[go: up one dir, main page]

DE3305022A1 - Magnetbandgeraet - Google Patents

Magnetbandgeraet

Info

Publication number
DE3305022A1
DE3305022A1 DE19833305022 DE3305022A DE3305022A1 DE 3305022 A1 DE3305022 A1 DE 3305022A1 DE 19833305022 DE19833305022 DE 19833305022 DE 3305022 A DE3305022 A DE 3305022A DE 3305022 A1 DE3305022 A1 DE 3305022A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
gear
control switch
speed
rotor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19833305022
Other languages
English (en)
Other versions
DE3305022C2 (de
Inventor
Tadashi Yotsukaido Chiba Iwamoto
Kimihide Yokohama Tokura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toshiba Corp
Original Assignee
Tokyo Shibaura Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tokyo Shibaura Electric Co Ltd filed Critical Tokyo Shibaura Electric Co Ltd
Publication of DE3305022A1 publication Critical patent/DE3305022A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3305022C2 publication Critical patent/DE3305022C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
    • G11B15/10Manually-operated control; Solenoid-operated control

Landscapes

  • Mechanical Control Devices (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

83/8728
Dr/ae
1
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Magnetbandgerät, insbesondere auf ein solches Magnetbandgerät, das sich durch leichtes Berühren von Bedienungselementen bedienen läßt.
Es wurden bereits mit sogenannten "Berührtasten" ausgestattete Magnetbandgeräte entwickelt, in denen verschiedene Schalter, die den Magnetband-Transportmechanismus in verschiedene Betriebszustände (z.B. Aufnahme, Wieder-
gäbe, schneller Vorlauf und Rücklauf) und wieder in den Ruhezustand bringen, derart ausgebildet sind, daß sie leicht und einfach zu bedienen sind. Zur Realisierung einer Gerätebedienung durch leichtes Berühren von Bedienungselementen wurden verschiedene konstruktive Lösun-
gen und Methoden vorgeschlagen. Gemäß einem Vorschlag wird, wenn ein mechanischer Schalter nur etwas in die Betätigungsrichtung bewegt wird, jedoch seine Betätigunsstellung nicht erreicht hat, ein elektrischer Schalter geschlossen, um einen Motor anzutreiben. Dann wird
der mechanische Schalter durch die von dem Motor aufgebrachte Drehkraft in seine normale Betätigungsstellung gebracht. Gemäß einem anderen Vorschlag sind bei einem Magnetbandgerät die Bedienungsschalter zum In-Gang-Setzen oder zum Ausschalten des Geräts als sogenannte Sensortasten ausgebildet, die bei Berührung ansprechen. Werden die Schalter berührt, so steuert eine integrierte Schaltung (eine LSI-Schaltung) Elektromagnete, die die verschiedenen beweglichen Elemente eines Bandgerätmechanismus steuern. Die beweglichen Elemente des Geräts wer-
den nach Maßgabe der zugeordneten Steuerschalter in die
1/2
für den Betrieb oder den Ruhezustand des Geräts notwendigen Stellungen gebracht.
Die oben beschriebenen Berührtasten für Magnetbandgeräte befinden sich jedoch noch im Entwicklungsstadium und werfen zahlreiche, bisher noch nicht gelöste Probleme
auf. Werden z.B. in einem üblichen Magnetbandgerät Motoren zum Bewegen der Betätigungsglieder, Schalter und
Antriebsmotoren der jeweiligen verschiedenen Steuerschalter untergebracht, so wird der Aufbau des Geräts
TO kompliziert, und das Gerät wird sehr groß. Bei dem durch eine integrierte Schaltung gesteuerten Magnetbandgerät
gelangen Tauchkernspulen (Elektromagnete) zum Einsatz,
die viel elektrische Energie verbrauchen und sich daher nicht für tragbare, batteriebetriebene Magnetbandgeräte eignen. Es besteht daher ein Bedarf an einem Magnetbandgerät, das den Wünschen des Benutzers hinsichtlich Bedienung, Größe und Leistungsaufnahme Rechnung trägt und einen Mechanismus aufweist, der eine fehlerhafte Bedienung vermeidet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Antriebsmechanismus für ein Magnetbandgerät zu schaffen, der
trotz, eines einfachen Aufbaus einfach arbeitet und eine Gerätebedienung durch leichtes Berühren von Bedienungselementen gestattet.
Hierzu schafft die Erfindung ein Magnetbandgerät, das
nach einem Aspekt der Erfindung gekennzeichnet ist durch einen unabhängig vom Bandtransport gedrehten ersten Rotor, einen mit dem ersten Rotor zur Aufnahme eines Drehmoments in Eingriff bringbaren zweiten Rotor, an dem
an einem bestimmten Abschnitt ein Teil ausgebildet ist, der nicht mit dem ersten Rotor in Eingriff kommt, ein
mit einem Bedienungsabschnitt des Magnetbandgeräts zusammenarbeitenden Verriegelungsglied, einen in dem zweiten
2/3
T Rotor ausgebildeten Führungsabschnitt zum Drehen des zweiten Rotors in eine solche Richtung, daß er nach Aufnahme einer Betätigungskraft von dem Verriegelungsglied mit desm ersten Rotor in Eingriff kommt, und einen Bandgerätmechanismus, der durch die Drehkraft des zweiten Rotors in einen bestimmten'Betriebszustand gelangt.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: 10
Fig. 1 und 2 jeweils eine Draufsicht auf eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Magnetbandgeräts, wobei der Zustand dargestellt ist, in dem von dem Gerät nach Fig. 1 ein Hauptchassis entfernt wurde, 15
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Verriegelungsmechanismus,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den wesentlichen Teil dieser Ausführungsform mit wesentlichen Abschnitten eines für hohe Transportgeschwindigkeit vorgesehenen Zahnrads und eines Hochgeschwindigkeits-Verriegelungs·^ hebeis eines Hochgeschwindigkeits-Transportmecha-' nismus,
Fig. 5 eine Seitenansicht des wesentlichen Abschnitts von Steuerschaltern und Verriegelungshebeln für hohe und konstante Geschwindigkeit,
Fig. 6 eine Seitenansicht der in Fig. 5 dargestellten Steuerschalter, jedoch in betätigtem Zustand,
Fig. 7 und 8 Ansichten ähnlich wie Fig. 4, die die Betriebsweise des Hochgeschwindigkeits-Transportzahn«- rads und des Hochgeschwindigkeits-Verriegelungshebels erläutern,
3/4
■j Fig. 9 eine Ansicht, die die innere Steuerfläche des Hochgeschwindigkeits-Transportzahnrads darstellt,
Fig. 10 eine Draufsicht auf den für schnellen Vorlauf und Rückspulen vorgesehenen Schaltmechanismus des Hochgeschwindigkeits-Transportmechanismus,
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht, die die Einzelheiten des Torsionsfederteils in Fig. 10 zeigen,
Fig. 12A bis 12C Darstellungen, die den Aufbau und den Betriebszustand des Hochgeschwindigkeits-Schaltgleitstücks darstellen,
^c Fig. 13A, 13B, 1 4A und 14B Ansichten, die verschiedene Betriebszustände der in Fig. 10 gezeigten Anordnung darstellen,
Fig. 15 und 16A bis 16C perspektivische Ansichten von Ein-2Q zelheiten der in Fig. 11 gezeigten Anordnung sowie
eine Darstellung zur Veranschaulichung des Betriebszustands dieser Anordnung,
Fig. 17 eine Draufsicht auf den Hochgeschwindigkeits-übertragungsmechanismus des Hochgeschwindigkeits-Transportmechanismus,
Fig. 18 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung des teilweise auseinandergezogenen Hochge-TQ schwindigkeits-Transportmechanismus,
Fig. 19 eine Darstellung, die den Betriebszustand des Hochgeschwindigkeits-übertragungsmechanismus gemäß Fig. 17 veranschaulicht,
4/5
Fig. 20 und 21 Draufsichten, die die Wirkungsweise eines in dem Hochgeschwindigkeits-Verriegelungshebel ausgebildeten Langlochs veranschaulichen,
Fig. 22 eine Draufsicht des Konstantgeschwindigkeits-Transportmechanismus,
Fig. 23 eine Draufsicht der Anordnung beim schnellen Vorlauf und beim Rücklauf,
10
Fig. 24 und 25 verschiedene Betriebszustände eines Löschsperrmechanismus ,
Fig. 26 eine Seitenansicht von Einzelheiten der Aufnahmesteuerung,
Fig. 27 eine Darstellung, die das Verhindern der Betätigung der Wiedergabesteuerung im Aufnahmezustand veranschaulicht, und
20
Fig. 28 die Anordnung gemäß Fig. 27, jedoch für den Fall, daß gleichzeitig Aufnahme- und Wiedergabetaste betätigt sind.
Die in Fig. 1 dargestellte Draufsicht zeigt den Aufbau eines Kassetten-Magnetbandgeräts (im folgenden: Kassettenrecorder) gemäß der Erfindung. Das Gerät besitzt ein im wesentlichen rechteckfcrmiges Hauptchassis 11, das aus Kunststoff besteht. In dem rechten Seitenabschnitt des Hauptchassis 11 gemäß Fig. 1 befindet sich ein Bedienungsabschnitt 12. Beginnend im oberen mittleren Abschnitt sind in dem rechten Abschnitt der in Fig. 1 gezeigten Anordnung
^ ein Rücklauf- (REW)-Steuerschalter 12a, ein Steuerschal-ter 12b für den schnellen Vorlauf (FF), ein Wiedergabe-(PLAY)-Steuerschalter 12c, ein Aufnahme- (REC)-Steuer-
5/6
schalter 12d, ein Pause- (PAUSE)-Steuerschalter 12e und ein Stop- und Auswerfer- (STOP)-Steuerschalter 12f angeordnet. Diese Steuerschalter können in einer bezüglich der Ebene des Hauptchassis 11 mehr oder weniger vertikalen Richtung gedrückt und zurückgestellt werden. Die Steuerschalter 12a bis 12f befinden sich in Eingriff mit einem in Fig. 2 dargestellten Verriegelungsmechanismus 13, der sich auf der Rückseite des in Fig. 1 gezeigten Hauptchassis 11 befindet und unten noch näher erläutert wird. Die Steuerschalter werden durch einen Andrückvorgang im gedrückten Zustand verriegelt. Die STOP-Steuertaste 12f wird jedoch nicht verriegelt, sondern kommt derart mit dem Verriegelungsmechanismus 13 in Eingriff, daß die übrigen Steuertasten 12a bis 12d aus ihrem verriegelten Zustand gelöst werden. Die PAUSE-Steuertaste 12e, die unabhängig und ohne mit dem Verriegelungsmechanismus 13 in Eingriff zu kommen, betätigt wird, greift an einem an sich bekannten Druck-Ein-/Aus-Schaltmechanismus (nicht dargestellt) an, der auf der Rückseite des in Fig. 1 gezeigten Hauptchassis angeordnet ist. Die PAUSE-Steuertaste wird durch ein erstes Herabdrücken in der Arbeitsstellung verriegelt, um z,B, vorübergehend die Wiedergabe zu unterbrechen, und sie wird durch ein zweites Herabdrücken aus dem verriegelten Zustand gelöst, um z.B. die Wiedergabe fortzusetzen.
Der Rückspul-Steuerschalter 12a und der Steuerschalter 12b für den schnellen Vorlauf treiben einen Hochgeschwindigkeits-Transportmechanismus 14 eines noch zu beschreibenden Magnetbandgerät-Mechanismus 63 an, um das Magnetband während des Rückspulens und des schnellen Vorlaufs zu transportieren. Die Wiedergabe-Steuertaste 12c betätigt einen Konstantgeschwindigkeits-Transportmechanismus 15 (Fig. 2) als noch zu beschreibenden Magnetbandgerät-Mechanismus 63, um das Magnet-
6/7
band im Wiedergabebetrieb zu transportieren. Der Aufnahme-Steuerschalter 12d betätigt den Konstantgeschwindigkeits^ Transportmechanismus 15 und schaltet eine (nicht dargestellte) Aufnahmeschaltung in den Auf nähme zustand, um dass Band im Aufnahmezustand zu transportieren. Es ist nicht notwendig, den Aufnahme-Steuerschalter 12d zusammen mit dem Wiedergabe-Steuerschalter 12c zu betätigen, vielmehr läßt sich das Gerätaictadurch in den Aufnahme zustand bringen, daß die Wiedergabe-Steuertaste 12c unabhängig betätigt wird.
