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DE3310582A1 - Schaltungsanordnung zur verhinderung von fehlfunktionen einer in einer fernsprechanlage eingestzten steuerrechnereinheit - Google Patents

Schaltungsanordnung zur verhinderung von fehlfunktionen einer in einer fernsprechanlage eingestzten steuerrechnereinheit

Info

Publication number
DE3310582A1
DE3310582A1 DE19833310582 DE3310582A DE3310582A1 DE 3310582 A1 DE3310582 A1 DE 3310582A1 DE 19833310582 DE19833310582 DE 19833310582 DE 3310582 A DE3310582 A DE 3310582A DE 3310582 A1 DE3310582 A1 DE 3310582A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
control computer
computer unit
unit
subscriber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833310582
Other languages
English (en)
Inventor
Ewald 8029 Sauerlach Dotzauer
Reinhold 8190 Wolfratshausen Elskamp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE19833310582 priority Critical patent/DE3310582A1/de
Publication of DE3310582A1 publication Critical patent/DE3310582A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F11/00Error detection; Error correction; Monitoring
    • G06F11/07Responding to the occurrence of a fault, e.g. fault tolerance
    • G06F11/0703Error or fault processing not based on redundancy, i.e. by taking additional measures to deal with the error or fault not making use of redundancy in operation, in hardware, or in data representation
    • G06F11/0751Error or fault detection not based on redundancy
    • G06F11/0754Error or fault detection not based on redundancy by exceeding limits
    • G06F11/076Error or fault detection not based on redundancy by exceeding limits by exceeding a count or rate limit, e.g. word- or bit count limit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Verhinderung von Fehlfunktionen
  • einer in einer Fernsprechanlage eingesetzten Steuerrechnereinheit.
  • Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Verhinderung von durch eine nicht ordnungsgemäße Betriebsgleichspannung bedingten Fehlfunktionen einer in einer Fernsprechanlage, vorzugsweise in einer kleinen Fernsprechnebensteenanlage eingesetzten Steuerrechnereinheit, wobei die Betriebsgleichspannung für diese Einheit aus der Netzwechselspannung erzeugt wird.
  • Der Einsatz der Mikroelektronik und insbesondere der Einsatz der programmgeste#uerten Systeme hat es für Fernsprechanlagen ~insbesondere für kleine Fernsprechnebenstellenanlagen ermöglicht, umfangreiche Leistungsmerkmale vorzusehen. Es können die einzelnen Funktionen und die Leistungsmerkmale im großen Umfange variiert werden ohne daß in der Hardware Veränderungen vorzunehmen sind.
  • Es wird somit eine einfache Anpassung der jeweiligen Wählanlage an die Bedürfnisse eines Anwenders möglich.
  • Um eine optimale Funktion einer solchen Anlage zu erhalten werden verschiedene Technologiearten eingesetzt.
  • Es werden voraussetzungsgemäß zumindest diejenigen unterschiedlichen Versorgungsspannungen, die für die elektronischen Baueinheiten und für vorhandene diskrete Bauelemente benötigt werden,#in einer entsprechenden Einrichtung aus der Netzwechselspannung gewonnen. In einem solchen Spannungsnetz können neben längeren Spannungsausfällen kurze Netzeinbrüche auftreten. Derartige Einbrüche können dazu führen, daß beispielsweise die Betriebsspannung ffir die Einheiten der Steuerrechnereinheit, die durch einen mit den entsprechenden Speichersystemen zusammenarbeitenden realisiert sein kann, auf einen unzulässigen Wert absinkt. Damit wäre ein sicheres Arbeiten des Prozessors nicht mehr gewährleistet. Derartige Unregelmäßigkeiten in der Betriebsspannung können zu Datenverfälschungen und/oder Datenverlusten führen.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung für die eingangsgenannte Schaltungsanordnung sicherzustellen, daß beim Durchlaufen eines unzulässigen Spannungsbereiches keine Fehlfunktionen entstehen.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß die Netzwechselspannung oder eine davon abgeleitete, ihr äquivalente Wechselspannung auf das Auftreten einer bestimmten Anzahl von Halbwellen inner'halb einer vorgegebenen Zeiteinheit überwacht wird, daß bei Nichterreichen dieser Sollzahl, bei der die Betriebsgleichspannung noch nicht unzulässig abgesunken ist, ein Rücksetzimpuls, der eine für die Programmabläufe definierte Ausgangslage herstellt, für die Steuerrechnereinheit erzeugt und wirksam angelegt wird, daß gleichzeitig die Inaktivierung von Einheiten, durch deren Betriebszustand jeweils eine unzulässige Wirkung eintreten könnte, vorgenommen wird und daß mit dem erneuten Erreichen der Soll zahl ein Einschaltroutine durch die Steuerrechnereinheit veranlaßt wird.
  • Es wird also erfindungsgemäß die Netzwechselspannung überwacht um diejenigen Fälle, bei denen ein. nichtordnungsgemäßer Betrieb wahrscheinlich ist, rechtzeitig zu erkennen. Fällt eine bestimmte Anzahl von Netzhalbwellen aus, so'wird ein Rücksetzimpuls für den Prozessor gebildet. Damit werden bei Kurzunterbrechlmgen der Spannung fehlerhafte Programmabläufe vermieden.
  • Der Rücksetzimpuls wird so f».ühzeitig angelegt, daß die Prozessorversorgungsspannung noch nicht unzulässig weit abgesunken ist. Die im Gleichrichterteil des Netzgerätes vorhandenen Speicherkondensatoren ermöglichen, daß die Betriebsspannung noch einen für das Wirksamwerden des Impulses ausreichenden Spannungswert hat. Der Prozessor wartet auf Netzwiederkehr und beginnt dann mit dem Neustart. Mit dem Rücksetzimpuls werden erfindungsgemäß auch bestimmte Einheiten inaktiviert. Derartige Einheiten können beispielsweise Relais sein. Diese lassen sich in dem genannten Störungsfall durch Unwirksamschalten der ihnen jeweils zugeordneten Treiberstufe -in den inaktiven Zustand überführen.
  • Damit kann beispielsweise verhindert werden, daß bei einen vorgesehenen Leistungsmerkmalen "Türöffner einschalten" die Türe unerwünscht geöffnet werden kann.
