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DE3304859A1 - Schaltungsanordnung zur eingeben und wahlweisen aendern und korrigieren und texten, zeichen, grafiken und symbolen und dergl. die auf dem anzeigetableau eines sichtgeraetes darstellbar sind - Google Patents

Schaltungsanordnung zur eingeben und wahlweisen aendern und korrigieren und texten, zeichen, grafiken und symbolen und dergl. die auf dem anzeigetableau eines sichtgeraetes darstellbar sind

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Publication number
DE3304859A1
DE3304859A1 DE19833304859 DE3304859A DE3304859A1 DE 3304859 A1 DE3304859 A1 DE 3304859A1 DE 19833304859 DE19833304859 DE 19833304859 DE 3304859 A DE3304859 A DE 3304859A DE 3304859 A1 DE3304859 A1 DE 3304859A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
memory
keys
characters
coding
keyboard
Prior art date
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Granted
Application number
DE19833304859
Other languages
English (en)
Other versions
DE3304859C2 (de
Inventor
Hilmar Dipl Ing Missbach
Johann Dipl Ing Rieger
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Loewe Opta GmbH
Original Assignee
Loewe Opta GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Loewe Opta GmbH filed Critical Loewe Opta GmbH
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Publication of DE3304859A1 publication Critical patent/DE3304859A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3304859C2 publication Critical patent/DE3304859C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F3/00Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
    • G06F3/01Input arrangements or combined input and output arrangements for interaction between user and computer
    • G06F3/02Input arrangements using manually operated switches, e.g. using keyboards or dials
    • G06F3/023Arrangements for converting discrete items of information into a coded form, e.g. arrangements for interpreting keyboard generated codes as alphanumeric codes, operand codes or instruction codes
    • G06F3/0238Programmable keyboards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Eingeben und wahlweisen Ändern
  • und Korrigieren von Texten, Zeichen, Grafiken und Symbolen und dergl., die auf dem Anzeigetableau eines Sichtgerätes darstellbar sind Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Eingeben und wahlweisen Ändern und Korrigieren von Texten, Zeichen, Grafiken und Symbolen und dergl.
  • (Zeichensignale), die auf dem Anzeigetableau eines Sichtgerätes, dem Bildschirm eines Monitors oder eines Fernsehempfangsgerätes, farbig oder schwarz/ weiß darstellbar sind, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Aus der DE-AS 26 52 407 ist eine spezielle Schaltungsanordnung zum Eingeben von Codesignalen für Zeichen, Symbole, Befehle oder dergl. in eine Datenverarbeitungsanlage, insbesondere in Sichtgerätesteuerungen,mit einer Tastatur, deren Tasten Zeichen, Symbole, Befehle und dergl. zugeordnet sind, bekannt, bei deren Betätigen die Zeichensignale abgegeben werden, in Verbindung mit einer Abfrageeinrichtung, welche die Schaltstellungen der Tasten nacheinander zyklisch abfragt und bei Abfragen einer betätigten Tasten einen dieser Taste zugeordneten Bereich eines Zeichensignale speichernden Codespeichers aufruft. Um die Anzahl der Tasten in einer derartigen Tastatur in schaltungstechnischer Hinsicht nicht allen Anforderungen entsprechend erweitern zu müssen und damit eine übersichtliche und einfach zu bedienende Tastatur zu gewährleisten, ist eine Umschalttaste vorgesehen, mit deren Ausgangssignal der Codierspeicher derart gesteuert wird, daß im nicht betätigten Zustand die Tastenabfrageeinrichtung die Zellen eines ersten Speicherbereiches und im betätigten Zustand die Zellen eines zweiten Speicherbereiches aufruf. Der Codierspeicher ist Bestandteil der Tastatur, dessen einzelne Speicherinformationen entsprechend der Ansteuerung über ein Steuerwerk in einer Ausgabeeinheit für ein Sichtgerät ausgegeben werden.
