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DE3302000C2 - - Google Patents

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DE3302000C2
DE3302000C2 DE3302000A DE3302000A DE3302000C2 DE 3302000 C2 DE3302000 C2 DE 3302000C2 DE 3302000 A DE3302000 A DE 3302000A DE 3302000 A DE3302000 A DE 3302000A DE 3302000 C2 DE3302000 C2 DE 3302000C2
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DE3302000A
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Christian Sonderborg Dk Eskildsen
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Danfoss AS
Original Assignee
Danfoss AS
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Publication date
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Priority to SE8400237A priority patent/SE458550B/sv
Priority to DK020484A priority patent/DK156521C/da
Priority to JP59007402A priority patent/JPS59137605A/ja
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    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
    • F15B13/04Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor
    • F15B13/0416Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor with means or adapted for load sensing
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein hydraulisches Schie­ berventil mit einer Gehäusebohrung, die axial versetzte Steueröffnungen, insbesondere Ringnuten, aufweist, von denen die mittlere Steueröffnung mit einem Zufuhrkanal für die Druckflüssigkeit, zwei symmetrisch hierzu ange­ ordnete Steueröffnungen mit je einem Lastanschluß, zwei symmetrisch außerhalb davon angeordnete Steueröffnungen mit dem Schalter und zwei weitere symmetrisch angeordnete Steueröffnungen mit einem Meßkanal verbunden sind, und mit einem in der Gehäusebohrung axial verschiebbaren Schieber, der axial versetzte Steueröffnungen aufweist, über die die Lastanschluß-Steueröffnungen bei der Aus­ steuerung wechselseitig mit der Zufuhrkanal-Steueröff­ nung bzw. mit einer Behälter-Steueröffnung verbunden sind, von denen sie in der Neutralstellung abgetrennt sind, und über die jeweils eine Meßkanal-Steueröffnung bei der Aussteuerung mit der einen Lastanschluß-Steuer­ öffnung verbindbar ist und jede der beiden Meßkanal-Steueröffnungen in der Neutralstellung mit der zugehörigen Behälter-Steueröffnung verbunden ist.
Bei einem bekannten hydraulischen Schieberventil (DE-AS 25 14 624) sind sowohl die Steueröffnungen der Gehäuse­ bohrung als auch diejenigen des Schiebers durch Ringnuten gebildet. Die Meßkanal-Ringnuten befinden sich symme­ trisch außerhalb aller übrigen Ringnuten und werden in der Neutralstellung über eine erste äußere Ringnut des Schiebers mit der Behälter-Ringnut und im ausgesteu­ erten Zustand über eine zweite äußere Ringnut des sShie­ bers und einen im Schieber verlaufenden Kanal mit einer dauernd mit einer Lastanschluß-Ringnut in Verbindung stehenden inneren Ringnut des Schiebers verbunden. Bei einer solchen Konstruktion herrscht im Meßkanal während der Aussteuerung der jeweilige Lastdruck und in der Neutralstellung der Behälterdruck. Mit Hilfe des Drucks im Meßkanal lassen sich Druckregler steuern. Beispiels­ weise kann eine Meßstelle des Druckreglers dem Schie­ berventil vorgeschaltet sein, um bei der Aussteuerung den Druck im Zulaufkanal um einen vorgegebenen Betrag oberhalb des Lastdruckes zu halten; dies ergibt eine weitgehend proportionale Ventilsteuerung. Beim Vorhanden­ sein mehrerer Schieberventile kann der Druckregler auch der Pumpe zugeordnet sein und den Pumpendruck auf einen vorbestimmten Wert oberhalb des höchsten Lastdrucks der Schieberventile einstellen; auf diese Weise läßt sich die Pumpenleistung dem Bedarf anpassen. In der Neutralstellung nehmen die Druckregler eine durch eine Feder definierte Ruhelage ein. Es können auch beide Arten von Druckreglern gleichzeitig benutzt werden. Wegen der Vielzahl der Schieber-Ringnuten muß der be­ kannte Schieber verhältnismäßig lang sein. Entsprechend groß sind die Gehäuseabmessungen. Die Dichtung zwischen den einzelnen Ringnuten erfolgt durch die sich einander überlappenden Teile von Bohrungs- und Schieberumfang. Dies ergibt entsprechende Leckverluste.