  • Eine solche Einheit, die zu inaktivieren ist, könnte auch ein Speicherbaustein sein, der neben der Betriebsspannung noch eine weitere . Steuergleichspannung benötigt. Die Inaktivierung einer solchen Speichereinheit kann dadurch vorgenommen werden, daß durch ein entsprechend betätigtes Schaltelement diese Steuerspannung abgeschaltet wird. Wird nach dem Rücksetzimpuls bei Netzwiederkehr die#ordnungsgemäße Anzahl von Halbwellen registriert, so erfolgt sowohl die Freigabe der genannten Steuerspannung für den Speicherbaustein als auch die Freigabe der vorhandenen Relais. Die Netzhalbwellen können auch an einer von der Netzwechselspannung abgeleiteten Spannung ~bei spielsweise der Rufspannung überwacht werden.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird für den Fall, daß der die Steuerrechnereinheit mitbildende Prozessor einen Interrupt-Eingang aufweist über eine geeignete Ansteuerschaltung zumindest bei jeder Halbwelle einer bestimmten Polarität ein Interrupt bewirkt.
  • Durch die Steuerrechnereinheit wird die Anzahl der Interrupte innerhalb der vorgegebenen Zeiteinheit bewertet und es werden bei ein- oder mehrmaligen Ausfall der Halbwellen die genannten, mit dem Nichterreichen der Sollzahl zu veranlassenden Maßnahmen bewirkt. Es werden durch programmtechnische Maßnahmen die Anzahl der Interrupte pro Zeiteinheit bewertet. Diese Zeiteinheit kann der Periodenzeit der Wechselspannung ent-.
  • sprechen. Sind nicht genügend Interrupts angefallen, so muß nach kurzer Zeit mit einem Ausfall der Betriebsspannung gerechnet werden. Um Fehlfunktionen zu verhindern werden also die genannten Maßnahmen des Zurücksetzens und der Inaktivierung einzelner Einheiten vorgenommen.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die überlfachte Wechselspannung.über eine Gleichrichterschaltung einen Optokoppler steuert, dessen Ausgang mit dem Interrupt-Eingang des Prozessors verknüpft ist.
  • Der Optokoppler kann in einer Brückenschaltung angeordnet sein, so daß am Ausgang bei ordnungsgemäßer Spannung Impulse von 100 Hz entstehen. Dadurch ist ein Spannungseinbruch und somit ein nahender Ausfall .sehr früh erkennbar.
  • N#achfolgend ist an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Die Zeichnung ist in den Figuren 1a und 1b gegliedert. Diese Figuren zeigen zusammen eine kleine Wählnebenstellenanlage, bei der die erfindungsgemäßen Maßnahmen vorgesehen sind. Die sich in den Figuren 1a und 1b entsprechenden Leitungsschnittpunkte sind in den beiden Darstellungen gleich nummeriert.
  • Die in den Figuren dargestellte kleine Wählnebenstellenanlage soll die für Anlagen einer solchen Baustufe vorgesehenen internen und externen Verbindungsmöglichkeiten aufweisen. Bei dem ihr zugrunde liegenden programmgesteuerten System können eine Reihe von teistungsmenkmalen in einfacher Weise verwirklicht werden. Als solche sind beispielsweise die Kurzwahl, die Wahiwiederholung, das Aufschalten, die Txahlkontrolle sowie die Rufumleitung hervorzuheben. Von den viel<2ltigen Betriebsmöglichkeiten einer solchen kleinen Wählnebenstellenanlage werden an Hand der auszugsweisen Strukturdarstellung nur solche erläutert, die im vorgegebenen Rahmen wesentlich sind.
  • Je nach Ausbaustufe kann die kleine Wähinebenstellenanlage über eine oder mehrere weiterführende Leitungen mit anderen Anlagen verbunden sein. Im Ausführungsbeispiel sind zwei derartige Leitungen nämlich die Leitung gen Ltg1 und Ltg2 vorgesehen. Als Ämtsleitungen verbinden diese die Anlage mit dem öffentlichen Netz. Zumindest eine der vorhandenen weiterführenden Leitungen kann auch für den sogenannten Querverbindungsverkehr die Anlage mit einer weiteren Nebenstellenanlage verbinden. Wird die Anlage als Zweit-Mebenstellenanaage eingesetzt, so erfolgt die Verbindung zur Erst-Neb#nstellenanlage über eine sogenannte Nebenanschlußleitung. Die Verbindungen ins öffentliche Netz werden über die Erst-Nebenstellenanlage als Hauptanlage aufgebaut. Beim Fernsprechverkehr über eine Querverbindungsleitung bzw. über eine Nebenanschlußleitung ist es für bestimmte vermittlungstech nische Vorgänge erforderlich Erdpotential an die Bei ~tung zur jeweiligen Gegenanlage anzuschalten. Diese soll durch die der Einheit Edl zugehörigen Kontakte e1 und e2 erfolgen. Bei einer Amtsleitung werden diese Kontaktenicht benötigt. Jeder weiterführenden Leitung Ltg1 bzw. Ltg2 ist eine Anschlußeinheit AS1 bzw. AS2 zugeordnet. Sind über diese Leitungen Verbindungen zum öffentlichen Netz herstellbar, so sind diese Anschlußeinheiten sogenannte Amtssätze. Sie enthalten eine Gebührenimpuls-Empfangsweiche GW1 bzw GW2. Die eintreffenden Gebührenimpulse werden aufgrund einer entsprechenden Abtastung durch eine Steuerrecheneinheit ST, die die gesamte Steuerung der vermittlungstechnischen Fuktion vornimmt, erkann. Sie können getrennt für jede Leitung und/oder für jede Teilnehmerstelle erfaßt und als jeweilige Gebührensumme in einem Gebührenspeicher GS abgelegt werden. Es besteht auch die MöglichRePt mit jedem Zählpuls einen Fortschalteimpuis- für einen an der jeweiligen Teilnehmerstelle angeordneten Gebührenzähler GZ zu erzeugen.
  • Jede Anschlußeinheit AS1 bzw. AS2 enthält eine aus dem Widerstand R9, dem Kondensator Cl und dem Optokoppler Ol bzw. dem Widerstand RIO, dem Kondensator C2 und dem Optokoppler 02 bestehende Anrufbrücke und die sogenante ~Amtshaltedrossel Dr1 bzw. Dr2. Die Wicklung der Antshaltedrossel ist zweigeteilt, wobei ein Wicklungsteil während der Wahlimpulse durch einen entsprecher.d betätigten Kontakt v1 bzw. v2 überbrückt ist. Für den Fall, daß für den Aufbau einer externen Verbindung über eine weitere führende Leitung keine Nehrfrequenz-Codewahl vorgesehen ist werden die Wahlimpulse durch den Kontakt i1 bzw. i2 wirksam angelegt. Die Betätigung dieser Impulskontakte wird aufgrund der von einem Teilnehmer eingegebenen Wahlinformation durch die Steuerung ST veranlaßt. Der Auswertekreis des in jeder Anrufbrücke enthaltenen Optokopplers 01 bzw. 02 ist nicht weiter dargestellt.
