen seitlichen Ränder des Schalelementes verlaufenden
Träger, sie können aber auch zusätzlich noch miteinander fluchtende, in der Mitte der beiden Schalelemente
befindliche Träger miteinander verbinden.
Bei bekannten, auf Seite 5 der EP-OS 00 51 270 erwähnten Vorrichtungen zum Verbinden von aufeinander aufgestockten Schalelementen sind Spannglieder zu beiden Seiten der am Rand des Schalelementes befindlichen Träger vorgesehen, so daß also der Träger zwischen den beiden Spanngliedern sich befindet, wobei die beiden Spannglieder die auf Stoß aneinander anliegenden Trägerenden gegeneinander spannen. Der Steg zwischen dem Ober- und Untergurt eines Trägers ist zwar in der Regel weniger dick als der Breite von Oberoder Untergurt entspricht, jedoch beträgt bei für diesen Zweck üblichen Holzträgern beispielsweise die Dicke des Steges 60 mm, die Breite von Ober- und Untergurt etwa 96 mm, so daß Ober- und Untergurt im Querschnitt ca. 18 mm seitlich über den Steg hinausragen. Bei anderen Größen von Holzträgern sind die Maßverhältnisse ähnlich. Die Kopfplatten, in denen die Spannglieder befestigt sind und die am rückwärtigen Ende den am Trägerende befindlichen Stegabschnitt hintergreifen, stehen daher ein wesentliches Stück über die Umrisse des Ober- und Untergurtes hinaus, also über die durch die Seitenfläche von Ober- und Untergurt definierte Ebene. Ebenso befinden sich die Spannglieder außerhalb des Profils der Gurte. Dies stört nicht an der der Mitte des Schalelementes zugekehrten Seite der am Rand befindlichen Träger, stört jedoch erheblich an der dem Rand zugewandten Seite dieser Randträger. Will man nämlich eine Innenecke schalen, so muß an dieser Seite des Randträgers eines Schalelemcntcs, die Schalhaut angenagelt oder anderswie befestigt werden, die aber unmittelbar an der Seitenfläche des Ober- und Un-
Bei bekannten, auf Seite 5 der EP-OS 00 51 270 erwähnten Vorrichtungen zum Verbinden von aufeinander aufgestockten Schalelementen sind Spannglieder zu beiden Seiten der am Rand des Schalelementes befindlichen Träger vorgesehen, so daß also der Träger zwischen den beiden Spanngliedern sich befindet, wobei die beiden Spannglieder die auf Stoß aneinander anliegenden Trägerenden gegeneinander spannen. Der Steg zwischen dem Ober- und Untergurt eines Trägers ist zwar in der Regel weniger dick als der Breite von Oberoder Untergurt entspricht, jedoch beträgt bei für diesen Zweck üblichen Holzträgern beispielsweise die Dicke des Steges 60 mm, die Breite von Ober- und Untergurt etwa 96 mm, so daß Ober- und Untergurt im Querschnitt ca. 18 mm seitlich über den Steg hinausragen. Bei anderen Größen von Holzträgern sind die Maßverhältnisse ähnlich. Die Kopfplatten, in denen die Spannglieder befestigt sind und die am rückwärtigen Ende den am Trägerende befindlichen Stegabschnitt hintergreifen, stehen daher ein wesentliches Stück über die Umrisse des Ober- und Untergurtes hinaus, also über die durch die Seitenfläche von Ober- und Untergurt definierte Ebene. Ebenso befinden sich die Spannglieder außerhalb des Profils der Gurte. Dies stört nicht an der der Mitte des Schalelementes zugekehrten Seite der am Rand befindlichen Träger, stört jedoch erheblich an der dem Rand zugewandten Seite dieser Randträger. Will man nämlich eine Innenecke schalen, so muß an dieser Seite des Randträgers eines Schalelemcntcs, die Schalhaut angenagelt oder anderswie befestigt werden, die aber unmittelbar an der Seitenfläche des Ober- und Un-
b5 tergurtes des Randträgers des Schalelementes anliegen
soll. Man muß daher bei diesen bekannten Verbindungsvorrichtungen darauf verzichten, im Falle des Schalens
einer Ecke diese Verbindungsvorrichtungen am Rand-
träger anzubringen.
