DE3311965C2 - Vorrichtung zur Herstellung von Betonplatten - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von BetonplattenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Beton
platten, die eine Mehrzahl von Formungseinrichtungen aufweist, deren jede mit
einer Formaufnahme mit wenigstens einer Formmulde zur Aufnahme von
nassem Beton versehen ist, wobei jede Formaufnahme so ausgebildet ist, daß
jede Formmulde mit einer oberen und einer unteren Preßplatte zum Zusammen
pressen des Betons in einer Preßstation versehen ist, wobei in jeder unteren
Preßplatte zum Abführen des ausgedrückten Überschußwassers ein beim
Pressen durch eine Unterdruckeinrichtung unter Unterdruck setzbares Kanal
system vorgesehen ist.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DE-OS 21 59 890) wird der in die
Formmulde eingebrachte Beton zunächst einem Rüttelvorgang unterzogen, um
eine gleichmäßige Verteilung in der Preßform zu erreichen. In der oberen
Fläche der unteren Preßplatte sind Kanäle und Öffnungen angeordnet, durch
die während des Rüttelns anfallendes Wasser ohne Unterdruckeinwirkung in
einen unter der Preßplatte angeordneten Sammler fließt. Der Boden des
Sammlers ist geneigt, so daß das Wasser in einen Ablaufkanal ablaufen kann.
Erst nach dem Rütteln wird Unterdruck angelegt und mit seiner Hilfe Wasser
abgezogen. Nach Abschluß des Rüttel- und des Absaugvorgangs (und nach Ein
bringen einer dünnen Unterbodenschicht) wird der Preßvorgang durchgeführt.
Während des Pressens wird Unterdruck nur angelegt, wenn es erforderlich ist.
Nach Beendigung des Preßvorganges weisen die Platten eine solche Konsistenz
auf, daß sie sofort der Formmulde entnommen und gehandhabt werden können.
Diese bekannte Vorrichtung eignet sich nicht für die Verarbeitung von nassem
Beton, der soviel Wasserüberschuß enthält, daß auf ein Rütteln verzichtet
werden kann. Der Abzug einer großen Wassermenge innerhalb einer sehr
kurzen Zeit, wie dies bei der Verwendung von derart nassem Beton
erforderlich ist, damit der Formkörper nach dem Pressen die notwendige
innere Festigkeit für eine mechanische Beanspruchung aufweist, kann mit
dieser Vorrichtung nicht erreicht werden. Darüber hinaus erfolgt die Ent
wässerung einseitig von unten her über die Dicke des Formkörpers und damit
ungleichmäßig, weil das austretende Wasser nur an seiner unteren Fläche abge
führt werden kann. Schließlich kann diese bekannte Vorrichtung auch nicht im
Sinne einer "Nachrüstung" bei bekannten Vorrichtungen (anderen Aufbaus) nach
träglich noch mit vertretbarem Aufwand eingebaut werden.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine gattungs
gemäße Vorrichtung derart weiterzuentwickeln, daß mit ihr nasser Beton trotz
Verzicht auf den Rüttelvorgang in äußerst kurzer Zeit soweit gleichmäßig
verfestigt werden kann, daß er anschließend mechanisch behandelbar ist.
Ferner soll die Vorrichtung auch relativ leicht nachrüstbar sein.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, daß auch die obere Preßplatte zum Abführen des ausgedrückten Über
schußwassers ein unter Unterdruck setzbares Kanalsystem aufweist, das eine
Vielzahl von Durchgangslöchern in der oberen Preßplatte aufweist, die gleich
mäßig in Reihen verteilt sind und in Kanäle in einer die obere Preßplatte
tragenden Zwischenplatte münden, die ihrerseits ebenfalls während des
Pressens an Unterdruck anschließbar sind, daß das untere Kanalsystem eine
Vielzahl von gleichmäßig in Reihen verteilt angeordneten vertikalen Durch
gangslöchern in der unteren Preßplatte aufweist, die in Kanäle einmünden, die
teils schräg, teils rechtwinkelig zu zwei gegenüberliegenden Seitenkanten der
unteren Preßplatte auf deren Unterseite ausgebildet sind sowie an einer dieser
beiden Seitenkanten beginnen, und daß die untere Preßplatte auf einer
Unterlegplatte aufliegt, wodurch die Kanäle als geschlossene Kanäle aus
gebildet sind.
