DE3312268C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B12/00—Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area
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- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
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- B05B9/00—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour
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Description
Die Erfindung betrifft eine Farbumlaufanlage für eine im
Durchlaufverfahren arbeitende Lackieranlage mit einer Ring
leitung mit ständig umlaufendem Beschichtungsmaterial für
jedes Beschichtungsmaterial, an die eine Stichleitung mit
einem Farbventil am Ende angeschlossen ist, das in eine zum
Zerstäuber führende Farbversorgungsleitung mündet, wobei an
die Farbversorgungsleitung eine Reinigungsvorrichtung und
an den Zerstäuber über ein Sperrventil eine Rücklaufleitung
angeschlossen ist.
Aus der DE-OS 15 77 696 ist bereits eine Sprühvorrichtung
bekannt, bei der aus einem einzigen Zerstäuber wahlweise
mehrere Beschichtungsmaterialien ausgesprüht werden können.
Der Zerstäuber muß daher nach jeder Sprühperiode gereinigt
werden. Um diese Sprühperioden abzukürzen, wird dabei vorge
schlagen, während der Reinigung den Druck zu erhöhen. Dies
wird durch ein steuerbares Luftdrucksystem erreicht, wozu
eine Reihe von Druckreglern vorgesehen ist, die aufeinander
abgestimmt sein müssen. Dies setzt eine umfangreiche pneuma
tische Regelanlage voraus. Bekannt aus der DE-PS 31 45 930
ist es auch, während der Lösemittelreinigung die Rotations
geschwindigkeit einer Zentrifugalpumpe zu erhöhen, um die
Spülzeit zu reduzieren. Mit diesen Maßnahmen ist aber nicht
gewährleistet, daß die Menge der auszuspülenden Farbflüssig
keit minimal ist. Nachteilig ist dabei immer noch, daß die
Farbmenge in der Stichleitung zwischen Ringleitung und Zer
stäuberventil zwischen aufeinanderfolgenden Zerstäuberperio
den in Ruhe ist. Je nach Länge dieser Zeitspanne kann sich
dabei das Beschichtungsmaterial entmischen bzw. absetzen.
Dieses Beschichtungsmaterial ist für den nachfolgenden Farb
auftrag nicht mehr brauchbar und muß daher vor dem Sprühvor
gang in aufwendiger Weise entfernt werden, um Lackierfehler
zu vermeiden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Farbumlaufanlage so
zu verbessern, daß Lackierfehler nach einer Zerstäuberpause
vermieden werden.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst, daß
an die Farbkammer des Farbventils eine Umlaufleitung ange
schlossen ist, die in die Ringleitung mündet, durch ein Um
laufventil absperrbar ist und eine Pumpe aufweist, wobei
Pumpe und Umlaufventil periodisch zusammen einschaltbar
sind.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbeson
dere darin, daß durch die unmittelbar an das Farbventil an
geschlossene Umlaufleitung die gesamte Stichleitung bei Be
darf, z. B. periodisch, durchgespült werden kann. Dieser Spül
vorgang erfolgt unabhängig von der jeweiligen Einstellung
bzw. dem gerade ablaufenden Lackiervorgang. Die Stichleitung
kann so immer mit frischen, homogenen und somit für einen
anschließenden Lackiervorgang geeignetem Beschichtungsmate
rial gefüllt gehalten werden. Die Farbumlaufanlage gem. der
Erfindung garantiert daher ein immer gleichmäßiges gutes
Lackierergebnis und schließt Fehllackierungen und damit Re
klamationen aus. Gleichzeitig werden durch einen Reinigungs
vorgang entstehende Verluste an Beschichtungsmaterial auf
ein Minimum reduziert.
Weitere Merkmale der Erfindung sind den Unteransprüchen zu
entnehmen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 die schematische Darstellung der Grundausführung
der Farbumlaufanlage;
Fig. 2 eine erweiterte Ausführung der Farbumlaufanlage.