Über dem Bedienungsabschnitt 12 des Hauptchassis 11 befiridet sich ein Auswerferhebel 16, der drehbar auf einer Drehwelle 161 sitzt, die etwa in der Mitte des Hebels νοη dem Hauptchassis 11 absteht. An diesem Auswerferhebel 16 greift eine Schraubenfeder 164 an, die zwischen einem in einem Ende des Auswerferhebels ausgebildeten Loch 162 und, einem an dem Hauptchassis 11 ausgebildeten Vorsprung 163 gespannt ist. Wenn der Hebel 16 gemäß Fig. 1 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, kommt sein eines Ende mit einem an dem Hauptchassis 11 ausgebildeten Verbindungsstück in Berührung. An dem anderen Ende des Hebels 16 ist ein Riegel 166 ausgebildet, der in Verbindung mit einem an einem (nicht gezeigten) Kassettendeckel ausgebildeten Verbindungsstück den Kassettendeckel in dessen geschlossener Stellung hält. Wenn die STOP-Steuertaste 12f betätigt wird, während die Steuertasten 12a bis 12d für das Rückspulen, den schnellen Vorlauf, die Wiedergabe und die Aufnahme nicht betätigt sind, wird der Hebel 16 gegen die Zugkraft der Feder 164 unter Zusammenwirken mit der STOP-Steuertaste 12f gemäß Fig. 1 im Uhrzeigersinn gedreht, so daß sich der Riegel 166 aus dem Verbindungsstück des Kassettendeckels lösen kann, wodurch der Kassettendeckel geöffnet wird.
7/8
Etwa in der Mitte des Hauptchassis 11 sind eine linke Spulenwelle 17 und eine rechte Spulenwelle 18 drehbar gelagert. An den Wellen 17 und 18 sind koaxial Zahnräder 19 bzw. 20 derart vorgesehen/ daß sich die Wellen 17 und 18 zusammen mit dem Zahnrad 19 bzw. 20 drehen können. Wenn der Hochgeschwindigkeits-Transportmechanismus 14 die Zahnräder 19 und 20 antreibt, werden die Wellen 17 bzw. 18 während des Rückspulens bzw. während des schnellen Vorlaufs angetrieben.
Im oberen Teil der Fig. 1 ist etwa im Zwischenbereich zwischen den Wellen 17 und 18 ein Antriebszahnrad 21 drehbar gelagert. Dieses Zahnrad 21 ist einstückig und koaxial mit einem ersten Zahnrad 211 großen Durchmessers und einem zweiten Zahnrad 212 kleinen Durchmessers ausgebildet. Das Drehmoment eines (nicht gezeigten) Motors wird z.B. über einen Riemen auf die Wellen 17 und 18 übertragen, damit diese ein Drehmoment erhalten, das dem mit hoher und dem mit konstanter Geschwindigkeit erfolgenden Bandtransport entspricht.
Im mittleren Abschnitt der Fig. 1 ist unterhalb der Welle 18 eine Tonwelle 22 drehbar gelagert. Die Tonwelle ist eine Drehwelle eines (nicht gezeigten) Schwungrads, das auf der Rückseite des in Fig. 1 dargestellten Hauptchassis angeordnet ist. Das Drehmoment des Motors wird z.B. über einen Riemen auf das Schwungrad übertragen. Eine mit dem Mechanismus 15 verriegelte Andrückrolle 23 kommt lösbar mit der Tonwelle 22 in Berührung. Diese Andrückrolle 23 ist drehbar auf dem anderen Ende eines Andrückhebels 24 gelagert, der an seinem einen Ende drehbar auf einer von dem Hauptchassis 11 abstehenden Drehwelle 241 gelagert ist. Wird der Hebel 24 einhergehend mit der Betätigung des Mechanismus 15 gedreht, so kommt die Andrückrolle 23 lösbar mit der Tonwelle 22 in Be-
8/9
-j rührung.
Oben links auf dem Hauptchassis. 11 (siehe Fig. 1) ist ein Löschsperr-Fühlhebel 25 vorgesehen, der das Vorhandensein c einer als Löschsperre dienenden Lasche an der Kassette fühlt.
Fig. 2 zeigt die Rückseite des Hauptchassis 11 in dem Zustand gemäß Fig. 1. Der Welle 18 ist zusätzlich zu dem IQ Mechanismus 13 und dem Mechanismus 15 ein automatischer Stopmechanismus (im folgenden: ASO-Mechanismus) 26 zugeordnet. Auf einer von der Ecke des Hauptchassis 11 vorstehenden Welle 271 ist drehbar ein etwa L-förmiger Löschsperrhebel 27 gelagert, der mit einem Ende an dem Aufnahme me-Steuerschalter 12d angreift. Von dem anderen Ende des Hebels 27 führt eine Verbindungsstange 28 zu dem einen Ende eines Löschsperren-Erkennungshebels 29, der drehbar auf einer etwa in der Mitte von dem Hauptchassis 11 abstehenden Drehwelle 291 gelagert ist. Das andere Ende des on Hebels 29 kann mit dem Hebel 25 in Berührung kommen. Wird der Steuerschalter 12d gedrückt, dreht sich der Hebel 27 gemäß Fig. 2 im Gegenuhrzeigersinn. Folglich wird der Hebel 29 durch die Stange 28 gedreht. Ist nun die als Löschsperre dienende Lasche an der eingelegten Kassette nicht je abgebrochen und somit der Aufnahmebetrieb des Geräts möglich, wird der Hebel 25 durch die Löschsperrenlasche der Kassette bewegt, und der Hebel 25 gelangt in die Stellung, in der er dem anderen Ende des Hebels 29 nicht gegenüberliegt. Daher kann der Hebel 29 ausreichend weit (gemäß XQ Fig. 2) im Gegenuhrzeigersinn gedreht werden, und die
Steuertaste 12d wird in der Betriebs- oder Arbeitsstellung verriegelt.Ist die Löschsperrenlasche der Kassette jedoch abgebrochen, wird also der Aufnahmebetrieb des Magnetbandgeräts verhindert, so liegt der Hebel 25 dem 5g Hebel 29 gegenüber, und die Drehung des Hebels 29 wird
9/10
angehalten, so daß der Steuerschalter 12d nicht betätigt werden kann. Hierdurch wird ein unerwünschtes Löschen bzw. überspielen verhindert.
An der Tonwelle 22 ist ein Zahnrad 30 als ein erster Rotor 60 vorgesehen, der sich einstückig und koaxial mit der Tonwelle 22 dreht. Um das Zahnrad 30 herum sind jeweils drehbar als ein zweiter Rotor 61 ein Konstangeschwindigkeits-Transportzahnrad 31, ein Hochgeschwindigkeits-Transportzahnrad 32 und ein Pausenzahnrad 33 gelagert. In den Zahnrädern 31 bis 33 sind (nicht dargestellte) abschnittsweise Kerben ausgebildet, in deren Bereichen keine Berührung mit dem Zahnrad 30 erfolgt. In dem normalen Ruhezustand liegen die Kerben der Zahnräder 31 bis33 dem Zahnrad 30 gegenüber. Selbst wenn also das Zahnrad 30 gedreht wird, werden die Zahnräder 31 bis 33 nicht gedreht. Wenn der Wiedergabeschalter 12c oder der Aufnahmeschalter 12d betätigt wird, greift das Zahnrad 31 an dem Zahnrad 30 an und wird daher gedreht.
Der Mechanismus 15 wird durch das Drehmoment des Zahnrads angetrieben und transportiert dadurch das Band im Wiedergabe- oder im Aufnahmezustand. Wird der Rückspul-Steuerschalter 12a oder der Steuerschalter 12b für schnellen Vorlauf betätigt, so kommt das Zahnrad 32 mit dem Zahnrad 30 in Eingriff und wird gedreht. Folglich wird der Mechanismus 14 durch das Drehmoment des Zahnrads angetrieben und transportiert somit das Band im Rückspulbetrieb oder im schnellen Vorlauf. Wenn der PAUSE-Steuerschalter 12e betätigt wird, kommt das Zahnrad 33 mit dem Zahnrad 30 in Eingriff und wird gedreht, und als (noch zu beschreibender) Magnetbandgerät-Mechanismus 63 wird ein PAUSE-Mechanismus 34, der gemäß Fig. 2 unten rechts auf dem Hauptchassis 11 angeordnet ist, von dem Zahnrad angetrieben, um das Band vorübergehend anzuhalten.
11/12
Nachdem oben der Gesamtaufbau des erfindungsgemäßen Kassettenrecorders beschrieben wurde, sollen im folgenden die Einzelheiten und die Arbeitsweise der einzelnen Abschnitte des Geräts erläutert werden. Pig. 3 zeigt den Verriegelungsmechanismus 13. Die für die Wiedergabe, das Rückspulen und den schnellen Vorlauf vorgesehenen Steuerschalter 12c, 12a bzw. 12b können gemäß Fig. 3 in Richtung des Pfeils A gedrückt werden und werden durch eine (nicht gezeigte) Feder in die Ausgangsstellung (Pfeil B) vorgespannt. Eine Verriegelungsplatte 35 ist in Richtung der Pfeile C und D gemäß Fig. 3 gleitbar gelagert und kreuzt im wesentlichen rechtwinklig die Schalter 12c, 12a und 12b für Wiedergabe, Rückspulen und schnellen Vorlauf. Die Platte 35 wird von einer (nicht gezeigten) Feder in Richtung des Pfeils D belastet.
An den Seiten der Steuerschalter 12c, 12a und 12b sind Sperrteile 131 bis 133 mit der aus Fig. 3 ersichtlichen Form vorgesehen. An einer Seite der Platte 35 befinden sich Nasen 351 bis 353, die mit den Sperrteilen 131 bis 133 der Steuerschalter 12c, 12a bzw. 12b in Eingriff bringbar sind. Die Nasen 351 bis 353 der Platte 35 besitzen Schrägen 354 bis 356, die die Betätigung der Steuerschalter 12c, 12a und 12b in Richtung des Pfeils A gestatten, und Verriegelungsteile 357 bis 359, die ein Zurückgehen in Richtung des Pfeils B bezüglich der Sperrteile 131 bis 133 verhindern.
Wenn daher z.B. der Steuerschalter 12c in Richtung des Pfeils A gedrückt wird, um das Gerät aus dem Ruhezustand in den Wiedergabezustand zu bringen, wird die Schräge 354 der Platte 35 durch das Sperrteil 131 des Steuerschalters 12c zwangsweise bewegt, und die Plats te 35 gleitet in Richtung des Pfeils C. Wenn das Sperrteil 131 das Ende der Schräge 354 überschreitet, glei-
12/13
tet die Platte 35 in Richtung des Pfeils D, das Sperrteil 131 des Steuerschalters 12c wird in dem Verriegelungsteil 357 der Platte 35 verriegelt, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, und hierdurch erfolgt eine Verriegelung in der Arbeitsstellung. Wenn z.B. der Steuerschalter 12f betätigt wird, nachdem der Steuerschalter 12c in der beschriebenen Weise betätigt wurde, oder wenn der ASO-Mechanismus 26 arbeitet, verschiebt sich die Platte 35 zwangsweise in Richtung des Pfeils C in Fig. 3, das
Verriegelungsteil 357 löst sich von dem Teil 131, und der Steuerschalter 12c wird in seine Ausgangsstellung zurückgestellt. Das Verriegeln und Lösen der Steuerschalter 12a, 12b und 12c erfolgen in der oben beschriebenen Weise, so daß diese Vorgänge nicht für jeden einzelnen
Steuerschalter beschrieben werden sollen.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, wird die Einrücktiefe S1 des Sperrteils 131 des Steuerschalters 12c und des Teils der Platte 35 so eingestellt, daß sie größer ist als die *u Einrücktiefe S2 der Sperrteile 132 und 133 der Steuerschalter 12a bzw. 12b und der Verriegelungsteile 358 bzw. 359 der Platte 35, da dies für einen automatischen Wiedergabebetrieb notwendig ist.
Im folgenden soll der Hochgeschwindigkeits-Transportmechanismus 14 beschrieben werden. Gemäß Fig. 4 ist an dem Zahnrad 32 eine Kerbe 321 als Freilaufteil 611 ausgebildet, der nicht mit dem Zahnrad 30 der Tonwelle 22 in Eingriff kommt. Entlang des Umfangs ist auf einer Seite des Zahnrads 32 eine im wesentlichen ringförmige Führungsnut 322 ausgebildet. In einem Teil der inneren Seitenwand 323 der Führungsnut 322 ist eine Ausnehmung 324 gebildet, die sich in Drehrichtung erstreckt. Wenn das Zahnrad 32 gemäß Fig. 4 im Uhrzeigersinn gedreht
wird und es in Eingriff mit dem Zahnrad 32 kommt, wel-
13/14
Ί ches sich gemäß Fig. 4 im Gegenuhrzeigersinn dreht, weist die Wandfläche der Ausnehmung 324 bezüglich der Drehrichtung (gemäß Fig. 4 in Uhrzeigerrichtung) nach hinten. Die Ausnehmung ist durchgehend mit einem ersten Teil 325, der sich als Anschlagteil 613 im wesentlichen senkrecht zur Drehrichtung erstreckt, und einem zweiten Teil 326 ausgebildet, der an die innere Umfangswand 323 anschließt und schräg zur Drehrichtung verläuft. In dem der Ausnehmung
324 gegenüberliegenden Abschnitt der äußeren Umfangswand 327 der Nut 322 ist ein Vorsprung 328 mit einer Führung 612 und einem Anschlag 614 ausgebildet.
Von einem als Verriegelungsglied 62 dienenden, etwa L-Form aufweisenden Hochgeschwindigkeits-Verriegelungshebel 36 steht an einem Ende ein Anschlag 361 ab. Dieser Anschlag wird in der Führung 322 des Zahnrads 32 geführt. Der Boden der Ausnehmung 324 der Nut 322 und der dem ersten Teil 325 gegenüberliegende Teil sind flach ausgebildet, während der dem Vorsprung 328 gegenüberliegende Teil bei dem Vorsprung 361 etwa sektorförmig gebogen ist. Etwa in der Mitte zwischen dem Knick und dem äußeren Ende ist gemäß Fig. 4 in dem Hebel 36 ein Langloch 362 ausgebildet, in das eine von dem Hauptchassis 11 abstehende und drehbar gelagerte Drehwelle 363 bewegbar eingreift. Ein Ende des Hebels 36 ist als Eingriffsteil 364 ausgebildet, das an den Steuerschaltern 12a und 12b angreift.
