DE3309335A1 - Vorrichtung fuer leichttransportsystem - Google Patents
Vorrichtung fuer leichttransportsystemInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
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PATENTANWALT DIPL.- ING. ULRICH KINKELIN 7032 Sindelfingen -Auf dem Goldberg- Weimarer Str. 32/34 -Telefon 07031/86501
Telex 7265509 rose d
21. Februar I9S".
Firma Logiplan Gesellschaft für Planung und Herstellung logisfischer Systeme m.b.H
Ostendstraße 7, 7150 Backnang
VORRICHTUNG FÜR LEICHTTRANSPORTSYSTEM
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Mit solchen Vorrichtungen kann man Kleinteile,, Bücher, Akten befördern. Diese Gegenstände
werden in etwa rechtflachförmige verschließbare Behälter gelegt, und die Behälter
werden auf den Elektrofahrwerken befestigt. Die Fahrwerke fahren auf Schienen, wobei
jeweils zwei Strenge zu einer Trasse zusammengefaßt sind. Aus der Trasse heraus bezieht
das Elektrofahrwerk auch seine elektrische Energie. Die Elektrofahrwerke werden über
einen Zielgeber mit Daten versorgt, die sie zum gewünschten Ziel führen. Die Fahrwerke
können in allen Lagen, d. h. stehend oder hängend, senkrecht oder im Looping
fahren. Es sind Weichen und auch anderes Schienenmaterial vorgesehen. Daß die Wagen
nicht aufeinander auffahren dürfen ist klar. Man möchte, daß sie im Abstand voneinander
stehenbleiben, ohne sich zu berühren.
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Bei einem bekannten Auffahrschutz arbeitet man mit Lichtstrahlen und Reflexfolien.
Wird jedoch das Lichtstrahlenfenster absichtlich oder unabsichtlich geschlossen, so sind
Λ-
Betriebsstörungen nicht zu vermeiden.
Es gibt auch elektromagnetische Annäherungsschalter. Diese haben aber eine Reichweite
von 30 - 40 mm und sind für die vorliegenden Zwecke nicht geeignet, denn man möchte
auf diesem Gebiet der Technologie, daß die Fahrzeuge Abstände in der Größenordnung
von 15, 20, 25 cm einhalten.
Bei allen Auffahrsicherungssystemen und noch viel mehr mit Systemen, die Abstandseinhalter
erzwingen, hat man Schwierigkeiten, wenn sich zwei Fahrzeuge begegnen, weil dann das Fahrzeug der einen Schiene ein Fahrzeug der anderen Schiene beeinfluß}
obwohl es nur auf den Vordermann bzw. Hintermann achten sollte.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Abstands-haltende Vorrichtung anzugeben, die billig
ist, die es gestattet, im unteren Dezimeterbereich einen Abstand einzuhalten und bei
der die Beeinflussung nach der Seite hin keine Fehlfunktionen auslöst.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die aus dem kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs
ersichtlichen Merkmale gelöst.
Sicherlich wäre es möglich, die seif lichen, für die Beeinflussung verantwortlichen Keulen durch Mu-Metall abzuschirmen. Dies wäre jedoch viel zu teuer.
Sicherlich wäre es möglich, die seif lichen, für die Beeinflussung verantwortlichen Keulen durch Mu-Metall abzuschirmen. Dies wäre jedoch viel zu teuer.
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Die im Anspruch 2 angegebenen Worte haben sich sehr bewährt.
Durch die Merkmale des Anspruchs 3 erreicht man, daß die nach vorne austretende Keule
erheblich größer als die nach hinten ausirentende Keule ist, so daß sich größere Anhalte-
abstände einhalten lassen.
Durch die Merkmale des Anspruchs 4 erreicht man, daß die Vorrichtung auch bei senkrechtem
Kurvenfahren verwendet werden kann. Die Radien der Kurven sind ja so eng, daß dann die nach hinten austretende Keule das nachfolgende Elektrofahrwerk gar nicht
mehr erreicht. Für diesen Fall verwendet man seitlich dieser Vertikalkurve einen Sender,
der beim Vorbeifahren eines Elektrofahrwerks eingeschaltet wird und später nach einer
bestimmten Strecke durch das gleiche El.ektrofahrwerk wieder ausgeschaltet wird. Damit
dieser Sender die Elektrofahrwerke des anderen Schienenstrangs nicht beeinflußt, ist er
seitlich nach außen versetzt, und diesem Versatz folgt die Spule gemäß Anspruch 4.
Durch die Merkmale des Anspruchs 5 kann man hohe Güten erreichen und erreicht damit,
daß daneben liegende Frequenzen nicht stören können.