  • Dieser den Fototransistor des jeweiligen Optokopplers enthaltende Auswertekreis wird gleichfalls kontinuierlich abgetastet, wodurch die durch einen ankommenden Ruf erkennbare Zustandsänderung von der Steuerung registriert wird. Dadurch können die nachfolgenden Funktionsschritte bewirkt werden. Die Anschlußeinheit AS1 bzw. AS2 ist zum Koppelfeld KF hin mit einem ÜbertragerUel bzw. Ue2 abgeriegelt. Die Sprechadern al und h1 sind bezogen auf die Leitung Ltg1 über die Wicklungen 1w1 und 2w1' sowie über den Kondensator CO in an sich bekannter Weise miteinander verbunden. Die Verknüpfung zum Koppelfeld erfolgt durch die Wicklung w2. Für den die Leitung Ltg2 abschließenden Übertrager Ue2 gilt entsprechendes.
  • Die Einrichtungen der in den Figuren dargestellten kleinen Nebenstellenanlage .. sind in steckbare Baugruppen gegliedert. Durch einen solchen modularen Aufbau ist eine bestmögliche Anpassung an die vielfältigen Wünsche des Betreibers einer solchen anlage möglich. Es ist ein Ausbau mit insgesamt sechs Teilnehmerstellen, nämlich einer Abfragestelle TO und weiteren Teilnehmerstellen T1 bis T5 gezeigt. Anstelle einer Teilnehmerstation kann, wie dies in der Zeichnung angedeutet ist, eine sogenannte Türfreisprecheinrichtung TFE vorgesehen sein.
  • Faßt man die für eine bestimmte Anzahl von Teilnehmerstellen beispielsweise für drei Teilnehmerstellen eflorderlichen Einheiten,nämlich die jeder Teilnehmerstelle zugeordnete Anschlußschaltung TA und die entsprechenden Anteile des Koppelfeldes KF -in einer steckbaren Einheit zusammen, so ist je nach Bedarf in einfacher Weise ein unterschiedlicher Ausbau möglich. In der gezeigten Ausführung können gleichzeitig zumindest zwei Astsgesprache gehend und kommend mit je einem Rückfragegespräch sowie ein Iriterngespräch geführt werden.
  • Das Koppelfeld KF zur Durchschaltung der einzelnen Sprechwege ist mit Selektorbausteinen aufgebaut. Jeder weiterführenden Leitung und jeder Teilnehmerstelle TO bis T5 ist ein solcher Selektorbaustein, zugeordnet. Es kann hierfür ein handelsüblicher hochintegrierter C-MOS-Baustein, der eine Demultiplexerfunktion ermöglicht, verwendet werden. Die Anzahl der Anschlußpunkte für die- Auswahlleitungen muß zumindest der, im Endausbau vorhandenen Anzahl von Teilnehmerstellen entsprechen. Da im Ausführungsbeispiel insgesamt sechs Teilnehmerstellen vorgesehen sind, wird ein Standardbaustein mit acht auszuwählenden Anschiußpunkten verwendet. Die beiden für die Teilnehmerstellen nicht benötigten Anschlußpunkte werden anderweitig beschaltet. Bei einer größeren Anzahl von Teilnehmerstellen ist ein Baustein mit einer ausreichenden Anzahl von Anschlußpunkten zu wählen bzw. es kann die Anzahl der Anschluißpunkte durch Zuschalten eines weiteren Bausteines zu dem an sich hinsichtlich seiner Anschlußmöglichkeiten nicht ausreichenden Baustein erweitert werden.
  • Den weiterführenden Leitungen Ltgl und Ltg2 sind die Bausteine Ml und M2 zugeordnet. Die Kcppelfeldseite des Ubertragers tiel bzw. Ue2 ist mit dem Eingang El des Selektorbausteines Ml bzw. mit dem Eingang E2 des Selektorbausteins M2 verbunden. Ein Ausgang eines jeden dieser Bausteine ist jeweils in gleicher Weise mit einer Teilnehmerstelle gekoppelt. Von den jeweils acht Ausgängen All bis A18 des Selektorbausteines Ml bzw. A21 bis A28 des Selektorbausteins M2 sind also die Ausgänge All bis A16 und die Ausgänge A21 bis A26 jeweils mit einer der Teilnehmerstellen TO bis T5 #rimittelbar verbunden. Dies erfolgt wiederum über die koppelfeldseitige Wicklung eines die Teilnehmeranschlwßleitung abschließenden ###ertragers. Bezogen auf d-e einzelnen Teilnehmerstellen sind dies die Übertrager Uev bis Ue8, die jeweils der einer Teilnehmerstelle zugeordneten Teilnehmeranschlußschaltung, nämlich den Teilnehmeranschlußschaltungen TAO bis TA5,zugehörig sind. Mit Ausnahme der Teilnehmeranschlußschaltung TAO und TAS sind diese in der Figur weder als Funktionseinheit besonders hervorgehoben noch bezeichnet.
  • Den Teilnehmerstellen TO bis T5 ist jeweils einer der Selektorbausteine M3 bis M8, die vom gleichen Typ wie die Selektorbausteine Ml, M2 sind, zugeordnet. Mit Ausnahme des Selektorbausteines M8 sind ihre Eingänge bzw.
  • die ausgangsseitigen Anschlußpunkte nicht weiter bezeichnet. Der Eingang E eines jeden dieser Selektorbausteine M3 bis M8 ist jeweils mit einer Teilnehmerstelle gekoppelt. Dies erfolgt wiederum durch die Anschaltung an die kopelldseitige Wicklung des die Teilnehmeranschlußleitung abschließenden Ubertragers. Der Eingang des Selektorbausteines M3 ist demnach mit der entsprechenden Wicklung des Ub#ertragers Ue3, der Eingang des Selektorbausteines M4 mit der entsprechenden Wicklung des Übertragers Ue4 verbunden. Entsprechendes gilt dann für die Selektorbausteine M5 bis M8. Ein jeder der Selektorbausteine M3 bis M8 ist über einen seiner ausgangsseitigen Anschlußpunkte jeweils mit denjenigen Teilnehmerstellen gekoppelt, mit denen er eingangs seit nicht verbunden ist. Beispielsweise ist der Selektorbaustein M3, der eingangsseitig mit der Teilnehmerstelle TO gekoppelt lst,über fünf Einzelausgänge mit den restlichen Teilnehmerstellen, nämlich den Teilnehmerstellen T1 bis TS, in der bereits geschilderten Weise verbunden. Für die anderen Selektorbausteine gilt Entsprechendes. Der gewünschte Ausgang, der für jeden Selektorbaustein mit dem Eingang galvanisch zu verbinden ist, wird dadurch ausgewählt, daß von der Steuerrechnereinheit ST an die jejeweiligen Adreßelngänge Ad die entsprechende binärcodierte Adresse angelegt wird. Für den Selektorbaustein M1 sind die Adresseneingänge mit Ad11 bis Ad13 bezeichnet. Für die dresseneingänge der übrigen Selektorbausteine gilt dann Entsprechendes. Für die Herstellung einer Sprechverbindung wird somit sowohl für eine externe als auch für eine interne Verbindung nur ein Koppelpunkt geschaltet. Zumindest zwei weitere, in gleicher Weise auszuwählende Anschlußpunkte eines jeden Selektorbausteins des Koppelfeldes sind in vorteilhafter Weise mit einem Abschlußwiderstand bzw. mit einer in bestimmten Vermittlungsphasen wirksam an eine Leitung anzulegende zentrale Einheiten beschaltet. Der Abschlunwldertand für die weiterführenden Leitungen Ltg1 und Ltg2 ist mit R1 bzw.