Andererseits sind durch Fi g. 12,17 und 18 der EP-OS
00 51 270 Vorrichtungen zum Verbinden von aufeinander aufgestockten Sehalelementen bekannt, die mit nur
einem Spannglied auskommen, bei diesen ist jedoch das Spannglied im Zwischenraum von zwei nebeneinander
angeordneten Trägern angeordnet, wobei die Enden des Spanngliedes an Traversen angreiten, deren Enden sich
auf der dem Trägerende abgewandten Stirnseite der Stegabschnitte zweier benachbarter Träger abstützen.
Diese Vorrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß das Spannglied zu weit von den Trägern entfernt ist und
daher diese Verbindung nur geringe Querkräfte aufzunehmen im Stande ist
Bei der durch Fig. 15 und 16 der EP-OS 00 51 270
bekannten Verbindung verläuft das Spannglied zwar in der Längsmittelebene der Träger, der Beschlag, an dem
sich das Spannmittel abstützt, besteht aber aus zu vielen Einzelteilen. Außerdem schwächt diese Konstruktion
den Steg zu sehr, so daß er zur Aufnahm» großer Kräfte
nicht geeignet ist Auch steht ein Spannkeil üblicher und praktikabler Länge über die Umrisse der üblichen
Ober- und Untergurte hinaus, so daß es nicht möglich ist, zum Schalen einer Ecke einen Schalhautabschnitt
unmittelbar auf den Ober- und Untergurt des am Rand des Schalelementes befindlichen Holzgitterträgers aufzunageln.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Beschlag zu entwickeln der einerseits in der Lage ist, hohe
Querkräfte zwischen den beiden Trägern zu übertragen, andererseits aber so konstruiert ist, daß er auf der Baustelle
nachträglich an den Trägern befestigt werden kann. Dabei soll jedoch die Möglichkeit, mit dem Schalelement
eine Innenecke zu schalen, nicht behindert werden, er soll also für Randträger eines Schalelementes
geeignet sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an den Enden zumindest der an den beiden seitlichen
Rändern des Schalelementes angeordneten Träger je ein Beschlag an der vom Rand des Schalelementes
abgewandten Seitenfläche des Steges befestigt ist, in denen ein Spannglied geführt ist, und daß auf der dem
Rand des Schalelementes zugewandten Seitenfläche des Steges eine mit dem Beschlag fest verbundene Verstärkungsplatte
angeordnet ist, deren Teile und Befestigungsmittel über die Umrisse des Ober- und Untergurtes
nicht hinausragen, deren Umrisse also innerhalb der Umrisse des Trägers verbleiben, sich also vollständig in
dem Zwischenraum zwischen der durch die Seitenflächen der Gurte definierten Ebene und dem Stegabschnitt
befinden. Dadurch ist es möglich, an der dem Rand des Schalelementes zugewandten Seitenfläche des
Randträgers die Schalhaut einer Innenecke unmittelbar aufzunageln oder sonstwie zu befestigen, ohne daß dies
durch irgendwelche Teile der Verbindungsvorrichtung gestört wird.
Da der das Spannglied aufnehmende Beschlag jedoch unmittelbar seitlich an dem Steg befestigt ist, überträgt
diese Verbindungsvorrichtung auch alle auftretenden Querkräfte.
Der Steg ist in der Regel als Vollwandsteg ausgebildet,
so daß er die nötige Festigkeit zur Aufnahme des Beschlages und der zwischen den aufgestockten Schalclcnicnien
wirkenden Kräfte aufweist.