  • Aus der DE-OS 29 30 374 ist weiterhin eine frei programmierbare Tastenfeldanordnung für ein Bildschirmterminal bekannt, bei der die Tasten bei verschiedenen Funktionszuständen des Terminals eine andere Bedeutung haben. Die jeweilige Bedeutung, die durch die dynamische Zuordnurgeiner Bedientaste gegeben ist, wird durch eine alphanumerische Anzeige in unmittelbarer Nähe der Taste außerhalb des Bildschirmterminals angezeigt. Grundsätzlich ist es jedoch bei rechnergesteuerten Systemen bekannt, eine Auswahl von alternativ zulässigen Bedienungen durch dynamisches Zuordnen einer Funktion einer Bedientaste durch Anzeige dieser Funktion an einer Datensichtstation vorzunehmen. Dies hat den Nachteil, daß der Bildschirm nicht ohne Einschränkung für die Protokollierung z.B. von Prozessparametern zur Verfügung steht. Prozessfremde Programme, z.B. Compiler, Assembler, sind während der Zeit, in der die Bedienung angeboten wird, nicht zugelassen.
  • Weiterhin ist aus der DE-AS 28 32 673 ein Tastenfeldcodiersystem mit einem eine Vielzahl von Tasten enthaltenden Tastenfeld bekannt, bei dem die Kontakte der Tasten matrixförmig angeordnet sind und mit einer Schaltung zum aufeinanderfolgenden Abfragen der Kontakte zusammenwirken, um einen Betätigungszustand einer Taste festzustellen und bei einer betätigten Taste entsprechende Ausgangssignale zu erzeugen, welches einem Codierer zugeführt wird, der das einer betätigten Taste entsprechend codierte Ausgangssignal abgibt.
  • Vorgesehen sind eine Reihe von durch den Kunden programmierbare Tasten sowie weitere Umschalttasten, um die einer gedrückten Steuertaste entsprechenden Daten von Klein- auf Großbuchstaben umzuschalten, wobei die Umschalttaste zum Zeichen dafür gedrückt wird, daß eine Umschaltoperation beginnt, während die Umschalttaste zum Zeichen dafür gedrückt wird, daß die Umschaltoperation beendet ist. Die hier verwendeten Umschalttasten dienen jedoch nicht dazu, den normalerweise vorhandenen alphanumerischen Tastaturen andere Korrespondenzen zuzuordnen. Auch die frei programmierbaren Tasten gestatten nur einen bestimmten Funktionsablauf, nicht jedoch eine Umschaltung auf den einzelnen Tasten der alphanumerischen Tastatur zugeordnete Korrespondenzen.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zum Eingeben von Codesignalen für Zeichen, Symbole, Befehle oder dergl. in Verbindung mit einem Monitor mit einer Reihe von Umschalttasten vorzusehen, die eine Umschaltung der alphanumerischen Eingabetastatur auf verschiedene Korrespondenzen ermöglicht, um für die umfangreiche Bedienung in Verbindung mit modernen Textübertragungssystemen eingesetzt werden zu können. Die innerhalb einer Funktion wählbaren möglichen Bedienungen sowie die den Tasten zugeordneten von der Umschaltfunktion abhängigen Korrespondenzen sollen darüber hinaus angezeigt werden.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Verwendung einer solchen Tastatur in Verbindung mit einem Bildschirmtextdecoder gemäß der Lehre des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, eine alphanumerische Tastatur mit Zusatz tasten zum Umschalten auf verschiedene Funktionen und zum Zuordnen verschiedener Korrespondenzen zu den alphanumerischen Tasten, wobei die einzelnen Korrespondenzen in vom Bildschirmtextdecoder verarbeitbare Zeichencodierungen umgesetzt und dargestellt werden, in Verbindung mit einem Bildschirmtextdecoder einzusetzen, der geeignet ist, die nach den modernen Kommunikationssystemen übertragenen Zeichensignale zu empfangen, zu decodieren und auf dem Bildschirm darzustellen. Beispielhaft seien hier erwähnt Bildschirmtext, Videotext, Teledon, Prestel usw. Hierdurch soll es möglich sein, eine im Online-Betrieb empfangene Textseite individuell durch entsprechende Eingaben der Tastatur zu verändern, zu korrigieren und zu ergänzen. Im #Dialogverkehr soll es darüber hinaus möglich sein, entsprechende Informationen an die Bildschirmtextzentrale und an den Korrespondenzpartner auszugeben. Hier seien beispielhaft erwähnt Banküberweisungen, Warenbestellungen, Ubermittlung technischer und grafischer Daten.
