DE3308011C2 - Aktives Federungssystem - Google Patents
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Abstract
Ein hydraulisches Abstützsystem (1, 2) weist eine erste expandierbare Kammer (8) auf, die mit einem konstanten, zur Kompensation der statischen Belastung ausreichenden Druck beaufschlagt wird. Zwei weitere Kammern (9, 10), die gleich großen Wirkflächen von Kolben (1', 2') zugeordnet sind, können mittels einer Regel- und Umschaltvorrichtung (21, 22) mit unterschiedlichen Drucken beaufschlagt werden, um ein aktives Ein- bzw. Ausfedern sowie die Rückstellung in eine Mittellage zu bewirken.
Description
Die Erfindung betrifft ein aktives Federungssystem zur Schwingungsunterdrückung — insbesondere für
Kraftfahrzeuge — mit hydraulischem, vorzugsweise als Kolben-Zylinder-Anordnung ausgebildetem, statische
sowie dynamischen Belastungen aufnehmendem Abstützsystem sowie mit einer programmgesteuerten Regelvorrichtung,
welche den Druck in mindestens einer ersten beim Ausfedern expandierenden sowie einer
zweiten beim Einfedern expandierenden Hydraulikkammer d-ir Abstützvorrichtung in Abhängigkeit von
Betriebs- oder bzw. Fahrzuständen regelt.
Derartige Federungssysteme werden in der Druckschrift »ATZ — Automobiltechnische Zeitschrift« 84
(1982) 9, Seiten 425 bis 434 in Anwendung auf die Schwingungsisolierung eines Fahrerplatzes in ungefederten
Fahrzeugen beschrieben.
Dabei wird zunächst (Bild 4) ein System dargestellt, bei dem eine einzige Kolben-Zylinder-Einheit mit beidseitig
beaufschlagbarem Kolben sowohl zur Kompensation statischer als auch dynamischer Kräfte dient. Ein
derartiges System ist regelungstechnisch vergleichsweise aufwendig, wenn auch bei stark unterschiedlichen
statischen Belastungen ein gleichbleibender Komfort erreicht werden soll. Insbesondere ist zm beachten, daß
für eine aktive Verstellung der Kolben-Zylinder-Einheit in einander entgegengesetzten Richtungen unterschiedlieh
starke Druckdifferenzen auf Vorder- und Rückseite des Kolbens erzeugt werden müssen.
Außerdem wird in der Druckschrift (Bild 5) ein System gezeigt bei der zur Abstützung der gefederten
Masse eine herkömmliche mechanische Feder dient, der eine Kolben-Zylinder-Einheit mit beidseitig beaufschlagbarem
Kolben parallelgeschaltet ist. Die vom Kolben innerhalb des Zylinders abgeteilten Kammern
erfahren bei Federungshüben ungleiche Volumensänderungen, weil die Kolbenstange lediglich die eine Kammer
durchsetzt. Mittels einer Ventilanordnung können jeweils eine der Kammern mit der Druckseite einer
Pumpe und die andere der Kammern mit einem Tank verbunden werden, um auf den Kolben eine Kraft in der
einen oder anderen Richtung auszuüben. Im übrigen sind die beiden Kammern über eine gedrosselte Verbindungsleitung
miteinander gekoppelt. Auch dieses System kann bei der Regelung Schwierigkeiten bereiten,
weil einerseits die Spannung der mechanischen Feder notwendigerweise vom Federungshub abhängig ist und
andererseits bei gleichbleibendem Pumpendruck die auf die Vorder- oder Rückseite des Kolbens wirkenden hydraulischen
Kräfte aufgrund der unsymmetrischen Anordnung der Kolbenstange unterschiedlich sind. Dil'fc-
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renzen der auf die Vorder- und Rückseite wirkenden hydraulischen Drucke erzeugen also unterschiedliche
Sxellkräfte, welche noch durch die wechselnde Spannung
der mechanischen Feder zusätzlich beeinflußt werden.