Der crfindungsgemäße Beschlag kann sehr robust
und verhältnismäßig einfach und so konstruiert werden, daß er ohne weiteres noch auf der Baustelle angebracht
werden kann. Dies hat den Vorteil, daß es nicht erforderlich ist, eine Anzahl von Trägern vorsorglich mit den
Beschlägen für die Verbindungsvorrichtung auszustatten und auf der Baustelle auf Lager zu halten, und daß
ohne Rücksicht auf eine spätere Aufstockung die Schalungselemente aus normalen Trägern zusammengesetzt
werden können und erst dann, wenn Schalungselemeiite
aufgestockt werden sollen, die Beschläge der Verbindungsvorrichtung auf der Baustelle angebracht werden.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist das Spannglied in Langlöchern geführt, deren Achse rechtwinklig
zu der Achse der Längiiriitselebene der Träger
verläuft Dies ermöglicht, daß die Spannelemente zwar in der Schalebene genau fluchten, parallel zur Schalebene
jedoch ein klein wenig versetzt sein können, was das Ausrichten der Schalungselemente erleichtert
Bei Ausführungsformen der Erfindung weisen die beiden Beschläge, die zu der Verbindungsvorrichtung gehören
und jeweils an einem Ende der beiden Trägerenden befestigt sind, eine an der benachbarten Seitenfläehe
des Steges befestigte Grundplatte auf, an der rechtwinklig zu ihr verlaufende Aufnahmen zu Abstützung
und/oder Führung des Spanngliedes befestigt, z. B. angeschweißt oder angegossen sind.
Bei Ausführungsformen der Erfindung weist jeder Beschlag eine Kopfplatte auf, in der sich das Ende des
Spanngliedes abstützt und die an der von dem Trägerende abgewandten Stirnseite des Steges anliegt.
Diese Ausführungsform der Erfindung kann dahingehend weiter ausgebildet sein, daß die Grundplatte mit
der Kopfplatte verschweißt ist.
Bei Ausführungsformen der Erfindung weist die Grundplatte auf ihrer dem Steg abgewandten Seite einen
U-förmigen Verstärkungsbügel auf, in dessen Joch bei Ausführungsformen der Erfindung eine Aussparung
zur Führung des Spanngliedes vorgesehen ist, die, wie bereits erwähnt, als Langloch mit einer parallel zur
Schalebene verlaufenden Achse ausgebildet sein kann.
Die Ausführungsformen mit einer Kopfplatte, die den
vom Trägerende abgewandten Rand des Steges übergreift, können dahingehend weiter ausgebildet sein, daß
die Kopfplatte einen über den Rand der Grundplatte hinaus nach außen ragenden Vorsprung aufweist, der
zur Abstützung des Endes des Spanngliedes dient und an dem die Enden des Verstärkungsbügels angreifen,
z. B. angeschweißt oder angegossen sind.
Der Beschlag kann auf verschiedene Weise an dem Steg befestigt sein. Beispielsweise kann die Kopfplatte
einen rechtwinklig von ihr abgebogenen Abschnitt aufweisen, der den dem Trägerende abgewandten Rand
des Steges übergreift. Die Grundplatte ist in der Regel mit quer zum Steg verlaufenden Schrauben an dem Steg
befestigt. Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung durchsetzen die die Grundplatte
an dem Steg befestigenden Schrcuben auch die Verstärkungsplatte.
Als Spannglied können Gewindespindeln oder dgl. Anwendung finden, jedoch auch Keilbolzen.
Die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung eignet sich nicht nur dann zum Verbinden der Enden von
Trägern, wenn diese Träger Bestandteile eines vollständigen Schalungselementes sind, sie eignen sich vielmehr
auch dann zum Verbinden von Trägerenden, wenn diese Träger für sich allein, also nicht in ein Schalungselement
eingebunden verwendet werden. Dann allerdings kann b5 dei aus Grundplatte, Kopfplatte und Verstärkungsbügel
bestehende Beschlag auch beidseitig des Steges angeordnet sein.