Es ist auch ein Schieberventil bekannt (DE-AS 16 50 312), bei dem die Meßkanal-Steueröffnungen als Bohrungen dicht neben einer Zufuhrkanal-Ringnut angeordnet und in der Neutralstellung vom zentrischen Bund eines Schie­ bers abgedeckt sind. Der Meßkanal steht mit dem Behälter­ anschluß über eine Zusatzleitung in Verbindung, die über jeweils eine Querbohrung im Schieber führt. Diese Anordnung eignet sich nur für einen allen Schieberventi­ len gemeinsamen Druckregler, nicht aber für ein univer­ sell verwendbares Schieberverntil, das unabhängig vom anderen Schieberventil im Meßkanal Behälterdruck führt, wenn es sich in der Neutralstellung befindet.
Es ist auch bekannt (DE-OS 24 20 242), den Schieber eines Schieberventils als Hohlschieber auszubilden, der zu beiden Seiten einer zentrischen Trennwand je einen Hohlraum aufweist, der an den Enden durch einen Stopfen verschlossen ist. Von den Hohlräumen geht je eine innere, der Trennwand benachbarte Steueröffnung und eine zur Stirnseite hin axial versetzte äußere Steu­ eröffnung zum Umfang. Zu beiden Seiten der zentrischen Zufuhrkanal-Ringnut, die mit dem Pumpenanschluß in Ver­ bindung steht, befinden sich zwei Meßkanal-Ringnuten, die dauernd mit der zugehörigen ersten Steueröffnung und über Rückschlagventile mit dem Druckraum eines Druck­ reglers in Verbindung stehen, der einen Bypasskanal zwischen Pumpenanschluß und Behälteranschluß steuert. Zwischen innerer und äußerer Steueröffnung befindet sich je ein federbelastetes Rückschlagventil. Diese Rückschlagventile dienen dazu, bei einer Aussteuerung einen ausreichenden Druck aufzubauen, ehe die Verbindung mit der Last hergestellt wird; dann liegen sie im Strö­ mungspfad und rufen Druckverluste hervor. Der Druckraum des Druckreglers steht dauernd über Leckpfade mit dem Behälter in Verbindung, was die Steuerung des Druckreglers beeinträchtigt.
Es gibt ferner ein Schieberventil (DE-AS 22 34 313), bei dem in der Gehäusebohrung nebeneinander sieben Ring­ nuten vorhanden sind, nämlich in der Mitte eine Meßka­ nal-Steueröffnung und symmetrisch auf beiden Seiten je von innen nach außen eine Zufuhrkanal-Steueröffnung, eine Lastanschluß-Steueröffnung und eine Behälter-Steuer­ öffnung. Der Schieber ist nicht durchgehend zylindrisch, sondern weist zwei Ringnuten auf, die jeweils eine Last­ anschluß-Steueröffnung im Betrieb mit der Zufuhrkanal- Steueröffnung oder der Behälter-Steueröffnung verbinden. Zwei weitere durch den Schieber gehende Kanäle mit radia­ len Mündungen verbinden den Meßkanal in der Neutralstel­ lung mit der Behälter-Steueröffnung und im Betrieb mit einer Lastanschluß-Steueröffnung. Auch bei dieser Konstruktion ergibt sich eine verhältnismäßig große axiale Länge.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein hydrau­ lisches Schieberventil der eingangs beschriebenen Art anzugeben, das unter Beibehaltung seiner Funktionen zur Steuerung eines Druckreglers kürzere Bauformen und eine einfachere Herstellung erlaubt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Meßkanal-Steueröffnungen der Zufuhrkanal-Steueröff­ nung benachbart sind, daß der Schieber zu beiden Seiten einer zentrischen Trennwand je einen stirnseitig abge­ schlossenen Hohlraum mit zum zylindrischen Umfang führen­ den Steueröffnungen, nämlich der Trennwand benachbarten inneren Steueröffnungen und axial zu den Stirnseiten hin versetzten äußeren Steueröffnungen, aufweist, wobei durch die Hohlräume bei der Aussteuerung die Lastanschluß- Steueröffnungen mit der Zufuhrkana.-Steueröffnung bzw. einer Behälteranschluß-Steueröffnung sowie die eine Meßkanal-Steueröffnung mit der einen Lastanschluß-Steuer­ öffnung verbindbar ist, und daß in der Neutralstellung die Zufuhrkanal- und Lastanschluß-Steueröffnungen vom Schieber verschlossen und die Meßkanal-Steueröffnungen jeweils über einen der Hohlräume mit einer Behälteranschluß- Steueröffnung verbunden sind.