Die Lackieranlage zum Besprühen von Gegenständen, wie z. B.
von Karosserien von Kraftfahrzeugen, im Durchlaufbetrieb weist
für jedes Beschichtungsmaterial eine Ringleitung 1 auf, in der
das Farbmittel, Lackiermittel o. dgl., im folgenen Beschich
tungsmaterial genannt, ständig unter Druck umgepumpt wird. Aus
dieser Ringleitung 1 zweigt mindestens eine Stichleitung 2 ab,
an deren Ende ein Farbventil 3 angeordnet ist. Von letzterem
führt eine Farbversorgungsleitung 4 zu einem in der Sprühkam
mer angeordneten Zerstäuber 5, an dem der zu besprühende Gegen
stand vorbeigeführt wird. An das eingangsseitige Ende der Farb
versorgungsleitung 4 ist eine Reinigungsvorrichtung in Gestalt
eines Verdünnungsventils 6 mit Zuleitung 7 und davor ein Druck
luftventil 8 mit entsprechender Zuleitung 9 angeschlossen. Der
Reinigungsvorrichtung 6 bis 9 ist eine an den Zerstäuber 5 an
geschlossene Rücklaufleitung 10 mit einem Sperrventil 11 zuge
ordnet.
Zur Erzielung eines weiteren Umlaufs des Beschichtungsmaterials
ist an die Farbkammer des Farbventils 3 eine Umlaufleitung 12
angeschlossen, die endseitig in die Ringleitung 1 mündet und in
der eine Pumpe 13, insbesondere eine Zahnradpumpe, und ein Um
laufventil 14 eingebaut sind. Dabei ist der Ausdruck Umlaufven
til lediglich zur leichteren Unterscheidung gegenüber anderen
in der Anlage befindlichen Ventilen gewählt worden und bedeutet
lediglich, daß sich dieses Ventil (bzw. diese Ventile) in der
Umlaufleitung angeordnet ist (sind). Die Pumpe 13 ist vorzugs
weise drehzahlregelbar ausgebildet.
In der Ruhestellung sind alle Ventile 3, 6, 8, 11 und 14 geschlos
sen, und die Pumpe 13 ist ausgeschaltet. In der Ringleitung 1
ist unter Druck der ständige Umlauf des Beschichtungsmaterials
vorhanden. Soll nun ein Gegenstand besprüht werden, dann wird
das Farbventil 3 geöffnet, und das Beschichtungsmaterial strömt
durch die Stichleitung 2, das Farbventil 3, die Farbversorgungs
leitung 4 und den Zerstäuber 5 nach außen auf den zu besprühen
den Gegenstand. Nach Ablauf der voreingestellten Sprühzeit wird
das Farbventil 3 geschlossen, der Sprühvorgang ist beendet. Zum
Reinigen der Farbversorgungsleitung 4 und des Zerstäubers 5 wer
den jetzt das Druckluftventil 8 und das Verdünnungsventil 6 sowie
das Rücklaufventil 11 eingeschaltet. Dadurch strömt ein eventuell
pulsierender druckluftbetriebener Verdünnungsstrom durch
die Farbversorgungsleitung 4 und den Zerstäuber 5 und fördert
das vorhandene Beschichtungsmaterial durch die Rücklauflei
tung 10 zurück zur Aufbereitung.
Wird das Beschichtungsmaterial ein von der Zusammensetzung
abhängige Zeitspanne nicht benötigt oder steht ein vorge
planter Beschichtungsvorgang bevor, dann wird das Umlaufven
til 14 durch Einschalten geöffnet und zugleich auch die Pum
pe 13 eingeschaltet. Dadurch wird ein Umlauf des Beschich
tungsmaterials durch die Stichleitung 2, die Farbkammer des
Farbventils 3 und die Umlaufleitung 12 zurück in die Ring
leitung 1 erzeugt. Die Pumpe 13 läuft etwa solange, bis die
drei- bis vierfache Menge des in der Stichleitung 2 und der
Umlaufleitung 12 enthaltenen Beschichtungsmaterials umge
wälzt ist. Dann werden Pumpe 13 und Umlaufventil 14 ausge
schaltet. Das System ist für einen neuen Beschichtungsvor
gang vorbereitet.