Unter Berücksichtigung von Betriebs- und Fertigungsparametern haben sich die Werte von
Anspruch 6 sehr bewährt.
Durch de Merkmaie des Anspruchs 7 kann man Kunststoffe oder aber auch manche Metalle,
wie z. B. Aluminium, verwenden.
Durch die Merkmale cfcs Anspruchs 8 kann man erreichen, daß stets vom richtigen Ende
des Fahrwerks aus die Keule ausgeht und außerdem, daß dann die nicht sendende Spule
als Empfänger arbeiten kann. Die Frequenzabstimmung gilt dann für beide Male, denn
die Güte bleibt ]a die gleiche, unabhängig davon, ob ein Schwingkreis empfängt oder
sendet.
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33.U933Ö
12 244 · * ό
-G-
Die Erfindung wird anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels beschrieben.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 Die Seitenansicht eines Elektrofahrwerks,
Fig. 2 die Draufsicht auf Fig. 1 mit abgenommener Standfläche, so daß man
in das Fahrwerk hineinsieht,
Fig. 3 eine größere Darstellung des vorderen Bereichs von Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht zu Fig. 3,
Fig. 5 einen Radialschnitt durch den Topfkern samt Spule, Fig. ό eine schematische Draufsicht auf eine Trasse samt Verlauf der Keulen
zweier sich begegnender Elektrofahrwerke.
Ein Elektrofahrwerk 11 hat vier Räder 12, die auf Schienen 13, 14 laufen. Diese sind
dicht nebeneinander zu einer Trasse 16 zusammengefaßt. Gemäß Fig. 6 kann das Elektrofahrwerk
11 nach oben in Richtung des Pfeils 17 oder aber ein gleiches Elektrofahrwerk
nach unten in Richtung des Pfeils 19laufen. An ihren beiden Enden haben die Elektrofahrwerke
11, 18 halbrunde Gummipuffer 21, 22 , die durch eine Halteplatte 23 an der
Vorderseite bzw. Hinterseite eines aus Kunststoff bestehenden Gehäuses 24 gehalten werden.
Im Gehäuse befindet sich u.a. ein Elektromotor 26, ein Untersetzungsgetriebe 27 sowie
Elektronik für die diversen, bekannten Funktionen eines solchen Fahrwerks. Das Gehäuse
hat an seinen beiden Enden Querwände 28, 29. Unmittelbar hinter jeder Querwand 28,
29 ist auf einer Platine 31 , 32 jeweils eine Spule 33, 34 befestigt. Wie Fig. 2 und insbesondere
Fig. 3 zeigen, sind die Spulen 33, 34 von der senkrechten Mittenebene 36
aus gemäß Fig. 2 nach links versetzt. Wie Fig. 4 anhand der Spule 34 zeigt, ist diese
auf der Platine 32 nach unten geneigt angeordnet.
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{ Fig. 5 zeigt dies - wenn auch schematisch - genauer. Zur Ebene 36 der Trasse 16 ist J
die geometrische Längsachse 37 der Spule 34 - und natürlich auch der Spule 33 - j
auf 60 geneigt. Die Spule 34 und die Spule 33 sind exakt gleich und ebenso der zugehörige
Schwingkreis, so daß nur die Spule 34 im folgenden beschrieben wird. Sie weisi ;
einen Ferrittopf mit kreiszylindrischen Wänden 38 und einem senkrecht hierzu stehenden
Boden 39 auf. Auf einen Kern 41 ist der Spulenkörper 42 aufgewickelt. Im Kern 41 ist
ein Abstimmelement 43 zur Feinabstimmung des Induktivitätswerts und damit der Frequenz
vorgesehen. Wie Fig. 5 zeigt, ist der Topf nach vorne offen. Die Spule wird mit 200 Voll
Wechselspannung betrieben, die sehr sinusförmig ist, weil die Kreisgüte sehr hoch ist.
Die abgegebene Energie liegt bei 400 mWatt. Die Schwingfrequenz des bevorzugten Ausführungsbeispiels ist 9,6 KHz. Der Außendurchmesser des Topfes ist 18 mm und seine
Länge ist ebenfalls 18 mm. Wenn man den Schwingkern betreibt, dann gibt die Spule
ein Feld ab, das gemäß Fig. 6 etwa kleeblattförmig lsi. Jedoch ist die nach hinten abgestrahlte
Keule 44 ganz wesentlich größer als die nach vorne abgestrahlte Keule 46
und die beiden seitlichen Keulen 47, 48. Für ein nachfolgendes Elektrofahrwerk 11 ist
also die Keule 44 so etwas ähnliches wie ein Schlußlicht eines Autos. In diesem Betriebszustand
ist die Spule 33 Teil eines Empfangsschwingkreises und kann feststellen, ob sie in die Schlußlichtkeule eines vorausfahrenden Elektrofahrwerks gerät. Wird dies festge- :
stellt, dann wird der Elektromotor 26 abgeschaltet und erst wieder eingeschaltet, wenn
die Spule 33 aus dem Keulenbereich des vorausgehenden Elektrofahrwerks gelangt ist.
