DE3304059A1 - Gasbetriebener mehrfunktionsbackofen - Google Patents
Gasbetriebener mehrfunktionsbackofenInfo
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Description
Ol Frank■sehe Eisenwerke München, 7. Februar 1983
Dillenburg up-ks 14 182
Gasbetr!ebener Mehrfunktionsbackofen
Die Erfindung betrifft mit Gas beheizte Backöfen zum Zubereiten von Speisen durch Backen oder Braten.
Es sind seit langem sogenannte konventionelle Backöfen bekannt, bei denen sich ein Gasbrenner im unteren Teil
des Backraumes befindet. Der den Gasbrenner umgebende Brennraum ist vom Backraum durch ein zumeist herausnehmbares
Einschiebblech so getrennt, daß die heißen Abgase des Gasbrenners an der Rückwand des Backofens nach oben
geführt werden, an der Backofendecke entlangziehen und im vorderen Teil durch entsprechende Löcher* entweder direkt
oder in einen Abgassammelkanal entweichen können. Von hier aus werden die Abgase nach hinten aus dem Gerät
herausgeführt. Während das Back- oder Bratgut von unten im wesentlichen durch Strahlungswärme gegart wird, erfolgt
das Garen der Oberseite durch die am Back- oder Bratgut vorbeistreichende heiße Konvektionsluft einschließlich
der Abgase.
Weiterhin sind seit einiger Zeit sogenannte Umluftbackofen bekannt, bei denen die von einem Gasbrenner erhitzte
Luft durch eine Umwälze i ririchtung, üblicherweise, einen
Ventilator, umgewälzt wird. Bei derartigen Umluftbackofen
befindet sich der Brenner in einem separaten Brennraum im unteren Teil des Backofens. Die Abgase v/erden so geleitet,
daß sie direkt und unmittelbar zu der Ansaugöffnung eines an der Rückwand des Backofens befindlichen
Ventilators gelangen. Dieser Ventilator befindet sich in einem zum Zwecke der Reinigung herausnehmbaren Gehäuse,
-■*· η
Ol das an geeigneten L-". teilen Schlitze aufweist, durch die
die angesaugte Warmluft mit den Abgasen an den Nutzraum abgegeben wird. '
Die Schlitze sind so angeordnet, daß die Strömungsgeschwindigkeit
der austretenden Luft ausreicht, den Backraum bis zu seiner Vorderseite zu beaufschlagen. Im vorderen
Bereich läßt die Strömungsgeschwindigkeit erheblich
nach und der Warmluftstrom wird nach hinten wieder durch
den Ventilator angesaugt. Da der Backofen thermostatisch geregelt ist, wird vorn Brenner immer nur so viel Wärme
nachgeschoben, wie durch das Bratgut und durch die Abkühlung der heißen Gase gegen die isolierten Außenwände
des Backofens benötigt wird. Die durch die Verbrennung entstehenden Abgase führen zu einem Überdruck im Backofen,
der durch einen geeigneten Kanal an der Oberseite des Backofens nach außen geleitet wird.
Gegenüber einem konventionellen Backofen wird ein Umluftbackofen mit vergleichsweise niedrigeren Temperaturen betrieben.
. Aufgrund der unterschiedlichen Funktionsprinzipien eignet sich ein konventioneller Backofen besser
dazu, ein einzelnes Backgut, beispielsweise einen Kuchen, zuzubereiten, wogegen ein Umluftbackofen besser zur Zubereitung
mehrerer Kuchen gleichzeitig geeignet ist. Dazu ist es jedoch erforderlich, daß die mehreren Kuchen
gleichartig sind, da sich bei ungleichartigen Kuchen unterschiedliche Backzeiten ergeben, der Umluftbackofen daher
überwacht und zu unterschiedlichen Zeiten die Kuchen herausgenommen werden müssen. Nur in seltenen Fällen werden
andererseits in einem Haushalt beispielsweise drei Backbleche mit der gleichen Kuchensorte hergestellt werden,
da Backwaren verderblich sind. Es wäre daher wünschenswert, die Vorteile beider Funktionsweisen in einem
gasbeheizten Backofen verfügbar zu machen.