Durch die Erfindung wird sowohl auf der Ober- wie auch auf der Unterseite
des verpreßten Formteils eine besonders wirkungsvolle Entwässerung während
des Verpressens sichergestellt, wobei die eingesetzten Mittel ohne Schwierig
keit bei einer vorhandenen Presse auch nachträglich eingebaut werden können,
denn die Ausbildung eines geschlossenen Kanalsystems an der unteren Preß
platte wird lediglich durch Auflage der Preßplatte auf eine Unterlegplatte
erreicht. Dadurch, daß sowohl in der unteren als auch in der oberen Preßplatte
eine Vielzahl von Durchgangslöchern vorgesehen sind, die in ein an eine Unter
druckquelle anschließbares Kanalsystem münden und gleichmäßig über die
entsprechende Fläche des Formkörpers verteilt sind, wird eine über die
Gesamtfläche des Formkörpers gleichmäßig und besonders gut wirksame Ent
wässerung erreicht, wodurch eine rasche Abführung des austretenden Wassers
über die gesamte Fläche ermöglicht wird. Durch die Geschlossenheit der den
Durchgangslöchern nachgeschalteten Kanalführung wird eine besonders
effektive Fortführung des anfallenden Wassers durch Absaugung erzielt. Der
Einsatz eines unter Unterdruck setzbaren Kanalsystems, das sich problemlos in
einer entsprechenden Platte ausbilden läßt und durch geeignete Anordnung der
Kanäle an nur einer passenden Stelle an eine Unterdruckleitung angeschlossen
werden muß, schafft eine ohne Schwierigkeit nachträglich einbaubare,
vorzüglich wirksame Entwässerungsmöglichkeit, die überdies, was die Anleg
barkeit des Unterdrucks betrifft, auch sehr einfach anschließbar ist.
Ferner arbeitet die erfindungsgemäße Vorrichtung gegenüber vorbekannten Vor
richtungen erheblich leiser, da keinerlei Vibrationsstation oder sonstige Rüttel
einrichtung vorgesehen ist. Es sind überdies weniger Formungseinrichtungen als
bei herkömmlichen Maschinen erforderlich, weshalb die erfindungsgemäße
Vorrichtung kleiner als bekannte Vorrichtungen gebaut werden kann, wodurch
sich wiederum ein geringerer Raumbedarf am Arbeitsort ergibt. Zusätzlich
kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch mit geringeren Kosten als bisher
bekannte Vorrichtungen hergestellt werden: Wird mit einer einzigen Füllung in
der Formmulde gearbeitet, sind nur drei Formungseinrichtungen nötig, nämlich
für die Schritte: Füllen - Pressen - Abgeben. Im Falle, daß zwei Beton
füllungen für die Formmulde vorgesehen werden, müssen vier Formungs
einrichtungen benutzt werden. Die Zahl der Formungseinrichtungen ist bei
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung somit wenigstens drei und höchstens vier.
Bevorzugt ist bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung eine elastische
Dichtung rings um jede Formmulde zum dichten Zusammenwirken mit der
Formaufnahme vorgesehen, wodurch verhindert wird, daß Wasser ungewollt an
undichten Stellen ablaufen kann oder daß dort Luft zutritt, wodurch beim
Anlegen von Unterdruck die Unterdruckwirkung beeinträchtig würde.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung wirken ferner die Kanäle in der
unteren Preßplatte mit Verbindungsteilen zur Aufnahme einer oder mehrerer
beweglicher Saugöffnungen zusammen, die an der Preßstation mit der Unter
druckeinrichtung verbunden sind. Diese Maßnahmen erhöhen noch die
Einfachheit und Schnelligkeit, mit der die Unterdruckeinrichtung an das Kanal
system angeschlossen werden kann, und dienen auch dazu, diesen Anschluß
vorgang weitgehend zu automatisieren.
In weiterer vorzugsweise Ausgestaltung der Erfindung ist die untere Preßplatte
von einer Abstandsplatte umgeben, die Kanäle aufweist, welche die Kanäle der
unteren Preßplatte an die Verbindungsteile anschließen. Die Kanäle in der
Abstandsplatte verlaufen vorteilhafterweise zwischen den Seitenkanten einer
Öffnung zur Aufnahme der unteren Preßplatte sowie einer Außenseite, an der
die Verbindungsteile angeordnet sind.
Eine vorzugsweise Weiterbildung der Erfindung besteht auch darin, daß die die
obere Preßplatte tragende Zwischenplatte an vertikal beweglichen Preßgliedern
befestigt und mit Kanälen versehen ist, welche die Durchgangslöcher in der
oberen Preßplatte mit Unterdruckkanälen, die an die Unterdruckeinrichtung
angeschlossen sind, verbinden. Bevorzugt ist die obere Preßplatte mittels der
Preßglieder über eine vorgegebene Strecke hinweg in die Formmulde bewegbar
und mit einer Dichtung zum Abdichten gegenüber der Innenseite der
Formmulde versehen. Mit dieser Ausbildung wird an der Oberseite des Form
körpers eine einfache und trotzdem äußerst wirksame Kanalausbildung erzielt,
wobei die die Kanäle ausbildenden Elemente mittels der Preßglieder verfahrbar
sind.