  • Normalerweise lassen sich mit einer alphanumerischen Tastatur nur die gebräuchlichen Schrift- und Zahlenzeichen in den Bildschirm eingeben, wie sie definiert den einzelnen Tastaturen zugeteilt sind. Für die weitere Darstellung von Zusatzzeichen, z.B. Währungszeichen, griechisches Alphabet, Sonderzeichen nach Cept-Norm und dergl., ist es erforderlich, zusätzliche Tasten vorzusehen, was durch die Erfindung vermieden wird. Mit nur wenigen Zusatztasten für die Funktionsumschaltung werden mit der alphanumerischen Tastatur beliebige Darstellungen von Zeichen, Symbolen, Grafiken zusätzlich möglich. Bei Betätigung der Umschalttaste werden über eine Mikroprozessorsteuereinheit die zu dieser Funktion gehörenden Korrespondenzen den Tasten der alphanumerischen Tastatur zugeordnet. Bei Betätigung der einzelnen Tasten der alphanumerischen Tastatur werden die korrespondenten Anzeigeinformationen über einen Editor einem Codierspeicher in einem von diesem verarbeiteten Code zugeführt, dessen Speicherbereiche entsprechend der betätigten Funktionssteuertaste aktiviert sind. Die vom Codierspeicher abrufbaren Codierungen sind eingespeichert und jedem einzelnen aufrufbaren Sonderzeichen oder Attribut zugeordnet. Sie werden bei Betätigung der Tasten über den Editor gesteuert ausgelesen und an den Bildschirmtextdecoder ausgegeben. Es handelt sich um einen vorprogrammierten Lesespeicher. Entsprechend den ankommenden Informationen werden die einzelnen Codierungen der Speicherbereiche ausgelesen und, da diese der Codierung der empfangenen Zeichensignale entsprechen, über den Empfangsteil des Bildschirmtextdecoder in den Seitenspeicher des BTX-Decoders eingelesen. Damit der Bedienende die Korrespondenzen bei Betätigung der Funktionstasten erkennen kann, die den einzelnen Tasten der alphanumerischen Tastatur zugeordnet sind, ist erfindungsgemäß Vorgesehen, daß gemäß der Lehre des Anspruchs 2 in einer oder mehreren zusätzlichen Zeichenreihen die Art der Funktion, die Umschaltfunktion und die zugeordneten Korrespondenzen angezeigt werden. So ist es z.B. möglich, in der alphanumerischen Tastatur der Zeichentaste A bei Betätigung der entsprechenden Funktionstasten verschiedene Korrespondenzen zuzuordnen, z.B. das Zeichen Alpha des griechischen Alphabetes als Sonderzeichen. Diese Zeichen und die Zuordnung zu den einzelnen Umschaltfunktionen müssen in die Speicherbereiche des Codierspeichers bereits vorprogrammiert eingegeben werden. Die Speicherplätze werden durch die Ansteuerung lediglich aktiviert und die entsprechenden Codierungen ausgegeben.
