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DE3304771A1 - Vorrichtung zum speichern und wiedergeben von informationen, rufnummern, teilnehmeranschriften u.dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum speichern und wiedergeben von informationen, rufnummern, teilnehmeranschriften u.dgl.

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Publication number
DE3304771A1
DE3304771A1 DE19833304771 DE3304771A DE3304771A1 DE 3304771 A1 DE3304771 A1 DE 3304771A1 DE 19833304771 DE19833304771 DE 19833304771 DE 3304771 A DE3304771 A DE 3304771A DE 3304771 A1 DE3304771 A1 DE 3304771A1
Authority
DE
Germany
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tab
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keys
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833304771
Other languages
English (en)
Inventor
Heiko 4150 Krefeld Ippen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Confon AG
Original Assignee
Confon AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19828205000 external-priority patent/DE8205000U1/de
Application filed by Confon AG filed Critical Confon AG
Priority to DE19833304771 priority Critical patent/DE3304771A1/de
Publication of DE3304771A1 publication Critical patent/DE3304771A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/27Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
    • H04M1/274Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing more than one subscriber number at a time, e.g. using toothed disc
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
    • B42F17/34Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets with card selection means, e.g. telephone number list finders
    • B42F17/343Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets with card selection means, e.g. telephone number list finders with sliding movement of selected cards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Speichern und
  • Wiedergeben von Informationen, Rufnummern, Teilnehmeranschriften u.dgl..
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der ein Speichern der Namen von Fernsprechteilnehmern, deren Rufnummern und/oder Anschriften sowie Kurznummern und darüber hinaus ein selbsttätiges Durchführen eines Wahlvorganges eingespeicherter Rufnummern nach Eingabe einer Kurznummer möglich ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Merkblattregister der eingangs beschriebenen Art vorgeschlagen, das gemäß der Erfindung in der Weise ausgebildet ist, daß in einem Gehäuse (2) eine Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung, a) die aus einer Anzahl von in Reihe nebeneinander- und/oder übereinanderliegenden, in einem Tastenfeld zusammengefaßten Wähltasten und einem unter der Einwirkung einer Druckfeder stehenden und mittels einer Verriegelungseinrichtung verschließbaren Schubfach mit einem in diesem untergebrachten Stapel von Registerkarten, die an ihren rückwärtigen Randabschnitten Auswählzungen mit Durchbrechungen aufweisen, wobei jede Wähltaste an einem als Hebel ausgebildeten, in dem Gehäuse gelagerten Schwenkarm befestigt ist, der an seinem freien Ende einen senkrecht zur Bodenplatte des Gehäusebodenteils gerichteten Kartenrückhaltestift trägt, wobei die Kartenrückhaltestifte in zwei Reihen nebeneinanderliegend und versetzt zueinander derart angeordnet sind, daß die Kartenrückhaltestifte eines jeden zweiten Schwenkarmes zu einer Reihe zusammengefaßt sind, während im Bereich der Bewegungsbahn der Kartenrückhaltestifte im rückwärtigen Bereich der Bodenplatte des Gehäusebodenteils eine federnd gelagerte Schubladenhalteleiste angeordnet ist, die mit einer die Beaufschlagung durch den Kartenrückhaltestift einer niedergedrückten Wähltaste das Ausfahren des Schubfaches freigebenden Schubladenverriegelungseinrichtung in Wirkverbindung steht und die Durchbrechungen für die Kartenrückhaltestifte in den rückwärtigen Randabschnitten der Registerkarten von der untersten Registerkarte mit der ersten Durchbrechung von rechts unten nach links zur obersten Registerkarte um jeweils eine eine Durchbrechung tragende Auswählzunge. sich vergrößernd und stufenförmig. sich erstreckend ausgebildet sind, wobei jede Auswählzunge eine der Anzahl der Durchbrechungen der Auswählzungen der jeweils unteren Registerkarte vermehrt um eine Durchbrechung entsprechende Anzahl von Durchbrechungen aufweist, wobei die Durchbrechung, -um die jede Registerkarte gegenüber den Durchbrechungen der Auswählzungen der jeweils darunterliegenden Registerkarte vermehrt ist, gegenüber den zungenförmigen Durchbrechungen tragenden Kartenabschnitten der jeweils darunterliegenden Registerkarten freiliegend ist, während die Durchbrechungen in den Auswählzungen der Registerkarten übereinanderliegend angeordnet sind, wobei die Auswählzungen jeder zweiten Registerkarte einen schräg verlaufenden Abschnitt zur Freigabe einer Durchbrechung der Auswählzunge der jeweils darunterliegenden Registerkarte aufweisen, oder b) aus einer Anzahl von in Reihe nebeneinander- und übereinanderliegenden, in einem Tastenfeld zusammengefaßten Wähltasten und einem unter der Einwirkung einer Druckfeder stehenden und mittels einer Verriegelungseinrichtung verschließbaren Schubfach mit einem in diesem untergebrachten Stapel von Registerkarten, die an ihren rückwärtigen Randabschnitten Auswählzungen mit Durchbrechungen aufweisen, wobei jede Wähltaste an einem als Hebel ausgebildeten, in dem Gehäuse gelagerten Schwenkarm befestigt ist, der an seinem anderen freien rückwärtigen Ende einen U-förmigen Kartenrückhaltestift trägt, wobei der senkrecht nach oben gerichtete Stab eines jeden Kartenrückhaltestiftes einen parallel zum Schenkel des U-förmigen Abschnittes des Kartenrückhaltestiftes verlaufenden, nockenförmigen Ansatz aufweist, wobei das aus einem plattenförmigen Schubfachboden mit einer vorderen, die Schubfachausfahröffnung in der Gehäusevorderwand bei eingefahrener Stellung des Schubfaches verschließenden Abschlußleiste bestehende Schubfach rückseitig und beidseitig offen ausgebildet ist und in seinem rückwärtigen Kantenbereich eine der Anzahl der Kartenrückhaltestifte entsprechende Anzahl von schlitzförmigen Ausnehmungen mit einer der Länge der U-förmigen Abschnitte an den Enden der Schwenkhebel entsprechende Länge aufweist, während die beiden seitlichen Schubfachbegrenzungswände von zwei zu beiden Seiten des plattenförmigen Schubfachbodens angeordneten und an der Innenwandfläche des Gehäusedeckelteils angeformten Begrenzungswänden gebildet sind, und wobei zur Führung der Schwenkhebel jeder Schwenkhebel an dem den Kartenrückhaltestift tragenden Ende mit einer senkrecht verlaufenden schlitzförmigen Durchbrechung versehen ist, in die ein an der Innenwandfläche des Gehäusedeckelteils angeformter Nocken eingreift und in der Durchbrechung geführt ist, oder c) aus einem in dem Gehäuse angeordneten, ein- und ausfahrbaren Schubfach mit einem Stapel von Registerkarten mit Auswählstanzungen und mit einer im Schubfachboden ausgebildeten Vertiefung zum Trennen der ausgewählten Registerkarte von den in dem Gehäuse zurückbleibenden Registerkarten und zum Uberführen der ausgewählten Registerkarte in die Ausfahrebene mittels in einem Tastenfeld zusammengefaßten Wähltasten und mit Mitnehmern, oder d) aus einem Gehäuse mit Wähleinrichtungen, bei dem an dem Gehäuse mit einem kastenförmigen Bodenteil, dessen obere Gehäuseabdeckplatte mit einer schalenförmigen Vertiefung zur Aufnahme eines Stapels loser, mit Kennziffern versehener Registerkarten mit randseitig registerartigen Auswählstanzungen versehen ist, ein um eine waagerechte Achse verschwenkbarer, die schalenförmige Vertiefung mit den Karten abdeckender Deckel schwenkbar gelagert ist, der mit an den Registerkarten über Schwenkhebel angreifenden, zweiarmigen, durch lotrechten Tastendruck niederdrückbaren Wähl- und Steuerhebeln in Wirkverbindung steht, die an ihren vorderen freien Enden in einem Tastenfeld zusammengefaßte Wähltasten und an den den Wähltasten gegenüberliegenden Enden zungenförmige Abschnitte aufweisen, wobei die Registerkarten des Kartenstapels im Bereich der Deckelschwenkachse in seitlichen Führungen gehalten sind, besteht, und eine an einen Telefonapparat anschließbare Einrichtung zum selbsttätigen Wählen gespeicherter Rufnummern, die mit einem Rufnummern-Speicherwerk mit einem Tastenfeld mit Zifferntasten und Arbeitstasten versehen ist, angeordnet sind, wobei die Tastenfelder der Registerkartenauswähl- und -freigabeeinrichtung und der Rufnunmernwähleinrichtung in dem Gehäuse nebeneinanderliegend oder übereinanderliegend angeordnet sind.
  • Mit einer derart ausgebildeten Vorrichtung ist die Möglichkeit gegeben, auf den Registerkarten des Merkblattregisters die Fernsprechteilnehmer, deren Rufnummern und darüber hinaus auch ihre Anschriften und Codenummern, sogenannte Indexnummern, zu speichern, um dann unter Zuhilfenahme der in den Registerkarten zu den einzelnen Fernsprechteilnehmern vermerkten Kurznummern ein automatisches Anwählen des gewünschten Teilnehmers zu erreichen, wobei lediglich dann die den Registerkarten des Merkblattregisters entnommenen Kurznummern in die Tastatur der Rufnummernwähleinrichtung einzugeben sind, nachdem die den einzelnen Teilnehmern zugeordneten Rufnummern in die Rufnummernwähleinrichtung eingespeichert worden sind.
  • Der besondere Vorteil, der sich mit der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung ergibt, liegt in der Integration einer in an sich bekannter Weise ausgebildeten Rufnummernwähleinrichtung in ein Merkblattregister, so daß vermittels des Merkblattregisters die Möglichkeit gegeben ist, die Fernsprechteilnehmer namentlich mit Wohnsitz und mit Rufnummern aufzuführen, für den Fall, daß der gewünschte Teilnehmer von Hand angewählt werden soll. Darüber hinaus bietet das Merkblattregister die Möglichkeit, die Kurznummern, Index-Zahlen oder Codenummern zu den einzelnen Fernsprechteilnehmern zu vermerken, die erforderlich sind, um die Rufnummernwähleinrichtung in Betrieb zu setzen, und zwar insofern, als nach Einsichtnahme in das Merkblattregister die dann dem anzurufenden Teilnehmer zugeordnete Kurznummer in die Rufnummernwähleinrichtung eingetastet wird, worauf dann die dieser Kurznummer zugeordnete und in der Rufnummernwähleinrichtung eingespeicherte Rufnummer automatisch gewählt und somit in Verbindung zu dem gewünschten Fernsprechteilnehmer herqestellt wird, wobei das Gehäuse der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung mit einem Steckkontakt versehen sein kann, um die Verbindung zwischen der Rufnummernwähleinrichtung und einem Telefonapparat herzustellen. Im anderen Falle erfolgt ein fester Anschluß zwischen Rufnummernwähleinrichtung und dem Telefonapparat.
  • Hinzu kommt, daß aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung dem Fernsprechteilnehmer ein Gerät in die Hand gegeben wird, welches eine einfache und kompakte Bauweise aufweist und mit dem dem Fernsprechteilnehmer und Besitzer einer derartigen Vorrichtung eine Vielfalt von Speichermöglichkeiten neben der Möglichkeit einer selbsttätigen Durchführung von Wahlvorgängen in die Hand gegeben wird.
  • Des weiteren bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zum Auswählen einer Registerkarte aus einem Stapel durch Betätigen einer Wähltaste und zum Durchführen einer Teilnehmerahl nach Ziffern einer Rufnummer in eine Amts leitung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, aufgrund einer zweistelligen Kodezahl, gemäß der über elektrische Kontakte, die den Ziffern der Kodezahl zugeordnet sind, ein Mikroprozessor mit zugehörigen Speichern gesteuert wird, wobei die Wähltaste, vorzugsweise mit mechanischen Mitteln wie Fingerdruck und/oder Federkraft, die Registerkarte auswählt und, z.B. durch Herausschieben einer Schublade oder durch Aufklappen eines Deckels, sichtbar macht, wobei durch jede Wähltaste ein zugeordneter Kontakt betätigt werden kann, wobei die Kodeziffern und gegebenenfalls die Ziffern einer Rufnummer auf einem, neben den Wähltasten angeordneten Anzeigefeld angezeigt werden, und wobei weiter Funktionstasten angebracht sind, während neben den Wähltasten Tasten für die Ziffern einer Dekade, z.B. 1 bis 0, angeordnet sind und daß mit dem Kontakt einer der Wähltasten die erste Kodeziffer und mit dem Kontakt einer der Zifferntasten die zweite Kodeziffer eingegeben und dem Mikroprozessor zugeführt werden derart, daß beim Betätigen einer Wähltaste automatisch die zugeordnete erste Kodeziffer und daneben ein Hinweiszeichen auf dem Anzeigefeld angezeigt werden und daß wenigstens eine Funktionstaste zum direkten Abruf einer gespeicherten Rufnummer und/ oder zur Direktwahl mit den Zifferntasten vorhanden ist.
  • Bei einer Vorrichtung nach der Erfindung wird die erste Kodeziffer automatisch eingegeben, wenn die Wähltaste betätigt wird, um das Adressenverzeichnis für einen oder mehrere bestimmte Anfangsbuchstaben offenzulegen. Eine weitere Betätigung von Wähltasten zur Eingabe von Ziffern ist nicht erforderlich, so daß die Wähltasten.geschont werden. Die zweite Kodeziffer und gegebenenfalls Ziffern einer Rufnummer werden mittels der Zifferntaste eingegeben, wodurch eine Vorrichtung geschaffen ist, die einfach und sicher bedient werden kann0 Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine aus einer Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung und einer Rufnummernwähleinrichtung bestehende Vorrichtung zum Speichern und Wiedergeben von Informationen u.dgl., in einer Ansicht von oben, Fig. 2 die Registerkartenauswähl-'und -freigabevorrichtung in einer Seitenansicht, Fig. 3 die Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung in einer Teilansicht von oben, Fig. 4 die Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung mit abgenommenem Deckelteil in einer Ansicht von oben, Fig. 5 die Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung mit abgenommenem Deckelteil und teilweise ausgefahrenem Schubfach in einer Ansicht von oben, Fig. 6 einen senkrechten Schnitt gemäß Linie VI-VI in Fig. 1, Fig. 7 die Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung mit abgenommenem Deckelteil und mit im Schubfach angeordnetem Kartenstapel in einer Ansicht von oben, Fig. 8 vier in einer Längsreihe liegende Wähltasten mit Schwenkarmen der Registerkartenauswähl-und -freigabevorrichtung in einer Seitenansicht, Fig. 9 die vier Wähltasten gemäß Fig. 8 in auseinandergezogener Stellung in einer Ansicht von oben, Fig. 10 die Wähltasten entsprechend Fig. 9 in einer Ansicht von unten, Fig. 11 die Schwenkarme der Wähltasten in einer Ansicht von unten, Fig. 12 eine Registerkarte in einer Ansicht von oben, Fig. 13, die Vorderabschnitte von hintereinander aufge-Fig. 13a, reihten Registerkarten mit im rückwärtigen Be-Fig. 13b reich vorgesehenen, Durchbrechungen tragenden Auswählzungen in einer Ansicht von oben, Fig. 14 die zu einem Kartenstapel übereinandergelegten Registerkarten mit in ihrem rückwärtigen Randbereich ausgebildeten, Durchbrechungen tragenden Auswählzungen in einer Ansicht von unten, Fig. 15 die unterste Registerkarte mit einer Durchbrechung in der Auswählzunge in einer Ansicht von oben, Fig. 16 die auf der untersten Registerkarte liegende nachfolgende Registerkarte mit zwei Durchbrechungen in der Auswählzunge, in einer Ansicht von oben, Fig. 17 die beiden Registerkarten nach Fig. 15 und 16 in übereinanderliegender Stellung in einer Ansicht von oben, Fig. 18 eine schaubildliche Explosionsdarstellung der beiden Registerkarten gemäß Fig. 15 und 16, Fig. 19 eine weitere Ausführungsform einer Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung in einer schaubildlichen Ansicht, Fig. 20 die Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung gemäß Fig. 19 in einer Ansicht von oben, Fig. 21 die -Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung gemäß Fig. 19 von der Seite her, Fig. 22 die Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung gemäß Fig. 19 in einer Ansicht von vorn, Fig. 23 die Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung in einer Ansicht von der Seite, Fig. 24 einen senkrechten Schnitt gemäß Linie XXIV-XXIV in Fig. 19, Fig. 25 die Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung gemäß Fig. 19, jedoch mit abgenommenem Deckelteil und eingefahrenem Schubfach in einer Ansicht von oben, Fig. 26 das Schubfach der Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung gemäß Fig. 19 in einer Seitenansicht, Fig. 27 das Schubfach der Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung gemäß Fig. 19 in einer Ansicht von oben, Fig. 28 den Gehäusedeckelteil der Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung gemäß Fig. 19 in einer Ansicht von der Innenseite her, Fig.. 29 den Gehäusedeckelteil der Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung gemäß Fig. 19 in einer Seitenansicht, Fig. 30 den die Schubfachentriegelungsvorrichtung betätigenden Bügel der Registerkartenauswähl-und -freigabevorrichtung in einer Seitenansicht, Fig. 31 den Bügel gemäß Fig. 30 in einer Ansicht von oben, Fig. 32 das Zusammenwirken zwischen Bügel, Schwenkarm und Schubfach in einer schematischen Seitenansicht, Fig. 33 drei Wähltasten mit drei Schwenkarmen in einer Ansicht von oben, Fig. 34 die drei Wähltasten mit den Schwenkarmen gemäß Fig. 33 in einer Seitenansicht, Fig. 35 die mittlere der drei Wähltasten gemäß Fig. 33 in vergrößerter Darstellung, Fig. 36 die rückwärtige der drei Wähltasten gemäß Fig.
