DE3311968C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum
Einstellen des Zündzeitpunktes einer
Verbrennungskraftmaschine gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Bei Verbrennungskraftmaschinen von Kraftfahrzeugen wurden
zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und zur
Verbesserung der Leistung in den letzten Jahren häufig
Turboaufladesysteme verwendet, wodurch jedoch die Maschine
in aufgeladenem Bereich aufgrund der Anpassung des Systems
stärker zum Klopfen neigt. Um dieses Klopfen zu vermeiden
ist es ausreichend, den Zündzeitpunkt entsprechend
einzustellen.
Aus US 42 69 155 ist ein Steuerungssystem für den
Zündzeitpunkt einer Verbrennungskraftmaschine bekannt, das
neben Fühlern für die Belastung, die Drehzahl und einen
Übergangszustand der Verbrennungskraftmaschine, auch einen
Fühler für die Erfassung des Klopfens aufweist. Ferner
umfaßt das Steuerungssystem eine Einrichtung zur Erzeugung
eines den Zündzeitpunkt steuernden Signals in Abhängigkeit
von den Ausgangssignalen der Fühler. Um Steuerungsvorgaben
auch unmittelbar nach dem Starten des Verbrennungsmotors
bereitstellen zu können, ist bei dem Steuerungssystem
ferner eine Speichereinrichtung vorgesehen, in der
Bezugsregelwerte für bestimmte Belastungs- und
Drehzahlbereiche der Verbrennungskraftmaschine
nicht-flüchtig gespeichert werden. Zur Anpassung der
Bezugsregelwerte an veränderte Bedingungen ist die
Einrichtung zur Erzeugung des Zündzeitpunktsignals
ausgestattet mit einer Einheit zur Berichtigung des aus
dem Speicher ausgelesenen Bezugsregelwertes auf der
Grundlage des erfaßten Klopfens und ferner zum Speichern
des berichtigten Bezugsregelwertes anstelle des
ausgelesenen Bezugsregelwertes.
Auch aus DE-OS 29 30 540 ist ein Steuerungssystem zur
Unterdrückung von Klopferscheinungen einer
Verbrennungskraftmaschine bekannt, das in Abhängigkeit von
der Drehzahl und der Last und unter Erfassung des
Auftretens eines Klopfsignals den Zündwinkel ändert. Das
beschriebene System führt selbständig eine Adaption der
Steuerkurve für den Zündwinkel im Hinblick auf die jeweils
vorliegenden Verältnisse durch, indem jeweils die
Klopfgrenze bestimmt und gespeichert wird. Auch bei diesem
System wird, wie bei dem eingangs beschriebenen
Steuersystem die Steuerkurve individuell an die jeweilige
Brennkraftmaschine angepaßt, so daß nach einer sehr kurzen
Betriebszeit eine adaptierte Steuerkurve vorliegt. Jedoch
wird bei dieser Zündzeitpunktregelung vorgeschlagen, die
Speicherung der Korrektursignale in bestimmten Abständen
wieder vollständig aufzuheben.
Um eine Zündzeitpunktregelung auch in den
Drehzahlbereichen durchzuführen, die die Signale des
Klopffühlers schwer erfassen lassen, wird in
DE 30 27 532 A1 vorgeschlagen, Korrektursignale nur in
einem festen oder wandernden Drehzahlbereich zu erfassen
und die Korrektursignale für andere Drehzahlbereiche nach
einem gespeicherten Zusammenhang zu bestimmen. Bei dieser
vorgeschriebenen Zündzeitpunktsteuerung handelt es sich um
eine weitere Ausgestaltung der aus DE 29 30 540 A1
bekannten Anordnung.
Auch aus DE 30 11 332 A1 ist eine weitere Ausgestaltung
bekannt, wonach durch bestimmte Temperatursignale die
Speicherung
neuer Korrekturwerte eingeleitet wird, wenn sich die
Temperatur der Verbrennungskraftmaschine gegenüber ihrem
Wert zur Zeit der Gewinnung der gespeicherten
Korrekturwerte um einen vorgegebenen Betrag geändert hat.
Dadurch wird dem Umstand Rechnung getragen, daß die
Klopfgrenze, d. h. derjenige Wert des Zündwinkels, bei dem
Klopfen auftritt, abhängt von der Temperatur der
Brennkraftmaschine. Auf diese Weise werden Übergänge
zwischen unterschiedlichen Fahrzuständen über lange
Zeiträume hinweg erfaßt und die Gewinnung neuer
Korrekturwerte veranlaßt.
Bei den bekannten Vorrichtungen wird, wenn die
gespeicherten Korrekturwerte durch neu ermittelte
Korrekturwerte ersetzt werden, die neuen Korrekturwerte
aus dem momentanen Betriebszustand der
Verbrennungskraftmaschine abgeleitet und auf geeignete
Weise abgespeichert. Die ersetzten Werte werden, etwa bei
erneutem Starten der Maschine ohne weiteres als
Bezugsregelwerte herangezogen, ohne daß gewährleistet ist,
daß die zuletzt gespeicherten Werte geeignete und
realistische Bezugsgrößen sind.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Vorrichtung zum Einstellen des Zündzeitpunktes einer
Verbrennungskraftmaschine mit dem Oberbegriff des
geltenden Anspruchs 1 angegebenen Art derart
weiterzubilden, daß bei der Berücksichtigung der
Bezugsregelwerte nicht geeignete Fahrzustände der
Brennkraftmaschine ausgeschlossen werden.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung der
eingangs genannten Art, die ferner die Merkmale des
Kennzeichens des Patentanspruchs 1 aufweist. Vorteilhafte
Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird erreicht, daß
nur Werte, die während geeigneter Fahrzustände der
Brennkraftmaschine ermittelt werden, zur
Ersetzung der gespeicherten Bezugsregelwerte herangezogen
werden und daß während der Übergangszustände der
Brennkraftmaschine geeignete Zündzeitpunktsignale
bereitgestellt werden, die auf der Basis der ausgelesenen
Bezugsregelwerte im Hinblick auf den Übergangszustand
berichtigt sind.
Dadurch wird auch während der Übergangszustände eine
rasche und genaue Unterdrückung des Klopfens erzielt.
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind in
der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Vorrichtung zum
Einstellen des Zündzeitpunktes für eine
Verbrennungskraftmaschine;
Fig. 2 ein Diagramm zur Darstellung eines im Speicher
von Fig. 1 gespeicherten Bezugssteuersignals;
Fig. 3a bis 3d, Fig. 4a bis 4d und Fig. 5a bis 5d
Diagramme zur Darstellung der Wellenform eines
am Ausgang einer Schaltkreiskomponente
erscheinenden Signals;
Fig. 6 ein Blockschaltbild einer weiteren Vorrichtung
zur Zündzeitpunkteinstellung;
Fig. 7a bis 7f
Diagramme zur Darstellung der Wellenform eines
am Punkt in der Ausführungsform von Fig. 6
erscheinenden Signals;
Fig. 8 ein Diagramm zur Darstellung einer Kennlinie
eines in Fig. 6 gezeigten Speichers;
Fig. 9 ein Diagramm zur Darstellung einer
Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung;
Fig. 10 und 12
Diagramme zur Darstellung eines Schaltkreises
zur Erfassung des Klopfens im einzelnen;
Fig. 11a bis 11c und Fig. 13a bis 13d
Zeitdiagramme für die Beschreibung der Fig. 10
und 12;
Fig. 14 und 15
Kennlinien zur Darstellung der Ausgangsphasen
kennlinien einer Signalerzeugungseinrichtung;
Fig. 16 ein Diagramm zur Darstellung einer
Verzögerungswinkelkennlinie eines Zündabschnitts;
Fig. 17 und 18
schematische Diagramme zur Darstellung eines
Verzögerungswertspeichers;
Fig. 19 ein Blockdiagramm zur Darstellung der
erfindungsgemäßen Vorrichtung im gewöhnlichen
Zustand;
Fig. 20a bis 20e
Zeitkarten zur Beschreibung der Fig. 19;
Fig. 21 ein Blockdiagramm zur Darstellung der
erfindungsgemäßen Vorrichtung in einem
Übergangszustand;
Fig. 22a bis 22g
Zeitkarten zur Beschreibung der Fig. 21;
Fig. 23 ein Blockdiagramm einer weiteren Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung im
gewöhnlichen Zustand; und
Fig. 24 ein Blockdiagramm zur Darstellung der weiteren
Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung in einem Übergangszustand.
Das Klopfen kann aus verschiedenen eingangs beschriebenen
Gründen bewirkt werden. Im folgenden soll jedoch der Fall
einer Zündzeitpunktssteuerung beschrieben werden, der in
der Praxis am häufigsten auftritt.
