DE3306889A1 - Einrichtung zur regelung der lastverteilung und der drehzahl von gasturbinenanlagen, insbesondere -triebwerken - Google Patents
Einrichtung zur regelung der lastverteilung und der drehzahl von gasturbinenanlagen, insbesondere -triebwerkenInfo
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Description
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MTU MOTOREN- UND TURBINEN-UNION
MÜNCHEN GMBH
MÜNCHEN GMBH
München/ den 18.2.1983
Einrichtung zur Regelung der Lastverteilung
und der Drehzahl von Gasturbinenanlagen, insbesondere
-triebwerken
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine Regelungseinrichtung dieser Gattung ist für zwei solche parallelarbeitenden Gasturbinentriebwerke durch
die DE-PS 12 72 046 in folgender Art bekannt. Sie weist für die Lastabweichungen je Triebwerk einen Drehmomentgeber
und ferner ein den Drehmomentgebern und dem übergeordneten Drehzahlregler zugeordnetes Stellgetriebe
auf, das mittels je eines Drehzahlstellhebels desselben und je eines Übertragungsgestänges auf die Drehzahlwähleinrichtung
jeder Brennstoffsteuereinrichtung einwirkt, wobei ^as Stellgetriebe einen Kolben hat, der in einem
feststehenden Zylinder entgegen Federwirkung in Ab-3Q
hängigkeit von einem Luftdrucksignal des übergeordneten Drehzahlreglers über ein Gestänge des Stellgetriebes
die Drehzahlstellhebel und Übertragungsgestänge gleichsinnig verstellt, und einen anderen Kolben, der, in
einem beweglichen Zylinder beidseitig von Luftdruck-
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Signalen der Drehmomentgeber beaufschlagt, über das erstgenannte Gestänge diese Stellhebel und Übertragungsgestänge
zusätzlich gegensinnig verstellt. Dadurch erfolgt die Regelung der Gesamttriebwerksanlage ohne besonderen
Eingriff in die BrennstoffSteuereinrichtungen und damit ohne Beeinträchtigung der getrennten Regclmöglichkeit
für die einzelnen Triebwerke. Es ist eine Kopplung der Triebwerke mit je einem ρ(^proportional)-wirkenden
Drehzahlregler ohne Änderungen an den Brennstoff-Steuereinrichtungen
ermöglicht, wobei die Triebwerke bei geringer Gesamtlast oder bei Ausfall eines Triebwerks
betriebsfähig und regelbar bleiben können. Auch wird die vorübergehende und bleibende Drehzahländerung bzw. -abweichung
der p-wirkenden Drehzahlregler, die als Folge
von Belastungsänderungen auftritt, stark vermindert. Ferner kann eine etwa gleiche Belastung der Triebwerke untereinander
gewährleistet werden. Da der übergeordnete Drehzahlregler und der zweitgenannte Kolben integral wirken,
entstehen für die Regelung der Lastverteilung und die
Regelung der Drehzahl der gemeinsamen Abtriebswelle nur sehr kleine bleibende Regelfehler, und es sind außerdem
die beiden Regelkreise voneinander entkoppelt. - Der übergeordnete, integral wirkende Drehzahlregler und die
p-wirkenden Drehzahlregler sind hintereinandergeschaltet.
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Aufgabe der Erfindung ist es, die anfangs genannte Regelungseinrichtung
so auszubilden, daß unter Erhaltung des Grundprinzips der bekannten Regelungseinrichtung und
bei ihr angeführter Wirkungen und Vorteile das Gewicht 30
und möglichst auch die Aufwendigkeit der Regelungseinrichtung
kleiner werden und gleichzeitig die Regelgenauigkeit derselben noch weiter verbessert wird.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß in den
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kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 .
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-δι Hierbei entfallen der mechanische übergeordnete Drehzahlregler,
das Stellgetriebe und die sehr langen, mehrfach umgelenkten und daher sehr reibungsgefährdeten Übertragungsgestänge,
und es werden dafür ein elektrischer Drehzahlgeber bzw. Drehsignalgeber für die gemeinsame
Abtriebswelle, Wandler, die die Ausgangssignale mechanischer Belastungssignalgeber in elektrische Signale
umwandeln, und die genannten Verstärker vorgesehen. Es wird die Regelungseinrichtung gewichtsmäßig kleiner. Auch
wird sie öfter weniger aufwendig. Ferner wird die Regelgenauigkeit durch die Verwendung dieser Verstärker verbessert.