  • 33 in einer vergrößerten Darstellung, Fig. 37 die vordere der drei Wähltasten gemäß Fig. 33 in einer vergrößerten Darstellung, Fig. 38 den Registerkartenstapel in einer Ansicht von oben, Fig. 39 die Vorderabschnitte von hintereinander aufge-und 39a reihten Registerkarten mit im rückwärtigen Bereich ausgebildeten Durchbrechungen und Ausnehmungen für die Kartenrückhaltestifte in einer Ansicht von oben, Fig. 40 eine weitere Ausführungsform einer Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung in einer schaubildlichen Ansicht in einem längs aufgeschnittenen Gehäuse, Fig. 41 die Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung gemäß Fig. 40 in einem senkrechten Längsschnitt, Fig. 42 die Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung gemäß Fig. 41, jedoch mit teilweise ausgefahrener Schublade, Fig. 43 mehrere übereinander angeordnete Registerkarten mit an einem Stirnrand vorgesehenen Auswählstanzungen der Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung gemäß Fig. 40 in einer schaubildlichen Ansicht, Fig. 44 eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Fig. 1, jedoch mit übereinanderliegend angeordneten Tastenfeldern in einer Ansicht von vorn, Fig. 45 eine aus einem Merkblattregister und einer Rufnummernwähleinrichtung bestehende Vorrichtung zum Speichern und Wiedergeben von Informationen in einer schaubildlichen Ansicht, Fig. 46 das Merkblattregister der Vorrichtung mit abgenommenem, oberem Gehäuseteil in einer Ansicht von oben, Fig. 47 einen zweiarmigen Betätigungshebel des Merkblattregisters in einer Seitenansicht, Fig. 48 den Deckel mit seitlichen Führungen für die Registerkarten und mit den Deckel haltender Schwenkachse des Merkblattregisters in einer Seitenansicht, Fig. 49 den Deckel mit den Registerkarten der Deckelschwenkachse und mit auf dieser schwenkbar gelagertem Schwenkhebel des Merkblattregisters in einer Ansicht von der Deckelinnenseite her, Fig. 50 einen Schwenkhebel des Merkblattregisters in einer schaubildlichen Ansicht, Fig. 51 das Merkblattregister mit angehobenem Deckel bei abgenommener, oberer Gehäuseabdeckplatte in einer Ansicht von oben, Fig. 52 und 53 die Funktionsweise eines mit einem Schwenkhebel zusammenwirkenden Wählhebels des Merkblattregisters, und zwar einmal bei geschlossenem Deckel und einmal bei geöffnetem Deckel in Seitenansichten, Fig. 54a und -54b die Registerkartenabschnitte mit in den Randbereichen ausgebildeten Auswählstanzungen in einer Ansicht von oben, Fig. 55 die Speicher- und Wiedergabevorrichtung mit nebeneinanderliegend angeordneten Tastenfeldern des Merkblattregisters und der Rufnummernwähleinrichtung in einer Ansicht von oben, Fig. 56 eine weitere Ausführungsform der Speicher- und Wiedergabevorrichtung mit übereinanderliegend angeordneten Tastenfeldern für das Merkblattregister und die Rufnummernwähleinrichtung in einer Ansicht von oben, Fig. 57 die Anordnung von Tasten in einer Vorrichtung nach der Erfindung und Fig. 58 symbolisch nach Art eines Blockschaltbildes die dazu gehörende Zusammenschaltung einzelner Informationsverarbeitungsstufen.
  • Die Vorrichtung zum Speichern und Wiedergeben von Informationen, Rufnummern, Teilnehmeranschriften u.dgl., besteht bei den in Fig. 1, 19 und 40 gezeigten Ausführungsbeispielen aus einem Gehäuse 2, in dem eine Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung 20, 20a und 20b und eine an einen Telefonapparat anschließbare oder angeschlossene, in an sich bekannter Weise ausgebildete Einrichtung 30 zum Speichern und selbsttätigen Wählen von Rufnummern angeordnet sind.
  • In den Fig. 1 bis 44 sind drei verschiedene Ausführungsformen einer in dem Gehäuse 2 angeordneten Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung dargestellt, die sich sowohl in ihrem Aufbau als auch in ihrer Funktionsweise voneinander unterscheiden.
  • Die in den Fig. 1,2 bis 5 dargestellte Registerkartenauswähl-und -freigabevorrichtung 20 ist in dem Gehäuse 2 mit einem kastenförmigen Deckelteil 211 und einem kastenförmigen Bodenteil 221 angeordnet. Der Deckelteil 211 und der Bodenteil 221 des Gehäuses 2 sind mittels Schraub- oder Klebverbindungen miteinander verbunden und bestehen vorzugsweise aus Kunststoff. Der Deckelteil 211, dessen Seitenwände mit 213, 215, dessen Vorderwand mit 212 und dessen Rückwand mit 214 bezeichnet sind, weist eine obere Abdeckplatte 216 auf, in der eine etwa quadratische oder rechteckförmige Durchbrechung 217 ausgebildet ist. Der Abschnitt 218 der oberen Abdeckplatte 216, der der Vorderwand 212 des Deckelteils 211 zugekehrt ist, ist leicht pultförmig abgeschrägt und kann mit einer, hier nicht dargestellten, schalenförmigen Vertiefung zur Aufnahme von Schreibgeräten versehen sein.
  • Der Bodenteil 221, dessen Seitenwände mit 223,224, dessen Vorderwand mit 222 und dessen Rückwand mit 225 bezeichnet sind, weist eine Bodenplatte 226 und eine schlitzförmige Durchbrechung 227 in der Vorderwand 222 auf, die zur Aufnahme eines Schubfaches der Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung 20 dient. Der Bodenteil 221 weist ferner im Abstand und parallel verlaufend zu den Seitenwänden 223,224 Führungsschienen 229, 229a auf. Ferner sind im rückwärtigen Bereich des Bodenteils 221 benachbart zu den Führungsschienen 229,229a im Vorschubbereich des Schubfaches 8 winkelförmig ausgebildete Halteleisten 219,219a vorgesehen, die einen in dem Schubfach 8 untergebrachten Kartenstapel 9 abschnittsweise übergreifen und diesen in der gewünschten Höhe halten sowie die Karten gegen ein Abheben sicher (Fig. 5 und 6).' Der Bodenteil 221 des Gehäuses 2 nimmt das Schubfach 8 auf, das aus einer Bodenplatte 231 mit den Seitenwänden 232, 233.
  • und einer die Seitenwände vorderseitig miteinander verbindender Vorderwand 234 besteht, so daß das Schubfach 8 rückseitig offen ausgebildet ist.
  • Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, das Schubfach 8 in anderer Weise in dem Bodenteil zu führen. So kann die Bodenplatte 231 des Schubfaches 8 mit einem Steg versehen sein, der in eine Nut in der Bodenplatte des Bodenteils 221 eingreift. Eine schwalbenschwanzförmige Profilgebung verhindert ein unbeabs'ichtigtes Abheben des Schubfaches 8 vom Bodenteil.
  • Die Bodenplatte 231 des Schubfaches 8 trägt vorder- und unterseitig einen Nocken 235, der beim Einschieben des Schubfaches 8 in das Gehäuse 2 in eine nutenförmige Ausnehmung 228 in der Bodenplatte 226 des Bodenteils 221 eingreift. Im Bereich dieser nutenförmigen Ausnehmung 228, die sich von der Vorderkante der Bodenplatte 226 des Bodenteils 221 erstreckt und mittig in der Bodenplatte 226 vorgesehen ist, istwein Stah3-federstab 236 so angeordnet, daß sein freies Ende 236a im Bereich der nutenförmigen Ausnehmung 228 zu liegen kommt, während das andere Ende 236b des Stahlfederstabes 236 mit der Bodenplatte 226 des Bodenteils 221 fest verbunden ist.
  • Die Wirkung des Stahlfederstabes 236 entspricht einer Schubfeder, die beim Einfahren des Schubfaches 8 in den Bodenteil 221 des Gehäuses 2 unter Spannung gesetzt wird, mit der Folge, daß bei einer Entriegelung des Schubfaches 8 das Schubfach mittels des in seine Ausgangsstellung zurückfedernden Stahlfederstabes ausgefahren wird (Fig. 5).
  • Ferner weist die Bodenplatte 231 des Schubfaches 8 im rückwärtigen Teil eine mittig angeformte Öse 37 auf, die einen Teil der noch nachstehend näher beschriebenen Schubladenverriegelungseinrichtung 370 darstellt. Außerdem weist das Schubfach 8 im rückwärtigen Bereich seiner Seitenwände 232, 233 Führungsanschläge 238, 238a auf, die auf den Oberkanten der Seitenwände 232, 233 angeformt und seitlich auskragend sind, so daß die an der Bodenplatte 226 des Bodenteils 221 angeformten Führungsschienen 229, 229a übergriffen werden.
  • Diese Führungsanschläge 238, 238a dienen gleichzeitig zur Begrenzung des Ausfahrweges des Schubfaches 8 (Fig. 4 und 5) Federnde Pufferelemente aus Filzod.dgl. 239, 239a an den Innenflächen der beiden Teile der Vorderwand 222 zu beiden Seiten der Durchbrechung 227 des Bodenteils 221 und in der Bewegungsbahn der Führungsanschläge 238, 238a dienen gleichzeitig zur Schubladenbewegungsbegrenzung. Eine Begrenzung der Ausfahrlänge des Schubfaches 8 mittels anders ausgebildeter Einrichtungen ist möglich.
  • Im Bereich der Durchbrechung 217 in der oberen Abdeckplatte 216 des Deckelteils 211 des Gehäuses 2 ist eine Anzahl von Wähltasten angeordnet, die zu einem Tastenfeld 6 zusananengefaßt sind und die eine quadratische oder rechteckförmige Form aufweisen und so angeordnet sind, daß die.von den Wahltasten gebildete Gesamtfläche die Durchbrechung 217 im Dekkelteil 211 ausfüllt.
  • Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel der Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung sind vierundzwanzig Wähltasten 240,241,242,243,244,245,246,247,248,249,250,251, 252,253,254,255,256,257,258,259,260,261, 262,263 vorgesehen, die entsprechend gekennzeichnet sind, hier mit den Buchstaben des Alphabets.
  • Die Wähltasten 240' bis 263 sind mit einer der Anzahl der Wähltasten entsprechenden Anzahl von einarmigen Schwenkarmen 270,271,272,273,274,275,276,277,278,279,280,281,282,283, 284,285,286,287,288,289,290,"291,292,293 verbunden, deren Enden 270a,271a,272a,273a,274a,275a,276a,277a,278a,279a,280a,281a, 282a,283a,284a,285a,286a,287a,288a,289a,290a,291a,292a,293a mit Durchbrechungen 300 (Fig. 8) zum Hindur.chschieben eines Tragstabes 301 versehen sind, der als Schwenkachse dient und dessen Enden 301a, 301b in zu beiden Seiten des Schubfaches 8 an der Bodenplatte 226 des Bodenteils 221 angeformten und senkrecht zur Bodenplatte 226 stehenden, stabförmigen Lagerstäben 302,303 oberhalb des Schubfaches 8 im, vorderen Bereich des'Gehäuses 2 gehalten sind. Die Schwenkarme 270 bis 293 sind an diesem Tragstab 301 einzeln schwenkbar gelagert. Der Tragstab 301 ist derart angeordnet, daß eine Abnahme des Trag7 stabes 301 mit den Schwenkarmen 270 bis 293 jederzeit -möglich ist. Die am Bodenteil'221 vorgesehenen Führungsschienen 229, 229a, die in Schubladenlängsrichtung verlaufend angeordnet sind, dienen gleichzeitig als Führungen beim Ausfahren des Schubfaches 8 oder für das einwandfreie Einschieben des Schubfaches in das Gehäuse 2.
  • Die freien Enden 270b,271b,272b,273b,274b,275b,276b,277b,278b} 279b,280b,281b,282b,283b,284b,285b,286b,287b,288b,289b,290b, 291b,292b,293b der Schwenkarme 270 bis 293 tragen auf ihren Unterseiten Kartenrückhaltestifte 310,311,312,313,314,315,316, 317,318,319,320,321,322,323,324,325,326,327,328,329,330,331, 332,333. Auf die Anordnung der Kartenrückhaltestifte 330 bis 333 wird nachstehend noch naher einoeqangen.
  • Die Wähltasten 240 bis 263 sind derart angeordnet, daß jeweils sechs Wähltasten in einer Querreihe zusammengefaßt sind, so daß vier Reihen A,B,C,D gebildet werden, wobei wiederum sechs Längsreihen a,b,c,d,e,f ausgebildet sind, wie dies aus Fig. 1 ersichtlich ist. Aufgrund dieser reihenweisen Anordnung der Wähltasten 240 bis 263 nehmen die Wähltasten eine kleine Fläche in Anspruch, so daß das Gesamtgerät sehr klein gehalten werden kann. Die Durchbrechung 217 in der oberen Abdeckplatte 216 des Deckelteils 211 ist derjenigen Fläche bemessen ausgebildet, die von dem Tastenfeld 6 ausgefüllt wird. Damit die Schwenkarme 270 bis 293 dicht nebeneinanderliegend in dem Gehäuse 2 angeordnet werden können, ist, wie die Fig. 8 bis 10 zeigen, folgende Ausbildung und Anordnung der Wähltasten vorgesehen, wobei diese Anordnung an dem Ausführungsbeispiel der vier in der Längsreihe "a" angeordneten Wähltasten 240,241,242,243 aufgezeigt wird. Die vier Wähltasten 240 bis 243 bestehen, wie auch die restlichen Wähltasten 244 bis 263, aus plattenförmigen Zuschnitten 240a,241a,242a,243a, die über Stege 240b,241b,242b,243b mit den Schwenkarmen 270, 271,272,273 verbunden sind. Die Anordnung der Wähltasten 240, 241,242,243 ist dabei so getroffen, daß der plattenförmige Zuschnitt 240a der Wähltaste 240 an dem Schwenkarm 273 links auskragend und der plattenförmige Zuschnitt 243a der Wähitaste 243 an dem Schwenkarm 270 rechts auskragend angeordnet sind, wobei der plattenförmige Zuschnitt 240a am rückwärtigen Ende des Schwenkarmes 273 befestigt ist, während der plattenförmige Zuschnitt 243a der Wähltaste 243 an demjenigen Ende des Schwenk armes 270 befestigt ist, der dem Tragstab 302 zugekehrt ist Fig. 9 und 10). Die plattenförmigen Zuschnitte 241a,242a der zwischen den beiden Wähltasten 240 und 243 liegenden Wähltasten 241,242 sind mit den Schwenkarmen 273,271 so verbunden, daß die plattenförmigen Zuschnitte 24la,242a beidseitig, jedoch in unterschiedlichen Längen, auskragend sind. Der auskragende Abschnitt des plattenförmigen Zuschnittes 240a der Wähltaste 240 weist eine Breite auf, die der Breite von drei Schwenkarmen 273,272,271 entspricht. In gleicher Weise weist der auskragende Abschnitt des plattenförmigen Zuschnittes 243a der Wähltaste 243 eine Breite auf, die der Breite der drei Schwenkarme 271,272,273 entspricht.
  • Der plattenförmige Zuschnitt 241a ist an dem Schwenkarm 272 so befestigt, daß der plattenförmige Zuschnitt 241a in Richtung zur Wähltaste 240 um die Breite des Schwenkarmes.273 auskragend ist, während der der Wähltaste 242 zugekehrte Abschnitt des plattenförmigen Zuschnittes 241a der Wähitaste 241 eine Breite aufweist, die der Breite der Schwenkarme 271,270 entspricht. In gleicher Weise wie die Wähltaste 241 ist auch die Wähltaste 242 an dem Schwenkarm 272 befestigt. Der der Wähltaste 241 zugekehrte Abschnitt des plattenförmigen Zuschnittes 242a der Wähltaste 242 weist eine Breite auf, die der Breite der beiden Schwenkarme 272,273 entspricht, während der der Wähltaste 243 zugekehrte auskragende Abschnitt des plattenförmigen Zuschnittes 242a eine Breite aufweist, die der Breite des Schwenkarmes 270 entspricht. Aufgrund dieser Ausbildung ist die Möglichkeit gegeben, jeweils vier Wähltasten 240,241,242,243 in Reihe hintereinanderliegend anzuordnen, da jeder plattenförmige Zuschnitt 240a,241a,242a,243a der Wähltasten 240,241,242,243 so breit bemessen ist, daß er der Breite von vier Schwenkarmen 273,272,271,270 entspricht. Die Wähltasten der Längsreihen b, c, d, e, f sind in gleicher Weise ausgebildet und an ihren Schwenkarmen befestigt, so daß eine Vielzahl von Wähltasten auf kleinstem Raum unterbringbar sind.
  • Die an den freien Enden 270b bis 293b der Schwenkarme 270 bis'293 angeordneten Kartenrückhaltestifte 310 bis 333 sind, wie Fig. 11 zeigt, in zwei Reihen angeordnet, und zwar sind die Kartenrückhaltestifte des jeweils zweiten Schwenkarmes reihenweise zusammengefaßt, so daß die Kartenrückhaltestifte 311,313,315,317,319,321,323,325,327,329,331 und 333 eine Reihe bilden, während die andere Reihe von den Kartenrückhaltestiften 310,312,319,.316,318,320,322,324,326,328,330 und 332 gebildet wird, so daß jede Reihe an Kartenrückhaliestiften aus zwölf Stiften besteht. Diese an den Unterseiten der Schwenkarme 270 bis 293 angeordneten Kartenrückhaltestifte 310 bis 333 bestehen aus metallischen Werkstoffen; jedoch auch Kunststoffe können für die Herstellung der Kartenrückhaltestifte verwendet werden. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, die Schwenkarme mit den Kartenrückhaltestiften einstückig auszubilden.
