DE3305673A1 - Modular aufgebautes spielbrett - Google Patents
Modular aufgebautes spielbrettInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft ein modular aufgebautes Spielbrett mit mehreren gleichartigen Spielbrettmodulen.
- Ein derartiges Spielbrett ist aus der DE-OS 29 29 441 bekannt, das für jeden Spieler einen Modul mit im wesentlichen der gleichen Form und den gleichen Markierungen aufweist.
- Zum Aufbau des Spielbretts sind diese Module um einen gemeinsamen Bereich herum angeordnet, durch den die Figuren bzw.
- Spielsteine gehen, wenn sie von Modul nach Modul gezogen werden. Mit dieser Spielbrettanordnung kann praktisch eine beliebige Anzahl von Spielern an einem Brettspiel teilnehmen, wobei je nach Anzahl der Teilnehmer die Module in der angegebenen Weise angeordnet bzw. zusammengefügt werden.
- Aus der DE-OS 24 06 775 ist ein anderes modular aufgebautes Spielbrett bekannt, das-entsprechend dem gemeinsamen Bereich bei der DE-OS 29 29 441 aus einem Hauptfeld und mehreren dazu passenden Streifenfeldern besteht, die an den Seiten des quadratischen Hauptfeldes angesetzt werden können.
- Bei beiden bekannten Spielbrettern sind die Module rechteckig ausgebildet, so daß für das fertige Spielbrett aufgrund der gegebenen Geometrie ein erheblicher Platzbedarf besteht.
- Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein modular aufgebautes Spielbrett der eingangs beschriebenen Art anzugeben, das einen einfachen, kompakten und übersichtlichen Aufbau gestattet.
- Bei der Lösung geht die Erfindung von dem Grundgedanken aus, die gleichartigen Module dreieckig auszubilden, die beim Aufbau des Spielbretts mit ihren sogenannten Kontaktseiten an- einander angelegt werden können. Vorzugsweise sind die Module als gleichschenkelige Dreiecke oder als Kreissektoren ausgebildet, wobei die beiden gleichen Schenkel bzw. Radien die beiden Kontaseiten bilden. In diesem Fall ist es vorteilhaft, wenn der Spitzenwinkel des gleichschenkeligen Dreiecks bzw. der Sektorwinkel des Kreissektors so bemessen ist, daß 360° ein ganzzahliges Vielfaches (n) dieses Spitzen- bzw. Sektorwinkels ist.
- n ist dann die maximale Anzahl der kreisförmig angeordneten Module. Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsforin sind die Dreiecke gleichseitig bzw. die Kreis sektoren weisen einen Sektorwinkel von 600 auf.
- Diese erfindungsgemäße Ausbildung der Modulen ermöglicht einen kompakten Aufbau des Spielbretts, beispielsweise in Kreisform, linear oder ein- oder mehrfach abgewinkelt, um so eine optimale Anpassung an die Anzahl und die Sitzverteilung der Mitspieler zu gewährleisten.
- Erfindungsgemäß sind in den einzelnen Modulen mehrere Spielfelder eingezeichnet oder bevorzugt muldenförmig ausgebildet. Die Basis des gleichschenkeligen Dreiecks, der Kreisbogen bzw. die zugehörige Sehne des Kreissektors oder eine Seite des gleichseitigen Dreiecks des Moduls wird als Spieler seite festgelegt, wobei im wesentlichen parallel zu dieser Seite bzw zu der den Kreisbogen überspannenden Kreissehne mehrere Spielfelder aufeinanderfolgend angeordnet sind, über die die Spiel figuren an der Spielerseite vorbeigezogen werden. Mindestens eim Spielfeld befindet sich im Bereich der der Spielerseite gegenüberliegenden Spitze des Moduls und bildet so einen Teil eines anderen Spielfeldstranges aufeinanderfolgender Spielfelder.
- Um durchgehende Spielfeldreihen auch dann zu erhalten, wenn die module alternierend aneinandergelegt sind, sollten die Abstände der Spielerseite und der Spitze einerseits von den zugehörigen Spielfeldern andererseits gleich sein.
- Zur Aufnahme von Spie lfiguren kann zwischen der Spielerseite und den zugehörigen Spielfeldern ein Sammelfeld ange- ordnet sein, das vorzugsweise langgestreckt ist und parallel zur Spielerseite bzw. zur Sehne des Kreisbogens verläuft.