Außerdem läßt sich bei mehr als zwei Gasturbinenanlagen der Lastverteilungsregler leichter als bei der
bekannten Regelungseinrichtung verwirklichen.
Die durch die elektronischen Operationsverstärker aus der Drehzahlabweichung vom Drehzahlsollwert («an = n ,, - n.
bzw. dn), der Last-, z.B. Drehmomentabweichung vom Drehmomentsollwert (Λ M = M1 - JYL·) , einstellbaren Konstanten
(k ) und gegebenenfalls einer die Regelgenauigkeit
noch mehr verbessernden Hilfsgröße (ß) gebildeten Signalanteile
sind die Summanden, die in den beiden folgenden, für insgesamt zwei Gasturbinenanlagen geltenden Gleichungen
für die beiden die Drehzahlsollwerte bzw. Drehzahlwählhebelwinkel beeinflussenden Signale y , , und y>' -,, angegeben
sind:
ysoll = Zk1 Δ η dt + Zk2 Δ M dt + k3 ß + k4 λ η + k5 dn/dt
>*soli =/ki Δη dt ~ / k2 ΔΜ dt + k3 ß + k
Darin ist jeweils der erste Summand bzw. Signalanteil a
der integral wirkende bzw. I-Anteil des übergeordneten
Drehzahlreglers, der zweite Summand bzw. Signalanteil a2
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der Anteil des Lastverteilungsreglers, der dritte Summand bzw. Signalanteil a., der Anteil der Hilfsgröße (ß) und der
vierte und der fünfte Summand bzw. Signalanteil (a. , a,-)
der Signalanteil der P- bzw. der D(Differential)-Anteil
der übergeordneten Drehzahlreglers. Der D-Anteil reagiert auf die Änderungsgeschwindigkeit des Istwerts n
ist Drehzahl η der gemeinsamen Abtriebswelle; bei schneller Änderung dieser Drehzahl greift der D-Anteil verstärkt
ein, bei langsamer Änderung dieser Drehzahl gar nicht. Im Differentialquotient dn/dt ist dt das Differential der
Zeit, und dn/dt ist die Ableitung der Funktion η nach der Zeit t.
Die erfindungsgemäße Regelungseinrichtung wird vorzugsweise
bei genannten Triebwerken zum Antrieb des Hauptrotors eines Hubschraubers verwendet.
In den Unteransprüchen sind Ausbildungen und Weiterbildungen der Erfindung aufgeführt.
Auf die Merkmale der Kennzeichen der Ansprüche 2 und 3 wurde schon eingegangen. Bei der Weiterbildung gemäß
dem Anspruch 4 wird insbesondere gemäß dem Anspruch 5 oder 6 vorgegangen. Eine lastabhängige Größe ist dafür
besonders geeignet, weil die BrennstoffSteuereinrichtungen
ein Signal {ß ) für die zu erwartende Belastungsänderung zeitlich unmittelbar mit dieser und nicht verspätet durch
die Drehzahlregler erhalten. Die lastabhängige Größe kann z.B. auch die Gesamtleistung der Gasturbinenanlagen
zusammen oder die Summe der Drehmomente der Abtriebswellen der Gasturbinenanlagen sein. Die im Anspruch 4
genannte Hilfsgröße bzw. genannten Hilfsgrößen kann bzw. können auch z.B. der Umgebungsdruck oder/und die Umgebungstemperatur
sein. Bei insgesamt zwei Gasturbinen-
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-δι anlagen wird besonders gemäß dem Anspruch 7 gebaut. Zu
den im Anspruch 8 genannten Stellmotoren führen keine übertragungsgestänge, sondern elektrische Leitungen.
Diese Stellmotoren sind vorteilhafterweise wie im Anspruch 9 angegeben vorgesehen und steuern die Drehzahlwähleinrichtungen.
Die Stellmotoren können über einen Programmwähler durch den Piloten fernsteuerbar sein.