Ol Derartige Mehrfunktionsbacköfen sind für Elektrobetrieb
bereits bekannt. Bei Elektrobaeköfen treten daher keine
Probleme auf, weil solche Geräte üblicherweise mit getrennten Vorrichtungen für die Erzeugung von -Unter- und
Oberhitze versehen sind.
Ea ist weiterhin bei elektrisch betriebenen Umluftbackofen
bekannt, kurzzeitig mittels eines elektrischen Infrarotgrills im Intervallbetrieb höhere Temperaturen zu erzeugen
und so Probleme zu vermeiden, die sich aufgrund der niedrigen Temperaturen in einem Umluftbackofen beim
Braten von Fleisch dadurch ergeben, daß bei niedrigen Temperaturen sich die Poren des Fleisches nicht schließen
und so das Fleisch im Laufe der gesamten Garzeit austrocknet.
Während also bei elektrisch betriebenen Backöfen die Vereinigung
der konventionellen und der Umluft-Betriebsweise in einem Gerät ohne Schwierigkeiten möglich ist, ergeben
L'O sich bei Gasbackofen dagegen Probleme. Aufgrund der unterschiedlichen
Art und Weise der Wärmeerzeugung und -verteilung in konventionellen Gasbackofen gegenüber Gas-Umluftbacköfen
war bisher bei Gasbetrieb die Vereinigung der konventionellen und der Umluft-Betriebsweise nicht möglieh.
Die Erfindung steht daher unter der Aufgabe, einen Mehrfunktionsbackofen
für Gasbetrieb verfügbar zu machen, der wahlweise konventionell und im Urnluftbetrieb verwendet
werden kann. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, das bei Verwendung eines Ventilators in einem konventionellen
Gasbackofen im Backraum Turbulenzen erzeugt werden, die zwar für das Backen und Braten erforderlich und
wünschenswert sind, sich jedoch aber auch über die Abgasführungskanal
nach unten in den Brennraum fortsetzen und
Ol dort zu einer DetitabAli sierung der F'] amme η am Brenner
führen. Hierdurch kommt es zum Abheben der Flammen und
einer erheblichen Verschlechterung der Verbrennung, die zur CO-Bildung führt, was die Anbringung von Flammenleitblechen
an der Außenseite des Brenners im gewissen Abstand nötig macht, an denen durch nach außen führende
Öffnungen eintretende Verbrennungsluft vorbeigeführt wird.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß 10" der direkte Kanal der Abgase zu dem Ventilatorgehäuse an
seiner Unterseite geschlossen und statt dessen ein Kanal bis vor die Eintrittsöffnung in das Ventilatorgehäuse
verlegt wird. Dieser Kanal wird hierbei so hoch im Innern des Nutzraumes an dessen Rückwand geführt, daß die heißen
Gase bei abgeschaltetem Ventilator nach oben geführt werden
und bei eingeschaltetem Ventilator direkt von diesem angesaugt werden.
Hierdurch wird erreicht, daß der Gasbackofen gemäß der Erfindung durch einfaches Zu- oder Abschalten des Ventilators
von der Umluft-Betriebsweise auf konventionelle
Betriebsweise umstellbar ist, ohne daß die ordnungsgemäße Funktion des Brenners beeinträchtigt wird. Durch die erfindungsgemäße
Anordnung entsteht im Brennraum ein Unterdruck, der durch die von außen zuführenden Öffnungen
ausgeglichen wird. Die zur Verbrennung notwendige Luft tritt "durch diese Öffnungen ein, wird durch die Flammenleitbleche
an den Brennern vorbeigeführt und dann entweder vom Kanal allein oder über den Kanal vom Ventilator
angesaugt.- Durch diese Anordnung erhalten die Flammen
genügend Sekundärluft zur Nachverbrennung. Begünstigt werden die Verhältnisse durch einen an der Decke befindlichen
horizontalen Kamin über die Abgase ins Freie geleitet werden. Für eine Schnellerwärmung von oben sind Infrarotstrahier
angeordnet.