  • Die Schwenkarme 270 bis 293 stützen sich mit ihren freien Enden 270b bis 293b auf federnde Zungen 340,341,342,343,344, 345,346,347,348,349,350,351,352,353,354,355,356,357,358,359, 360,361,362,363 ab, die an der Rückwand 225 des Bodenteils 221 derart angeformt sind, daß die Schwenkarme 270 bis 293 eine Stellung, einnehmen, in der die freien Enden der Rartenrückhaltestifte 310 bis 333 oberhalb des Kartenstapels 9 zu liejen kommen (Fig. 6). Um das Schubfach 8 im eingeschobenen .umstand in dem Gehäuse 2 verriegeln zu können, ist eine Schubladenverriegelungseinrichtung 370 vorgesehen, deren einer Teil die Öse 237 an der Bodenplatte 231 des Schubfaches 8 bildet, während der andere Teil der Schubladenverriegelungseinrichtung aus einer Schubladenhalteleiste 371 besteht, die im Bereich der Bodenplatte 226 des Bodenteils 221 um eine waagerechte Achse 372 verschwenkbar gelagert ist, und zwar derart, daß der vordere Abschnitt 371a der Schubladenhalteleiste 371 gegen ein federnde.Eigenschaften aufweisendes Element 373 in Pfeilrichtung X verschwenkbar ist und von diesem Element 373 wieder in seine Ausgangsstellung rückführbar ist (Fig. 6); Als federndes Element 373 kann eine Feder, ein Schaumgummipolster od.dgl. vorgesehen sein. Vorzugsweise ist die Schubladenhalteleiste 371 selbstfedernd ausgebildet. Wie aus Fig. 6 entnehmbar ist, ist die Schubladenhalteleiste im Bereich einer Ausnehmung 226a in der Bodenplatte 226 des Bodenteils 221 angeordnet, und weist eine Länge auf, die der Breite des Schubfaches 8 bzw. der Breite der die Kartenrückhaltestifte 310 bis 333 tragenden Schwenkarme 270 bis 293 entspricht, so daß bei der Betätigung einer der Wähltasten 240 bis 263 der dann nach unten mittels des entsprechenden Schwenkarmes bewegte Kartenrückhaltestift die Schubladenhalteleiste 371 beaufschlagt und diese mit ihrem vorderen Bereich 371a in die Ausnehmung 226a der Bodenplatte 226 des Bodenteils 221 drückt.
  • Die Schubladenhalteleiste 371 weist mittig und in der Bewegungsbahn der Öse 237 am Schubfach 8 eine muldenförmige Vertiefung 374 auf, in deren Bereich ein senkrecht stehender Nocken 375 an der Schubladenhalteleiste 371 angeformt ist, die-ebenfalls wie das Gehäuse 2 aus Kunststoffen besteht.
  • Die Gesamtanordnung ist dabei so getroffen, daß beim Einschieben des Schubfaches 8 in den Bodenteil 221 des Gehäuses 2 die Öse 237 am Schubfach 8 den-Nocken 375 umgreift, wobei die Schubladenhalteleiste 371 eine etwa waagerechte Stellung bzw. eine Stellung einnimmt, bei der der vordere Abschnitt 371a der Schubladenha]teleiste 371 eine obere Stellung einnimmt. Diese obere Stellung der rückseitig gelagerten Schubladenhalteleiste 371 ist dann gegeben, wenn der vordere Bereich 371a der Schubladenhalteleiste 371 oberhalb der Durchbrechung 226a in der Bodenplatte 226 des Bodenteils 221 zu liegen kommt. Die Schubladenhalteleiste 371 ist im Bereich der Bewegungsbahn der Kartenrückhaltestifte 310 bis 333 angeordnet. Wird eine Wähltaste betätigt, so hat dies ein Verschwenken des mit dieser Wähltaste verbundenen Schwenkarmes in der Weise zur Folge, däß das freie, den Kartenrückhaltestift tragende Ende des Schwenkarmes nach unten in Pfeilrichtung X1 (Fig. 8) bewegt wird, so daß der entsprechende Kartenrückhaltestift den vorderen Bereich 371a der Schubladenhalteleiste 371 beaufschlagt und diese mit ihrem vorderen Abschnitt in die Ausnehmung 226a in der Bodenplatte 226 des Bodenteils 221 hineindrückt. Dabei wird das federnde Element 373 zusammengedrückt und unter Spannung gehalten. In demjenigen Augenblick,in dem der Kartenrückhaltestift die Schubladenhalteleiste 371 mit ihrem vorderen Abschnitt 371a in die Durchbrechung 226a der Bodenplatte 226 des Bodenteils 221 gedrückt hat, wird das Schubfach 8 insofern entriegelt, als der Nocken 375 aus der am Schubfach 8 befestigten Öse 237 herausgeschwenkt wird. Da das Schubfach 8 unter Federspannung steht, wird in diesem Augenblick das Schubfach 8 ausgefahren (Fig. 5 und 6). Anstelle der Schubladenhalteleiste 371 kann auch eine andersartig ausgebildete Einrichtung Ver.-wendung finden, worauf nachstehend im Zusammenhang mit der Fig. 44 näher eingegangen wird, jedoch muß auch diese Einrichtung derart ausgebildet sein, daß ein Entriegeln des Schubfaches 8 vom Bodenteil 232 möglich ist. Anstelle einer Durchbrechung 226ain der Bodenplatte 226 des Bodenteils 221 kann, wenn die Bodenplatte 226 eine entsprechende Stärke aufweist, auch eine Ausnehmung vorgesehen sein.
  • Wesentlich ist jedoch, daß die Schubladenhalteleiste 371 zur Entriegelung des Schubfaches 8 in eine Ausnehmung oder Durchbrechung mit ihrem vorderen Abschnitt 371a eindrückbar ist, damit der Entriegelungsvorgang ausgelöst werden kann.
  • Der Kartenstapel 9 besteht aus einer der Anzahl der Wähltasten 240 bis 263 entsprechenden Anzahl von Registerkarten aus Pappe, Karton od.dgl.. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel einer Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung sind vierundzwanzig Registerkarten vorgesehen, die mit 401, 402, 403, 404, 405, 406, 407, 408, 409, 410, 411, 412, 413, 414, 415, 416, 417, 418, 419, 420, 421, 422, 423, 424 bezeichnet. sind. An ihren rückwärtigen Rändern weisen die Registerkarten 402 bis 424 Auswählzungen 402a, 403a, 404a, 405a, 406a, 407a, 408a, 409a, 410a, 411a, 412a, 413a, 414a, 415a, 416a, 4i7a, 418a, 419a, 420a, 421a, 422a, 423a, 424a auf, die mit Durchbrechungen 450 versehen sind. Diese Durchbrechungen 450 in den Auswählzungen der Registerkarten sind entsprechend der Anordnung der Kartenrückhaltestifte 310 bis 333 in zwei parallelen Reihen angeordnet, so daß jedem Kartenrückhaltestift eine Durchbrechung zugeordnet ist. Diese Durchbrechungen 450 in den Registerkarten 402 bis 424 sind etwa kreisförmig. Die jeweils unterste Registerkarte 401 weist keine Durchbrechung 450 auf.
  • Die Anordnung und Ausbildung der Auswählzungen 402a bis 424a ist dergestalt, daß mit der Registerkarte 402 von unten beginnend nach oben sich die Anzahl der Durchbrechungen 450 um jeweils eine Durchbrechung vermehrt, so daß die auf der Registerkarte 402 liegende Registerkarte 403 gegenüber der Registerkarte 402 mit einer Durchbrechung 450 zwei Durchbrechungen 450 aufweist: (Fig. 15 bis 18). Außerdem sind die Auswählzungen so ausgebildet, daß diejenige Durchbrechung, um die die Anzahl der Durchbrechungen der jeweils darunterliegenden Karte vermehrt ist, weder von einer Auswählzunge noch von einer Durchbrechung einer, anderen Karte abgedeckt ist. Fig. 15 zeigt einen Abschnitt der Registerkarte 402 mit der Auswählzunge 402a, die eine Durchbrechung 450a aufweist. Die Auswählzunge 402a weist einen Zuschnitt auf, der linksseitig mit einem schräg verlaufenden Abschnitt 402b versehen ist, so daß die Auswählzunge 402a gerade die Durchbrechung 450a aufnehmen kann. Die auf der Registerkarte 402 liegende Registerkarte 403 weist einen etwa quadratischen oder rechteckförmigen Zuschnitt als Auswählzunge 403a auf und ist mit zwei Durchbrechungen 450a,450b versehen, wobei die Durchbrechung 450a der Registerkarte 403 mit der Durchbrechung 450a der Registerkarte 402 korrespondiert (Fig. 16).
  • Liegen nun die beiden Registerkarten 402 und 403.übereinander, so deckt die Auswählzunge 403a der Registerkarte 403 die Auswählzunge 402a der Registerkarte 402 so ab, daß nur die Auswählzunge 402a abgedeckt ist, während der verbleibende Abschnitt 403b der Auswählzunge 403a freiliegend ist (Fig. 17 und 18). Wird nun die betreffende Wähltaste betätigt, so daß deren Kartenrückhaltestift durch die Durchbrechung der Auswählzunge 403a der Registerkarte 403 hindurchgreift, um die Schubladenhalteleiste 471 gleichzeitig zu beaufschlagen, wird wohl mittels dieses Kartenrückhaltestiftes die Registerkarte 403 und ebenfalls alle diejenigen Registerkarten festgehalten, die auf der Registerkarte 403 liegen. Da kein Kartenrückhaltestift durch die Durchbrechung 450a der Auswählzunge 402a hindurchgeführt ist, ist die Registerkarte 402 nicht zurückgehalten, sondern wird mit dem ausfahrenden Schubfach 8 mit nach vorn genommen.
  • Diese Mitnahme der jeweils ausgewählten Registerkarte bzw.
  • der ausgewählten Registerkarte mit den jeweils unter dieser liegenden Registerkarten erfolgt mittels eines Nockens 380, der an der Bodenplatte 231 des Schubfaches 8, und zwar benachbart zu der Schubfachvorderwand 234a, mittig angeformt ist. Die Registerkarten 401 bis 424 weisen stirnseitig eine Durchbrechung 430 auf, in die der Nocken 380 eingreift und beim Ausfahren des Schubfaches 8 aus dem Gehäuse 2 die jeweils ausgewählte Registerkarte mit.den darunterliegenden Registerkarten aus dem Karten stapel 9 herauszieht. Dieser Mitnahmenocken 380 weist eine etwa dreieckförmige Form auf, die gewährleistet, daß alle diejenigen Registerkarten, die durch einen durch die Durchbrechungen 450 hindurchgeführten Kartenrückhaltestift nicht zurückgehalten werden, sich von dem Nocken 380 lösen können, so daß nur die jeweils freigegebene Registerkarte mit den unter ihr liegenden Registerkarten zusammen mit dem Schubfach ausgefahren werden kann.
  • Die Auswählzungen 402a bis 424a der Registerkarten 402 bis 424 sind, wie Fig. 14 zeigt, treppenstufenförmig angeordnet.
  • Eine derart ausgebildete Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung 20 ist wie folgt verwendbar: Bei Nichtgebrauch der Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung ist das Schubfach 8 in das Gehäuse 2 eingefahren. Das Schubfach 8 nimmt eine zu einem Kartenstapel 9 zusammengelegte Anzahl von Registerkarten auf, die im rückwärtigen Bereich mit Durchbrechungen 450 aufweisenden Auswählzungen versehen sind.
  • Bei Betätigung einer Wähltaste wird der mit der Wähltaste verbundene Schwenkarm mit seinem freien Ende in Richtung zur Bodenplatte 226 des Bodenteils 221 derart bewegt, daß der an diesem Schwenkarm befestigte Kartenrückhaltestift durch die ihm zugeordneten und in seiner Bewegungsbahn angeordneten Durchbrechungen 450 in den Registerkarten hindurchgeführt wird, und zwar so weit, bis die Schubladenhalteleiste 371 beaufschlagt und mit ihrem vorderen Abschnitt 371a in die Durchbrechung oder Ausnehmung 226a in der Bodenplatte 226 des Bqdenteils 221 gedrückt wird. In diesem Augenblick wird die von dem Nocken 375 der Schubladenhalteleiste 371 gehaltene Öse 237 des Schubfaches 8 freigegeben, da beim Verschwenken der Schubladenhalteleiste 371 der Nocken 375 aus der Öse 237 verschwenkt wird. In diesem Augenblick schnellt das Schubfach 8 aufgrund der Druck feder nach vorn und nimmt gleichzeitig die jeweils ausgewählte Registerkarte und die unter dieser Registerkarte liegenden Registerkarten mit, während alle diejenigen Registerkarten, die oberhalb der ausgewählten Registerkarte liegen, von dem niedergedrückten Kartenrückhaltestift zurückgehalten werden. Wird das ausgefahrene Schubfach 8 mit der entsprechenden, im Blickfeld befindlichen Registerkarte nicht mehr benötigt, so wird das Schubfach 8 in das Gehäuse 2 eingedrückt und in diesem dadurch gehalten, daß die Öse 237 an der Schubfachbodenplatte 231 in den Nocken 375 eingreift und in der Verriegelungsstellung von der Schubladenhalteleiste 371 gehalten wird, die nach Aufheben des Druckes des Kartenrückhaltestiftes auf die Schubladenhalteleiste 371 von dem federnde Eigenschaften aufweisenden Element 373 in eine leicht angehobene Stellung bewegt wird, d.h. in diejenige Stellung zurückbewegt wird, die ein Auflaufen der Öse 237 an dem Schubfach 8 auf den Nocken 375 der Schubladenhalteleiste 371 für den Verriegelungsvorgang gewährleistet. In eingeschobenem Zustand des Schubfaches 8 werden die Registerkarten des Kartenstapels 9 von den beiden im Innenraum des Gehäuses 2 angeordneten, abgewinkelten Halteleisten 219,219a gehalten, die seitlich die Registerkarten des Kartenstapels 9 abschnittsweise übergreifen, so daß die Registerkarten mit ihren Auswählzungen plan im Bereich der Kartenrückhaltestifte angeordnet sind.
  • Diese Registerkartenauswahl- und -freigabevorrichtung 20 erfordert einen geringen konstruktiven und fertigungstechnischen Aufwand da die Wähltasten 240 bis 263 zusammen mit ihren Schwerikarmen 270 bis 293 eine herausnehmbare Einheit bilden, da die Schwenkarme 270 bis 293 einendig auf dem Tragstab 301 aufgeschoben sind.
  • Eine jegliche Fehlwahl ist ausgeschlossen, da nur diejenige Registerkarte freigegeben wird, deren zugeordnete Wähltaste betätigt worden ist. Da die Auswählzungen mit den Durchbrechungen an den rückwärtigen Enden der Registerkarten angeordnet sind, steht eine große zu beschriftende Fläche auf den Registerkarten zur Verfügung. Anstelle des Mitnehmernockens 380 an der Bodenplatte 231 des Schubfaches 8 können auch seitlich angeordnete Mitnehmernocken vorgesehen sein.
  • Die Registerkarten müssen dann mit entsprechend ausgebildeten Ausnehmungen für den Eingriff dieser Mitnehmernocken versehen sein, wobei jeweils gewährleistet sein muß, daß die ausgewählte Registerkarte mit den jeweils. darunterliegenden Registerkarten einwandfrei beim Ausfahren des Schubfaches 8 mitgenommen werden, während die von dem Kartenrückhaltestift zurückgehaltenen Karten sich aus dem Mitnehmernocken lösen müssen.
  • Zum Beschriften können die einzelnen Registerkarten mühelos aus dem Gerätegehäuse herausgenommen werden.
  • Die Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung 20a der in den Fig. 19 bis 39/39a dargestellten Ausführungsform ist ebenfalls in dem Gehäuse 2 mit einem kastenförmigen Deckelteil 511 und einem kastenförmigen Bodenteil 521 untergebracht. Der Deckelteil 511 und der Bodenteil 521 sind mittels Schraub- oder Klebverbindungen miteinander verbunden und bestehen vorzugsweise aus Kunststoffen. Der Deckelteil 511, dessen Seitenwände mit 513 und 515, dessen Vorderwand mit 512 und dessen Rückwand mit 514 bezeichnet sind, weist eine obere Abdeckplatte 516 auf, in der benachbart zur Vorderwand 512 eine etwa quadratische oder rechteckförmige Durchbrechung 517 ausgebildet ist. Der Abschnitt der oberen Abdeckplatte 516, der die Durchbrechung 517 trägt, ist leicht pultförmig abgeschrägt. Die verbleibende Fläche der Abdeckplatte 516 kann mit einem rutschfesten Belag. versehen sein und eine Größe aufweisen, die als Auflagefläche für einen Telefonapparat od.dgl. dient (Fig 19 bis 23) Der Bodenteil 521, dessen Seitenwände mit 523 und 525, dessen Vorderwand mit 522 und dessen Rückwand mit 524 bezeichnet sind, weist eine Bodenplatte 526 und eine schlitzförmige Durchbrechung in der Vorderwand 522 auf, die zur Aufnahme eines Schubfaches 8 dient.
  • Der Bodenteil 521 des Gehäuses 2 nimmt das Schubfach 8 auf, das aus einem plattenförmigen Schubfachboden 531 und einer vorderen Abschlußleiste 532 besteht, die im eingefahrenen Zustand des Schubfaches 8 die Schubfachausfahröffnung 520 in der Vorderwand 522 des Bodenteils 521 verschließt. Mittig und auf seiner Oberseite weist der Schubfachboden 521 einen Mitnehmernocken 533 auf (Fig. 26 und 27). Die Seitenwände des Schubfaches 8 werden gebildet von zwei Begrenzungswänden 519 und 519a, die an der Innenseite des Gehäusedeckelteils 511 angeformt sind (Fig. 28 und 29).
  • Für das Ausfahren des Schubfaches 8 an der Bodenplatte 526 des Bodenteils 521 ist ein in der Zeicknunq nicht dargestellter Stahlfederstab so angeordnet, daß sein eines freies Ende an den plattenförmigen Schubfachboden 531 angeschlossen ist, während das andere Ende des Stahlfederstabes mit der Bodenplatte 526 des Bodenteils 521 fest verbunden ist. Die Wirkung dieser Stahlfeder entspricht einer Schubfeder mit der voran stehend im Zusammenhang mit dem Stahlfederstab 236 beschriebenen Wirkung.
  • Im Bereich der Durchbrechung 517 in der oberen Abdeckplatte 516 des Deckelteils 511 des Gehäuses 2 ist eine Anzahl von Wähltasten angeordnet, die eine quadratische oder rechteckförmige Form aufweisen und so angeordnet sind, daß die von den Wähltasten gebildete Gesamtfläche die Durchbrechung 517 in dem Deckelteil 511 ausfüllt.