  • R2 bezeichnet. Ueber die anderen Selektorbausteine ist in bestimmten Vermittlungsphasen dann jeweils einer der Abschlußwiderstände R3 bis R8 wirksam anzuschalten. Dies wird von der Steuerrechnereinheit ST immer dann veranlaßt, wenn kein anderweitiger Leitungsaoschluß vorhanden ist.
  • Ein solcher Fall liegt beispielsweise für eine Amtsleitung dann vor, wenn der ein Amtsgespräch führende Teilnehmer eine Rückfrageverbindung aufgebaut hat. Solange sich dann die Amtsleitung in Warte stellung befindet wird der Abschlußwiderstand R1 bzw. R2 wirksam angeschaltet. Diese Anschaltung eines Abschlußwiderstandes erfolgt auch nach. dem Aushängen durch einen Teilnehmer In denjenigen Aufbauphasen, in denen, wie z.B. in den Wählpausen, keine Abschlußeinheit wirksam ist. Durch die Anschaltung eines Abschlußwiderstandes wird verhindert, daß infolge der in den Leitungen bzw. in der TeilneFnerendeinrichtung vorhandenen Verstärker durch Rückkopplungsvorgänge ausgelöste Pfeiftöne entstehen.
  • Vermittels des entsprechend eingestellten Selektorbausteins kann auch eine zentrale Einrichtung,wie z.B.
  • der Hörtonemnfänger T bzw. der Tongenerator TG, an eine weiterführende Leitung bzw. an eine Teilnehmeranschlußleitung angekoppelt werden. Mit Hilfe des Hörtonempfängers HTE wird ein an der Leitung anliegender Hörton erkannt Ein solcher Hörton kann beispielsweise einen Besetzton oder einen Wählton darstellen. Die Registrierung des Wähltonea ist bei einem z.B. bei der Kurzwahl vorliegenden automatischen Aufbau einer Verbindung erforderlich. Die bei einer internen Gesprächsverbindung in bestimmten Vermittlungsphasen anzulegenden Hörtöne werden von dem Tongenerator TG abgegeben, der nach der wirksamen Anschaltung über den jeweils maßgebenden Selektorbaustein durch die Steuerrechnereinheit ST entsprechend getaktet wird.
  • Für die im vereinfachten Schaltbild gezeigte kleine Wählnebenstellenanlage soll Tastenwahl nach dem Mehrfrequenz- oder Impulswahl?Erfahren oder die Nummernschalterwahl möglich sein.Die Teilnehmerstellen TO bis T5 können somit mit Tastatur und/oder Wähischeibe ausgerüstet sein. Wird durch die Steuerung aufgrund der entsprechenden Abtastung der Leitungszustände erkannt, daß eine für das Mehrfrequenzwahlverfahren vorgesehene Teilnehmerstelle eine Verbindung aufbaun will, so wird bis zurBeend'#ung der Wahl ein Mehrfrequenzcode-Empfänger MF zugeschaltet. Dies erfolgt über einen weiteren Selektorbaustein M9. Dieser wird durch die an seinen Adresseneingängen Ad91 bis Ad93 von der Steuerrechnereinheit angelegten Informationen eingestellt, so daß einer der Ausgänge A91 bis A98 aktiviert und die Mehrfrequenzcodeempfangseinrichtung MF mit der jeweils maßgebenden Leitung wirksam verbunden ist. Die von der Einrichtung MF jeweils empfangene Wahlinformation wird der Steuerrechnereinheit ST übermittelt, so daß sie die noffendigen Folgefunktionen veranlassen kann. Bei einer gewünschten externen Verbindung wird zur Betätigung des Impuiswahikontaktes il bzw. i2 ein zugehöriges Relais entsprechend gesteuert.
  • Wie bereits erwähnt, werden die über die weiterführenden Leitungen empfangenen Anreize sowie die von den einzelnen Teilnehmerstellen TO bis T5 ausgehenden Anreize durch regelmäßiges Abtasten der mit den Leitungen bzw. mit den Teilnehmerstellen gekoppelten entsprechenden Empfangselemente durch die Steuerrechnereinheit erkannt. Diese Steuerrechnereinheit ST übernimmt die gesamte Steuerung der vermittlungstechnischen Funktionen. Sie besteht aus einem Prozessor P und dem Speichersystem S; In dem Programmspeicher Pr sind die zur Realisierung der logischen Verknüpfungen und Abläufe vermittlungs-, betriebs- und sicherheitstechnischer Art erforderlichen Programme enthalten. Im Arbeitsspeicher A werden Kurzzeitdaten, die beispielsweise den Zustand der Verbindungswege, den Schleifenzustand der Teilnehmeranschlußleitung und die gewählten Ziffern betreffen, abgespeichert. Der Kundendatenspeicher K enthält die Langzeitdaten. Ausgehend von einem vorgegebenen Standarddatensatz wird zumindest bei der Inbetriebnahme der Wählnebenstellenanlage sein Inhalt kundenindividuell verändert. Diese Änderung erfolgt über betriebstechnische Aufträge in der Anlage durch Eingabe über die Fernsprechstation der Abfragestelle. Dies kann beispielsweise nach Freigabe der für den Kundendatenspeicher vorhandenen Änderungssperre geschehen. Diese individuellen Daten betreffen beispielsweise die Anzahl der Teilnehmer, deren Berechtigungen und Kurzwahlziele. Da diese Daten bei Spannungsausfall nicht verloren gehen dürfen, sind sie in einem elektrisch lösch- und programmierbaren Festkörperspeicher abgelegt. Sie bleiben auch ohne Spannungsunterstützung so lange erhalten, bis sie durch neue Daten überschrieben werden. Der Gebührenspeicher GS, in dem die Gebührenimpulse getrennt nach Teilnehmerstellen und/oder nach den Amtsleitungen aufsummiert werden, kann auch als Teil des Kundendatenspeichers realisiert sein.