Ül Durch die erfindungsgemäße Anordnung ist e:: auch bei
Gasgeräten möglich, sowohl mit als auch ohne Umluftbetrieb zu arbeiten, so daß für beide Betriebsarten die mit
Gasbetrieb erzielbaren Vorteile zur Verfugung stehen, wie geringe Aufheizzeiten, das schnellere Erreichen einer bestimmten
Temperatur sowohl in auf- als auch in absteigender Richtung und die Vermeidung eines hochbelastbaren
elektrischen Anschlusses.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist innen an
der Oberseite des Backraumes ein Infrarotstrahler vorgesehen, der für eine Sehne11erwärmung genutzt werden kann.
Dieser kann elektrisch betrieben werden. Durch kurzzeitiges Einschalten des elektrischen Infrarotgrills im
Intervallbetrieb kann beim Braten von Fleischstücken erreicht werden, das sich an der Außenseite des Fleisches
die Poren schnell schließen, ehe die Hitze bis ins Innere des Bratgutes vorgedrungen ist und dort dazu führt, daß
die im Fett gebundene Flüssigkeit in Dampf übergeht und schlagartig unter Mitreißen von Fettpartikeln austritt
und den Backofen verschmutzt.
Bei Verwendung eines elektrischen Infrarotgrills ist jedoch nachteilig, daß hierfür die Backraumtür wie in reinem
Elektrobetrieb zum Betrieb geöffnet werden muß, wodurch bis zu 50 % der im Backraurn erzeugten Wärme nutzlos
nach außen entweicht.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird daher vorgeschlagen, innen an der Oberseite des
Backraumes einen gasbetriebenen Infrarotgrill vorzusehen.
Dazu wird in weiterer vorteilhafte:" Ausgestaltung der Erfindung ein Gasbrenner vorgesehen, der von dem Backraum
durch ein durchsichtiges wärmebeständiges Material wie beispielsweise eine Glaskeramik, wie sie auch für Glaskeramik-Kochplatten
Verwendung findet, abgetrennt wird.
Ol Hiermit wird ein gasbeheizter Mehrfunktionsbackofen zur
Verfügiang gestellt, der sämtliche bisher nur mit Elektrobacköfen
erreichbaren Vorteile in sich vereinigt und darüber hinaus beim Braten von fleisch, Geflügel usw. einen
im Vergleich zu Elektrobacköfen bis zu 50 % geringeren
Energieverbrauch aufweist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter
Ausführungsbeispiele näher beschrieben, aus denen weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der
Erfindung ersichtlich werden.
Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Aufriß und Schnitt durch eine
Ausführungsform mit einem elektrisch betriebenen Infrarotstrahler mit Heißgasführung ohne Ventilatorbetrieb
;
Fig. 2 eine schematische Perspektive zu der in Fig. 1 dargestellten Betriebsart von der geöffneten Tür
aus betrachtet;
Fig. 3 einen schematischen Aufriß und Schnitt ähnlich ■ Fig. 1 im Um'luftbetriebszustand;
Fig. 4 eine schematische Perspektive ähnlich Fig. 2-, nur
für den Umluftbetriebszustand und
Fig. 5 einen schematischen Schnitt durch eine Anordnung
mit einem gasbetriebenen Infrarotstrahler.
