[go: up one dir, main page]

DE3311965C2 - Vorrichtung zur Herstellung von Betonplatten - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Betonplatten

Info

Publication number
DE3311965C2
DE3311965C2 DE19833311965 DE3311965A DE3311965C2 DE 3311965 C2 DE3311965 C2 DE 3311965C2 DE 19833311965 DE19833311965 DE 19833311965 DE 3311965 A DE3311965 A DE 3311965A DE 3311965 C2 DE3311965 C2 DE 3311965C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press plate
channels
plate
mold
mold cavity
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19833311965
Other languages
English (en)
Other versions
DE3311965A1 (de
Inventor
Bjoern Loeoev
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eriks Betong S T
Original Assignee
Eriks Betong S T
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eriks Betong S T filed Critical Eriks Betong S T
Publication of DE3311965A1 publication Critical patent/DE3311965A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3311965C2 publication Critical patent/DE3311965C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B5/00Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping
    • B28B5/06Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds on a turntable
    • B28B5/08Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds on a turntable intermittently rotated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/40Moulds; Cores; Mandrels characterised by means for modifying the properties of the moulding material
    • B28B7/46Moulds; Cores; Mandrels characterised by means for modifying the properties of the moulding material for humidifying or dehumidifying

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Beton­ platten, die eine Mehrzahl von Formungseinrichtungen aufweist, deren jede mit einer Formaufnahme mit wenigstens einer Formmulde zur Aufnahme von nassem Beton versehen ist, wobei jede Formaufnahme so ausgebildet ist, daß jede Formmulde mit einer oberen und einer unteren Preßplatte zum Zusammen­ pressen des Betons in einer Preßstation versehen ist, wobei in jeder unteren Preßplatte zum Abführen des ausgedrückten Überschußwassers ein beim Pressen durch eine Unterdruckeinrichtung unter Unterdruck setzbares Kanal­ system vorgesehen ist.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DE-OS 21 59 890) wird der in die Formmulde eingebrachte Beton zunächst einem Rüttelvorgang unterzogen, um eine gleichmäßige Verteilung in der Preßform zu erreichen. In der oberen Fläche der unteren Preßplatte sind Kanäle und Öffnungen angeordnet, durch die während des Rüttelns anfallendes Wasser ohne Unterdruckeinwirkung in einen unter der Preßplatte angeordneten Sammler fließt. Der Boden des Sammlers ist geneigt, so daß das Wasser in einen Ablaufkanal ablaufen kann. Erst nach dem Rütteln wird Unterdruck angelegt und mit seiner Hilfe Wasser abgezogen. Nach Abschluß des Rüttel- und des Absaugvorgangs (und nach Ein­ bringen einer dünnen Unterbodenschicht) wird der Preßvorgang durchgeführt. Während des Pressens wird Unterdruck nur angelegt, wenn es erforderlich ist. Nach Beendigung des Preßvorganges weisen die Platten eine solche Konsistenz auf, daß sie sofort der Formmulde entnommen und gehandhabt werden können.
Diese bekannte Vorrichtung eignet sich nicht für die Verarbeitung von nassem Beton, der soviel Wasserüberschuß enthält, daß auf ein Rütteln verzichtet werden kann. Der Abzug einer großen Wassermenge innerhalb einer sehr kurzen Zeit, wie dies bei der Verwendung von derart nassem Beton erforderlich ist, damit der Formkörper nach dem Pressen die notwendige innere Festigkeit für eine mechanische Beanspruchung aufweist, kann mit dieser Vorrichtung nicht erreicht werden. Darüber hinaus erfolgt die Ent­ wässerung einseitig von unten her über die Dicke des Formkörpers und damit ungleichmäßig, weil das austretende Wasser nur an seiner unteren Fläche abge­ führt werden kann. Schließlich kann diese bekannte Vorrichtung auch nicht im Sinne einer "Nachrüstung" bei bekannten Vorrichtungen (anderen Aufbaus) nach­ träglich noch mit vertretbarem Aufwand eingebaut werden.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine gattungs­ gemäße Vorrichtung derart weiterzuentwickeln, daß mit ihr nasser Beton trotz Verzicht auf den Rüttelvorgang in äußerst kurzer Zeit soweit gleichmäßig verfestigt werden kann, daß er anschließend mechanisch behandelbar ist. Ferner soll die Vorrichtung auch relativ leicht nachrüstbar sein.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß auch die obere Preßplatte zum Abführen des ausgedrückten Über­ schußwassers ein unter Unterdruck setzbares Kanalsystem aufweist, das eine Vielzahl von Durchgangslöchern in der oberen Preßplatte aufweist, die gleich­ mäßig in Reihen verteilt sind und in Kanäle in einer die obere Preßplatte tragenden Zwischenplatte münden, die ihrerseits ebenfalls während des Pressens an Unterdruck anschließbar sind, daß das untere Kanalsystem eine Vielzahl von gleichmäßig in Reihen verteilt angeordneten vertikalen Durch­ gangslöchern in der unteren Preßplatte aufweist, die in Kanäle einmünden, die teils schräg, teils rechtwinkelig zu zwei gegenüberliegenden Seitenkanten der unteren Preßplatte auf deren Unterseite ausgebildet sind sowie an einer dieser beiden Seitenkanten beginnen, und daß die untere Preßplatte auf einer Unterlegplatte aufliegt, wodurch die Kanäle als geschlossene Kanäle aus­ gebildet sind.