  • Dem Prozessor P werden als Eingangsdaten u.a. Zustandsdaten der Sprechstellen übermittelt. Durch den vorgenommenen Vergleich dieser neuen Daten mit den zuletzt abgespeicherten Daten werden Zustandsänderungen erkannt und demzufolge die solchen Änderungen zugeordneten Programme für deren Bearbeitung aufgerufen. Diese Bearbeitung kann dann als Ergebnis Ausgangsdaten in Form von Steuerbefehlen für konkrete Bauelemente zur Folge haben. Diese Steuerbefehle können beispielsweise die Betätigung von Relais bewirken.
  • Die durch die Bedientätigkeit eines Teilnehmers ausgelösten und vermittlungstechnische Abläufe bedingenden Daten werden in der Teilnehmeranschlußschaltung erfaßt.
  • Diese Möglichkeit ist in der Teilnehmeranschlußschaltung TAO, die der Teilnehmerstelle TO zugeordnet ist, auzugsweise dargestellt. Es muß der Leitungsschleifenschluß, die Erdtastenbetätigung und bei einem zugrundeliegenden Impulswahlverfahren die Wahl erkannt werden. Hierzu ist jeweils mit der Leitungsader a und der Leitungsader b ein Auswertezweig gekoppelt. Jeder dieser Auswertezweige enthält einen Optokoppl.er 03 bzw. 04. Der Schaltzustand eines jeden Optokopplers wird von den Steuerrechnereinheit durch die regelmäßige Abtastung seines nicht weiter dargestellten Sekundärkreises erkannt. Von jedem Optokoppler ist lediglich seine ihn mitbildende Diode gezeigt. An den Leitungszweig, der mit der Leitungsader a gekoppelt ist, wird die intern erzeugte Versorungsspannung -Uv1 angelegt. Am anderen Zweig liegt über den aus Symmetriegründen vorhandenen Widerstand R12 das Gegenpotential in Form von Erdpotential. Durch die im erstgenannten Zweig neben dem Optokoppler 03 enthaltenen Elemente, nämlich dem Transistor T, dem Widerstand R12, der eine Referenzspannung liefernden Zener-Diode ZD und dem Widerstand R13 wird erreicht, daß der Stromfluß auf der Leitung auch im Kurzschlußfall auf einen vorgegebenen Wert begrenzt wird. Wird an der Teilnehmerstelle Scileifenschluß bewirkt, so sind beide Optokoppler 03 und 04 stromdurchflossen. Wird durch einen Teilnehmer die Erdtast oder die ihr funktionsmäßig entsprechende Signal taste, die für die Teilnehmerstelle T1 dargestellt und mit TA bezeichnet ist, betätigt, so ist lediglich ein Optokoppler, nämlich der Optokoppler 04 stromdurchflossen. Bei Unterbrechung der zugeordneten Leitungsschleife sind beide Optokoppler inaktiv. Diese geschilderten Zustände werden bei der Abtastung der Optokopplerzustände von der Steuerrechnereinheit ST erkannt und in die erforderlichen vermittlungstechnischen Funktionen umgesetzt. Es werden also die jeweiligen Schaltzustände der Nebenstellen bewertet. Beim Erkennen eines Erdtastendruckes wird festgestellt, ob der betreffende Nebenstellenteilnehmer ein Amtsgespräch führen darf, ob er ein ankommendes Amtsgespräch abfragen oder in Rückfrage gehen will. Der für eine Sprechverbindung gewünschte Teilnehmer wird dadurch gerufen, daß von der Steuerrechnereinheit das ihm individuell zugeordnete Rufrelais RU aktiviert wird. Spricht also durch ein entsprechendes Steuersignal eines der als Miniaturrelais ausgeführten Rufrelais RUO bis RU5 an, so wird die intern erzeugte Rufspannung Ur über die dem Rufrelais jeweils zugehörigen Kontakte lru und 2ru angelegt.
  • Für die Abfragestelle TO erfolgt das wirksame Anliegen der Rufspannung durch die im Rhythmus des Rufsignals betätigten Kontakte lruO und 2ruO. Für die übrigen Teilnehmerstellen gilt Entsprechendes.
  • Für die in der Zeichnung dargestellte kleine Wählnebenstellenanlage entfällt der sog. Internsatz, da die ansonsten einem solchen Verbindungssatz zugeteilten Aufgaben von der jeweiligen Teilnehmeranschlußschaltung in Verbindung mit der zentralen Steuerrechnereinheit ST erfüllt werden. Jeder Teilnehmer hat, wie bereits erwähnt, einen individuellen Speisestromkreis und durch zyklisches Abtasten werden die Informationen über das Teilnehmerverhalten an die zentrale Steuerrechnereinheit gemeldet. Die in bestimmten Vermittlungszuständen notwendigen Hörtöne werden über den jeweils zuständigen Koppelbaustein und den jeweiligen Übertrager an die Teilnehmeranschlußleitung und damit an die Teilnehmerstation angelegt. Die Art des Hörtones wird von der Steuerrechnereinheit dadurch bestimmt, daß über entsprechende Steuersignale für den Koppelbaustein die wirksame Anschaltung des Tongenerators vorgegeben ist.
  • Jede einer externen Leitung zugeordnete Anschlußeinheit sowie jede den Teilnehmerstellen TO bis T5 zugeordnete Teilnehmeranschlußschaltung enthält jeweils einen übertrager Ue. Insbesondere bei der Anwendung von in CMOS-Technik realisierten Selektorbausteinen für die Koppelfeldeinrichtung KF ergibt sich für den jeweils geschalteten Koppelpunkt eine hohe Durchgangsdämpfung. Um das Durchgangsverhalten zu verbessern, wird für den Ubertrager ein vom Verhältnis 1:1 abweichendes Windungszahlenverhältnis gewählt. Diejenige Wicklung eines jeden übertragers, die mit den Koppelbausteinen verbunden ist, weist gegenüber der jeweils anderen leitungsseitigen Wicklung eine höhere Windungszahl auf. Bei einem übersetzungsverhältnis von beispielsweise 1:2 ist das bauelementebedingte ungünstige Durchgangsverhalten eines geschalteten Koppelpunktes wesentlich zu verbessern. Der übertrager dient also nicht nur dazu, die Speisespannung von Koppelfeldseite abzuriegeln, sondern es werden auf Grund der ungleichen Windungszahlen für die Primär- und Sekundärseite des Übertragers bei einer geeignet gewählten Versorgungsspannung für die Koppelbausteine die Sprechwechseispannungen ausreichend verlustarm übertragen.