- Erfindungsgemäß kann das Sammelfeld ebenso wie die Spielfelder muldenförmig ausgebildet sein.
- Um ein gegenseitiges tv'crrutschen der Module im Spielbrettverband zu vermeiden, sind sie an ihren Kontaktseiten mit Verbindungselementen versehen, die beispielsweise mechanisch in Form von Nut- und Federverbindungen, Steckverbindungen oder Haftorganen oder magnetisch in Form von an den Kanten der Modulen eingelassenen Kantenmagneten wirksam sein können.
- Zusätzlich oder alternativ kann auch eine zusätzliche Spielbrettmulde, beispielsweise in einem Tisch vorgesehen sein, in der die Module verrutschfest aufgenommen werden. Für diesen Zweck kann die Spielbrettmulde entsprechend der Form der Module und/oder des gewünschten Spielbretts geformt sein; auch können die Spielbrettmulde und/oder die Module mit geeigneten Verbindungselementen versehen sein, um die Module in der Spielbrettmulde zu befestigen.
- Für die Herstellung der Spielbrettmodule können übliche Materialien eingesetzt werden, wie Holz, Kunststoff, Acrylglas, Edelstahl oder Marmor.
- Die Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die Zeichnung nYEsor erläutert. Es zeigen: Figur 1 a und b: Aufsichten auf zwei verschiedene Ausführungsformen der Spielbrettmodule, Figur 2 eine Aufsicht auf ein aus sechs Modulen kreisförmig aufgebautes Spielbrett und Figuren 3 a und b: Aufsichten auf langgestreckte Spielbretter mit sechs bzw. vier Modulen.
- Das in Figur 1a dargestellte Spielbrettmodul 1 besteht in Aufsicht aus einem gleichseitigen Dreieck, wobei die in der Zeichnung untere Seite als Spielerseite 2 und die beiden anderen Dreieckseiten als Kontaktseiten 3 festgelegt sind, die sich in der der Spielerseite 2 gegenüberliegenden Spitze 4 schneiden. Etwa parallel zur Spielerseite 2 sind mehrere Spielfelder 5a bis 5c nebeneinander aufgereiht, deren Mittelpunkte im Abstand d von der Spielerseite 2 liegen. Den gleichen Abstand d hat ein weiteres Spielfeld 6 von der Spitze 4. Wie nachstehend jedoch noch näher erläutert wird, können diese Abstände d der Spielfelder 5 von der Spielerseite 2 und des Spielfeldes 6 von der Spitze 4 auch unterschiedlich sein; dies hat jedoch zur Folge, daß die Wechselanordnung der Module gemäß Figur 3 nicht zu einer gleichmäßigen Aufreihung der Spiel felder in den beiden Spielfeldreihen führt, sondern es tritt ein gegebenenfalls unerwünschter oder in bestimmten Fällen auch erwünschter Versatz der Spielfelder in den jeweiligen Reihen ein.
- Zwischen den Spielfeldern 5a bis 5c und der Spielerseite 2 befindet sich ein Sammelfeld 7; dieses ist in der dargestellten Ausführungsform langgestreckt und etwa parallel zur Spielerseite 2.
- In Figur 1a ist ferner ein Kreisbogen 2' eingezeichnet, dessen Mittelpunkt in der Spitze 4 liegt und dessen Sehne durch die Spielerseite 2 gebildet wird.
- Mittels beispielsweise als Magnete ausgebildeten VerbindvmgseEsEnten 8 können die Module 1 gemäß den Fig-. 2 und 3b miteinander verbunden werden, um ein Auseinanderfallen des Spielbretts zu vei:hindern.
- Die Spielfelder 5a bis c und 6 sowie das Sammelfeld 7 sind vorzugsweise in Richtung senkrecht zur Zeichenebene vertieft in dem Modulmaterial ausgebildet.
- Die Figur 1b zeigt in Aufsicht ein gleichschenkliges Modul 1, bei dem die Basis des gleichschenkligen Dreiecks die Spie-1er seite 2 und die beiden gleichen Seiten die Kontaktseiten 3 bilden Entsprechend den Spielfeldern 5a bis 5c bei Figur 1a sind in Figur 1b fünf Spielfelder 15 im Abstand d zur Spielerseite 2 angeordnet. Benachbart zur Spitze 4 befinden sich ebenfalls zwei Spielfelder 16, deren Abstand von einer zur Spieler seite 2 parallelen und durch die Spitze 4 verlaufenden Geraden ebenfalls d beträgt.