Wird gemäß dem Anspruch 11 vorgegangen, dann wird die
Aufgabe der Erfindung noch besser gelöst, und außerdem entfallen im Fall der elektrischen bzw. elektronischen
Belastungssignalgeber die im Anspruch 3 genannten Signalwandler. Die elektrische bzw. elektronische Brennstoffsteuereinrichtung
entspricht in ihrer Funktionsweise der mechanischen Einrichtung (siehe auch später). Das
Vorgehen gemäß dem Anspruch 12 trägt zu einer wenig aufwendigen Regelungseinrichtung bei. Die elektronische
Rechenanlage oder -einrichtung wird auch Computer oder elektronischer Rechner genannt. Sie bzw. er ist eine
übergeordnete Steuer- bzw. Regeleinrichtung.
Die mechanischen Belastungssignalgeber sind z.B. solche, die die Drehzahlen von Gaserzeugern oder Drücke von
Turboverdichtern der Gasturbinenanlagen, vorzugsweise aber die Drehmomente der Abtriebswellen der Gasturbinenanlagen,
liefern; diese Größen werden in elektrische Signale umgeformt, wobei die betreffenden Signalwandler
am Triebwerk oder in der elektronischen Rechenanlage vorgesehen sind.
ist jede der Gasturbinenanlagen zwei- oder dreiwellig und
dabei jeweils die eine Welle die einer Nutzleistungsturbine, wobei die andere Welle bzw. die anderen Wellen die eines
Gaserzeugers ist bzw. sind, so regelt der p-wirkende Drehzahlregler die Drehzahl der Nutzleistungsturbine.
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Die gemeinsame Abtriebswelle ist hier durch die Wellen der zwei bzw. drei Nutzleistungsturbinen gebildet.
Jede Gasturbinenanlage hat ihre eigene Brennstoffsteuereinrichtung
aus Gründen der Betriebssicherheit. - Die Gasturbinenanlagen haben im allgemeinen gleiche Nennleistung.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 bis 3 ein Ausführungsbeispiel
der Regelungseinrichtung gemäß der Erfindung im Zusammenhang mit zwei Gasturbinentriebwerken schematisch
dargestellt (Doppeltriebwerksregelung).
Fig. 1 zeigt die Regelungseinrichtung mit den Triebwerken, wobei die Erfindung sehr vereinfacht dargestellt ist.
Fig. 2 zeigt in genauerer Ausführung mechanische Teile der Regelungseinrichtung.
^O Fig. 3 zeigt die Erfindung ausführlicher als in Fig. 1
und als analoge Rechenschaltung, -anlage oder -einrichtung der Regelungseinrichtung.
Gemäß Fig. 1 ist die Regelungseinrichtung für zwei gleiche, zweiwellige, strömungsmäßig parallelgeschaltete
Gasturbinentriebwerke 1 und 2 gleicher Nennleistung vorgesehen. Diese weisen jeweils einen Gaserzeuger, aus
einem Turboverdichter 3 bzw. 3' und einer Gasturbine 5
bzw. 5' auf gemeinsamer Welle und einer Brennkammer 4
bzw. 41, und eine Nutzleistungsturbine (Freiturbine)
50 bzw. 50' auf eigener Welle 27 bzw. 27' auf. Von der
Welle 27 bzw. 27' werden zwei gleiche Untersetzungsgetriebe 6 bzw. 6' angetrieben, die - siehe Fig. 2 jeweils
über eine Fliehkraftkupplung 65 zwei Abtriebs-
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wellen 8 und 81 antreiben - siehe Fig. 1 und 2 -, welche
über ein ihnen gemeinsames Kegelradgetriebe 28 den Hauptrotor 29 eines Hubschraubers gemeinsam antreiben. Zwischen
dem Getriebe 6 bzw. 6* und der Fliehkraftkupplung 65 ist jeweils noch eine Freilaufkupplung bzw. ein Freilauf 64
vorgesehen. Die Triebwerke 1 und 2 sind also durch das Kegelradgetriebe 28 und eine gemeinsame Antriebswelle 8,
81 mechanisch gekuppelt, und die Verbindung der Antriebswellen
8 und 8' mit den Triebwerken 1 und 2 kann durch die Freilauf- und/oder Fliehkraftkupplungen 64, 65 in zweckmäßiger
Vorbestimmung hergestellt oder unterbrochen werden.