In Fig. 1 ist ein Zündsignalgenerator 1 zur Erzeugung
eines Bezugszündsignals entsprechend der Drehzahl der
Maschine darsgestellt. Weiter ist ein Wellenformformer 2
vorgesehen, der das Bezugszündsignal des
Zündsignalgenerators 1 aufnimmt, um die Wellenform zu
formen und den geschlossenen Winkel zu regeln, um dadurch
einen Zündimpuls gewünschter Breite zu erzeugen. Weiter ist
ein Phasenverschieber 3 zur Phasenverschiebung des
Zündimpulses von dem Wellenformformer 2 vorgesehen, um die
Verzögerungsseite entsprechend einem Steuersignal von
einem später zu beschreibenden Rechner 11 zu formen und
den phasenverschobenen Zündimpuls zu erzeugen. Ein
Schaltkreis 4 dient zur Regelung der Energieversorgung
einer Zündspule in Abhängigkeit des von dem
Phasenverschieber 3 kommenden Zündimpulses. An der
Verbrennungskraftmaschine ist zur Erfassung der
Vibrationsbeschleunigung der Maschine ein
Beschleunigungsfühler 6 angebracht. Ein Klopffühler 7
dient zur Selektion der Klopfkomponente, die entsprechend
dem Klopfen der Maschine erzeugt wird, von dem erfaßten
Ausgang des Beschleunigungsfühlers 6, um dadurch ein
Klopfsignal mit einem Pegel zu erzeugen, der der
Intensität des Klopfens entspricht. Ein Druckfühler 8
dient zur Erfassung des Drucks im Ansaugrohr der
Verbrennungskraftmaschine zur Erzeugung eines dem Druck
entsprechenden Drucksignals. Zur Umwandlung der
entsprechenden Ausgänge des oben erwähnten Klopffühlers 7
und des Druckfühlers 8 in digitale Werte entsprechend
ihrer Pegel ist ein AD-Wandler 9 vorgesehen. Ein
Wellenformformer 10 dient zur Aufnahme der
Wellenformspannung am Antriebsanschluß der Zündspule 5, um
einen vorbestimmten Zeitimpuls dem Klopffühler 7 und dem
Rechner 11 zuzuführen. Dieser Rechner 11 bestimmt sowohl
den Laufzustand der Maschine aus dem Ausgang des
Druckfühlers 8, der über den AD-Wandler 9 zugeführt wird,
und aus dem Ausgang des Wellenformformers 10 und der
Klopfintensität vom Ausgang des Wellenformformers 10 und
der Klopfintensität vom Ausgang des Klopffühlers 7, der
durch den AD-Wandler 10 zugeführt wird, und bestimmt
weiter ein Bezugsregelsignal aus einem später zu
beschreibenden Speicher 12, wodurch ein Regelsignal
erzeugt wird. Dieser Speicher 12 wird mittels des Rechners
11 gesteuert, um in ihm das Bezugsregelsignal zu speichern.
Fig. 2 stellt das im Speicher 12 gespeicherte Bezugs
regelsignal dar. Die Fig. 3, 4 und 5 sind Diagramme
zur Darstellung der Betriebswellenformen der entsprechen
den Teile in Fig. 1.
Zuerst soll die Arbeitsweise einer Zündeinheit, bestehend
aus den Komponenten vom Zündsignalerzeuger 1 bis zur
Zündspule 5 beschrieben werden. Der Zündsignalerzeuger
1 erzeugt ein Zündsignal entsprechend der Drehzahl der
Verbrennungskraftmaschine, der Wellenformformer 2 formt
die Wellenform und steuert den Schließwinkel des oben
erwähnten Zündsignals zur Erzeugung eines Zündimpulses
gewünschter Breite. Dieser Zündimpuls wird durch den
Phasenverschieber 3 zum Schaltkreis 4 regelt, so daß
dieser Schaltkreis 4 die Energieversorgung zur Zündspule
5 in Abhängigkeit dieses Zündimpulses sicherstellt. Wenn
die Energieversorgung zur Zündspule 5 unterbrochen wird,
wird eine Zündspannung erzeugt, mittels der die Ver
brennungskraftmaschine gezündet wird und läuft.
Der Druckfühler 8 erfaßt den Druck im Ansaugrohr der
Verbrennungskraftmaschine, um ein Drucksignal entsprechend
dem erfaßten Druck zu erzeugen. Das Drucksignal wird
mittels des AD-Wandlers 9 in einen digitalen Wert umge
wandelt, der als ein dem Lastzustand der Verbrennungs
kraftmaschine entsprechendes Signal dem Rechner 11 zuge
führt wird. Da der Druck im Ansaugrohr der Verbrennungs
kraftmaschine sich stark mit dem Lastzustand der Maschine
ändert, kann der Lastzustand der Maschine vom Pegel des
Drucksignals, das von dem Druckfühler 8 durch Erfassen
des Drucks im Ansaugrohr erzeugt wird, bestimmt werden.
Der Wellenformformer 10 arbeitet entsprechend der Spannung
am Antriebsanschluß der Zündspule 5, um einen Impuls
konstanter Dauer bei dem Zündzeitpunkt zu erzeugen.
Zur Erfassung der Vibrationen der Maschine zu allen
Zeiten ist der Beschleunigungsfühler 6 an der Ver
brennungskraftmaschine angeordnet. Der mittels des Be
schleunigungsfühlers 6 erfaßte Ausgang besteht in einer
überlagerten Form aus einem Geräuschsignal (z. B. dem,
das entsprechend der Arbeit der Ventile erfaßt wird)
infolge des mechanischen Geräuschs, das aufgrund des Be
triebs der Maschine erzeugt wird, und einer Klopfkompo
nente infolge der Vibrationen aufgrund des Klopfens.
Der Klopffühler 7 selektiert ein Klopfsignal von dem er
faßten Ausgang, der von dem oben erwähnten Beschleunigungs
fühler 6 kommt, um ein Klopfsignal mit einem Pegel ent
sprechend der Klopfstärke zu erzeugen. Dieses Klopfsignal
wird mittels des A/D-Wandlers 9 in ein digitales Signal
umgewandelt und dem Rechner 11 zugeführt. Andererseits
wird der Ausgang des oben erwähnten Klopffühlers 7 mittels
des Impulses konstanter Dauer von dem Wellenformformer 10
zurückgestellt. Der Rechner 11 bestimmt sowohl den Last
zustand der Maschine aus dem Drucksignal, das vom Druck
fühler 8 über den A/D-Wandler 9 zugeführt wird, und der
Drehzahl der Maschine aus der Dauer des Impulses konstanter
Dauer von dem Wellenformformer 10, um dadurch den Laufzu
stand der Maschine aus diesen Daten zu bestimmen. Der
Rechner 11 erfaßt weiter das Auftreten des Klopfens aus
dem Klopfsignal, das von dem Klopffühler 7 über den A/D-
Wandler 9 zugeführt wird.
Wenn nun in der Verbrennungskraftmaschine ein Klopfen auf
tritt, bestimmt der Rechner 11 den Laufzustand der Ver
brennungskraftmaschine sowohl aus dem Drucksignal von dem
Druckfühler 8 und dem Impuls konstanter Dauer von dem
Wellenformformer 10 und bewirkt, daß das Klopfsignal, das
von dem Klopffühler 7 kommt und dem Pegel des oben erwähn
ten Klopfens entspricht anfänglich in den Speicher 12 als Bezugssi
gnal bei dem oben erwähnten Laufzustand gespeichert wird. Bei
den entsprechenden Laufzuständen, bei denen in der
Verbrennungskraftmaschine das Klopfen auftritt, werden die
den oben erwähnten Laufzuständen entsprechenden
Klopfsignale in dem Speicher 12 gespeichert, wodurch eine
Tabelle von Bezugssteuersignalen entsprechend den
entsprechenden Laufzuständen ausgebildet wird.
Fig. 2 stellt ein Beispiel der zweidimensionalen Tabelle
der gespeicherten Zustände (d. h. den Inhalt des Speichers
12) der Bezugssteuersignale dar, die den entsprechenden
oben erwähnten Laufzuständen entsprechen. Hier wird der
Laufzustand durch die Belastungen und die Drehzahl der
Verbrennungskraftmaschine bestimmt, wobei die Drehzahl
beispielsweise in N0 bis N4 und die Belastung von L0
bis L4 unterteilt sind. Für den Drehzahlbereich N2 bis
N3 werden beispielsweise die Bezugssteuersignale als
VR1 bei dem Laufzustand der Belastung L0 bis L1, als
VR2 bei dem Laufzustand der Belastung L1 bis L2, und
als VR3 bei dem Laufzustand der Belastung L2 bis L3
angezeigt. Die Bezugssteuersignale werden weiter in der
Folge von VR1, VR2 und VR3 entsprechend der
Steigerung der Belastung gesteigert.