- In Figur 2 ist eine kreisförmige Anordnung von sechs Modulen 1 gemäß Figur 1a dargestellt, so daß man ein sechseckiges Spielbrett erhält. Gestrichelt eingezeichnet ist in Figur 2 ein Kreis, der aus-den Kreisbogenabschnitten 2' der Modulen gemäß Figur la zusammengesetzt ist. Ein derartiges kreisförmiges Spielbrett erhält man bei Verwendung der in Figur 1a mit dem gestrichelten Kreisbogen 2' begrenzten kreissektorförmigen Modul 1.
- Während bei dem Spielbrettaufbau gemäß Figur 2 die Spielerseiten 2 außen liegend aneinander grenzen und so den Umriß des Sechsecks bzw. die Kreissehnen bei Verwendung von Kreissektoren bilden, sind in Figur 3a und b die Module in der Spielbrettebene gegeneinander verdreht, so daß man nicht mehr ein kreisförmiges oder polygonförmiges Spielbrett erhält, wo die Spielfeldreihen etwa kreisförmig oder polygonförmig verlaufen. Bei der in den Figuren 3a und b dargestellten Modulanordnung sind im wesentlichen zwei zueinander parallele, gerade Spielfeldreihen angeordnet. Hierbei zeigt sich deutlich die Bedeutung der in Figur 1 erläuterten Abstände d; sind nämlich diese Abstände an der Spitze 4 bzw. an der Spielerseite 2 nicht gleich, so würde man keine geradlinigen Reihen der Spielfelder erhalten.
- Die Spielregeln, mit denen das erfindungsgemäße Spielbrett benutzt werden kann, können praktisch beliebig und in Abhängigkeit von der Anzahl der Spielteilnehmer gewählt werden. Beispielsweise können ausgehend von einem oder mehreren Spielfeldern nach dem Würfeln Spiel figuren entsprechend gezogen und gegebenenfalls, etwa wie bei dem bekannten Spiel "Mensch ärgere Dich nicht" geschlagen werden. Der Gewinner wird beispielsweise mit dem erstmaligen Erreichen eines vorher definierten Gewinnfeldes ermittelt. Angesichts der viel- fältigen Kombinationsmöglichkeiten der Module ist eine praktisch unbegrenzte Zahl von Spielregelsätzen möglich.
Claims (8)
- Modular aufgebautes Spielbrett Patentansprüche Modular aufgebautes Spielbrett mit mehreren gleichartigen Spielbrettmodulen (1), d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Modulen (1) als gleichschenkelige oder gleichseitige Dreiecke oder Kreissektoren mit zwei Kontaktseiten (3) und einer Spielerseite (2) ausgebildet sind und an den entsprechenden Kontaktseiten (3) aneinander anliegen.
- 2. Spielbrett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu einer Spielerseite (2) des Moduls (1) mehrere Spielfelder (5a - c; 15) aufeinanderfolgend und im Bereich der der Spielerseite (2) geenüberliegenden Spitze (4) des Moduls (1) mindestens ein Spielfeld (6, 16) angeordnet sind.
- 3. Spielbrett nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (d) der Spielerseite (2) und der Spitze (4) von den zugehörigen Spielfeldern (5a - c; 15 bzw. 6; 16) gleich ist.
- J 4. Spielbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Spielerseite (2) und den zugehörigen Spielfeldern (5a - c; 15) ein Sammelfeld (7) angeordnet ist.
- 5. Spielbrett nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Sammelfeld (7) langgestreckt ist und parallel zur Spielerseite (2) verläuft.
- 6. Spielbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum mechanischen Verbinden der Module (1) an den Kontaktseiten (3) Verbindungselemente (8) vorgesehen sind.
- 7. Spielbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Spielbrettmulde zur verrutschfesten Aufnahme der Modulen (1).
- 8. Spielbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielfelder (5a - c, 15; 6, 16) und/oder das Sammelfeld (7) als Vertiefungen ausgebildet sind.J
Priority Applications (1)
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