Deshalb ist es Aufgabe der Erfindung, ein aktives Federungssystem zu schaffen, welches sich bei konstruktiver
Einfachheit dadurch auszeichnet, daß nur ein vergleichsweise
geringer regelungstechnischer Aufwand notwendig ist, wobei eine Anpassung des Programms
der Regelung tür unterschiedliche Fahrzeugtypen leicht möglich sein soll.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die erste und
zweite Hydraulikkammer bei Federungshüben gleiche Volumenänderungen erfahren und daß eine weitere,
beim Ausfedern expandierende Kammer des Abstützsystems mit einem im wesentlichen vom Kammervolumen
unabhängigen, konstanten Druck zur Kompensation der statischen Belastung beaufschlagt ist
Die Erfindung zeichnet sich also dadurch aus, daß die statischen Belastungen, welche ausschließlich durch das
Gewicht der gefederten Masse hervorgerufen werden, von gesonderten hydraulischen Komponenten des Abstützsystemes
aufgenommen werden und daher bei der Beeinflussung der Federungshübe bzw. der Vertikalbewegungen
der Räder eines Fahrzeuges unberücksichtigt bleiben können. Darüber hinaus ist gewährleistet, daß
die Stellbefehle der Regelvorrichtung in definierte und reproduzierbare Hübe des Federungssystemes bzw. der
Räder umgesetzt werden, da die beim Einfedern expandierende Kammer sowie die beim Ausfedern expandierende
Kammer bei Federungshüben gleiche Volumensänderungen erfahren, so daß bei einander entsprechenden
Druckunterschieden in diesen Kammern sowohl in Einfeder- als auch in Ausfederrichtung gleich große
Stellgeschwindigkeiten und Stellkräfte erreicht werden.
Gemäß einer konstruktiv bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind als Abstützorgane des Abstützsystemes
zwei Koiben-Zylinder-Aggregate mit beidseitig beaufschlagbarem Kolben unterschiedlichen Querschnittes
mit jeweils der Kolbenstange zugewandter kleinerer und von der Kolbenstange abgewandter größerer
Wirkfläche derart angeordnet, daß die kleinere Wirkfläche des im Querschnitt größeren ersten Kolbens
gleich groß wie die größere Wirkfläche des anderen Kolbens ist; dabei ist des weiteren vorgesehen, daß die
der größeren Wirkfläche des ersten Kolbens zugeordnete Kammer im ersten Kolben-Zylinder-Aggregat sowie
die dazu parallelgeschaltete, der kleineren Wirkfläche des anderen Kolbens zugeordnete Kammer im anderen
Kolben-Zylinder-Aggregat mit dem konstanten Druck beaufschlagt sind und die Steuervorrichtung die
wechselnden, gegebenenfalls voneinander abweichenden Drucke in den beiden übrigen Kammern bestimmt,
welche gleich großen Wirkflächen der Kolben zugeordnet sind. Durch die Anordnung zweier Kolben-Zylinder-Aggregate
wird eine konstruktive Vereinfachung erreicht, da geeignet bemessene, handelsübliche Normalteile
einfacher Bauart verwendbar sind. Außerdem läßt sich auch bei großen zulässigen Federungshüben eine
geringe Bauhöhe erreichen, welche nur wenig größer als der zulässige Federungshub ist.
Zweckmäßigerweise kann zwischen der bzw. den mit konstantem Druck beaufschlagten Kammern und einer
Konstant-Druck-Quelle, welche beispielsweise durch ein einstellbares Druckbegrenzungsventil und eine
Druckquelle, insbesondere Pumpe, gebildet wird, ein Hvdraulikspeicher angeschlossen sein, um Druckspitzen
zu vermeiden, welche andernfalls aufgrund dynamischer Effekte beim Ein- und Ausfedern entstehen könnten.