Es ist erkennbar, daß für jedes Beschichtungsmaterial eine
Umlaufanlage gem. der Fig. 1 vorhanden sein kann. Um den kon
struktiven Aufwand zu reduzieren, ist eine Umlaufanlage gem.
Fig. 2 möglich. Angedeutet sind hier drei Ringleitungen 1, 1′
und 1′′, an die Stichleitungen 2, 2′ und 2′′ angeschlossen
sind. Am Ende jeder Stichleitung 2, 2′ und 2′′ ist ein Farb
ventil 3, 3′ und 3′′ angeordnet, die gemeinsam in eine Farb
versorgungsleitung 4 münden, die wiederum mit dem Zerstäuber
5 verbunden ist. Zum Reinigen der Farbversorgungsleitung 4
ist die Reinigungsvorrichtung mit dem Verdünnungsventil 6
und dem Druckluftventil 8 vorgesehen, während vom Zerstäuber
5 die Rücklaufleitung 10 mit dem Sperrventil 11 wegführt.
Jedes Farbventil 3, 3′ und 3′′ ist über eine erste Umlauf
leitung 121, 122 und 123 mit einem ersten Umlaufventil 141,
142 und 143 verbunden. Diese münden gemeinsam in die Saug
seite einer Zwischenleitung 15, in der die Pumpe 13 angeord
net ist. Im Druckbereich der Zwischenleitung 15 sind zweite
Umlaufventile 141′, 142′ und 143′ angeschlossen, die durch
zweite Umlaufleitungen 121′, 122′ und 123′ mit der zugeord
neten Ringleitung 1, 1′ und 1′′ verbunden sind. An einem
Ende der Zwischenleitung 15 ist eine Reinigungsvorrichtung
in beschriebener Weise mit einem Druckluftventil 8′ einschließ
lich Druckluftleitung 9′ und einem Verdünnungsventil 6′ mit
Zuleitung 7′ und am anderen Ende der Zwischenleitung 15 eine
Rücklaufleitung 17 mit einem Sperrventil 16 vorgesehen.
Die Funktionsweise der Lackieranlage entspricht der oben
beschriebenen. Soll eines der Beschichtungsmaterialien nach
entsprechend langer Ruhezeit bzw. vor einem Sprühvorgang um
gepumpt werden, dann werden die jeweils zugeordneten ersten
und zweiten Umlaufventile, wie z. B. 141-141′ oder 142-
142′ oder 143-143′ bei gleichzeitigem Einschalten der Pum
pe 13 geöffnet, so daß durch die Stichleitungen 2, 2′ oder 2′′,
die Farbventile 3, 3′ oder 3′′, die ersten und zweiten Umlauf
leitungen 121-121′ oder 122-122′ oder 123-123′ sowie
die Zwischenleitung 15 das Beschichtungsmaterial während der
vorprogrammierten Zeitspanne fließt. Nach jedem Umlaufvor
gang wird nach Schließen der genannten Ventile die Zwischen
leitung 15 durch Einschalten der Reinigungsvorrichtung 8′
und 9′ sowie durch gleichzeitiges Öffnen des Sperrventils
16 gereinigt.
Die einzelnen Umlaufvorgänge einschließlich der anschlie
ßenden Reinigung können manuell eingegeben werden, sind
aber vorzugsweise in einer Programmsteuerung gespeichert
und laufen periodisch automatisch ab. Zu diesem Zweck ist
eine Zeitadditionseinrichtung vorgesehen, in der für jedes
Beschichtungsmaterial die Pausen ermittelt werden, um nach
Ablauf der Pause einen Umlaufvorgang einzuschalten.