Ein Nutzraum 10 zum Backen oder Braten ist vorderseitig
mit einer Tür 12 verschließbar und hat eine abgedeckte Unterseite 14. Darunter befindet sich ein atmosphärischer
Gasbrenner 16 mit offenen Flammen und den üblichen Regel- und Überwachungseinrichtungen, von denen nur beispielhaft
eine Armatur 1-8 eingezeichnet ist. In einem Brennerraum
20 befinden sich regelbar die Flammen 22, mit denen die Energie nutzbar gemacht wird. Zum Teil wird die erzeugte
Wärme über die Unterseite 14 an den Nutzraum 10 abgegeben, was durch die kleinen Pfeile 24 angedeutet ist. Der
Frischluftzutritt ist durch die Pfeile 26 angedeutet. Ein bei Gasback- oder Bratherden mit Umlufteinreichung
üblicher direkter Zugang der heißen Abgase 28 in ein Ventilatorgehäuse 40 ist verschlossen. An dieser Stelle
befindet sich fest eine schräge Doppelwand 36 zwischen Kanal 30 und Gehäuse 40.
Die durch Pfeile 28 markierten heißen Gase werden ausschließlich
durch den erfindungsgemäß vorgesehenen Kanal 30 gelenkt und dieser wurde absichtlich vor das Gehäuse
40 eines Beschleunigers 44 verlegt und an diesem hochgezogen.
Der Kanal 30 erstreckt sich, wie aus Fig. 2 hervorgeht, über die Breite des Nutzraumes 10 und besteht aus einer
breiten unteren Öffnung 32, für den Zutritt der heißen Gase 28. Der Kanal 30 ist b i r. an eine mit einem Sieb 38
abgedeckte Ansaugöffnung hoehgeführt und mündet in den
Nutzraum 10 mit einem schmalen Ausgang 34. Die Höhe des neuen Kanals 30 wurde so gewählt, daß die heißen Gase bis
dicht unter die Ansaugöffnung 38 geführt sind. Beim Betrieb ohne Umluft, also bei abgeschaltetem Beschleuniger
44, werden die heißen Gase entlang der Rückwand nach oben geführt und, da kein anderer Austritt angeboten wird,
unterhalb einer oberen Wand 4b nach vorn gelenkt bis in
den Eintritt 48 eines Abgaskamins 50. Auf die weitergehen-
Ol de Funktion dieser oberen Umlenkung wird nachstehend noch
näher bei der Beschreiblang des Umluftbetriebes eingegangen
werden. Durch die bis hier beschriebene Anordruang wird bereits beim normalen Betrieb ohne Umluft, der jederzeit
in konventioneller Weise möglich ist, die erzeugte Wärme in guter Weise ausgenutzt, da die im Nutzraum 10 zu
erwärmende Speise von den heißen Gasen von allen Seiten umspült wird.
Gemäß der Darstellung in Fig. 1 wird deutlich, daß der
konventionelle Back- oder Bratbetrieb mit der neuen Einrichtung jederzeit in gewohnter Weise unter besserer
Wärmeausnut ziang möglich ist.
Daneben ist aber auch der übliche einfache Grillbetrieb möglich, wofür in einfachster Weise ein Infrarotstrahler
32 unterhalb der oberen Wand 46 angeordnet ist. Dieser kann ein elektrisch oder mit Gas betriebener Infrarotstrahler
sein. Der elektrische Strahler ist kostengünstiger in der Herstellung und bei seinem kurzzeitigen Betrieb
überwiegt die Energieaufnahme des sonstigen Herdbetriebes über den Gasanschluß. Bei. Verwendung eines nachstehend
noch beschriebenen gasbetriebenen Infrarotstrahlers bleibt die Verbrauchsenergie das Gas.