Die den beiden gleich großen Kolbenwirkflächen zugeordneten Kammern, d. h. die erste sowie die zweite
Kammer, können jeweils über eine Leitung mit einer von der Regelvorrichtung gesteuerten Umschaltvorrichtung
verbunden sein, welche die beiden Leitungen miteinander — mit vorgegebenem Drosselwiderstand
— zu verbinden und/oder abzusperren und andererseits
ίο jeweils eine Leitung bei gleichzeitiger Druckentlastung
der jeweils anderen Leitung an eine Druckquelle anzuschließen gestattet Damit kann die Regelungsvorrichtung
in einfacher Weise Federungshübe in einander entgegengesetzten Richtungen auslösen bzw. beeinflussen
und das Federungssystem in eine vorgegebene, von Sensoren überwachte Mittelstellung zurückführen bzw.
in dieser Stellung festhalten.
Als Umschaltvorrichtung ist bevorzugt ein mit einem Hydraulikreservoir sowie der Druckquelle bzw. Pumpe
gekoppeltes Umschaltorgan, beispielsweise ein Schieber od. dgl., angeordnet, weiches die Leitungen abzusperren
und/oder miteinander zu verbinden sowie wechselweise an die Druckquelle und das Hydraulikreservoir
anzuschließen gestattet.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand sines in der Zeichnung schematisiert dargestellten bevorzugten
Ausführungsbeispieles erläutert. Dabei zeigt
F i g. 1 eine Ansicht einer Radaufhängung in Fahrzeuglängsrichtung,
F i g. 2 eine Draufsicht dieser Radaufhängung und
F i g. 3 ein Schaltbild der Abstützvorrichtung mit zugeordneter Regelvorrichtung.
Mittels zweier Kolben-Zylinder-Aggregate 1 und 2 ist
ein an Lagerböcken 3 um eine zur Fahrzeuglängsachse etwa parallele Schwenkachse beweglicher Dreiecksquerlenker
4, welcher in bekannter Weise zur Führung eines Rades dient, vertikal gegenüber dem Fahrzeugaufbau
5 abgestützt. Im dargestellten Beispiel sind dabei die Zylinder der Kolben-Zylinder-Aggregate 1 und 2 am
Aufbau 5 angelenkt, während die zugehörigen Kolben Γ und 2' mittels Kolbenstangen 6 und 7 am Dreiecksquerlenker
4 gelenkig angeordnet sind.
Innerhalb der Zylinder der Kolben-Zylinder-Aggregate 1 und 2 sind jeweils eine der oberen Stirnseite bzw.
Wirkfläche der Kolben 1' bzw. 2' angeordnete Kammer 8 bzw. 9 sowie jeweils eine der unteren Stirnseite bzw.
Wirkfläche der Kolben 1' bzw. 2' zugeordnete Kammer 10 bzw. 11 angeordnet. Bei dieser Anordnung ist die
jeweils obere Wirkfläche der Kolben Γ und 2' um das Maß des Querschnittes der zugehörigen Kolbenstange
6 bzw. 7 größer als die jeweils untere Wirkfläche. Im übrigen sind die Querschnitte der Kolben-Zylinder-Aggregate
1 und 2 so bemessen, daß die untere, ringförmige Wirkfläche des Kolben Γ gleiche Größe wie die obere
Wirkfläche des Kolben 2' hat.
Die mittels einer Leitung 12 parallelgeschalteten Kammern 8 und 11 sind mittels einer Leitung 13, an die
ein Speicher 14 angeschlossen ist, über eine einstellbare Drossel 15 mit einer Konstant-Druck-Quelie 16 verbun-
bo den, welche durch eine zur Druckerzeugung dienende
Pumpe 16' sowie ein zur Einstellung des Druckes dienendes Druckbegrenzungsventil 16" gebildet wird, das
ebenso wie die Pumpe 16' mit einem Reservoir 17 für Hydnulikmedium verbunden ist.