In der Zeichnung ist eine Ausfühmnesform der Erfin-
dung dargestellt.
F i g. 1 zeigt eine Ansicht auf zwei aufeinander gestockte Schalelemente;
F i g. 2 das Ende eines Trägers in größerem Maßstab; Fig.3 eine Ausführur.gsform der vollständigen Verbindungsvorrichtung
in auseinander gezogener Darstellung und
F i g. 4 ein Schaubild der an den Trägerenden angebrachten Verbindungsvorrichtung.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Erfindung sind zwei Schalungselemente 1 und
2 zur Erreichung der erforderlichen Höhe der Schalung aufeinander gestockt. Die Schalungselemente bestehen
in an sich bekannter Weise aus Längsträgern 3 bzw. 4, die aus je einem Obergurt 5 und einem Untergurt 6
bestehen, die bei der dargestellten Ausführungsform durch Gitterstreben 7 und an ihren Enden durch einen
Vollwandsteg 8 miteinander verbunden sind. Die Dicke der Streben 7 und des Steges 8 ist geringer als die Breite
der Gurte 5 und 6. bei einem Auslührungsbeispiel beträgt die Dicke der Streben 7 und des Steges 8 beispielsweise
60 mm, die Breite der Gurte 5 und 6 96 mm. Die Gurte 5 und 6 weisen an ihren Enden Metallkappen 9
und 10 auf. Bei Verwendung dieser Träger als Längsträger in einem Schalungselement 1 bzw. 2 ist an einem der
Gurte 5, 6 eine Schalhaut 11 befestigt, beispielsweise angeschraubt oder angenagelt, an dem anderen Gurt
stützen sich die Träger 3 auf Querriegeln 12 ab, an denen in der Regel Spannanker angreifen, die die Betonwand
durchsetzen und damit der Schalung den erforderlichen Halt geben.
Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung sind die an den seitlichen Rändern des Schalungselementes
1 angeordneten Randträger 13 und 14, die in gleicher Weise wie die übrigen Längsträger 3 ausgebildet
sind, mit den Randträgern 15, 16 des über dem Schalelement 1 angeordneten Schalelement 2 durch je
eine Verbindungsvorrichtung 17 bzw. 18 miteinander verbunden. Das Schalelement 2 ist so auf das Schalelement
1 aufgesetzt, daß die Längsträger 3,4,13 bis 16 auf Stoß aneinander anliegen. Bei der in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsform sind Schalelemente vorgesehen, die für die Schalung einer innenecke vorbereitet sind.
Zu diesem Zweck ist nämlich auf die Außenseite der Randträger 13 und 15 eine Schalhaut 19 aufgenagelt
oder anderswie befestigt, die rechtwinklig zu der Schalhaut 11 verläuft und zusammen mit dieser die Schalfläche
der Innenecke bildet.