  • Bei dem in Fig. 19 und 20 gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwölf Wähltasten 540,54l,542,543,544,545,546,547, 548,549,550 und 551 vorgesehen, die entsprechend gekennzeichnet sind, und zwar mit den Buchstaben des Alphabets,und zwa: in der Weise, daß die Wähltaste 540 die Buchstaben -"A,B", die Wähltaste 541 die Buchstaben "I,J,K", die Wähltaste 542 die Buchstaben 1?S,Tll, die Wähltaste 543 die Buchstaben "C,D", die Wähltaste 544 die Buchstaben "L,M", die Wähltaste 545 die Buchstaben "SCH", die Wähltaste 546 die Buchstaben "E,F", die Wähltaste 547 die Buchstaben "N,O", die Wähltaste 548 die Buchstaben "U,V", die Wähltaste 549 die Buchstaben G,H", die Wähltaste 550 die Buchstaben "P,Q,R" und die Wähltaste 551 die Buchstaben "W,Z" aufweisen. Die zwölf Wähltasten 540 bis 551 sind in drei Reihen nebeneinanderliegend und in vier Reihen hintereinanderliegend angeordnet, so daß die Wähltasten 540, 541, 542 und die Wähltasten 543,544,545 und die Wähltasten 546,547,548 und die Wähltasten 549,550,551 je eine Reihe bilden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Wähltasten nur in, zwei Reihen unterzubringen.
  • Alle Wähltasten sind zu einem Tastenfeld 6 zusammengeschlossen.
  • Die Wähltasten 540 bis 551 sind mit einer der Anzahl der Wähltasten entsprechenden Anzahl von hebelartigen Schwenkarmen 560,56l,562,563,564,565,566,567,568,569,570 und 571 verbunden, an deren Enden 560a,561a,562a,563a,564a,565a,566a,567a,568a, 569a,570a und 571a die Wähltasten 540 bis 551 befestigt sind, während die anderen Enden der Schwenkarme 560 bis 571 mit 560b,561b,562b,563b,564b,565b,566b,567b,568b,569b,570b und 571b bezeichnet sind (Fig. 25). Die Schwenkarme 560 bis 571 sind als zweiarmige Hebel ausgebildet und mittels einer an den Seitenwänden 513 und 515 des Deckelteils -511 gelagerten Schwenkachse 550 schwenkbar gelagert, und zwar in der Weise, daß die Schwenkarme 560 bis 571 etwa mittig mit quer zu den Schwenkhebellängsachsen verlaufenden Durchbohrungen versehen sind, durch die die Schwenkachse 580 hindurchgeführt ist, und zwar derart, daß die Schwenkarme 560 bis 571 frei schwenkbar auf der Schwenkachse 580 angeordnet sind.
  • Jeder Schwenkarm 560 bis 571 weist im Bereich seines Endes 560b bis 571b eine senkrecht verlaufende schlitzförmige Durchbrechung oder Durchbohrung 590, 591,592,593,594,595, 596,597,598,599,600 und 601 auf, in die Führungsnocken 610,611,612,613,614,615,616,617,618,619,620 und 621 eingreifen, die an der Innenwandfläche der oberen Abdeckplatte 516 des Deckelteils 511 angeformt sind (Fig. 28). Die Länge der Führungsnocken. 610 bis 621 ist derart bemessen, daß die freien Enden 560b bis 571b der Schwenkarme 560 bis 571 mit ihren schlitzförmigen Durchbrechungen 590 bis 601 mittels dieser Nocken 610 bis 621 geführt sind, so daß ein seitliches Verschieben der Schwenkarmenden 560b bis 571b vermieden wird. Darüber hinaus bietet diese Anordnung den weiteren Vorteil, daß eine besondere Befestigung der Schwenkarme 560 bis 571 auf der Schwenkachse 580 gegen Verschieben nicht mehr erforderlich ist.
  • Die Wähltasten 540 bis 551, die aus plattenförmigen, quadratischen oder rechteckförmigen Zuschnitten bestehen und vorteilhafterweise über senkrechte Stege mit den Enden 560a bis 571a der Schwenkarme 560 bis 571 befestigt sind, sind in ihrer Breite so bemessen, daß die Breite aus der Summe der in einer Reihe nebeneinanderliegend angeordneten Wähltasten 540,543,546 und 549 sowie 541,544,547 und 550 sowie 542,545,548 .und 551 nicht breiter ist als die von den Schwenkarmen 560 bis 571 gebildete Gesamtbreite. Die Anordnung der Wähltasten 540 bis 551 an den Schwenkarmen 560 bis 571 wird anhand der Fig. 33 bis 37 am Beispiel der Wähltasten 540, 541 und 542 erläutert. Die Wähltasten 540 bis 542 sind in Reihe hintereinanderliegend angeordnet und an den Enden 560a,561a und 562a der Schwenkarme 560,561 und 562 befestigt.
  • Von diesen Wähltasten 540,541 und 542 ist die Wähltaste 540 so an dem Ende 560a des Schwenkarmes 560 befestigt, daß der plattenförmige Zuschnitt der Wähltaste 540 die beiden benachbarten Schwenkarme 561,562 rechtsseitig übergreift, wobei die Breite der Wähltaste 540 der Breite der drei Schwenkarme 560,561 und 562 entspricht. Auch die Wähltasten 541 und 542 weisen Breiten auf, die jeweils der Breite der drei Schwenkarme 560,561 und 562 entsprechen.
  • Die mittige Wähltaste 541 ist an dem Schwenkarmende 561a so befestigt, daß der plattenförmige Wähltastenzuschnitt zu beiden Seiten auskragend ist und die benachbarten Schwenkarme 560 und 562 übergreift. Die vordere Wähltaste 542 ist wiederum an dem Schwenkarmende 562a so befestigt, daß ihr plattenförmiger Zuschnitt linksseitig auskragend ist und die beiden Schwenkarme 560 und 561 übergreift (Fig. 35, 36 und 37). Die Wähltasten 543, 544 und 545 sowie 546, 547, 548 und 549, 550, 551 sind in gleicher Weise an ihren Schwenkarmen 563 bis 571 wie die Wähltasten 540, 541 und 542 befestigt.
  • Jeder Schwenkarm 560 bis 571 trägt an seinem Ende 560b bis 571b einen Kartenrückhaltestift 630 (Fig. 24). Jeder dieser Kartenrückhaltestifte 630 wird gebildet von einem U-förmigen Abschnitt 640 mit dem Steg 640a und dem parallel zum Schwenkarmende verlaufenden Schenkel 640b. Der andere Schenkel des U-förmigen Abschnittes 640 wird von dem Endbereich 560b bzw. 561b bis 571b der einzelnen Schwenkarme 560 bis 571 gebildet.
  • Das freie Ende des Schenkels 640b des U-förmigen Abschnittes 640 des Kartenrückhaltestiftes 630 trägt einen senkrecht stehenden Stab 630a, der den eigentlichen Kartenrückhaltestift darstellt. Die Anordnung und die Ausbildung der Kartenrückhaltestifte 630 an den Schwenkarmenden 560b bis 571b ist derart, daß bei einer Betätigung eines Schwenkarmes durch Niederdrücken der entsprechenden Wähltaste das rückwärtige Ende des Schwenkarmes angehoben wird, wobei gleichzeitig der Stab 630a des U-förmigen Abschnittes 640 des betreffenden Schwenkarmes angehoben und wie nachstehend noch näher erläutert in die Durchbrechungen bzw. Ausnehmungen an den rückwärtigen Kanten der Registerkarten des in dem Schubfach 8 angeordneten, Registerkartenstapels eingreift, der in Fig. 24 bei 9 angedeutet ist.
  • Damit die Bauhöhe der Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung 2 0a niedrig gehalten werden kann, ist in der Bodenplatte 526 des Bodenteils 521 im Bereich der Auflagefläche der U-förmigen Abschnitte 640 der Kartenrückhaltestifte 630 eine Ausnehmung 527 vorgesehen (Fig. 24). Die Tiefe dieser Ausnehmung 527 entspricht etwa der Höhe der Stege 640b der U-förmigen Abschnitte 640 der Kartenrückhaltestifte 630, wobei jedoch die Tiefe der Ausnehmung 527 auch größer sein kann. Wesentlich ist dabei die Ausbildung der Ausnehmung 527 und Zuordnung der Schwenkachse 580 für die Schwenkarme 560 bis 571 derart, daß die Schwenkarme eine leichte Schrägstellung in Ruhelage aufweisen, wie dies in Fig. 24 dargestellt ist. In dieser Ruhelage stützen sich die Stege 640b der U-förmigen Abschnitte 640 der Kartenrückhaltestifte 630 auf der -Bodenfläche der Ausnehmung 527 ab. Aufgrund dieser Ausbildung wird ein einwandfreies Eingreifen des Stabes 630a der Kartenrückhaltestifte 630 in die Durchbrechungen in den rückwärtigen Randbereichen der Karten des Registerkartenstapels 9 gewährleistet. Darüber hinaus können die einzelnen Stäbe 630a mit einem rückseitig abgewinkelten Abschnitt 630b versehen sein, der jedoch oberflächenmäßio nicht größer bemessen ist als die in dem Randbereich der Registerkarten des Registerkartenstapels 9 vorgesehenen Durchbrechungen.
  • Dieser rückwärtig abgewinkelte Abschnitt 630b der Stäbe 630 verhindert beim Ausfahren des Schubfaches 8 ein Anheben derjenigen Registerkarten, die unter der ausgewählten Registerkarte liegen und mit dem Schubfach 8 ausfahren. Diese Ausbildung des Stabes 630 erbringt insbesondere diesen Vorteil bei Registerkarten, die nach längerem Gebrauch nicht mehr eine ebene Fläche aufweisen.
  • Um das Schubfach 8 nach Betätigung einer Wähltaste ausfahren zu können, ist eine Entriegelungsvorrichtung vorgesehen, die über einen Schwenkbügel 650 betätigt wird (Fig. 30, 31 und 32).
  • Bei diesem Schwenkbügel 650 handelt es sich um einen U-förmigen Bügel mit den Schenkeln 651 und 652 und einem diese Schenkel miteinander verbindenden Steg 653.
  • An den Enden 651a und 652a der Schenkel 651.und 652 ist der Schwenkbügel 650 an den Außenwandrlächen der senkrechten Begrenzungswände 519 und 519a angelenkt, die an dem Deckelteil 511 angeformt sind (Fig. 28). Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, den Schwenkbügel 650 mit seinen Schenkelenden 651a, 652a an den Innenwandflächen der Seitenwände 523 und 525 des Bodenteils 521 anzulenken. Die Befestigung des Schwenkbügels 650 ist derart, daß dieser um die bei 655 in Fig. 28 angedeutete Schwenkachse verschwenkbar ist, Außerdem ist die Anordnung des Schwenkbügels 650 so getroffen, daß bei Nichtgebrauch der Registerkartenauswähl-und -freigabevorrichtung 20a der Steg 653 des Schwenkbügels 650 auf den Schwenkarmen 560 bis 571, und zwar im Bereich deren Enden 560b bis 571b aufliegt. Es besteht jedoch darüber hinaus auch die Möglichkeit, den Schenkel 640b des U-förmigen Abschnittes 640 der Kartenrückhaltestifte 630 über den senkrecht verlaufenden Steg 640a hinaus zu verlängern (Fig. 24).
  • Die gesamten verlängerten Abschnitte 640c dienen dann als Auflagefläche für den Steg 653 des U-förmigen Schwenkbügels 650, wodurch der Vorteil erreicht wird, daß das Gehäuse 2 in seiner Höhe sehr niedrig gehalten werden kann. Darüber hinaus reicht dann schon ein geringes Anheben bei Betätigung einer Wähltaste des Schwenkarmendes aus, um den Schwenkbügel 650 anzuheben.
  • Die Schubfachentriegelungsvorrichtung besteht aus je einem an der Unterseite eines jeden Schenkels 651 und 652 des Schwenkbügels 650 angeformten Verriegelungsnocken 656, der, wie Fig. 32 zeigt, aus einem etwa dreieckförmigen Körper mit einer der Rückwand des Gehäuses 2 zugekehrten etwa senkrecht verlaufenden Anschlagfläche 656a besteht, an der Gegennocken 657 zur Anlage gebracht werden, die zu beiden Seiten des plattenförmigen Schubfachbodens 531 an diesem angeformt sind und von denen jeder Gegennocken 657 als dreieckförmiger Körper mit einer senkrecht verlaufenden und der Vorderseite des Gehäuses 2 zugekehrten Kante 657a ausgebildet ist.
  • Diese Schubfachentriegelungsvorrichtung arbeitet gemäß Fig. 32 in der, Weise, daß bei Betätigung einer Wähltaste in Pfeilrichtung X das freie, den Kartenrückhaltestift 630 tragende Ende des Schwenkarmes in Pfeilrichtung X1 nach oben verschwenkt und dabei gleichzeitig den Schwenkbügel 650 in Pfeilrichtung Y nach oben verschwenkt. Während des Verschwenkens des Schwenkbügels 650 in Pfeilrichtung Y rasten die beiden Verriegelungsnocken 656 an den Schenkeln 651 und 652 des Schwenkbügels 650 aus den Gegennocken 657 des Schubfaches 8 aus, mit der Folge, daß das Schubfach 8 mittels Federkraft in Pfeilrichtung Y1 ausfahren kann. Soll nach der Einsichtnahme einer Registerkarte das Schubfach 8 wieder seine Stellung im Innenraum des Gehäuses 2 einnehmen, so wird das Schubfach gegen die Druckkraft der Feder in das Gehäuse 2 eingeschoben, bis die Gegennocken 657 an dem Schubfach 8 hinter den Verriegelungsnocken 656 an dem Schwenkbügel 650 zu liegen kommen, wobei der Schwenkbügel 650 dabei seine Ruhestellung einnimmt.
  • Das Vorbeigleiten der Gegennocken 657 beim Einschieben des Schubfaches 8 in den Innenraum des Gehäuses 2 an den Verriegelungsnocken 656 wird unterstützt durch die keilförmig verlaufenden Führungsflächen 656b und 657b der Verriegelungsnocken 656 und der Gegennocken 657. Haben die Gegennocken 657 des Schubfaches 8 nach dem Einschieben des Schubfaches 8 ihre Stellung hinter den Verriegelungsnocken 656 des Schwenkbügels 650 eingenommen, so verschwenkt der Schwenkbügel 650 aufgrund seines Eigengewichtes oder auch unterstützt durch eine Feder in seine unterste Stellung und verriegelt somit das Schubfach 8.
  • Damit das Schubfach 8 im eingefahrenen Zustand eine möglichst große Auflagefläche für den Registerkartenstapel 9 aufweist, weist der, plattenförmige Schubfachboden 531 im rückwärtigen Randbereich eine der Anzahl der Kartenrückhaltestifte 630 entsprechende Anzahl von schlitzförmigen Ausnehmungen 660, 661,662,663,664,665,666,667,668,669,670 und 671 auf. Die Länge einer jeden schlitzförmigen Ausnehmung 660 bis 671 entspricht der Länge des Schenkels 640b des U-förmigen Abschnittes 640 eines jeden Kartenrückhaltestiftes 630, so daß in der Ruhestellung der Schwenkhebel 560 bis 571 die sich in Richtung zur Vorderseite des Gehäuses 2 erstreckenden U-förmigen Abschnitte 640 mit ihren Schenkeln 640b in diesen schlitzförmigen Ausnehmungen 660 bis 671 zu liegen kommen. Aufgrund dieser Ausbildung wird gleichzeitig erreicht, daß die Schwenkarme 560 bis 571 ausgerichtet im Innenraum des Gehäuses 2 angeordnet sind, so daß bei Betätigung einer Wähltaste der entsprechende Kartenrückhaltestift, ohne seitlich verschoben zu werden, in die Durchbrechungen an den rückwärtigen Randbereichen der RegisteTkarten eingreifen kann.
  • Der in dem Gehäuse 2 angeordnete Registerkartenstapel 9 weist eine der Anzahl der Wähltasten 540 bis 551 entsprechende Anzahl von Registerkarten 701, 702, 703,704,705,706.707.
  • 708.709,710,711 und 712 auf, wobei die Registerkarte 701 die oberste Karte und die Reoisterkarte 712 die unterste Karte in dem Registerkartenstapel 9 bilden (Fig. 38, 39 und 39a).
  • Jede Karte 701 bis 712 ist mit einer Randausnehmung und mit einer Anzahl von schlitzförmigen Durchbrechungen versehen, wobei sich die Randausnehmung von der obersten Registerkarte 701 bis 712 von der linken Kartenseite zur rechten Kartenseite bei gleichzeitiger Vergrößerung der Randausnehmung um jeweils eine schlitzförmige Durchbrechung bei gleichzeitiger Verringerung der Anzahl der schlitzförmigen Durchbrechungen von der obersten Karte 701 zur untersten Karte 712 erstreckt. Wie die Fig. 39 und 39a zeigen, sind in den rückwärtigen Randbereichen der Registerkarten 701 bis 712 schlitzförmige Ausnehmungen 701a, 702a, 703a, 704a,705a,706a,707a,708a,709a,710a,711a und 712a vorgesehen.
  • Jede Registerkarte 701 bis 712 weist eine Ausnehmung 701a bis 712a auf. Neben je einer Ausnehmung 701a bis 712a ist jede Registerkarte bis auf die unterste Registerkarte 712 mit einer Anzahl von schlitzförmigen Durchbrechungen versehen, die von der obersten Registerkarte 701 bis zur Registerkarte 711 um jeweils eine Durchbrechung abnehmend sind, so daß letztlich die Registerkarte 712 keine Durchbrechung mehr aufweist, sondern nur eine einzige Ausnehmung 712a, die sich von der Ausnehmung 701a der Registerkarte 701 bis einschließlich der Durchbrechung in der Registerkarte 711 erstreckt.