Die oben erwähnten Belastungsbereiche für die Speicherung
der Bezugssteuersignale sind auf die Zone begrenzt, in der
das Klopfen in der Verbrennungskraftmaschine auftritt, so
daß die Speicherkapazität des Speichers 12 vermindert
werden kann, wodurch die Leistung des Speichers 12
gesteigert wird.
Im folgenden sollen die Wellenformen gemäß Fig. 3, 4 und 5
beschrieben werden.
In den Wellenformdiagrammen zeigt (A) den Ausgang des
Wellenformformers 2, der Buchstabe (B) den Ausgang des
Klopffühlers 7, der Buchstabe (C) den Ausgang des Rechners
11, und der Buchstabe (D) den Ausgang des Phasenverschie
bers 3.
Fig. 3 stellt den Fall dar, in dem kein Klopfen in der
Verbrennungskraftmaschine auftritt.
Da in diesem Fall kein Klopfen auftritt, nimmt weder
der Ausgang des Klopffühlers 7 ((B) in Fig. 3) noch der
Ausgang des Rechners 11 ((C) in Fig. 3) irgendeinen Wert an. Hierdurch
wird am Phasenverschieber 3 keine Phasenverschiebungsregelung
durchgeführt, so daß ein Zündimpuls ((D) in Fig. 3) in
Phase mit dem Zündimpuls ((A) in Fig. 3) des Ausgangs
des Wellenformformers 2 dem Schaltkreis 4 zugeführt wird.
Dieser Schaltkreis 4 führt in Abhängigkeit dieses Zünd
impulses weiter Energie der Zündspule 5 zu.
Hierdurch wird die Energiezuführung zur Zündspule 5 bei
den Bezugszeiten t1 und t2 unterbrochen, so daß die Zünd
spannung erzeugt wird.
Fig. 4 ist ein Diagramm der Wellenformen bei dem Betriebs
zustand, bei dem die Klopfregelung erforderlich ist. In
diesem Fall gelangt nach der Zündung beim Zeitpunkt t3
der Betriebszustand in einen Betriebszustand, der eine
Klopfregelung erfordert, und der Rechner 11 bestimmt diesen
Betriebszustand aus dem Pegel des Drucksignals, das von
dem Druckfühler 8 über den AD-Wandler 9 zugeführt wird
und aus der Dauer des Impulses konstanter Dauer, der
von dem Wellenformformer 10 zugeführt wird, so daß er
ein Bezugssteuersignal VR4 (wie mit (C) in Fig. 4 gezeigt)
entsprechend diesem Betriebszustand aus dem Speicher 12
ausliest. In Abhängigkeit dieses Bezugssteuersignals VR4,
erzeugt der Phasenverschieber 3 einen solchen Zündimpuls
(wie mit (D) in Fig. 4 gezeigt), der mittels Phasenver
schiebung des Zündimpulses (wie mit (A) in Fig. 4 gezeigt)
von dem Wellenformformer 2 um einen Winkel R1 zu einer
Verzögerungsseite hin vorbereitet wird. In Abhängigkeit
dieses Zündimpulses (D) regelt der Schaltkreis 4 die Ener
gieversorgung der Zündspule 5, so daß die Zündung
erzeugt wird, um die Verbrennungskraftmaschine bei den
Zündzeitpunkten t5 und t7 zu betreiben, die um den ent
sprechenden Winkel R1 von den Bezugszündzeitpunkten t4
und t6 verzögert sind. Hierdurch läuft die Verbrennungs
kraftmaschine ohne Klopfen.
Fig. 5 ist ein Diagramm zur Darstellung des Falles, bei
dem die Verbrennungszustände mehr oder weniger zwischen
den Zylindern unterschiedlich sind, so daß die Regelung
mittels des Bezugsregelsignals in Fig. 4 mehr oder
weniger kurz wird.
Unmittelbar nach einem Zündzeitpunkt t8 erfaßt der Rechner
11 die Belastung bzw. die Drehzahl der Maschine,
vom Pegel des Drucksignals von dem Druckfühler 8 und von
der Dauer des Impulses konstanter Dauer von dem Wellen
formfomer 10 und liest das Bezugsregelsignal entsprechend
diesem Betriebszustand aus dem Speicher 12 aus, so daß
er ein Regelsignal VR5 (wie bei (C) in Fig. 5 dargestellt)
erzeugt. In Abhängigkeit von diesem Regelsignal VR5 er
zeugt der Phasenverschieber 3 einen Zündimpuls,
(dargestellt in (D) in Fig. 5), wie er durch Phasenverschie
bung des Zündimpulses (wie in (A) in Fig. 5 dargestellt)
der vom Wellenformformer 2 um einen Winkel R2 zur ver
zögerten Seite kommt, wird.
In Abhängigkeit dieses Zündimpulses (D) liefert der
Schaltkreis 4 Energie zur Zündspule 5, so daß die Zünd
spannung erzeugt wird, um die Maschine bei einem Zünd
zeitpunkt t10 zu betreiben, der um R2 von einem Bezugs
zündzeitpunkt t9 verzögert ist.
Im Fall, daß der Verbrennungszustand leicht schwankt,
wird jedoch von dem Klopffühler 7 ein Klopfsignal K
erzeugt, unabhängig davon, daß die Zündung bei dem
Zündzeitpunkt t10 um den oben erwähnten Winkel R2 ver
zögert ist, so daß Klopfen bei einem geringen Pegel
weiter bewirkt wird. In Abhängigkeit dieses Klopfsignals
K erzeugt der Rechner 11 ein Steuersignal VR6, das durch
Hinzufügen einer Korrektur entsprechend dem Pegel des oben
erwähnten Regelsignals VR5 vorbereitet wird. Hierdurch
wird eine darauffolgende Zündung mit einer Korrektur
bei einem Zündzeitpunkt t12 bewirkt, der um einen Winkel
R3 von einem Bezugszündzeitpunkt t11 verzögert ist, so
daß das Klopfen ausreichend unterdrückt werden kann.
Der Winkel R3 ist somit größer als der Winkel R2 und der
Unterschied dazwischen, d. h. der Korrekturwinkel
wird durch (R3-R2) ausgedrückt, wobei dieser Ausdruck
dem Pegel des Klopfsignals K entspricht. Der Wert VR6
kann zum erneuern des Speichers verwendet werden.
Der oben erwähnte Speicher 12 wird gewöhnlich zur Speiche
rung mehrerer Daten in einem Speicher verwendet. Der
Speicher 12 muß deshalb so ausgelegt sein, daß seine Speicher
kapazität so klein wie möglich ist, so daß er mit einer
geringen Kapazität arbeiten kann. Aus der obigen Beschrei
bung der Betriebsweisen ist ersichtlich, daß der Speicher
12 nur zur Speicherung der Betriebszustände dient, in
denen ein Klopfen in der Maschine auftritt.
Da das Klopfen gewöhnlich in Verbindung mit der Belastung
der Maschine auftritt, ist der oben erwähnte Speicher 12
so begrenzt, daß er in dem Lastbereich arbeitet,
bei dem die Belastung der Maschine höher als bei einem
vorbestimmten Pegel ist, so daß seine Kapazität vermindert
und sein Wirkungsgrad gesteigert wird.
Wenn bei der bisher beschriebenen Vorrichtung die tat
sächlich zu regelnde Große sich mehr als um den vorbestimmten
Wert von dem aus dem Speicher 12 ausgelesenen Be
zugszeichensignal ändert, kann das Bezugs
steuersignal für einen großen Bereich im Klopfzustand
der Verbrennungskraftmaschine durch Berichtigen des Be
zugssteuersignalwertes des Speichers 12 berichtigt werden,
um eine Berichtigung für jahreszeitlich bedingte Verände
rungen der oben erwähnten Klopffaktoren zu bewirken, so
daß ein Bezugssteuersignal mit einem geeigneten Wert ge
speichert werden kann. Für den anfänglichen Wert des
Bezugssteuersignals des Speichers 12 ist es andererseits
ausreichend, entweder vorher die Werte zu speichern, die
von den ausgelegten Werten der Verbrennungskraftmaschine
stammen, oder gleichförmig die Mittelwerte jener Werte zu
speichern. In jedem Fall kann die anfängliche Regelung
verbessert werden als in dem Fall, in dem die Anfangswerte
bei Null eingestellt werden.
Weiter wird
der Ausgang des Klopffühlers 7 bei jedem Zündzeitpunkt
zurückgestellt. Diese Rückstellung sollte nicht auf diese Weise begrenzt
werden, sondern bei einem Zündzeitpunkt, bei dem das
Klopfen aufgetreten ist, bewirkt werden. Die Korrektur
regelung kann weiter dadurch ausgeführt werden, in dem
die erfaßten Signale und die erfaßte Änderung, wenn das
Klopfen auftritt, addiert werden. In diesem Fall wird
das Rückstellen durchgeführt, wenn der Ausgang einen vor
bestimmten Wert erreicht.