Fig. 5 zeigt das Zusammenwirken des Hebels 36 und des Steuerschalters 12a. Der Eingriffsteil 364 des Hebels 36 ist im oberen Abschnitt der Fig. 5 bei dem Steuerschalter 12a dargestellt. Auf der dem Eingriffsteil 364 des Steuerschalters 12a zugewandten Seite befindet sich eine Schräge 365, die den Eingriffsteil 364 des Hebels 36 in Richtung des Pfeils C zu bewegen vermag, d.h., die Schräge kann den Hebel 36 gemäß Fig. 5 im Gegenuhrzeigersinn
14/15
drehen/ wenn der Steuerschalter 12a gemäß Fig. 5 in Richtung des Pfeils A gedrückt wird.
Von einer (nicht gezeigten) Feder wird der Hebel 36 derart belastet, daß der Eingriffsteil 364 des Hebels in Richtung des Pfeils D (Fig. 5) bewegt und der Hebel 36 gemäß Fig. 4 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Gemäß Fig. 4 wird der Hebel 36 durch die Feder so weit gedreht, bis der Vorsprung 361 den Boden der Ausnehmung 324 des Zahnrads 32 berührt. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, liegt die Kerbe 321 des Zahnrads 32 dem Zahnrad 30 der Tonwelle 22 gegenüber, so daß das Zahnrad nicht gedreht wird und der Vorsprung 361 des Hebels 36 den Boden der Ausnehmung 324 des Zahnrads 32 und den ersten Teil 325 berührt.
Wenn der Steuerschalter 12a in Richtung des Pfeils A gedrückt wird, so daß der Sperrteil 132 mit dem Teil 352 der Verriegelungsplatte 35 verriegelt wird, wie es in Fig. 6 dargestellt ist, wird der Hebel 36 an dem Teil 364 durch die Schräge 365 des Steuerschalters 12a gegen die Kraft der Feder in Richtung des Pfeils C in Fig. 6 bewegt. Also wird der Hebel 36 schließlich gemäß Fig. 7 im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Hierbei löst sich der Vorsprung 361 des Hebels 36 von dem Boden der Ausnehmung 324 und von dem ersten Teil, und der gebogene Teil des VorSprungs 361 greift an dem Vorsprung 328 des Zahnrads 32 an. Demzufolge wird das Zahnrad 32 gemäß Fig. 7 etwas im Uhrzeigersinn gedreht und kommt mit dem Zahnrad 30 in Eingriff.
Auf diese Weise wird das Zahnrad 32 durch die Drehkraft des Zahnrads 30 gemäß Fig. 7 im Uhrzeigersinn gedreht. Wie Fig. 8 zeigt, macht das Zahnrad 32 etwa eine Umdrehung, bis die Kerbe 321 dem Zahnrad 30 gegenüberliegt und der Vorsprung 328 mit dem Vorsprung 361 des Hebels
15/16
36 in Berührung kommt und die Drehung zum Stillstand kommt. Dann wird in der noch zu beschreibenden Weise der Mechanismus 14 durch die Drehkraft des Zahnrads 32 angetrieben, welches aus der in Fig. 7 gezeigten Stellung etwa eine Umdrehung in die in Fig. 8 dargestellte Stellung macht, und das Gerät beginnt mit dem Rückspulen.
Da der Steuerschalter 12a in der Arbeitsstellung verriegelt ist, nimmt der Hebel 36 die in Fig. 8 dargestellte Stellung ein, wie man sich anhand von Fig. 6 klarmacht, und das Zahnrad 32 nimmt in noch näher zu erläuternder Weise den in Fig. 8 dargestellten Zustand ein und wird durch die Reaktion im Uhrzeigersinn belastet, wenn sich der Mechanismus 14 im Antriebszustand befindet. Folglich drückt der Vorsprung 328 gegen den Vorsprung 361. Somit werden das Zahnrad 32 und der Hebel 36 schließlich in der Position gemäß Fig. 8 stabilisiert, während sich das Gerät im Rückspulzustand befindet.
Wenn der Steuerschalter 12f betätigt und der Steuerschal-. ter 12a in die in Fig. 5 gezeigte Ausgangsstellung während des oben angesprochenen Rückspulzustands zurückgestellt wird, dreht sich der Hebel 36 durch die Kraft der Feder aus der in Fig. 8 gezeigten Lage im Uhrzeigersinn, um in die Lage gemäß Fig. 4 zurückzukehren. Der Mechanismus 14 gelangt in den antriebslosen Zustand zurück, und der Bandtransport wird beendet.
Die obige Beschreibung bezieht sich auf den Betrieb des Tonbandgeräts bei Betätigung des Steuerschalters 12a, der Betrieb bei Betätigung des Steuerschalters 12b erfolgt in ähnlicher Weise. Das heißt: Die Beziehung zwischen dem Steuerschalter 12b und dem Teil 364 des Hebels 36 ist die gleiche, wie sie in Fig. 5 dargestellt ist. Wenn der Steuerschalter 12b betätigt wird, so daß sich der
16/17
Hebel 36 in die in Fig. 4 dargestellte Stellung bewegt/ gelangt der Hebel 36 in die Stellung gemäß Fig. 7. Wenn das Zahnrad 32 etwa eine Umdrehung macht und in die Stellung gemäß Fig. 8 gelangt, wird der Mechanismus 14 angetrieben, und der schnelle Bandvorlauf des Magnetbandgeräts beginnt.
Wird der Steuerschalter 12f betätigt, kehrt der Hebel 36 aus seiner in Fig. 8 dargestellten Stellung in die in Fig. 4 dargestellte Lage zurück, und der Bandtransport wird beendet.
Das Zahnrad 32 macht unter Zusammenwirken mit der für den schnellen Bandtransport vorgesehenen Steuereinrichtung, z.B. mit den Steuerschaltern 12a und 12b, im wesentlichen eine Umdrehung, und der Mechanismus 14 wird angetrieben.
Wie Fig. 9 zeigt, besitzt das Zahnrad 32 auf der der wit der Nut 322 versehenen Seite gegenüberliegenden Seite eine als Steuerkurve 64 dienende innere Steuerfläche 37. Diese Steuerfläche 37 ist aus einem Steuerteil 372 gebildet, das im wesentlichen spiralförmig um die Drehachse des Zahnrads 32 herum angeordnet ist, sowie einem Freigabeteil 373, das sich radial bezüglich des Zahnrads 32 an beide Enden des Steuerteils 372 anschließt. Das Steuerteil 372 ist bezüglich der Uhrzeiger-Drehrichtung des Zahnrads 32 gemäß Fig. 9 spiralförmig ausgebildet, wobei der Durchmesser von dem rückwärtigen Teil zum vorderen Teil hin zunimmt. Ein an dem einen Ende eines Hochgeschwindigkeits-Antriebshebels 38 ausgebildeter Vorsprung 382 greift als ein Antriebsglied 65 in die Steuerfläche 37 ein. Dieser Hebel 38 ist etwa in seiner Mitte auf einer von dem Hauptchassis 11 abstehenden Drehwelle 382 drehbar gelagert. Der Hebel
17/18
38 ist in Fig. 9 im Vergleich zu dem später noch zu beschreibenden tatsächlichen Hochgeschwindigkeits-Antriebshebel vereinfacht dargestellt, hat jedoch dieselbe Funktion, und der in den folgenden Zeichnungen dargestellte tatsächliche Hochgeschwindigkeits-Antriebshebel trägt die gleichen Bezugszeichen für entsprechende Teile.
Gemäß Fig. 9 wird der Hebel 38 durch eine (nicht gezeigte) Feder im Gegenuhrzeigersinn belastet und so weit verschwenkt, bis der Vorsprung 381 die Umfangswand 371 der Steuerkurve 37 berührt. Der Vorsprung 381 des Hebels 38 befindet sich an dem übergang zwischen dem Freigabeteii 373 der Steuerfläche 37 und dem einen großen Durchmesser aufweisenden Teil des Steuerteils 372 und somit in dem Teil I in Fig. 9, in dem der Vorsprung 361 des Hebels 36 den Boden der Ausnehmung 324 und den ersten Teil 325 berührt, wie in Fig. 4 dargestellt ist. Wenn das Zahnrad 32 in Eingriff mit dem Zahnrad 30 kommt und gemäß Fig.. 9 im Uhrzeigersinn gedreht wird, wird der Hebel 38 durch die an dem Vorsprung 381 anliegende Steuerkurve 372 nach und nach gegen die Kraft der Feder belastet. Folglich dreht sich der Hebel 38 schließlich gemäß Fig. 9 im Uhrzeigersinn. Auf diese Weise macht das Zahnrad 32 etwa eine Umdrehung, und wenn der Vorsprung 328 den Vorsprung 361 des Hebels 36 berührt (siehe Fig. 8), befindet sich der Hebel 38 mit seinem Vorsprung 381 an der dem Freigabeteil 373 am nächsten gelegenen Stelle des einen kleinen Durchmesser aufweisenden Teils des Steuerteils 372 der Steuerkurve 37, und somit in dem Abschnitt II in Fig. 9, und der Hebel wird in dem gemäß Fig. 9 im Uhrzeigersinn weitestmöglich gedrehten Zustand gehalten.
— Da auf den Hebel 38 nun die im Gegenuhrzeigersinn gemäß Fig. 9 gerichtete Vorspannkraft einwirkt, belastet der Vorsprung 381 den Steuerteil 372 des Abschnitts II in Fig. 9. Daher wird das Zahnrad 32 gemäß Fig. 9 im Uhr-
19/20
zeigersinn belastet, und der Vorsprung 328 des Zahnrads 32 drückt in dem in Fig. 8 gezeigten Zustand gegen den Vorsprung 361 des Hebels 36, wie es oben beschrieben wurde.
5
Wenn sich dann der Hebel 36 aus dem in Fig. 8 gezeigten Zustand im Uhrzeigersinn dreht, nimmt er die Stellung gemäß Fig. 4 ein, und das Zahnrad 32 wird durch die Belastungskraft gemäß Fig. 9 im Uhrzeigersinn gedreht, wenn der Vorsprung 381 des Hebels 38 vorher den Steuerteil im Abschnitt II in Fig. 9 in den Zustand drängt, in dem der Vorsprung 361 des Hebels 36 von dem Vorsprung 328 des Zahnrads 32 gelöst ist. Folglich wird der Vorsprung 381 des Hebels 38 aus dem Abschnitt II in den Abschnitt I gemaß Fig. 9 bewegt, und der Hebel 38 gelangt in seine Ausgangsstellung zurück. Da jetzt der Vorsprung 361 des Hebels 36 für einen Augenblick in den Boden der Ausnehmung 324 des Zahnrads 32 gelangt, wird die gemäß Fig. 9 im Uhrzeigersinn erfolgende Drehung des Zahnrads 32 aufgrund der von dem Hebel 38 bewirkten Belastungskraft dadiarch angehalten, daß der Vorsprung 361 des Hebels 36 mit dem ersten Teil 325 in Berührung kommt, und das Zahnrad nimmt seine ursprüngliche Stellung wieder ein.
■ An dem dem Vorsprung 381 des Hebels 38 gegenüberliegenden Ende des Hebels ist eine etwa rechteckförmige Kerbe 383 ausgebildet, die sich von dem unteren zu dem oberen Teil des Hebelendes erstreckt. In der Kerbe 383 wird ein etwa zylindrischer Vorsprung 391, der von einem Ende eines Hebels 39 vorspringt, beweglich aufgenommen. Ein etwa zylindrischer Vorsprung 384 und ein Verbindungsstück 385 sind an dem der Kerbe 383 entsprechenden Ende des Hebels 38 und auf der dem Vorsprung 384 entsprechenden Vorderseite der Fig. 10 ausgebildet. Der Vorsprung 391 des Hebels 39 steht über eine Torsionsfeder 386, die an dem
20/21
Vorsprung 391 angreift und um den Vorsprung 384 gewunden ist, mit einem Ende in Eingriff mit dem Verbindungsstück 385 des Hebels 38 und mit dem anderen Ende mit dem oberen in Fig. 10 dargestellten Teil.
5
In dem Hebel 39 ist als bewegliches Eingriffsteil 66 ein sich in Längsrichtung des Hebels erstreckendes Langloch 393 ausgebildet, von dem ein von einem Ende eines Hochgeschwindigkeits-Schaltgleitstücks 40 vorstehender Vorsprung 401 beweglich aufgenommen wird. Dieses Gleitstück 40 verläuft etwa parallel zu dem Hebel 38, wobei ein von dem Hauptchassis 11 abstehender Vorsprung 403 beweglich von einem Langloch 402 aufgenommen wird, das etwa in der Mitte des Gleitstücks in dessen Längsrichtung ausgebildet ist. Das Gleitstück ist somit in Richtung der Pfeile E und F in Fig. 10 gleitbar gelagert. Ein ausgeschnittenes und aufgerichtetes T-Stück 404 ist gemäß Fig. 11 geformt und befindet sich in Fig. 10 an dem oberen Abschnitt des Gleitstücks 40. Von dem Hauptchassis 11 steht ein Vorsprung 406 mit einem im wesentlichen· zylindrischen Kragen 405 ab, der dem T-Stück 404 gegenüberliegt. Zwischen dem T-Stück 404 des Gleitstücks 40 und dem Vorsprung 406 ist an dem Hauptchassis 11 ein ausgeschnittenes und aufgerichtetes Teil 407 gebildet, das etwa die gleiche Form hat wie das T-Stück 404. Die beiden Seiten der Unterteile der T-Stücke 407 und 404 liegen zwischen den beiden Enden einer um die Mitte des VorSprungs 406 gewundenen Torsionsfeder 408. Auf diese Weise wird das Gleitstück 40 in seiner neutralen Stellung (diese Stellung entspricht der Darstellung in Fig. 10) gehalten, wobei die beiden Enden der Feder 408 die normalerweise durch das T-Stück 407 festgelegte Lage einnehmen.
Das dem Vorsprung 401 gegenüberliegende Ende des Gleitstücks 40 erstreckt sich bis zu einer Stelle, in der es
21/22
den Steuerschaltern 12a und 12b gegenüberliegt, und an der Seite ist ein umgebogenes Steuerstück 41 vorgesehen, wie Fig. 11 zeigt. Dieses Stück 41 besitzt auf beiden Seiten Schrägen 411 und 412, wie man in Fig. 12A sieht.
Die Enden der Steuerschalter 12a und 12b liegen den Schrägen 411 bzw. 412 gegenüber.