  • Hiernach weist die Registerkarte 701 neben der Randausnehmung 711a elf Durchbrechungen 720,720a,720b,720c,720d,720e,720f, 720g,720h,720i und 720k, die Registerkarten 702 neben der doppelt so breit bemessenen Ausnehmung 702a zehn Durchbrechungen 72i, 721a,721b,721c,721d,721e,721f,721g,721h und 721i, die Registerkarte 703 neben der Ausnehmung 703a neun Durchbrechungen 722, 722a,722b,722c,722d,722e,722f,722g und 722h, die Registerkarte 704 neben der Ausnehmung 704a acht Durchbrechungn 723,723a,723b,723c,723d,723e,723f und 723g, die Registerkarte 705 neben der Randausnehmung 705a sieben Durchbrechungen 724,724a,724b,724c,724d,724e-und 724f, die Registerkarte 706 neben der Ausnehmung 706a sechs Durchbrechungen 725,725a,725b,725c,725d und 725e, die Registerkarte 707 neben der Randausnehmung 707a fünf Durchbrechungen 726, 726a,726b,726c,726d, die Registerkarte 708 neben der Ausnehmung 708a vier .Durchbrechunaen 727,727a,727b,727c , die Registerkarte 709 neben der Ausnehmung 709a drei Durchbrechungen 728,728a und 728b, die.Registerkarte 710 neben der Ausnehmung 710a zwei Durchbrechungen 729 und 729a, die Registerkarte 711 neben der Ausnehmung 711a eine Durchbrechung 730 und die Registerkarte 712 nur eine einzige, sich über die gesamte Breite der Registerkarte erstreckende Ausnehmung 712a auf.
  • Die in den Randbereichen der Registerkarten 701 bis 712 ausgebildeten Durchbrechungen sowie die Randausnehmungen 701a bis 712a sind so ausgebildet und angeordnet, daß die Ausnehmungen und Durchbrechungen der übereinanderliegenden Karten miteinander fluchten.
  • Das Auswählen einer Registerkarte erfolgt aufgrund dieser Ausbildung in der Weise, daß bei Betätigung einer Wähltaste über den verschwenkbaren Schwenkarm der Kartenrückhaltestift mit seinem Stab 630a von unten her in die Ausnehmungen und darüberliegenden Durchbrechungen eingreift, so daß bei einem Ausfahren des Schubfaches 8 alle diejenigen Registerkarten zurückgehalten werden, die oberhalb der ausgewählten Karte liegen, was in der Weise erfolgt, daß diese Registerkarten durch den durch die Durchbrechungen hindurchgeführten Stab 630a zurückgehalten werden, während die anderen, darunterliegenden Karten mit der ausgewählten Karte mit dem Schubfach 8 ausfahren können, da der Stab 630a durch die Ausnehmungen unterhalb der Durchbrechungen der darüberliegenden Karten hindurchgeführt ist und somit nicht in der Lage ist, diese Registerkarten zurückzuhalten.
  • Die Registerkarten 701 bis 712 bestehen aus Karton, Pappe od.dgl. und können mit entsprechenden Linienführungen, Feldern od.dgl. versehen sein. Darüber hinaus weist jede Registerkarte 701 bis 712 diejenigen Buchstaben auf, die denjenigen Buchstaben des Alphabets entsprechen, die auf derjenigen Wähltaste angebracht sind, der die entsprechende Karte zugeordnet ist. So ist die Registerkarte 701 mit den Buchstaben "A,B", die Registerkarte 702 mit den Buchstaben "S,T, die Registerkarte 703 mit den Buchstaben "I,J,K", die Registerkarte 704 milden Buchstaben "C,D", die Registerkarte 705 mit den Buchstaben "SCH", die Registerkarte 706 mit den Buchstaben "L,M", die Registerkarte 707 mit den Buchstaben "E,F", die Registerkarte 708 mit den Buchstaben "U,V", die Registerkarte 709 mit den Buchstaben "N,O", die Registerkarte 710 mit den Buchstaben "G,H", die Registerkarte 711 mit den Buchstaben ",Z" und die Registerkarte 712 mit den Buchstaben "P,Q,R" versehen.
  • Außerdem weisen,wie Fig. 28 zeigt, alle Registerkarten 701 bis 712 mittig eine schlitzförmige Durchbrechung 740 auf, in die der Mitnehmernocken 533 an dem plattenförmigen Schubfachboden 531 eingreift. Dieser Mitnehmernocken 533 weist ebenfalls eine dreieckige Form auf, so daß die mit dem Schubfach 8 auszufahrenden Karten von dem Mitnehmernocken 533 erfaßt und mitgenommen werden können, während die von den Kartenrückhaltestiften 630 zurückgehaltenen Karten von dem Mitnehmernocken 533 nicht mitgerissen werden können.
  • Anstelle der voranstehend beschriebenen Verriegelungs- und Entriegelungsvorrichtung für das Schubfach 8 können auch andere Ausführungsformen zur Anwendung gelangen, worauf nachstehend noch im Zusammenhang mit der Fig. 44 eingegangen wird.
  • Die Fig. 40 bis 43 zeigen eine weitere Ausführungsform einer mit einem Schubfach 8 arbeitenden Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung 20b, jedoch erfolgt hier das Auswählen einzelner Registerkarten nicht mittels Schwenareen und an diesen ausgebildeten Kartenrückhaltestiften, sondern mittels der Wähltasten. selbst, die gleichzeitig. die Funktion der Kartenrückhaltestifte übernehmen.
  • Eine derart ausgebildete Registerkartenauswäh1- und -fre igabevorrichtung 20b gemäß Fig. 40 besteht aus einem Gehäuse 2 mit einem auf dem Gehäuse boden geführten, rückseitig offenen Schubfach 8 zur Aufnahme eines ^egisterkartenstapels 9 aus Registerkarten 801. Die Registerkarten 801 bestehen aus federnd-elastischem Material; sie sind an ihren Längsseiten, und zwar benachbart zur vorlaufenden Kartenstirnseite, mit Mitnehmerausstanzungen 815 versehen.
  • Die beim Herausziehen des Schubfaches 8 vorlaufenden Stirnsei ten der Registerkarten 801 weisen Auswählstanzungen 820 auf, die treppenförmig von der linken und von der-rechten Kartenlängsseite zur Mitte der Registerkarten verlaufen und entsprechend der wechselseitigen Stufung bei jeder darunterliegenden Registerkarte kleiner bemessen sind. Die wechselseitige Stufung ist vorzugsweise so ausgebildet, daß die linken Stu fen von der ersten, dritten, fünften und siebten Karte und die rechten Stufe von der zweiten, vierten und sechsten Karte gebildet werden (Fig. 43).
  • Der Boden des in dem Gehäuse 2 geführten Schubfaches 8, das unter der Einwirkung einer Schubfeder 812 steht, ist mit parallelen Längsschlitzen 803 für den Durchtritt von am Gehäuseboden befestigten, nasenförmigen Nocken 805 versehen. Diese Nocken 805 weisen von der Gehäuseöffnung einen vorbestimmten Abstand auf, der bei eingeschobenem Schubfach 8 der Länge eines zu dessen Vorderwand schräg abfallenden, eine Vertiefung 816 begrenzenden Bodenteils des Schubfaches 8 entspricht, an dessen wangenförmigen Längsrändern je ein Mitnehmer 806 für den Eingriff in die Mitnehmerausstanzungen 815 der Registerkarten 801 angeordnet ist.
  • In die Auswählstanzungen 820 der Registerkarten 801 greifen Wähltasten 807 ein, die in einem Tastenfeld 6 vereinigt sind und die auf einen Riegel 810 zum Verschließen des Schubfaches 8 einwirken. Jede in der Draufsicht rechteckförmige Wähltaste 807 steht unter dem Druck einer Gegenfeder 813 und weist an den Schmalseiten je eine Schulter 819 auf, die beide den durch die Feder 813 bewirkenden Aufwärtshub begrenzen. Unterhalb der Schultern 819 ist jede Wähltaste 807 mit einem Bolzen 808 ersehen, der der Profilierung der Auswahlstanzungen 820 der Registerkarten 801 angepaßt ist.
  • Zum Verschließen des Schubfaches 8 greift der Riegel 810 in eine in einer Längsseitenwand des Schubfaches 8 vorgesehene Ausnehmung 811 ein, die der vorlaufenden Stirnwand des Schubfaches 8- benachbart ist. Um den Riegel 810 aus der Ausnehmung 811 herausschwenken zu können, ist in der Bewegungsbahn der Wähltasten 807 eine von diesen beaufschlagbare und quer zu deren Längsrichtung um eine am kastenartigen Gehäuse 2 angeformte Nase 814 kippbare Steuerschiene 809 angeordnet. In der Steuerschiene 809 ist auf der den Wähltasten 807 entgegengesetzten Längsseite der unter der Einwirkung einer Feder 817 in die Ausnehmung 811 des Schubfaches 8 hineingedrückte Riegel 810 geführt, der sich beim Herausschwenken gleichzeitig auf der Steuerschiene 809 abstützt.
  • Bei Nichtgebrauch dieser Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung 20b gemäß Fig. 40 ist das Schubfach 8 in dem Gehäuse 2 durch den Riegel 810 gehalten. Mittels der durch den Schubfachboden hindurchgeführten Nocken 805 werden die Registerkarten 801 in dem benachbarten Bereich ihrer die Auswählstanzungen 820 aufweisenden Stirnseite leicht angehoben, so daß dieser Bereich der Registerkarten unterhalb der Wähltasten 807 zu liegen kommt (Fig. 41).
  • Wird nun eine Wähltaste 807 mittels eines Fingers niedergedrückt, so drückt der Bolzen 808 diese Taste auf die der Taste entsprechende, im Ausschnittsfeld der Auswählstanzungen 820 der Registerkarten 801 hervorstehende Registerkarte und biegt diese über die Nocken 805 mit den gegebenenfalls weiteren unter dieser Registerkarte liegenden Registerkarten so weit in die Vertiefung 816 des Schubfaches 8 hinein, daß die Mitnehmer 806 in die seitlichen Mitnehmerausstanzungen 815 der Registerkarten 801 eingreifen. Gleichzeitig werden durch den niedergedrückten Bolzen 808 die gegebenenfalls übrigen, im Gehäuse verbliebenen Registerkarten in der Weise zurückgehalten, daß der Bolzen 808 durch die jeweils größere Auswählstanzung der über der gewählten Registerkarte 801 liegenden Registerkarte bzw. Registerkarten hindurchgreift und so verhindert, daß diese Registerkarte bzw. die auf dieser liegenden weiteren Registerkarten aufgrund der bestehenden Reibungskräfte beim Ausfahren des Schubfaches 8 mit hinaustransportiert werden. Das Auswählen einer Registerkarte erfolgt hiernach durch überführen dieser ausgewählten Registerkarte mit den jeweils darunterliegenden Registerkarten in eine Ebene, die zu derjenigen Ebene, in der die Registerkarten in der eingeschobenen Stellung des Schubfaches 8 liegen, abgesenkt ist. Die Vertiefung 816 in dem Schubfach 8 braucht nicht in der Schubfachstirnseite ausgebildet zu sein; es besteht auch die Möglichkeit, diese Vertiefung in einen anderen Bereich des Schubfaches zu verlegen, wobei dann wiederum die Wähltasten, 807 mit entsprechend im Innenraum des Gehäuses schwenkbar gelagerten Schwenkarmen versehen sein müssen, die an ihren freien Enden entsprechend ausgebildete Kartenrückhaltestifte aufweisen, mittels denen die gleiche Funktion dann bei Betätigung einer Wähltaste erzielt wird, wie bei Betätigung der Wähltaste des voranstehend beschriebenen Merkblattregisters.
  • Bei der weiteren Abwärtsbewegung der niederdrückbaren Wähltaste 807 beaufschlagt diese die kippbare Steuerschiene 809. Die der Tastenbewegung entgegengerichtete Hebebewegung der Steuerschiene 809 bewirkt das Herausschwenken des mittels der Feder 817 federnd niedrgedrückten Riegels 810 aus der Rast 811 des Schubfaches 8. Die Steuerleiste 809 und der Riegel 810 sind so angeordnet, daß eine Entriegelung des Schubfaches 8 erst dann erfolgt, wenn die gewählte Registerkarte 801 mit den gegebenenfalls darunterliegenden weiteren Registerkarten von den in die Mitnehmerausstanzungen 815.
  • der Registerkarten eingreifenden Mitnehmern 806 erfaßt und -die im Gehäuse 2 verbliebenen Registerkarten verriegelt sind.
  • Der Vorschub des Schubfaches 8 erfolgt nach Herausschwenken des Riegels 810 aus der Rast 811 mittels der vorzugsweise als Spreizfeder ausgebildeten Schubfeder 812. Beim Vorschub des Schubfaches 8 werden gleichzeitig die von den Mitnehmern 806 erfaßten Registerkarten 801 aus dem Gehäuse 2 herausgezogen, so daß die ausgewählte Registerkarte, gegebenenfalls als oberste eines Registerkartenstapeis, zur Einsichtnahme oder zur Beschriftung in voller Größe vorliegt. Während des Vorschubes des Schubfaches 8 gleiten die in diesem verblei benden Registerkarten aufgrund der federnd-elastischen Eigenschaften des Kartenmaterial über die. nasenförmigen Nocken 805 hinweg und unter dem niedergedrückten Bolzen 808 hindurch (Fig. 42) Die Ausfahrweise des Schubfaches 8 ist durch die Länge der im Boden des Schubfaches 8 vorgesehenen Schlitze 803 bestimmt.
  • Das Schlitzende eines jeden Schlitzes kann zur Minderung des Anschlaggeräusches durch Gummi gepolstert sein.
  • Der der Vorderseite des Gerätes zugewandte Rücken der Nocken 805 ist so stark abgeschrägt ausgebildet, daß sich nach der Entnahme von Registerkarten diese wieder mühelos und in richtiger Stapelreihenfolge einführen lassen.
  • Wird nach der Bedienung der Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung 20b der Finger von der niedergedrückten Wähltaste 807 genommen, so wird diese durch die Rückstellfeder 813 wieder in die durch die Schulter 819 fixierte Ausgangsstellung zurückbewegt. Gleichzeitig gibt die Auslöseleiste 809 den Riegel 810 zum Einrasten in die Ausnehmung 811 des Schubfaches 8 frei. Der Riegel 810 wird in die Rast 811 hineingedrückt, wenn nach der Benutzung des Merkblattregisters das Schubfach in das Gehäuse 2 eingeschoben wird. Beim Einschieben des Schubfaches 8 wird die Schubfeder 812 erneut gespannt und der Stapel Registerkarten, wie in Fig. 41 gezeigt, in die Auswahlstellung übergeführt.
  • Auch bei dieser Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung kann eine andersartig ausgebildete Verriegelungs- und Entriegelungsvorrichtung für das Schubfach 8 vorgesehen sein, worauf nachstehend im Zusammenhang mit der Fig. 44 noch näher eingegnagen wird.
  • In dem Innenraum des Gehäuses 2 ist neben dem Merkblattregister 20 die an einen Telefonapparat anschließbare oder angeschlossene Einrichtung 30 zum selbsttätigen Wählen gespeicherter Rufnummern angeordnet (Fig. 1). Diese Rufnummernwähleinrichtung 30 ist in an sich bekannter Weise ausgebildet und umfaßt ein Rufnummern-Speicherwerk 31 und zu einem Tastenfeld 36 vereinigte Zifferntasten 37 und Arbeitstasten 38, wobei die Tastenfelder 6, 36 des Merkblattregisters 20 und der Rufnummernwähleinrichtung 30 in dem Gehäuse, wie in Fig. 1 und 11 dargestellt, nebeneinanderliegend oder, entsprechend Fig. 12, übereinanderliegend angeordnet sind.
  • Das Tastenfeld 36 der Rufnummernwähleinrichtung 30 umfaßt die Ziffern 1 bis 9 und 0 tragenden Tasten 37. über die Ziferntasten 37 werden bei Betätigung einer entsprechen hierfür vorgesehenen Arbeitstaste die einzelnen Rufnummern der Fernsprechteilnehmer in das Rufnummern-Speicherwerk 31 eingegeben und können jederzeit bei Eingeben einer Kurznummer oder Codenummer für den Selbstwählvorgang abgerufen werden.
  • Auch hierfür ist dann eine der Arbeitstasten zu betätigen, nachdem vermittels der Zifferntasten 37 die Kurznummer oder Codenummer eingegeben ist. Die Arbeitstasten 38 umfassen beispielsweise eine sogenannte Indextaste, die betätigt wird, wenn die Kurznummer bzw. Indexnummer des gewünschten Gesprächspartners eingegeben wird. Als weitere Arbeitstaste ist eine Repetitions-Taste vorgesehen, die betätigt wird, wenn nach Auslösen des selbsttätigen Wahlvorganges das Besetzt"-Zeichen hörbar ist,wofür die Rufnummernwähleinrichtung 30 mit einem Lautsprecher 35 verbunden ist. Nach Drücken der Repetitions-Taste wird der Wahlvorgang so oft wie nötig wiederholt, bis die Verbindung zum gewünschten Fernsprechteilnehmer hergestellt ist. Darüber hinaus ist dann als Arbeitstaste eine Programmiertaste vorgesehen, die immer dann zu betätigen ist, wenn Rufnummern in das Rufnummernspeicherwerk 31 eingespeichert werden sollen. Vermittels einer Lautsprecher-Taste kann der Lautsprecher 35, der an dem Gehäuse 2 vorgesehen ist, eingeschaltet werden, so daß mit dem Fernsprechteilnehmer geführte Gespräche über den Lautsprecher bei niedergelegtem Hörer geführt werden können. Mit einer weiter vorgesehenen Löschtaste kann diejenige Rufnummer gelöscht werden, die nicht mehr benötigt wird. Für verschiedene Vorgänge können darüber hinaus noch weitere spezielle Funktionen auslösende Arbeitstasten vorgesehen sein.
  • Außerdem kann in der oberen Abdeckplatte des Gehäuses 2 im Bereich der Rufnummernwähleinrichtung 30 eine Leuchtziffer-Anzeige vorgesehen sein, vermittels der eine Kontrolle des Wählvorganges vorgenommen werden kann. Auch kann über die Leuchtziffern-Anzeige eine Wiedergabe der angewählten Rufnummer erfolgen.