  • Ohne diese besondere Wahl des übersetzungsverhältnisses wären zur Durchführung eines automatischen Dämpfungsausgleiches aufwendige Maßnahmen, wie z.8. die Einschal- tung von zusätzlichen Verstärkern notwendig. Derjenige Anschlußpunkt der koppelfeldseitigen Wicklung eines jeden Ubertragers Uel bis Ue8, die nicht mit einem der Koppelbausteine M1 bis M8 verbunden ist, liegt über eine gemeinsame Leitung an einem bestimmten Bezugspotential, z.B. Erdpotential. Der andere Anschlußpunkt einer jeden dieser Wicklungen ist wie bereits geschildert mit einem Ausgang bestimmter Koppelbausteine der Koppelfeldeinrichtung verbunden. Diese Einrichtung ist einstufig ausgeführt und es wird eine vollkommene Erreichbarkeit erzielt.
  • Für. die kleine Wählnebenstellenanlage ist zumindest eine Anzeigeeinheit AZ vorgesehen, die in der Regel räumlich unmittelbar bei einer Teilnehmerstelle, vorzugsweise der Abfragestelle angeordnet ist. Es können auch mehrere räumlich verteilte Anzeigeeinheiten vorgesehen sein. Eine Anzeigeeinheit kann durch eine mehrstellige sog. Siebensegmentanzeige gebildet werden. Eine derartige Anzeigeeinheit wird von der Steuerrechnereinheit ST über eine Anzeigeanschaltebaugruppe AA angesteuert. Innerhalb dieser Baugruppe werden die von der Steuerrechnereinheit ausgegebenen Anzeigeinformationen in den für die unmittelbare Ansteuerung der Anzeigeeinheit notwendigen Code umgesetzt und zur Anpassung an die andere Verarbeitungsgeschwindigkeit zwischengespeichert. Durch diese Anzeigeeinheit können sowohl Informationen, die vom Betriebszustand unabhängig sind, als auch solche, die den Betriebszustand unmittelbar betreffen, dargestellt werden. Es kann damit durch einen Teilnehmer die für eine Sprechstelle aufgelaufene Gebührensumme und ggf. die Gebührensumme je Amtsleitung abgefragt und angezeigt werden. Die jeweils aktuellen Gebührensummen sollen in der Speichereinheit GS enthalten sein, wobei die nach jedem externen Gespräch notwendige Änderung des Gebührenstandes durch die Steuerrechnereinheit bewirkt wird. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß die an einer Teilnehmerstelle angeordneten Gebührenzähler GZ die für ihre Ansteuerung notwendigen Gleichspannungsimpulse durch die Einheit GA er- halten. In dieser Einheit werden die von der Steuerrechnereinheit für jeden registrierten Zählimpuls gelieferten Ansteuerimpulse in für die Steuerung der Zähler geeignete Impulse umgesetzt. Sie werden dann über eine für jeden Zähler getrennt vorhandene Leitung übertragen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, mit Hilfe dieses Anzeigeterminals die in dem entsprechenden Kurzrufnummernspeicher enthaltenen Rufnummerngeberziele zu kontrollieren und eine ggf. vorgenommene Änderung zu überprüfen. Die genannten Anzeigen können durch die Wahl einer bestimmten ihnen jeweils zugeordneten Codeziffer z.B von der Abfragestelle aus veranlaßt werden.
  • Von der Anzeigeeinheit AZ sind auch betriebsabhängige Informationen darstellbar. Es kann also der Belegtzustand der vorhandenen Extern leitungen bzw. der tnternwege signalisiert werden. Jede Stelle der mehrstelligen Anzeigeeinheit und/oder eine vorgegebene Kombination von Stellen kann eine bestimmte Verbindungsart kennzeichnen. Unter der Voraussetzung, daß gemäß einer bestimmten von der Verwaltung vorgesehenen Ausbaustufe gleichzeitig zwei Amtsverbindungen und eine Internverbindung bestehen können, kann festgelegt sein, daß die erste Stelle der Anzeigeeinheit immer denjenigen Teilnehmer mit seiner Rufnummer anzeigt, der auf der Amtsleitung 1 und die zweite Stelle denjenigen Teilnehmer, der auf der Amtsleitung 2 eine Gesprächsverbindung hat. Es ist dabei unterstellt, daß die insgesamt vorhandene Anzahl von Teilnehmerstellen einstellige Rufnummern zulassen. Die dritte und vierte Stelle der Anzeige kann dann die beiden Teilnehmerstellen anzeigen, die ein Interngespräch führen. Mit der fünften Stelle könnte der Belegungszustand eines zu einem speziellen Anschluß, z.8. zu einer Türfreisprecheinrichtung führenden Weges angezeigt werden. Es kann festgelegt sein, daß grundsätzlich ständig die Belegtzustände dargestellt werden und die voranstehend genannte Anzeige der betriebszustandunabhängigen Daten wie Gebührenstände und Rufnum- merngeberziele auf einen besonderen Auftrag hin erfolgt.
  • Es ist auch möglich, die Darstellung einer jeden der genannten Anzeigekategorien jeweils durch einen besonderen Auftrag zu veranlassen.
  • Mit dem der kleinen Wählnebenstellenanlage zugrunde liegenden programmgesteuerten System können umfangreiche Leistungsmerkmale in einfacher Weise erfüllt werden.
  • Einzelne Leistungsmerkmale sind durch einen jeweils einzugebenden Auftrag in ihrem Umfang festlegbar. Es kann vorgesehen sein, daß bestimmte Schaltvorgänge die einzelne Leistungsmerkmale betreffen erst eine vorgegebene Zeitdauer nach einem diesbezüglichen Anreiz bewirkt werden.
  • Diese Zeitdauer ist nun nicht als Festzeit beispielsweise durch eine Kondensatorentladung vorgegeben, sondern es besteht die Möglichkeit durch eine flexibel einzustellende Zeit die betreffenden Vorgänge auf die jeweils bestehenden Erfordernisse abzustimmen. Solche Vorgänge, die zeitabhängig zur Wirkung kommen sind beispielsweise die Rufweiterschaltung bzw. die Nachtschaltung und die Rückschaltung einer Gesprächsverbindung wenn bei der beabsichtigten obergabe das Gespräch an der gewählten Nebenstelle nicht entgegengenommen wird.
  • Für die einzelne Anlage kann die gewünschte Zeit durch eine sogenannte betriebstechnische Eingabe durch eine Wartungsperson oder vom Teilnehmer in den Kundendatenspeicher K eingeschrieben werden. Dieser gewünschte Einschreibvorgang kann durch die Wahl einer hierfür vorgegebenen Kennziffer der Steuerung mitgeteilt werden.
  • Die Bestimmung der gewünschten Zeitdauer wird beispielsweise durch das Produkt aus einer festgelegten Grundzeit und der anschließend eingewählten Ziffer festgelegt. Damit entspricht dann beispielsweise die Umschaltezeit für die automatische Nachtschaltung und die Zeit nach der ein nichtabgefragter Amts anruf zu der programmierten Stelle weitergeschaltet wird dem wahlweise einge- speicherten Wert. Diese Zeitdauer wird im jeweils aktuellen Fall von der Steuerung aus dem Kundendatenspeicher abgefragt.