Durch die Erfindung wird sowohl auf der Ober- wie auch auf der Unterseite des verpreßten Formteils eine besonders wirkungsvolle Entwässerung während des Verpressens sichergestellt, wobei die eingesetzten Mittel ohne Schwierig­ keit bei einer vorhandenen Presse auch nachträglich eingebaut werden können, denn die Ausbildung eines geschlossenen Kanalsystems an der unteren Preß­ platte wird lediglich durch Auflage der Preßplatte auf eine Unterlegplatte erreicht. Dadurch, daß sowohl in der unteren als auch in der oberen Preßplatte eine Vielzahl von Durchgangslöchern vorgesehen sind, die in ein an eine Unter­ druckquelle anschließbares Kanalsystem münden und gleichmäßig über die entsprechende Fläche des Formkörpers verteilt sind, wird eine über die Gesamtfläche des Formkörpers gleichmäßig und besonders gut wirksame Ent­ wässerung erreicht, wodurch eine rasche Abführung des austretenden Wassers über die gesamte Fläche ermöglicht wird. Durch die Geschlossenheit der den Durchgangslöchern nachgeschalteten Kanalführung wird eine besonders effektive Fortführung des anfallenden Wassers durch Absaugung erzielt. Der Einsatz eines unter Unterdruck setzbaren Kanalsystems, das sich problemlos in einer entsprechenden Platte ausbilden läßt und durch geeignete Anordnung der Kanäle an nur einer passenden Stelle an eine Unterdruckleitung angeschlossen werden muß, schafft eine ohne Schwierigkeit nachträglich einbaubare, vorzüglich wirksame Entwässerungsmöglichkeit, die überdies, was die Anleg­ barkeit des Unterdrucks betrifft, auch sehr einfach anschließbar ist.
Ferner arbeitet die erfindungsgemäße Vorrichtung gegenüber vorbekannten Vor­ richtungen erheblich leiser, da keinerlei Vibrationsstation oder sonstige Rüttel­ einrichtung vorgesehen ist. Es sind überdies weniger Formungseinrichtungen als bei herkömmlichen Maschinen erforderlich, weshalb die erfindungsgemäße Vorrichtung kleiner als bekannte Vorrichtungen gebaut werden kann, wodurch sich wiederum ein geringerer Raumbedarf am Arbeitsort ergibt. Zusätzlich kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch mit geringeren Kosten als bisher bekannte Vorrichtungen hergestellt werden: Wird mit einer einzigen Füllung in der Formmulde gearbeitet, sind nur drei Formungseinrichtungen nötig, nämlich für die Schritte: Füllen - Pressen - Abgeben. Im Falle, daß zwei Beton­ füllungen für die Formmulde vorgesehen werden, müssen vier Formungs­ einrichtungen benutzt werden. Die Zahl der Formungseinrichtungen ist bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung somit wenigstens drei und höchstens vier.
Bevorzugt ist bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung eine elastische Dichtung rings um jede Formmulde zum dichten Zusammenwirken mit der Formaufnahme vorgesehen, wodurch verhindert wird, daß Wasser ungewollt an undichten Stellen ablaufen kann oder daß dort Luft zutritt, wodurch beim Anlegen von Unterdruck die Unterdruckwirkung beeinträchtig würde.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung wirken ferner die Kanäle in der unteren Preßplatte mit Verbindungsteilen zur Aufnahme einer oder mehrerer beweglicher Saugöffnungen zusammen, die an der Preßstation mit der Unter­ druckeinrichtung verbunden sind. Diese Maßnahmen erhöhen noch die Einfachheit und Schnelligkeit, mit der die Unterdruckeinrichtung an das Kanal­ system angeschlossen werden kann, und dienen auch dazu, diesen Anschluß­ vorgang weitgehend zu automatisieren.
In weiterer vorzugsweise Ausgestaltung der Erfindung ist die untere Preßplatte von einer Abstandsplatte umgeben, die Kanäle aufweist, welche die Kanäle der unteren Preßplatte an die Verbindungsteile anschließen. Die Kanäle in der Abstandsplatte verlaufen vorteilhafterweise zwischen den Seitenkanten einer Öffnung zur Aufnahme der unteren Preßplatte sowie einer Außenseite, an der die Verbindungsteile angeordnet sind.
Eine vorzugsweise Weiterbildung der Erfindung besteht auch darin, daß die die obere Preßplatte tragende Zwischenplatte an vertikal beweglichen Preßgliedern befestigt und mit Kanälen versehen ist, welche die Durchgangslöcher in der oberen Preßplatte mit Unterdruckkanälen, die an die Unterdruckeinrichtung angeschlossen sind, verbinden. Bevorzugt ist die obere Preßplatte mittels der Preßglieder über eine vorgegebene Strecke hinweg in die Formmulde bewegbar und mit einer Dichtung zum Abdichten gegenüber der Innenseite der Formmulde versehen. Mit dieser Ausbildung wird an der Oberseite des Form­ körpers eine einfache und trotzdem äußerst wirksame Kanalausbildung erzielt, wobei die die Kanäle ausbildenden Elemente mittels der Preßglieder verfahrbar sind.