  • Dadurch, daß auf den Registerkarten des Merkblattregisters 20 die Fernsprechteilnehmer mit ihren Kurznummern für die Durchführung selbsttätiger Wählvorgänge vermerkt sind, ist ein Gerät geschaffen, das in einer kompakten Bauweise ein Merkblattregister und eine automatische Rufnummernwähleinrichtung miteinander verbindet, so daß auf kleinstem Raum eine Vielzahl von Fernsprechteilnehmern in dem Merkblattregister 20 gespeichert werden können, so daß, wie bei den bekannten Telefon-Computern, erforderliche Ergänzungsmodule für die Speicherung weiterer Rufnummern in Verbindung mit den Namen der Fernsprechteilnehmer entfallen, Da die Kapazität des Merkblattregisters in jedem Fall über der Speicherfähigkeit von Telefonnummern im Rufnummern-Speicherwerk der Rufnummernwähleinrichtung liegt, kann das Merkblattregister auch zum Notieren nicht abgespeicherter Rufnummern verwendet werden, so daß letztlich die Gesamtvorrichtung einem vielfachen Verwendungszweck zuführbar ist.
  • Ist die Vorrichtung zum Speichern und Wiedergeben von Informationen u.dgl. mit einer Registerkartenauswähl- und -freigabevorrichtung 20 versehen, bei der die Tastatur 6 einen großen Abschnitt der oberen Gehäuseabdeckplatte 218 einnimmt, dann kann derjenige Abschnitt der oberen Gehäuseabdeckplatte, unterhalb dem die Rufnummernwähleinrichtung 30 angeordnet ist, als Abstellfläche für einen Telefonapparat ausgebildet sein.
  • Andererseits wird diese Vorrichtung als Beistellgerät verwendet.
  • In gleicher Weise, wie die Registerkartenauswähl- und freigabeeinrichtung 20 (Fig. 1) mit einer Rufnummernwähleinrichtung 30 versehen ist, so sind auch die in den Fig. 19 und 40 dargestellten und vorangehend beschriebenen Registerkartenauswähl- und -freigabeeinrichtungen 20a und 20b mit einer entsprechend ausgebildeten Rufnummernwähleinrichtung 30 versehen. Registerkartenauswähl- und -freigabeeinrichtungen 20,20a und 20b bilden mit der Rufnummernwähleinrichtung 30 eine Baueinheit.
  • Die Vorrichtung zum Speichern und Wiedergeben von Informationen, Rufnummern, Teilnehmeranschriften u.dgl. besteht gemäß Fig. 45 aus einem Gehäuse mit einem kastenförmigen Bodenteil 1211, dessen Bodenplatte mit 1212 bezeichnet ist (Dig. 51). Der kastenförmige Bodenteil 1211 ist mit einer oberen Abdeckplatte 1214 versehen, die in einen vorderen pultförmig abgeschrägten Abschnitt 1214a übergeht.
  • In dem Gehäuse 1002 ist ein Merkblattregister 1020 mit Wähleinrichtungen für das Auswählen einzelner Registerkarten eines Registerkartenstapels 1009 und eine automatische Rufnummernwähleinrichtung 1030 angeordnet.
  • Das Merkblattregister 1020 ist wie folgt ausgebildet: In der Gehäuseabdeckplatte 1214 ist eine schalenförmige Vertiefung 1213 ausgebildet, die zur Aufnahme des Registerkartenstapels 1009 dient. Dieser Registerkartenstapel 1009 besteht aus einer Anzahl von mit Kennzeichen versehenen Blättern oder Karten. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind dreizehn Karten vorgesehen, die gemäß Fig. 54a und 54b mit 1301, 1302,1303,1304,1305,1306,1307,1308,1309,1310,1311,1312,1313 bezeichnet sind. Die einzelnen Karten sind vorder- und rückseitig mit Linien zum Eintragen von Namen, Anschriften, Rufnummern und Codenummern versehen. Auf die Karten sind ferner die Buchstaben des Alphabets aufgedruckt, und zwar dergestalt, daß die Karte 1301 auf ihrer der jeweils nachfolgenden Karte 1302 zugekehrten Seite den Buchstaben "A" trägt, während die jeweils nachfolgenden Karten 1303 bis 1313 jeweils zwei Buchstaben tragen, von denen der eine Buchstabe auf der Kartenvorderseite und der andere Buchstabe auf der Kartenrückseite aufgedruckt ist. Eine andere Anordnung der Buchstaben ist ebenfalls möglich. Ferner weisen die Karten 1301 bis 1313 an ihren der Rückseite des Gehäuses 1002 zugekehrten Längsrändern Auswählstanzungen 1322,1323,1324,1325,1326,1327,1328,1329,1330,1331,1332,1333 auf, auf die nachfolgend noch näher eingegangen wird. Auf den den Kartenlängsrändern benachbarten Schmalseiten, und zwar etwa in Höhe der Auswählstangen 1322 bis 1333, sind in jeder Karte 1301 bis 1313 schlitzförmige Ausnehmungen 1340, 1341 vorgesehen, die zur Halterung und Führung der Karten im Gehäuse 1002 dienen (Fig. 49).
  • Die schalenförmige Vertiefung 1213 ist mittels eines Deckels 1215 verschließbar, der vorzugsweise tastenförmig ausgebildet und mit einem umlaufenden Rand von der Höhe des gesamten Registerkartenstapels 1009 versehen ist (Fig. 45). Der Dekkel 1215 ist mittels einer an der Gehäusebodenplatte 1212 befestigten Schwenkachse 1216 in Pfeilrichtung X verschwenkbar gelagert und mit einem Abschnitt 1215 (Fig. 48) über die Schwenkachse 1216 hinaus verlängert. Seitlich an dem Deckel 1215 sind bogenförmige Führungsschienen 1217,1218 angeformt, die aus Winkelprofilen bestehen, die mit je einem ihrer beiden Flansche in die Ausnehmungen 1340,1341 der Registerkarten 1301 bis 1313 geführt sind. Auf diese Weise sind die Registerkarten 1301 bis 1313 auch während ihrer Schwenkbewegung am Deckel 1215 gehalten (Fig. 45 und 49). Frontseitig zur schalenförmigen Vertiefung 1213 sind auf dem pultförmig abgeschrägten Abschnitt 1214a der Gehäuseabdeckplatte 1214 Wähl- und Steuerhebel 1220,1221,1222,1223,1224,1225,1226,1227,1228,1229, 1230,1231 und ein Schließhebel 1232 angeordnet.
  • Die Wählhebel 1220 bis 1231 dienen zur Überführung der jeweils ausgewählten Karte in die Blickstellung, während mit dem Hebel 1232 die Rückführung des hochgeklappten Deckels 1215 in die Verschlußstellung bewirkt wird.
  • Jeder Wählhebel 1220 bis 1231 und auch der Schließhebel 1232 bestehen aus einem zweiarmigen Hebel 1240,1241,1242,1243,1244, 1245,1246,1247,1248,1249,1250,1251 und 1252. Diese zweiarmigen Hebel 1240 bis 1251 und 1252 sind mittels mittig und beidseitig an jedem Hebel angeformten Lagerzapfen 1235,1236 schwenkbar gelagert, wobei die Lagerzapfen in an der Bodenplatte 1212 angeformten Lagerstellen 1237,1238 gehalten sind.
  • Die beiden Arme eines jeden Hebels sind mit 1240a,1240b,1241a, 1241b,1242a,1242b,1243a,1243b,1244a,1244b,1245a,I245b,1246a, 1246b,1247a,1247b,1248a,1248b,1249a,1249b,1250a,1250b,1251a, 1251b und 1252a,1252b bezeichnet (Fig. 45,46 und 47.) Die Hebelarmenden 1240a bis 1251a und 1252a der Hebel 1240 bis 1251 und 1252 tragen etwa rechteckförmig ausgebildete Tasten 1220a,1221a,1222a,1223a,1224a,1225a,1226a,1227a r 1228a, 1229a,1230a sowie 1231a, die durch in dem abgeschrägten Abschnitt 1214a der Gehäuseabdeckplatte 1214 ausgebildete Durchbrechungen so weit hindurchgeführt sind, daß die Tasten 1220a bis 1231a und 1232a mit einem Abschnitt aus dem abgeschrägten Abschnitt 1214 der Gehäuseabdeckplatte 1214 herausragen und durch Fingerbetätigung niederdrückbar sind.
  • Die auf dem pultförmig abgeschrägten Abschnitt 1214a der Gehäuseabdeckplatte 1214 angeordneten Wähltasten 1220a bis 1231a sind in einem Tastenfeld 6 zusammengefaßt (Fig. 45).
  • Im Bereich der Wähltasten 1220a bis 1231a und 1232a ist auf der Bodenplatte 1212 des Gehäuses 1002 ein Schaumstoffkörper 1239 angeordnet, der im entspannten Zustand die Tasten 1220a bis 1231a und 1232a in einem angehobenen Zustand hält, während die freien Enden des Hebelarmes 1240b bis 1251b und 1252b auf der Bodenplatte 1212 zu liegen kommen (Fig. 47). fird dagegen eine der Tasten in Pfeilrichtung X1 niedergedrückt (Fig. 47), so wird der Schaumstoffkörper 1239 im Bereich dieser Taste zusammengepreßt und das andere freie Ende des Hebels angehoben. Beim Aufheben des auf die Taste ausgeübten Druckes hat der Schaumstoffkörper 1239 das Bestreben, sich in seinen ursprünglichen Ausgangszustand zu bewegen, was zur Folge hat, daß die Tasten entgegengesetzt zur Pfeilrichtung X1 nach oben in ihre ursprüngliche Ausgangsstellung bewegt werden. Anstelle eines Schaumstofkörpers 1239 können auch anders ausgebildete geeignete Federelemente Verwendung finden.
  • Die Enden der Hebelarme 1240b bis 1251b der Wählhebel 1220 bis 1231 sind als zungenförmige Abschnitte 1240c,1241c,1242c, 1243c,1244c,1245c,1246c,1247c,1248c,1249c,1250c,1251c ausgebildet, die einen waagerecht verlaufenden Abschnitt 1260 (Fig. 47) aufweisen, der einseitig in einen schräg nach oben verlaufenden, abgewinkelten Endabschnitt übergeht, während sich an das andere Ende des waagerechten Abschnittes eine in Richtung zu den Tasten 1220a bis 1231a hin schräg nach oben verlaufende, abgewinkelte Führungsfläche 1261 anschließt (Fig. 46 und 47).
  • Jedem Wählhebel 1220 bis 1231 sind Schwenkhebel 1270,1271, 1272,1273,1274r1275,1276,1277,1278,1279,1280,1281 zugeordnet, die mit ihren Führungsflächen 1260,1261 mit den zungenförmigen Abschnitten 1240c bis 1251c der Hebel 1240 bis 1251 zusammenwirken. Jeder Schwenkhebel 1270 bis 1281 besteht aus einem etwa rechteckförmigen bzw. qaudratischen scheibenförmigen Formkörper mit einer in einem seiner vier Eckbereichte ausgebildeten Durchbrechung 1285 zum Hindurchführen der Schwenkachse 1216. Vorzugsweise ist an dem Schwenkhebel, und zwar an dessen beiden Seiten, ein zapfenförmiges Lager 1286,1287 angeformt, durch das die Schwenkachse 1216 hindurchgeführt ist und die gleichzeitig als Abstandshalter bei auf die Schwenkachse 1216 aufgeschobenen Schwenkhebeln 1270 bis 1281 dienen (Fig. 50 und 51).
  • Dadurch, daß das Lager 1286,1287 zur Aufnahme der Schwenkachse 1216 eines jeden Schwenkhebels 1270 bis 1281 in einem der vier Eckbereiche des Schwenkhebels vorgesehen ist, ist eine exzentrische Lagerung der Schwenkhebel 1270 bis 1281 auf der Schwenkachse 1216 gegeben. Die vier Seitenkanten eines jeden Schwenkhebels 1270 bis 1281 sind mit 1288,1289,1290,1291 bezeichnet. Die Seitenkanten 1288,1289 stehen in einem rechten Winkel zueinander, in dessen Bereich die Durchbrechung 1285 für die Schwenkachse 1216 vorgesehen ist. Die Seitenkante 1289 geht in einen kreisbogenförmigen Abschnitt 1289a über, an den sich die Seitenkante 1290 anschließt, die schräg verlaufend und kreisbogenförmig zum freien Ende der Seitenkante 1288 geführt ist, wobei der kreisbogenförmige Abschnitt in einen etwa parallel zur Seitenkante 1289 verlaufenden Abschnitt 1291 übergeht, der jedoch kürzer bemessen ist, als die Seitenkante 1289. Die von den Seitenkanten 1288,1289,1290,1291 umschlossene Fläche 1292, in Fig. 50 gestrichelt angedeutet, kann vollwandig oder auch als Durchbrechung ausgebildet sein.
  • Im letzteren Fall ist das Lagerauge mit der Durchbrechung 1285 im Verbindungsbereich der beiden Formkörperseitenkanten 1288,1289 an dieser angeformt.
  • Die Ausbildung der Schwenkhebel 1270 bis 1281 und die Formgebung der Führungsflächen 1289,1290 ist dergestalt, daß bei geschlossenem Deckel 1215 (Fig. 52) die Schwenkhebelfläche 1290 auf dem ansteigend geführten Abschnitt 1261 an den Enden der Hebelarme 1240b bis 1251b zu liegen kommt. Wird nun beispielsweise die Taste 1220a niedergedrückt, dann verschwenkt der Wählhebel 1220 um seine mittlere Drehachse 1235,1236 derart, daß das freie Ende des Hebelarmendes 1240b angehoben wird. Dabei rollt der Schwenkhebel 1270 mit seiner Führungsfläche 1290 in Richtung zu seiner Führungsfläche 1289 auf dem Führungsabschnitt 1261 am freien Ende des Hebelarmes 1240b derart ab, daß der Schwenkhebel 1270 auf der Schwenkachse 1216 in Pfeilrichtung Y verdreht wird.
  • Während dieser Drehbewegung des Schwenkhebels 1270 liegt der Schwenkhebel 1270 mit seinem Eckabschnitt 1288a an der Innenseite des Deckels 1215 an und greift gleichzeitig durch die betreffenden Auswählstanzungen derjenigen Registerkarten hindurch, die unterhalb der auszuwählenden Registerkarte liegen, so daß der Schwenkhebel 1270 an der auszuwählenden Karte zu liegen kommt und diese Karte mit dem darüberliegenden Kartenstapel und dem Deckel anhebt und in eine etwa senkrechte Stellung überführt. Damit ein selbsttätiges Zurückklappen des geöffneten Deckels 1215 vermieden wird, weist der Deckel 1215 eine Öffnungsstellung auf, die einem Winkel zur Ebene der Gehäuseabdeckplatte 1214 entspricht, die größer als 90C ist (Fig. 53). Darüber hinaus bewirken die nach oben schräg verlaufend abgewinkelten Endabschnitte 1240c bis 1251c ein Halten des Deckels in einer angehobenen Stellung.
  • Die Schwenkhebel 1270 bis 1281 brauchen jedoch nicht die voranstehend beschriebene Ausgestaltung aufweisen. Es besteht auch die Möglichkeit, die Fingertasten als Wählhebel mit einem Tastenhebelarm und einem über eine Verzahnung die Hubfinger schwenkenden Druckhebelarm auszubilden. Die Wählhebel greifen dann unmittelbar in die schwenkbaren Hubfinger, während an den Wählhebeln und den Hubfingern Verzahnungsabschnitte angeordnet sind, die bei niedergeschwenkten Hubfingern außer gegenseitigem Eingriff sind und erst während des Hochschwenkens der Hubfinger in gegenseitigen Eingriff kommen, wobei die Wählhebel Nasen besitzen, die auf die Hubfinger in Schwenkrichtung drücken und die Schwenkbewegung bis zum Ineinandergreifen der Verzahnungsabschnitte bewirken.
  • Die Funktionsweise des voranstehend beschriebenen Merkblattregisters 1020 soll anhand nachstehender Ausführungen erläutert werden: Wird die Taste 1224a niedergedrückt, so wird mittels des Hebels 1244 der diesem Hebel 1244 zugeordnete Schwenkhebel 1274 verschwenkt, wobei der Schwenkhebel 1274 durch die Ausschnittstanzungen 1326 der in der Ausnehmung 1213 der Bodenteilabdeckplatte 1214 liegenden Registerkarten - wobei diese von unten nach oben geführt sind - 1313,1312,1311,1310,1309, 1308,1307 und 1306 hindurchgeführt wird und an der Unterseite der Registerkarte 1305 zu Anlage kommt, wie dies in Fig. 45 dargestellt ist. Dadurch, daß der Schwenkhebel 1274 nach oben verschwenkt wird, wird der Deckel 1215 geöffnet, wobei gleichzeitig die über der Registerkarte 1305 liegenden Karten 1304, 1303,1302,1301 mit hochgeklappt werden. Wird die Taste 1232a niedergedrückt, so gleitet der Nocken 1282 auf eine am freien Ende des Hebels 1242 ausgebildete, bei 1283 angedeutete schräge Fläche (Fig. 46) und dreht sich dergestalt um die Schwenkachse 1216, daß er auf dem unterhalb der Schwenkachse 1216 liegenden Abschnitt des Deckels 1215 auf diesem zur Anlage gebracht wird, was zur Folge hat, daß der Deckel 1215 in Pfeilrichtung Y1 gedrückt wird und in die Verschluß stellung nach Überschreiten der senkrechten Deckelstellung aufgrund seines Eigengewichts verschwenkt (Fig. 48) und dabei gleichzeitig mittels des Abschnittes 1240c des Hebels 1240 einer Bremsverkeilung unterworfen ist. Das Schließen des Deckels erfolgt durch Betätigung der Schließtaste 1232 mittels eines Nockens 1282, der ebenfalls auf der Schwenkachse 1216 angeordnet ist (Fig. 51).
  • In dem Innenraum des Gehäuses 1002 ist neben dem Merkblattregister 1020 die an einen Telefonapparat anschließbare oder angeschlossene Einrichtung 30 zum selbsttätigen Wählen gespeicherter Rufnummern angeordnet (Fig. 45). Diese Rufnummernwähleinrichtung 30 ist in an sich bekannter Weise ausgebildet und umfaßt ein Rufnummern-Speicherwerk 31 und zu einem Tastenfeld 36 vereinigte Zifferntasten 37 und Arbeitstasten 38, wobei die Tastenfelder 6, 36 des Merkblattregisters 1020 und der Rufnummernwähleinrichtung 30 in dem Gehäuse, wie in Fig. 45 und 55 dargestellt, nebeneinanderliegend oder, entsprechend Fig. 56, übereinanderliegend angeordnet sind.