Wie in Fig. 1 ferner zu sehen ist, wird ein elektrischer Drehzahlgeber (Tachogenerator) 30 von der gemeinsamen Abtriebswelle
8, 8' angetrieben bzw. betätigt; er mißt die Drehzahl η derselben.
Wie aus Fig. 1 weiterhin hervorgeht, weist die Regelungseinrichtung für jedes Triebwerk 1 bzw. 2 eine Brennstoffen
Steuereinrichtung 7 bzw. 71 auf.
Die BrennstoffSteuereinrichtung 7 bzw. 7' gemäß Fig. 1 ist
entweder - und dies insbesondere - eine elektrische bzw. elektronische Einrichtung, die die z.B. über das Getriebe
6(6') gelieferte Drehzahl der Abtriebswelle 27 bzw. 27'
und den Austrittsdruck des Turboverdichters 3 bzw. 3' aufnimmt
und über einen nicht dargestellten, elektrohydraulischen Wandler eine Einrichtung, z.B. ein Ventil 77,
zur Brennstoffzumessung verstellt, oder - siehe später
'
Fig. 1 und 2 - eine mechanische Einrichtung, die vom Getriebe 6(6') angetrieben ist.
Gemäß Fig. 1 und 2 sind an den Getrieben 6 und 61 noch
35
r zwei Entnahmen zur Ermittlung der Lastverteilung
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zwischen den Triebwerken 1 und 2 mittels zweier
mechanischer Drehmomentgeber 10 und 10' vorgesehen. Das
Getriebe 6(6') enthält ein gerade und ein schräg verzahntes Räderpaar 61 bzw. 62. Die Umfangskraft des Räderpaars
62 erzeugt eine axiale Kraft, die sich auf einem Balg 102 abstützt. Den Austritten der Turboverdichter 3
und 3' entnommene Druckluft als Hilfsenergie gelangt in eine Leitung 24 und von dort über eine Vordrossel 103 in
den Balg 102 und verschiebt eine Welle 66 des Getriebes 6(6') geringfügig axial. Dadurch wird eine Nachdrossel
105 geöffnet, und Druckluft kann entweichen, bis die Kraft des Balgs 102 gleich der axialen Kraft der Welle 66 ist.
Damit ist der Luftdruck ML bzw. MTT in einer zwischen
dem Balg 102 und der Vordrossel 103 abzweigenden Leitung 26(26') dem Drehmoment, das im Getriebe 6(6') übertragen
wird, proportional.
Die Leitungen 26 und 26' führen zu einer elektronischen Rechenanlage (einem mechanisch-elektronischen Rechner)
32, zu deren Teilen nicht dargestellte, elektrische Signalwandler zur Umwandlung der Luftdrücke M und M T
aus den Leitungen 26 und 26' in elektrische Signale M1 und
M2 und verschieden geschaltete, elektronische Verstärker
40 bis 47 (Fig. 3) gehören. Von elektronischen Summenverstärkern 46 und 47 (Fig. 3) führen über elektronische
Ansteuerungsverstärker 48 und 49 (Fig. 3) elektrische Leitungen 23 und 23' zu elektrischen Stellmotoren 35 und
35' (Fig. 1 und 3).
Anstelle der mechanischen Drehmomentgeber 10 und 10"
können elektrische bzw. elektronische Belastungssignalgeber vorgesehen sein. Dabei entfallen die eben genannten
Signalwandler.
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Gemäß Fiy. 1 und 2 wird ein p-wirkender Drehzahlregler der
mechanischen Brennstoffsteuereinrichtung 7(7') von der
Welle 27(27') über das Getriebe 6(6')/ und zwar über sein
Räderpaar 61, proportional zur Drehzahl der Nutzleistungsturbine 50(50') angetrieben. Fliehgewichte 72 wirken gegen
eine Feder 73, die über eine Drehzahlwähleinrichtung 74 vorgespannt wird. Der Unterschied zwischen Federkraft und
Fliehkraft bewirkt eine Bewegung eines Gestänges 75 und eine Veränderung des Querschnitts des Ventils 77. Von einer
Pumpe 78 geförderter Brennstoff wird über das Ventil 77 zugemessen und gelangt zur Brennkammer 4(4').
