DE3305639C2 - Feuerschutzabschluß für Bauwerksöffnungen - Google Patents
Feuerschutzabschluß für BauwerksöffnungenInfo
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Abstract
Der Feuerschutzabschluß besteht aus einem flachen Kasten (3), der durch zwei Blechtafeln (1, 2) gebildet ist, indem untere horizontale Randstreifen (4, 5) im Querschnitt U-förmig abgewinkelt und durch eine Schweißnaht (8) miteinander verbunden sind, während Randstreifen (4Δ, 5Δ) eine Falzverbindung bilden. Innerhalb des Kastens (3) ist ein Versteifungsrahmen (9) aus Rahmenleisten, welche aus Gipsstreifen (12 und 13) gebildet sind, angeordnet, der eine Dämmstoffeinlage (16) umschließt. Zwischen den Stirnseiten der Dämmstoffeinlage (16) und den diesen gegenüberliegenden Flächen des Versteifungsrahmens (9) sind unter Hitzeeinwirkung aufschäumende Natriumsilikatstreifen (17) angeordnet, die mit einer Ummantelung (18) feuchtigkeitsdicht angeschlossen sind.
Description
Die Erfindung betrifft einen Feuerschutzabschluß gemäß dem Gattungsbegriff des Anspruchs 1.
Bei bekannten Feuerschutzabschlüssen ist die konstruktive Gestaltung des Versteifungsrahmens und seine stabile Positionierung innerhalb des Abschlusses mit
besonderem Aufwand verbunden, damit der Rahmen, insbesondere im Brandfall, bei thermisch hohen Beanspruchungen des Abschlusses seine Versteifungsfunktion beibehalten kann.
Aus der DE-OS 24 49 232 ist ein Türblatt einer Feuerschutztür der eingangs genannten Art bekannt, das einen geringeren Herstellungsaufwand erfordern soll.
Der Rahmen des bekannten Türblattes ist aus Rahmcnleisten zusammengesetzt, die senkrecht zur Türblallebene stehen und aus miteinander verbundenen Asbcstsilikatstreifcn zusammengesetzt sind. Da ein so gebildeter Rahmen offensichtlich nicht eine ausreichende Steifigkeit des Türblmtcs bewirken kann, ist bei diesem
Rahmen vorgesehen, daß mindestens /wischen einigen Asbestsilikatstreifen der Rahmenleistcn dünne Blechstreifen angeordnet sind. Durch die zusätzliche Anordnung der Blechstreifen soll der Rahmen senkrecht zur
Türebene erheblich steifer werden, ohne daf3 eine nenncnswerte Gewichtserhöhung eintritt Um die unterschiedliche Wärmeausdehnung von Asbestsilikatplaltcn
einerseits und der Metallstreifen andererseits zu berücksichtigen und nicht dadurch die Gesamtfestigkeit
der Rahmenleisten im Brandfalle zu beeinträchtigen, werden bei der bekannten Ausführungsform die Asbestsilikatstreifen und die Blechstreifen der Rahmenleisten
zu einem Block miteinander verschraubt
für den Versteifungsrahmen Gipsstreifen zu verwenden
und die Blechtafeln durch abgewinkelte Randstreifen miteinander zu verbinden, dem Stand der Technik zugerechnet, ohne daß dies in der genannten DE-OS offenhart ist.
Der Rahmenaufbau des bekannten Türblattcs, bei dem die den Rahmen bildenden Streifen in Richtung der
Abschlußebene geschichtet sind, zwingt zu dieser Schichtungsrichtung wegen der erforderlichen Verbindung der Streifen und der Vcrklcidungsbleche mileinan-
der. Bei einer Schichtung der Streifen in einer zur Abschiußcbene senkrechten Richtung müßten die Schraubenbolzen zur wirksamen Verbindung die Verkleidungsbleche durchdringen und würden damit eine bei
Feuerschutzabschlüssen außerordentlich nachteilige
Wärmebrücke bilden. Diese unerwünschte Funktion hätten die Schraubenbolzen selbst dana wenn sie die
Verkleidungsbleche r»;cht durchdringen würden, sondern lediglich auf den Innenseiten der Bleche mit diesen
Berührung hätten.