Wenn der Steuerschalter 12b in Richtung des Pfeils A bewegt wird (siehe Fig. 12B), drückt das Ende des Steuer-
'0 schalters 12b auf die Schräge 412 des SteuerStücks 41, und das Gleitstück 40 gleitet gegen die Vorspannkraft der Feder 408 in Richtung des Pfeils F. Wie Fig. 12C zeigt, wird bei Betätigung des Steuerschalters 12a in Richtung des Pfeils A das Gleitstück durch die Vorspann-
kraft der Feder 408 in Richtung des Pfeils E verschoben.
Es sei angenommen, der Steuerschalter 12b werde gemäß Fig. 12B betätigt und das Gleitstück 40 gleite in Richtung des Pfeils F. Wie in Fig. 13A veranschaulicht ist,
wird dann der Hebel 39 durch den Vorsprung 401 des Gleitstücks 40 aus der in Fig. 10 gezeigten Stellung im Gegenuhrzeigersinn gedreht, wobei der Vorsprung 391 den Drehpunkt bildet. Da jetzt der Steuerschalter 12b' betätigt wird, wie es oben anhand der Fig. 7 bis 9 erläutert wur-
de, dreht sich der Hebel 38 gemäß Fig. 13B im Uhrzeigersinn. Auf diese Weise wird der Vorsprung 391 des Hebels 39 durch die Feder 386 belastet, und der Hebel 39 dreht sich um den Vorsprung 401 des Gleitstücks 40 im Gegenuhrzeigersinn, während er sich gemäß Fig. 13B nach oben be-
wegt. Wenn der Hebel 39 dann die in Fig. 13B veranschaulichte Lage einnimmt, wird der noch zu beschreibende Hochgeschwindigkeits-Übertragungsmechanismus 67 entsprechend dem Zustand des schnellen Bandtransports gesteuert.
Es sei nun angenommen, der Steuerschalter 12a werde gemäß
22/23
•j Fig. 12C betätigt, und das Gleitstück 40 gleite in Richtung des Pfeils E. Wie Fig. 14A zeigt, wird der Vorsprung 391 des Hebels 39 durch den Vorsprung 401 des Gleitstücks 40 aus der in Fig. 10 dargestellten Stellung etwas im Uhrzeigersinn gedreht, wobei der Vorsprung 391 den Drehpunkt bildet. Da jetzt auch der Steuerschalter 12a in der Weise betätigt wird, wird, wie es oben anhand der Fig. 7 bis 9 erläutert wurde, der Hebel 38 gemäß Fig. 14B im Uhrzeigersinn gedreht. Folglich wird der Vorsprung 391 des Hebels •J0 39 durch die Feder 386 belastet, und der Hebel 39 bewegt sich etwa nach oben, wie es in Fig. 14B gezeigt ist, um die Endstellung gemäß Fig. 14B einzunehmen. Hierdurch wird der Mechanismus 67 entsprechend dem Rückspulzustand des Geräts gesteuert.
Wie Fig. 15 zeigt, weist der der Feder 386 gegenüberliegende Teil des VorSprungs 391 des Hebels 39 drei flache Abschnitte 393 bis 395 auf. Wenn der Hebel 39 sich in seiner neutralen Stellung gemäß Fig. 10 befindet, kommt der mittlere Abschnitt 394 mit der Feder 386 in Berührung. Befindet sich der Hebel 39 in dem in den Fig. 13B und 14B gezeigten Zustand, berührt der Abschnitt 393 bzw. 395 die Feder 386, wie in den Fig. 16B und 26C dargestellt ist. Hierdurch ist die in den Fig. 13B und 14B dargestellte Lage des Hebels 39 stabil.
Im folgenden soll der Mechanismus 67 beschrieben werden. Wie Fig. 17 zeigt, befindet sich zwischen den Wellen 17 und 18 ein Hochgeschwindigkeitshebel 42, der die aus der Zeichnung ersichtliche Gestalt aufweist. Dieser Hebel 42 ist, wie Fig. 18 zeigt, derart schwenkbar gelagert, daß ein etwa in der Mitte vorstehender Zapfen 421 beweglich mit einem Langloch 422 in dem Hauptchassis 11 in Eingriff steht. Ein einen kleinen Durchmesser aufweisendes Zahnrad 43 und einen großen Durchmesser aufweisende
23/24
Zahnräder 44 sind etwa in der Mitte des Hebels 42 drehbar gelagert, wie es unten in Fig. 27 dargestellt ist. Ein Zahnrad 44 ist in Fig. 17 nicht dargestellt, jedoch sind Zahnräder mit im wesentlichen gleichem Durchmesser gebildet, die sich einstückig und koaxial drehen. Eines der Zahnräder 44 steht ständig mit dem Zahnrad 43 in Eingriff. Das andere der Zahnräder 44 kämmt mit dem ersten Zahnrad 211 der Zahnradanordnung 21 und dem Zahnrad 20 der Welle 18, wenn sich diese in Fig. 17 im Gegen-Uhrzeigersinn drehen, und es kämmt mit dem Zahnrad 19 der Welle 17, wenn sich diese gemäß Fig. 17 im Uhrzeigersinn dreht. Außerdem kämmt das Zahnrad 43 mit dem ersten Zahnrad 211 der Zahnradanordnung 21 im Zustand der Drehung im Uhrzeigersinn gemäß Fig. 17. Dasjenige Zahnrad der beiden Zahnräder 44, das mit dem Zahnrad 43 kämmt, besitzt eine etwas geringere Anzahl von Zähnen als das andere Zahnrad.
Wie aus Fig. 17 ersichtlich ist, ist in dem oberen Teil des Hebels 42 ein gebogener, etwa U-förmiger Teil 423 aus-. gebildet. Das Ende 424 des gebogenen Teils 423 liegt dem oberen Ende des Hebels 39 gegenüber, wenn der Hebel 38 in der Stellung gemäß Fig. 10 gehalten wird. Am unteren Ende des Hebels 42 befindet sich ein etwa L-förmig geformter Steuerteil 426, der an einem Zapfen 425 angreift, welcher etwa in der Mitte von dem Hebel 38 absteht. Der Hebel 42 wird durch eine Schraubenfeder 429 gemäß Fig. 17 im Gegenuhrzeigersinn belastet, wobei die Schraubenfeder zwischen einem von dem gebogenen Teil 423 vorspringenden Zapfen 427 und einem in dem Hauptchassis 11 ausgebildeten Loch 428 liegt. Die Feder 429 des Hebels 42 wird gedreht, bis das Ende 426a des Teils 426 den Zapfen 425 des He- \ bels 38 berührt, wenn der Hebel 38 gemäß Fig. 10 angehalten wird. Wenn sich der Hebel 42 in dieser Lage befindet, befinden sich die Zahnräder 43 und 44 nicht in Eingriff
24/25
mit dem Zahnrad 211 der Zahnradanordnung 21 oder den Zahnrädern 19 und 20 der Wellen 17 'bzw. 18.
Wenn in diesem Zustand der Steuerschalter 12b betätigt wird, bewegt sich der Hebel 38 in die in Fig. 13 dargestellte Lage. Hierdurch löst sich der das Ende 426a des Teils 426 berührende Zapfen 425 von dem Ende 426a und bewegt sich auf die Innenseite des Steuerteils 426. Da der Hebel 39 jetzt gemäß Fig. 13B im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, nimmt der Hebel eine Lage ein, in der er nicht dem Ende 424 des Hebels 42 gegenüberliegt. Folglich ist der Hebel 42 gemäß Fig. 17 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, um den Zapfen 425 in dem Teil 426 aufzunehmen, wie in Fig. 17 gezeigt ist.
Also wird das mit dem Zahnrad 43 in Eingriff befindliche Zahnrad der Zahnradanordnung 44 in das erste Zahnrad 211 der Zahnradanordnung 21 eingreifen, und das andere Zahnrad 44 kämmt mit dem Zahnrad 20 der Welle 18. Dann wird das Zahnrad 21 gemäß Fig. 17 im Gegenuhrzeigersinn angetrieben, und das Drehmoment überträgt sich über die Zahnräder 44 und 20 auf die Welle 18, so daß sich die Welle 18 gemäß Fig. 17 im Gegenuhrzeigersinn dreht und dadurch den schnellen Vorlauf des Bandes bewirkt.
Wird der Steuerschalter 12a betätigt, bewegt sich der Hebel 39 in Fig. 14B nach oben. Wie Fig. 19 zeigt, drückt jetzt die in dem oberen Ende des Hebels 39 vorgesehene Ausnehmung 396 gegen das Ende 424 des Hebels 42 und dreht dadurch den Hebel 42 gemäß Fig. 19 im Uhrzeigersinn. Demzufolge kommt das Zahnrad 43 mit dem ersten Zahnrad 211 der Zahnradanordnung 21 in Eingriff, und das andere der ■ Zahnräder 44 kämmt mit dem Zahnrad 19 der Welle 17. Hierdurch wird das Drehmoment des in Fig. 19 im Gegenuhrzeigersinn gedrehten Zahnrads 21 über die Zahnräder 43, 44
25/26
-j und 19 auf die Welle 27 übertragen, so daß diese sich gemäß Fig. 19 im Uhrzeigersinn dreht und dadurch das Band zurückspult.
Also wird entsprechend dem oben beschriebenen Mechanismus 14 gemäß der obigen Beschreibung im Zusammenhang mit Fig. 7 der Vorsprung 361 des Hebels 36, der sich gemäß Fig. 7 im Gegenuhrzeigersinn dreht, den Vorsprung 328 des Zahnrads 32 bei betätigten Steuerschaltern 12a und 12b belang sten, und das Rad 32 wird sich gemäß Fig. 7 im Uhrzeigersinn drehen. Hierdurch kann ein Vorspannmechanismus zum Drehen des Zahnrads 32 in eine Richtung eingespart werden, wodurch sich der Aufbau des Geräts vereinfacht. In anderen Worten: Bei einem herkömmlichen Mechanismus wird, -ir wenn das Hochgeschwindigkeits-Transportzahnrad durch den Hochgeschwindigkeits-Verriegelungshebel verriegelt ist und die Kerbe des Zahnrads dem Zahnrad der Tonwelle gegenüberliegt, das Drehmoment z.B. durch eine Blattfeder in eine Richtung auf das Hochgeschwindigkeits-Transport-2Q zahnrad gebracht, und wenn die Verriegelung des Hochgeschwindigkeits-Verriegelungshebels gelöst ist (d.h., wenn der Steuerschalter für den Hochgeschwindigkeits-Bandtransport betätigt wird), wird das Hochgeschwindigkeits-Transportzahnrad durch die Spannkraft der Blattfeoc der etwas gedreht, um mit dem Zahnrad der Tonwelle in Eingriff zu gelangen. Es sind also.die Blattfeder und die zugehörigen Halterungsteile notwendig, was den Aufbau des Geräts kompliziert und den Umfang des Geräts groß macht und außerdem die Anzahl von Montageschritten zn erhöht.
Bei dem oben beschriebenen Mechanismus 14 gemäß der Erfindung ist es jedoch nicht notwendig, irgendeine Vorspanneinrichtung für das Zahnrad 32 vorzusehen. Daher 5g hat das erfindungsgemäße Bandgerät einen einfachen Auf-
26/27
bau, läßt sich leicht montieren und besitzt nur geringe Größe. Der Vorsprung 328 des Zahnrads 32 läßt sich auf einfache Weise aus Kunststoff formen. Da weiterhin das Zahnrad 32 keinen Vorspannmechanismus wie z.B. eine Blattfeder benötigt, wie es bei einem herkömmlichen Bandgerät der Fall ist, erzielt man folgende Vorteile: Wenn die Steuerschalter 12a und 12b betätigt werden, während sich der Motor nicht dreht, weil z.B. die Stromversorgung unterbrochen oder die Batterie leer ist (die Tonwelle steht), gelangt das Zahnrad 32 gemäß Fig. 7 mit dem Zahnrad 30 in Eingriff, wird jedoch der Steuerschalter 12f betätigt, so dreht sich der Hebel 36 gemäß Fig. 7 im Uhrzeigersinn und nimmt wieder seine Ausgangsstellung ein, woraufhin der Vorsprung 361 den zweiten Teil 326 der Ausnehmung 324 belastet und dadurch veranlaßt, daß sich das Zahnrad 32 gemäß Fig. 7 im Uhrzeigersinn dreht und das Zahnrad 32 in die Ausgangslage gemäß Fig. 4 zurückkehrt. Also tritt selbst dann kein Fehler ein, wenn eine Unterbrechung der Stromversorgung vorliegt oder die Batterie ausgetauscht wird.
Wenn die Transportsteuerung für hohe Bandgeschwindigkeit beispielsweise während einer Stromversorgungsunterbrechung in einem herkömmlichen Magnetbandgerät betätigt wird, in dem ein früher üblicher Vorspannmechanismus vorgesehen ist, kommt das Hochgeschwindigkeits-Transportzahnrad durch die erwähnte Vorspanneinrichtung etwas mit dem Zahnrad der Tonwelle in Eingriff, und wenn dann die STOP-Taste betätigt wird, kehrt die Hochgeschwindigkeits-Transportsteuerung in ihre Ausgangslage zurück, ohne daß jedoch das Hochgeschwindigkeits-Transportzahnrad in seine Ausgangslage zurückkehrt. Wenn nun die Unterbrechung der Stromversorgung zu Ende ist und der Motor gedreht wird, so wird das Hochgeschwindigkeits-Transportzahnrad fehlerhaft selbst dann gedreht, wenn die Steuereinrich-
27/28
tung ihre dem STOP-Zustand entsprechende Lage einnimmt. Durch die oben beschriebene erfindungsgemäße Anordnung kann ein fehlerhafter Betrieb durch eine sehr einfache Konstruktion zuverlässig verhindert werden. 5
Da der Vorsprung 381 des Hebels 38 den Steuerteil 372 des Abschnitts II in Fig. 9 belastet, wie es oben in Zusammenhang mit Fig. 9 beschrieben wurde, wird das Zahnrad 32 gemäß Fig. 9 in Uhrzeigerrichtung belastet. Wenn dann der STOP-Steuerschalter 12f betätigt wird, berührt der Vorsprung 361 des Hebels 36 den ersten Teil 325 der Ausnehmung 324 des Zahnrads 32, und die durch die Belastungskraft des Hebels 38 veranlaßte Drehung des Zahnrads 32 kann verhindert werden. Folglich kann wirksam verhindert werden, daß das Zahnrad 32 fehlerhaft zu stark gedreht wird und erneut mit dem Zahnrad 30 in Eingriff gelangt.