Wie aus Fig. 1 noch hervorgeht, wird vom Drehzahlgeber durch eine elektrische Leitung 25 das Drehzahlsignal η.
einer Vergleichsstelle 31 zugeführt, der auch das Drehzahlsignal η ,, zugeführt wird, welches z.B. beim Hubschrauber
vom Piloten eingestellt wird, und an der daraus die Drehzahlabweichung Δ η gebildet wird - siehe auch Fig.3.
Die elektronische Rechenanlage 32 weist die analoge Recheneinrichtung
gemäß Fig. 3 auf. Diese Recheneinrichtung weist die Vergleichsstelle 31 auf und ferner eine Vergleichs- ,
stelle 33, an der aus den elektrischen Signalen ML und M„
die Drehmomentabweichung ΔΚ gebildet wird. Die Recheneinrichtung
weist ferner die elektronischen Verstärker 40 bis 47 auf. Jeder der Verstärker 40,41,42,43,44,48 und
49 weist eine jeweils durch eine Konstante k1,k!-,k4,k^ k2 kfi
und k7 dargestellte, veränderliche Verstärkung auf. Der
Operationsverstärker 40 ist als Integrator geschaltet und
bildet aus der Drehzahlabweichung ^n und der Konstanten
k. den Signalanteil a. =Jk-i ^n dt· Der Operationsverstärker
41 ist als Differentiator geschaltet und bildet aus an und k5 den Signalanteil a5 = k^ dn/dt. Der Operationsverstärker
42 ist als Proportionalverstärker ge-35
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schaltet und bildet aus Δη und k. den Signalanteil
a.. = k. in, Der Operationsverstärker 43 ist als
Proportionalverstärker geschaltet und bildet aus einem lastabhängigen/ elektrischen Signal ßTund der Konstanten
k3 den Signalanteil a-, = k3 ß. Der Operationsverstärker
44 ist als Integrator geschaltet und bildet aus der Drehmomentabweichung ^iM und der Konstanten k~ den Signalanteil
a2 = J k2 δΜ dt. An diesen Satz Operationsverstärler
40 bis 44 schließen sich in Parallelschaltung zwei Summenverstärker 46 und 47 an, die jeweils die Signalanteile
a1 bis ac addieren und das Signal y»,, ^zw*^°soll
bilden, wobei sich in der Parallelleitung 34 zwischen dem Operationsverstärker 44 und dem Summenverstärker 48 ein
Proportionalverstärker 45 mit Verstärkungsfaktor 1 zur
Umkehrung des Vorzeichens des Signalanteils a„ befindet.
Die Signale y> -, ■, und y>x , , werden den Ansteuerungsverstärkern
48 und 4 9 zugeleitet, die als Proportionalverstärker geschaltet sind und die elektrische Verstellmotoren
35 und 35' antreiben. Der Ansteuerungsverstärker 48 bzw. 49 und der Verstellmotor 35 bzw. 35*
sind Teile einer Stelleinrichtung, die das Signal γ>3Ο^
bzw. y> ' ,, in einen diesem proportionalen Stellweg
y> bzw. y>x (bzw. y. bzw. y>! . ) umformt, damit die
jeweilige Drehzahlwähleinrichtung 74 kräftemäßig verstellt werden kann. Der betreffende Servokreis ist mit
51 bzw. 51' bezeichnet.
Statt dieser analogen Rechenschaltung oder dgl. kann auch eine entsprechende digitale Rechenschaltung oder
dgl. verwendet werden.