Da die obere Wirkfläche des Kolbens Γ um die Summe
der Querschnitte der Kolbenstangen 6 und 7 größer ist als die untere Wirkfläche des Kolbens 2', wird durch
den von der Konstant-Druck-Quelle 16 erzeugten
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Druck in den Kammern 8 und 11 eine resultierende Kraft erzeugt, welche den Dreiecksquerlenker im Sinne
eines Ausfederns zu schwenken sucht. Der von der Konstant-Druck-Quelle
16 erzeugte Druck ist dabei so bemessen, daß die durch den Fahrzeugaufbau 5 erzeugten
statischen Belastungen kompensiert bzw. nur ganz geringfügig überkompensiert werden. Dieser Druck wird
sowohl beim Ein- als auch beim Ausfedern annähernd unverändert aufrechterhalten, indem einerseits der
Speicher 14 kurzzeitige Druckschwankungen ausgleicht und andererseits die Pumpe 16' beim Ausfedern Hydraulikmedium
in die Leitung 13 nachführt bzw. das Druckbegrenzungsventil 16" beim Einfedern öffnet.
Die untere Kammer 10 des Kolben-Zylinder-Aggregates 1 sowie die obere Kammer 9 des Kolben-Zylinder-Aggregates
2 — diese Kammern 9 und iO sind jeweils gleich großen Kolbenwirkflächen zugeordnet —
sind über Leitungen 18 und 19, zwischen denen ein Differenzdruckmesser 20 angeordnet ist, jeweils separat
mit einem Umschaltorgan 21 verbunden, welches als Schieberventil ausgebildet und mittels eines Reglers 22
steuerbar ist, der unter anderem die von dem als Istwertgeber geschalteten Differenzdruckmesser 20 erzeugten
Signale auswertet. Im übrigen kann der Regler 22 weitere Eingangssignale von nicht dargestellten Sensoren
erhalten, die Fahrbahnunebenheiten und/oder Abweichungen des Dreiecksquerlenkers 4 und seiner
Mittellage registrieren.
Der Schieber 21' des Umschaltorganes 21 gestattet es in seinen beiden Endlagen, jeweils eine der Leitungen 18
und 19 mit einer Druckquelle bzw. Pumpe 23 und die jeweils andere dieser Leitungen 18 und 19 unter Entlastung
mit einem Hydraulikreservoir 24 zu verbinden, so daß entweder die Kammer 9 des Kolben-Zylinder-Aggregates
2 unter gleichzeitiger Druckentlastung der Kammer 10 des Kolben-Zylinder-Aggregates 1 zur Erzeugung
eines Ausfederungshubes des Dreiecksquerlenkers 4 mit Druck beaufschlagt wird oder die Kammer
10 des Kolben-Zylinder-Aggregates 1 unter gleichzeitiger Druckentlastung der Kammer 9 des Kolben-Zylinder-Aggregates
2 zur Erzeugung eines Einfederungshubes unter Druck gesetzt wird.
In Mittelstellungen des Schiebers 21' können die Leitungen
18 und 19 — gegebenenfalls mit Drosselwirkung — wie dargestellt miteinander verbunden sein. Statt dessen
oder zusätzlich sind auch Stellungen möglich, bei denen die Leitungen 18 und 19 jeweils abgesperrt werden.
Somit ist der Regler 22 in der Lage, in Abhängigkeit von Eingangssignalen, insbesondere in Abhängigkeit
der vom Differenzdruckmesser 20 erzeugten Signale des Umschaltorgan 21 derart zu steuern, daß der Dreiecksquerlenker
4 zum Ausgleich von Fahrbahnunebenheiten zwangsgesteuerte Aufwärts- bzw. Abwärtsschwenkungen
ausführt bzw. in seine Mittellage gebracht oder in derselben gehalten wird.
Gegebenenfalls kann der Regler 22, etwa beim Fahrzeugstillstand,
auch das Druckbegrenzungsventil 16" entsprechend der jeweiligen statischen Belastung, d. h.