Unabhängig von der Tatsache, daß mehrere das Klopfen be
wirkende Faktoren vorhanden sind, kann die Zündzeitpunkt
regelung in der obigen Vorrichtung oder eine Luft/Brennstoff-
Verhältnis-Steuerung mit einer Brennstoffregelung bevorzugt sein. Dies
aufgrund der Tatsache, daß eine Anzahl Systeme auf der Zündzeit
punktregelung oder der Luft/Brennstoff-Verhältnis-Regelung
in der Praxis beruhen, so daß sie nicht nur leicht, sondern
auch mit geringen Kosten bewirkt werden kann.
Eine weitere Vorrichtung zur Zündzeitpunkteinstellung soll
unter Bezugnahme auf die Fig. 6 bis 8 beschrieben werden.
Fig. 6 ist ein Blockdiagramm einer weiteren
Einstellvorrichtung, die man durch Änderung des
Klopffühlers 7 der zuvor beschriebenen Vorrichtung erhält.
Insbesondere ist statt des Klopffühlers 7 ein
Serienschaltkreis eines Diskriminators 7a zur Auswahl
einer Geräuschkomponente von dem erfaßten Ausgang des
Beschleunigungsfühlers 6 und ein Integrator 7b zur
Integration des Ausgangs des Diskriminators 7a vorgesehen,
um eine analoge Spannung zu erhalten, deren Amplitude die
Intensität des Klopfens darstellt.
In Fig. 7 sind die Betriebswellenformen der bisher
beschriebenen Hauptabschnitte der Vorrichtung dargestellt,
wobei die Kennlinie (A) die Ausgangswellenform des
Impulsgenerators 10, d. h. einen Impuls mit einer
bestimmten Zeitdauer, die mit dem Zündzeitpunkt
synchronisiert ist, darstellt. Kennlinie (B) zeigt die
Ausgangswellenform des Beschleunigungsfühlers 6 zur
Erfassung der Vibrationen der Maschine. Kennlinie (C)
stellt die Ausgangswellenform des Diskriminators 7a dar,
d.h. das Klopfsignal, das von dem Ausgangssignal des
Beschleunigungsfühlers 6 ermittelt wurde. Kennlinie (D)
zeigt die Ausgangswellenform des Integrators 7b, d. h. der
integrierten Wellenform, die durch Integration des in der
Kennlinie (C) dargestellten Klopfsignals für eine
Zünddauer vorbereitet ist. Kennlinie (E) zeigt die
Ausgangswellenform des Rechners 11, d. h. die Verzögerung
des Zündzeitpunkts der Maschine. Kennlinie (F) stellt die
Ausgangswelleform des Schaltkreises 4 dar, d. h. des
Zündzeitpunktes der Maschine.
Andererseits zeigt Fig. 8 die
Zündzeitpunktverzögerungswerte im Speicher 12, wobei ein
Betriebszustand der Maschine sowohl durch die Drehzahlen
n1 bis n5 der Maschine als auch die Drücke P1 bis
P5 in dem Ansaugrohr in viele Zonen eingeteilt
ist, die mit den Zündzeitpunktverzögerungen (α , β usw.)
gespeichert sind.
Im folgenden soll die Arbeitsweise der so aufgebauten Vorrich
tung beschrieben werden. Zuerst soll die Arbeitsweise
der Zündeinheit, bestehend aus den Bauteilen des Zünd
signalerzeugers 1 bis zur Zündspule 5 beschrieben werden.
Der Zündsignalerzeuger erzeugt das Zündsignal entsprechend
der Drehzahl der Maschine, und der Wellenformformer 2 formt
die Wellenform und regelt den Schließwinkel des Zündsignals,
um einen Zündimpuls gewünschter Breite zu erzeugen. Der
Phasenverschieber 3 empfängt das Zündzeitpunktregelsignal
vom Rechner 11 und verschiebt den Zündimpuls von dem Wellen
formformer 2 zur Verzögerungsseite, um den phasenverschobe
nen Impuls dem Schaltkreis 4 zuzuführen. Dieser Schaltkreis
4 unterbricht die Energieversorgung zur Zündspule 5 in
Abhängigkeit des phasenverschobenen Zündimpulses, so daß
eine Zündspannung an der Zündspule 5 erzeugt wird, wenn
die Energieversorgung unterbrochen wird, um die Zündung
durchzuführen.
Der Beschleunigungsfühler 6 ist am Gehäuse der Verbrennungs
kraftmaschine so angebracht, daß er dauernd die Schwingungen
der Maschine aufnimmt. Der so erfaßte Ausgang enthält
Signale, die eine Vielzahl von Frequenzkomponenten um
fassen, wie dies in Fig. 7(B) dargestellt ist. Insbe
sondere bestehen der Ausgang aus einer Klopfkomponente,
die durch die Vibrationen entsprechend dem Klopfen be
wirkt wird, und einem Geräuschsignal (z. B. dem Geräusch
signal, das entsprechend der Betätigung eines Ventils
erfaßt wird), das durch mechanische Vibrationen aufgrund
des Betriebs der Maschine erzeugt wird. Der Diskriminator
7a wählt das Klopfsignal durch Vergleichen des Ausgangs
des Beschleunigungsfühlers 6 mit den Erfassungsbezugswerten
γ aus, um den Pegel zu erfassen, wie dies in Fig. 7(B)
dargestellt ist, wodurch ein Impulssignal, wie in Fig.
7(C) dargestellt ist, gleichzeitig mit dem Auftreten des
Klopfens erzeugt wird. Hierdurch wird, wenn die Maschine
häufig klopft, das Impulssignal von dem Diskriminator 7a
so gesteigert, daß eine analoge Spannung entsprechend
der Frequenz des Klopfens durch Integrieren des Impuls
signals unter Verwendung des Integrators 7b erzeugt
werden kann. D. h., das Ausgangssignal des Integrators 7b,
dargestellt in Fig. 7(D), zeigt die Intensität des Klopfens
der Maschine und wird in einen digitalen Wert an den AD-
Wandler 9 bei jeder Zündperiode der Maschine synchron
mit dem Ausgang des Impulsgenerators 10 umgewandelt,
dargestellt in Fig. 7(A), bis der digitale Ausgang dem
Rechner 11 zugeführt wird. Ein Klopfmaß k1, das in Fig. 7
(D) erscheint, zeigt das Ausmaß des Klopfens, das in
der Maschine bewirkt wurde mittels der Zündung bei einem
Zündzeitpunkt t1, und wird als Datenwert in den Rechner
11 zur Bestimmung eingeführt, ob der Zündzeitpunkt t1
richtig ist. Darauf wird der Integrator 7b mittels des
Regelsignals des Rechners 11 synchron mit dem Ausgang
des Impulsgenerators 10 zurückgestellt, so daß er für
das Auftreten eines Klopfens bei einer darauffolgenden
Zündung vorbereitet ist.
Der Druckfühler 8 erfaßt andererseits den Druck in dem
Ansaugrohr in der Maschine zur Erzeugung des Drucksignals
entsprechend dem erfaßten Druck. Dieses Drucksignal wird
in einen digitalen Wert durch die Wirkung des AD-Wandlers
9 umgewandelt und als ein Signal für die Belastung der
Maschine dem Rechner 11 zugeführt. Da der Einlaßdruck
sich stark in Abhängigkeit der Belastung der Maschine
ändert, ist es möglich, den Belastungszustand vom Pegel
des Drucksignals des Druckfühlers 8 zu bestimmen, das
durch Erfassen des Ansaugrohrdrucks erzeugt wird. Der
Rechner 11 bestimmt sowohl die Belastung der Maschine
aus dem Drucksignal des Druckfühlers 8, das über den
AD-Wandler 9 zugeführt wird und die Drehzahl der Maschine
aus der Dauer der Impulse konstanter Dauer des Impuls
generators 10, so daß er den Betriebszustand der Maschine
aus diesen zwei Datenarten bestimmt. Weiter liest der
Rechner die Verzögerung des Zündzeitpunkts entsprechend
dem Betriebszustand aus dem Speicher 12 aus und berichtigt
diesen Wert entsprechend dem Ausmaß des Klopfens der
Maschine, das von dem Ausgang des Integrators 7b bestimmt
wird, so daß der berichtigte Wert dem Phasenverschieber 3
zugeführt und als neue Verzögerung in der identischen
Zone des Speichers 12 gespeichert wird. Wenn beispiels
weise die Drehzahl der Maschine bei einem Zündzeitpunkt
t2 in Fig. 7 im Bereich N1 und N2 liegt, wobei der Druck
im Ansaugrohr der Maschine im Bereich zwischen P3 und P4
liegt, wird der gegenwärtige Betriebszustand der Maschine
unter Berücksichtigung von Fig. 8 so bestimmt, daß er in
die gestrichelte Zone fällt, so daß die in dieser Zone
gespeicherte Zündverzögerung α dem Rechner 11 zugeführt
wird. Andererseits sind die Klopfdaten der Maschine bei
dem Zündzeitpunkt t2 bei dem Klopfmaß k1 in Fig. 7(D) dar
gestellt, um anzuzeigen, daß das Klopfen mit einem Ausmaß
k1 aufgrund der Zündung bei dem Zündzeitpunkt t1 bewirkt
wurde. Wenn die Zündung bei der gleichen Zeit wie der
vorangegangenen Zeit bewirkt wird, tritt wiederum das
Klopfen mit einem Ausmaß k1 auf. Auf diese Weise berich
tigt der Rechner 11 den Verzögerungsregelwert, d. h. die
Verzögerung α des Zündzeitpunkts, der aus dem Speicher
12 ausgelesen wurde, entsprechend mit dem Klopfwert k1
und bestimmt rechnerisch eine Verzögerung des Zündzeitpunkts
von α′, die zur Zündung bei einem Zündpunkt erforderlich ist,
der ein Klopfen ausschließt, wodurch der Wert α′ dem
Phasenverschieber 3 zugeführt, wie in Fig. 7(E) dargestellt,
und der im Speicher gespeicherte Wert α in den Wert α′
umgewandelt wird.