  • Mit Hilfe eines Positionsanzeigers auf dem Bildschirm, der durch Betätigung entsprechender Funktionssteuertasten auf der alphanumerischen Tastatur sowohl in vertikaler als auch horizontaler Richtung auf dem Bildschirm von Zeichenplatz zu Zeichenplatz verschoben werden kann, ist es möglich, jedes Zeichen einzeln anzusteuern und, da über diese Ansteuerung die entsprechenden Zeichenspeicherplätze des Zeichenspeichers des Bildschirmtextdecoders aktiviert sind, durch eingegebene andere Zeichen zu belegen oder den Speicherplatz inhalt zu löschen. Für die Darstellung von individuell auf lösbaren und farblich gestalteten Zeichen, bei der Darstellung sogenannter DRCS-Zeichen, ist es zweckmäßig, einen Cursor zu verwenden, der es in Verbindung mit einer punktorientierten Ablage der Zeicheninformationen in einem Punktspeicher für die Darstellung des Bildschirmtextes gestattet, jeden einzelnen Punkt anzusteuern, um dabei den entsprechenden Speicherplatz des Punktspeichers aktivieren zu können. Dadurch ist jeder Punkt individuell entsprechend den abgespeicherten Möglichkeiten veränderbar. Bei der Wiedergabe abweichender oder geänderter Vordergrund- und Hintergrund farben werden die einzelnen den Punkten zugeordneten Attribute in dem Attributspeicher des Bildschirmtextdecoders i,nhaltsmäßig geändert. In zweckmäßiger Weitergestaltung der Erfindung ist nach Patentanspruch 7 vorgesehen, daß die Grundfarbenanteile des jeweiligen Zeichenfarbattributes als Farbwert angezeigt werden. Abweichend von den Intensitätsgraden können somit innerhalb der Grundfarben Variationen in vielfältiger Weise sowohl für die einzelnen Punkte als auch für Zeichen- und Hintergrundinformationen geändert werden. Die entsprechenden Speicherplätze bzw. Speicherbereiche des Codierspeichers sind für diese Darstellungsform ebenfalls aktiviert'und bei Ausgabe der entsprechenden Codesignale werden die entsprechenden Speicherplätze des Attributspeichers mit neuen Informationen belegt. Zweckmäßig ist eine schrittweise arbeitende Zählschaltung im Editor, mit der die einzelnen Farbabstufungen erreicht werden können.
  • Anhand der Zeichnung wird im folgenden ein Ausführungsbespiel der Erfindung näher beschrieben.
  • In der Zeichnung ist eine Eingabetastatur 1 dargestellt, die eine Alphatastatur 2 und eine numerische Tastatur 3 aufweist. Die numerische Tastatur 3 dient in der Regel dazu, um für den Bildschirmtextbetrieb einen Anschluß an den Zentralcomputer der Bundespost über das Fernsprechnetz herzustellen. Daneben können aber auch Rechenoperationen und verschiedene andere numerische Eingabefunktionen mit gesteuert werden. Zusätzlich weist die Tastatur 1 Funktionsumschalttasten 4 mit den Bezeichnung A - H auf, die es gestatten, den Tasten der alphanumerischen Tastatur ganz bestimmte Korrespondenzen zuzuordnen, die in dem vorprogrammierten Codierspeicher 6 über einen Editor 5 abgerufen werden können. Bei Betätigung einer Taste der alphanumerischen Tastatur 2,3 werden die codierten Informationen über eine Tastaturtabelle 7 geordnet und über eine Mikroprozessorsteuereinheit 8 an den Editor ausgegeben. Bei dem eingesetzten Mikroprozessor handelt es sich um einen solchen des Typs 8048. Vom Editor 5, der bekanntlich die Zuordnung zu den einzelnen Speicherplätzen des Codierspeichers 6 anhand der eingehenden Informationen vornimmt, werden bei Betätigung der Funktionssteuertasten 4, die im einzelnen mit A bis H bezeichnet sind, die Speicherplätze aktiviert und deren Speicherinhalte bei Betätigung der Tasten der alphanumerischen Tastatur codiert an den BTX-Decoder ausgegeben. Für den Normalbetrieb ist es erforderlich, daß eine der Umschalttasten 4, z.B. bei der alphanumerischen Anzeige die Taste