Der Übergang auf Umluftbetrieb ist jederzeit ohne mechanische
Veränderung durch Zuschalten des als Ventilator ausgelegten Beschleunigers 44 möglich. In den gezeichneten
Beispielen ist schematisch ein Axiallüfter 44 als Beschleuniger dargestellt, an dessen Stelle beliebige
andere Lüfter, wie Tangentiallüfter oder Radiallüfter mit verschiedenen Antrieben eingesetzt werden können. Beim
Zuschalten des Beschleunigers 44 stellen sich die aus Fig. 3 und 4 ersichtlichen Betriebszustände ein. Über die
mit einem herausnehmbaren und reinigbaren Sieb abgedeckte Ansaugöffnung 38 werden die durch die Pfeile 28 angedeuteten
heißen Gase i τ ι das Gehäu:.5e 40 gelenkt und treten
- 12 - ■- ·
Ol beschleunigt, als Pfeile 54 markiert, aus oberen und
seitlichen Öffnungen aus dem Gehäuse 40 in den Nutzraum 10 aus. Der beim Umluftbetrieb üblicherweise vorhandene
Abgasaustritt, der entweder nach dem Stand der Technik direkt oder über Schikanen in rs Freie führt, ist erfindungsgemäß
durch den an der Backofendecke 46 oben entlang geführten, langgestreckten Kanal 50 ersetzt, der über
seinen Zugang 48 einen Teil' der heißen Gase 54 aufnimmt. Durch diese neue Anordnung entsteht beim Betrieb mit
Umluft ein Unterdruck im Brennraum, statt eines sonst vielfach auftretenden Überdrucks, der durch die von außen
zuführenden Öffnungen ausgeglichen wird.
Die zur Verbrennung notwendige Luft tritt deshalb beschleunigt
durch Öffnungen gemäß Pfeilen 26 ein, wird durch Flammenleitbleche an dem Brenner 16 vorbeigeführt
land gelangt dann in den Beschleuniger 44, von dem sie in das Gehäuse 40 angesaugt wird und gelangt teilweise, wie
mit Pfeilen 58 in Fig. 3 angedeutet, erneut in den Umluftkreislauf, teilweise in den Kamin 50. .
Mit dieser Anordnung ist erstmalig ein Mehrfachfunktionsbackofen
für Gasbetrieb verfügbar gemacht worden, mit dem auch eine gegenüber dem elektrischen Betrieb energiesparende
Bratautomatik möglich ist. Die Regelkurven für elektrische Erwärmungen liegen so, daß auch nach Abschalten
der elektrischen Energiezufuhr noch eine erhebliche Wärmeübertragung auf das zu garende Gut stattfindet, die
für das langzeitige Garen nicht erforderlich ist. Hier erweist sich die langsame gedrosselte Energiezufuhr aus
dem Gasbrenner als sparend.
Es ist Sinn einer Bratautomatik, durch hohe Temperatur
die Poren von Fleisch schnell zu schließen und das
IVj Fleisch zu bräunen. Bevor jedoch die Hitze bis ins Innere
Ol des Bratguts vorgedrungen J st und dort dazu führt, daß
die in Fett gebundene Flüssigkeit in Dampf übergeht und
schlagartig unter Mitreißen von Fettpartikeln austritt und dadurch das Gut austrocknet, sowie den Backofen verschmutzt,
muß die Temperatur im Backraum so stark abgesunken sein, daß nur noch ein Garen im Inneren des Fleisches
stattfindet. Für das schnelle Aufheizen wird zusätzliche Energie benötigt. Diese läßt sich erfindungsgemäß einmal
dadurch erreichen, daß der Backofenbrenner zweistufig geschaltet ist, wobei eine Leistungsstufe für den Normalbetrieb
und eine zweite Leistungsstufe für den Bratautomatikbetrieb ausgelegt ist. Der Übergang zu der Hocherhitzung
zur langer dauernden mäßigen Erwärmung erfolgt bei einem Gasherd mit den hier beschriebenen Merkmalen
besser als beim elektrischen Betrieb.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung erfolgt
diese zweite Stufe für die Hocherhitzung mittels Infrarotstrahler 52, der an der Backofendecke angebracht ist.
Neben der Hocherhitzung ist es möglich, beispielsweise
flache Fleischstücke ohne Unterhitze zu garen, oder Toast zu bereiten. Um bei einem Gasgrill 60 auch mit geschlossener
Backofen tür 12 grillen zu können, wird dieser in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung außerhalb
des eigentlichen Nutzraumes 10 angebracht. Er bezieht seine Verbrennungsluft 64 von außen und gibt seine Abgase
an den gemeinsamen Abgaskanal 50 für die Abgase des Backofens ab. Nach unten ist der Raum, in dem sich der
Grill 60 befindet, durch eine hitzebeständige Glasplatte 62, vorzugsweise Glaskeramik, gegen den Nutzraum 10 abgeschlossen
.