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Claims (1)
- MTU MOTOREN- UND TURBINEN-UNION
MÜNCHEN GMBHMünchen, den 18.2.1983Patentansprüche• [ 1./Einrichtung zur Regelung der Lastverteilung und der Drehzahl von Gasturbinenanlagen, insbesondere -trieb-1f. werken, die eine gemeinsame Abtriebswelle aufweisen, mit je einer einen p-wirkenden Drehzahlregler aufweisenden Brennstoffsteuereinrichtung und mit einem übergeordneten Drehzahlregler für die gemeinsame Abtriebswelle und einem Lastverteilungsregler, wobei2Q der übergeordnete Drehzahlregler· aus der Drehzahlabweichung und der Lastverteilungsregler aus Lastabweichungen der Gasturbinenanlagen voneinander Signale bilden, die die Drehzahlsollwerte der p-wirkenden Drehzahlregler beeinflussen, gekennzeichnet durch elektronische Operationsverstärker (40, 41, 42, 44) zur Bildung von Signalanteilen (a.. ,ar ,a, ,a-,) zumindest aus der genannten Drehzahlabweichung (Λ η) und den genannten Lastabweichungen (4M) und elektronische >Summenverstärker (46,47) zur Addition dieser Signalanteile (a^,ar,a4,a2) und Bildung der genannten SignaleESP-710
35■i 2. Einrichtung nach Anspruch 1 , gekennzeichnet durch einen elektrischen Drehzahlgeber (30) für die gemeinsame Abtriebswelle (8,8').3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch elektrische Signalwandler hinter bzw. nach mechanischen Belastungssignalgebern (Drehmomentgebern (10,10')) .IQ 4. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens einen elektronischen Operationsverstärker (43) zur Bildung mindestens eines Signalanteils (a-J aus mindestens einer die Regelgenauigkeit verbessernden Hilfsgröße (β ).5. Einrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine lastabhängige Größe ( ßj_ ) als genannte Hilf sgröße.6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Gasturbinenanlagen genannter Art zum Antrieb des Hauptrotors (29) eines Hubschraubers die lastabhängige Größe ( ßj_ ) der veränderliche Blattwinkel dieses Hauptrotors (29) ist.7. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 4 bei zwei Gasturbinenanlagen genannter Art, gekennzeichnet durch einen Satz genannter Operationsverstärker (40 bis 44), zwei in Parallelschaltung anschließende genannte Summenverstärker (46,47) und einen in der Parallelleitung (34) zwischen dem elektronischen Operationsverstärker (44) zur Bildung des Signalanteils (a~) aus den Lastabweichungen ( δ M) und dem einen elektronischen Summenverstärker (47) befindlichen, elektronischen Proportionalverstärker (45) mit Verstärkungsfaktor 1 zur Umkehrung des Vorzeichens des eben genannten Signalanteils (a2) .ESP-710
18.2.838. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch Stellmotoren (35,35') zur Beeinflussung der genannten Drehzahlsollwerte in Abhängigkeit von den von den elektronischen Summenverstärkern (46,47) gebildeten Signalen ( y»soll ·9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß diese Stellmotoren (35,35') an den p-wirkenden Drehzahlreglern vorgesehen sind.
1010. Einrichtung nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch schaltungsmäßig zwischen dem jeweiligen Summenverstärker (46,47) und dem zugehörigen Stellmotor (35,35') befindliche, elektronische Ansteuerungsverstärker (48,49) mit veränderlicher Verstärkung (kg,k7), die als Proportionalverstärker geschaltet sind und die Stellmotoren (35,35') antreiben.11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, ge-kennzeichnet durch genannte elektronische Verstärker, und zwar zumindest die im Anspruch 1 genannten (40,41, 42,44,46,47), in Verbindung mit elektrischen bzw. elektronischen BelastungssignaJgebern u.-/od. mit elektrischen bzw. elektronischen BrennstoffSteuereinrichtungen, von denen jede mindestens eine Kenngröße ihrer Gasturbinenanlage, insbesondere Drehzahl und Verdichterdruck, aufnimmt und über einen Wandler bzw. elektrohydraulischen Wandler eine Brennstoffzumeßeinrichtung verstellt.12. Einrichtung nach den Ansprüchen 1/4,7 oder 10, dadurchgekennzeichnet, daß von sämtlichen genannten elektronischen Verstärkern (40 bis 49) zumindest die im Anspruch 1 genannten Verstärker (40,41,42,44,46,47) Teileeiner elektronischen Rechenanlage (32) sind. 35ESP-710
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