Der Hebel 36 ist mit dem Loch 362 beweglich an der Welle 363 gelagert. Also wird gemäß Fig. 20 in dem Zustand, in dem das .Zahnrad 32 und das Zahnrad 30 vollständig miteinander in Eingriff stehen, der Hebel 36 so gelagert, daß sich die Welle 363 im oberen Teil des Langlochs 362 befindet. Wie Fig. 21 zeigt, können das Zahnrad 32 und das Zahnrad 30 nicht vollständig ineinander eingreifen, sondern sich nur mit den Enden der Zähne berühren (d.h.: die Zahnräder berühren sich nur in den Endbereichen der Zähne), wenn die Drehung des Zahnrads 30 aufgrund einer Unterbrechung der Stromversorgung anhält. In diesem Fall w.ird die Drehung des Zahnrads 32 zeitweilig angehalten. Da jedoch die Steuerschalter 12a und 12b betätigt sind, wird der Hebel 36 gemäß Fig. 21 ausreichend weit im GegenuhrZeigersinn gedreht. Folglich wird auf den Hebel eine unvernünftig hohe Kraft ausgeübt. Wie Fig. 21 zeigt, wird der Hebel 36 jetzt durch das Langloch 362 freigege-
ben, wodurch eine Beschädigung des Hebels 36 und des Zahnrads 32 verhindert wird. Die Zahnräder 32 und 30 greifen glatt ineinander ein, so daß ein fehlerhafter Betrieb verhindert wird.
Wenn die Steuerschalter 12b und 12a betätigt werden, ist das Ausmaß der Drehung des Hebels 39 in die in der Fig. 13A oder Fig. 14A dargestellte Stellung aufgrund des Gleitstücks 40 gering, wenn jedoch der Vorsprung 391 des Hebels 39 sich dem Vorsprung 401 des Gleitstücks 40 nähert, wie Fig. 13B oder Fig. 14B zeigt, kann der Hebel 39 stark genug bewegt werden. In anderen Worten: Selbst wenn die' Betätigungshübe der Steuerschalter 12a und 12b nur kurz sind, kann der Bewegungshub des Hebels 39 verlängert werden, die Tasten können durch leichtes Berühren geschaltet werden, und der gesamte Aufbau kann zur Erzielung eines wirksamen Betriebs integriert werden.
Da die Enden der Steuerschalter 12a und 12b in Schrägen 411 bzw. 412 des Gleitstücks 40 gegenüberliegen, wie Fig. 12A zeigt, berühren, wenn beide Steuerschalter 12a und. 12b gleichzeitig betätigt werden, beide Enden die Teile 411 und 412 und befinden sich somit an dem gebogenen Steuerstück 41 des Gleitstücks 40. Folglich ist es unmöglieh, beide Steuerschalter 12a und 12b zu betätigen, so daß ein sogenanntes "gleichzeitiges Drücken" verhindert werden kann. Wie die Fig. 12B und 12C zeigen, wird, wenn einer der Steuerschalter 12b und 12a einzeln betätigt wird, der andere Steuerschalter 12a bzw. 12b nicht durch das Stück 41 beeinflußt, so daß eine fehlerhafte Betätigung verhindert wird.
Wie Fig. 18 zeigt, wird der Zapfen 412 des Hebels 42 beweglich von dem Langloch 422 des Hauptchassis 11 aufgenommen. Wenn also gemäß Fig. 18 der Hebel 42 gedreht und
30/31
das Zahnrad 44 in Eingriff mit dem Zahnrad 19 der Welle 17 gebracht wird, wird, wenn sich die Enden der Zahnräder 44 und 19 berühren, der Hebel 42 gemäß Fig. 19 entlang des Langlochs 422 nach oben belastet, wodurch verhindert wird, daß eine unvernünftig hohe Kraft auf den Hebel 42 und die Zahnräder 44 und 19 aufgebracht wird.
Im folgenden soll der Konstantgeschwindigkeits-Transportmechanismus 15 beschrieben werden. Das Konstantgeschwindigkeits-Transportzahnrad 31 ist im einzelnen nicht in Fig. 2 dargestellt, obschon es aber einen anderen Durchmesser hat als das Zahnrad 32, ist es genauso konstruiert wie dieses. In anderen Worten: Diejenigen Teile, die der Führungsnut 322, der Ausnehmung 324, dem ersten und dem zweiten Teil 325 bzw. 326 und dem Vorsprung 328 am Zahnrad 32 entsprechen, sind auf einer Seite des Zahnrads 31 ausgebildet, und diejenigen Teile, die der inneren Steuerfläche 37, dem Steuerteil 372 und dem Freigabe-' teil 373 entsprechen, sind auf der anderen Seite des Zahnrads 31 ausgebildet, und eine der Kerbe 321 entsprechende Kerbe ist ebenfalls an dem Zahnrad 31 vorgesehen. Der an einem Ende des in Fig. 2 dargestellten Hebels 45 gebildete Eingriffsvorsprung 451 wird beweglich von einer Führungsnut des Zahnrads 31 aufgenommen. Eine von dem Hauptchassis 11 vorstehende Drehwelle 453 ist beweglich und drehbar in einem Langloch 452 angeordnet, das etwa in der Mitte des Hebels 45 ausgebildet ist. Das andere Ende des Hebels 45 erstreckt sich zu der Seite des Steuerschalters 12c hin und besitzt einen Eingriffsteil 454, der gemäß Fig, 5 mit dem Steuerschalter 12c in Eingriff gelangt.
Speziell ist gemäß Fig. 5 die Oberseite des Steuerschalters 12c mit einer Schräge 455 ausgestattet, die den Hebei 45 in Richtung des Pfeils C und somit gemäß Fig. 2
31/32
-t im Gegenuhrzeigersinn verschwenken kann, wenn der Steuerschalter 12c in Richtung des Pfeils A betätigt wird. Gemäß Fig. 6 wird, wenn der Steuerschalter 12c in der Arbeitsstellung verriegelt ist, der Eingriffsteil 454 des
c Hebels 45 gegen die Schräge 455 gedruckt und in Richtung des Pfeils C gemäß Fig. 6 bewegt, woraufhin sich der Teil 451 des Hebels 45 aus der Ausnehmung des Zahnrads 31 löst und das Zahnrad 31 mit dem Zahnrad 30 in Eingriff gelangt und gedreht wird.
Gemäß Fig. 2 ist ein Konstantgeschwindigkeits-Hebel 46 etwa U-förmiger Gestalt etwa in der Mitte des Hauptchassis 11 vorgesehen. Dieser Hebel 46 ist drehbar auf einer von dem Chassis 11 (oben in Fig. 2) vorstehenden Drehwel-
*c Ie 461 gelagert. Das zweite Zahnrad 211 der einen großen Ίο
Durchmesser aufweisenden Zahnradanordnung 21 und ein Zahnrad 47, das normalerweise mit dem Zahnrad 211 kämmt, sind drehbar auf einem Arm des Hebels 46 gelagert. Da zwischen einem in dem anderen Arm ausgebildeten Loch 462 «η und einem von dem Chassis 11 vorstehenden Vorsprung 463 eine Schraubenfeder 464 gespannt ist, wird der Hebel 46 gemäß Fig. 2 im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt. Der Hebel 46 wird in Gegenuhrzeigerrichtung (Fig. 2) gedreht, bis das Zahnrad 47 mit dem Zahnrad 48 in Eingriff gelangt,
oc welches gemäß Fig. 22 koaxial bezüglich der Welle 18 an-/o
geordnet ist und mit dieser in Reibungskontakt steht.
Eine in Fig. 22 durch eine gestrichelte Linie angedeutete Steuerfläche 311 ist als Steuerteil 64 in dem Zahnrad 31
^n ausgebildet. Ein von einem Ende des Hebels 49 vorstehender Zapfen 491 wird in der Steuerfläche 311 als Antriebsglied 65 beweglich aufgenommen. Dieser Hebel 49 hat etwa L-Form und ist schwenkbar auf einer von der Ecke des Chassis 11 abstehenden Drehwelle 492 gelagert. Wenn der
τγ Hebel 49 durch eine Torsionsfeder 494, die mit einem Ende
32/33
-j an einem an einem Teil des Hebels 49 ausgebildeten Gegenlager 493 anliegt/ um die Welle 492 gewunden ist und mit
dem anderen Ende an einem am Chassis 11 ausgebildeten Teil 494 angreift, gemäß Fig. 22 im Uhrzeigersinn belastet
wird/ dreht er sich, bis der Zapfen 491 mit der Steuerfläche 311 des Zahnrads 31 in Berührung kommt.
An einem Ende des Hebels 49 ist ein Vorsprung 496 vorgesehen. Der Vorsprung 4 96 liegt zwischen einem von dem En-•jQ de des Hebels 24 vorstehenden Teil 242 und einem Ende der Torsionsfeder 243, die um die Welle 241 des Hebels 24 gelegt ist und an beiden Enden des Hebels angreift.
Ein in Fig. 22 durch eine durch Doppelstriche unterbroche-
^c ne Linie angedeutetes Kopfchassis 50 ist mit dem Hebel 49 durch eine (nicht gezeigte) Feder verriegelt. In anderen
Worten: Das Kopfchassis 50 trägt an vorbestimmten Stellen einen (nicht gezeigten) Tonkopf und einen Löschkopf und
ist in Richtung der Pfeile G und H in Fig. 22 gleitbar ge-
2Q lagert. Wenn der Hebel 49 gemäß Fig. 22 im Gegenuhrzeigersinn bzw. im Uhrzeigersinn gedreht wird, gleitet das Kopfchassis in Richtung des Pfeils G bzw. des Pfeils H. Etwa
in. der Mitte des Chassis 50 ist ein Steuer loch 501 gebildet/ in das sich ein von einem Armende des Hebels 46 vorspringender Vorsprung 465 beweglich hineinerstreckt. Wenn das Kopfchassis 50 in Richtung des Pfeils H gemäß Fig. 22 verschoben wird, schlägt der Vorsprung 465 des Hebels 46
an einer Kante des Lochs 501 des Chassis 50 an, und der
Hebel 46 wird gemäß Fig. 22 gegen die Vorspannkraft der
2Q Feder 464 (Fig, 2) im Uhrzeigersinn gedreht. Eine Schräge 502 dient zum Trennen des Zahnrads 47 von dem Zahnrad 48.
Da der Zapfen 491 des Hebels 49 an dem Teil großen Durchmessers der Steuerfläche 311 des Zahnrads 31 gelegen ist
2^ (an dem Teil I in Fig. 22), während dieses stillsteht,
33/34
befindet sich der Hebel 49 in einer Lage, in der er aus der in Fig. 22 dargestellten Stellung im Uhrzeigersinn verschwenkt ist, und das Chassis 50 nimmt eine Lage gemäß der Richtung des Pfeils H ein. Folglich werden der Tonkopf und der Löschkopf von dem Band getrennt und das. Zahnrad 47 löst sich von dem Zahnrad 48, und weil der Vorsprung 496 des Hebels 49 den in Fig. 22 unten dargestellten Teil des Verlängerungsteils 242 des Hebels 24 belastet, dreht dieser sich gemäß Fig. 22 im Gegenuhr-. zeigersinn, und die Rolle 23 löst sich von der Tonwelle 22.
Wird der Steuerschalter 12c im Ruhezustand betätigt, gelangt das Zahnrad 31 mit dem Zahnrad 30 der Tonwelle 22 in Eingriff, und das Zahnrad 31 dreht sich gemäß Fig. 22 im. Uhrzeigersinn. Folglich wird der Hebel 49 an dem Zapfen 491 durch die Steuerkurve 311 des Zahnrads 31 nach oben angehoben und gemäß Fig. 22 im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Wenn der Hebel 49 auf diese Weise gedreht wird, gleitet das Chassis 50 in Richtung des Pfeils G, und der Tonkopf sowie der Löschkopf berühren das Band. Der Hebel 24 wird über die Feder 243 durch den Vorsprung 496 des Hebels 49 angehoben und gemäß Fig. 22 im Uhrzeigersinn gedreht. Die Rolle 23 berührt über das Band die Tonwelle 22 unter Druck. Da das Chassis 50 weiter in Richtung des Pfeils G gleitet, wird der Hebel 46 bewegt, indem der Vorsprung 465 entlang der Schräge 592 des Lochs 591 gleitet. Folglich wird der Hebel 46 schließlich gemäß Fig. im Gegenuhrzeigersinn gedreht, und das Zahnrad 47 kommt mit dem Zahnrad 48 in Eingriff. Da das zweite Zahnrad der Zahnradanordnung 21 zu dieser Zeit.im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, wird das Drehmoment über die Zahnräder 47 und 48 auf die Welle 18 übertragen, wodurch sich die Welle 18 im Gegenuhrzeigersinn dreht und dadurch eine Wiedergabe der auf dem Band aufgezeichneten Informa-
35/36
• tion bewirkt.
Wenn der Steuerschalter 1 2d betätigt wird, wird in der oben beschriebenen Weise der Mechanismus 15 in Betrieb gesetzt und das Band wird transportiert, während ein Magnetbandgerät-Aufzeichnungsschalter in den Aufzeichnungszustand gebracht wird.
Im folgenden soll der PAUSE-Mechanismus 34 näher erläutert werden. Die Einzelheiten des PAUSE-Zahnrads 33 sind in Fig. 2 nicht dargestellt, jedoch hat dieses Zahnrad einen Aufbau wie das Zahnrad 32. In anderen Worten: Diejenigen Teile, die der Führungsnut 322, der Ausnehmung 324, dem ersten und dem zweiten Teil 325 bzw. 326 und dem Vorsprung 328 des Zahnrads 32 entsprechen, sind auf einer Seite des Zahnrads 33 ausgebildet, und diejenigen Teile, die der inneren Steuerkurve 37, dem Steuerteil 372 und dem Freigabeteil 373 entsprechen, sind auf der anderen Seite des Zahnrads 33 ausgebildet, welches ebenfalls eine der Kerbe 321 entsprechende Kerbe aufweist. Ein an einem Ende eines PAUSE-Verriegelungshebels 51 gemäß Fig. 2 ausgebildeter Eingriffsvorsprung 511 greift beweglich in eine Führungsnut des Zahnrads 33 ein. Der H.ebel 51 ist derart drehbar gelagert, daß eine von dem Chassis 11 vorstehende Welle 513 beweglich in ein etwa in der Mitte des Hebels ausgebildetes Langloch 512 eingreift. Das andere Ende des Hebels 51 erstreckt sich in Richtung auf den Steuerschalter 12e und kommt mit diesem in Eingriff. In anderen Worten: Wenn der Steuerschalter I2e betätigt wird, wird der mit dieser Betätigung gekoppelte Hebel 51 gemäß Fig. 2 im Gegenuhr zeiger sin.n gedreht, woraufhin der Eingriffsvorsprung 511 des Hebels 51 sich aus der Ausnehmung des Zahnrads 33 löst und das Zahnrad 33 mit dem Zahnrad 30 in Eingriff gelangt.