Die untere Preßplatte ist vorteilhafterweise mittels der Dichtung gegenüber der Formaufnahme an Kontaktflächen um die Formmulde abstützbar und gegen die Formmulde hin über einen kurzen Weg entsprechend der Eindringungstiefe der Formaufnahme in die Dichtung bewegbar. Damit können kleine Bewegung z. B. zum Ausgleich von Abmessungstoleranzen und von Setzung beim Aufbringen der Preßkraft, ermöglicht werden, ohne daß die Dichtwirkung beeinträchtigt wird.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung im Prinzip beispielsweise noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine erfin­ dungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung von Betonplatten aus nassem Beton;
Fig. 2 eine Schnittdarstellung längs Linie II-II in Fig. 1, wobei die Preßstation und eine in diese eingeführte Formungseinrichtung gezeigt sind;
Fig. 3 die Draufsicht auf eine untere Preßplatte in der Formungseinrichtung aus Fig. 2;
Fig. 4 eine Schnittdarstellung längs Linie IV-IV aus Fig. 3;
Fig. 5 die Draufsicht auf eine Abstandsplatte als Teil der Formungseinrichtung aus Fig. 2 und
Fig. 6 und 7 Schnittdarstellungen längs den Linien VI-VI bzw. VII-VII aus Fig. 5.
In Fig. 1 sind schematisch Teile einer Platten-Formvorrichtung (von oben gesehen) zur kontinuierlichen Herstellung von Betonplatten 1 z. B. für den Straßenbau oder zur Benutzung als Wandabdeckungen gezeigt. Die Platten-Formvorrichtung weist einen Rundtisch 2 auf, der um eine vertikale Achse drehbar gelagert und mit sechs gleichmäßig verteilten, ra­ dial ausgerichteten Formungseinrichtungen versehen ist, deren jedes eine Formaufnahme 3 aufweist. Der Rundtisch 2 ist so eingerichtet, daß er schrittweise um 60° gedreht werden kann, um die Formaufnahmen 3 in verschiedene Stationen für eine vorgegebene Zeitdauer bringen zu können. Der Rund­ tisch 2 weist eine erste Füllstation 4 auf, in der die jeweils dort vorhandene Form nun eine nasse Beton-Vor­ füllung bestimmter Zusammensetzung aufnimmt, wei­ terhin eine zweite Füllstation 5 zur Aufnahme einer nassen Beton-Nachfüllung derselben Zusammensetzung, der aber ei­ ne zur Vorfüllung unterschiedliche Art von Steinmaterial beigefügt ist, sowie eine Preßstation 6 zum Pressen des Betons und zum Auspressen des überschüssigen Wassers. Wei­ terhin ist der Rundtisch 2 noch mit einer Abgabestation 7 ausgerüstet, bei der die gepreßten Betonplatten 1 von der entsprechenden Formaufnahme 3 entfernt werden. In der Abgabe­ station 7 erden zwei vertikal bewegliche Ausstoßglieder (in den Figuren nicht gezeigt) von oben her gegen die Betonplat­ te 1 bewegt, ohne jedoch in Kontakt mit der Formaufnahme zu gelangen, da dies ansonsten die Gefahr der Beschädigung der Oberflächen der Betonplatten 1 nach sich zöge. Die weggeschobenen Betonplatten 1 werden auf einer Transportein­ richtung (ebenfalls in den Figuren nicht gezeigt) aufgenommen, die radial hin- und herbewegbar ist und die Betonplatten 1 zu einer benachbarten Waschstation bringt, wo die Betonplatten auf "Kante" stehend, d. h. in vertikal ausge­ richteter Position, gewaschen werden.
In dem in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel weist jede horizontale Formaufnahme 3 zwei Formmulden 10, 11 für die Herstellung von zwei Betonplatten 1 bei jedem Vorschub­ schritt auf. Deshalb ist auch die Formaufnahme 3 in ihrem die Formmulden 10, 11 begrenzenden Bereich mit auswechselbaren Wänden 12 bzw. Auskleidungen versehen.
Jede Formungseinrichtung enthält auch zwei untere, quadrati­ sche, horizontale Preßplatten 13 zur Ausrichtung jeweils mit einer der Formmulden 10 bzw. 11, sowie eine horizonta­ le Abstandsplatte 14 mit zwei quadratischen Öffnungen 33, 34, deren jede eine der unteren Preßplatten 13 aufnimmt, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Jede solche Preßplatte 13 liegt auf einer in der horizontalen Abstandsplatte 14 in Form eines Absatzes ausgebildeten Fläche 16 auf und ist mit dieser verschraubt. Die Abstandsplatte 14 und die un­ teren Preßplatten 13 ruhen auf einer Unterlegplatte 17, die an dem Rundtisch 2 befestigt ist, wobei die horizon­ tale Abstandsplatte 14 ihrerseits an der Unterlegplatte 17 angeschraubt ist (vgl. Fig. 2).
