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DE3301085C1 - Rundstrickmaschine mit Umlegefaden-Musterungseinrichtung - Google Patents

Rundstrickmaschine mit Umlegefaden-Musterungseinrichtung

Info

Publication number
DE3301085C1
DE3301085C1 DE19833301085 DE3301085A DE3301085C1 DE 3301085 C1 DE3301085 C1 DE 3301085C1 DE 19833301085 DE19833301085 DE 19833301085 DE 3301085 A DE3301085 A DE 3301085A DE 3301085 C1 DE3301085 C1 DE 3301085C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
winding
needle
finger
needles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19833301085
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst-Dieter 7470 Albstadt 2 Plath
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sipra Patententwicklungs und Beteiligungs GmbH
Original Assignee
Sipra Patententwicklungs und Beteiligungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sipra Patententwicklungs und Beteiligungs GmbH filed Critical Sipra Patententwicklungs und Beteiligungs GmbH
Priority to DE19833301085 priority Critical patent/DE3301085C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3301085C1 publication Critical patent/DE3301085C1/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/26Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics
    • D04B9/28Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics with colour patterns
    • D04B9/30Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics with colour patterns by striping
    • D04B9/32Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics with colour patterns by striping by wrap striping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Rundstrickmaschiene erfolgt also das Einlegen der Umlegefäden durch Fadenführer, welche den vom Wickel finger zugeführten Faden ertassen und In die Nadelumlauibahn umlenken.
  • Dabei wird ein radlaler Schrägverlauf des Umlegefadens zur Nadelumlautbahn Im Einlegebereich, wie er bei allen bisher bekannten Umlegetaden-Musterungseinrichtungen auftrltt, vermieden, und durch die Fadenführer kann der Umlegefaden in eine Elnlegeebene gebracht werden, deren Abstand von der Abschlagkante des Nadelträgers wesentlich geringer Ist als bei den bekannten einschlägigen Musterelnrichtungen. Bel einer erflndungsgemäß ausgebildeten Umiegefaden-Musterungselnrichtung kann der Umiegefaden nicht nur von in Strickposltion ausgetrlebenen Nadeln, sondern auch bereits von in Fangstellung beflndlichen Nadeln erfaßt werden, und die Wickelflnger müssen nicht mehr über eine große Strecke über das Ende des Umlegebereiches hinausbewegt werden. Bei der Rückstellbewegung der Wickelfinger der erfindungsgemäß ausgebildeten Einrlchtung entstehen kelne Fadenschlaufen, die durch eine Rückholelnrlchtung beseitigt werden müssen. Bei der Umlegefaden-Musterungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann der Wlckelvorgang früher als bei vorbekannten Musterungseinrichtungen begonnen werden, und die Nadeln können berelts zum Kulleren abgezogen werden, während der Wickel finger sich noch vor der Nadelfontur befindet, also seine Rückstellbewegung noch nicht begonnen hat, die erst beglnnt, wenn der Wickel finger wieder die Nadelfontur gekreuzt hat und sich hinter der Nadeltontur befindet. Verglichen mit einer bestimmten Anzahl von Nadeln, um welche der Umlegefaden gelegt werden soll und die den Umlegeberelch bilden, Ist der für einen einzelnen Wtckelfinger erforderliche Umfangsbereich der Rundstrlckmaschlne merklich kleiner als bei bisher bekannten einschlägigen Musterungseinrlchtungen. Oder verglichen mit dem bei bisher bekannten Musterungseinrichtungen erforderlichen Umfangsbereich für einen Wickel finger kann bei einer erfindungsgemäß ausgebildeten Umlegefaden-Musterungselnrlchtung der Umlegeberelch, also die Anzahl der vom Umlegefaden zu umwickelnden Nadeln erhebllch erweltert werden.
  • Die Umlegefaden-Musterungselnrlchtung läßt sich konstruktiv einfach und übersichtlich gestalten, so daß ausreichend Bedlenungsraum und ein guter Durchblick zum Innenraum des Nadelträgers der Rundstrlckmaschiene erhalten blelben und vlel Platz zum Anbringen von Zusatzeinrichtungen, beispielsweise von Fadenwechselvorrlchtungen bei Maschinen verbleibt, bei denen auch mit wechselnden Fäden gestrickt werden soll.
  • Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten Rundstrickmaschine anhand der beiliegenden Zelchnung näher erläutert. Im einzelnen zeigt Fig. 1 einen Tellquerschnitt durch den Nadelzylinder, den zugehörigen Zyilnderschioßmantei, einen oberen Tragring und einen mit Wickelfingern besetzten umlaufenden Führungsring einer Rundstrlckmaschine; Fig. 2a bis 2e verschiedene Relativstellungen eines Wlckelflngers gegenüber den Nadeln und einem Fadenführer bei der Ausführung eines Wickelvorganges; Flug. 3a und 3b eine Draufsicht auf einen Wickelflnger und einen stationären Fadenfinger, der Musterungseinrichtung In Rlchtung des Pfeiles III In Fig. 1, In zwei verschiedenen Stellungen; Fig. 4 eine Draufsicht auf in mit einem Fadenführer zusammenwirkenden Wlckelfinger; Flg.4a eine der Flg.4 entsprechende Darstellung eines mit einem testen Anschlag zusammenwirkenden Wickel fingers einer zum Stand der Technik gehörenden Umlegefaden-Musterungseinrichtung; Fig. 5a und 5b Teilansichten des Führungsringes für die Wickelfinger mit Steuerteilen für einen Wickelfinger; Fig. 6 einen Längsschnitt entlang der Linie VI-VI in Fig. 5b; Fig. 7 eine den Fig. 5a und 5b entsprechende Ansicht von einer anderen Ausführungsform der Umlegefinger-Musterungseinrichtung; Fig. 8 einen Teillängsschnitt entlang der Linie VIII-VIII in Fig. 7.
  • Fig. 1 zeigt von einer Rundstrickmaschine den umlaufenden Nadelzylinder 10, den zugehörigen stationären Zylinderschloßmantel 11, einen umlaufenden Platinenring 12 mit zugeordneter stationärer Schloßplatte 13 und einen zugehörigen Tragring 14. Von den oberhalb des Nadelträgers, des Nadelzylinders 10, befindlichen Maschinenteilen sind ein stationärer oberer Tragring 15 und ein auf ihm drehbar angeordneter Führungsring 16 für die Wickelfinger 17 dargestellt. Mit strichpunktierten Llnien ist eine am oberen Tragring 15 befestigbare Fadenwechselvorrichtung 18 angedeutet.
  • Der Nadelzylinder 10 ist mit Zungennadeln 19 besetzt, die durch Schloßteile 20 des Zylinderschloßmantels 11 nach üblichen Strickkurven gesteuert oder mustergesteuert werden. Die Abschlagkante der von den Zungennadeln 19 des Nadelzylinders 10 gebildeten kreisförmigen Nadelfontur wird durch im Platinenring 12 angeordnete und auf Lücke zu den Zungennadeln 19 stehende Platinen 21 gebildet.
  • Der drehbar gelagerte Führungsring 16 weist über seinen Umfang verteilt mehrere Wickelfinger 17 auf, von denen in Fig. 1 einer dargestellt ist.
  • Jeder Wickelfinger 17 ist mit einer Buchse 22 verbunden, die auf einem Vertikalstab 23 drehbar gelagert und mittels einer Drehfeder 24 zur Anlage des röhrchenförmigen Wickelfingers 17 gegen einen Anschlag 25 vorgespannt ist. Der Vertikalstab 23 ist in seiner Mitte in einer Gabel 26 geführt und mit seinem oberen Ende mit einem Schiebebolzen 27 verbunden, der im Führungsring 16 in horizontaler Richtung längsverschiebbar gelagert ist.
  • Seine Längsbewegung wird durch auf dem oberen Tragring 15 angeordnete Schloßteile 28 gesteuert. Die Ruhestellung oder Ausgangsstellung des Schiebebolzens 27 und des mit ihm verbundenen Vertikalstabes 23 ist in Fig. 1 mit strichpunktierten Linien dargestellt. In dieser Ausgangsstellung befindet sich das nach unten gewinkelte freie Ende des Wickelfingers 17 innerhalb der durch die Zungennadeln 19 gebildeten Nadelfontur der Rundstrickmaschine, also in Fig. 1 rechts von dieser Nadelfontur. Dem Wickelfinger 17 wird ein Umlegefaden 30 durch eine Bohrung 29 im Vertikalstab 23 hindurch von einem nicht dargestellten, auf dem umlaufenden Führungsring 16 angeordneten Spulenständer zugefahrt. Der Umlegefaden 30 tritt an der Kröpfungsstelle 17a des Wickelflngers 17 durch einen dort ausgebildeten, aus der Zeichnung nicht ersichtlichen Schlitz in den nach unten gerichteten Endbereich 17b des röhrchenförmigen Wickelfingers 17 ein und am Röhrchenende wieder aus dem Endabschnitt 17b des Wickelfingers 17 heraus. Das Fadenaustrittsende des Wickelfingers 17 befindet sich auf einer Höhe, die etwa der Höhe der Nadelbrust einer voll ausgetriebenen Zungennadel 19 entspricht In Fig. 1 ist ein auf dem Platinenschloßring 13 mittels einer Schraube befestigter Fadenführer 31 in geringer Höhe über den Platinen 21 angeordnet. Der gegenüber der Nadelfontur und den Wickelfingern einstellbare Fadenführer 31 weist eine Ausnehmung 32 auf, in welche der nach unten abgewinkelte Endabschnitt 17b eines Wickelfingers 17 eintauchen kann.