36/37
In Fig. 1 ist auf der linken Seite des Bedienungsabschnitts 12 als Antriebsglied 65 ein PAUSE-Antriebshebel 52 ausgebildet. Der Hebel 52 ist etwa in seiner Mitte auf einer von dem Chassis 11 vorstehenden Welle 521 drehbar gelagert. Der Hebel 52 besitzt an einem Ende einen vorstehenden Zapfen 522, der an der inneren Steuerfläche des Zahnrads 33 anliegt. Zwischen einem in der Nähe der Welle 521 vorstehenden Vorsprung 523 und einem vom Chassis 11 vorstehenden Vorsprung 524 ist eine Schraubenfeder 525 gespannt, durch die der Hebel 52 gemäß Fig. 1 im Uhrzeigersinn vorgespannt wird und gedreht wird, bis der Zapfen 522 die innere Umfangswandung des Zahnrads 33 berührt.
Der Hebel 52 besteht aus einem ersten Steuerteil 526 und einem zweiten Teil 527. Der erste Teil 526 liegt dem sich auf einer Seite des Hebels 24 erstreckenden Teil 244 gegenüber. Der zweite Teil 527 liegt dem Vorsprung 466 gegenüber (in Fig. 2 ist nur der Vorsprung 466 dargestellt), der von dem anderen, in Fig. 2 dargestellten Armhebel des Hebels 46 vorspringt.
Es sei angenommen, der Kassettenrecorder werde in dem Zustand konstanter Bandtransportgeschwindigkeit, der in Fig. 2 dargestellt ist, betrieben, und der Steuerschalter 12e werde betätigt. Dann kommt das Zahnrad 33 mit dem Zahnrad 30 der Tonwelle 22 in Eingriff und wird angetrieben. Folglich wird der Zapfen 522 des Hebels 52 durch die Steuerkurve des Zahnrads 33 gedrückt, und der Hebel 52 wird gegen die Federkraft der Feder 525 gemäß Fig. 1 im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Dann belastet der erste Teil 526 des Hebels 52 den Teil 244 des Hebels 24, und der Hebel 24 wird gemäß Fig. 1 im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Auf diese Weise wird die Andrückrolle 23 von der Tonwelle 22 gelöst. Der zweite Teil 527 des Hebels 52 belastet den
37/38
Vorsprung 466 des Hebels 46, so daß dieser gemäß Fig. 1 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Demzufolge wird, wie anhand der Fig. 22 erläutert wurde, das Zahnrad 47 von dem Zahnrad 48 getrennt, und die Drehung der Welle 18 wird angehalten. Hierdurch gelangt der Kassettenrecorder in den PAUSE-Zustand.
In Fig. 23 entsprechen die durch gestrichelte Linien angedeuteten Stellungen der einzelnen Bauteile dem normalen Wiedergabebetrieb. Wird während dieses Wiedergabebetriebs der Steuerschalter 12a oder 12b betätigt, so wird das Zahnrad 32 angetrieben, woraufhin der Hebel 38 in die in Fig. 23 durch ausgezogene Linie angedeutete Stellung gedreht wird. Jetzt belastet der von einem Ende des Hebels 38 ab-■15 stehende Zapfen 387 das Eingriffsstück 503, das auf einer Seite des Chassis 50 gemäß Fig. 23 nach unten vorsteht. Folglich wird das Chassis 50 aus seiner Stellung zurückgezogen, in der es über das Band in leichtem Berührkontakt mit dem Tonkopf steht. Da der Eingriffsteil 503 des Chassis 50 den Eingriffsteil 244 des Hebels 24 in Fig. 23 nach unten belastet, dreht sich der Hebel 24 gemäß Fig. 23 im Gegenuhrzeigersinn, und die Andrückrolle 23 löst sich von der Tonwelle 22. Wenn das Chassis 50 zurückgezogen wird, wird der Hebel 46 durch Wirkung der Schräge 502 des Lochs 501 im Uhrzeigersinn gedreht, und das Zahnrad 47 trennt sich von dem Zahnrad 48. Die Wellen 17 und 18 werden durch Betätigung des Mechanismus 14 angetrieben und bewirken dadurch Rückspulen und Wiedergabe oder schnellen Vorlauf und Wiedergabe.
Im folgenden sollen die Umrisse des Steuerschalters 12d erläutert werden. Wie Fig. 24 zeigt, hat der Hebel 27 etwa L-Form und ist drehbar auf einer Drehwelle 271 gelagert, wobei ein Ende des Hebels 27 mit einem Ende der Stange 28 in Eingriff steht. Von dem anderen Ende des Hebels 27 steht
38/39
eine Drehwelle 272 vor, und die Ecke des Aufnahmesteuerhebels 53, der ebenfalls etwa L-Form aufweist, ist auf der Welle 272 drehbar gelagert. An beiden Seiten eines Endes des Hebels 53 ist ein Paar von Anschlägen 531 und 532 ausgebildet. In der Nähe der Drehwelle 271 des Hebels 27 steht ein Zapfen 273 vor. Der Hebel 53 wird in der in Fig. 24 gezeigten Position durch eine Feder 533 gehalten, die in ihrer Mitte um den Zapfen 273 gewunden ist und deren Enden an den Anschlägen 531 und 532 anliegen. Selbst wenn die Welle 272 in irgendeiner Richtung gedreht wird, kehrt sie somit in die in Fig. 24 dargestellte Lage zurück.
An den anderen Enden der Hebel 53 und 27 sind Eingriffsteile 54 und 55 an dem Steuerschalter 12d ausgebildet, und an den Hebeln greifen Anschlagstücke 535 und 274 an. Das in Fig. 24 oben gelegene andere Ende des Hebels 53 ist als Eingriffsstück 536 ausgebildet, das mit dem Anschlagstück 535 am linken Ende des Steuerschalters 12c in Eingriff kommen kann.
Ist die Löschsperrenlasche einer in das Gerät eingelegten Kassette entfernt, so kommt bei Betätigung des Steuerschalters 12d das Anschlagstück 534 des Hebels 53 mit dem Teil 54 des Steuerschalters 12d in Eingriff, wie es in Fig. 25 dargestellt ist, und es wird gemäß Fig. 25 gegen die Kraft der an dem Teil 54 angreifenden Feder 533 im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Jetzt greift das Stück 274 des Hebels 27 an dem Teil 55 des Steuerschalters 1 2d an und wird gemäß Fig. 25 im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Da der Hebel 25 das Ende des Hebels 29 berührt, wie es oben anhand von Fig. 2 erläutert wurde, wird ein Drehen des Hebels 27 durch die Stange 28 verhindert. Folglich berührt der Teil 55 des Steuerschalters 12d das Stück 274 des Hebels 27 und kann nicht betätigt werden, wo-
39/40
durch ein fehlerhaftes Löschen oder überspielen verhindert wird.
Im folgenden soll der Eingriffsteil 54 des Steuerhebels 12d erläutert werden. Wie Fig. 26 zeigt, sind die Eingriffsteile 54 und 55 parallel zueinander auf dem Steuerschalter 12d ausgerichtet, und an den Enden des Steuerschalters 12d sind Schrägen 541 und 551 gebildet, die sich in Betätigungsrichtung (und somit in Richtung des in Fig. 26 gezeigten Pfeils) erstrecken. Die Schräge 551 schließt an einen Berührabschnitt 552 an, der sich etwa vertikal von der Oberseite des Steuerschalters 12d in Fig. 26 erstreckt. Wenn der Steuerschalter 12d in Richtung des Pfeils betätigt wird, werden die Stücke 534 und 274 der Hebel 53 bzw. 27 in der Zeichnung, durch die Teile 534 und 552 der Teile 54 bzw. 55 in der Zeichnung nach oben belastet. Fig. 26 zeigt jedoch den Zustand, in dem die anhand von Fig. 25 erläuterte Löschsperrung erfolgt. In anderen Worten: In diesem Fall berührt der Kontaktteil 552 des Teils 55 das Stück 274 des Hebels 27, und ein Betätigen des Steuerschalters 12d wird verhindert. Wenn die Löschsperrenlasche an der eingelegten Kassette nicht entfernt wurde und der Steuerschalter 12d betätigt wird, wird das Stück 534 des Hebels 53 durch die Schräge 541 des Eingriffsteils 54 belastet, und der Hebel 53 dreht sich im Fig. 25 im Gegenuhrzeigersinn. Folglich wird der Hebel 27 über die Feder 533 einhergehend mit der Bewegung des Hebels 53 gemäß Fig. 25 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, woraufhin das Stück 274 des Hebels 27 in Fig. 26
'30 nach oben bewegt wird und sich von dem Kontaktteil 55 des Steuerschalters 12d löst. Da der Hebel 27 durch den Teil 551 des Teils 55 des Steuerschalters 12d im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, nimmt der Hebel die in Fig. 27 dargestellte Stellung ein, und der Steuerschalter 12d wird in die Betriebsstellung bewegt, so daß dadurch das
41/42
Gerät in den Aufzeichnungszustand geschaltet wird.
Das Stück 536 des Hebels 53 liegt also dem Teil 535 des Steuerschalters 12c während des in Fig. 27 veranschaulichten Aufnahmezustands gegenüber. Auf diese Weise berührt der Teil 535 das Stück 536 des Hebels 53 selbst dann, wenn der Steuerschalter 12c im Aufzeichnungszustand betätigt wird. Also wird der Steuerschalter 12c nicht wirksam betätigt. In anderen Worten: Im Aufzeichnungszustand wird nicht auf Wiedergabe geschaltet.
Der Grund dafür/ daß die anschließende Wiedergabe verhindert wird, soll im folgenden erläutert werden. Der hier behandelte Kassettenrecorder ist so aufgebaut, daß nur der Steuerschalter 12d während des oben beschriebenen Aufzeichnungszustands unabhängig betätigt werden kann. In anderen Worten: Wenn gemäß Fig. 2 der Steuerschalter 12d für sich betätigt wird, kommt der von dem Steuerschalter 12d vorstehende Eingriffsteil (nicht dargestellt) mit dem Eingriffsteil 454 des Hebels 45 in Eingriff, so daß der Hebel 45 gemäß Fig. 2 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird. Auf diese Weise wird, wie oben im Zusammenhang mit dem Wiedergabezustand erläutert wurde, das Zahnrad 31 von dem Zahnrad 30 gedreht, das Band wird wie im Wiedergabebetrieb transportiert, und der Schaltungsteil des Geräts wird in den Aufzeichnungszustand gebracht. Betrachtet man dies im Hinblick auf den oben beschriebenen Mechanismus 14, so entspricht der Vorsprung 451 des Hebels 45 dem in Fig. 8 gezeigten Vorsprung, der mit dem (nicht gezeigten) Vorsprung des Zahnrads 31 in Eingriff gelangt.
Wenn in diesem Zustand der Steuerschalter 12c betätigt wird, wird der Steuerschalter 12d aus seiner Verriegelung gelöst. Da stattdessen jedoch der Steuerschalter
42/43
λ 12c in Arbeitsstellung ist, bleibt der Hebel 45 gemäß Fig. 2 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, und somit bleibt der Vorsprung 451 mit dem Vorsprung des Zahnrads 31 in Eingriff. In anderen Worten: Das Gerät wird nicht zeit-
c weilig angehalten und dann in den Wiedergabebetrieb geschaltet, sondern es bleibt im Aufzeichnungszustand, so daß der Steuerschalter 12c in der Arbeitsstellung verriegelt bleibt. Folglich kommt es zu einem Bedienungsfehler, wenn der Steuerschalter 12c betätigt wird, das -j« Gerät jedoch im Aufzeichnungszustand bleibt.
Dementsprechend wird gemäß Fig. 27 der Steuerschalter 12c während des Aufzeichnungsbetriebs an einer Betätigung gehindert und somit die oben beschriebene fehlerhafte Be-
Λ- dienung verhindert.
Io
Der erfindungsgemäße Kassettenrecorder sieht nicht nur den Fall vor, daß der Steuerschalter 12d individuell betätigt wird, sondern auch den Fall, in dem beide Steueren schalter 12d und 12c gleichzeitig während des Aufzeichnungsbetriebs betätigt werden. Das heißt: In diesem Fall, der in Fig. 28 dargestellt ist, werden die Hebel 53 und 27 einhergehend mit der Betätigung des Steuerschalters 12d jeweils im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Da der Steueren schalter 12c jetzt gleichzeitig betätigt wird, liegt das Stück 536 des Hebels 53 nicht dem Teil 535 des Steuerschalters 12c gemäß Fig. 27 gegenüber, sondern berührt den unteren Teil des Teils 535. In dieser Lage kann sich der Hebel 53 nicht drehen, und der Steuerschalter 12c ,η wird betätigt.