Der Phasenverschieber 3 verschiebt den Zündimpuls des
Wellenformformers 2 so, daß die Zündung bei einem solchen
Zündzeitpunkt t4 bewirkt wird, der von einem Bezugszünd
zeitpunkt t3 um die Dauer tα′, entsprechend dem berech
neten Wert α′ verzögert ist. Wenn ein Klopfen bei dem
Zündzeitpunkt t4 auftritt, werden die Klopfdaten ähnlich
bei der darauffolgenden Zündung überprüft.
Bei der beschriebenen Vorrichtung wird der Ausgang
des Integrators 7b offensichtlich bei jeder Zünddauer
rechnerisch verarbeitet. Da der Ausgang jedoch, so lange
kein Klopfen auftritt, bei Null verbleibt, wird vorher bestimmt
ob der Ausgang Null ist oder nicht. Nur im Fall, in dem
der Ausgang nicht Null ist, d. h. in dem Fall, in dem
ein Klopfen auftritt, wird der Ausgang des Integrators
7b der AD-Umwandlung unterworfen und dem Rechner 11 zu
geführt, und der Integrator 7b vom Rechner 11 zurück
gestellt. Somit führt, im Fall daß der Rechner 11 eine
andere Funktion hat, der Rechner nicht seine Klopffunktion
durch, so lange das Klopfen nicht auftritt, so daß die
Zeitdauer für andere Berechnungsarten verlängert werden
kann.
Eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung soll
nun unter Bezugnahme auf die Fig. 9 bis 22 beschrieben werden.
In Fig. 9 ist eine zu regelnde Verbrennungskraftmaschine
21, ein Regler 22, eine Zündspule 23 zur Zuführung einer
Zündspannung zu einer Zündkerze 24, und ein Signalerzeuger
25 zur Erzeugung eines Bezugszündungsstellungssignals
dargestellt, der an einem nicht dargestellten Verteiler
angebracht ist.
Weiter ist eine Drosselklappe 26 in dem Ansaugrohr der
oben erwähnten Verbrennungskraftmaschine 21 dargestellt.
Ein Stellungsfühler 27 wirkt mit der Drosselklappe 26
zusammen. Zur Erfassung des Drucks im Ansaugrohr dient
ein Druckfühler 28. Zur Erfassung des Klopfzustandes
der Maschine 21 dient ein Vibrationsbeschleuniger 29,
im folgenden als "Klopffühler" bezeichnet. Weiter ist
ein Wassertemperaturfühler 30 zur Erfassung der
Temperatur des Kühlwassers für die Verbrennungskraft
maschine vorgesehen.
Ein Differentiator 31 dient zum Differenzieren der Aus
gangsspannung eines oben erwähnten Stellungsfühlers 27,
zur Erfassung des Übergangszustandes der Maschine 21.
Ein Schnittstellenschaltkreis 32 dient zur Erfassung des
Ausgangs des oben erwähnten Druckfühlers 28. Ein Klopf
fühler 33 dient zur Abzweigung eines Klopfsignals von
dem Eingang, der von dem oben erwähnten Klopffühler 29
kommt, um ein analoges Signal entsprechend dem Klopfaus
maß zu erzeugen. Eine Schnittstelle 34 dient zur Auf
nahme des Ausgangs des oben erwähnten Wassertemperatur
fühlers 30. Zur Umwandlung der analogen von den ent
sprechenden Schaltkreisen 31-34 kommenden Signalen in digitale
Signale dient ein A/D-Wandler 35. Ein Rechner 36 mit
einem Mikrocomputer dient für die weiter unten beschrie
benen Regelungen, um ein phasenverzögertes Signal zu
erzeugen, damit die Zündung der Maschine bei der geeig
neten Zündstellung bewirkt wird. Ein Speicher 37 dient
sowohl zum Speichern des Programms des Mikrocomputers
36 als auch der richtigen, mittels des Mikrocomputers
36 festgestellten Zündstellung. Der Speicher 37 ist immer
mit einer Energiequelle verbunden, um den gespeicherten
Inhalt beizubehalten. Ein D/A-Wandler 38 dient zur Um
wandlung des digitalen Signalausgangs des Mikrocomputers
36 in ein analoges Signal. Weiter ist eine Zündeinrichtung
39 zur Steuerung der Energiezuführung zu der oben erwähn
ten Zündspule 23 entsprechend dem Ausgang des oben erwähn
ten Signalerzeugers 35 und zur Verzögerung des Zündzeit
punktes um einen Winkel entsprechend dem Ausgangspegel
des D/A-Wandlers 38 vorgesehen.
In den Fig. 10 und 12 sind Diagramme zur Darstellung
der Einzelheiten des oben erwähnten Klopffühlers 33
und in den Fig. 11 und 13 sind Zeitkurven zur Darstellung
der entsprechenden Betriebsweisen der Einrichtungen von
Fig. 10 und 12 dargestellt.
In Fig. 10 und 11 ist ein Verstärker 40 zur Verstärkung
des Ausgangs des oben erwähnten Klopffühlers 29 vorgesehen.
Weiter ist ein Bandpaßfilter 41 vorgesehen, der ein Signal
herausfiltert, das nur eine Frequenz in der Nähe der
Klopfkomponente des Ausgangs des Klopffühlers 29 hat.
Zur Erfassung des Hintergrundpegels des Ausgangs des
Bandpaßfilters 41 ist ein Integrator 42 vorgesehen,
der bei einem von dem Klopfsignal unterschiedlichen
Geräuschsignalpegel eingestellt ist. Ein Komparator 43
dient zum Vergleichen der Signale der entsprechenden
Ausgänge des Bandpaßfilters 41 und des Integrators 42
zur Erzeugung des Klopfsignals der Maschine 21. In Fig.
11 bezeichnet der Buchstabe (a) ein Zündsignal, der
Buchstabe (b) eine Ausgangswellenform des Klopffühlers
29, und der Buchstabe (c) die Ausgangswellenform des
Komparators 43, die wiederum das Klopfsignal darstellt.
In Fig. 12 und 13 ist ein Transistor 44 dargestellt,
dessen Basis mit dem Ausgang des oben erwähnten Komparators
43 versorgt wird. Weiter ist ein Widerstand 45 vorgesehen.
Die Bezugsziffern 46, 47 und 48 bezeichnen einen Wider
stand, einen Kondensator und einen Betriebsverstärker,
die zusammen den oben erwähnten Integrator 42 ausbilden.
Ein Schalter 56 wird mittels des oben erwähnten Mikro
computers 36 ein- und ausgeschaltet, um den Kondensator
47 zu entladen und den Integrator 42 zurückzustellen. In
Fig. 13 bezeichnet der Buchstabe (a) das Zündsignal, der
Buchstabe (b) die Ausgangswellenform des Komparators 43,
der wiederum das Klopfsignal anzeigt. Der Buchstabe (c)
bezeichnet die Ausgangswellenform des Betriebsverstärkers
48, und der Buchstabe (d) bezeichnet die Wellenform des
Regelsignals des Schalters (56).