Ein weiterer Nachteil dieses Türblattes besteht darin,
daß die Anordnung der die Rahmenleisten bildenden Streifen senkrecht zur Türblattebene es erforderlich
macht, für jede Türblattstärke unterschiedlich breite Streifen zu verwenden. Hinzu kommt noch, daß die
mangelnde Abricbfesligkeit der Stirnflächen derartiger
Streifen dazu führt, daß es den vorbekanntcn Rahmen an einer Paßgenauigkeit innerhalb des Türblattkasiens
selbst dann mangeln kann, wenn die Streifen zuvor genau auf Breite zugeschnitten wurden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Feuerschutzabschluß der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen, der mit einfachen Mitteln ebenso einfach herstellbar ist und sich dennoch durch eine mit dem
vorbekannten, ein Innengerüst aus Metallprofilen auf
weisenden Feuerschutzabschluß vergleichbare Feuer-
widcrslandsfähigkeit auszeichnet, wobei ein Rahmen aus einer Schichtung von Rahmenleistcn verwendet
werden soll, die eine «jute Verbindung miteinander aufweisen, ohne daß durch Verbindungsmittel eine Wärmebrücke geschaffen wird.
Ausgehend von einem Feuerschutzabschluß der eingar.gs beschriebenen Art, wird zur Lösung der gestellten Aufgabe vorgeschlagen, daß die Gipsstreifen in einer zur Abschlußebenc senkrechten Richtung geschichtet und miteinander verleimt sind.
Nach der erfindungsgemäßen Anordnung verlaufen die Ebenen der Streifen nicht wie bei den bekannten
Ausführungsformen senkrecht zur Türblattebcnc sondern parallel zu dieser.
Der aus Verkleidungsblcchcn gebildete Kasten des Fcuerschutzabschlusscs erhält durch die erfindungsgemäßc Anordnung der die Rahmcnleisten des Versteifungsrahmens bildenden Cjipsstrcifcn eine wesentlich
bessere Formbeständigkeit als ein Feucrschut/.abschluß. dessen Rahmenleistcn aus senkrecht zur Abschlußebene stehenden, miteinander verbundenen
Streifen gebildet sind. Durch Versuche konnte nachgewiesen werden, daß der erfindungsgemäße Abschluß
seine Form selbst bei einseiliger intensiver Hitzeeinwirkimg
über die vorgeschriebenen Widerstandszeilen nahezu unverändert beibehält. Die Eigensteifigkcit des
Rahmens blieb selbst bei einer großen Hitzeeinwirkung über die geforderte Widerstandszeit hinaus voll erhalten.
Bei dieser Schichtungsrichtung wird nämlich im Brandfalle allenfalls — von der Brandseile aus gesehen
— die erste Ver.'eimung zwischen dem ersten und zweiten
Gipsstreifen in Mitleidenschaft gezogen, wogegen aile nachfolgenden Verleimungen unbeeinträchtigt bleiben
und somit im wesentlichen die Rahmenslabilität und damit die des Türblaltes aufrechterhalten bleibt.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung lassen sich aus in ihren Querschnittsabmessungen übereinstimmenden
Gipsprofilen je nach der geforderten Stärke des Versieifungsrahmens Schenkel bildende Rahmenleislcn
mit unterschiedlichen Querschnittsabmessungen aufbauen, indem eine entsprechend unterschiedliche Anzahl
der Profile zu Schenkeln zusammengesetzt wird.
Im Gegensatz zu der, vorbckannlen Rahmenvisier:
aus senkrecht zur Abschlußebene stehenden Streifen, deren Breite der jeweiligen Stärke des Fcuerschutzabschlusses
angepaßt werden muß, ermöglicht es die erfindungsgemäße Anordnung, für die unterschiedlichsten
Stärken des Feuerschutzabschlusses Streifen gleicher Breite für den Aufbau der Rahmenleistcn zu verwenden.
Für die Herstellung von Versleifungsrahmen unterschiedlichster
Geometrie genügt daher eine ausreichende Menge einheitlicher Gipsstreifen, die sich zu einem
Paket beliebiger Abmessungen miteinander verleimen lassen und, auf entsprechende Länge geschnitten, als
Rahmcrischcnkcl verwendbar sind.
Bei einer Schichtung der Gipsstreifen in senkrechter
Richtung zur Abschlußebene liegt die Achse jedes Gipsslreifens, welche das größte Biegewidersiandsmoment
aufweist, in der Abschlußebene. Dadurch werden die am Versteifungsrahmen auftretenden maximalen Kräfte
aus in Richtung der Abschlußebene erfolgenden Wärmedehnungen der Verkleidungsbleche am besten berücksichtigt.
