DE3308003C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H37/00—Thermally-actuated switches
- H01H37/02—Details
- H01H37/60—Means for producing snap action
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- Thermally Actuated Switches (AREA)
- Fuses (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schaltmechanismus
mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Sprungsysteme für thermische Überstromrelais sind in
einer Vielzahl von Varianten bekannt.
Bei einem derartigen System nach der DD-PS 93 812 wird
zur Erzielung der erforderlichen Federkraft für das
Sprungsystem eine Omega-Feder eingesetzt.
Bei einer derartigen Feder nimmt die erforderliche
Betätigungskraft bis zum Erreichen des Sprungpunktes
zwar ständig ab, d. h. sie geht gegen Null. Doch ist
eine Omega-Feder, technologisch bedingt, wesentlich
toleranzanfälliger hinsichtlich ihrer Kraftkennlinie
als beispielsweise eine Zugfeder.
Aufgrund des konstruktiven Aufbaus einer Omega-Feder
ergeben sich zwei kritische Lagerstellen, an denen
Reibungskräfte auftreten, die eine hohe Genauigkeit der
Einstellung des Schaltpunktes erschweren. Derartige
Streuungen werden noch dadurch verstärkt, daß bei
einer Omega-Feder infolge der spezifischen Anordnung
relativ hohe Kräfte, besonders in den Endlagen der
Feder, auftreten, zum anderen aber auch
fertigungsbedingte Toleranzen zu Kraftschwankungen
führen, so daß die Wiederholbarkeit des Schaltpunktes
nicht befriedigen kann.
Einen ähnlichen Sprungmechanismus zeigt die
DE-OS 19 58 417, bei welchen gleichfalls eine Omega-
Feder eingesetzt ist.
Im C-förmigen Teil dieser Feder sind zwei Wippen
gelagert, deren eine an ihrem Ende ein Kontaktstück
trägt, während die andere zur Einstellung des Systems,
z. B. auf selbsttätige Rückstellung, aber auch der
Betätigung dient.
Auch bei dieser Lösung treten aufgrund der hohen
Federkraft erhöhte Reibungskräfte auf, die in keiner
Weise erwünscht sind, denn die Abschaltung eines
überlasteten Verbrauchers steht damit in unmittelbaren
Zusammenhang.
Von den vorstehend beschriebenen Sprungmechanismen
unterscheidet sich die Lösung gemäß DE-AS 11 29 587,
die einen elektrischen Schnappschalter mit zwei unter
Zugfederspannung am Stößel gehalterte Kontaktarme
betrifft.
Die Kontaktarme werden durch die Zugfeder im Lagerteil
zusammengehalten. Bei Betätigung des Stößels bewegen
sich die Kontaktarme bis zum Sprungpunkt (Totpunktlage),
wobei auch hier ein fallender Kraftverlauf bis zum
Umschnappen des Sprungsystems entsteht.
Die Angriffspunkte der Zugfeder an den Kontaktarmen
wurden jedoch so gewählt, daß auch hier eine relativ
hohe Zugfederkraft erforderlich ist. Damit erhöhen sich
die Reibungskräfte in den Lagerstellen, so daß eine
größere Streuung des Sprungverhaltens des
Befehlsgerätes zu erwarten ist.
Aus der DE-PS 8 93 543 ist ein Schaltmechanismus der
eingangs genannten Art bekannt, bei dem zwei Wippen mit
ihren inneren Enden an ortsfesten Schneidenlagern
anliegen. Eine Zugfeder verbindet etwa die Mitten der
Wippen und an den äußeren Enden der Wippen greifen
Betätigungselemente an.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Sprungmechanismus zu
schaffen, der eine hohe Sprungpunktgenauigkeit besitzt.
Dabei ist zu gewährleisten, daß an der
Betätigungsstelle die Kraft- und Wegstreuungen des
Sprungpunktes sehr klein gehalten werden.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die
kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1.
Vorteilhafterweise sind die Lagerstellen in den Wippen
als verschiebbare Lager ausgebildet.
Ein Optimum zwischen Hub und Federkraft wird dadurch
erreicht, daß die Lagerstellen der Gabelenden mittig
auf den Wippen vorgesehen sind.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin,
daß Betätigungsstößel, Betaetigungsschieber und die
Wippen aus Plastformstoff bestehen, was gleichfalls
durch die geringen Federkräfte ermöglicht wird.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist an dem
Betätigungsschieber ein T-förmiger Ansatz angeformt,
welcher endseitig mit dem Kontaktsystem in Eingriff
steht.
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert werden.
In der dazugehörigen Zeichnung zeigt
Fig. 1 die Darstellung des Sprungmechanismus
in einer Vorderansicht mit Kontaktfedern.
Der in Fig. 1 gezeigte Sprungmechanismus besteht aus dem
Betätigungsstößel 1, einem zweiarmig ausgebildeten
Betätigungsschieber 2, den Wippen 3; 4 und einer
Zugfeder 5.
Im Betätigungsstößel 1, der durch die
Bimetallstreifen über ein Übertragungssystem betätigt
wird, befinden sich zwei gegenüberliegende
Schneidenlager, in welchen die Wippen 3; 4 mit ihren
schneidenförmig ausgebildeten inneren Enden 6; 7 unter
Spannung der Zugfeder 5 anliegen.
Die Wippen 3; 4 sind außerdem auf den Gabelenden
unverlierbar gelagert.