Die untere Preßplatte ist vorteilhafterweise mittels der Dichtung gegenüber
der Formaufnahme an Kontaktflächen um die Formmulde abstützbar und gegen
die Formmulde hin über einen kurzen Weg entsprechend der Eindringungstiefe
der Formaufnahme in die Dichtung bewegbar. Damit können kleine
Bewegung z. B. zum Ausgleich von Abmessungstoleranzen und von
Setzung beim Aufbringen der Preßkraft, ermöglicht werden, ohne daß die
Dichtwirkung beeinträchtigt wird.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung im
Prinzip beispielsweise noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine erfin
dungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung
von Betonplatten aus nassem Beton;
Fig. 2 eine Schnittdarstellung längs Linie II-II in
Fig. 1, wobei die Preßstation und eine in
diese eingeführte Formungseinrichtung gezeigt
sind;
Fig. 3 die Draufsicht auf eine untere Preßplatte in der
Formungseinrichtung aus Fig. 2;
Fig. 4 eine Schnittdarstellung längs Linie IV-IV aus
Fig. 3;
Fig. 5 die Draufsicht auf eine Abstandsplatte als
Teil der Formungseinrichtung aus Fig. 2
und
Fig. 6 und 7 Schnittdarstellungen längs den Linien VI-VI
bzw. VII-VII aus Fig. 5.
In Fig. 1 sind schematisch Teile einer Platten-Formvorrichtung
(von oben gesehen) zur kontinuierlichen Herstellung von
Betonplatten 1 z. B. für den Straßenbau oder zur Benutzung
als Wandabdeckungen gezeigt. Die Platten-Formvorrichtung
weist einen Rundtisch 2 auf, der um eine vertikale Achse
drehbar gelagert und mit sechs gleichmäßig verteilten, ra
dial ausgerichteten Formungseinrichtungen versehen ist, deren
jedes eine Formaufnahme 3 aufweist. Der Rundtisch 2 ist so
eingerichtet, daß er schrittweise um 60° gedreht werden
kann, um die Formaufnahmen 3 in verschiedene Stationen für
eine vorgegebene Zeitdauer bringen zu können. Der Rund
tisch 2 weist eine erste Füllstation 4 auf, in der die
jeweils dort vorhandene Form nun eine nasse Beton-Vor
füllung bestimmter Zusammensetzung aufnimmt, wei
terhin eine zweite Füllstation 5 zur Aufnahme einer nassen
Beton-Nachfüllung derselben Zusammensetzung, der aber ei
ne zur Vorfüllung unterschiedliche Art von Steinmaterial
beigefügt ist, sowie eine Preßstation 6 zum Pressen des
Betons und zum Auspressen des überschüssigen Wassers. Wei
terhin ist der Rundtisch 2 noch mit einer Abgabestation 7
ausgerüstet, bei der die gepreßten Betonplatten 1 von der
entsprechenden Formaufnahme 3 entfernt werden. In der Abgabe
station 7 erden zwei vertikal bewegliche Ausstoßglieder
(in den Figuren nicht gezeigt) von oben her gegen die Betonplat
te 1 bewegt, ohne jedoch in Kontakt mit der Formaufnahme zu
gelangen, da dies ansonsten die Gefahr der Beschädigung
der Oberflächen der Betonplatten 1 nach sich zöge. Die
weggeschobenen Betonplatten 1 werden auf einer Transportein
richtung (ebenfalls in den Figuren nicht gezeigt) aufgenommen,
die radial hin- und herbewegbar ist und die
Betonplatten 1 zu einer benachbarten Waschstation bringt, wo
die Betonplatten auf "Kante" stehend, d. h. in vertikal ausge
richteter Position, gewaschen werden.
In dem in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel weist
jede horizontale Formaufnahme 3 zwei Formmulden 10, 11 für
die Herstellung von zwei Betonplatten 1 bei jedem Vorschub
schritt auf. Deshalb ist auch die Formaufnahme 3 in ihrem
die Formmulden 10, 11 begrenzenden Bereich mit auswechselbaren
Wänden 12 bzw. Auskleidungen versehen.