Die Verbindung der einzelnen Schenke! zu einem Versteifungsrahmen kann nach einer Ausgestaltung der
Erfindung dadurch erfolgen, daß die Landen eines Gipsstreifens die entsprechenden finden des benachbarten
Gipsstreifens überlappen.
Die erfindungsgemäße Überlappung der Gipsstreifen erlaubt eine stabile Verzahnung der Rahmcnschenkcl,
ohne daß — wie beispielsweise bei einer stumpfen Anordnung der Rahmcnschenkel zueinander — zusätzliche
Formstücke als Verbindungsmittel erforderlich sind.
Übcrrascnendcrweisc hat sich aber auch gezeigt, daß selbst nicht miteinander verbundene Rahmenschenkel
aus miteinander verleimten Gipsstreifen bei ausreichender Fixierung innerhalb des aus miteinander verbundenen
Blechlafeln gebildeten flachen Kastens die an einen so gebildeten Versleifungsrahmen gestellten Anforderungen
voll erfüllen.
Damit die Verbindung der Blechlafeln, insbesondere auch entlang der horizontalen Unierkante des Fcuerschut/abschluss^s,
Wo dieser wegen der erforderlichen Bewegungsfreiheit stumpf ausgebildet ist, also /. B. keinen
über den Ti'föfrnungsquerschnilt hinausreichemlen
Anschlag besit/l, hinein in Inneren des Kastens im
Brandfall /u erw;iil'.Mulen Überdruck standhält und
auch über diese1' Btreich keine Gase ausireleii können,
sieht eine weite''V: Ausgestaltung der Erfindung vor, daß
mindestens je e''i Randstreifen der Blechiafelii im Querschnitt
U-förmig abgewinkelt ist und die Blechtafeln über die andnanderlicgenden Schenkel der spiegelbildlich
zueinander angeordneien Randstreifen miteinander verbunden sind.
Bei dem erfindungsgemäßen Feuerschutzabschluß sind durch diese Ausgestaltung auch die Schenkel der
spiegelbildlich zueinander angeordneten Randstreifen der Bicchtafeln über den in Ermangelung eines Anschlages
am meisten gefährdeten Randbereich des Abschlus-
lu ses ebenso fest miteinander verbunden wie durch eine
ineinander verhakte Falzverbindung. Durch die im Querschnitt U-förmige Abwinklung der Randstreifen
erhallen diese sogar eine gegenüber gefalzten Randstreifen höhere Biegesteifigkeit. Werden sodann die ohnehin
für sich bereits sehr biegesteifen Randstreifen zudem noch fest miteinander verbunden, erhöht sich die
Biegesteifigkeit des Kastenrandes insgesamt beachtlich. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
sind die aneinanderlicgenden Schenkel der Randstreifen
in einer durch je eine Aussparung in Sin Versteifungsrahmen bildenden Rahmenhäiftc erzeugte Nut eingelassen
und durch eine stirnseitig angeordnete Schweißnaht miteinander verbunden.
Zur stabilen Verbindung der ancinanderliegenden Schenkel reicht es vollkommen aus, wenn somit die
Schenkel durch eine stirnseitig angeordnete Schweißnaht miteinander verbunden sind. Stellt sich nämlich im
Kasteninneren ein Überdruck ein, werden die in die Nut des Versteifungsrahmens eingelassenen Schenkel davon
jo selbst nicht unmittelbar betroffen. Soweit der Überdruck
auf die betreffende Stirnseite des Kastens wirkt, enthält diese jedoch durch die Schenkel eine erhebliche
Aussteifung. Die die Schenkel stirnseitig miteinander verbindende Schweißnaht ist selbst bei verhältnismäßig
)5 geringer Dimensionierung in der Lage, der aus dem
Überdruck im Kasten resultierenden Zugkraft standzuhalten. Durch die Anordnung der Schenkel in der Nut
des Versieifungsrahmens erhalten die Schtnkel Mnen zusätzlichen Zusammenhalt, wodurch ein Auseinander-
M) klaffen der Schenkel ausgeschlossen ist.
D.r Aufbau des Verstcifungsrahmcns aus zwei Rahmenhälften hat fertigungstechnisch den Vorteil, daß beispielsweise
je eine Blechtafel mit einer Rahmenhälfte ausgestattet wird, wobei zumindest je ein Randstreifen
der Blechtafel um Stirnseiten der Rahmenhälfte abgewinkelt wird. Sobald die Abwinklung entsprechend dem
angestrebten U-förmigen Querschnitt des Randstreifens vervollständigt ist, lassen sich zwei bereits mit den
Blechtafeln verkleidete Rahmenhälften in einfacher
5» Weise zu einem Türblatt zusammensetzen und entlang der Türblatiunierkantt durch eine Schweißnaht an den
ancinanderliegenden Schenkeln fest verbinden, während
(.','■: Verbindung der Blechtafeln entlang der übrigen
Kanten in konventioneller Weise durch eine entsprechende Falzverbindung der Randstreifen erfolgen
kann.