  • Das Tastenfeld 36 der Rufnummernwähleinrichtung 30 umfaßt die Ziffern 1 bis 9 und 0 tragenden Tasten 37. Über die Zifferntasten 37 werden bei Betätigung einer entsprechend hierfür vorgesehenen Arbeitstaste die einzelnen Rufnummern der Fernsprechteilnehmer in das Rufnummern-Speicherwerk 31 eingegeben und können jederzeit bei Eingeben einer Kurznummer oder Codenummer für den Selbstwählvorgang abgerufen werden. Auch hierfür ist dann eine der Arbeitstasten zu betätigen, nachdem vermittels der Zifferntasten 37 die Kurznummer oder Codenummer eingegeben ist. Die Arbeitstasten 38 umfassen beispielsweise eine sogenannte Indextaste, die betätigt wird, wenn die Kurznummer bzw.
  • Indexnummer des gewünschten Gesprächspartners eingegeben wird. Als weitere Arbeitstaste ist eine Repetitions-Taste vorgesehen, die betätigt wird, wenn nach Auslösen des selbsttätigen Wahlvorganges das "Besetzt"-Zeichen hörbar ist, wofür die Rufnummernwähleinrichtung 30 mit einem Lautsprecher 35 verbunden ist. Nach Drücken der Repetitions-Taste wird der Wahlvorgang so oft wie nötig wiederholt, bis die Verbindung zum gewünschten Fernsprechteilnehmer hergestellt ist.
  • Darüber hinaus ist dann als Arbeitstaste eine Programmier-Taste vorgesehen, die immer dann zu betätigen ist, wenn Rufnummern in das Rufnummernspeicherwerk 31 eingespeichert werden sollen. Vermittels einer Lautsprecher-Taste kann der Lautsprecher 35, der an dem Gehäuse 1002 vorgesehen ist, eingeschaltet werden, so daß mit dem Fernsprechteilnehmer geführte Gespräche über den Lautsprecher bei niedergelegtem Hörer geführt werden können. Mit einer weiter vorgesehenen Lösch-Taste kann diejenige Rufnummer gelöscht werden, die nicht mehr benötigt wird. Für verschiedene Vorgänge können darüber hinaus noch weitere spezielle Funktionen auslösende Arbeitstasten vorgesehen sein. Außerdem kann in der oberen Abdeckplatte des Gehäuses 1002 im Bereich der Rufnummernwähleinrichtung 30 eine Leuchtziffer-Anzeige vorgesehen sein, vermittels der eine Kontrolle des Wählvorganges vorgenommen werden kann. Auch kann über die Leuchtziffern-Anzeige eine Wiedergabe der angewählten Rufnummer erfolgen.
  • Dadurch, daß auf den Registerkarten des Merkblattregisters 1020 die Fernsprechteilnehmer mit. ihren Kurznummern für die Durchführung selbsttätiger Wählvorgänge vermerkt sind, ist ein Gerät geschaffen, das in einer kompakten Bauweise ein Merkblattregister und eine automatische Rufnummernwähleinrichtung miteinander verbindet, so daß auf kleinstem Raum eine Vielzahl von Fernsprechteilnehmern in dem Merkblattregister 1020 gespeichert werden können, so daß, wie bei den bekannten Telefon-Computern, erforderliche Ergänzungsmodule für die Speicherung weiterer Rufnummern in Verbindung mit den Namen der Fernsprechteilnehmer entfallen. Da die Kapazität des Merkblattregisters in jedem Fall über der Speicherfähigkeit von Telefonnummern im Rufnummern-Speicherwerk der Rufnummernwähleinrichtung liegt, kann das Merkblattregister auch zum Notieren nicht abgespeicherter Rufnummern verwendet werden, so daß letztlich die Gesamtvorrichtung einem vielfachen Verwendungszweck zuführbar ist.
  • In Fig. 57 ist ein Tastenfeld 1401 dargestellt, in dem, durch eine gestrichelte Umrandung eingegrenzt, eine Mehrzahl von Wähltasten angeordnet ist, bei deren Betätigung eine Wähltaste aus einem Stapel von mehreren Registerkarten ausgewählt und dem Benutzer sichtbar gemacht wird.
  • Eine solche Vorrichtung ist bekannt und daher in Fig. 57 nicht mehr dargestellt.
  • Neben den Wähltasten 1402 sind in einer gestrichelten Umrandung Zifferntasten 1403 angebracht in einer Anordnung, wie sie von Tasten-Fernsprechapparaten der Deutschen Bundespost bekannt ist. Neben diesen Tasten 1403 ist eine Taste 1404 angeordnet, die zur besseren Erkennbarkeit etwas größer angeordnet ist und mit der die Wahl einer Telefon-Rufnummer in die Amtsleitung der Post eingeleitet wird. Unterhalb der Amtstaste 1404 ist eine Löschtaste 1405 angeordnet, bei deren Betätigung eingegebene Ziffern zum Zwecke der Korrektur gelöscht werden können. Unterhalb der Zifferntaste "7" ist eine Funktionstaste 1406 angebracht, bei deren Betätigung ein Wählsignal "Erde" eingegeben wird. Unterhalb der Zifferntaste "9" ist eine Funktionstaste 1407 angebracht, bei deren Betätigung ein Signal für eine Pause in die Rufnummer eingefügt wird.
  • Links neben den Wähltasten 1402 sind in einer durch die Umrandung 1408 dargestellten Einheit weitere Funktionstasten 1409 bis 1417 angeordnet, deren Funktion weiter unten beschrieben werden wird. Oberhalb dieser Funktionstasten ist ein Anzeigefeld 1418 angeordnet, in dem normalerweise die Uhrzeit mit Stunden, Minuten und Sekunden dargestellt wird. Wenn nach dem Wählen einer Rufnummer der Teilnehmer abgehoben hat und das Gespräch beginnt, beginnt eine Stoppuhr zu laufen und die Gesprächszeit kann fortlaufend im Uhrenfeld 1418 angezeigt werden. Außerdem können die auf der Amtsleitung ankommenden Gebühreneinheiten-Impulse im elektronischen Teil summiert und gegebenenfalls durch Multiplikation mit dem Preis einer Gebühreneinheit in den betreffenden Geldbetrag umgerechnet werden. Dazu ist oberhalb des Uhrenfeldes 1418 ein Schalter 1419 angeordnet, mit dem in verschiedenen Schaltstellungen ausgewählt werden kann, ob bei Gesprächsbeginn die Gesprächszeit oder die Zahl der Gebühreneinheiten oder der Gesprächspreis laufend angezeigt werden soll. Diese laufende Anzeige bleibt stehen, wenn das Gespräch beendet ist und wird vor dem nächsten Wählen, z.B. beim Auflegen des Hörers eines zugeordneten Telefonapparates,gelöscht. Die Zahl der Gesprächseinheiten kann außerdem über einen anzuschließenden Drucker festgehalten und/oder mittels einer Summiereinrichtung laufend, z.B. über einen ganzen Monat, summiert werden.
  • über den Wähltasten 1402 ist ein Anzeigefeld 1420 angebracht, in dem die eingegebenen Ziffern und Zeichen z.B. in einem achtstelligen, Acht-Segment-Display, darstellt werden.
  • Fig. 58 zeigt in einem Blockschema die in Fig. 57 dargestellten Teile einer Vorrichtung nach der Erfindung mit zugehörigen elektronischen Signalverarbeitungsstufen, wobei die Verbindungsleitung zwischen den einzelnen Stufen gegebenenfalls als Vielfachleitung und für getrennte Signalübertragung in entgegengesetzten Richtungen ausgebildet ist.
  • Mit einer solchen Vorrichtung wird mit einem der jeder Wähltaste 1402 zugeordneten Kontakte ein Signal einer Leitung 1421 zugeführt, das der ersten Kodeziffer zugeordnet ist. Da das Signal von der Wähltaste 1402 durch den angekoppelten Mechanismus möglicherweise nicht exakt ist, kann es zweckmäßig sein, in die Leitung 1421 einen Impulsformer 1422 einzuschalten, der bei einer Betätigung einer Taste 1402 ein exaktes Steuersignal liefert. Dieses Signal wird über eine Kombinationsstufe 1423 einer Eingabe-, Verarbeitungs- und Ausgabeeinheit 1424 zugeführt an die weitere Funktionsgruppen, wie Amtswähler 1425, Anzeigeeinrichtung 1420, Amtsleitungs-Zeichenanalysator 1426, Mithöreinrichtung 1427, Gebührenimpulsfilter 1428, die Tasten 1404 bis 1417, die Uhr 1418 mit Schalter 1419, eine Batterie 1429 und ein Mikroprozessor 1430 sowie gegebenenfalls weitere Stufen angeschlossen sind. Über die Verarbeitungseinheit 1424 wird die erste Kodeziffer in der Anzeigeeinheit 1420 angezeigt. Gleichzeitig wird mittels des Mikroprozessors 1430 und einer Speichereinheit 1431 geprüft, ob noch ein Speicherplatz frei ist, der einer zweiten Kodeziffer zu der durch die Taste 1402 gewählten ersten Kodeziffer entspricht. Die Ziffer eines freien Speicherplatzes wird neben der ersten Kodeziffer mit einer zusätzlichen Markierung, z.B. einer Unterstreichung oder durch rhythmisches Blinken, angezeigt. Wenn das Anzeigefeld 1420 nur einstellig ausgeführt ist, also nur die Darstellung einer einzigen Ziffer erlaubt, wird zunächst für eine bestimmte Zeitdauer, z.B. eine Sekunde, die erste Kodeziffer angezeigt und danach mit der entsprechenden Markierung die zweite Kodeziffer. Wenn kein weiterer, der ersten Kodeziffer zugeordneter Speicherplatz frei ist, wird eine andere Markierung, z.B. ein waagerechter Strich in der Mitte des Ziffernfeldes, angezeigt.
  • Wenn eine freie zweite Kodeziffer erscheint und in diesem Speicher eine neue Rufnummer eingeschrieben werden soll, wird diese Ziffer im Tastenfeld 1403 gedrückt und damit bestätigt. Die Kodeziffer ist dann abgeschlossen und die erwähnte Markierung, z.B. ein Blinken, fällt weg. Die beiden Kodeziffern werden in der Kombinationsstufe 1423 zusammengesetzt und der Eingabeeinheit 1424 zugeführt. In der Kombinationsstufe 1423 ist vorzugsweise eine Sperre vorhanden derart, daß die Verbindung der Kontakte der anderen Wähltasten 1402 zur Verarbeitungseinheit 1424 unterbrochen wird, wenn bereits eine Wähltaste gedrückt worden ist. Dadurch wird verhindert, daß die erste Kodeziffer geändert wird, wenn, z.B. beim Eintragen einer Adresse auf einer Registerkarte, versehentlich eine andere Wähltaste 1402 berührt wird.
  • Nach einer anderen Ausbildungsform kann die Kombinationsstufe 1423 derart ausgebildet sein, daß das von einem ersten Registerkontakt in die Kombinationsstufe 1423 übertragene Signal korrigiert wird, wenn nach einer Wähltaste eine andere Wähltaste gedrückt wird. Wenn ein Teilnehmer auf einer Registerkarte nicht gefinden wird, kann dann ohne weiteres eine andere Registerkarte betätigt und die zugehörige erste Kodeziffer automatisch eingegeben werden.
  • Wenn ein freier Speicher durch Ziffernwahl der zweiten Kodeziffer ausgewählt ist, wird die Taste 1409 zur Vorbereitung des Speichers betätigt, wobei in der Anzeige 1420, gegebenenfalls nach der angezeigten Kodezahl, ein entsprechender Hinweis, z.B. ein 11511 angezeigt wird. Danach kann mit Hilfe der Zifferntasten 1403 die gewünschte Rufnummer eingegeben werden. Dabei kann zwischen Teilen der Rufnummern, z.B. der Teilnehmernummer, der Ortskennzahl und gegebenenfalls der Länderkennzahl, eine Pause durch Betätigen der Taste 1407 mit eingefügt werden. Insbesondere bei Nebenstellenanlagen kann es erforderlich sein, im Zusammenhang mit der gewünschten Rufnummer mittels der Taste 1407 eine Erdverbindung als Hilfssignal mit einzutasten. Die Pause kann im Anzeigefeld 1420 als Lücke oder als großes "P" erscheinen; für die Erdtaste 1406 kann das Symbol "E" wiedergegeben werden. Nach Eingabe der Rufnummer wird dann die Taste 1410 betätigt, und damit ist der Speichervorgang abgeschlossen.
  • Wenn eine eingespeicherte Rufnummer aufgesucht und danach selbsttätig gewählt werden soll, wird zunächst die Registerkarte des betreffenden Teilnehmers gedrückt, wie es oben beim Einspeichern einer Rufnummer beschrieben wurde. Die außer der ersten Kodeziffer erscheinende zweite Kodeziffer eines freien Speicherplatzes bzw. das Symbol für besetzte Speicherplätze wird dann ignoriert und mittels der Zifferntaste 1403 die zweite Kodeziffer des gewünschten Teilnehmers eingegeben. Daraufhin wird die gesuchte Rufnummer in einen Wählspeicher 1432 übergeführt und außerdem, gegebenenfalls in einzelnen Ziffern oder in Zifferngruppen oder auch nacheinander durchlaufend in der Anzeigeeinrichtung 1420 dargestellt. Durch Betätigen der Amtstaste 1404 wird die Telefonnummer aus dem Wählspeicher 1432 durch die Wähleinheit 1425 Ziffer für Ziffer abgerufen und wird entsprechend der Impulse in einer an eine Klemme 1433 angeschlossene Amtsleitung übertragen.
  • Wenn eine Gesprächsverbindung nicht zustande kommt, kann durch Drücken einer Wiederholungstaste 1414 bewirkt werden, daß die gewünschte Rufnummer aus dem Wählspeicher 1432 nach einer bestimmten Zeit, z.B. nach drei Minuten, automatisch neu gewählt wird. Es ist auch möglich, durch Drükken der Speichertaste 1409 und nachfolgend der Reservetaste 1412toter 1413 zu bewirken, daß die im Wählspeicher 1432 stehende Rufnummer in einen Reservespeicher übergeführt wird derart, daß sie zu einem beliebigen, späteren Zeitpunkt durch Drücken der betreffenden Reservetaste und der Amtstaste 1404 unmittelbar gewählt werden kann. Es ist so möglich, einen besetzten Teilnehmer später wieder anzuwählen und inzwischen ein anderes Telefongespräch zu führen. Wenn ein Anruf wiederholt wird, wird jedesmal die zugehörige Telefonnummer in der Einrichtung 1420 angezeigt.
  • Wenn ein Teilnehmer direkt gewählt werden soll, kann mittels der Zifferntasten 1403 unmittelbar gewählt werden. Wenn infolgedessen nicht eine erste Kodeziffer von den Wähltasten 1402 über die Leitung 1421 zugeführt wird, wird in der Kombinationsstufe 1423 festgestellt, daß ohne Kodeziffer gewählt wird und es wird bewirkt, daß die Signale von der Tastatur 1403 direkt in den Speicher 1432 übergeführt und in der Einrichtung 1420 angezeigt werden. Wenn die Amtstaste 1404 gedrückt ist, erfolgt das Wählen über die Einrichtung 1425.
  • Es kann auch gewählt werden, ohne daß das Register geöffnet und eine Karte sichtbar gemacht wird. Dafür wird, z.B. aus dem Gedächtnis, die erste Kodeziffer durch leichtes Berühren der zugeordneten Wähltaste 1402 eingegeben und danach mit einer Taste 1403 die zweite Kodeziffer.
  • Durch Drücken der Amtstaste 1404 geht dann die so gewählte Rufnummer über die Klemme 1433 auf die Amtsleitung.
  • In die Tasten 1415 und 1416 kann je eine Notruf-Telefonnummer eingespeichert werden, die dann direkt über die Wähleinrichtung 1425 auf die Amts leitung übertragen wird, wenn nur eine dieser beiden Tasten gedrückt wurde. Die Einspeicherung wird vorgenommen, wie es oben für die direkte Telefonwahl bzw. für die Wiederholungstasten beschrieben wurde: Die Rufnummer wird mittels der Tasten 1403 in den Wählspeicher 1432 mit angekoppelter Anzeigeeinrichtung 1420 eingegeben. Danach werden die Speichertasten 1409 und die betreffende Notruf taste 1415 oder 1416 gedrückt. Der Inhalt des Wählspeichers wird dadurch in einen der betreffenden Notruftaste zugeordneten Speicher übertragen. Vorzugsweise ist wenigstens eine der Notruftasten 1415 oder 1416, z.B.
  • für die Polizei, durch Form, Farbe od.dgl. von den anderen Funktionstasten unterschieden bzw. besonders hervorgehoben.
  • Die Amtstaste 1404 kann mit einem Mechanismus zum Herausfahren eines Notizblockes od.dgl. kombiniert sein, der dann anstelle einer Registerkarte zugänglich ist und für Notizen aus dem Telefongespräch zur Verfügung steht. Vorteilhafterweise ist die Amtstaste so ausgeführt, daß schon bei schwachem Fingerdruck ein elektrischer Kontakt geschlossen und das Wählen gemäß den im Wählspeicher 1425 eingeschriebenen Ziffern erfolgt. Bei stärkerem Druck auf die Amtstaste wird einerseits das Wählen eingeleitet und dazu der Notizblock od. dgl. herausgefahren.