Jede Formungseinrichtung enthält auch zwei untere, quadrati
sche, horizontale Preßplatten 13 zur Ausrichtung jeweils
mit einer der Formmulden 10 bzw. 11, sowie eine horizonta
le Abstandsplatte 14 mit zwei quadratischen Öffnungen 33,
34, deren jede eine der unteren Preßplatten 13 aufnimmt,
wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Jede solche Preßplatte 13
liegt auf einer in der horizontalen Abstandsplatte 14 in
Form eines Absatzes ausgebildeten Fläche 16 auf und ist
mit dieser verschraubt. Die Abstandsplatte 14 und die un
teren Preßplatten 13 ruhen auf einer Unterlegplatte 17,
die an dem Rundtisch 2 befestigt ist, wobei die horizon
tale Abstandsplatte 14 ihrerseits an der Unterlegplatte 17
angeschraubt ist (vgl. Fig. 2).
Die Formmulde 10 der Formaufnahme 3 befindet sich in Aus
richtung mit den Preßplatten 13, die in der Abstandsplatte
14 angeordnet sind, wobei die Wände 12 in der Formaufnahme 3 in
dichtendem Kontakt mit einem Streifen 18 aus elastischem
Material stehen, der in einer Nut 19 (vgl. Fig. 4)
um die Endabschnitte der Preßplatte 13 herum angeordnet
ist. Jede Formaufnahme 3 wird auch von zwei vertikalen Hydrau
likzylindern 20, 21 abgestützt, deren Kolbenstangen 22, 23
auf der Unterseite der Formaufnahme 3 befestigt sind bzw.
dort einwirken. Diese Hydraulikzylinder 20, 21 und ihre Kolben
ermöglichen es, daß die Formaufnahme 3 vertikal angehoben
werden kann, während noch besagte Ausrichtung zwischen
den zwei Preßplatten 13 aufrechterhalten wird, so daß das
Ganze frei ist von den fest unten angeordneten Teilen, d. h.
von der horizontalen Abstandsplatte 14 und von den Preß
platten 13. Hierdurch wird ein ausreichender Zwischenraum
geschaffen, in den die Transporteinrichtung in der Abgabestation 7
frei und unbehindert eingefahren und unter die
Formaufnahme 3 gebracht werden kann, um die ausgeformten Be
tonplatten 1 aufzunehmen. Die Hydraulikzylinder 20, 21 werden da
her nur in der Abgabestation 7 benötigt und in Gang gesetzt,
während die Formaufnahme 3 sich in und zwischen allen ande
ren Stationen in ihrer tieferen Position und dabei in
engem Kontakt mit den Preßplatten 13 befindet.
Wie aus den Fig. 2 und 4 entnommen werden kann, ist jede
untere Preßplatte 13 mit einer Vertiefung 24 versehen,
die in ihrem Randbereich abgeschrägte Flächen 25 aufweist,
um so schräge Endkanten im Endprodukt zu erzeugen. Die Ver
tiefung 24 weist weiterhin einen Bodenabschnitt zur Auf
nahme einer flachen Drainageplatte 26 auf, wobei letztere
mit einer großen Anzahl kleiner Löcher versehen ist, um
durch diese den Abfluß von Wasser beim Verdichten bzw.
Pressen des Betons in der Preßstation 6 zu ermöglichen. Die
Oberseite der Preßplatte 13 d. h. die Bodenfläche 27 der Ver
tiefung 24, ist aus diesem Grunde ausreichend uneben oder
rauh ausgebildet, wie eventuell auch die Unterseite
der Drainageplatte 26, um schmale horizontale Kanäle in
unregelmäßiger Anordnung zwischen der Drainageplatte 26
und der Preßplatte 13 zu schaffen. Es ist aber auch mög
lich, diese horizontalen Kanäle in regelmäßiger Muste
rung auf der Drainageplatte 26 und/oder der Preßplatte 13 anzu
bringen, indem man z. B. die Oberfläche(n) mit z. B. regel
mäßig angebrachten Grübchen versieht, um die Ableitung
von Wasser zu verbessern, falls dies als erforderlich
oder wünschenswert angesehen wird. Die Preßplatte 13 ist
auch mit einer großen Anzahl horizontaler Kanäle 28 ver
sehen, die in einem regelmäßigen Muster angeordnet sind
und mit kleinen vertikalen Öffnungen 29 in Verbindung ste
hen, die in mehreren Reihen gleichförmig über der gesam
ten Preßplatte 13 verteilt sind. Einige der hori
zontalen Kanäle 28 laufen mit ihren Öffnungen zusammen,
während die Öffnungen einiger dieser Kanäle individuell
auf zwei einander gegenüberliegenden Seitenkanten 30, 31
enden (auf die zeichnerische Darstellung dieser Kanalfor
men in Fig. 3 wird ausdrücklich verwiesen). Wie aus Fig. 2
ersehen werden kann, formen die Kanäle 28 horizontale Ka
näle 32 aus, wenn sich die Preßplatte 13 in Kontakt mit der
Unterlegplatte 17 befindet und dabei ihre mit den Vertie
fungen versehene Seite an der Unterlegplatte 17 anliegt.