entsprechend dem jeweiligen Gewicht des Fahrzeugaufbaues 5, einstellen. Statt dessen kann diese Einstellung
auch über gesonderte, etwa zwischen Fahrzeugaufbau 5 und Dreiecksquerlenker 4 angeordnete Stellorgane
25 erfolgen, welche auf Abweichungen des Dreiecksquerlenkers 4 von seiner Mittellage, gegebenenfalls mit
einer gewissen zeitlichen Verzögerung ansprechen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Aktives Federungssystem zur Schwingungsunterdrückung
— insbesondere für Kraftfahrzeuge — mit hydraulischem, vorzugsweise ab Kolben-Zylinder-Anordnung
ausgebildetem, statische sowie dynamische Belastungen aufnehmendem Abstützsystem
sowie mit einer programmgesteuerten Regelvorrichtung, welche den Druck in mindestens einer
ersten beim Ausfedern expandierenden sowie einer zweiten beim Einfedern expandierenden Hydraulikkammer
der Abstützvorrichtung in Abhängigkeit von Betriebs- bzw. Fahrzuständen regelt, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste und zweite Hydraulikkammer (9, 10) bei Federungshüben
gleiche Volumenänderungen erfahren und daß eine weitere, beim Ausfedern expandierende Kammer
(8) des Abstützsystems (1, 2) mit einem im wesentlichen vom Kammervolumen unabhängigen,
konstanten Druck zur Kompensation der statischen Belastung beaufschlagt ist
2. Aktives Federungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Abstützorgane des
Abstützsystems zwei Kolben-Zylinder-Aggregate (1,2) mit beidseitig beaufschlagbaren Kolben (V, 2')
unterschiedlichen Querschnittes mit jeweils der Kolbenstange (6, 7) zugewandter kleinerer und von der
Kolbenstange (6, 7) abgewandter größerer Wirkfläche angeordnet sind und die kleinere Wirkfläche des
im Querschnitt größeren ersten Kolbens (V) gleiche Größe wie die größere Wirkfläche des anderen Kolbens
(2') aufweist, und daß die der größeren Wirkfläche des ersten Kolbens (1') zugeordnete Kammer (8)
im ersten Kolben-Zylinder-Aggregat (1) sowie die dazu parallelgeschaltete, der kleineren Wirkfläche
des anderen Kolbens (2') zugeordnete Kammer (11) im anderen Kolben-Zylinder-Aggregat (2) mit dem
konstanten Druck beaufschlagt sind und die Regelvorrichtung (21,22) die wechselnden, gegebenenfalls
voneinander abweichenden Drucke in den beiden übrigen Kammern (9, 10) der Kolben-Zylinder-Aggregate
(1,2) bestimmt.
3. Aktives Federungssystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
der bzw. den mit konstantem Druck beaufschlagten Kammern (8, 11) und einer Konstant-Druck-Quelle
(16), welche durch ein einstellbares Druckbegrenzungsventil (16") und eine Druckquelle
(Pumpe 16') gebildet wird, ein Hydraulikspeicher (14) angeschlossen ist.
4. Aktives Federungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindung (13)
des Abstützsystemes (1, 2) zur Konstant-Druck-Quelle (16) zwischen derselben und dem Hydraulikspeicher
(14) eine einstellbare Drossel (15) angeordnet ist.
5.-Aktives Federungssystem nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Kammer (9) sowie die zweite Kammer (10) jeweils über eine Leitung (18, 19) mit einer von der
Regelvorrichtung (22) gesteuerten Umschaltvorrichtung (21) verbunden sind, die die beiden Leitungen
(18, 19) miteinander — mit vorgegebenem Drosselwiderstand — zu verbinden und/oder abzusperren
und andererseits jeweils eine Leitung (18,19) bei gleichzeitiger Druckentlastung der jeweils anderen
Leitung (19,18) an eine Druckquclle (23) anzuschlie-
Ben gestattet
6. Aktives Federungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Umschaltvorrichtung
ein mit einem Hydraulikreservoir (24) sowie der Druckquelle (Pumpe 23) gekoppeltes Umschaltorgan
(21) angeordnet ist welches die Leitungen (18, 19) abzusperren und/oder miteinander zu verbinden
sowie wechselweise an die Druckquelle (23) und das Hydraulikreservoir (24) anzuschließen gestattet
7. Aktives Federungssystem nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet daß zwischen
der ersten und der zweiten Kammer (9,10) ein Differenzdruckmesser (20) der Regelvorrichtung
(22) als Istwertgeber angeordnet ist.
Priority Applications (4)
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ID=6192729
Family Applications (1)
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8330 | Complete renunciation |