A, gedrückt wird. Für die alphanumerische Eingabe reicht eine Information mit einem diakritischen Zeichen 2 Byte und für Steuerfunktionen 3 Byte. Die Tastaturtabelle schiebt die Byte-Information über den Mikroprozessor 8 gesteuert aus, der gleichzeitig auch die Tasten der Tastatur 1 im einzelnen zyklisch abfragt, sofern der Code nicht bei Betätigung ausgegeben wird. Die entsprechende Steuerleitung ist strichpunktiert dargestellt. Mit der Betätigung der Umschalter 4 wird nicht nur der zugeordnete Speicherbereich des Codierspeichers 6 über den Editor aktiviert,sondern auch über einen nicht dargestellten, dem Editor ebenfalls zuzuordnenden Charaktergenerator die zusätzliche Information über die betätigte Funktionssteuertaste und die den alphanumerischen Tasten zugeordneten Korrespondenzen an die Mikroprozessorsteuereinheit 9 des Bildschirmtextdecoders abgegeben. Die Mikroprozessorsteuereinheit 9 empfängt über den Eingang 10 die ankommenden Bildschirmtextsignale vom Fernsprechnetz und legt sie seitenweise in einem Seitenspeicher 11 ab. Die einzelnen Seiteninformationen werden von der Steuereinheit 9 abgefragt und mit den in dem Zeichen-ROM 12 enthaltenen Zeicheninformationen verglichen und punktweise ausgegeben, wobei die einzelnen einem jeden Punkt auf d Bildschirm zugeordneten Informationen in dem Zeichenspeicher 13 punktorientiert abgelegt und die zugeordneten Attribute, wie die Hintergrund- und Vordergrundfarbe, in einem Attributspeicher 14 abgelegt werden.
  • Da die von dem Codierspeicher 6 durch den Editor 5 ebenfalls im ASC II Code ausgegebenen Zeichen identisch in der Codierung mit den ankommenden Zeichen des Bildschirmtextes sind, können diese Informationen direkt verarbeitet werden. Die Steuereinheit 9 sorgt dafür, daß die Informationen bei Betätigung einer Umschalttaste 5 zunächst als zusätzliche Zeileninformation in dem punktorientierten Zeichenspeicher mit den zugeordneten Attributen im Attributspeicher 14 abgespeichert und über eine Steuereinheit 15 zur Darstellung des Textes auf einem Monitor 16 mit ausgelesen werden. Die zeitliche Verknüpfung des Schreibens und Lesens erfolgt über die Steuereinheit 9, für die Darstellung über die Steuereinheit 15, die miteinander synchronisiert sind. Die entsprechend gestriohelt gezeichneten Verbindungsleitungen sollen die abhängige Synchronisation der Steuereinheiten darstellen. In dem Ausführungsbeispiel ist der Editor mit seinem Codierspeicher 6 dem Bildschirmtextdecoder zugeordnet. Als Mikroprozessor für die Mikroprozessorsteuereinheit 9 kann z.B. solcher des Typs 8031 verwendet werden. Von der Tastatur 1 werden bei Betätigung entsprechender Tasten der alphanumerischen Tastatur bestimmte Befehle gegeben, die auch zur Steuerung des Bildschirmtextdecoders dienen. Z.B. der Anschluß an das Fernsprechnetz der Deutschen Bundespost, das Aufgreifen der Seiteninhalte oder das Ausschieben von gespeicherten Seitenspeichern, Seiteninhalten über den Ausgang 17 an die Datenzentrale, die angeschlossen ist, bzw. einen über die Datenzentrale angeschlossenen BTX-Decoder oder Computer eines Korrespondenzpartners. Die Befehlsausgabe ist an sich bekannt. Zum Unterschied gegenüber dem Bekannten wird hier durch die Umschalttasten 4 die alphanumerische Tastatur 2 und 3 für ganz bestimmte Funktionen umgeschaltet und die entsprechenden Korrespondenzen, die den Tasten der alphanumerischen Tastatur zugeordnet sind, in der zusätzlichen Datenzeile 18 auf dem Monitor 16 dargestellt. Der Bedienende kann anhand der hier angegebenen Daten bei Betätigung der alphanumerischen Tastatur die entsprechenden korrespondierenden Zeichen in die durch den Cursor vorgewählte Position einschreiben, ganze Zeilen löschen und dergl. mehr.