Die Darstellung nach Fig. 5 zeigt, daß die horizontale
Abstandsplatte 14 flach und rechteckig in ihrer Form aus
gebildet ist, wobei die quadratischen Öffnungen 33, 34 in
einer Linie hintereinander angeordnet sind. Die einander
gegenüberliegenden Längsseiten-Kantenabschnitte 35, 36
sind mit einem Paar innerer Seitenausnehmungen 37, 38 so
wie mit einem Paar äußerer Seitenausnehmungen 39, 40 ver
sehen, wobei die inneren Seitenausnehmungen 37, 38 zwi
schen einer kurzen Seitenkante 41 der Abstandsplatte 14,
die dem Rand des Rundtisches 2 zugewendet ist, und zwei
einander gegenüberliegenden Seitenkanten 42, 43 der ra
dial weiter außen liegenden quadratischen Öffnung 33 ver
laufen, wobei diese Seitenkanten parallel zu der Längsrichtung
der Abstandsplatte 14 ausgerichtet sind. Die Sei
tenausnehmungen sind in der Nähe der kurzen Seitenkante
41 der Abstandsplatte 14 und in der Nähe der Seitenkanten
42, 43 der (radial außen liegenden) quadratischen Öffnung
33 unterteilt, wodurch Teilkanäle 44 bzw. 45 entstehen
(vgl. zeichnerische Darstellung nach Fig. 5). In gleicher
Weise ist auch das Paar von äußeren Seitenausnehmungen
39, 40 zwischen besagter äußerer Seitenkante 41 der Ab
standsplatte 14 und den entsprechenden einander gegenüber
liegenden Seitenkanten 46, 47 der (radial weiter innen lie
genden) quadratischen Öffnung 34 vorgesehen. Die äußeren
Seitenausnehmungen 39, 40 sind in der Nähe der Seitenkan
ten 46, 47 der inneren quadratischen Öffnung 34 so aufge
teilt, daß sie Seitenkanäle 48 derselben Gestaltung wie
die Seitenkanäle 45, die weiter oben schon erwähnt wurden,
ausbilden. Die Seitenkanäle 45 und 48 sind so angeordnet,
daß sie mit den horizontalen Kanälen 28 in den Seitenkan
ten jeder unteren Preßplatte 13 (wie in Fig. 2 gezeigt)
zusammenarbeiten und mit diesen entsprechend ausgerichtet
sind. Wenn sich die Abstandsplatte 14 in Kontakt mit der
Unterlegplatte 17 befindet, werden die Seitenausnehmungen
37 bis 40 von der Unterlegplatte 17 abgeschlossen, so daß sie
(geschlossene) Kanäle 49, 50 und 51, 52
ausbilden, die in direkter Verbindung mit den Kanälen 32
in der Preßplatte 13 stehen. Weiterhin ist jede Abstands
platte 14 an ihrer außenliegenden kurzen Seitenkante mit
zwei Verbindungsteilen 53, 54 versehen, die genau gegen
über den Kanälen 49, 51 bzw. 50, 52 angeordnet sind, wie
sich dies den Darstellungen in Fig. 1 und Fig. 5 entneh
men läßt. Daraus ergibt sich klar, daß die Verbindungstei
le 53, 54 mit den beiden Formmulden 10, 11 der Formaufnah
me 3 über ein unteres Kanalsystem verbunden sind, das
für jede Formmulde 10, 11 besagte Kanäle 49 bis 52 und 32 in der Ab
standsplatte 14 und in jeder Preßplatte 13, weiterhin die
besagten kleinen vertikalen Öffnungen 29 in jeder Preß
platte 13, die genannten Kanäle zwischen der Preßplatte
13 und der Drainageplatte 26 und auch noch die kleinen
Löcher in der Drainageplatte 26 umfaßt.