Um den IJbergangsbereich zwischen einer Dämmstoffeinlage
und dem Versteifungsrahmcn so zu schützen, daß selbst bei einer mit Spielraum innerhalb des
w) Versteifungsrahmens angeordneten Dämmstoffcinlagc
ein Diirchzüiiilcn im Übergangsbercich zwischen
Dämmstoffeinlagc «nd Versleifungsrahmen ausgeschlossen
ist, sieht eine Ausgestaltung der Erfindung schließlich noch vor, daß an der zum Türblatt gewand-
i.r> ten Innenseite des VerMcifungsrahmcns ein mit einer
feuehiigkeiisdichien Ummantelung versehener und unter
Hitzeeinwirkung aufschäumender Natriumsilikatstreifen angeordnet ist.
Die erfindungsgemäße Verwendung und Anordnung
des Natriumsilikatstreifens führt im Brandfallc du/u,
daß dieser unlcr Hii/eeinwirkung aufschäumt und dadurch
den zwischen den Stirnflächen der Dämmsloffeinlage und den diesen gegenüberliegenden Rahmenflächcn
etwa vorhandenen Freiraum gänzlich ausfüllt. Die unter Hitzeeinwirkung /u erzielende Volumenvergrößerung
handelsüblicher Natriumsilikalsimfen bewirkt
eine gänzliche Ausfüllung des Zwischenraumes selbst dann, wenn die Dämmstoffcinlagc mit erheblichem
Spielraum innerhalb des Versteifungsrahmens angeordnet ist.
Vorzugsweise entspricht die senkrecht zur libcne des
Türblattes ausgerichtete Breite der Natriumsilikalstrcifen der Stärke der Dämmstoffcinlagc ir>
Durch diese Ausbildung laßt sich der Aufbau des Türblattcs
in einfacher Weise dadurch bewerkstelligen, daß auf einem horizontal angeordneten Verkleidungsblcch
der Versteifungsrahmen b/w. die Rahmenhälfle aufgelegt wird und anschließend innerhalb des Versteifungs- >u
rahmens bzw. der Rahmenhülftc die Dämmstoffeinlage angeordnet wird, welche in ihren Längen- und Breilenabmessungen
geringfügig kleiner gehalten ist als die lichte Länge und Breite des Versteifungsrahmens. Die
Natriumsilikatstreifen können sodann senkrecht zur 2r>
Ebene des Türblattcs eingeschoben werden, ohne daß die Gefahr einer unbeabsichtigten Verlagerung besteht,
nachdem das zweite Vcrklcidungsblcch aufgelegt ist und beide Vcrkleidungsblcchc miteinander fest verbunden
sind. w
Der mangelnden Beständigkeit der Natriumsilikalstreifen gegen Feuchtigkeit wird durch die feuchtigkeitsdichte
Ummantelung der Nairiumsilikatstrcifcn begegnet. Da die Ummantelung der Nalriumsilikatstreifen
innerhalb des Türblattes keinen nennenswerten me- ιΓ>
chanischen Beanspruchungen ausgesetzt ist. genügt es. wenn die Ummantelung beispielsweise aus einer dünnen
Metallfolie besteht, welche auch die linden der Natriumsilikatstreifen
dicht mit einschließt.
Es liegt natürlich im Rahmen der Erfindung, die Ummantelung
beispielsweise aus einem an den linden verschlossenen Polyvinylchloridschlauch hcr/.ustcllen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Feucrschuizabschlusscs in einem
Querschnitt schematisch dargestellt, welches im Folgen- 4r,
den näher erläutert wird.