Claims (12)

  1. J\\ Magnetbandgerät, gekennzeichnet durch
    einen unabhängig vom Bandtransport gedrehten ersten Rotor (60),
    einen mit dem ersten Rotor zur Aufnahme einer Drehkraft in Eingriff bringbaren zweiton Rotor (61), an dem an einem bestimmten Abschnitt ein Freilaufteil (611) ausgebildet ist, der nicht mit dem ersten Rotor in Eingriff kommt,
    ein mit einem Bedienungsabschnitt (12) des Magnetbandgeräts zusammenarbeitendes Verriegelungsglied (62), einen in dem zweiten Rotor (61) ausgebildeten Führungsabschnitt (612) zum Drehen des zweiten Rotors (61) in eine solche Richtung, daß er nach Aufnahme einer Betätigungskraft von dem Verriegelungsglied (62) mit dem
    15 ersten Rotor in Eingriff kommt, und
    einen Bandger ätmechani sinus (63), der durch die Drehkraft des zweiten Rotors (61) in einen bestimmten Betriebszustand gelangt.
  2. 2. Magnetbandgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der zweite Rotor (61) einen Anschlagteil (613) aufweist, der mit dem Verriegelungsgliod (62) in
    StreSe 43 6/CO WiPSüäden To'epO" ίΟίΐλν 56ί?·;.2·.·?ί \y,ö 'plex 4·.ί<>}*7 re-!.vgrar,>me Palc-ntccnsult Telfcier (CClTT 2) VViest-sciCP -jn.i Mi-ithcr. (Γ*?, sil-ii.iG At'eniion p;itc:i(.-:or:sult
    Eingriff gelangt, wenn das Verriegelungsglied (62) in eine nicht-angetriebene Lage in der Nähe des Führungsabschnitts (612) gelangt/ um die Drehung des zweiten Rotors (61) anzuhalten, und daß das Verriegelungsglied
    (62) von dem Anschlagteil (613) getrennt wird und mit dem Führungsabschnitt (612) in Eingriff gelangt, wenn das Verriegelungsglied einhergehend mit der Betätigung des Bedienungsabschnitts (12) angetrieben wird.
  3. 3. Magnetbandgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß ein Verriegelungsmechanismus (13) das Verriegelungsglied (62) dadurch in der Antriebsstellung hält, daß der Bedienungsabschnitt (12) in der Arbeitsstellung verriegelt wird, und daß an dem zweiten Rotor (61) ein Eingriffsteil vorgesehen ist, um die Drehung des zweiten Rotors (61) unter In-Eingriff-Kommen mit dem Verriegelungsglied (62) in einem solchen Zustand anzuhalten, in dem das Verriegelungsglied (62) sich in der Antriebsstellung befindet und der Freilaufteil (611) des zweiten Rotors (61) dem ersten Rotor (60) gegenüberliegt.
  4. 4. Magnetbandgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß der zweite Rotor (61) eine Steu- erkurve (64) aufweist, und daß der Bandgerätmechanismus ein sich nach Maßgabe der Steuerkurve (64) bewegendes Antriebsglied (65) aufweist.
  5. 5. Magnetbandgerät nach Anspruch 4, dadurch g e k e η η zeichnet, daß der erste Rotor (60) durch ein erstes Zahnrad (30) gebildet wird, daß der zweite Rotor (61) durch zweite Zahnräder (31, 32, 33) gebildet wird, daß das Verriegelungsglied (62) einhergehend mit der Betätigung des Bedienungsabschnitts (12) gedreht wird, daß das Verriegelungsglied (62) ein bewegliches Drehzentrum auf-
    weist, und daß durch Eingreifen der Enden der Zähne des ersten Zahnrads (30) und der zweiten Zahnräder (31, 32, 33) auf das Verriegelungsglied (62) aufgebrachte Kraft dadurch absorbiert wird, daß sich das Drehzentrum (362) des Verriegelungsglieds (62) bewegt.
  6. 6. Magnetbandgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß in dem Bedienungsabschnitt (12) des Bandgeräts ein erster und ein zweiter Steuerschalter (12b und. 12a) vorgesehen sind, um das Band mit hoher Bandtransportgeschwindigkeit vorwärts und rückwärts zu transportieren, daß ein Hochgeschwindigkeits-Schaltgleitstück (40) für die selektive Betätigung des ersten und des zweiten Steuerschalters (12b und 12a) vorgesehen ist, das an einer bestimmten Stelle einen Vorsprung (401) trägt, der einhergehend mit der Betätigung des ersten und des zweiten Steuerschalters (12b, 12a) in die eine oder die andere Richtung gleitet, daß ein Hochgeschwindigkeits-Umschalthebel (39) einen beweglichen Eingriffsteil aufweist, der beweglich mit dem Vorsprung (401) in Eingriff steht, so daß er die Gleitrichtung des Hochgeschwindigkeits-Schaltgleitstücks (40) etwa rechtwinklig kreuzt, daß der Hebel (39) drehbar mit dem Antriebsglied (65) verbunden ist, wobei sich der Drehpunkt des Hochgeschwindigkeits-Umschalthebels (39) dem Vorsprung (401) des Hochgeschwindigkeits-SchaltgleitStücks (40) annähert, v/enn das Antriebsglied (65) von der Steuerkurve (64) des zweiten Rotors (61) angetrieben wird, und daß ein Hochgeschwindigkeits-Übertragungsmechanismus (67) vorgesehen ist, der einhergehend mit der Bewegung des Hochgeschwindigkeits-Umschalthebels (39) ein Drehmoment auf einen dritten und einen vierten Rotor (18, 17) überträgt, um das Band in Vorwärts- oder in Rückwärtsrichtung zu transportieren.
  7. 7. Magnetbandgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß an einem Ende des Antriebsglieds (65) eine Kerbe (383) ausgebildet ist, daß an einem Ende des Hochgeschwindigkeits-Umschalthebels (39) ein zylindrischer Vorsprung (391) vorgesehen ist, der in die Kerbe (383) eingreift, daß ein Ende einer von dem Antriebsglied (65) gelagerten Torsionsfeder (386) den Vorsprung (391) tief in die Kerbe (383) drückt und dadurch den Hochgeschwindigkeits-Umschalthebel (39) drehbar mit dem Antriebsglied (65) verbindet, und daß in dem mit einem Ende der Torsionsfeder (386) in Berührung kommenden Abschnitt des Vorsprungs (391) ebene Flächen (393, 394 und 395) vorgesehen sind, die eine stabile Berührung zwischen einem Ende sowohl des VorSprungs (391) als auch der Torsionsfeder (386) schaffen, wenn das Band mit normaler Geschwindigkeit transportiert wird, das Band in Vorwärtsrichtung mit hoher Geschwindigkeit transportiert wird bzw. das Band in Rückwärtsrichtung mit hoher Geschwindigkeit transportiert wird.
    -
  8. 8. Magnetbandgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß der Hochgeschwindigkeitsübertragungsmechanismus (67) ein drittes und ein viertes Zahnrad (20, 19) aufweist, die sich zusammen mit dem dritten bzw. dem vierten Rotor (18, 17) drehen, ein fünftes Zahnrad (21) aufweist, welches sich unabhängig vom Bandtransport dreht, daß ein Hochgeschwindigkeits-Hebel (42) drehbar ein sechstes Zahnrad (43) lagert, das mit dem fünften Zahnrad (21) in Eingriff bringbar ist, daß mit dem sechsten Zahnrad (43) ein siebtes Zahnrad (44) kämmt, das mit dem fünften Zahnrad (21) in Eingriff bringbar ist, daß ein achtes Zahnrad (44) selektiv mit dem dritten und dem vierten Zahnrad (20, 19) in Eingriff bringbar ist und koaxial und einstückig mit dem siebten Zahnrad (44) gedreht wird, während es schwenkbar an einem Montageglied
    (11) gelagert ist, daß der Hochgeschwindigkeits-Hebel (42) ansprechend auf die durch Betätigen des ersten Steuerschalters (12b) erfolgende Bewegung des Hochgeschwindigkeits-Umschalthebels (39) in eine Richtung gedreht wird, in der das siebte Zahnrad (44) mit dem fünften Zahnrad (21) in Eingriff kommt, und daß der Hochgeschwindigkeits-Hebel (42) ansprechend auf die durch Betätigen des zweiten Steuerschalters (12a) bewirkte Bewegung des Hochgeschwindigkeits-Umschalthebels (39) in eine, solche Richtung gedreht wird, in der das sechste Zahnrad (43) mit dem fünften Zahnrad (21) in Eingriff kommt, um das achte Zahnrad (44) mit dem vierten Zahnrad (19) in Eingriff zu bringen, und daß der Hochgeschwindigkeits-Hebel (42) in einem Dreh-IS Zentrum (422) derart bewegbar ist, daß diejenige Kraft absorbiert wird, die auf den Hochgeschwindigkeits-Hebel (42) übertragen wird, wenn die Enden der Zähne des achten Zahnrads (44) die Enden der Zähne des dritten
    und des vierten Zahnrads berühren. 20
  9. 9. Magnetbandgerät nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen dritten Steuerschalter (12c) des Bedienungsabschnitts (12), um das Band mit einer konstanten Geschwindigkeit zu transportieren, ein Kopfchassis (50) , das ansprechend darauf, daß die Steuerkurve (64) des zweiten Rotors (61) nach Maßgabe der Betätigung des dritten Steuerschalters (12c) gedreht wird, in diejenige Stellung gebracht wird, die einer konstanten Bandtransportgeschwindigkeit entspricht, ein neuntes Zahnrad (48), das zusammen mit dem dritten Rotor (18) gedreht wird, und einen Konstantgeschwindigkeits-Hebel (46) , der mit dem neunten Zahnrad (48) in Eingriff bringbar ist und drehbar ein zehntes Zahnrad (47) lagert, welches sich unabhängig von dem Bandtransport dreht, wobei der Konstantge-
    schwindigkeits-Hebel (46) bewegt wird, um das zehnte Zahnrad (47) mit dem neunten Zahnrad (48) einhergehend mit der Betätigung des Kopfchassis (50) in Berührung zu bringen oder es von dem neunten Zahnrad zu trennen.
  10. 10. Magnetbandgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , daß das Antriebsglied (65) einen Eingriffsteil (387) aufweist, der mit dem Kopfchassis (50) in Eingriff gelangt, wenn der erste und der zweite Steuerschalter (12, 12b) während des Zustands konstanter Bandtransportgeschwindigkeit betätigt werden, um das Kopfchassis (50) zwangsweise in eine der antriebsfreien Stellung entsprechende Richtung zu bewegen.
  11. 11. Magnetbandgerät nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch einen vierten Steuerschalter (12e) des Bedienungsabschnitts (12) zum zeitweiligen Anhalten des mit konstanter Bandgeschwindigkeit laufenden Bandes, und einen PAUSE-Antriebshebel (52), der ansprechend darauf, daß die Steuerkurve (64) des zweiten Rotors (61) in Abhängigkeit der Betätigung des vierten Steuerschalters (12e) gedreht wird, in eine vorbestimmte Richtung bewegt wird, und der einen Eingriffsteil (527) aufweist, der mit dem Konstantgeschwindigkeits-Hebel (46) in Eingriff gelangt, um den Konstantgeschwindigkeits-Hebel (46) zwangsweise in eine Richtung zu bewegen, in der das zehnte Zahnrad (47) von dem neunten Zahnrad (48) getrennt ist.
  12. 12. Magnetbandgerät nach Anspruch 11, dadurch g e kennzeichnet, daß in dem Bedienungsabschnitt (12) ein fünfter Steuerschalter (12d) vorgesehen ist, um das Gerät in den Aufzeichnungszustand zu schalten, daß der fünfte Steuerschalter (12d) einen von ihm vorspringenden ersten Eingriffsteil (54) mit einer Schräge (541) aufweist, daß von der Oberfläche des fünften Steuerschalters (12d) etwa vertikal ein Berührungsteil (552) vorsteht, und
    daß von dem Berührungsteil (552) ein zweiter Eingriffsteil (55) mit einer Schräge (551) vorsteht, daß ein Löschsperrhebel (27) vorgesehen ist, der dem zweiten Eingriffsteil (55) des fünften Steuerschalters (12d) gegenüberliegt, so daß dieser im Aufzeichnungssperrzustand nicht bewegt werden kann, sondern nur im Aufzeichnungsfreigabezustand bewegbar ist, daß auf dem Löschsperrhebel (27) beweglich ein Steuerhebel (53) gelagert ist, der dem ersten Eingriffsteil (54) des fünften Steuerschalters (12d) gegenüberliegt, daß der Löschsperrhebel (27) einhergehend mit der durch die Schräge (541) des ersten Eingriffsteils (54) verursachten Bewegung des Steuerhebels (53) in eine Stellung bewegt wird, in der er nicht dem Berührungsteil (552) des zweiten Eingriffsteils (55) gegenüberliegt, wenn der erste Steuerschalter (12d) im Aufzeichnungsfreigabezustand betätigt wird, so daß hierdurch der fünfte Steuerschalter (12d) wirksam betätigt werden kann, daß der Steuerhebel (53) bewegt wird, wenn der fünfte Steuerschalter (12d) im Aufzeichnungssperrzustand betätigt wird, während jedoch der Löschsperrhebel (27) nicht bewegt wird, daß die Betätigung des fünften Steuerschalters (12d) dadurch verhindert wird, daß der Berührungsteil (552) des fünften Steuerschalters (12d) dem Löschsperrhebel (27) gegenüberliegt, und daß der Steuerhebel (53) durch die Arbeitsstellung des fünften Steuerschalters (12d) diejenige Stellung erreicht, in der die Betätigung des Steuerschalters (12c) für den Wiedergabebetrieb verhindert wird.
DE19833305022 1982-02-15 1983-02-14 Magnetbandgeraet Granted DE3305022A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP57022525A JPS58141458A (ja) 1982-02-15 1982-02-15 テ−プレコ−ダの駆動機構