  • Im konkreten Beispiel soll angenommen werden, daß der Taste A die Funktion "Normal", der Taste B die Funktion "Spezialzeichen", der Taste C Mosaik, der Taste D Smooth, der Taste E "Line", der - Taste F ~DRCS-Zeichen", der Taste G color und Flash" und der Taste H Display zugeordnet sind. Weitere Tasten können z.B. für ~Area", Full Screen", -Full Row", color Definition" und dergl. vorgesehen sein. Die fertige Ausführungsform hängt davon ab, inwieweit der Codierspeicher des Editors entsprechend programmiert bzw. programmierbar ist. In ihm müssen die den Funktionstasten zugeordneten Speicherbereiche vorprogrammiert sein, so daß bei Ankommen der entsprechenden Funktionsbefehle die Speicherbereiche aktiviert sind und bei Ankommen der entsprechenden Bitinformationen der alphanumerischen Tastatur die zugeordneten Korrespondenzen als Codierinformationen ausgeschoben werden. Die Steuerung des Editors erfolgt ebenfalls vom Mikroprozessor der Steuereinheit 9.
  • - L e e r s e i t e -

Claims (7)

  1. -Patentansprüche 1. Schaltungsanordnung zum Eingeben und wahlweisen Ändern und Korrigieren von Texten, Zeichen, Grafiken und Symbolen und dergl. (Zeichensignale), die auf dem Anzeigetableau eines Sichtgerätes, dem Bildschirm eines Monitors oder eines Fernsehempfangsgerätes, farbig und/oder schwarz/weiß darstellbar sind, mit einer Tastatur, deren Tasten Zeichen,Symbole,Befehle oder dergl. zugeordnet sind, bei deren Betätigung die Zeichensignale und/oder Befehle abgegeben werden, und mit einem Codierspeicher mit mehreren Speicherbereichen in Verbindung mit einer Umschalttaste, bei deren Betätigung der Codierspeicher derart gesteuert wird, daß im nichtbetätigten Zustand die Zellen eines ersten Speicherbereiches und im betätigten Zustand die Zellen eines weiteren Speicherbereiches aufgerufen sind, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h die Verwendung in Verbindung mit einer Einrichtung zum Empfang und Decodieren sowie Darstellen von Textinformationen, die nach bestimmten Standards, wie Bildschirmtext, Prestel, Teledon usw., übertragen werden und in einem auslesbaren Seitenspeicher seitenweise und über eine Mikroprozessorsteuereinheit gesteuert zeilenweise auslesbar und darstellbar sind, wobei jeder Adresse ein Ort auf dem Bildschirm zugeteilt ist und den Zeichen zugehörige Attribute in einem aus lesbaren Attributspeicher abgelegt sind, welche Zeichen- und Attributinhalte mittels einer Videosignalerzeugungsschaltung auf dem Bildschirm mit einer bestimmten Zeilenzahl darstellbar sind, und unter Verwendung eines Editors mit einem nichtflüchtigen Codierspeicher, dessen Speicherbereiche von den Umschalttasten aufrufbar sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Betätigung einer Umschalttaste in mindestens einer weiteren Zeichenzeile die der Umschalttaste zugeordneten Ausgangssignale, wie Sonderzeichen, Attribute, Definitoren und frei wählbare Attribute sowie den Korrespondenzen zugeordnete Tasten und einzugebende Befehle, angezeigt sind, die in den nichtflüchtigen auslesbaren Codierspeicher eingebbar sind, und daß sowohl die durch Betätigung der Umschalttaste eingeschalteten Tasten der alphanumerischen Tastatur und deren Korrespondenzen als auch die entsprechenden zugehörigen Speicherbereiche des nichtflüchtigen Codierspeichers aktiviert sind, und daB bei Betätigen der Tasten der alphanumerischen Tastatur die mit den Zeichen korrespondierenden Codierungen entsprechend den in der zusätzlichen Zeile aufgezeigten wählbaren Möglichkeiten von dem Codierspeicher über den Editor an den Bildschirmtextdecodereingang ausgegeben und an beliebigen vorgewählten Stellen in der Seitendarstellung einblendbar oder überblendbar sind.