Die Lagerstellen 8; 9 wurden funktionsbedingt als
verschiebbare Lager ausgebildet.
Die Lagerstellen 8; 9 befinden sich in den Wippen 3; 4.
Eine derartige Anordnung ist deshalb besonders
vorteilhaft, da dadurch ein Optimum zwischen dem
notwendigen Hub des Systems und der erforderlichen Kraft
der Zugfeder 5 erreicht wird.
Die Zugfeder 5 wird zwischen den äußeren Enden 10; 11
der Wippen 3; 4 eingehängt.
Am Betätigungsschieber 2 befindet sich weiterhin ein
T-förmiger Ansatz 12, dessen Nasen 13 zur Betätigung der
Schaltglieder 14 dienen.
Der T-förmige Ansatz 12 am Betätigungsschieber 2 kann
auch als Traverse ausgebildet sein, um beispielsweise
Kontaktbrücken zum Schalten von Stromkreisen aufnehmen
zu können.
Der Betätigungsstößel 1 mit seinen beiden
gegenüberliegenden Schneidenlagerstellen ist im
Gehäuse verschiebbar angeordnet kann aber auch drehbar
gelagert sein, was in Fig. 1 jedoch nicht dargestellt
ist.
Die Wirkungsweise des Schaltmechanismus ist folgende:
Bei Betätigung des Betätigungsstößels 1 werden die
Wippen 3; 4 in die Totpunktlage bewegt, wobei die
erforderliche Betätigungskraft ständig geringer wird.
Der Betätigungsschieber 2 ändert zunächst seine Lage
nicht.
Die Wippen drehen sich in den Lagerstellen 8; 9 der
Gabelenden bis zur Erreichung des Sprungpunktes.
Nachdem der Sprungpunkt des Systems erreicht ist,
springen die Wippen um und der Betätigungsschieber 2
betätigt dabei die Schaltglieder 14.
Die günstige Anordnung der Lagerstellen 8; 9 im
Zusammenhang mit den Federeinhängungen an den äußeren
Enden 10; 11 der Wippen 3; 4 ermöglicht es, eine
Zugfeder mit minimaler Federkraft einzusetzen.
Dadurch treten in den Einhängestellen der Zugfeder 5
sowie in den Schneidenlagern des Betätigungsstößels 1
nur minimale Reibungskräfte auf.
Außerdem können durch die geringe Zugfederkraft alle
Teile des Sprungmechanismus aus Plastformstoffen
hergestellt werden, da die Abnutzungserscheinungen wegen
der kleinen Reibungskräfte unbedeutend sind.
Damit wird ein Sprungsystem mit fallendem Kraftverlauf
realisiert, das im Sprungpunkt eine geringe
Auslösekraft aufweist, dessen Weg und Kraftstreuungen sehr niedrig sind und mit welchen eine hohe
Wiederholgenauigkeit des Sprungpunktes erreicht wird.
Dadurch wird auch eine hohe Auslösegenauigkeit des
thermischen Überstromrelais gewährleistet, so daß
Motoren bei entsprechender Überlastung zuverlässig
abgeschaltet werden, ohne daß Materialschäden
eintreten können.
Claims (5)
1. Schaltmechanismus für thermische Überstromrelais,
welcher bei Betätigung durch einen vom Bimetall
bewegten Betätigungsstößel unter der Wirkung einer
Zugfeder von einer stabilen Lage in eine zweite
umschnappt und dabei ein Kontaktsystem betätigt,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den Gabelenden eines zweiarmig ausgebildeten mit
dem Kontaktsystem verbundenen Betätigungsschiebers (2)
zwei Wippen (3; 4) gelagert sind, deren schneidenförmig
ausgebildete innere Enden (6; 7) unter Spannung der
Zugfeder (5) am Betätigungsstößel (1) anliegen, wobei
die Zugfeder (5) zwischen den äußeren Enden (10; 11)
der Wippen (3; 4) angeordnet ist.
2. Schaltmechanismus nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerstellen (8; 9) in den Wippen (3; 4) als
verschiebbare Lager ausgebildet sind.
3. Schaltmechanismus nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerstellen (8; 9) der Gabelenden mittig auf
den Wippen (3; 4) angeordnet sind.
4. Schaltmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungsstößel (1), Betätigungsschieber
(2) und Wippen (3; 4) aus Plastformstoff bestehen.
5. Schaltmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Betätigungsschieber (2) ein T-förmiger
Ansatz (12) angeformt ist, welcher endseitig mit dem
Kontaktsystem (14) in Eingriff steht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23996982A DD206022A1 (de) | 1982-05-19 | 1982-05-19 | Schaltmechanismus fuer thermische ueberstromrelais |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3308003A1 DE3308003A1 (de) | 1983-11-24 |
| DE3308003C2 true DE3308003C2 (de) | 1990-05-31 |
Family
ID=5538657
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833308003 Granted DE3308003A1 (de) | 1982-05-19 | 1983-03-07 | Schaltmechanismus fuer thermische ueberstromrelais |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD206022A1 (de) |
| DE (1) | DE3308003A1 (de) |
Families Citing this family (1)
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Family Cites Families (4)
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1982
- 1982-05-19 DD DD23996982A patent/DD206022A1/de not_active IP Right Cessation
-
1983
- 1983-03-07 DE DE19833308003 patent/DE3308003A1/de active Granted
Also Published As
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