Es ist ferner selbstverständlich, daß an eine Stichleitung
2, 2′ und 2′′ mehrere Farbventile 3, 3′ und 3′′ angeschlos
sen sein können, die wiederum gemeinsam an eine Umlauflei
tung 12 gem. Fig. 1 oder eine erste und zweite Umlaufleitung
121 und 121′, 122 und 122′ usw. angeschlossen sind. Selbst
verständlich ist jeder Serie von Farbventilen 3, 3′ und 3′′
ein Zerstäuber 5 nachgeordnet, dessen vorgeschaltete Farb
versorgungsleitung 4 mit einer Reinigungsvorrichtung 6, 8
und dessen nachgeschaltete Rücklaufleitung 10 mit einem
Rücklaufventil 11 ausgestattet ist.
Claims (3)
1. Farbumlaufanlage für eine im Durchlaufverfahren arbei
tende Lackieranlage mit einer Ringleitung mit ständig
umlaufendem Beschichtungsmaterial für jedes Beschich
tungsmaterial, an die eine Stichleitung mit einem Farb
ventil am Ende angeschlossen ist, das in eine zum Zer
stäuber führende Farbversorgungsleitung mündet, wobei an
die Farbversorgungsleitung eine Reinigungsvorrichtung
und an den Zerstäuber über ein Sperrventil eine Rücklauf
leitung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
an die Farbkammer des Farbventils (3, 3′, 3′′ . . .) eine
Umlaufleitung (12) angeschlossenist, die in die Ring
leitung (1, 1′, 1′′ . . .) mündet, durch ein Umlaufventil
(14) absperrbar ist und eine Pumpe (13) aufweist, wobei
Pumpe (13) und Umlaufventil (14) periodisch zusammen
einschaltbar sind.
2. Farbumlaufanlage nach Anspruch 1, bei der mehrere Be
schichtungsmaterialien mit einer entsprechenden An
zahl von Farbventilen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß an jedes Farbventil (3, 3′, 3′′,. . .) je eine erste Umlauf
leitung (121, 122, 123,. . .) mit einem ersten Umlaufventil (141,
142, 143,. . .) angeschlossen ist, das in eine die Pumpe (13) ent
haltende Zwischenleitung (15) mündet, an die jeweils ein zwei
tes Umlaufventil (141′, 142′, 143′,. . .) mit einer zweiten mit
der Ringleitung (1, 1′, 1′′,. . .) verbundenen Umlaufleitung (121′,
122′, 123′,. . .) angeschlossen ist, wobei die Pumpe (13) mit dem
jeweils einander zugeordneten ersten und zweiten Umlaufventil
(141, 141′, 142, 142′, 143, 143′,. . .) periodisch einschaltbar
ist, daß die Zwischenleitung (15) als Durchlaufleitung ausgebil
det ist, an deren Eingang eine druckluftbetriebene Reinigungs
vorrichtung (6′, 8′) und an deren Auslauf ein Sperrventil (16)
mit einer Rücklaufleitung (17) angeschlossen ist, und daß im
Saugbereich der Pumpe (13) der Zwischenleitung (15) die ersten
Umlaufventile (141, 142, 143,. . .) und im Druckbereich die zwei
ten Umlaufventile (141′, 142, 143′,. . .) angeschlossen sind.
3. Farbumlaufanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Pumpe (13) als Zahnradpumpe,
vorzugsweise drehzahlregulierbar, ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3312268A DE3312268A1 (de) | 1983-04-05 | 1983-04-05 | Farbumlaufanlage fuer eine lackieranlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3312268A DE3312268A1 (de) | 1983-04-05 | 1983-04-05 | Farbumlaufanlage fuer eine lackieranlage |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3312268A1 DE3312268A1 (de) | 1984-10-11 |
| DE3312268C2 true DE3312268C2 (de) | 1990-10-04 |
Family
ID=6195524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3312268A Granted DE3312268A1 (de) | 1983-04-05 | 1983-04-05 | Farbumlaufanlage fuer eine lackieranlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3312268A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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1983
- 1983-04-05 DE DE3312268A patent/DE3312268A1/de active Granted
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Also Published As
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|---|---|
| DE3312268A1 (de) | 1984-10-11 |
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|---|---|---|---|
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