Blcchtafeln J, 2 bilden einen flachen Kasten 3. Dazu
ist ein horizontaler unterer Randstreifen 4 der Blechtafel I und ein ebensolcher Randstreifen 5 der Blechtafel 2
im Querschnitt U-förmig abgewinkelt. Die Blcchtafeln vi 1, 2 sind dabei so angeordnet, daß ein Schenkel 6 des
Randstreifens 4 und ein Schenkel 7 des Randstreifens 5 seitlich gegeneinanderliegen. Über eine Schweißnaht 8
sind die Blechtafeln 1, 2 auf der durch die Randstreifen 4, 5 gebildeten Stirnseite miteinander fest verbunden. τ>
Die nicht dargestellten vertikalen Randstreifen der Biechtafeln 1 und 2 sind ebenso wie die horizontalen
oberen Randstreifen 4' und 5' der Blcchtafeln 1, 2 durch eine konventionelle Falzausbildung miteinander yerbunden.
m>
Im Inneren des so gebildeten flachen Kastens 3 befindet
sich ein Versteifungsrahmen 9. der aus zwei Rahmenhälften 10 und 11 besteht. Während der abgewinkelte
Randstreifen 4 die Rahmenhälftc 10 umfaßt, wird die
Rahmenhälfte 11 von dem abgewinkelten Randstreifen t>5
5 umfaßt, fede Rahmenhälftc 10, 11 besteht aus Rahmenleisten,
die aus Gipsstreifen 12, 13 zusammengesetzt sind. Die jeweils dem abgewinkelten Schenkel 6
bzw. 7 zugewandten Gipsstrcifcn 12, 1.3 besitzen eine Aussparung 14 bzw. 15. so daß die Schenkel 6, 7 innerhalb
der jeweiligen Rahmenhälfte 10, 11 eingebettel
sind.
Innerhalb des vom Versleifungsrahmen 9 begrenzten
Hohlraumes des flachen Kastens 3 ist eine Dämnistoffcinlage
16 angeordnet, zwischen deren Stirnseiten und Jen diesen gegenüberliegenden Rahmenflächen unter
Hitzeeinwirkung aufschäumende Natriumsilikatslieiferi
17 vorgesehen sind, die durch eine Ummantelung 18 feuchtigkeitsdicht eingeschlossen sind.
Hierzu I Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Feuerschutzabschluß für Bauwerksöffnungen aus einem einen Versteifungsrahmen (9) und eine
Dämmstoffeinlage (16) einschließenden, durch zwei über abgewinkelte Randstreifen (4, 5) miteinander
verbundene Blechtafeln (1,2) gebildeten flachen Kasten (3), wobei der Versteifungsrahmen (9) durch
Rahmenleisten gebildet ist, weiche jeweils aus zu einem Block miteinander verbundenen, im Querschnitt rechteckigen Gipsstreifen (12, 13) zusammengesetzt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gipsstreifen (12,13) in einer zur Abschlußebene senkrechten Richtung geschichtet und miteinander verleimt sind.
2. Feuerschutzabschluß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden eines Gipsstreifens
(12,13) die entsprechenden Enden des benachbarten
Gipsstreifens 'V12,13) überlappen.
3. Fcucrschutzabschluß nach Anspruch ! oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens je ein Randstreifen (4, 5) der Blechtafeln (1, 2) im Querschnitt U-förmig abgewinkelt ist und die Blech tafeln
(1, 2) über die aneinanderlicgenden Schenkel (6, 7) der spiegelbildlich zueinander angeordneten Rundstreifen (4,5) miteinander verbunden sind.
4. Feuerschutzabschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinanderliegenden
Schenkel (6,7) in einer durch je eine Aussparung (14, 15) in den Vr-rsteifungsrahmen (9) bildenden Rahmenhälflen (10, 11) erzeugten Nut eingelassen und
durch eine stirnseitig abgeordnete Schweißnaht (8) miteinander verbunden sind.
5. Feuerschutzabschluß nach tinem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der zum
Türblatt gewandten Innenseite des Versteifungsrahmens (9) ein mit einer feuchtigkeitsdichten Ummantelung (18) versehener, unter Hitzeeinwirkung aufschäumender Natriumsilikatstreifen (17) angeordnet
ist.
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|---|---|---|---|
| DE19833305639 DE3305639C2 (de) | 1982-03-27 | 1983-02-18 | Feuerschutzabschluß für Bauwerksöffnungen |
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
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|---|---|
| DE3305639A1 DE3305639A1 (de) | 1983-10-13 |
| DE3305639C2 true DE3305639C2 (de) | 1984-12-20 |
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ID=25800728
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|---|---|---|---|
| DE19833305639 Expired DE3305639C2 (de) | 1982-03-27 | 1983-02-18 | Feuerschutzabschluß für Bauwerksöffnungen |
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1983
- 1983-02-18 DE DE19833305639 patent/DE3305639C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3305639A1 (de) | 1983-10-13 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8365 | Fully valid after opposition proceedings | ||
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