  3. 3 Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Zeichen korrespondierenden Codierungen in den Seitenspeicher des Bildschirmtextdecoders eingelesen werden.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 in Verbindung mit einem Bildschirmtextdecoder, der einen Speicher mit punktorientierter Ablage der Zeicheninformationen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß einzeln adressierte punktorganisierte Speicherplätze oder zu Zeichen zusammengefaßte Speicherplätze durch Codierungen bei Betätigung der entsprechenden Tasten der alphanumerischen Tastatur austauschbar oder deren Speicherinhalte veränderbar sind.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche in Verbindung mit einem sowohl in horizontaler als auch vertikaler Richtung auf dem Bildschirm durch Betätigung entsprechender Funktionstasten der Tastatur auf jeden Zeichenplatz des dargestellten Textes verschiebbaren Positionsanzeiger (Cursor), dessen jeweilige Stellung die entsprechende Adresse in den Zeichenspeicher oder den Punktspeicher des Bildschirmtextdecoders aktiviert, welche Zeicheninformation löschbar oder durch eine neue mittels der Eingabetastatur über den Codierspeicher eingeschriebene ersetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der durch den Positionsanzeiger aktivierte Speicherplatz des Zeichenspeichers bei Betätigung einer Taste der alphanumerischen Tastatur entsprechend den zugeordneten Korrespondenzen von der vom Codierungsspeicher über den Editor ausgegebenen Codierung belegt wird.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 in Verbindung mit einem auf jeden Darstellungspunkt des Bildschirmtextes auf dem Bildschirm verschiebbaren Positionsanzeiger, dadurch gekennzeichnet, daß der Positionsanzeiger auf jeden beliebigen Punkt des Bildschirmtextes auf dem Bildschirm verschiebbar ist und entsprechend den bei Betätigung der entsprechenden Funktionsumschalttaste in der zusätzlichen Darstellungszeile aufgezeigten Möglichkeiten durch die Ausgabe der entsprechenden Korrespondenzen bei der Betätigung der Tasten der alphanumerischen Tastatur dadurch verändert wird, indem der punktbezogene Speicherinhalt durch Codierung aus dem Codierspeicher ersetzt wird, wobei die entsprechenden Vorder- und Hintergrundfarben in einem Attributspeicher des Bildschirmtextdecoders unverändert bleiben oder verändert werden, ohne daß die im Seitenspeicher enthaltenen Informationen verändert werden.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 in Verbindung mit der unterschiedlichen Ausgestaltung der Vorderu#Hintergrundfarben der dargestellten Zeichen und Symbole, dadurch gekennzeichnet, daß in der zusätzlichen Informationszeile die Vordergrundfarben und ihre Farbanteile entsprechend dem jeweiligen Ist-Zustand angezeigt und daneben die Korrespondenzen zur Veränderung der einzelnen Grundfarben dargestellt sind, und daß bei Betätigung der mit den Grundfarben korrespondierenden Tasten bei entsprechender Umstellung auf den entsprechenden Funktionsbetrieb die Farbwerte von den angezeigten Anteilswerten schrittweise innerhalb vorgegebener Grenzen veränderbar sind, wobei das jeweilige Farbmischverhältnis angezeigt und dessen Änderung frei eingebbar ist.
DE19833304859 1983-02-12 1983-02-12 Schaltungsanordnung zur eingeben und wahlweisen aendern und korrigieren und texten, zeichen, grafiken und symbolen und dergl. die auf dem anzeigetableau eines sichtgeraetes darstellbar sind Granted DE3304859A1 (de)

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