Die Fig. 14 und 15 stellen die Ausgangsphasenkennlinien
des oben erwähnten Signalgenerators 25 dar, wobei insbe
sondere Fig. 14 Drehzahlkennlinien darstellt, in denen
ein Vorstellwinkel gegen die Drehzahl der Maschine auf
getragen ist, und Fig. 15 Druckkennlinien darstellt, bei
denen ein Vorstellwinkel gegen den Druck im Ansaugrohr
aufgetragen ist. In diesen Figuren entsprechen die Kurven
N0 und N1 dem Fall, in dem die Maschinendrehzahl geändert
wird.
Fig. 16 ist ein Diagramm zur Darstellung der Verzögerungs
kennwerte der oben erwähnten Zündeinrichtung 39, wobei
die Verzögerung entsprechend eines analogen Mengeneingangs
verändert wird. Fig. 17 stellt den Zustand dar, in dem
der oben erwähnte Mikrocomputer 36 die Laufzone der
Maschine in die Ausgangskennwerte der Maschine unter
teilt, und in dem der Druck im Ansaugrohr unterteilt ist,
und wobei die Maschinendrehzahl auf der Abszisse und
der Ausgang auf der Ordinate aufgetragen ist. Fig. 18
ist ein Verzögerungsdiagramm, das in dem oben erwähnten
Speicher 37 so gespeichert ist, daß es denen in Fig. 17
dargestellten Laufbereichen der Maschine entspricht.
In Fig. 19 und 21 sind Regelkreisstrukturen der erfindungs
gemäßen Vorrichtung im gleichbleibenden Zustand und im Be
schleunigungszustand der ersten Ausführungsform und in
Fig. 20 und 22 sind entsprechende Zeitlinien zur Darstellung der Be
triebsweisen der Einrichtungen der Fig. 19 und 21 dargestellt.
In Fig. 19 und 20 ist ein Regler 49 zur Änderung des
Verzögerungswinkels, d. h. der Verzögerung entsprechend
dem Klopfausmaß dargestellt. Weiter ist ein Regler 50 zum
Berechnen der Betriebszone aus der Drehzahl und dem
Druck im Ansaugrohr dargestellt. Ein Regler 51 dient
für den Speicher 37 mit den darin gespeicherten Verzöge
rungen und seines Umfangsteils. Ein weiterer Regler 52
dient zur Veränderung der gespeicherten Verzögerung zu
einer winkligen Voreilung, d. h. zur Voreilseite, wenn
kein Klopfsignal vorhanden ist. In Fig. 20 bezeichnet
der Buchstabe (a) das Ausgangssignal des Signalerzeugers
25, der Buchstabe (b) das Zündsignal, der Buchstabe (c)
die Ausgangswellenform des Betriebsverstärkers 48, die
wiederum das Klopfausmaß anzeigt, und die Buchstaben
(d) und (e) zeigen die entsprechenden Rechnerbedingungen
des Mikrocomputers 36 und die Änderungsbedingungen der
Verzögerung, die in dem Speicher 37 gespeichert sind.
In Fig. 21 und 22 ist weiter ein Regler 53 zur Änderung
der Verzögerung entsprechend dem Klopfausmaß dargestellt,
wenn die Maschine sich in ihrem Übergangszustand befindet.
Ein umkehrbarer Zähler 54 wird unabhängig von der Betriebs
zone nur im Übergangszustand verwendet, um die Verzögerun
gen entsprechend dem Klopfausmaß zu integrieren und die
selben zur Voreilseite hin abzuziehen, wenn kein Klopf
signal vorhanden ist. Ein Regler 55 dient zur Durchführung
der Voreilregelung des reversiblen Zählers 54. In Fig. 22
bezeichnet der Buchstabe (a) die Öffnung der Drosselklappe,
der Buchstabe (b) die Wellenform des Ausgangs des
Differentiators 31, der Buchstabe (c) den Zündzeitpunkt,
der Buchstabe (d) die Ausgangswellenform des Betriebs
verstärkers 48, die Buchstaben (e) und (f) den Inhalt
des Reglers 51 und des reversiblen Zählers 54, und der
Buchstabe (g) die Ausgangswellenform des D/A-Wandlers 38.
In der bisher beschriebenen Ausführungsform soll im fol
genden die Einstellung des Zündzeitpunktes in dem Fall
beschrieben werden, in
dem sich die Maschine im gleichförmigen Zustand befindet.
Wenn das Zündschloß zur Zuführung elektrischer Energie
zum Regler 22 zum ersten Mal geschlossen wird, hat der
Mikrocomputer 36 noch nicht die geeignete Verzögerung
berechnet, so daß er nicht seine Regelung beginnt, bevor
alle diese Daten aller Betriebszustände eingestellt sind,
um eine gleiche Verzögerung zu bewirken.
Wenn sich nun die Maschine mit der Drehzahl N0 dreht und
der Druck im Ansaugrohr P0 (mm Hg) beträgt, bestimmt
der Regler zur Bestimmung der Betriebszone, daß die zu
betrachtende Betriebszone die Zone A in Fig. 17 ist.
Für die Betriebszone A liest der Mikrocomputer 36 dann
aus dem Speicher 37 aus, daß die Verzögerung in dem Regler
51 einen Wert VR0 (in Fig. 18 dargestellt) einnimmt und
führt dieses dem D/A-Wandler 38 zu. Die so zugeführte Ver
zögerung wird dann mittels des D/A-Wandlers 38 in eine
analoge Spannung umgewandelt, die der Zündeinrichtung 39
zugeführt wird. In dieser Zündeinrichtung 39 wird der
Zündzeitpunkt um eine vorbestimmte Verzögerung R0 ent
sprechend der in Fig. 16 dargestellten Kennwerte verzögert.
Die Winkelstellung des von dem Signalerzeuger 25 zu der
Zündeinrichtung 39 zugeführten Signals nimmt hier einen
Wert R2 (dargestellt in Fig. 15) entsprechend den Kenn
linien der gleichen Figur für die Maschine bei der Dreh
zahl N0 und den Druck P0 (mm Hg) in dem Einlaßrohr ein,
so daß die Zündeinrichtung 39 mit einem um den Wert R0
verminderten Wert RS betrieben wird.
Wenn in der Maschine in diesem Zustand ein Klopfen auftritt,
wie in den Fig. 10 und 11 dargestellt, wird das Signal
des Klopffühlers 29 über den Verstärker 40 und den Band
paßfilter 41 dem Komparator 43 zugeführt, in dem es mit
dem Eingangssignal von dem Integrator 42 verglichen wird,
der die Pegel jener vorangegangenen und darauffolgenden
Geräuschsignale vergleicht, um die Wellenform des Klopf
signals in Fig. 11c und 13b zu schaffen. Hierdurch wird
der Transistor 44 (s. Fig. 12) nach einem Zeitpunkt t1
leitend, so daß der Ausgang des Betriebsverstärkers 48
ansteigt, wie dies in den Fig. 13c und 20c dargestellt
ist. Wenn das Klopfen der Maschine stark ist, werden
die Ausgangsimpulse des Komparators 43 so gesteigert,
daß der mittels des Betriebsverstärkers 48 zu integrierende
Wert auf einen dem Klopfausmaß entsprechenden Wert ver
größert wird. Weiter wird der analoge Wert einmal in der
Kapazität 47 gehalten und durch den D/A-Wandler 35 in
den Mikrocomputer 36 bei einem darauffolgenden Zeitpunkt
t2 ausgelesen, d. h. bei dem Zündzeitpunkt. Gleichzeitig
sendet der Mikrocomputer 36 die rückgestellten, in Fig.
13d dargestellten Impulse nach dem Auslesen aus und
schließt den Schalter 56, wodurch der Kondensator 47
für die darauffolgende Integration entladen wird.
Im Fall, daß ein Klopfen auftritt, wie oben beschrieben,
bestimmt der Mikrocomputer 36, daß die Verzögerung ent
sprechend dem Auftreten des Klopfens zu kurz wird, obwohl
der Verzögerungsinformationsspannungswert VR0 erzeugt
wird, und führt eine derartige Steuerung zur Vergrößerung
der Verzögerung durch. Im Regler 49 wird die Verzögerung
für ein Klopfmaß gleichzeitig arithmetisch berechnet, wie
in Fig. 19 dargestellt, und dieser Wert wird der Verzöge
rung VR0 der Zone A zugeführt, die die Betriebszone der
Maschine bei der Zeit ist, so daß die Addition als Ver
zögerung VR verwendet wird, um den Speicher zu erneuern,
und von dem Regler 51 dem D/A-Wandler 38 zugeführt wird,
wodurch die Zündeinrichtung 39 weiter die Verzögerung
vergrößert, um die Zündung entsprechend diesem Wert
durchzuführen. Diese Operationen werden wiederholt, bis
kein Klopfsignal mehr vorhanden ist. Wenn das Klopfen
bei einem Zündzeitpunkt t3 (s. Fig. 20) aufgehoben ist,
bestimmt der Regler 52 von Fig. 19 diesen Zustand, um
die Verzögerung mittels der entgegengesetzten Regelung
zu vermindern, wodurch der Zündzeitpunkt im Laufe der
Zeit vorbestellt wird.
