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DE3305268A1 - Einrichtung zum ausscheiden von metallteilen - Google Patents

Einrichtung zum ausscheiden von metallteilen

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Publication number
DE3305268A1
DE3305268A1 DE19833305268 DE3305268A DE3305268A1 DE 3305268 A1 DE3305268 A1 DE 3305268A1 DE 19833305268 DE19833305268 DE 19833305268 DE 3305268 A DE3305268 A DE 3305268A DE 3305268 A1 DE3305268 A1 DE 3305268A1
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DE
Germany
Prior art keywords
opening
metal detector
metal parts
metal
separating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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Application number
DE19833305268
Other languages
English (en)
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DE3305268C2 (de
Inventor
Guntram Dipl.-Ing. 5270 Gummersbach Kind
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pulsotronic Merten GmbH and Co KG
Original Assignee
Pulsotronic Merten GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pulsotronic Merten GmbH and Co KG filed Critical Pulsotronic Merten GmbH and Co KG
Priority to DE19833305268 priority Critical patent/DE3305268A1/de
Publication of DE3305268A1 publication Critical patent/DE3305268A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3305268C2 publication Critical patent/DE3305268C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B1/00Preparing grain for milling or like processes
    • B02B1/02Dry treatment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/34Sorting according to other particular properties
    • B07C5/344Sorting according to other particular properties according to electric or electromagnetic properties
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C2501/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material to be sorted
    • B07C2501/0036Sorting out metallic particles

Landscapes

  • Feeding Of Articles To Conveyors (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Ausscheiden
  • von Metallteilen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Ausscheiden von Metallteilen aus pulverisiertem, körnigem oder stückigem Gut, z.B. Mahlgut oder Granulat, mit Hilfe eines Metalldetektors und eines durch den Metalldetektor gesteuerten Ausscheidungsorganes, wobei das Gut durch eine von einem elektromagnetischen Feld durchsetzten Öffnung des Metalldetektors als auch durch eine Öffnung des Ausscheidungsorganes hindurchgeführt und durch eine mit der Öffnung des Ausscheidungsorganes fluchtende Durchlaß-Offnung weitergeleitet wird, die kurzzeitig durch das Ausscheidungsorgan verschließbar und während dieser Zeit die Öffnung des Ausscheidungsorganes mit einer Auslaß-Öffnung für die Metallteile in Deckung bringbar ist.
  • Durch die DE-PS 24 56 680 ist eine Einrichtung zum Ausscheiden von Metallteilen bekanntgeworden, bei der der Metalldetektor gleichzeitig als Ausscheidungsorgan dient.
  • Die Durchlaß-Öffnung des Metalldetektors liegt dabei in der Ausgangsstellung im Förderstrom, wobei der in die Durchlaß-Öffnung eintretende Inhalt des Förderstroms von dem elektromagnetischen Hochfrequenzfeld durchsetzt ist. Enthält das Material Metalleinschlüsse, entsteht durch Schwächung des elektromagnetischen Feldes am Ausgang des Metalldetektors je nach Bauart ein statisches oder dynamisches Signal Handelt es sich um einen statisch wirkenden Metalldetektor, ist an seinem Ausgang so lange das Signal vorhanden, wie sich das Metall im Ansprechbereich des Detektors befindet.
  • Uber einen Verstärker läßt sich damit direkt ein Relais oder ein zusätzliches Schaltgerät mit Relaisausgang ansteuern, das den Metalldetektor oder seinen beweglichen Teil so weit verlagert, daß einmal der übrige Teil des Metalldetektors den Förderstrom blockiert und zum anderen der die Durchlaß-Öffnung enthaltende Teil frei neben dem Förderstrom austritt, so daß das in der Durchlaß-Öffnung enthaltende Material mit dem Metallteil entfernt werden kann. Ist das Metallteil ausgeschieden, fällt das Relais ab und der Betätigungsmechanismus zieht den Metalldetektor in die Ausgangslage zurück.