Bei dieser Konstruktion dienen die beiden Hohlräume und die zugehörigen Steueröffnungen des Schiebers dazu, während der Aussteuerung die Zufuhrkanal-Steueröffnung mit der einen Lastanschluß-Steueröffnung und die andere Lastanschluß-Steueröffnung mit der Behälter-Steueröffnung und in der Neutralstellung die beiden Meßkanal-Steueröff­ nungen mit der Behälteröffnung zu verbinden. Umgekehrt ist während der Aussteuerung die eine Meßkanal-Steueröff­ nung verschlossen und die andere mit demjenigen Hohlraum verbunden, der den Lastdruck führt. Der Schieber kann kurz gehalten werden, da er nur geringfügig über die Behälter-Steueröffnungen hinausragen muß. Die Herstellung ist einfach, weil lediglich ein zylindrischer Körper mit Hohlräumen, die keine Einbauten haben müssen, und die damit verbundenen Steueröffnungen gefertigt werden müssen. Im Vergleich mit einem Schieberventil, dessen Schieber Ringnuten und Bunde aufweist, sind die Strö­ mungsverluste gering. Auch die Leckverluste sind klein, weil auf der Umfangsfläche des Schiebers größere Dicht­ flächen zur Verfügung stehen.
Besonders günstig ist es, wenn die Meßkanal-Steueröffnun­ gen so dicht neben der Zufuhrkanal-Steueröffnung angeord­ net sind, daß, wenn bei einer Aussteuerung die Zufuhr­ kanal-Steueröffnung von der einen inneren Steueröffnung teilweise überlappt wird, die in der Neutralstellung mit der anderen inneren Steueröffnung in Verbindung stehende Meßkanal-Steueröffnung vom zwischen den beiden inneren Steueröffnungen liegenden zentrischen Teil des Schiebers verschlossen ist. Je dichter die Meßkanal-Steu­ eröffnungen neben der Zufuhrkanal-Steueröffnung angeordnet sind, um so kleiner kann die Axiallänge des hohlen Schie­ bers gehalten werden und umso kleiner ist die Totzone zwischen den beiden Aussteuerungsbereichen.
Günstig ist es ferner, daß der zentrische Teil des Hohl­ schiebers beide Meßkanal-Steueröffnungen in der Neutral­ stellung teilweise überdeckt. Auf diese Weise ist der Weg, den der Hohlschieber aus der Neutralstellung zurück­ legen muß, bis die eine Meßkanal-Steueröffnung verschlos­ sen ist und der Last Druckflüssigkeit zugeführt werden, klein.
Des weiteren empfiehlt es sich, daß die Behälteranschluß- Steueröffnungen so angeordnet sind, daß ihre einander zugewandten Seiten in der Neutralstellung die äußeren Steueröffnungen geringfügig überlappen. Auf diese Weise ist der Hohlraum in der Neutralstellung über eine Dros­ selstelle mit der Behälteranschluß-Steueröffnung verbun­ den. Geringfügige Verschiebungen des Hohlschiebers rei­ chen aber aus, um den Behälteranschluß vom zulaufseitigen Hohlraum abzutrennen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist dafür gesorgt, daß die inneren und äußeren Steueröffnungen aus Radial­ bohrungen bestehen. Solche Radialbohrungen lassen sich leicht herstellen. Insbesondere können zwei dieser Ra­ dialbohrungen auf einander gegenüberliegenden Seiten des Umfangs mit einem Bohrvorgang erzeugt werden. Es empfiehlt sich, daß die Radialbohrungen gleich groß sind, die Zahl der äußeren Radialbohrungen aber größer ist als diejenige der inneren Radialbohrungen. Die größere Zahl der äußeren Radialbohrungen führt zu einem verhältnismäßig kleinen Druckverlust zwischen Hohlraum und Behälter, während sich durch das Zusammenwirken der kleineren Zahl innerer Steueröffnungen mit der Zu­ fuhrkanal-Steueröffnung eine sehr feinfühlige Steuerung ergibt.