  • Die in der Zeichnung dargestellte kleine Wähinebenstellenanlage kann auch als Zweitnebenstellenanlage in Verbindung mit einer Hauptanlage eingesetzt werden.
  • Sie wird damit grundsätzlich anstatt einer Nebenstelle an die Hauptanlage angeschlossen. Es sei angenommen, daß dies über die Leitungsadern a1 und b1 der Leitung Ltg1 erfolgt. Bei einem solchen Anschluß an eine Erst-Nebenstellenanlage werden Amtsgespräche immer über diese Anlage geführt. Zusätzlich können Gespräche mit den Teilnehmern in der Erst-Nebenstellenanlage geführt werden. Dies kann auch während eines Amtsgesprächs erfolgen. Um in der Hauptanlage eine Rückfrage, eine Umlegung und eine abgehende Amtsbeleglmg durch einen Teil nehmer der Zweit- Nebenstellenanlage zu ermöglichen ist in den jeweils maßgebenden Vermittlungsphasen die Anschlußleitung zu dieser Gegenanlage zu erden. Um einen Teilnehmer in der Erst-Nebenstellenanlage anzurufen wird nach dem Abheben des Handapparates die an der Teilnehmerstation vorhandene Erdtaste z.B. die Taste TA an der Teilnehmerstelle T1 gedrückt. Damit wird der Wählton aus der anderen Anlage empfangen. Nach Wahl der Rufnummer des gewünschten Teilnehners wird mit seinem Melden die Verbindung hergestellt. Für den gewünschten Verbindungsverkehr von der Zweit-Nebenstellenanlage zu einem Amtsteilnehmer ist gleicherweise wie bei einem ankommenden Verkehr zum Zwecke einer Rückfrage und einer da mit gegebenenfalls gekoppelten Ubergabe bzw. Sbernahme des Gespräches an der Anschlußleitung Erdpotetial#anzuschalten. Dies wird durch eine von einem Teilnehmer der Zweit-Nebenstellenanlage vorzunehmenden Knnzffer; wahl in Rückfrage bewirkt. Während also bei Gesprächen von und zur Hauptanlage sowie im kommenden und gehenden Amtsverkehr eine Rückfrage und Umlegung innerhalb der Zweit-Nebenstellenanlage durch die Betätigung der Erdtaste eingeleitet und zurückgenommen werden kann ist durch den Teilnehmer der Zweit-Nebenstellenanlege für eine bei kommenden und gehenden Amtsverkehr in der Hauptanlage vorzunehmende Rückfrage zusätzlich eine Kennziffer bzw. ggf. eine Kennzifferkombination einzuwählen. Dies wird von der Steuerrechnereinheit aufgrund der innerhalb der jeweiligen Teilnehmeranschlußschaltung vorgenommenen Abtastung des Leitungszustandes erkannt.
  • Als Folge davon wird von der Steuerrechnereinheit ein kurzzeitiges Ansteuersignal für die Relais El und E2 geliefert. Dadurch werden die Kontakte el und e2 betätigt, so daß während ihrer Schließungszeit Erdpotential an die zur Gegenanlage führende Leitung Ltg1 angelegt wird. Gleichzeitig wird mit der Auswertung der eingewählten Kennziffer automatisch die ursprünglich mit der erfolgten Betätigung der Erdtaste eingeleitete interne Rückfrage zurückgenommen. Die Anschaltung des Erdpotentials an die Außenleitung bewirkt, daß in der Gegenanlage beispielsweise auf Rückfrage umgeschaltet wird: Wird nun anschließend die Rufnummer des Hauptanlageteilnehmers gewählt so wird das Rückfragegespräch zum Teilnehmer aufgebaut. Für die Rücknahme einer Rückfrage ist die gleiche Prozedur wie für deren Einleitung vorzunehmen. Soll das Amtsgespräch durch den Teilnehmer in der Haüptanlage übernommen werden, so ist dies durch Betätigung seiner Erdtaste möglich. Das Anlegen des Erdpotentials an die Außenleitung vermittels einer einzuwählenden Kennz#ffer ermöglicht eine einfache und sichere Auswerturg.
  • Die kleine Wählnebenstellenanlage wird über ein geregeltes setzgerät aus der Netzwechselspannung Un gespeist. Die für die unterschiedlichen Baueinheiten bzsr.
  • Bauelemente der Anlage erforderlichen Versorgungsspannungen werden von den Teilwechselspannungen abgeleitet, die auf transformatorischen Wege aus der Netzwechselspannung gewonnen werden. Die Erzeugung der Teilwechselspannungn ist dabei auf zwei handelsübliche Transformatoren Tr1 und Tr2 verteilt. Mit einer solchen Aufteilung auf mindestens zwei Transformatoren ist es möglich die hinsichtlich von Störeinflüssen kritischen Spannungen von den anderen Spannungen zu trennen. Damit wird gleichzeitig eine günstigere Leistungsverteilung und eine bessere Wärmeverteilung im Wandgehäuse der jeweiligen Anlage erreicht. Die Aufteilung der Teilwechselspannungen auf die beiden Transformatoren, die durch das Element Si abgesichert sind könnte z.B. so vorgenoemen werden, daß der Transformator Tr1 die für die Erzeugung der Teilnehmerspeisespannung und der Versorgungsspannung für die Relais und anderer elektrischer Bauteile notwendigenTeilwechselspannungen l4#efert Aus diesen Teilwechselspannungen wird dann über ein geregeltes Setzgerät GEI bzw. G9-2 die erforderliche Gleichspannung abgegeben. Die Spannung Uv1 kann die für die Speisung der einzelnen Teilnehmerstellen notwendige Speisespannung sein. Die aus der anderen Teilwechselspannung erzeugte Gleichspannung Uv2 kann für die Spannungsversorgung der vorhandenen elektromechanischen Bauelemente, wie sie z.B.
  • die Relais darstellen, verwendet werden. Weiterhin ist dem Transformator Tr1 noch die Erzeugung der Rufwechselspannung Ur, die über Kontakte der den Teilnehmerstellen individuell zueordneten Rufrelais RU wirksam angelegt wird, zugeteilt.
  • Mit dem Transformator Tr2 werden diejenigen Teilwechselspannungen erzeugt, aus denen dann die Versorgungsspannungen für diejenigen Einheiten hergeleitet werden, die von Spannungs schwankungen, die durch das Teilnehmerverhalten ausgelöst werden, nicht beeinflußt werden sollen.