Die Formmulde 10 der Formaufnahme 3 befindet sich in Aus­ richtung mit den Preßplatten 13, die in der Abstandsplatte 14 angeordnet sind, wobei die Wände 12 in der Formaufnahme 3 in dichtendem Kontakt mit einem Streifen 18 aus elastischem Material stehen, der in einer Nut 19 (vgl. Fig. 4) um die Endabschnitte der Preßplatte 13 herum angeordnet ist. Jede Formaufnahme 3 wird auch von zwei vertikalen Hydrau­ likzylindern 20, 21 abgestützt, deren Kolbenstangen 22, 23 auf der Unterseite der Formaufnahme 3 befestigt sind bzw. dort einwirken. Diese Hydraulikzylinder 20, 21 und ihre Kolben ermöglichen es, daß die Formaufnahme 3 vertikal angehoben werden kann, während noch besagte Ausrichtung zwischen den zwei Preßplatten 13 aufrechterhalten wird, so daß das Ganze frei ist von den fest unten angeordneten Teilen, d. h. von der horizontalen Abstandsplatte 14 und von den Preß­ platten 13. Hierdurch wird ein ausreichender Zwischenraum geschaffen, in den die Transporteinrichtung in der Abgabestation 7 frei und unbehindert eingefahren und unter die Formaufnahme 3 gebracht werden kann, um die ausgeformten Be­ tonplatten 1 aufzunehmen. Die Hydraulikzylinder 20, 21 werden da­ her nur in der Abgabestation 7 benötigt und in Gang gesetzt, während die Formaufnahme 3 sich in und zwischen allen ande­ ren Stationen in ihrer tieferen Position und dabei in engem Kontakt mit den Preßplatten 13 befindet.
Wie aus den Fig. 2 und 4 entnommen werden kann, ist jede untere Preßplatte 13 mit einer Vertiefung 24 versehen, die in ihrem Randbereich abgeschrägte Flächen 25 aufweist, um so schräge Endkanten im Endprodukt zu erzeugen. Die Ver­ tiefung 24 weist weiterhin einen Bodenabschnitt zur Auf­ nahme einer flachen Drainageplatte 26 auf, wobei letztere mit einer großen Anzahl kleiner Löcher versehen ist, um durch diese den Abfluß von Wasser beim Verdichten bzw. Pressen des Betons in der Preßstation 6 zu ermöglichen. Die Oberseite der Preßplatte 13 d. h. die Bodenfläche 27 der Ver­ tiefung 24, ist aus diesem Grunde ausreichend uneben oder rauh ausgebildet, wie eventuell auch die Unterseite der Drainageplatte 26, um schmale horizontale Kanäle in unregelmäßiger Anordnung zwischen der Drainageplatte 26 und der Preßplatte 13 zu schaffen. Es ist aber auch mög­ lich, diese horizontalen Kanäle in regelmäßiger Muste­ rung auf der Drainageplatte 26 und/oder der Preßplatte 13 anzu­ bringen, indem man z. B. die Oberfläche(n) mit z. B. regel­ mäßig angebrachten Grübchen versieht, um die Ableitung von Wasser zu verbessern, falls dies als erforderlich oder wünschenswert angesehen wird. Die Preßplatte 13 ist auch mit einer großen Anzahl horizontaler Kanäle 28 ver­ sehen, die in einem regelmäßigen Muster angeordnet sind und mit kleinen vertikalen Öffnungen 29 in Verbindung ste­ hen, die in mehreren Reihen gleichförmig über der gesam­ ten Preßplatte 13 verteilt sind. Einige der hori­ zontalen Kanäle 28 laufen mit ihren Öffnungen zusammen, während die Öffnungen einiger dieser Kanäle individuell auf zwei einander gegenüberliegenden Seitenkanten 30, 31 enden (auf die zeichnerische Darstellung dieser Kanalfor­ men in Fig. 3 wird ausdrücklich verwiesen). Wie aus Fig. 2 ersehen werden kann, formen die Kanäle 28 horizontale Ka­ näle 32 aus, wenn sich die Preßplatte 13 in Kontakt mit der Unterlegplatte 17 befindet und dabei ihre mit den Vertie­ fungen versehene Seite an der Unterlegplatte 17 anliegt.
Die Darstellung nach Fig. 5 zeigt, daß die horizontale Abstandsplatte 14 flach und rechteckig in ihrer Form aus­ gebildet ist, wobei die quadratischen Öffnungen 33, 34 in einer Linie hintereinander angeordnet sind. Die einander gegenüberliegenden Längsseiten-Kantenabschnitte 35, 36 sind mit einem Paar innerer Seitenausnehmungen 37, 38 so­ wie mit einem Paar äußerer Seitenausnehmungen 39, 40 ver­ sehen, wobei die inneren Seitenausnehmungen 37, 38 zwi­ schen einer kurzen Seitenkante 41 der Abstandsplatte 14, die dem Rand des Rundtisches 2 zugewendet ist, und zwei einander gegenüberliegenden Seitenkanten 42, 43 der ra­ dial weiter außen liegenden quadratischen Öffnung 33 ver­ laufen, wobei diese Seitenkanten parallel zu der Längsrichtung der Abstandsplatte 14 ausgerichtet sind. Die Sei­ tenausnehmungen sind in der Nähe der kurzen Seitenkante 41 der Abstandsplatte 14 und in der Nähe der Seitenkanten 42, 43 der (radial außen liegenden) quadratischen Öffnung 33 unterteilt, wodurch Teilkanäle 44 bzw. 45 entstehen (vgl. zeichnerische Darstellung nach Fig. 5). In gleicher Weise ist auch das Paar von äußeren Seitenausnehmungen 39, 40 zwischen besagter äußerer Seitenkante 41 der Ab­ standsplatte 14 und den entsprechenden einander gegenüber­ liegenden Seitenkanten 46, 47 der (radial weiter innen lie­ genden) quadratischen Öffnung 34 vorgesehen. Die äußeren Seitenausnehmungen 39, 40 sind in der Nähe der Seitenkan­ ten 46, 47 der inneren quadratischen Öffnung 34 so aufge­ teilt, daß sie Seitenkanäle 48 derselben Gestaltung wie die Seitenkanäle 45, die weiter oben schon erwähnt wurden, ausbilden. Die Seitenkanäle 45 und 48 sind so angeordnet, daß sie mit den horizontalen Kanälen 28 in den Seitenkan­ ten jeder unteren Preßplatte 13 (wie in Fig. 2 gezeigt) zusammenarbeiten und mit diesen entsprechend ausgerichtet sind. Wenn sich die Abstandsplatte 14 in Kontakt mit der Unterlegplatte 17 befindet, werden die Seitenausnehmungen 37 bis 40 von der Unterlegplatte 17 abgeschlossen, so daß sie (geschlossene) Kanäle 49, 50 und 51, 52 