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3305022A1 true DE3305022A1 (de) 1983-09-01
DE3305022C2 DE3305022C2 (de) 1987-07-02

Family

ID=12085198

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19833305022 Granted DE3305022A1 (de) 1982-02-15 1983-02-14 Magnetbandgeraet

Country Status (5)

Country Link
US (1) US4587582A (de)
JP (1) JPS58141458A (de)
KR (1) KR860001745B1 (de)
DE (1) DE3305022A1 (de)
GB (1) GB2117165B (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT1267038B1 (it) * 1993-04-28 1997-01-24 So Ge Mi Spa Apparecchio riproduttore di nastri magnetici registrati, utilizzante una meccanica "soft touch" in cui un solo motore elettrico svolge

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2850239A1 (de) * 1977-11-19 1979-05-23 Sony Corp Vorrichtung zur betriebsartumschaltung fuer ein aufnahme- und/oder wiedergabegeraet
DE2758195B2 (de) * 1976-12-27 1981-01-15 Hitachi, Ltd., Tokio Betätigungsvorrichtung für ein Tonbandgerät

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS6020815B2 (ja) * 1977-08-22 1985-05-23 ソニー株式会社 記録再生装置におけるモ−ド選択機構
JPS6019057B2 (ja) * 1978-01-19 1985-05-14 ソニー株式会社 記録再生装置等に於ける操作装置
GB2029998B (en) * 1978-09-15 1982-08-18 Sony Corp Mode changing apparatus in a tape recorder
JPS5923238Y2 (ja) * 1978-10-25 1984-07-11 ソニー株式会社 操作切換装置
GB2072918B (en) * 1980-03-24 1984-02-01 Tokyo Rokuon Kogyo Kk Tape recorder drive
US4422114A (en) * 1980-06-20 1983-12-20 Pioneer Electronic Corporation Cassette tape player
JPS6224333Y2 (de) * 1980-06-25 1987-06-22
JPS5718043A (en) * 1980-07-08 1982-01-29 Clarion Co Ltd Tape player
JPS6117563Y2 (de) * 1980-09-29 1986-05-29
JPS5870448A (ja) * 1981-10-21 1983-04-26 Sony Corp 切換機構
JPS58137156A (ja) * 1982-02-09 1983-08-15 Toshiba Corp テ−プ終端検出装置

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2758195B2 (de) * 1976-12-27 1981-01-15 Hitachi, Ltd., Tokio Betätigungsvorrichtung für ein Tonbandgerät
DE2850239A1 (de) * 1977-11-19 1979-05-23 Sony Corp Vorrichtung zur betriebsartumschaltung fuer ein aufnahme- und/oder wiedergabegeraet

Also Published As

Publication number Publication date
GB8303786D0 (en) 1983-03-16
JPS58141458A (ja) 1983-08-22
US4587582A (en) 1986-05-06
GB2117165B (en) 1985-08-14
GB2117165A (en) 1983-10-05
JPS647414B2 (de) 1989-02-08
KR860001745B1 (ko) 1986-10-20
DE3305022C2 (de) 1987-07-02
KR840003884A (ko) 1984-10-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2850239A1 (de) Vorrichtung zur betriebsartumschaltung fuer ein aufnahme- und/oder wiedergabegeraet
DE3011007C2 (de)
DE2904992C2 (de)
DE2942349C2 (de)
DE2213464C2 (de) Vorrichtung zur Selbstabstellung der Abtriebseinrichtung eines Magnetbandgerätes bei Erreichen des Bandendes
DE3050233C2 (de) Kassettenmagnetbandgerät
DE3010218C2 (de) Tonbandgerät
DE2549908C2 (de) Kassettentonbandgerät
DE2942404C2 (de)
DE1934808C (de)
DE3612844A1 (de) Tonbandgeraet fuer mehrere tonbandkassetten
DE68917516T2 (de) Magnetisches Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät.
DE1934808B2 (de) Bandaufnahme- und Wiedergabegerät
DE3035527A1 (de) Kassettenbandgeraet
DE3650153T2 (de) Bandaufzeichnungsgerät mit automatischer Richtungsumkehr.
DE2221251A1 (de) Vorrichtung zur automatischen repetition an einem bandspeichergeraet und verfahren zu ihrem betrieb
DE2456385C3 (de) Einrichtung zur Betriebsartsteuerung für ein Bandaufzeichnungs- und/oder -Wiedergabegerät
DE4028828C2 (de) Magnetbandgerät
DE3305022A1 (de) Magnetbandgeraet
DE69814233T2 (de) Magnetaufzeichnungs-/Wiedergabegerät
DE2807189A1 (de) Kassetten-wechsler
DE3024314A1 (de) Kassetten-magnetbandgeraet
DE3320094C2 (de)
DE3014980A1 (de) Antriebsvorrichtung fuer magnetische baender
DE2843340C3 (de) Vorrichtung für ein Kassettentonbandgerät

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: KABUSHIKI KAISHA TOSHIBA, KAWASAKI, KANAGAWA, JP

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee