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DE3305023A1 - Verfahren zur optimierung und herstellung geordneter axialer hgms-filter - Google Patents

Verfahren zur optimierung und herstellung geordneter axialer hgms-filter

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Publication number
DE3305023A1
DE3305023A1 DE19833305023 DE3305023A DE3305023A1 DE 3305023 A1 DE3305023 A1 DE 3305023A1 DE 19833305023 DE19833305023 DE 19833305023 DE 3305023 A DE3305023 A DE 3305023A DE 3305023 A1 DE3305023 A1 DE 3305023A1
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DE
Germany
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filter
wires
hgms
efficiency
axial
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Application number
DE19833305023
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English (en)
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DE3305023C2 (de
Inventor
Horst Dipl.-Math. Greiner
Horst Prof. 8400 Regensburg Hoffmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GREINER, HORST, DIPL.-MATH. DR., 5100 AACHEN, DE H
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE19833305023 priority Critical patent/DE3305023C2/de
Publication of DE3305023A1 publication Critical patent/DE3305023A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3305023C2 publication Critical patent/DE3305023C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/025High gradient magnetic separators
    • B03C1/031Component parts; Auxiliary operations
    • B03C1/033Component parts; Auxiliary operations characterised by the magnetic circuit
    • B03C1/034Component parts; Auxiliary operations characterised by the magnetic circuit characterised by the matrix elements

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  • Filtering Materials (AREA)

Description

  • Filter zur magnetischen Separation schwachmagnetische Teilchen
  • aus Flussigkeiten Die Erfindung betrifft eine Methode zur Optimierung der Effizienz axialer HGMS-F i 1 ter (High Gr adi ent Kd et i c Separati t mit geordneter Filtermatrix und ein Herstellungsverfahren f u r entsprechend optimierte Filtermatrizen.
  • Das Verfahren der Magnets c hei dung in hohen magnetischen Gradientenfeldern (im weiteren nach der angelsächsischen Literatur als High Gradient Magnetic Separation bezeichnet) benutzt die Kräfte, die schwachmagnetische Teilchen in Magnetfeldern der Größenordnung 1 - 2 10 4 A/cm durch hohe Feldgradienten (bis zu 103 A/cm²) erfahren zu ihrer Separation aus einem zumeist flüssigem Trägermedium Die zu einer Separation erforderlichen hohen Feldgradienten werden dabei in einer in einem äußeren Magnetfeld magnetisch gesättigten ferromagnetischen Fi ltermatrix erzeugt, die beispielsweise aus dünnen ferromagnetischen Drähten aufgebaut ist. Durchstromt die Flüssigkeit die Filtermatrix, so bewirken die in der Umgebung der Matrixelemente bestehenden hohen Feldgradienten eine Abscheidung der suspendierten Teilchen an den Drähten der Matrix.
  • Sind die Drähte der Matrix mit Teilchen gesättigt, so kann sie bei abgeschaltetem äußeren Feld leicht ausgewaschen und anschließend ein neuer Separationszyklus begonnen werden. Einen guten Überblick über den Stand des HGMS-Verfahrens gibt der Artikel "High Intensity Magnetic Separation" von R.R. Birss und M. R Parker in dem Buch "Progress in Filtration and Separation", vol 2, pp.176 - 307, J.Wakeman cd., Elsevier Amsterdam 1981.
  • Ein wesentliches Problem der HGMS-Technik, das sich im Verband mit den hohen Energiekosten für die Erzeugung hoher Magnetfelder in großen Volumen und der Ereichuny möglichst hoher Filtergüten stellt, ist die Entwickelung möglichst effiz i ente r Filter typen, d. h. die Optimierung der Matrixstruktur des Filters bezüglich seiner Effizienz. Unter der Effizienz eines Filters wird bei gegebenen Prozeßdaten (wie Art der suspendierten Teilchen, Stärke des angelegten Magnetfeldes, Durchflußrate etc.) der Prozentsatz der den Filter durchströmenden Teilchen verstanden, die im Filter eingefangen werden. Die Effizienz bezieht sich hierbei immer auf eine unbeladene Filtermatrix zu Beginn eines Separationszyklus unmittelbar nach dem Einschalten des Magnetfeldes, wenn sich erst wenige Teilchen auf der Matrix befinden. Diese Anfangseffizienz fällt mit dem Teilchenaufbau an der Matrix in gesetzmäßiger Weise ab und ist somit ein gutes Maß für die Effizienz des gesamten Separationszyklus (vgl. Birss und Parker op.cit. pp.260-271).
  • Im Folgenden wird unter der Effizienz eines Filters immer seine Anfangseffizienz verstanden.
  • Bei klassischen HGMS-Verfahren (Jones Sepsrstor, Fr antz Ferrofilter vgl. Birss und Parker op.cit.), die z.B. industriell zur Anreicherung feingemahlener Erzsände eingesetzt werden, erzeugt die Filtermatrix bei angelegten Feldern von 1-2 10+ A/cm typischerweise Feldgradienten von 600-2500 10 A/cm Um auch kleinste, schwachmagnetische Teilchen ( Durchmesser im Mikrometerbereich ) separieren zu können, werden wesentlich höhere F-eldgradienten benötigt: diese lassen sich mit Filtermatrizen aus dünnsten ferromagnetischen Drähten (z.B. aus Nickel, ungefährer Durchmesser 100 µm) bei angelegten Feldern von 1-2 10 4 A/cm erzeugen. Die ersten derartigen Matrizen wurden mit ungeordneter Stahlwolle , die das Filtervolumen zu ca. 1% erfüllt, realisiert. Jedoch stellte sich bald heraus, daß geordnete Filtermatrizen aus dünnen Drähten vom Standpunkt -der Effizienz und der Strömungsmechanik ungeordneten Strukturen überlegen sind (vgl. R.R. Birss, R.Gerber, M.R.Parker Analysis of Matrix Systems in High Intensity Magnetic Separation " erschienen in Filtration & Separation, July/August 1977).
  • Die Matrix geordneter Filter besteht aus mehr oder wenig regelmassiv angeordneten und parallel zueinander verlaufenden ferromagnetischen Drähten. Für die Lage der Drähte bezüglich des äußeren Feldes und der Strömungsrichtung werden die longitudinale (A), transversale (B) und axiale (C) Konfiguration unterschieden (Abb. 1). Für keine der drei Konfigurationen konnte bisher in der Literatur eine befriedigende Methode zur Optimierung der Geometrie der entsprechenden Filtermatrix angegeben werden, da es nicht gelang, numerisch brauchbare Formeln für das Magnetfeld und damit für die magnetische Kraft auf ein Teilchen im Filter aufzustellen, die die Beiträge aller Drähte berücksichtigen. Das Fit. er verhalten mußte da her aus der Betrachtung einzelner Drähte, die in ihrer Wirkung auf die Teilchen als voneinander unabhängig angesehen worden, abgeleitet werden und eine Optimierung der Filtermatrixstruktur war nicht mögLich.
  • Eine weitere Schwierigkeit ist die praktische Realisierung geordneter Filtermatrizen: da sich die im äußeren Magnetfeld aufmagnetisierten Drähte gegenseitig anziehen, ergeben sich insbesondere bei dicht gepackten Matrizen Probleme mit der mechanischen Stabilität der Matrixanordnung Damit stellt sich die Aufgabe, eine Methode zu entwickeln, die eine effektive Optimierung der Geometrie der Filtermatrix bezuglich der Effizienz und die Angabe der optimalen Matrixanordnung gestattet. Weiterhin ist ein Konstruktionsverfahren fu r geordnete Filtermatrizen anzugeben, das eine gute mechanische Stabilität der Matrix gewährleistet. Die Losung dieser Aufgaben ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung Es wird angenommen, daß die Filterdrähte in einem axialen Filter g1tterperiodisch angeordnet sind und der Filter bezuglich des Gittertyps optimiert. In den weiteren Ausführungen wird angenommen, daß die Drähte parallel zur Z-Achse eines kartesischen Koordinatensystems verlaufen und in dessen X-Y-Ebene ein Gitter f mit Gittergrundvektoren 2W1 und 2W3 mit Im(W3/W1)> O in einem z.B. rechteckigen oder kreisrunden Gebiet aufspannen (Abb*2>. Unter der weiteren Annahme, daß die Filtermatrix in dem äußeren Feld magnetisch gesättigt ist, läßt sich zeigen, daß das Magnetfeld H in einem Punkt z= x + iy der X-Y-Ebene durch die Formel hervorragend approximiert wird. Dabei sind die X-Y-Koordinaten auf den Drahtradius normiert und die einzelnen Größen haben folgende Bedeutung: Ho das in Richtung der X-Achse angelegte äußere Magnetfeld, in dem die ferromagnetischen Drähte magnetisch gesättigt sind.
  • MS die Sättigungsmagnetisierung der Drähte γ2(z/W1,W3) die zu dem Gitter gehörende Weierstraßsche -Funktion (vgl. z.B. A.Erdelyi editor, "Higher Transcendental Functions", vol.2, chapter XtIt, McGraw Hill 1953) C(Fil) bedeutet die komplexe Konstante # Gitterpunkte, an denen sich Drahte befinden.
  • C(Fil) gibt durch die endliche Filtergeometrie bedingte Entmagnetisierungsfelder wieder, die im allgemeinen vernachlässigt werden können: so verschwindet C(Fil) bei Filteranordnungen mit einer mehr als zweizähligen Drehsymmetrie.
  • Für die magnetische Kraft FMAG auf ein schwachmagnetisches Teilchen vom Volumen V und der relativen Suszeptibilität # = #(Teilchen) - #(Flüssigkeit) wird der allgemeine Ausdruck angenommen, der im hier diskutierten Fall folgende Form besitzt: Da sich die Weierstraßsche -Funktion und ihre erste Ableitung durch schnell konveryierende Thetareihen darstellen lassen (vgl. A,Erdelyi loc. cit.), ist damit eine numerisch brauchbare Formel zur Berechnung der magnetischen Kraft auf ein schwachmagnetisches Teilchen in einem gitterperiodisch geordneten Filter gewonnen.
  • Um die Bewegungsgleichung eines Teilchens in einem axialen Filter aufzustellen wird für die hydrodynamische Kraft auf das Teilchen von der Gültigkeit des Stokeschen Gesetzes ausgegangen: ( Teilchengeschwindigkeit -Strömungsgeschwindigkeit ) In Anbetracht der kleinen Teilchengrößen werden Trägheits- und Gravitationskräfte vernachlässigt und aus der Bedingung FHAG = FH@D ergibt sich die Bewegungsgleichung des Teilchens im FiLter Die Bedeutung der noch nicht eingeführten Größen ist folgende : ist die sogenannte magnetische Geschwindigkeit R ist der Teilchenradius a ist der Drahtradius ist die Viskosität der Trägerflüssigkeit Vcff ist die mittlere Strömungsgeschwindigkeit im Filter V ist das auf Vcif normierte Strömungsprofil bei laminaren Strömungsverhältnissen L ist die Filterlänge Aus der Form der Bewegungsgleichung ergibt sich sofort, daß die Teilchenbahnen nur von den dimensionslosen Parametern abhangen. Damit ermittelt sich aber bei gegebenen Prozeßparametern die Filtereffizienz nur aus den Werten der Parameter t und K und eventuell der Filterkonstanten C(Fil).
  • Durch numerische Integration der Bewegungsgleichungen wird bei gegebenen Parameterwerten t,@,C(Fil) die Menge der zum Einfang im Filter führenden Anfangspositionen von Teilchen und damit die Filtereffizienz als das Flächenverhältnis von diesen Anfangspositionen zur Menge aller möglichen Anfangspositionen bestimmt. Die Rechnungen haben eindeutig gezeigt, daß die Abhängigkeit der Effizienz von K im Bereich 0<K<2 und von C(Fil) für 1 CCFil)j < 1 vernachlässigbar ist und somit die Effizienz eines gegebenen Filters nur von dem Wert des Parameters t abhängt. Diese Abhängigkeit wird als die Effizienzkurve des Filters bezeichnet.
  • Die Ertindung erlaubt somit die Berechnung der Effizienzkurve eines in beliebiger Weise gitterperiodisch angeordneten axialen Filters und durch direkten Vergleich der Effizienzkurven die Auffindung des optimalen Filtertyps. Es zeigt sich, daß bei gegebener RaumerfülLung der Matrix (Packungsdichte) der optimale Filtertyp durch ein Gitter mit quadratischer Grundzelle, deren Kanten mit dem angelegtem Feld einen Winkel von 45 Grad bilden (entsprechend Kurve A in Abb.3), gegeben ist. Abb.3 zeigt beispielhaft die Effizienzkurven für verschiedene Gitteranordnungen bei einer Packungsdichte von 8.7% gemäß folgender Zuordnung: Kurve Gittertyp 2W1 2W3 A 4.24 - i4.24 4.24 + i4.24 8 6.0 i 6.0 C 5.0 i 7.2 D 4.4 i 8.2 E 4.0 i 9.0 F 3.5 i10.3 G 3.0 i12.0 H 2.5 i14.4 Weiterhin zeigt sich, daß bei gegebenen Gittertyp und festem Wert von t. die Filtereffizienz mit Wachsender Pachungsdichte einer @attigung von 100% @ustrebt: Abb.4 zeigt fur einen festen Wert des Parameters t das Ansteigen der Effizienz mit der Packungsdichte für die eben beschriebene optimale Matrixanordnung.
  • Bei der Konstruktion geordneter Fittermatrizen ist zu beachten, daß sich die Drähte bei angelegtem Feld bei mangelnder mechanischer Stabilität gegenseitig anziehen und Bündel von mehreren Drähten bilden, wodurch die Matrixstruktur verlorengeht und es zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Effizienz kommt.
  • Um die mechanische Stabiltät der Matrix besonders bei hoher Raumerfüllung sicherzustellen, wird die Filtermatix wie folgt konstruiert: Der Draht wird zunächst auf einzelne Rahmen aufgezogen, wobei die Positionierung durch Einkerbungen an der Ober- und Unterseite des Rahmens erfolgt CAbb.5). Um eine gute Spannung und damit Stabilität der Drähte zu gewährleisten, werden die Rahmen beim Aufziehen in einer geeigneten Spannvorrichtung leicht gekrümmt. Nach dem Aufspannen und Befestigung der Drähte am Rahmen wird dann der Rahmen mit einer geeigneten Vorrichtung entspannt, so daß die Krümmung aufgehoben und eine gute Spannung der Drähte erreicht wird.
  • Die einzelnen Rahmen werden dann zur Filtermatrix zusammengefügt, indem zwischen die Rahmen geeignete Abstandshalter (z.B. Stege längs der freien Rahmenseiten) angebracht werden. Abb.6 zeigt einen Ausschnitt aus einem Querschnitt senkrecht zu den Drähten der so, erhaltenen Anordnung .
  • Nach dem eben beschriebenen Verfahren hergestellte geordnete Filter können in allen drei Konfigurationen (axial, transversal, longitudinal) zur Anwendung kommen.
  • Der wirtschaftLiche Wert der Erfindung liegt in der Einsparung von Ener3iekosten beim Betrieb von HGMS-Anl3yen durch Verwendung von erfindung3yemäß effizienzoptimierten und hergestellten Filtermatrizen: Das zum Betrieb einer HGMS-Anlage nötige Magnetfeld wird derseit @meist mit konventionellen Elektromagneten erzeugt. Da die dazu nötige Energie ungefähr proportional dem Quadrat des erzeugten Feldes ist, bedeutet eine erfindungsgemäße Optimierung der Filtermatrix eine erhebliche Energieersparnis, weil zum Erreichen derselben Filtereffizienz bei sonst gleichen Prozeßdaten eine geringere Feldstärke nötig ist. Hierzu ein Beispiel: Es wird ein axialer Filter mit quadratischer Grundzelle der Packungsdichte 8.7X betrachtet. Nach Abb.3 wird bei parallel zu den Gitterkanten angelegtem Feld eine Effizienz von 90% bei t=120 erreicht (Kurve A), während bei diagonal angelegtem Feld (Kurve B) dies schon bei t=60 der Fall ist. Da t proportional H ist, Liegt bei sonst gleichen Prozeßparametern eine Energieersparnis um einen Faktor 4 vor.
  • Gegenüber anderen Matrixanordnungen (z.B. entsprechend den Kurven C,D,E,F,G und H in Abb.3) ergeben sich im Vergleich mit der optimalen Anordnung noch wesentlich größere Energieeinsparungen. Diese Überlegungen gelten auch bei der Vervendung erfindungsgemäß optimierter FiLtermatrizen in supraleitenden Magnetsystemen, da die beim Einschalten des Magnetfeldes nötige Energie zur Aufmagnetisierung der Filtermatrix mit der Stärke des angelegten Feldes quadratisch zunimmt (vgl. hierzu z.B. auch Z.J.J.Stekly, "A Superconducting High Intensity Magnetic Separator", IEEE Transactions on Magnetics, vol.Mag-11, no 5, September 1975).
  • Der Einsatz der in der Erfindung beschriebenen axialen HGMS-Filter bietet sich für alle Anwendungen der HGMS-Technik an.
  • Für biologische Anwendungen, bei denen eine mechanische Feston des biologischen Filtergutes (z.B. rote Blutkörperchen) beim Filterungsprozeß vermieden werden soll, eignen sich axiale Filter besonders, da hier die Kollision zwischen "Teilchen" T e i 1 c h und Drähten weniger stark als bei den anderen Filterkonfigurationen ist (vgl. z.B. D Melville, F Paul, 5. Roath " High Gradient Magnetic Separation of Red Cells from Whole Blood ", IEEE Transactions fl Magnetics, ilol Mag-11, no 6, November 1 97 5 Hier ist der Einsatz erfindungsgemäß optimierter und hergestellter Filtermatrizen angezeigt, da man aus den eben genannten Gründen bei möglichst geringen mechanischen Kräften auf die roten Blutkörperchen, die durch das Magnetfeld und die magnetischen Feldgradienten gegeben sind, noch möglichst hohe Effizienzen erzielen möchte.

Claims (3)

  1. Patentansprüche : 1. Methode zur Optimierung der Effizienz axialer HGMS-Filter mit geordneter Drahtmatrix dadurch gekennzeichnet, daß ein Verfahren angegeben wird, das die Berechnung der Effizienzkurve eines axialen HGMS-Filters mit beliebiger streng gitterperiodischer Drahtanordnung bei beliebiger Raumerfültung gestattet.
  2. 2. Die optimale Anordnung der Matrix nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte ein quadratisches Gitter bilden und das äußere Magnetfeld mit einem Winkel von 45 Grad zu den Gitterkanten angelegt wird.
  3. 3. Ein Herstellungsverfahren für geordnete Filtermatrizen, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte auf geeignet vorgespannte Rahmen, die Einkerbungen zu ihrer Positionierung tragen, aufgezogen werden, um so nach der Entspannung der Rahmen eine gute Spannung und mechanische Stabilität der Drähte zu erhalten.
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