Die Verbindungsvorrichtung 17,18 weist jeweils zwei Beschläge 20 und 21 auf, wobei der Beschlag 20 am Ende
des Randträgers 13 und der Beschlag 21 am Ende des Randträgers 15 befestigt ist. Der Beschlag 20, 21 weist
jeweils eine Grundplatte 22 auf, an deren vom Trä^erende
abgewandten Ende eine Kopfplatte 23 angeschweißt ist. Die Grundplatte 22 verläuft parallel zur
Längsmittelebene des Trägers, die Kopfplatte 23 rechtwinklig zu dieser Längsmittelachse, sie übergreift das
dem Trägerende abgewandte Ende des Steges 8. An der dem Steg abgewandten Außenfläche der Grundplatte
22 ist ein Verstärkungsbüge] 24 angeschweißt oder angegossen, in dessen Joch 25 ein Langloch 26 ausgespart
ist. dessen Längsachse rechtwinklig zu der Ebene der Grundplatte 22 verläuft. Die Kopfplatte 23 weist einen
über den Rand der Grundplatte 22 nach außen ragenden
Vorsprung 27 auf. an den die Enden des Verstärkungsbügels 24 angeschweißt sind. In dem Vorsprung 27
befindet sich auch eine Aussparung 29. Am Rand der Aussparung 29 des Beschlages 20 stützt sich das eine
Ende eines als Keilbolzen ausgebildeten Spanngliedes 28 ab, das durch das Langloch 26 des Beschlages 20, das
Langloch 26 des Beschlages 21 und die als Langloch ausgebildete Aussparung 29 im Vorsprung 27 des Be-Schlages
21 hindurchtritt. Die Beschläge 20 und 21 werden dadurch am Steg 8 befestigt, daß Schrauben 30
durch Schraubenlöcher 31 in der Grundplatte und Bohrungen 32 im Steg 8 der Trägerenden und Bohrungen 33
hindurchgeführt werden, die in einer Verstärkungsplatte 34 vorgesehen sind, die an der der Grundplatte 22
abgewandten Seitenfläche des Steges 8 angeordnet ist und eine Auflage für Schraubenkopf oder Schraubenmutter
der Befestigungsschrauben 30 bildet.
Die Platte 23 wird noch dadurch verstärkt, daß zwisehen der dem Bügel zugewandten Seite der Kopfplatte
23 und der Außenfläche der Grundplatte 22 zwei Verstärkungswinkel 35 ?u beiden Seiten des Spunngliodc.
28 eingeschweißt sind.
Die beiden Schalelemente 1 und 2 bzw. die linden der
Randtrüger 13 und 15 werden dadurch aneinander befestigt,
daß ein Keil 36 in einen Längsschlilz 37 am Ende des Keilbolzens 28 eingeschlagen wird, der sich an die
Außenfläche des Vorsprunges 27 anlegt. Der Keil 36 wird durch eine Federklemme 38 gesichert.
Die Dicke der Verstärkungsplatte 34 ist so gewählt, daß die an ihr anliegenden Teile der Schrauben 30 bzw.
deren Schäfte nicht über die Umrisse des Ober- und Untergurtes hinausragen. Diese Teile befinden sich daher
vollständig in dem Zwischenraum zwischen der durch die Seitenflächen der Gurte 5,6 definierten Ebene
und dem Stegabschnitt 8, so daß die Schalhaut 19 ohne Zwischenlage an diesen Seitenflächen der Gurte befestigt
werden kann.
Die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung überträgt die an ihr angreifenden, bei einer Stoßverbindung
auftretenden Biegemomente und Querkräfte einwandfrei. Auch hat die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung
den Vorteil, daß ein am Kran hängendes Element leicht auf das darunter stehende aufgesetzt
werden kann. Dies wird dadurch erleichtert, daß der Bolzen sehr lang ist und beim Aufsetzen nach oben
verschoben werden kann und auch bei nicht genau in der Höhe hängendem Aufsatzelement durch Anheben
des Bolzens sehr leicht in das untere Element einzufädein ist.
Der Holzträger wird bereits im Werk mit den Bohrungen 8 versehen, ansonsten jedoch als normaler Holzträger
ohne zusätzlichen Beschlag auf der Baustelle angeliefert.