Eine Kraftübertragungseinrichtung, vorzugsweise hydrau
lischer Art, ist in der Preßstation 6 vorgesehen und um
faßt zwei vertikal bewegliche, horizontal ausgerichtete
Preßglieder 55 und 56 (vgl. Fig. 1), deren jedes eine ho
rizontale Zwischenplatte 57 aufweist, die an seiner Un
terseite befestigt ist. Jedes Preßglied enthält weiterhin
eine obere Preßplatte 58, die an der Unterseite der ho
rizontalen Zwischenplatte 57 befestigt und zur darunter
liegenden Formmulde 10, 11 ausgerichtet ist und in ihrer Größe
genau den Dimensionen der entsprechenden Formmulde 10, 11 ent
spricht. Die obere Preßplatte 58 ist mit einer Ringnut 59
zur Aufnahme eines Dichtstreifens 60 aus elastischem Ma
terial versehen, der dazu vorgesehen ist, sich gegen die
Wände 12 der jeweiligen Formmulde 10, 11 dichtend anzulegen. Der
Dichtstreifen 60 wird vorzugsweise ausreichend groß gewählt,
um einen Kontakt zwischen der oberen Preßplatte 58 und den
Wandbereichen der jeweiligen Formmulde 10, 11 dann zu verhindern,
wenn die Preßplatte 58 während des Preßschrittes sich um
einen vorgegebenen Weg in die Formmulde 10, 11 hineinbewegt. Wenn
es gewünscht ist, kann der Dichtstreifen 60 auch durch einen
Verschleißstreifen aus geeignetem Material, etwa einem ge
eignetem Stahl, ersetzt werden. Der Dichtstreifen 60 (oder
Abriebstreifen) ist mit inneren abgeschrägten Oberflächen
61 versehen, um im Endprodukt entsprechend abgeschrägte
Endkanten in derselben Weise wie auch durch die abgeschräg
ten Oberflächen 25 auf der unten liegenden Preßplatte 13
zu erzeugen. Eine Drainageplatte 62 ist auf der Unterseite
der Preßplatte 58 angebracht und befindet sich in Kontakt
mit dieser wie auch mit dem Dichtstreifen 60, wobei die Drai
nageplatte 62, ähnlich wie die untere Drainageplatte 26,
mit einer großen Anzahl kleiner Öffnungen versehen ist,
um durch diese einen Abfluß von Wasser bei der Kompres
sion des Betons während des Preßschrittes zu ermöglichen.
Die Unterseite der Preßplatte 58 ist wiederum ausreichend
uneben oder rauh ausgebildet, wie dies auch für die Ober
seite der Drainageplatte 62 möglich ist, so daß kleine
horizontale Kanäle in unregelmäßigen Muster zwischen der
Drainageplatte 62 und der Preßplatte 58 ausgebildet wer
den. Eine rauhe oder unebene Oberfläche in den oberen und
unteren Preßplatten 58 bzw. 13 läßt sich bei einer geeig
neten Herstellung unschwer erreichen. Solche horizontalen
Kanäle können allerdings auch, falls gewünscht, in regel
mäßiger Anordnung auf der Drainageplatte und/oder der Preß
platte angebracht werden, indem man die Oberfläche(n) mit
einem regulären Muster von Vertiefungen versieht, falls
dies als wünschenswert für die Verbesserung der Entwässe
rung angesehen wird.
Die obere Preßplatte 58 weist eine Vielzahl von Durchgangs
löchern 63 auf, die in regelmäßigen Reihen angeordnet sind
und auf der Plattenoberseite in schmale Kanäle 64 und brei
tere Kanäle 65 einmünden. Die schmalen Kanäle 64 werden da
bei durch einige Vertiefungen 66 auf der Unterseite der
Zwischenplatte 57 ausgebildet und erstrecken sich schräg
über die Platte von einem Bereich nahe den Endkanten der
Zwischenplatte 47 hin zu einer kreuzförmigen Horizontalnut
67, welche besagte Kanäle 65 ausbildet. Von Zentrum der
kreuzförmigen Nut 67 aus erstreckt sich eine vertikale Boh
rung 68 nach oben hin zur Oberseite der Zwischenplatte 57.
Diese Bohrung steht mit zwei horizontalen Bohrungen 69 und
70 in Verbindung, deren Öffnungen auf zwei entgegengesetz
ten Seiten der Zwischenplatte 57 angebracht sind. Wie
aus Fig. 1 ersehen werden kann, sind Saugkanäle 71 und 72
vorgesehen, die an die einander gegenüberliegenden hori
zontalen Bohrungen 69 und 70 der Zwischenplatte 57 angeschlos
sen sind. Es ergibt sich hieraus klar, daß die Saugkanäle
71 und 72 mit den beiden Formmulden 10, 11 in den jeweiligen Form
aufnahmen 3 über ein oberes Kanalsystem verbunden sind, das für
jede Formmulde 10, 11 besagte horizontale Bohrungen 69, 70, die
vertikale Bohrung 68, die großen und kleinen Ka
näle 64 und 65 in der Zwischenplatte 57, die vertikalen
Durchgangslöcher 63 in der oberen Preßplatte 58, die ge
nannten Kanäle zwischen der oberen Preßplatte 58 und der
Drainageplatte 62 wie auch die schmalen Öffnungen in der
Drainageplatte 62 umfaßt.