  • Durch die DE-PS 18 09 982 ist eine durch einen Metalldetektor betätigte Sortierweiche bekanntgeworden, bei der als Ausscheidungsorgan ein kanalartig geschlossener Leitkörper, z.B. Rohrabschnitt, verwendet wird, der an seinem dem Metalldetektor benachbarten Ende in einem den Metalldetektor aufnehmenden Gehäuse pendelnd aufgehängt ist und gesteuert durch den Metalldetektor abwechselnd über je einer hosenbeinartigen Öffnung des Gehäuses gehalten wird.
  • Die zuerst genannte Einrichtung hat den Vorteil, daß die Verwendung bei einer ruhenden Schüttgutsäule oder bei diskontinuierlicher Entnahme von Fördergut bzw. Förderstillstand möglich ist. Das ist bei der zweiten Ausführung nach der DE-PS 18 09 982 nicht der Fall. Das Gehäuse würde volllaufen und das Schwenkrohr blockieren.
  • Es hat sich jedoch herausgestellt, daß die zuerst genannte Einrichtung nach der DE-PS 24 56 680 desto unempfindlicher wird, je langsamer das Gut durch die Einrichtung strömt.
  • Bei Förderstillstand bzw. diskontinuierlicher Förderung können deshalb nur relativ große Metallteile ausgeschieden werden. Das bedeutet, daß die Ansprechempfindlichkeit der Einrichtung auf Metallteile mit der Geschwindigkeit zunimmt, mit der die Metallteile durch die öffnung des Metalldetektors hindurchfallen bzw. hindurchgeleitet werden.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Einrichtung der eingangs näher beschriebenen Art zu schaffen, die für die Verwendung bei diskontinuierlicher Förderung oder Förderstillstand geeignet und bei der die Ansprechempfindlichkeit verbessert ist, so daß auch relativ kleine Metallteile ausgeschieden werden können.
  • Die Aufgabe wird nach der Erfindung bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art durch die im Kennzeichen des Hauptanspruches aufgeführten Maßnahmen gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß durch die oszillierende Betätigung des Ausscheidungsorganes eine bestimmte Menge des Gutes im freien Fall die Öffnung des Metalldetektors passieren kann, also ein Metallteil im Gut ebenfalls mit relativ hoher Geschwindigkeit hindurchfällt.
  • Da, wie vorstehend erläutert, die Ansprechempfindlichkeit mit der Geschwindigkeit zunimmt, mit der ein Metallteil den Metalldetektor passiert, wird durch die erfindungsgemäße Ausbildung die größtmögliche Empfindlichkeit erreicht.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Einrichtung direkt auf den Einfüllstutzen der Verarbeitungsmaschine für das Gut aufgesetzt werden kann. Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung ist wie folgt: In den Aufnahme-Raum des Ausscheidungsorganes fällt eine bestimmte Menge Fördergut hinein, wenn sich der Aufnahme-Raum gerade unter der Metalldetektor-öffnung befindet. Es kann an der anderen Seite nicht herausf allen, weil die rückwärtige Öffnung durch die Bodenplatte verschlossen ist. Die Menge, die in den Aufnahme-Raum fällt, hängt vom Betätigungsrhythmus bzw. von der Frequenz der oszillierenden Bewegung ab und kann so gewählt werden, daß der Aufnahme-Raum vollständig gefüllt ist. Das in dem Aufnahme-Raum befindliche Fördergut wird quer zur Förderrichtung verschoben und gleichzeitig der Förderquerschnitt verschlossen. Das Fördergut fällt in der Endstellung des Ausscheidungsorganes in die DurchlaB-Off- nung. Der leere Aufnahme-Raum wird beim Rückhub des Ausscheidungsorganes wieder in seine Ausgangsstellung gebracht und der Ladevorgang beginnt von neuem. Der Aufnahme-Raum schwingt also dauernd zwischen einer Lade-Stellung und einer Entlade-Stellung. Dabei wird dem Fördergutstrom bzw. der Fördergut-Säule eine bestimmte Menge entnommen, die ihm gegenüber der Eintrittrichtung versetzt wieder z.ugeführt wird, die Förderung also intermittierend erfolgt.
  • Passiert ein Metallteil die Öffnung des Metalldetektors, wird nach einer gewissen Verzögerung, während der das Metallteil sicher in den Aufnahme-Raum gefallen ist, durch ein Steuersignal des Metalldetektors der Betätigungsmechanismus betätigt, der das Ausscheidungsorgan in die aus der normalen Betätigungsrichtung entgegengesetzte Lage bringt, in der das Metallteil durch die Ausfall-Öffnung entfernt werden kann.
  • Während das Ausscheidungsorgan zwischen der Lade- und Entlade-Stellung schwingt, also oszilliert, erfolgt die Betätigung zwischen der Lade-Stellung und Auslaß-Stellung für die Metallteile intermittierend, und zwar in Abhängigkeit von der Anwesenheit eines Metallteiles im Ansprechbereich des Metalldetektors bzw. im Aufnahme-Raum.
  • Der Vorteil nach Anspruch 2 besteht darin, daß der Betätigungsmechanismus in Abhängigkeit vom Füllstand des Auffang-Behälters abgestellt werden kann.
  • Der Vorteil nach Anspruch 3 besteht darin, daß mit nur einem Geber das Abstellen und Einschalten der Einrichtung möglich ist. Wird z.B. an der Maschine weniger Gut entnommen als gefördert wird, steigt das Gut im Stutzen der Einrichtung langsam an, bis es schließlich den Aufnahme-Raum erreicht hat. Der Geber zeigt durch ein Dauersignal an seinem Ausgang an, daß der Aufnahme-Raum gefüllt ist. Die Einrichtung wird abgestellt.
  • Gemäß Anspruch-4 kann die gesamte Einrichtung auf einfache Weise an den Einfüllstutzen der Verarbeitungsmaschine befestigt werden Der Vorteil nach Anspruch 5 besteht darin, daß durch einfaches Umsteuern des Betätigungsmechanismus die Betätigung des Ausscheidungsorganes aus dem Lade-, Entlade-Betrieb in den Lade-, Auslaß-Betrieb erfolgen kann Es ist also für jede Betriebsart kein separater Antrieb erforderlich.
  • Der Vorteil nach Anspruch 6 besteht darin, daß sich die Ansprechempfindlichkeit weiter verbessern läßt. Ein dynamisch wirkender Metalldetektor gibt zum Zeitpunkt des Eintritts eines Metallteiles in die Durchlaß-Öffnung einen Impuls ab.
  • Der Vorteil nach Anspruch 7 besteht darin, daß die Bauhöhe der Einrichtung relativ klein ist. Die Höhe des Schiebers kann in weiten Grenzen frei festgelegt werden, jedoch muß dabei berücksichtigt werden, daß mit jedem Metallteil auch 'gutes" Material ausgeschieden wird.
  • Der Vorteil nach Anspruch 8 besteht darin, daß eine Beeinflussung des Metalldetektors durch das Ausscheidungsorgan vermieden wird.
  • Der Vorteil nach Anspruch 9, 10 und 12 besteht darin, daß sich der Fördergutstrom vor dem Metalldetektor unterbrechen läßt. Es kann somit auch der in der Öffnung des Metalldetektors befindliche Teil des Gutes in den Aufnahme-Raum fallen. Die Betriebssicherheit wird dadurch weiter verbessert.
  • Gemäß Anspruch 11 ist für das Ausscheidungsorgan und den Schieber nur ein Betätigungsmechanismus erforderlich.
  • Nachfolgend sind anhand der Zeichnungen drei Ausführungsbeispiele der Erfindung näher beschrieben. Es zeigen: Figur 1 eine schematische Ausführung der Einrichtung, Figur 2 eine zweite Ausführung in schematischer Darstellung, Figur 3 einen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform.
  • Die in den Figuren der Zeichnungen dargestellten Einrichtungen eignen sich zum Ausscheiden von metallischen Fremdkörpern aus einem bewegten Förderstrom, z.B. von Kunststoff-Granulat, Mehl, Zucker und dgl. Die Einrichtungen sind derart ausgebildet, daß sie auch bei diskontinuierlicher Förderung und bei zweitweiligem Förderstillstand voll funktionsfähig sind. Sie können direkt auf den Einfüllstutzen einer Verarbeitungsmaschine, z.B. einer Kunststoff-Spritzmaschine oder einer Verpackungsmaschine befestigt werden.
  • Die Einrichtungen bestehen aus einem generell mit 3 bezeichneten Gehäuse aus Metall oder Kunststoff, in welchem ein Metalldetektor 4,5, ein Ausscheidungsorgan 6,7, ein Betätigungsmechanismus 8 und die Steuerung 9 angeordnet sind.
  • Wie aus den Figuren hervorgeht, ist der Metalldetektor 4,5 mit Hilfe von Distanzstücken 10 an der inneren Stirnseite des Gehäuses 3 aufgehängt. Er ist als quaderförmiger Körper ausgebildet und hat an einem Ende eine kreisförmige Offnung 11, durch die das Gut hindurchgeleitet und festgestellt wird, ob sich Metallteile darin befinden. Die elektronische Schaltungsanordnung befindet sich in dem freibleibenden Teil. Der Metalldetektor 4,5 ist über seinen Ausgang 12 und der Leitung 13 mit der Steuerung 9 Verbunden, die in Abhängigkeit von den Ausgangssignalen des Metalldetektors 4,5 den Betätigungsmechanismus 8 ansteuern, wenn sich ein Metallteil im Ansprechbereich des Metalldetektors 4,5 befindet. Der Metalldetektor wirkt dynamisch.
  • Die Öffnung 11 des Metalldetektors 4,5 ist über einen Rohrstutzen 14 mit einem außen am Gehäuse 3 angeschlossenen Flansch 15 verbunden, der einen Einfülltrichter 16 aufnehmen kann, dessen Hals bis in den Stutzen 14 reicht und eine nach außen dichte Verbindung herstellt.
  • Der Metalldetektor 4,5 ist in dem Gehäuse 3 derart angeordnet, daß zwischen seiner Rückseite 17 und der Innenseite 18 der Bodenplatte 19 des Gehäuses 3 ein Zwischenraum vorhanden ist. Die Bodenplatte 19 weist eine um das Ma8 x1 aus der Durchlaßrichtung der Öffnung 11 des Metalldetektors 4,5 versetzte Durchlaß-Öffnung 20 und eine um das Maß x2 aus der Durchlaßrichtung der Öffnung 11 versetzte Auslaß-Öffnung 21 für die Metallteile auf. Die Maße x1, x2 hängen von der Breite des dffnungsquerschnittes des Metalldetektors 4,5 ab und sind gleich oder größer als der Durchmesser der Öffnung 11.
  • Zwischen der Rückseite 17 des Metalldetektors 4,5 und der Innenseite 18 der Bodenplatte 19 ist das Ausscheidungsorgan 6,7 geführt und an den Flächen 17,18 nach außen hin abgedichtet, so daß kein Fördergut in das Gehäuse 3 eindringen kann. Die Abdichtung kann durch Dichtungen 44,45 erfolgen.
  • Das Ausscheidungsorgan 6 ist als Schieber ausgebildet und weist einen Aufnahme-Raum 22 für das Fördergut 23 auf, welcher einen begrenzten Raum des Förderquerschnittes umgibt. In den Ausführungsbeispielen ist der Aufnahme-Raum 22 zylindrisch ausgebildet und hat einen Querschnitt, der dem Querschnitt der Öffnung 11 des Metalldetektors 4,5 entspricht. Die Durchlaß-Öffnung 21 für die Metallteile entsprechen dem Querschnitt des Aufnahme-Raums 22. Das Ausscheidungsorgan 6 ist aus einem elektrisch nichtleitenden Material hergestellt, damit eine Beeinflussung des Metalldetektors 4,5 vermieden wird. Das Ausscheidungsorgan 6,7 ist quer zum Förderstrom verschiebbar und zwar aus einer Ausgangslage, in der der Aufnahme-Raum 22 mit der Öffnung 11 des Metalldetektors 4,5 fluchtet in eine 1.Endlage, in der der Aufnahme-Raum 22 mit der Durchlaß-Öffnung 20 für das Fördergut fluchtet. Das Ausscheidungsorgan 6,7 wird durch den Betätigungsmechanismus 8 zwischen der Ausgangslage und der 1.Endlage mit einer bestimmten Frequenz oszillierend betätigt. Die oszillierende Betätigung wird von der Steuerung 9 über ein Ventil 24 und den Leitungen 25,26 gesteuert. Die Frequenz wird vorteilhaft so eingestellt, daß der Aufnahme-Raum 22 voll ist, wenn die Rückwärtsbewegung ein- setzt. Der volle Aufnahme-Raum 22 entlädt sich über der Durchlaß-Öffnung 20.
  • Das Ausscheidungsorgan 6,7 ist ferner zwischen der Ausgangslage und einer 2.Endlage, in der der Aufnahme-Raum 22 mit der Ausfall-Öffnung 21 für die Metallteile fluchtet, verschiebbar und wird in dieser Bewegungsrichtung, wie.
  • vorstehend erläutert, von dem Betätigungsmechanismus 8 durch den Metalldetektor 4,5 bei Anwesenheit eines Metallteiles in der Öffnung 11 des Metalldetektors intermittierend betätigt. Die oszillierende Bewegung wird während dieser Zeit unterbrochen. Der Betätigungsmechanismus 8 besteht aus einem Flüssigkeits- oder Gas-Motor für geradlinige Bewegung, z.B. ein doppelt wirkender Hydraulik-oder Pneumatik-Zylinder mit einer durch einen Geber 27 über die Leitung 28 und Steuerung 9 betätigten Mittelstellung. An die Ausfall-Öffnung 21 ist ein Rohrstutzen 29 angeschlossen, durch den die Metallteile herausfallen.
  • Das Ausscheidungsorgan 6,7 ist in Bewegungsrichtung so lang ausgebildet, daß in der 1.Endlage die Öffnung 11 verschlossen und in der 2.Endlage die Öffnung 11 ebenfalls verschlossen ist. In den Ausführungsbeispielen ist das Ausscheidungsorgan 6,7 um mehr als den Betrag der Bewegung länger als die Breite der Durchlaß-Öffnung des Metalldetektors 4,5.
  • An die Auslaß-Öffnung 20 ist ein Auffang-Behälter 30 angeflanscht. Die Einrichtung läßt sich mit dem Flansch 31 an ein Rohrsystem oder direkt an den Einfüllstutzen einer Verarbeitungsinaschine anschließen. An dem Auffang-Behälter sind zwei im Abstand voneinander angeordnete Geber 32,33 befestigt, die über Leitungen 34,35 mit der Steuerung 9 verbunden sind. Der Geber 33 schaltet den Betätigungsmechanismus 8 ein, wenn die Förderung in dem Auffang-Behälter auf eine bestimmte Menge abgefallen ist. Der Geber 32 schaltet den Betätigungsmechanismus 8 ab, wenn die Förderung eine bestimmte Höhe erreicht hat. Das Ein- und Ausschalten der Einrichtung erfolgt über ein Relais 36. Der Betätigungsmechanismus 8 ist an das Ausscheidungsorgan 6,7 über ein Gelenk 37 angeschlossen.
  • Das Still setzen der Einrichtung kann anstelle von zwei Gebern 32,33 auch mit einem Geber 46 erfolgen, der über die gestrichelt dargestellte Leitung 47 und ein Verzögerungsglied 48 an die Steuerung 9 angeschlossen ist. Der Geber 46 wirkt kapazitiv und tastet den Aufnahme-Raum 22 ab. Erfolgt ein bis in den Aufnahme-Raum 22 reichender Rückstau des Fördergutes, spricht der Geber 46 an, der über die Leitung 47 und die Steuerung 9 die Einrichtung stillsetzt. Ist der Aufnahme-Raum 22 wieder leer, ist der Geber 46 entdämpft und schaltet die Einrichtung ein.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Figur 2 der Zeichnung unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel dadurch, daß das Ausscheidungsorgan 7 mit einem an der Vorderseite 38 des Metalldetektors 5 geführten Schieber 39 gekuppelt ist. Der Schieber weist eine mit dem Aufnahme-Raum 22 fluchtende Durchlaß-Öffnung 40 auf. Die Länge des Schiebers 39 entspricht der Länge des Ausscheidungsorganes 7.
  • Durch diese Anordnung kann erreicht werden, daß der Schieber 39 den Förderquerschnitt bereits verschlossen hat, wenn der Aufnahme-Raum 22 gerade gefüllt ist. In der Öffnung 11 des Metalldetektors 5 befindet sich kein Fördergut 23. Beim nächsten Hub des Ausscheidungsorgans 7 fällt das Fördergut im freien Fall durch die Öffnung 11 des Metalldetektors 5.
  • Es sei noch bemerkt, daß der Trichter 16, gemäß Figur 2, mit dem Flansch 41 durch eine tangentiale Schraube 42 festgeklemmt und der Flansch 41 mit Schrauben 43 am Gehäuse 3 festgeschraubt ist.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 3 der Zeichnung ist das Gehäuse 3 trogartig ausgebildet und mit einem der Bodenplatte 19 gegenüberliegenden Deckel 49 verschlossen.
  • Der Deckel weist einen Anschlußstutzen 50 und die Bodenplatte 19 einen Anschlußflansch 51 auf. Am Boden 19 sind Führungen 52 erkennbar, zwischen denen das Ausscheidungsorgan 6 eingesetzt ist. Die Steuerung 9 ist auf einer Platine 53 angeordnet, die zwischen Aufnahmen 54 am Boden 19 und Deckel 49 gehalten ist. Der Betätigungsmechanismus 8 greift im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel nach Figur 1 nicht frontal in Bewegungsrichtung des Ausscheidungsorgans 6 an, sondern seitlich über eine Schubstange 55. Der Betätigungsmechanismus 8 ist ferner parallel neben dem Ausscheidungsorgan 6 angeordnet. An den Seitenwänden des Gehäuses 3 sind noch Befestigungskonsolen 56 vorgesehen. Zwischen dem Deckel 49 und dem Metalldetektor 4 ist ringsum die Öffnung 11 eine kreisringförmige Dichtung 57vorhanden,

Claims (12)

  1. Patentansprüche: ½) Einrichtung zum Ausscheiden von Metallteilen aus einem pulverförmigen, körnigen oder stückigen Fördergut, z.B.
    Mahlgut oder Granulat, mit Hilfe eines Metalldetektors und eines durch den Metalldetektor gesteuerten Ausscheidungsorgans, wobei das Fördergut durch eine von einem elektromagnetischen Feld durchsetzten Öffnung des Metalldetektors als auch durch eine öffnung des Ausscheidungsorganes hindurchgeführt und durch eine mit der öffnung des Ausscheidungsorganes fluchtende Durchlaß-Öffnung weitergeleitet wird, die kurzzeitig durch das Ausscheidungsorgan verschließbar und während dieser Zeit die Öffnung des Ausscheidungsorganes mit einer Ausfall-Öffnung für die Metallteile in Deckung bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückseite (17) des Metalldetektors (4,5) zugewandt und im Abstand gegenüberliegend, eine quer zur Durchlaßrichtung der Öffnung (11) des Metalldetektors (4,5) verlaufende Bodenplatte (19) mit der Durchlaß-öffnung (20) für das Fördergut und der Auslaß-Öffnung (21) für die Metallteile angeordnet ist und die Durchlaß-Öffnung (20) und die Auslaß-Öffnung (21) wenigstens um die Breite der Metalldetektor-öffnung (11) aus deren Durchlaßrichtung versetzt sind und das Ausscheidungsorgan (6,7) mit seiner, einen begrenzten Aufnahme-Raum (22) für das Fördergut bildenden öffnung, zwischen dem Metalldetektor (4,5) und der Bodenplatte (19) geführt und mit seinem Aufnahme-Raum (22) von einer mit diesem und der öffnung (11) des Metalldetektors (4,5) fluchtenden Ausgangslage bis zu einer mit der Durchlaß-Öffnung (20) in der Bodenplatte (19) fluchtenden 1.Endlage und von der 1.Endlage bis zu einer mit der Ausfall-Öffnung (21) in der Bodenplatte (19) fluchtenden 2.Endlage verschiebbar, verdrehbar oder verschwenkbar und durch einen an das Ausscheidungsorgan (6,7) angreifenden Betätigungsmechanismus (8) zwischen der Ausgangslage und der 1.Endlage oszillierend und zwischen der Ausgangslage und der 2.Endlage intermittierend in Abhängigkeit von der Anwesenheit eines Metallteiles im Ansprechbereich des Metalldetektors (4,5) betätigt und in Bewegungsrichtung um mehr als den Betrag der Bewegung länger als die Breite der Durchlaß Öffnung (11,20,22) ausgebildet ist.
  2. 2.) Einrichtung zum Ausscheiden von Metallteilen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der DurchlaB-Offnung (20) ein Auffang-Behälter (30) für das Fördergut befestigt ist, der zwei im Abstand voneinander angeordnete Geber (32,33) aufweist, von denen der untere Geber (33) den Betätigungsmechanismus (8) einschaltet, wenn der Behälter leer ist und der obere Geber (32) den Betätigungsmechanismus (8) ausschaltet, wenn der Behälter (30) voll ist.
  3. 3.) Einrichtung zum Ausscheiden von Metallteilen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausscheidungsorgan (6) einen berührungslos kapazitiv wirkenden Geber (46) aufweist, der über eine Leitung (47) mit der Steuerung (9) verbunden ist und dessen Ansprechbereich in den Aufnahme-Raum (22) hineinreicht.
  4. 4.) Einrichtung zum Ausscheiden von Metallteilen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffang-Behälter (30) einen Stutzen oder Flansch (31) aufweist.
  5. 5.) Einrichtung zum Ausscheiden von Metallteilen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsmechanismus (8) aus einem elektrischen, hydraulischen oder pneumatischen Linear-Motor mit gesteuerter Mittelstellung besteht.
  6. 6.) Einrichtung zum Ausscheiden von Metallteilen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Metalldetektor (4,5) dynamisch wirksam ist.
  7. 7.) Einrichtung zum Ausscheiden von Metallteilen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausscheidungsorgan (6,7) als Schieber ausgebildet ist.
  8. 8.) Einrichtung zum Ausscheiden von Metallteilen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausscheidungsorgan (6,7) aus Isolierstoff besteht.
  9. 9.) Einrichtung zum Ausscheiden von Metallteilen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorderseite (38) des Metalldetektors (5) zugewandt ein synchron mit dem Ausscheidungsorgan (7) betätigbarer Schieber (39) mit einer mit dem Aufnahme-Raum (22) des Ausscheidungsorganes fluchtenden Öffnung (40) angeordnet ist.
  10. 10.) Einrichtung zum Ausscheiden von Metallteilen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (39) in Bewegungsrichtung um mehr als den Betrag der Bewegung länger als die Breite der Durchlaß-Öffnung (11,20) ausgebildet ist.
  11. 11.) Einrichtung zum Ausscheiden von Metallteilen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausscheidungsorgan (7) und der Schieber (39) starr miteinander gekuppelt sind.
  12. 12.) Einrichtung zum Ausscheiden von Metallteilen nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Öffnung (40) dem Querschnitt der Durchlaß-öffnung (11) des Metalldetektors (5) entspricht.
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