Wenn das Klopfen auftritt werden die Werte im Speicher
zur Verzögerungsseite hin vergrößert. Wenn das Klopfen
aufgehoben ist, werden diese Werte allmählich so vermin
dert, daß sie zur vorgestellten Seite hin verschoben
werden. Auf diese Weise wird die geeignetste Verzögerung
für die Betriebszone in dem Speicher gespeichert. Durch
Einstellen des geeignetsten Stellwertes, zu dem die Ver
zögerung zur verzögernden oder vorgestellten Seite hin
verschoben wird, wird der Zündzeitpunkt nicht übermäßig
verzögert, so daß die geeignete Zündzeitregelung, bei
der das Klopfen zu einem Maß unterdrückt wird, daß es
nur einen kleinen Einfluß auf die Maschine hat, sicher
gestellt ist. Da diese Regelung weiter nur für den Wert der
Zone durchgeführt wird, der mittels des Reglers 50 zur
Bestimmung der Betriebszone festgestellt wird, werden
nur die Verzögerungen entsprechend der entsprechenden
Betriebszonen gespeichert. Hierdurch sind die Werte in
den von dem Zustand der Maschine unterschiedlichen Be
triebszuständen unverändert, so daß die vorher gespeicher
ten Verzögerungen so bleiben, wie sie sind.
Im folgenden wird die Maschine in ihrem Übergangszustand,
insbesondere bei der Beschleunigung beschrieben, beispiels
weise in dem Fall, daß die Betriebszone von dem Punkt A
zum Punkt B in Fig. 17 verschoben wird, wobei die Rege
lung wie folgt durchgeführt wird.
Die Regelung in dem oben erwähnten gleichförmigen Zustand
führt zu unerwünschten Fehlern im Speicher, wenn sich
die Maschine im Übergangszustand befindet. Dies beruht
teilweise darauf, daß die Betriebszone der Maschine im
Übergangszustand sich jeden Moment ändert, so daß sie
beim Vorhandensein des Klopfens die Verzögerungen einer
seits wiederholt und beim Nichtvorhandensein des Klopfens
andererseits und teilweise aufgrund des Betriebszustandes
nicht in einer identischen Betriebszone verbleibt, auch
nicht während der Konvergierungsdauer, die zum Konver
gieren des Zündzeitpunkts zum geeignetsten Wert erforder
lich ist. Wenn die Regelung ähnlich wie in dem oben er
wähnten gleichbleibenden Zustand unabhängig von den oben
erwähnten Gründen durchgeführt wird, führen die Verzöge
rungswerte in dem Speicher zu großen Fehlern bei der
Erreichung des Ziels.
Andererseits wurde festgestellt, daß das Auftreten des
Klopfens beim Beschleunigen stärker als beim gleichblei
benden Betrieb ist. Eine zufriedenstellende Klopfregelung
kann nicht erreicht werden, wenn keine andere Regelkreis
struktur hinzugefügt wird. Die während der Übergangszone
realisierte Regelkreisstruktur ist daher in den Fig. 21 und 22 dargestellt.
Wenn die Drosselklappe 26 zur Beschleunigung geöffnet ist,
und insbesondere, wenn der Wert des Stellungsfühlers 27
verändert wird, wie in Fig. 22a dargestellt, nimmt der
Ausgang des Differentiators 31 entsprechend einem vorbe
stimmten Pegel VTH an, wie in Fig. 22b dargestellt. Der
Mikrocomputer 36 bestimmt so, daß sich die Maschine im
Beschleunigungszustand befindet. Wenn das Klopfsignal
während der Beschleunigung festgestellt wird, werden die
Werte weiter in einer solchen Weise verzögert, daß sie
dem Ausmaß des Klopfens entsprechen, wobei sie arith
metisch mittels des Reglers 53 zu den vorhandenen Werten
des reversiblen Zählers 54 hinzugefügt werden. Mittels
des Reglers 50 zur Bestimmung der Betriebszone wird an
dererseits die Verzögerung entsprechend der gegenwärtigen
Betriebszone aus dem Regler 51 ausgelesen und die Summe
dieser Werte und der Wert des oben erwähnten reversiblen
Zählers 54 wird als Verzögerungsausgangswert von dem
D/A-Wandler 38 erzeugt.
Diese Arbeitsweisen sind in den Fig. 22(e) , (f) und (g)
dargestellt. Von diesen zeigt Fig. 22(e), daß die Ver
zögerungen aufeinanderfolgend in einer Weise ausgelesen
werden, die den entsprechenden Betriebszonen beim Be
schleunigen der Maschine entsprechen, so daß die Betriebs
zonen verschoben werden. Fig. 22(f) zeigt, daß der Zähler
wert kontinuierlich entsprechend dem Auftreten des Klopfens
im Zustand des reversiblen Zählers 54 gesteigert und für
jede vorbestimmte Zeitdauer durch die Wirkung des Reglers
55 schrittweise vermindert wird, wenn das Klopfsignal nicht auftritt.
Fig. 22(g) zeigt die Summation dieser Werte von Fig. 22(e)
und (f), wobei die Summation mittels des D/A-Wandlers 38
in einen analogen Wert umgewandelt wird, der als Verzöge
rungsinstruktionswert der Zündeinrichtung 39 zugeführt
wird. In diesem Fall wird die gespeicherte geeignetste
Verzögerung in der letzten Zone nicht geändert.
Auf diese Weise wird die Verzögerungsinstruktion während
der Beschleunigung verwendet, um von vornherein die
Verzögerung zu schaffen, die im gleichförmigen Zustand
gespeichert ist, und diese Verzögerung in einer Weise
hinzuzufügen, in dem Maß des Klopfens bei diesem Zeitpunkt
entspricht, so daß die Klopfregelung sofort durchgeführt
werden kann. Hierdurch ist die Verzögerung mittels des
reversiblen Zählers ausreichend, um die Verkürzung der
Verzögerung während des Beschleunigens zu kompensieren,
so daß er einen relativ kleinen Wert nehmen kann.
Im gleichförmigen Zustand und im Übergangszustand anderer
seits sind die Regelbedingungen so unterschiedlich, daß
eine sehr genaue Regelung für einen wirkungsvollen Lauf
im gleichförmigen Zustand erforderlich ist, wohingegen
eine schnelle Ansprechbarkeit während des Übergangszu
standes wichtiger als die hohe Genauigkeit ist, so daß
extremes Klopfen vermieden wird, wobei jedoch eine hohe
Leistung erreicht wird. Von dem Regler 49 in Fig. 19
und dem Regler 53 in Fig. 21 wird letzterer daher so
eingestellt, daß er einen höheren Stellfaktor für die
Verzögerungsregelung aufweist. Ähnlich wird der Regler
55 von Fig. 21 so eingestellt, daß er einen höheren
Stellfaktor als der Regler von Fig. 19 aufweist.
Obwohl in der obigen Beschreibung nicht darauf hingewiesen
wurde, sind natürlich die Kennlinien der Verzögerung für
das Klopfmaß durch die Temperatur des Kühlwassers veränder
lich. Da in diesem Fall eine Korrektur vor der Verzögerung
entsprechend dem Ausgang des Wassertemperaturfühlers 30
durchgeführt wird, wird die Genauigkeit der Verzögerungs
regelung verbessert, so daß die geeignetste Verzögerung
sofort erreicht werden kann. In der vorangegangenen Be
schreibung wurde der Druck im Ansaugrohr für die Belastungs
zustandserfassungseinrichtung verwendet. Diese Belastungs
zustandserfassungseinrichtung kann jedoch ebenfalls die
angesaugte Luftmenge verwenden. In diesem Fall wird die
Bestimmung der Betriebszustandszonen des Speichers zur
Speicherung der Verzögerung entsprechend der angesaugten
Luftmenge und der Drehzahl bestimmt. Weiter kann die
Erfassung des Übergangszustandes mittels der Differenzierung
der Ausgangsspannung des Stellungsfühlers 27, der direkt
mit der Drosselklappe 26 verbunden ist und mittels Ver
gleichen der differenzierten Spannung mit einem vorbe
stimmten Wert durchgeführt werden. Weiter ist es möglich,
den Übergangszustand durch Druckwerte im Ansaugrohr oder
durch die angesaugte Luftmenge zu bestimmen. Der im
Speicher 37 gespeicherte Inhalt wird beibehalten, auch
wenn das Zündschloß geöffnet ist. D. h., so lange die
Batterie selbst vom Fahrzeug nicht entfernt ist, wird die
Regelung für die geeignete Zündung durchgeführt, wobei
die Erfassung zu allen Zeiten entsprechend mit dem Alter
der Maschine durchgeführt wird.