In der Preßstation 6 sind auch zwei Saugöffnungen 73 und 74
angeordnet, die relativ zum Rundtisch 2 horizontal hin-
und herbewegt werden können, was z. B. durch einen hydrau
lischen Zylinder erfolgen kann, um sie in Wirkverbindung
mit den Verbindungsteilen 53, 54 einer Formungseinrichtung zu
bringen, wenn dieselbe in die Preßstation 6 einge
führt wird. Die Saugöffnungen 73 und 74 stehen über Saug
kanäle 75 und 76 sowie eine Hauptsaugleitung 77 mit einer
Saugquelle (die nicht gezeigt ist) in Verbindung, an welche
die oberen Saugkanäle 71 und 72 zur oberen Preßplatte 58
ebenfalls über eine Hauptsaugleitung 78 angeschlossen sind,
wobei die beiden Hauptsaugleitungen 77, 78 miteinander kombiniert
sein können.
Ist eine Formungseinrichtung in der Preßstation 6 angekom
men, werden die Saugöffnungen 73 und 74 nach unten auf den
Rundtisch 2 hin bewegt und an die entsprechend ausgerich
teten Verbindungsteile 53, 54 an der Abstandsplatte 14 ange
schlossen. Die gemeinsam abgestützten Preßglieder 55 und 56
werden abgesenkt, wodurch ihre Preßplatten 58 herangeführt
und um eine kurze Strecke in die Formmulden 10 bzw. 11,
die mit Beton gefüllt sind, eingeführt werden. Sodann wird
ein vorgegebener Druck auf die eingeschlossene Betonmasse
in jeder Formmulde 10, 11 über die Preßglieder 55 und 56 aufge
bracht, wobei der Rundtisch 2 und die Unterlegplatte 17
als Abstützung dienen. Zur selben Zeit (oder im wesentli
chen zur selben Zeit), wenn die Preßplatten zur Ausübung
des Preßdruckes auf den Beton aktiviert werden, wird die
Saugquelle so angeschlossen, daß die bereits genannten
oberen und unteren Kanalsysteme unter Unterdruck gesetzt
werden. So kann das Wasser, das aus der unter Druck ste
henden Betonmasse austritt, schnell und effektiv aus jeder
Formmulde 10, 11 zwei einander gegenüberliegenden Seiten über
die oberen und unteren Kanalsysteme und die zugehörigen
Saugleitungen abgeführt werden. Die Preßelemente werden
normalerweise über eine Zeitdauer von 2,5 bis 4 Sekunden
unter Druck gesetzt, wobei während dieser Zeit die Saug
quelle ebenfalls angelegt ist. Ein geeigneter Unterdruck
liegt bei etwa 0,39-0,59 bar (0,4-0,6 kp/cm2), aber seine
Stärke kann selbstverständlich in Abhängigkeit
von den speziellen Einsatzbedingungen auch außerhalb die
ses Bereiches gewählt werden.
Die beiden feuchten Betonfüllungen haben denselben
Wasser- und denselben Zementanteil, aber die Vorfüllung
enthält qualitativ besseres und daher kostspieligeres
Steinmaterial als die Nachfüllung. Diese Steine werden
unmittelbar nach dem Formungsprozeß mit Wasser abge
sprüht, denn da die Betonplatten ausreichend stabil sind,
können sie, nachdem das gesamte Wasser über die zwei
Kanalsysteme abgezogen wurde, auf der Kante stehend an
geordnet werden, um mit Wasser besprüht zu werden.
Einfache Betonplatten, die nicht gemustert sind, werden
aus einer einzigen Betonfüllung aus einem einzigen Füll
prozeß hergestellt. Der Beton muß keinem Schütteln aus
gesetzt werden, da er eine geringe Viskosität hat und
schnell die Formmulden ausfüllt. Der Ausdruck "nasser
Beton", der bei der Erfindung verwendet wird, soll be
sagen, daß dieser Beton eine geringe Viskosität hat und
einen erheblichen Wasserüberschuß im Vergleich zu der
Menge an Wasser aufweist, die für den Ablauf der chemi
schen Prozesse eigentlich erforderlich wäre.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel besteht das elasti
sche Dichtglied aus Dichtstreifen aus z. B. geeignetem
Gummi, aber das untere und/oder das obere Dichtglied kann,
falls dies gewünscht wird, auch aus dünnen Dichtblättern
bestehen, die die gesamte Preßplatte überdecken und Außen
abmessungen haben, die den Außenabmessungen der jeweiligen
Dichtstreifen entsprechen. Diese Dichtblätter aus elasti
schem Material sind dann mit einer großen Anzahl von durch
gehenden Löchern versehen, die es zulassen, daß das
Wasser aus der Betonmasse zu den Öffnungen und Kanälen
in der Preßplatte ausfließt.