ausbilden, die in direkter Verbindung mit den Kanälen 32 in der Preßplatte 13 stehen. Weiterhin ist jede Abstands­ platte 14 an ihrer außenliegenden kurzen Seitenkante mit zwei Verbindungsteilen 53, 54 versehen, die genau gegen­ über den Kanälen 49, 51 bzw. 50, 52 angeordnet sind, wie sich dies den Darstellungen in Fig. 1 und Fig. 5 entneh­ men läßt. Daraus ergibt sich klar, daß die Verbindungstei­ le 53, 54 mit den beiden Formmulden 10, 11 der Formaufnah­ me 3 über ein unteres Kanalsystem verbunden sind, das für jede Formmulde 10, 11 besagte Kanäle 49 bis 52 und 32 in der Ab­ standsplatte 14 und in jeder Preßplatte 13, weiterhin die besagten kleinen vertikalen Öffnungen 29 in jeder Preß­ platte 13, die genannten Kanäle zwischen der Preßplatte 13 und der Drainageplatte 26 und auch noch die kleinen Löcher in der Drainageplatte 26 umfaßt.
Eine Kraftübertragungseinrichtung, vorzugsweise hydrau­ lischer Art, ist in der Preßstation 6 vorgesehen und um­ faßt zwei vertikal bewegliche, horizontal ausgerichtete Preßglieder 55 und 56 (vgl. Fig. 1), deren jedes eine ho­ rizontale Zwischenplatte 57 aufweist, die an seiner Un­ terseite befestigt ist. Jedes Preßglied enthält weiterhin eine obere Preßplatte 58, die an der Unterseite der ho­ rizontalen Zwischenplatte 57 befestigt und zur darunter­ liegenden Formmulde 10, 11 ausgerichtet ist und in ihrer Größe genau den Dimensionen der entsprechenden Formmulde 10, 11 ent­ spricht. Die obere Preßplatte 58 ist mit einer Ringnut 59 zur Aufnahme eines Dichtstreifens 60 aus elastischem Ma­ terial versehen, der dazu vorgesehen ist, sich gegen die Wände 12 der jeweiligen Formmulde 10, 11 dichtend anzulegen. Der Dichtstreifen 60 wird vorzugsweise ausreichend groß gewählt, um einen Kontakt zwischen der oberen Preßplatte 58 und den Wandbereichen der jeweiligen Formmulde 10, 11 dann zu verhindern, wenn die Preßplatte 58 während des Preßschrittes sich um einen vorgegebenen Weg in die Formmulde 10, 11 hineinbewegt. Wenn es gewünscht ist, kann der Dichtstreifen 60 auch durch einen Verschleißstreifen aus geeignetem Material, etwa einem ge­ eignetem Stahl, ersetzt werden. Der Dichtstreifen 60 (oder Abriebstreifen) ist mit inneren abgeschrägten Oberflächen 61 versehen, um im Endprodukt entsprechend abgeschrägte Endkanten in derselben Weise wie auch durch die abgeschräg­ ten Oberflächen 25 auf der unten liegenden Preßplatte 13 zu erzeugen. Eine Drainageplatte 62 ist auf der Unterseite der Preßplatte 58 angebracht und befindet sich in Kontakt mit dieser wie auch mit dem Dichtstreifen 60, wobei die Drai­ nageplatte 62, ähnlich wie die untere Drainageplatte 26, mit einer großen Anzahl kleiner Öffnungen versehen ist, um durch diese einen Abfluß von Wasser bei der Kompres­ sion des Betons während des Preßschrittes zu ermöglichen. Die Unterseite der Preßplatte 58 ist wiederum ausreichend uneben oder rauh ausgebildet, wie dies auch für die Ober­ seite der Drainageplatte 62 möglich ist, so daß kleine horizontale Kanäle in unregelmäßigen Muster zwischen der Drainageplatte 62 und der Preßplatte 58 ausgebildet wer­ den. Eine rauhe oder unebene Oberfläche in den oberen und unteren Preßplatten 58 bzw. 13 läßt sich bei einer geeig­ neten Herstellung unschwer erreichen. Solche horizontalen Kanäle können allerdings auch, falls gewünscht, in regel­ mäßiger Anordnung auf der Drainageplatte und/oder der Preß­ platte angebracht werden, indem man die Oberfläche(n) mit einem regulären Muster von Vertiefungen versieht, falls dies als wünschenswert für die Verbesserung der Entwässe­ rung angesehen wird.
Die obere Preßplatte 58 weist eine Vielzahl von Durchgangs­ löchern 63 auf, die in regelmäßigen Reihen angeordnet sind und auf der Plattenoberseite in schmale Kanäle 64 und brei­ tere Kanäle 65 einmünden. Die schmalen Kanäle 64 werden da­ bei durch einige Vertiefungen 66 auf der Unterseite der Zwischenplatte 57 ausgebildet und erstrecken sich schräg über die Platte von einem Bereich nahe den Endkanten der Zwischenplatte 47 hin zu einer kreuzförmigen Horizontalnut 67, welche besagte Kanäle 65 ausbildet. Von Zentrum der kreuzförmigen Nut 67 aus erstreckt sich eine vertikale Boh­ rung 68 nach oben hin zur Oberseite der Zwischenplatte 57. Diese Bohrung steht mit zwei horizontalen Bohrungen 69 und 70 in Verbindung, deren Öffnungen auf zwei entgegengesetz­ ten Seiten der Zwischenplatte 57 angebracht sind. Wie aus Fig. 1 ersehen werden kann, sind Saugkanäle 71 und 72 vorgesehen, die an die einander gegenüberliegenden hori­ zontalen Bohrungen 69 und 70 der Zwischenplatte 57 angeschlos­ sen sind. Es ergibt sich hieraus klar, daß die Saugkanäle 71 und 72 mit den beiden Formmulden 10, 11 in den jeweiligen Form­ aufnahmen 3 über ein oberes Kanalsystem verbunden sind, das für jede Formmulde 10, 11 besagte horizontale Bohrungen 69, 70, die vertikale Bohrung 68, die großen und kleinen Ka­ näle 64 und 65 in der Zwischenplatte 57, die vertikalen Durchgangslöcher 63 in der oberen Preßplatte 58, die ge­ nannten Kanäle zwischen der oberen Preßplatte 58 und der Drainageplatte 62 wie auch die schmalen Öffnungen in der Drainageplatte 62 umfaßt.