Durch das Grillen mit geschlossener Tür 12 lassen sich bis zu 50 % Energie einsparen.
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- Leerseite
Claims (1)
- STRASSE & STI'nH'HinnwftlU· · Kiiropoaii I'fitotit Attorney«I)IpI. Inff. Joachim Ηιγπηη··, ΜίΊικ·1ι··ΐι · Dlpl.-Phyn. l>r. Π ii HH-Il orl)ort Sloffrcgon, Mann« ZwelbrüPkiMiHtriilSe IiJ · I)-HOOO Müiii'hmi 2 «;<>KC>niVi>"r dom I'iltnntHint) ■ Tcili'fon (O8O) 2a 20 Of) . Tt-lex 15 22 0Π4Frank'sehe Eisenwerke AG München, 7. Februar 1983 Dillenburg str-ks 14 182^ Gasbetriebener MehrkfunktionsbackofenPatentansprüche(I/ Gasbetriebener Back- und Bratofen zumindest mit einem regelbaren Gasbrenner unterhalb eines Nutzraumes, dessen heiße Abgase entlang an einer Rückwand nach oben geführt werden und mit einer Vorrichtung zur Zwangsumwälzung dieser heißen Abgase,
dadurch gekennzeichnet,daß die Vorrichtung (44) für die zu- und abschaltbare Zwangsumwälzung in einem direkt gegen den Brennraum (20) der heißen Brenngase (28) abgeschlossenen Gehäuse (40) angeordnet ist, dessen Zugang (38) oberhalb des unteren Teils des Nutzraumes (10) angeordnet ist und daß die Wärmezufuhr in den Nutzraum (10) in zumindest zwei Stufen mit erheblichem Temperaturniveauunterschied erfolgt.2. Back- und Bratofen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,daß dem unteren Brennraum (20) im Bereich der Rückwand ein gegenüber dem Zwangsumwalzungsgehäuse (40) abgeschlossener Kanal (30) für die Überleitung der heißen B-renngase (28) in den Nutzraum (10) zugeordnet ist, dessen Austri ttsöffnung (34) sich in der Nähe der Ansaugöffnung (38) für die Zwangsumwälzung (44) befindet.Ol 3. Back- und Bratofen nach Anspruch ?.,dadurch gekennzeichnet,daß die Öffnung (34) des Kanals (30) parallel zur Rückwand nach oben gerichtet ist.4. Back- und Bi'atofen nach Anspruch 2 und 3,
dadurch gekennzeichnet,daß die Zutrittsöffnung (32) für den Kanal (30) einen größeren Querschnitt aufweist als die Austrittsöffnung (34).5. Back- und Bratofen nach einem oder mehreren der voraufgehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet,daß unterhalb der oberen Begrenzung des Nutzraumes (10) ein im wesentlichen horizontal verlaufender Abgar.kamin (50) mit einer Zutrittsöffnung (48) im vorderen Bereich des Nutzraumes (10) angeordnet ist.6. Back- und Bratofen nach Anspruch 5,dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erzeugung eines Unterdrucks im Nutzraum (10) während des Betriebes der Nutzraum Zuluft (26) nur über den unten angeordneten Brennraum (20) erhält und Abluft nur über den Kamin (50) abgibt.7. Back- und Bratofen nach einem oder mehreren der voraufgehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet ,daß ein von oben in den Nutzraum (10) wirkender Infrarotstrahler (52,60) vorgesehen ist.Ol 8. Back- und Bratofen nach Anspruch 7, dadurch β e k e η π ζ e i c h η e t , daß. der Infrarotstrahler (60) gasbetrieben ist, seine -Verbrennungsluft unmittelbar von draußen (64) bezieht und seine Abgase in den Kamin (50) abgibt.9. Back- und Bratofen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Infrarotstrahler (52) elektrisch betrieben ist.
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