  • Zweckmäßig sind die Anzeigeeinrichtung und die weiteren Informationsverarbeitungsstufen in einer Technik, z.B. in Halbleitertechnik, mit minimalem Strombedarf ausgeführt und die Speisung erfolgt durch eine Batterie 1429 mit mehrjähriger Lebensdauer. Eine Anzeige, z.B. durch Blinken der in der Einrichtung 1420 angezeigten Ziffern, erfolgt, wenn die Batterie sich dem Ende ihrer Gebrauchsdauer nähert, die elektrischen Teile der Vorrichtung jedoch noch voll versorgt sind und arbeiten. Danach wird der Benutzer rechtzeitig aufmerksam gemacht und er kann in einem neben dem Halter für die erste Batterie 1429 angebrachten Batteriehalter 1434 eine neue Batterie einsetzen und die alte danach entfernen. So bleibt die Vorrichtung ständig unter Spannung und keine eingeschriebene Information geht verloren Eine unter einer Kodezahl eingespeicherte Rufnummer kann dadurch gelöscht werden, daß durch Betätigen der zugehörigen Wähltaste 1402 und dazu gehörigen Zifferntaste 1403 und anschließend die Speichertaste 1409 betätigt wird. Dann kann, wie oben beschrieben, eine neue Telefonnummer mit Hilfe der Tastatur 1403 eingegeben werden, wonach dann die Taste 1410 zur Beendigung des Speichervorganges gedrückt wird.
  • Wenn nach der Taste 1409 sofort die Taste 1410 betätigt wird, wird der betreffende Speicher voll gelöscht.
  • Mit Hilfe einer Induktionsspule 1435 kann das auf der Amtsleitung vorhandene Signal abgenommen und einer Mithöreinrichtung zugeführt werden. Das Amtsleitungssignal wird außerdem einem Zeichenanalysator 1426 zugeführt, der feststellt, ober der angerufene Teilnehmer sich nicht meldet oder ob er besetzt ist. Diese Information kann dann über die Verarbeitungseinheit 1424 weiter ausgewertet werden.
  • An die Einheit 1424 kann auch ein nicht dargestellter Schlüsselschalter angeschlossen werden, durch den das Wählen freigegeben oder verhindert werden kann. Der Schlüsselschalter kann auch so geschaltet werden, daß durch ihn freigegeben oder verhindert werden kann, ob neue Rufnummern eingespeichert oder gelöscht werden.
  • Sowohl die Tasten des Tastenfeldes 6 als auch die Tastenfelder 36 sind für das Betätigen der Vorrichtung zum Auswählen einer Registerkarte aus einem Stapel von Registerkarten und zum Durchführen einer Teilnehmer-Wahl nach Ziffern einer Rufnummer in eine Amtsleitung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, verwendbar, d.h. über diese Wähltasten der Tastatur 6 kann diese Vorrichtung betrieben werden.

Claims (29)

  1. Titel Vorrichtung zum Speichern und Wiedergeben von Informationen, Rufnummern, Teilnehmeranschriften u. dgl.
    Patentansprüche Vorrichtung zum Speichern und Wiedergeben von Informationen, Rufnummern, Teilnehmeranschriften u.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß in einem Gehäuse (2) eine Registerkartenauswähl-und -freigabevorrichtung (20,20a,20b), die a) aus einer Anzahl von in Reihe nebeieinander- und/oder übereinanderliegenden, in einem Tastenfeld (6) zusam-C. mengefaßten Wähltagen (240 bis 263) und einem unter der Einir einer Druckfeder stehenden und mittels einer Verriegelungseinrichtung verschließbaren Schubfach (230) mit einem in diesem untergebrachten Stapel (9) von Registerkarten (401 bis 424), die an ihren rückwärtigen Randabschnitten Auswählzungen (402a bis 424a) mit Durchbrechungen (450) aufweisen, wobei jede Wähltaste (240 bis 263) an einem als Hebel ausgebildeten, in dem Gehäuse (2) gelagerten Schwenkarm (270 bis 293) befestigt ist, der an seinem freien Ende (270b bis 293b) einen senkrecht zur Bodenplatte (226) des Gehäusebodenteils (221) gerichteten Kartenrückhaltestift (310 bis 333) trägt, wobei die Kartenrückhaltestifte (310 bis 333) in zwei Reihen nebeneinanderliegend und versetzt zueinander derart angeordnet sind, daß die Kartenrückhaltestifte (310 bis 333) eines jeden zweiten Schwenkarmes zu einer Reihe zusammengefaßt sind, während im Bereich der Bewegungsbahn der Kartenrückhaltestifte (310 bis 333) im rückwärtigen Bereich der Bodenplatte (226) des Gehäusebodenteils (221) eine federnd gelagerte Schubladenhalteleiste (371) angeordnet ist, die mit einer bei Beaufschlagung durch den Kartenrückhaltestift einer niedergedrückten Wähltaste das Ausfahren des Schubfaches freigebenden Schubladenverriegelungseinrichtung (370) in Wirkverbindung steht und die Durchbrechungen (450) für die Kartenrückhaltestifte (310 bis 333) in den rückwärtigen Randabschnitten der Registerkarten (401 bis 424) von der untersten Registerkarte (402) mit der ersten Durchbrechung (450) von rechts unten nach links zur obersten Registerkarte (424) um jeweils eine eine Durchbrechung tragende Auswählzunge sich vergrößernd und stufenförmig sich erstreckend ausgebildet sind, wobei jede Auswählzunge (402a bis 424a) eine der Anzahl der Durchbrechungen der Auswählzungen der jeweils unteren Registerkarte vermehrt um eine Durchbrechung entsprechende Anzahl von Durchbrechungen aufweist, wobei die Durchbrechung (250b), um die jede Registerkarte gegenüber den Durch- -brechungen der Auswählzungen (404a) der jeweils darunterliegenden Registerkarte (402) vermerkt ist, gegenüber den zungenförmigen Durchbrechungen tragenden Kartenabschnitten der jeweils darunterliegenden Registerkarten freiliegend ist, während die Durchbrechungen (450) in den Auswählzungen (402a bis 424a) der Registerkarten (402 bis 424) übereinanderliegend angeordnet sind, wobei die Auswählzungen jeder zweiten Registerkarte einen schräg verlaufenden Abschnitt (402b) zur Freigabe einer Durchbrechung (450b) der Auswählzunge (403a) der jeweils darunterliegenden Registerkarte (403) aufweisen, oder b) aus einer Anzahl von in Reihe nebeneinander- und übereinanderliegenden, in einem Tastenfeld (6) zusammengefaßten Wähltasten (540 bis 551) und einem unter der Einwirkung einer Druckfeder stehenden und mittels einer Verriegelungseinrichtung verschließbaren Schubfach (530) mit einem in diesem untergebrachten Stapel (9) von Registerkarten (701 bis 712), die an ihren rückwärtigen Randabschnitten Auswählzungen (701a bis 712a) mit Durchbrechungen (720,720a bis 720k) aufweisen, wobei jede Wähltaste (540 bis 551) an einem als Hebel ausgebildeten, in dem Gehäuse gelagerten Schwenkarm (560 bis 571)befestigt ist, der an seinem anderen freien rückwärtigen Ende einen U-förmigen Kartenrückhaltestift (630) trägt, wobei der senkrecht nach oben gerichtete Stab (630a) eines jeden Kartenrückhaltestiftes (630) einen parallel zum Schenkel t640b) des U-förmigen Abschnittes (640) des Kartenrückhaltestiftes verlaufenden, nockenförmigen Ansatz (630b) aufweist, wobei das aus einem plattenförmigen Schubfachboden (531) mit einer vorderen, die Schubfachausfahröffnung (520) in der Gehäusevorderwand (512,522) bei eingefahrener Stellung des Schubfaches verschließenden Abschluß leiste (532) bestehende Schubfach (530) rückseitig und beidseitig offen ausgebildet ist und in seinem rückwärtigen Kantenbereich eine der Anzahl der Kartenrückhaltestifte (630) entsprechende Anzahl von schlitzförmigen Ausnehmungen (660 bis 671) mit einer der Länge der U-förmigen Abschnitte (640) an den Enden der Schwenkhebel (560 bis 571) entsprechenden Länge aufweist, während die beiden seitlichen Schubfachbegrenzungswände von zwei zu beiden Seiten des plattenförmigen Schubfachbodens (531) angeordneten und an der Innenwandfläche des Gehäusedeckelteils (511) angeformten Begrenzungswänden (519,519a) gebildet sind, und wobei zur Führung der Schwenkhebel (560 bis 571) jeder Schwenkhebel an dem den Kartenrückhaltestift (630) tragenden Ende (560b bis 571b) mit einer. senkrecht verlaufenden schlitzförmigen Durchbrechung (590 bis 601) versehen ist, in die ein an der Innenwandfläche des Gehäusedekkelteils (511) angeformter Nocken (610 bis 621) eingreift und in der Durchbrechung (590 bis 601) geführt ist, oder c) aus einem in dem Gehäuse (2) angeordneten, ein- und ausfahrbaren Schubfach (802) mit einem Stapel (9) von Registerkarten (801) mit Auswählstanzungen (820) und mit einer im Schubfachboden ausgebildeten Vertiefung (816) zum Trennen der ausgewählten Registerkarte von den in dem Gehäuse (2) zurückbleibenden Registerkarten und zum überführen der ausgewählten Registerkarte in die Ausfahrebene mittels in einem Tastenfeld (6) zusammengefaßten Wähltasten (807) und mit Mitnehmern (806) oder d) aus einem Gehäuse (1002) mit Wähleinrichtungen, bei dem an dem Gehäuse (1002) mit einem kastenförmigen Bodenteil (1211), dessen obere Gehäuseabdeckplatte (1214) mit einer schalenförmigen Vertiefung (1213) zur Aufnahme eines Stapels loser, mit Kennziffern versehener Registerkarten (1009) mit randseitig registerartigen Auswählstanzungen (1322 bis 1333) versehen ist, ein um eine waagerechte Achse (1216) Verschwenkbarer, die schalenförmige Vertiefung (1213) mit den Karten abdeckender Deckel (1215) schwenkbar gelagert ist, der mit an den Registerkarten über Schwenkhebel (1270 bis 1281) angreifenden, zweiarmigen, durch lotrechten Tastendruck niederdrückbaren Wähl- und Steuerhebeln (1220 bis 1231) in Wirkverbindung steht, die an ihren vorderen freien Enden in einem Tastenfeld (1006) zusammengefaßte Wähltasten (1220a bis 1231a) und an den den Wähltasten gegenüberliegenden Enden zungenförmige Abschnitte (1240c bis 1251c) aufweisen, wobei die Registerkarten des Kartenstapels im Bereich der Deckelschwenkachse (1216) in seitlichen Führungen (1217, 1218) gehalten sind, besteht., und eine an einen Telefonapparat anschließbare Einrichtung (30) zum selbsttätigen Wählen gespeicherter Rufnummern, die mit einem Rufnummern-Speicherwerk (31) mit einem Tastenfeld (36) mit Zifferntasten (37) und Arbeitstasten (38) versehen ist, angeordnet sind, wobei die Tastenfelder (6,36) der Registerkartenauswähl- und -freigabeeinrichtung (20,20a,20b) und der Rufnummernwähleinrichtung (30) in dem Gehäuse (2) nebeneinanderliegend oder übereinanderliegend angeordnet sind.
  2. 2 Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (2) ein mit der Rufnummernwähleinrichtung (30) verbundener Lautsprecher (35) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung zum Auswählen einer Registerkarte aus einem Stapel durch Betätigen einer Wähltaste und zum Durchführen einer Teilnehmer-Wahl nach Ziffern einer Rufnummer in eine Amtsleitung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, aufgrund einer zweistelligen Kodezahl, gemäß der über elektrische Kontakte, die den Ziffern der Kodezahl zugeordnet sind, ein Mikroprozessor mit zugehörigen Speichern gesteuert wird, wobei die Wähltaste, vorzugsweise mit mechanischen Mitteln wie Fingerdruck und/oder Federkraft, die Registerkarte auswählt und, z.B. durch Herausschieben einer Schublade oder durch Aufklappen eines Deckels, sichtbar macht, wobei durch jede Wähltaste ein zugeordneter Kontakt betätigt werden kann, wobei die Kodeziffern und gegebenenfalls die Ziffern einer Rufnummer auf einem, neben den Wähltasten angeordneten Anzeigefeld angezeigt werden, und wobei weiter Funktionstasten angebracht sind nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß neben den Wähltasten Tasten für die Ziffern einer Dekade, z.B. 1 bis 0, angeordnet sind und daß mit dem Kontakt einer der Wähltasten die erste Kodeziffer und mit dem Kontakt einer der Zifferntasten (1403) die zweite Kodeziffer eingegeben und dem Mikroprozessor (143O) zugeführt werden, derart, daß beim Betätigen einer Wähltaste automatisch die zugeordnete erste Kodeziffer und daneben ein Hinweiszeichen auf dem Anzeigefeld (142O) angezeigt werden und daR wenigstens eine Funktionstaste ( 1415,1416) zum direkten Abruf einer gespeicherten Rufnummer und/oder zur Direktwahl mit den Zifferntasten (1403) vorhanden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zifferntasten (1403) räumlich neben den Wähltasten angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktionstasten (1409 bis 1417) räumlich neben den Wähltasten angeordnet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Amtstaste (1404) räumlich neben den Zifferntasten (1403) angeordnet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Amtstaste (1404) mit einem Mechanismus zum Herausfahren eines Notizblockes od.dgl.
    kombiniert ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei schwachem Druck auf die Amtstaste ein elektrischer Kontakt geschlossen wird und das Wählen gemäß den in einem Wählspeicher (1432) eingeschriebenen Ziffern erfolgt
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei stärkerem Druck auf die Amtstaste (1404) das Wählen eingeleitet und dazu der Notizblock herausgefahren wird.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß diese in den Wählspeicher (1432) eingeschriebenen Ziffern angezeigt werden.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mittels wenigstens einer Funktionstaste ( 1415,1416) ein Notruf ausgelöst werden kann, der auch ohne zusätzliche Betätigung der Amtstaste (1004) an die Amtsleitung abgegeben wird.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Funktionstaste für Notruf (1415,1416) durch Form, Farbe od.dgl. von den anderen Funktionstasten unterschiedlich ist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Löschtaste (1405) zum Löschen der eingegebenen Ziffern neben den Zifferntasten (1403) angeordnet ist.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung und weitere Informations-Verarbeitungs-Stufen (z.B.
    1422,1423,1424,1425,1426,1428,1430,1431,1432) in einer Technik mit minimalem Strombedarf ausgeführt sind und daß die Speisung durch eine Batterie (1429) mit mehrjähriger Lebensdauer erfolgt.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß z.B. durch rhythmisches Blinken der angezeigten Ziffer(n) eine Anzeige erfolgt, wenn die Batterie (1429) sich dem Ende ihrer Gebrauchsdauer nähert, die elektrischen Teile der Vorrichtung aber noch voll versorgt sind.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Halter für die erste Batterie (1429) ein zweiter Batteriehalter (1434) vorgesehen ist, dessen Kontakte den Kontakten des ersten satteriehalterssparallel geschaltet sind.
  17. 17. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasten und andere Funktionsgruppen, wie Amtswähler (1425), Anzeigeeinrichtung (1420), Amtsleitungs-Zeichenanalysator (1426), Mithöreinrichtung (1427), Gebührenimpuls-Filter (1428) u.dgl. über eine Eingabe-, Verarbeitungs- und Ausgabeeinrichtung (1424) zusammengeschaltet und mit einem Mikroprozessor (1430) verbunden sind.
  18. 18. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß Funktionstasten für Amtswahl (1404), Wiederholungswahl (1414), Reserve-Speicher (1412 und 1413), Notruf-Direktwahl (1415,1416), Speichern Anfang (1409) und/oder Speichern Ende (1410) angebracht sind.
  19. 19. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte der Wähltasten (1402) über wenigstens eine Impulsformerstufe (1422) mit der Verarbeitungseinheit (1424) verbunden sind.
  20. 20. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte der Wähltasten (1402) und der Zifferntasten (1403) über eine Kombinationsstufe (1423) mit der Verarbeitungseinheit (1424) verbunden sind.
  21. 21. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Kontakte der anderen Wähltasten (1402) zur Verarbeitungseinheit (1424) unterbrochen wird, wenn eine Wähltaste gedrückt wurde.
  22. 22. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß das von einer ersten Wähltaste (1402) in die Kombinationsstufe (1423) übertragene Signal korrigiert wird, wenn nach einer Wähltaste eine andere Wähltaste gedrückt wird.
  23. 23. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn durch Drücken einer Wähltaste die erste Kodeziffer eingegeben ist, diese angezeigt und saneben oder gegebenenfalls danach mit einer zusätzlichen Markierung, z.B. einer Unterstreichung oder durch Blinken, diejenige Ziffer angezeigt wird, die den nächsten freien Speicher bezeichnet, und daß eine andere Markierung, z.B. ein waagerechter Strich, angezeigt wird, wenn alle zu der betreffenden ersten Kodeziffer gehörenden Speicher besetzt sind.
  24. 24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Markierung als frei angebotene Speicher durch Drücken der betreffenden Ziffertaste (1403) ausgewählt, daß eine Taste (1409) zur Vorbereitung des Speicherns betätigt und ein Symbol, z.B. S, angezeigt, daß die gewünschte Telefonrufnummer eingeschrieben und daß danach eine Taste (1410) zur Beendigung des Speichervorganges betätigt wird.
  25. 25. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß eine gewählte Telefonrufnummer, z.B. nach einer nicht zustandegekommenen Verbindung, mittels einer Funktionstaste (1412,1413) in einem Reservespeicher übergeführt wird und von dort zu beliebiger Zeit abrufbar ist.
  26. 26. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem Speicher aufgerufenen bzw. die beim direkten Wählen in die Amtsleotung (1433) übertragenen Ziffern in den Wählspeicher (1432) übertragen und, gegebenenfalls einzeln oder in Gruppen nacheinander oder durchlaufend, angezeigt werden.
  27. 27. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zeitanzeige (1418) angebracht ist, die, vom Beginn einer Gesprächsverbindung an, die Zeit der Gesprächsdauer oder die auflaufenden Gebühreneinheiten anzeigt.
  28. 28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines Schalters (1419) wählbar ist, ob nach Beginn der Gesprächsdauer in dem Anzeigefeld (1418) die gestoppte Gesprächsdauer oder die Anzahl der Gebühreneinheiten angezeigt werden soll.
  29. 29. Vorrichtung nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der Gebühreneinheiten, gegebenenfalls mittels des Schalters (19) wählbar, der Gebühren-Geldbetrag angezeigt wird.
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