In der Preßstation 6 sind auch zwei Saugöffnungen 73 und 74 angeordnet, die relativ zum Rundtisch 2 horizontal hin- und herbewegt werden können, was z. B. durch einen hydrau­ lischen Zylinder erfolgen kann, um sie in Wirkverbindung mit den Verbindungsteilen 53, 54 einer Formungseinrichtung zu bringen, wenn dieselbe in die Preßstation 6 einge­ führt wird. Die Saugöffnungen 73 und 74 stehen über Saug­ kanäle 75 und 76 sowie eine Hauptsaugleitung 77 mit einer Saugquelle (die nicht gezeigt ist) in Verbindung, an welche die oberen Saugkanäle 71 und 72 zur oberen Preßplatte 58 ebenfalls über eine Hauptsaugleitung 78 angeschlossen sind, wobei die beiden Hauptsaugleitungen 77, 78 miteinander kombiniert sein können.
Ist eine Formungseinrichtung in der Preßstation 6 angekom­ men, werden die Saugöffnungen 73 und 74 nach unten auf den Rundtisch 2 hin bewegt und an die entsprechend ausgerich­ teten Verbindungsteile 53, 54 an der Abstandsplatte 14 ange­ schlossen. Die gemeinsam abgestützten Preßglieder 55 und 56 werden abgesenkt, wodurch ihre Preßplatten 58 herangeführt und um eine kurze Strecke in die Formmulden 10 bzw. 11, die mit Beton gefüllt sind, eingeführt werden. Sodann wird ein vorgegebener Druck auf die eingeschlossene Betonmasse in jeder Formmulde 10, 11 über die Preßglieder 55 und 56 aufge­ bracht, wobei der Rundtisch 2 und die Unterlegplatte 17 als Abstützung dienen. Zur selben Zeit (oder im wesentli­ chen zur selben Zeit), wenn die Preßplatten zur Ausübung des Preßdruckes auf den Beton aktiviert werden, wird die Saugquelle so angeschlossen, daß die bereits genannten oberen und unteren Kanalsysteme unter Unterdruck gesetzt werden. So kann das Wasser, das aus der unter Druck ste­ henden Betonmasse austritt, schnell und effektiv aus jeder Formmulde 10, 11 zwei einander gegenüberliegenden Seiten über die oberen und unteren Kanalsysteme und die zugehörigen Saugleitungen abgeführt werden. Die Preßelemente werden normalerweise über eine Zeitdauer von 2,5 bis 4 Sekunden unter Druck gesetzt, wobei während dieser Zeit die Saug­ quelle ebenfalls angelegt ist. Ein geeigneter Unterdruck liegt bei etwa 0,39-0,59 bar (0,4-0,6 kp/cm2), aber seine Stärke kann selbstverständlich in Abhängigkeit von den speziellen Einsatzbedingungen auch außerhalb die­ ses Bereiches gewählt werden.
Die beiden feuchten Betonfüllungen haben denselben Wasser- und denselben Zementanteil, aber die Vorfüllung enthält qualitativ besseres und daher kostspieligeres Steinmaterial als die Nachfüllung. Diese Steine werden unmittelbar nach dem Formungsprozeß mit Wasser abge­ sprüht, denn da die Betonplatten ausreichend stabil sind, können sie, nachdem das gesamte Wasser über die zwei Kanalsysteme abgezogen wurde, auf der Kante stehend an­ geordnet werden, um mit Wasser besprüht zu werden.
Einfache Betonplatten, die nicht gemustert sind, werden aus einer einzigen Betonfüllung aus einem einzigen Füll­ prozeß hergestellt. Der Beton muß keinem Schütteln aus­ gesetzt werden, da er eine geringe Viskosität hat und schnell die Formmulden ausfüllt. Der Ausdruck "nasser Beton", der bei der Erfindung verwendet wird, soll be­ sagen, daß dieser Beton eine geringe Viskosität hat und einen erheblichen Wasserüberschuß im Vergleich zu der Menge an Wasser aufweist, die für den Ablauf der chemi­ schen Prozesse eigentlich erforderlich wäre.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel besteht das elasti­ sche Dichtglied aus Dichtstreifen aus z. B. geeignetem Gummi, aber das untere und/oder das obere Dichtglied kann, falls dies gewünscht wird, auch aus dünnen Dichtblättern bestehen, die die gesamte Preßplatte überdecken und Außen­ abmessungen haben, die den Außenabmessungen der jeweiligen Dichtstreifen entsprechen. Diese Dichtblätter aus elasti­ schem Material sind dann mit einer großen Anzahl von durch­ gehenden Löchern versehen, die es zulassen, daß das Wasser aus der Betonmasse zu den Öffnungen und Kanälen in der Preßplatte ausfließt.
Die Preßplatten und Kanalsysteme können in verschiedener Form ausgebildet sein. Wesentlich ist dabei, daß eine große Anzahl von Kanälen an und in enger Verbindung mit den entsprechenden Oberflächen der gerade unter Preß­ druck stehenden Betonplatte vorgesehen sind, so daß das Wasser, das aus diesen Oberflächen herausgedrückt wird, schnell von der gesamten Oberfläche abgesaugt wird und Platz macht für weiteres Wasser, das nachgedrückt wird, etc. etc. Ein geeigneter Stand zwischen den Durchbrechun­ gen 29 und 63, welche die Durchgangslöcher ausbilden, liegt etwa bei 2 bis 5 cm, vorzugsweise bei zirka 3,5 cm. Der Abstand zwischen den Löchern bei den Drainageplatten ist etwas geringer, da diese dünner sind; er beträgt zirka 0,5 bis 1,0 cm.