Passiert das Elektrofahrwerk 18 das Elektrofahrwerk 11, dann überschneidet sich die
Keule 48 mit einer Keule 49 des Elektrofahrwerks 18. Es wurde gefunden, daß bei erfindunusgemäß
geneigten Spulen keine unerwünschte gegenseitige Beeinflussung stattfindet. Die Keule 49 gehört zu einer Spule, die ebenso nach unten und hinten geneigt ist
wie die Spule 34. COPY"
* 2-
Leerseite -
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Claims (8)
1. Vorrichtung für ein schienengebundenes Leichttransporfsystem zur Beförderung von
Behältern in Büros od. dg!, mittels mindestens zweier Geleise, welche zu einer
gemeinsamen Trasse vereint sind,
mit einem Elektrofahrwerk,
mit einem Elektrofahrwerk,
mit Puffern an beiden Enden des Elektrofahrwerks,
sowie mit einem Auffahrschutz zur Verhinderung des Auffahrens der Elektrofahrzeuge,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) Im Elektrofahrzeug in Fahrtrichtung vorn, aber hinter den Puffern, ist eine
elektromagnetische Spule vorgesehen.
b) Die geometrische Längsachse der Spule ist nach vorne unten mit 60 - 15 geneij
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel 60 - 10 ,
insbesondere 60 - 5 beträgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule in einem
Ferrit topf sitzt, dessen Boden gegen und dessen offene Seite in Fahrtrichtung zeigt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule aus der
senkrechten Mittenebene des Elektrofahrzeugs heraus etwa; nach außen versetzt ist.
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5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule Teil
eines Schwingkreises ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingkreis
ein 5-50 KHz-Schw ingkreis, vorzugsweise 5-20 KHz-Schwingkreis, insbesondere
7-15 KHz-Schwingkreis ist.
7. Vorrichiung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrwerk aus
einem Material besteht, das zumindest die nach vorn austretende Keule unwesentlich
bedämpft.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Endbereichen
des Fahrwerks je eine Spule vorgesehen ist, und daß die in Fahrtrichtung hintere Spule
fahrtrichtungsunabhängig (Elektromotor-Drehrichrungs-abhängig) einschaltbar ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833309335 DE3309335A1 (de) | 1983-03-16 | 1983-03-16 | Vorrichtung fuer leichttransportsystem |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833309335 DE3309335A1 (de) | 1983-03-16 | 1983-03-16 | Vorrichtung fuer leichttransportsystem |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3309335A1 true DE3309335A1 (de) | 1984-09-20 |
Family
ID=6193585
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833309335 Withdrawn DE3309335A1 (de) | 1983-03-16 | 1983-03-16 | Vorrichtung fuer leichttransportsystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3309335A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0264532A1 (de) * | 1986-10-23 | 1988-04-27 | ROBERTS SINTO CORPORATION (a Michigan Corporation) | Stauförderer mit selbstfahrenden Paletten |
| DE9203121U1 (de) * | 1992-03-10 | 1993-07-15 | Pies, Gerrit, 42699 Solingen | Schienengebundener Wagen |
| CN107344669A (zh) * | 2016-05-08 | 2017-11-14 | 刘群星 | 智能轨道配货车系统 |
| CN111605991A (zh) * | 2020-06-01 | 2020-09-01 | 王东林 | 一种物流运输搬运装置 |
| CN114148698A (zh) * | 2021-12-29 | 2022-03-08 | 安图实验仪器(郑州)有限公司 | 一种全自动样本与样本架转移装置及全自动样品处理系统 |
-
1983
- 1983-03-16 DE DE19833309335 patent/DE3309335A1/de not_active Withdrawn
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN111605991A (zh) * | 2020-06-01 | 2020-09-01 | 王东林 | 一种物流运输搬运装置 |
| CN111605991B (zh) * | 2020-06-01 | 2022-04-29 | 广州鹏升运输有限公司 | 一种物流运输搬运装置 |
| CN114148698A (zh) * | 2021-12-29 | 2022-03-08 | 安图实验仪器(郑州)有限公司 | 一种全自动样本与样本架转移装置及全自动样品处理系统 |
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