Die Preßplatten und Kanalsysteme können in verschiedener
Form ausgebildet sein. Wesentlich ist dabei, daß eine
große Anzahl von Kanälen an und in enger Verbindung mit
den entsprechenden Oberflächen der gerade unter Preß
druck stehenden Betonplatte vorgesehen sind, so daß das
Wasser, das aus diesen Oberflächen herausgedrückt wird,
schnell von der gesamten Oberfläche abgesaugt wird und
Platz macht für weiteres Wasser, das nachgedrückt wird,
etc. etc. Ein geeigneter Stand zwischen den Durchbrechun
gen 29 und 63, welche die Durchgangslöcher ausbilden, liegt etwa
bei 2 bis 5 cm, vorzugsweise bei zirka 3,5 cm. Der Abstand
zwischen den Löchern bei den Drainageplatten ist etwas
geringer, da diese dünner sind; er beträgt zirka
0,5 bis 1,0 cm.
Claims (8)
1. Vorrichtung zur Herstellung von Betonplatten, die eine Mehrzahl von
Formungseinrichtungen aufweist, deren jede mit einer Formaufnahme mit
wenigstens einer Formmulde zur Aufnahme von nassem Beton versehen ist,
wobei jede Formaufnahme so ausgebildet ist, daß jede Formmulde mit einer
oberen und einer unteren Preßplatte zum Zusammenpressen des Betons in einer
Preßstation versehen ist, wobei in jeder unteren Preßplatte zum Abführen des
ausgedrückten Überschußwassers ein beim Pressen durch eine Unterdruck
einrichtung unter Unterdruck setzbares Kanalsystem vorgesehen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß auch die obere Preßplatte (58) zum Abführen des aus
gedrückten Überschußwassers ein unter Unterdruck setzbares Kanalsystem auf
weist, das eine Vielzahl von Durchgangslöchern (63) in der oberen Preßplatte
(58) aufweist, die gleichmäßig in Reihen verteilt sind und in Kanäle in einer
die obere Preßplatte (58) tragenden Zwischenplatte (57) münden, die ihrerseits
ebenfalls während des Pressens an Unterdruck anschließbar sind, daß das
untere Kanalsystem eine Vielzahl von gleichmäßig in Reihen verteilt angeordne
ten vertikalen Durchgangslöchern (29) in der unteren Preßplatte (13) aufweist,
die in Kanäle (32) einmünden, die teils schräg, teils rechtwinkelig zu zwei
gegenüberliegenden Seitenkanten (30; 31) der unteren Preßplatte (13) auf deren
Unterseite ausgebildet sind sowie an einer dieser beiden Seitenkanten (30; 31)
beginnen, und daß die untere Preßplatte (13) auf einer Unterlegplatte (17)
aufliegt, wodurch die Kanäle (32) als geschlossene Kanäle ausgebildet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine elastische
Dichtung (18) rings um jede Formmulde (10, 11) zum dichtenden Zusammen
wirken mit der Formaufnahme (3) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kanäle (32) in der unteren Preßplatte (13) mit Verbindungsteilen (53, 54) zur
Aufnahme einer oder mehrerer beweglicher Saugöffnungen (73, 74) zusammen
wirken, die an der Preßstation mit der Unterdruckeinrichtung verbunden sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Preß
platte (13) von einer Abstandsplatte (14) umgeben ist, die Kanäle (49-52) auf
weist, welche die Kanäle (32) der unteren Preßplatte (13) an die Ver
bindungsteile (54) anschließen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle
(49-52) in der Abstandsplatte (14) zwischen den Seitenkanten einer Öffnung (33,
34) zur Aufnahme der unteren Preßplatte (13) sowie einer Außenseite, an der
die Verbindungsteile (53, 54) angeordnet sind, verlaufen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die die obere Preßplatte (58) tragende Zwischenplatte (57) an vertikal be
weglichen Preßgliedern (55, 56) befestigt und mit Kanälen (64, 65, 68-70)
versehen ist, welche die Durchgangslöcher (63) in der oberen Preßplatte (58)
mit Unterdruckkanälen (70, 71), die an die Unterdruckeinrichtung ange
schlossen sind, verbinden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Preß
platte (58) mittels der Preßglieder (55, 56) über eine vorgegebene Strecke
hinweg in die Formmulde (10, 11) bewegbar und mit einer Dichtung (60) zum
Abdichten gegenüber der Innenseite der Formmulde (10, 11) versehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die untere Preßplatte (13) mittels der Dichtung (18) gegenüber der Formauf
nahme (3) an Kontaktflächen um die Formmulde (10, 11) abstützbar und gegen
die Formmulde (10, 11) hin über einen kurzen Weg entsprechend der Ein
dringungstiefe der Formaufnahme (3) in die Dichtung (18) bewegbar ist.
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