  • Die beiden Spannungen Uvs bzw. Uv4, die über die iNetzge- räte G3 bzw. GE4 aus den entsprechenden Teilwechselspannungen erzeugt werden, bilden dann z.B. die Versorgungsspannungen für die integrierten Baueineheiten.Diese Baueinheiten sind beispielsweise die für den Aufbau der Koppelfeldeinrichtung herangezogenen CMOS-Koppelbausteine M1 bis M8 sowie diejenigen Einheiten, die die Steuerrechnereinheit ST mit bilden. Der Spannungswert für die Gleichspannung Uv3 könnte beispielsweise +5 Volt und der Spannungswert für die Gleichspannung Uv4 + 12 Volt betragen. Die geregelten Netzgeräte GE1 bis GE4 können Teileinheiten eines Gesamtnetzteiles darstellen.
  • Um Fehlfunktionen der Steuerrechnereinheit ST zu verhindern wird die Wechselspannung daraufhin überwacht ob Spannungs einbrüche auftreten. Zur Feststellung von Kurzunterbrechungen könnte unmittelbar die Netzwechselspannung herangezogen werde. Im Ausführungsbeispiel wird auf der Niederspannungsseite die der Netzspannung äquivalente Rufwechselspannung überwacht, um diejenigen Fälle,bei denen durch eine Unregelmäßigkeit in der Spannung ein nichtordnungsgemäßer Betrieb wahrscheinlich ist, rechtzeitig zu erkennen. Die überwachte Rufwechselspannung Ur steuert über eine Gleichrichteranordnung G einen Optokoppler 05. Durch die Einheit G soll wie angedeutet eine Vollweggleichrichtung der RuSwechselspannung vorgenommen werden, so daß am Ausgang bei ordnungsgemäßer Spannung Impulse mit einer Impulsfrequenz von 100 Herz entstehen. In diesem Rhythmus wird somit die im Optokoppler vorhandene Diode über den rAl derstand R16 ausgesteuert. Der als Teil des Optokopplers 05 seine Ausgangsseite bildende Fototransistor, dessen Basiskreis die Widerstände R14 und R15 enthält ist wie dargestellt emitterseitig mit einem Inte#rupt-Eingang des Prozessors P gekoppelt. #s wird somit im Rege ^al; ein Interrupt im 100 Herz-Rhythmus für den Prozessor verursacht. Durch programmtechnische Maßnahmen werden die Anzahl der Interrupte pro Zeiteinheit bewertet. Sind in der vorgegebenen Zeiteinheit, die beispielsweise einer Periodendauer der Wechselspannung entsprechen kann nicht genügend Interrupt angefallen, so muß mit einem Ausfall der Versorgungsspannung für den Prozessor nach kurzer Zeit gerechnet werden. Es wird ein Rücksetzimpuls für den Prozessor gebildet, so daß fehlerhafte Programmabläufe vermieden werden. Durch die in den maßgebenden Netzgeräten enthaltenen Ladekondensatoren wird gewährleistet, daß die Versorgungsspannung für den Prozessor noch eine gewisse Zeit erhalten bleibt. Dadurch kann der erzeugte Rücksetzimpuis noch wirksam werden, so daß der Programmablauf auf einen vorgegebenen Ausgangspunkt zurückgeführt werden kann. Der Prozessor wartet auf Netzwiderkehr und beginnt dann mit dem Neustart.
  • Mit dem Rücksetzimpuls kann gleichzeitig, eine Inaktivierung von peripheren Einheiten, beispielsweise von Relais veranlaßt werden. Ein derartiges Relais kann beispielsweise durch Unwirksamschaltung der jewefl-s-zugeordneten TreiberstuSe in den inaktiven Zustand überführt werden. Damit wird erreicht, daß bestimmte Funktionen deren Wirksamwerden von der Betätigung eines Relais abhängig ist in nicht zulässiger Weise erfüllt werden. Es kann somit nicht der Fall eintreten, daß bei Vorhandensein eines ansonsten durch das Telefon zu bedienenden elektrischen Türöffner durch ein im Störungsfall betätigtes Relais die Türe unerwünscht geöffnet werden kann. Wird über eine vorgegebene Zeitspanne die ordnungsgemäße Anzahl von Spannungshalbwellen registriert, so gibt der Prozessor die Peripherie frei und startet mit den vermittlungstechnischen Aufgaben. Mit der Woerwachung der Spannung wird also sichergestellt, daß beim Durchlaufen eines unzulässigen Spannungsbereiches der Ver sorgungsspannung keine Fehlfunktionen entstehen.
  • 4 Patentansprüche 2 Figuren

Claims (4)

  1. Patentansprüche.
    Schaltungsanordnung zur Verhinderung von durch eine nicht ordnungsgemäße Betriebsgleichspannung bedingten Fehlfunktionen einer in einer Fernsprechanlage, vorzugsweise in einer kleinen Fernsprechnebenstellenanlage eingestzten Steuerrechnereinheit, wobei die Betriebsgleichspannung für diese Einheit aus der Netzwechselspannung erzeugt wird, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Netzwechselspannung oder eine davon abgeleitete ihr äquivalente Wechselspannung (Rufspannung Ur) auf das Auftreten einer bestimmten Anzahl von Halbwellen innerhalb einer vorgegebenen Zeiteinheit überdacht wird, daß bei Nichterreichen dieser Sollzahl, bei der die Betriebsgleichspannung (Uv4) noch nicht unzulässig abgesunken ist ein Rücksetzimpuls, der eine für die Programmabläufe definierte Ausgangslage herstellt, für die Steuerrechnereinheit (ST) erzeugt und wirksam angelegt wird, daß gleichzeitig die Inaktivierung von Einheiten durch deren Betriebszustand Jeweils eine unzulässige Wirkung eintreten könnte, vorgenommen wird und daß mit dem erneuten Erreichen der Sollzahl eine Einschaltroutine durch die Steuerrechnereinheit veranlaßt wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Steuerrechnereinheit (ST) einen Prozessor (P) mit Interrupt-Eingang (I) aufweist, daß über eine geeignete Ansteuerschaltung (G, 05) zumindest jede Halbwelle einer bestimmten Polarität einen Interrupt des Prozessors bewirkt und daß durch die Steuerrechnereinheit die Anzahl der Interrupte innerhalb der vorgegebenen Zeiteinheit bewertet wird und daß ein ein- oder mehrmaliger Ausfall die genannten, mit dem Nichterreichen der Sollzahl zu veranlassende Maßnahmen bewirkt werden.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Zeitspanne der Periodenzeit der Wechselsapnnung oder einem mehrfachen davon entspricht.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 2 und 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die überwachte Wechselspannung über eine Gleichrichterschaltung (G) einen Optokoppler (05) steuert, dessen Ausgang mit dem Interrupt-Eingang (I) verknüpft ist.
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