Andererseits wird das Einstellen der Verzögerung im
Speicher 37 der Datenspeicherung mittels der Erfassung
des Mikrocomputers 36 unterworfen. Wenn die erfindungsge
mäße Vorrichtung gerade in ein Fahrzeug eingebaut ist,
findet jedoch kein Einstellen geeigneter Daten für die
Maschine des Fahrzeugs statt. Dies ermöglicht, daß ein
intensives Klopfen vor dem Erfassen der Daten stattfindet.
Um diese Möglichkeit auszuschalten, ist es lediglich aus
reichend, daß alle Daten auf einen vorbestimmten Verzöge
rungswert eingestellt werden, wenn die Vorrichtung in das
Fahrzeug eingebaut wird. Auch wenn der Mikrocomputer
seine Erfassung darauffolgend durchführt, kann ein der
artiges Nebeneinanderbestehen der Zustände entsprechend
dem Betriebszustand der Maschine bewirken, daß Zonen
mit dem richtigen für die Regelung notwendigen Verzöge
rungswert und anderer Zonen nebeneinander existieren.
In diesem Fall werden jedoch die Werte der anderen
Zonen mittels Interpolation der Daten der bereits er
faßten Zonen bestimmt.
Fig. 23 und 24 sind Blockdiagramme zur Darstellung einer
weiteren Ausführungsform der Erfindung, in der der Zeit
punkt, bei dem der geeignetste Zündzeitpunkt erfaßt wurde
bestimmt wird, wenn sich die Maschine in identischem
Betriebszustand befindet, und wenn die Zündungen vor
bestimmt oft oder mehr wiederholt werden. Hierdurch
können die genauen Werte im gleichförmigen Zustand der
Maschine erfaßt werden, so daß die Genauigkeit der
Werte weiter verbessert wird.
In den Fig. 23 und 24 bezeichnet die Bezugsziffer 57
einen Zonenzähler zum Einschalten eines Schalters 58 auf
der Grundlage des Ausgangs des Reglers 50 zur Bestimmung
der Betriebszonen nur im Fall, daß die Drehzahlsignalim
pulse eine bestimmte Anzahl haben, z. B. mehr als fünf in
einer gleichen Betriebszone und zum Abschalten des
Schalters 58 in dem Moment, wenn die Betriebszone
geändert wird. Die Bezugsziffern 59 und 60 betreffen
Schalter, die mittels des oben erwähnten Betriebszonen
zählers 57 gesteuert werden, um in einer entgegenge
setzten Weise als der Schalter 58 zu arbeiten. In dem
Fall, in dem die Drehzahlsignalimpulse eine vorbestimmte
Anzahl aufweisen, z. B. fünf oder mehr in dem oben erwähn
ten Fall, in dem die Maschine in einer gleichen Betriebs
zone läuft, erfaßt der Zonenzähler 57 die Drehzahlsignal
impulse und bestimmt, daß sich die Maschine in dem gleich
förmigen Betriebszustand befindet, um den Schalter 58
an-und die Schalter 59 und 60 abzuschalten, wodurch die
im Speicher 37 gespeicherte Verzögerung entsprechend dem
Klopfausmaß, das bei dieser Zeit aufgetreten ist, erneuert
wird.
Wenn weiter die Drosselklappe 26 zur Beschleunigung ge
öffnet wird, insbesondere, wenn der Wert des Stellungs
fühlers 27 verändert wird, wie in Fig. 22(A) dargestellt,
nimmt der Ausgang des Differentiators 31 entsprechend
einen vorbestimmten Pegel VTH ein, wie dies in Fig. 22(B)
dargestellt ist. Dies wird mittels des Mikrocomputers
36 so bestimmt, daß sich die Maschine im Beschleunigungs
zustand befindet. Durch die Änderung des Betriebszustandes
wird der Schalter 58 abgeschaltet, wohingegen die Schalter
59 und 60 eingeschaltet werden. Wenn während der Beschleu
nigung das Klopfsignal festgestellt wird, werden die
dem Klopfmaß entsprechenden Werte arithmetisch mittels
des Reglers 53 berechnet und dem gegenwärtigen Wert des
reversiblen Zählers 54 hinzugefügt. Mittels des Reglers
50 zur Bestimmung der Betriebszonen wird andererseits
die der gegenwärtigen Betriebszone entsprechende Verzöge
rung aus dem Regler 51 ausgelesen, und die Summe dieses
Werts und des Werts des oben erwähnten reversiblen Zählers
54 werden von dem D/A-Wandler 38 als Verzögerungsausgangs
wert erzeugt.
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Einstellen des Zündzeitpunktes einer
Verbrennungskraftmaschine mit
einem Fühler (28) zur Erfassung der Belastung,
einem Fühler (25) zur Erfassung der Drehzahl,
einem Fühler (27, 31) zur Erfassung des Beschleunigungszustandes,
einem Fühler (29) zur Erzeugung und Lieferung eines Klopfsignales, dessen Pegel der Intensität des Klopfens entspricht, und
einer Speichereinrichtung (37) zur nichtflüchtigen Speicherung von Bezugsregelwerten für Klopfunterdrückung für bestimmte Belastungs- und Drehzahlbereiche der Verbrennungskraftmaschine und
einer Einrichtung (36) zur Erzeugung eines den Zündzeitpunkt bestimmenden Signals in Abhängigkeit der Ausgangssignale der obengenannten Fühler, die
einem Fühler (28) zur Erfassung der Belastung,
einem Fühler (25) zur Erfassung der Drehzahl,
einem Fühler (27, 31) zur Erfassung des Beschleunigungszustandes,
einem Fühler (29) zur Erzeugung und Lieferung eines Klopfsignales, dessen Pegel der Intensität des Klopfens entspricht, und
einer Speichereinrichtung (37) zur nichtflüchtigen Speicherung von Bezugsregelwerten für Klopfunterdrückung für bestimmte Belastungs- und Drehzahlbereiche der Verbrennungskraftmaschine und
einer Einrichtung (36) zur Erzeugung eines den Zündzeitpunkt bestimmenden Signals in Abhängigkeit der Ausgangssignale der obengenannten Fühler, die
- - eine Einrichtung zur Berichtigung eines aus der Speichereinrichtung (37) ausgelesenen Bezugsregelwertes auf der Basis des Pegels des Klopfsignals und
- - eine Einrichtung zum Speichern des berichtigten Bezugsregelwertes an Stelle des ausgelesenen Bezugsregelwertes aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (36) zur Erzeugung eines den Zündzeitpunkt bestimmenden Signals ferner eine Einrichtung (54) zur Berichtigung eines aus der Speichereinrichtung (37) ausgelesenen Bezugsregelwertes während eines mit dem Fühler (27, 31) erfaßten Übergangszustands und eine Schalteinrichtung aufweist, die das Speichern des berichtigten Bezugsregelwertes an Stelle des ausgelesenen Bezugsregelwertes während eines Übertragungszustandes verhindert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtung (36) zur Erzeugung des
Zündzeitpunktsignals einen Recher umfaßt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Fühler (28) zur Erfassung der Belastung eine
Einrichtung zur Erfassung entweder des
Ansaugluftdrucks und/oder der Ansaugluftmenge der
Verbrennungskraftmaschine aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Speichereinrichtung (37) einen Speicher zur
Speicherung der Bezugsregelwerte in Form einer Tabelle
aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Speichertabelle mehrere Zonen aufweist, von denen
jede einem Drehzahlbereich der Maschine und einen Wert
für Ansaugluftdruck und -menge zugeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
jede der Speichertabellenzonen anfänglich den gleichen
vorbestimmten Zündverzögerungswert enthält.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
zur Einstellung des Zündzeitpunktes eine
Phasenverschiebungsregelung zur Verzögerung eines
Zündimpulses um einen dem Zündzeitpunktsignal
entsprechenden Betrag vorgesehen ist und daß eine
mittels des Ausgangs der Phasenverschiebungsregelung
geregelte Schalteinrichtuang (39) vorgesehen ist, die
mit einer Zündspule (23) der Maschine verbunden ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
für den Klopffühler (29) ein Diskriminator (40) zur
Unterscheidung zwischen den Geräuschkomponenten und
einer Klopfkomponente vorgesehen ist und daß ein
Integrator (42) zum Integrieren der Klopfkomponente
zum Erhalt eines Klopfsignals vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
für den Klopffühler (29) ein Bandpaßfilter (41) zum
Herausfiltern einer Klopfkomponente und ein Komparator
(43) zum Vergleichen der Pegel des Filters (41) und
des Integrators (42) vorgesehen ist.
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ID=27523259
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