Insbesondere empfiehlt es sich, daß der Schieber durch Kaltfließen hergestellt ist, die inneren und äußeren Steueröffnungen Bohrungen sind und die Hohlräume durch Stopfen verschlossen sind. Dies ergibt eine besonders einfache Fertigung.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der ein­ zigen Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungs­ beispiels näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt im Schnitt ein erfindungsgemäßes Schieberventil mit zugehörigem Druckregler und schematisch angedeuteten Anlageteilen.
Das veranschaulichte Schieberventil 1 weist ein Gehäuse 2 auf, das eine Gehäusebohrung 3 zur Aufnahme eines Schiebers 4 besitzt. Quer zur Gehäusebohrung 3 verlaufen ein Pumpenkanal 5 und zwei Behälterkanäle 6 und 7. Wenn mehrere Gehäuse 2 nebeneinander angeordnet sind, fluchten die Pumpen- und Behälterkanäle dieser Gehäuse miteinan­ der. Der Pumpenkanal 5 führt zu einem Pumpenanschluß 8, dem von einer Pumpe 9 Druckflüssigkeit aus einem Behälter 10 zuführbar ist. Die Behälterkanäle 6 und 7 führen je zu einem Behälteranschluß 11 bzw. 12, die mit dem Behälter 10 verbunden sind. Der Kanal 5 führt über einen Druckregler 13 zu einem Zufuhrkanal 14. Das Schieberventiel 1 dient zur Betätigung einer Last 15, hier eines Servomotors. Zu diesem Zweck sind zwei Lastan­ schlüsse 16 und 17 im Gehäuse 2 vorgesehen.
Die Gehäusebohrung 3 weist sieben als Ringnuten ausgebil­ dete Steueröffnungen auf: In der Mitte befindet sich eine mit dem Zufuhrkanal 14 verbundene Zufuhrkanal-Steu­ eröffnung 18. Zu beiden Seiten sind dicht benachbart zwei Meßkanal-Steueröffnungen 19 und 20 vorgesehen, die direkt miteinander verbunden sind, und zu einem Meßkanal 21 führen. Weiter außerhalb sind symmetrisch zwei Lastanschluß-Steueröffnungen 22 und 23 vorhanden. Ganz außen befinden sich in symmetrischer Anordnung zwei Behälteranschluß-Steueröffnungen 24 und 25. Der Schieber 4 weist zu beiden Seiten einer zentrischen Trennwand 26 je einen Hohlraum 27 und 28 auf, die an den Stirnseiten durch einen Stopfen 29 bzw. 30 ver­ schlossen sind. Ein Gewinde 31 des Stopfens 30 dient zur Befestigung eines Betätigungselements. Von den Hohl­ räumen gehen Steueröffnungen, hier in der Form von Ra­ dialbohrungen gleicher Größe, zur zylindrischen Umfangs­ fläche. Es gibt der Trennwand 26 benachbarte innere Steueröffnungen 32 und 33, nämlich je zwei Radialboh­ rungen, und, zu den Stopfen 29 bzw. 30 hin axial ver­ setzt, äußere Steueröffnungen 34 und 35, hier in der Form von vier Radialbohrungen.
Die Bemessung ist derart, daß in der Neutralstellung der zwischen den inneren Steueröffnungen 32 und 33 ver­ bleibende zentrische Abschnitt 36 des Schiebers 4 die Zulaufkanal-Steuerbohrung 18 vollständig und die dicht benachbarten Meßkanal-Steueröffnungen 19 und 20 teilweise abdeckt. Die Lastanschluß-Steueröffnungen 22 und 23 sind in der Neutralstellung durch die zwischen den inneren und äußeren Steueröffnungen verbleibenden Schie­ berabschnitte 37 und 38 verschlossen. Die äußeren Schie­ berabschnitte 39 und 40 überdecken die Behälteranschluß- Steueröffnungen 24 und 25 bis auf einen kleinen Ab­ schnitt, der infolge Überlappung mit den äußeren Steuer­ öffnungen 34 bzw. 35 eine Drosselstelle 41 bzw. 42 bil­ det. Demzufolge ist in der Neutralstellung der Meßkanal 21 mit den Behälteranschlüssen 11 und 12 verbunden.