  • Die Fig. 3a und 3b zeigen den Fadenführer 31 mit der Befestigungsschraube 33 und einem Ansatz 36 in Draufsicht.
  • Der Ansatz 36 begünstigt die Aufnahme und Abgabe des Wickelfingers 17 und gewährleistet, daß der Wickelfinger 17 nicht auf noch ausgetriWbene Nadeln 19 stoßen kann. Fig. 3b zeigt einen Wickelfinger 17 in seiner Ausgangslage mit Abstand vom Fadenführer 31. Fig.3a zeigt den Wickelfinger 17 in Eingriff mit dem Fadenführer 31. Die Fig. 3a und 3b zeigen auch die hintere Fadenführungskante 34, mit welcher der aus dem Wikkelfinger 17 austretende Umlegefaden 30 an die zu umwickelnden Nadeln 19 herangeführt wird, wie dies Fig. 4 zeigt.
  • Fig. 4a zeigt im Gegensatz zu Fig.4 die Lage des Umlegefadens 30 bei einer vorbekannten Umlegefaden-Musterungseinrichtung, die ohne Fadenführer arbeitet und bei welcher der Wickelfinger 17 gegen einen einfachen stationären Anschlag 35 zu liegen kommt.
  • Die F i g. 2a bis 2e zeigen den Bewegungsablauf eines Wickelfingers 17 beim Umwickeln einer Gruppe von Nadeln 19 mittels eines Umlegefadens 30. Die Fig. 2a bis 2e sind alle zweigeteilt und zeigen in der oberen Hälfte eine schematisierte Draufsicht und im unteren Teil eine schematisierte Radialansicht des Wickelfingers.
  • In der Draufsicht ist die Steuerkurve 28 für den Schiebcbolzen 27, also für die Verstellung des Wickel fingers 17 in radialer Richtung, dargestellt. Im unteren Teil der Figuren ist die Austriebskurve 37 für die Nadeln 19 dargestellt.
  • Fig. 2a zeigt den Wickelfinger 17 in seiner Ausgangsstellung innerhalb der Nadelfontur 19 und in Umlaufrichtung rechts neben der Gruppe der mit dem Umlegefaden 30 zu umwickelnden Nadeln 19. F i g. 2b zeigt den Wickelfinger 17 bei seiner Radialbewegung nach außen, wie er rechts von der zu umwickelnden Nadelgruppe die Nadelfontur 19 kreuzt.
  • F i g. 2c zeigt den Wickelfinger 17 nach Beendigung seiner Radialverstellung, bei welcher er nach dem Kreuzen der Nadelfontur 19 in die Ausnehmung 32 des stationären Fadenführers 31 eingetreten ist. Er wird vom stationären Fadenführer außerhalb der Nadelfontur 19 gehalten, wobei sich die zu umwickelnde Nadelgruppe nach rechts an ihm vorbeibewegt. Hierbei wird der Umlegeladen 30 durch den Fadenführer 31 den umwickelnden Nadeln 19 parallel zur Nadelfontur 19 vorgelegt und -wie der untere Teil der Fig. 2c zeigt - von den Nadeln 19 beim Abzug erfaßt.
  • F i g. 2d zeigt den während seines Gehaltenseins durch den Fadenführer 31 auf dem Stab 23 gegen die Kraft der Drehfeder 24 verschwenkten Wickelfinger 17 beim Beginn seiner radialen Rückzugsbewegung. Fig. 2e zeigt den Wickel finger 17 beim Kreuzen der Nadelfontur 19', nachdem er sich aus dem Fadenführer 31 gelöst hat.
  • Dabei wird der Umlegefaden 30 um die letzte Nadel 19 der zu umwickelnden Nadelgruppe herumgelegt.