Claims (8)

1. Vorrichtung zur Herstellung von Betonplatten, die eine Mehrzahl von Formungseinrichtungen aufweist, deren jede mit einer Formaufnahme mit wenigstens einer Formmulde zur Aufnahme von nassem Beton versehen ist, wobei jede Formaufnahme so ausgebildet ist, daß jede Formmulde mit einer oberen und einer unteren Preßplatte zum Zusammenpressen des Betons in einer Preßstation versehen ist, wobei in jeder unteren Preßplatte zum Abführen des ausgedrückten Überschußwassers ein beim Pressen durch eine Unterdruck­ einrichtung unter Unterdruck setzbares Kanalsystem vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß auch die obere Preßplatte (58) zum Abführen des aus­ gedrückten Überschußwassers ein unter Unterdruck setzbares Kanalsystem auf­ weist, das eine Vielzahl von Durchgangslöchern (63) in der oberen Preßplatte (58) aufweist, die gleichmäßig in Reihen verteilt sind und in Kanäle in einer die obere Preßplatte (58) tragenden Zwischenplatte (57) münden, die ihrerseits ebenfalls während des Pressens an Unterdruck anschließbar sind, daß das untere Kanalsystem eine Vielzahl von gleichmäßig in Reihen verteilt angeordne­ ten vertikalen Durchgangslöchern (29) in der unteren Preßplatte (13) aufweist, die in Kanäle (32) einmünden, die teils schräg, teils rechtwinkelig zu zwei gegenüberliegenden Seitenkanten (30; 31) der unteren Preßplatte (13) auf deren Unterseite ausgebildet sind sowie an einer dieser beiden Seitenkanten (30; 31) beginnen, und daß die untere Preßplatte (13) auf einer Unterlegplatte (17) aufliegt, wodurch die Kanäle (32) als geschlossene Kanäle ausgebildet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine elastische Dichtung (18) rings um jede Formmulde (10, 11) zum dichtenden Zusammen­ wirken mit der Formaufnahme (3) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (32) in der unteren Preßplatte (13) mit Verbindungsteilen (53, 54) zur Aufnahme einer oder mehrerer beweglicher Saugöffnungen (73, 74) zusammen­ wirken, die an der Preßstation mit der Unterdruckeinrichtung verbunden sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Preß­ platte (13) von einer Abstandsplatte (14) umgeben ist, die Kanäle (49-52) auf­ weist, welche die Kanäle (32) der unteren Preßplatte (13) an die Ver­ bindungsteile (54) anschließen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (49-52) in der Abstandsplatte (14) zwischen den Seitenkanten einer Öffnung (33, 34) zur Aufnahme der unteren Preßplatte (13) sowie einer Außenseite, an der die Verbindungsteile (53, 54) angeordnet sind, verlaufen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die obere Preßplatte (58) tragende Zwischenplatte (57) an vertikal be­ weglichen Preßgliedern (55, 56) befestigt und mit Kanälen (64, 65, 68-70) versehen ist, welche die Durchgangslöcher (63) in der oberen Preßplatte (58) mit Unterdruckkanälen (70, 71), die an die Unterdruckeinrichtung ange­ schlossen sind, verbinden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Preß­ platte (58) mittels der Preßglieder (55, 56) über eine vorgegebene Strecke hinweg in die Formmulde (10, 11) bewegbar und mit einer Dichtung (60) zum Abdichten gegenüber der Innenseite der Formmulde (10, 11) versehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Preßplatte (13) mittels der Dichtung (18) gegenüber der Formauf­ nahme (3) an Kontaktflächen um die Formmulde (10, 11) abstützbar und gegen die Formmulde (10, 11) hin über einen kurzen Weg entsprechend der Ein­ dringungstiefe der Formaufnahme (3) in die Dichtung (18) bewegbar ist.
DE19833311965 1982-07-06 1983-03-31 Vorrichtung zur Herstellung von Betonplatten Expired - Fee Related DE3311965C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE8204167A SE442725B (sv) 1982-07-06 1982-07-06 Anordning vid en for framstellning av betongplattor avsedd formningsmaskin