Wird der Schieber 4 beispielsweise nach links verschoben, so wird zunächst die Meßkanal-Steueröffnung 19 verschlossen. Dann öffnet die Zufuhrkanal-Steueröffnung 18 über die innere Steueröffnung 33 zum Hohlraum 28 hin. Gleichzeitig wird die äußere Steueröffnung 35 mit der Lastanschluß- Steueröffnung 23 verbunden. In ähnlicher Weise wird der Hohlraum 27 einerseits über die innere Steueröffnung 32 mit der Lastanschluß-Steueröffnung 22 und über die äußere Steueröffnung 34 mit der Behälteranschluß-Steuer­ öffnung 24 verbunden. Ähnliches gilt, wenn der Schieber­ 4 nach rechts verschoben wird.
Der Druckregler 13 weist einen zylindrischen Hohlkol­ ben 43 auf, der in einer Bohrung 44 eines Gehäuses 45 parallel zum Schieber verschiebbar ist. Das Gehäuse 44 ist unter Zwischenschaltung von Dichtelementen 46 an das Gehäuse 2 angesetzt. Der Hohlkolben 43 begrenzt einen Meßdruckraum 47, der über eine Blende 48 mit dem Meßkanal 21 in Verbindung steht und eine Feder 49 auf­ weist. Der Meßdruckraum 47 wird im übrigen durch einen Schraubstutzen 50 begrenzt, in welchem sich ein Über­ druckventil 51 befindet, mit dessen Hilfe der Meßdruck­ raum 47 über einen Kanal 52 zum Behälterkanal 7 hin entlastet werden kann. Auf der anderen Seite begrenzt der Hohlkolben 43 einen Arbeitsdruckraum 53, der mit dem Zufuhrkanal 14 verbunden ist. Der Hohlraum 54 des Hohlkolbens 43 steht über ein Rückschlagventil 55 mit diesem Arbeitsdruckraum 54 in Verbindung, in der Bohrung 44 ist eine als Ringnut ausgebildete Steueröffnung 56 vorgesehen, die mit als Radialbohrungen ausgebildeten Steueröffnungen 57 des Hohlkolbens zusammenwirkt und eine Drosselstelle 58 bildet, welche zwischen dem Pumpen­ anschluß 8 und dem Zufuhrkanal 14 liegt.
Des weiteren ist der Einzel-Meßkanal 21 über ein Rück­ schlagventil 59 mit einem Sammel-Meßkanal 60 verbunden, der über einen Anschluß 61 zum Steuereingang eines ge­ meinsamen Druckreglers 62 führt, der im übrigen vom Pumpendruck und einer Feder 63 belastet ist.
Die Druckregler 13 und 62 funktionieren in einer Weise, wie sie aus DE-AS 25 14 624 bekannt ist. Wenn in allen Schieberventilen 1 der Anordnung die Schieber 4 die Neutralstellung einnehmen, herrscht sowohl im Einzel-Meß­ kanal 21 als auch im Sammel-Meßkanal 60 der Behälter­ druck. Die Druckregler 13 und 62 nehmen eine Ruheposition ein, die lediglich durch die Federn 49 bzw. 63 vorgegeben ist. Beispielsweise wird der Pumpendruck auf 6 bar einge­ stellt. Wird einer der Schieber 4 verstellt, herrscht im zugehörigen Einzel-Meßkanal 21 der Lastsdruck. Der zugehörige Druckregler 13 stellt sich so ein, daß der Druck im Zufuhrkanal 14 einen Wert annimmt, der um einen durch die Feder 49 vorbestimmten Betrag über dem Last­ druck liegt. Damit ist gewährleistet, daß der Druckabfall zwischen dem Zufuhrkanal 14 und dem einen Hohlraum 27 bzw. 28 konstant bleibt und die der Last 15 zugeführte Druckflüssigkeitsmenge annähernd proportional der Ver­ stellung des Schiebers 4 ist. Gleichzeitig wird dieser Lastdruck auch über den Sammel-Meßkanal 60 zum Druckreg­ ler 62 geführt, der den Pumpendruck auf einen Wert ein­ regelt, der etwas über dem vom Druckregler 13 einzu­ stellenden Druck liegt. Werden ein oder mehrere Schieber­ ventile betätigt, so entspricht die Funktion jedes Ein­ zelventils der vorstehenden Beschreibung. Der Druckregler 62 wird nunmehr allerdings von dem höchsten Lastdruck gesteuert, so daß für alle Betätigungszwecke ein aus­ reichender Pumpendruck zur Verfügung steht.