so Die Randträger mit Stoßverbindung besitzen das gleiche Systemmaß wie ein danebenstehender ungestoßener
Träger 3,4, d. h. daß die Knotenabstände mit z. B. 3! cm sind sowohl beim gestoßenen als auch beim ungestoßenen
Träger über den Stoß hinweg eingehalten.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Verbinden von aufeinander aufgestockten Schalungselementen von Betonschalungen
mit senkrecht verlaufenden, eine Schalhaut tragenden Längsträgern, die einen Ober- und einen
Untergurt aufweisen, die zumindest am Trägerenae durch einen Steg miteinander verbunden sind, wobei
die Vorrichtung die Enden zweier in Trägerlängsrichtung hintereinander angeordneter Träger aufgestockter
Schalelemente verbindet und mindestens ein in Trägerlängsrichtung wirkendes Spannglied
aufweist, dessen eines Ende über ein Zwischenstück an e;nem Steg des einen Trägers und dessen anderes
Ende über ein anderes Zwischenstück an einem Steg des anderen Trägers angreift, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Enden zumindest der an den beiden seitlichem Rändern des Schalelementes
(1,2) angeordneten Träger (13 bis 16) je ein Beschlag (20,21) an der vom Rand des Schalelementes
abgewandten Seitenfläche des Steges (8) befestigt ist, in denen ein Spannglied (28) geführt ist, und
daß auf der dem Rand des Schalelementes zugewandten Seitenfläche des Steges (8) eine mit dem
Beschlag (20,21) fest verbundene Verstärkungsplatte (34) angeordnet ist, deren Teile und Befestigungsmittel
über die Umrisse des Ober- (5) und Untergurtes (6) nicht hinausragen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannglied (28) in Langlöchern (26,
29) geführt ist, deren Achse rechtwinklig zu der Längsmittelebene der Träger (13,15) verläuft.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Beschlag (20,
21) der Vorrichtung eine an der benachbarten Seitenfläche des Steges (8) befestigte Grundplatte (22)
aufweist, an der rechtwinklig zu ihr verlaufende Aufnahmen (27) zur Abstützung und/oder Führung des
Spanngliedes (28) befestigt sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag (20, 21)
eine Kopfplatte (23) aufweist, in der sich das Ende des Spanngliedes (28) abstützt und die an der vom
Trägerende angewandten Stirnseite des Steges (8) anliegt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (22) mit der
Kopfplatte (23) verschweißt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (22)
auf ihrer dem Steg (8) abgewandten Seite einen uförmigen Verstärkungsbügel (24) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Joch (25) des Verstärkungsbügels
(24) eine Aussparung (26) zur Führung des Spanngliedes (28) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfplatte (23) einen von
dem Rand der Grundplatte nach außen abstehenden Vorsprung (27) aufweist, an dem die Enden des Ver-.siiirkungsbiigi'ls
(24) befestigt sind und der /ur Abstützung des einen lindes des Spanngliedes (28)
diem.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (22)
und die Verstärkungsplatte (34) durch den Steg (8) durchsetzende Schrauben miteinander verbunden
sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannglied
(28) als Keilbolzen ausgebildet ist
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|---|---|---|---|
| DE19833312561 DE3312561C2 (de) | 1983-04-07 | 1983-04-07 | Vorrichtung zum Verbinden von aufeinander aufgestockten Schalungselementen von Betonschalungen |
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|---|---|---|---|
| DE19833312561 DE3312561C2 (de) | 1983-04-07 | 1983-04-07 | Vorrichtung zum Verbinden von aufeinander aufgestockten Schalungselementen von Betonschalungen |
Publications (2)
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| DE3312561A1 DE3312561A1 (de) | 1984-10-18 |
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ID=6195707
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19833312561 Expired DE3312561C2 (de) | 1983-04-07 | 1983-04-07 | Vorrichtung zum Verbinden von aufeinander aufgestockten Schalungselementen von Betonschalungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3312561C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU217530U1 (ru) * | 2022-12-12 | 2023-04-04 | Александр Владимирович Белоусов | Пальцевое изделие соединения щитов опалубки |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3041370A1 (de) * | 1980-11-03 | 1982-06-09 | Emil Steidle Gmbh & Co, 7480 Sigmaringen | Holztraeger mit einem verstaerkungsvollwandsteg an den traegerenden |
-
1983
- 1983-04-07 DE DE19833312561 patent/DE3312561C2/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU217530U1 (ru) * | 2022-12-12 | 2023-04-04 | Александр Владимирович Белоусов | Пальцевое изделие соединения щитов опалубки |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3312561A1 (de) | 1984-10-18 |
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