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3311965A1 DE3311965A1 (de) 1984-03-08
DE3311965C2 true DE3311965C2 (de) 1993-09-30

Family

ID=20347296

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19833311965 Expired - Fee Related DE3311965C2 (de) 1982-07-06 1983-03-31 Vorrichtung zur Herstellung von Betonplatten

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE3311965C2 (de)
SE (1) SE442725B (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
SE501352C2 (sv) * 1993-06-18 1995-01-23 Machinator Ab Filteranordning
IT1294828B1 (it) * 1997-07-24 1999-04-15 Longinotti Meccanica S R L Apparecchiatura per produrre mattonelle sottili di impasto cementizio
DE102005025468A1 (de) * 2005-06-02 2006-12-07 B.T. Innovation Gmbh Vorrichtung zur Unterdruckbehandlung von Beton
GB0512470D0 (en) * 2005-06-18 2005-07-27 Eco Filters Ltd Filter assembly
GB0625072D0 (en) * 2006-12-15 2007-01-24 Eco Filters Ltd Wear component
WO2023151854A1 (en) * 2022-02-08 2023-08-17 Scheerders Van Kerchove's Verenigde Fabrieken Apparatus and method of providing a planar fiber-containing cementitious sheet, and sheet provided thereby

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3655847A (en) * 1969-02-19 1972-04-11 Burton D Morgan Method for forming concrete panels under compression
DE2159890C3 (de) * 1970-12-04 1980-07-03 Enrico Florenz Longinotti (Italien) Form zum Rütteln und Pressen von Formungen aus Beton o.dgl., insbesondere von Betonplatten, und ein mit mehreren derartigen Formen durchführbares Verfahren
AU479684B2 (en) * 1973-01-17 1976-12-22 Fictorpty. Ltd Improvements relating to panels for fencing andthe like
US4335065A (en) * 1979-12-17 1982-06-15 Shigeo Ando Method and apparatus for producing mouldings of cement mortar

Also Published As

Publication number Publication date
SE8204167L (sv) 1984-01-07
DE3311965A1 (de) 1984-03-08
SE442725B (sv) 1986-01-27
SE8204167D0 (sv) 1982-07-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0738584B1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen eines dreidimensionalen Objektes
EP0753387B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Formsteinen
DE2416764C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Bauelementes und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
CH673428A5 (de)
DE2823182A1 (de) Kaeseform sowie verfahren zur anfertigung der form und verfahren fuer die anfertigung einer matrize fuer eine solche kaeseform
DE4200602A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von lochsteinen
DE2201550C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Betonsteinen
DE3311965C2 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Betonplatten
DD228209A5 (de) Verfahren zur herstellung eines trockengepressten formlings aus trockener, rieselfaehiger formmasse, insbesondere keramischer formmasse
EP0175930B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlplatten und sonstigen Bauelementen vorzugsweise aus Beton
EP2628581A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Betonsteinen
DE19540189A1 (de) Preßvorrichtung und -verfahren zur Herstellung von Formteilen aus Faserverbundwerkstoffen
EP1568455B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Pflasterplatten aus Beton und Pflasterplatten aus Beton
DE60011221T2 (de) Vorrichtung zum Herstellen von keramischen Gegenständen wie zum Beispiel Platten , Fliesen und ähnlichen Artikeln durch Pressen von Pulver
DE9302768U1 (de) Formwerkzeug für perforierte Gegenstände sowie derartiger Gegenstand
DE2360957C3 (de) Anlage zur Herstellung von preßgeformten Teilen aus orientierten Holzspänen
EP1974910A2 (de) Hochdruckform, insbesondere Flexodruckform, und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2326495A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von erzeugnissen aus beton
DE3724641A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur maschinellen herstellung eines waermedaemmenden leichtbeton-mauersteins
DD216654A5 (de) Vorrichtung zum verdichten von giessereiformsand
DE102020119426A1 (de) Ziegelstanzsystem
EP1870217A2 (de) Verfahren sowie Form zum Herstellen von Bodenplatten aus zementgebundenem Material bzw. Beton
DD218575A5 (de) Vorrichtung zum verdichten von koernigen formstoffen
DE1584769C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Betonblöcken mit einer Oberfläche aus stückförmigem Material
DE19844337A1 (de) Verfahren und Einrichtung zum Herstellen mindestens eines Betonteils

Legal Events

Date Code Title Description
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: GEYER, W., DIPL.-ING. DR.-ING., PAT.-ANW., 8000 MU

8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8363 Opposition against the patent
8339 Ceased/non-payment of the annual fee