Der Druckregler 62 kann auch auf andere Weise als durch ein Ableitventil verwirklicht werden, beispielsweise durch Verstellung des Fördervolumens einer verstellbaren Pumpe.

Claims (7)

1. Hydraulisches Schieberventil mit einer Gehäusebohrung, die axial versetzte Steueröffnungen, insbesondere Ring­ nuten, aufweist, von denen die mittlere Steueröffnung mit einem Zuführkanal für die Druckflüssigkeit, zwei symmetrisch hierzu angeordnete Steueröffnungen mit je einem Lastanschluß, zwei symmetrisch außerhalb davon angeordnete Steueröffnungen mit dem Behälter und zwei weitere symmetrisch angeordnete Steueröffnungen mit einem Meßkanal verbunden sind, und mit einem in der Gehäusebohrung axial verschiebbaren Schieber, der axial versetzte Steueröffnungen aufweist, über die die Lastan­ schluß-Steueröffnungen bei der Aussteuerung wechselsei­ tig mit der Zufuhrkanal-Steueröffnung bzw. mit einer Behälter-Steueröffnung verbunden sind, von denen sie in der Neutralstellung abgetrennt sind, und über die jeweils eine Meßkanal-Steueröffnung bei der Aussteuerung mit der einen Lastanschluß-Steueröffnung verbindbar ist und jede der beiden der Meßkanal-Steueröffnungen in der Neutral­ stellung mit der zugehörigen Behälter-Steueröffnung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßkanal-Steuer­ öffnungen (19, 20) der Zufuhrkanal-Steueröffnung (18) benachbart sind, daß der Schieber (4) zu beiden Seiten einer zentrischen Trennwand (26) je einen stirnseitig abgeschlossenen Hohlraum (27, 28) mit zum zylindrischen Umfang führenden Steueröffnungen, nämlich der Trennwand benachbarten inneren Steueröffnungen (32, 33) und axial zu den Stirnseiten hin versetzten äußeren Steueröffnun­ gen (34, 35), aufweist, wobei durch die Hohlräume bei der Aussteuerung die Lastanschluß-Steueröffnungen (22, 23) mit der Zufuhrkanal-Steueröffnung (18) bzw. einer Behälteranschluß-Steueröffnung (24, 25) sowie die eine Meßkanal-Steueröffnung (19, 20) mit der einen Lastan­ schluß-Steueröffnung verbindbar ist, und daß in der Neutralstellung die Zufuhrkanal- und Lastanschluß-Steu­ eröffnungen (18, 22, 23) vom Schieber verschlossen und die Meßkanal-Steueröffnungen jeweils über einen der Hohlräume mit einer Behälteranschluß-Steueröffnung (24, 25) verbunden sind.
2. Schieberventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Meßkanal-Steueröffnungen (19, 20) so dicht neben der Zufuhrkanal-Steueröffnung (18) angeordnet sind, daß, wenn bei einer Aussteuerung die Zufuhrkanal- Steueröffnung von der einen inneren Steueröffnung (32 bzw. 33) teilweise überlappt wird, die in der Neutralstellung mit der anderen inneren Steueröffnung (33 bzw. 32) in Verbindung stehende Meßkanal-Steueröffnung vom zwischen den beiden inneren Steueröffnungen liegenden zentrischen Teil (36) des Schiebers (4) verschlossen ist.
3. Schieberventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß der zentrische Teil (36) des Schiebers (4) beide Meßkanal-Steueröffnungen (19, 20) in der Neutral­ stellung teilweise überdeckt.
4. Schieberventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälteranschluß-Steueröffnungen (25, 26) so angeordnet sind, daß ihre einander zuge­ wandten Seiten in der Neutralstellung die äußeren Steu­ eröffnungen (34, 35) geringfügig überlappen.
5. Schieberventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren und äußeren Steueröff­ nungen (32 bis 35) aus Radialbohrungen bestehen.
6. Schieberventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Radialbohrungen gleich groß sind, die Zahl der äußeren Radialbohrungen aber größer ist als die­ jenigen der inneren Radialbohrungen.
7. Schieberventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (4) durch Kaltfließen hergestellt ist und die Hohlräume (27, 28) durch Stopfen (29, 30) verschlossen sind.
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