  • Anschließend wird der vom Fadenführer 31 freigegebene und wieder innerhalb der Nadelfontur 19 befindliche Wickel finger 17 durch die Drehfeder 24 in seine aus Fig. 2a ersichtliche Ausgangsstellung zurückverschwenkt.
  • Bei der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform wird die nach der radialen Austriebsbewegung des Wickelfingers 17 erfolgende Verstellbewegung entgegen der Umlaufrichtung als Schwenkbewegung durch den Fadenführer 31 erzwungen. Die Verstellbewegung entgegen der Umlaufrichtung kann aber auch durch Steuerteile erzwungen werden, die am umlaufenden Führungsring 16 oder an der Führungsgabel 26 ausgebildet sein können. Die Fig. 5 und 6 betreffen solche Austührungsformen. Dort ist die Führungsgabel 26 für den Vertikalstab 23 auf ihrer Unterseite mit zwei Anschlagbolzen 38 und 39 versehen, mit welchen ein Radialzapfen 40 der Lagerbuchse 22 des Wickel fingers 17 zusammenwirkt.
  • Fig. 5a zeigt den Wickel finger 17 in seiner Ruhestellung, in welcher der Radialzapfen 40 der Lagerbuchse 22 in Anlage am Anschlagbolzen 39 ist. Fig. 5b und Fig. 6 zeigen den Wickelfinger 17 nach Beendigung seiner radlalen Auswärtsbewegung. Am Ende dieser Radialbewegung kommt der Radialzapfen 40 in Anlage gegen den Anschlagbolzen 38 und bewirkt dadurch ein Verschwenken der Lagerbuchse 22', was zu der Verstellbewegng des Wickel fingers 17 entgegen der Umlaufrichtung führt.
  • Durch eine aus F i g. 6 ersichtliche Reibungsfeder 41 wird eine unerwünschte freie Verschwenkbarkeit der Führungsbuchse 22 verhindert.
  • Fig. 7 und 8 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel für eine Zwangssteuerung des Wickelflngers. Hier ist der verbreiterte Kopf der Lagerbuchse 22" des Wickelfingers 17" mit einem achsparallelen Steuerzapfen 42 versehen, der am Ende der radialen Auswärtsbewegung des Vertikalstabes 23" in einen abgewinkelten, auf der Unterseite der Führungsgabel 26" oder am umlaufenden Führungsring 16 ausgebildete Führungsnut 43 eintaucht und die erwähnte Verstellbewegung des Wlckelfingers 17" entgegen der Umlaufrichtung bewirkt.

Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1. Rundstrickmaschine mit mindestens einem umlaufenden Nadel träger und mit einer Umlegetaden-Musterungseinrichtung, die mindestens einen synchron mit dem Nadelträger der Maschine umlaufenden, durch eine Steuereinrichtung aus einer Ruhestellung radlal die Nadelumlautbahn kreuzend und entgegen der Umlaufrichtung verstellbaren, einen Umlegetaden führenden Wickel finger aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung pro Umlegefaden-Einlegestelle einen stationären Fadenführer (31) aufweist, zu welchem der Wickelfinger (17) bei seiner Radialverstellung bewegt und an welchem er während seiner anschließenden Relativverstellung entgegen der Umlaufrichtung gehalten bleibt, dergestalt, daß der Umlegefaden (30) vom Fadenführer (31) ertaßt und in vorbeilaufende Nadeln (19) eingelegt wird.
  2. 2. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der stationäre Fadenführer (31) eine Ausnehmung (32) zur Aufnahme eines radialverstellten Wickelfingers (17) zwecks Mitnahme des Wlckelfingers (17) entgegen seiner Umlaufrichtung aufweist.
  3. 3. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am umlaufenden Halte- und Führungskörper (26', 26") für die Wickelflnger (17', 17") Steuerteile (38 bis 43) zum Erzwingen der Gegenumlautbewegung der Wickelfinger (17', 17") am Ende ihrer Radialverstellung vorgesehen sind.
  4. 4. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickel finger (17) über eine Führungsbuchse (22) auf einem Vertikalstab (23) gegen die Kraft einer Drehfeder (24) drehbar gelagert ist.
  5. 5. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickelfinger (17', 17") über eine Lagerbuchse (22', 22") gegen Reibungskraft (Reibungsfeder 41) verschwenkbar gelagert ist.
  6. 6. Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickelfinger (17) als den Umlegefaden (30) führendes Rohr mit einem abwärts gerichteten Fadenaustrittsende ausgebildet ist.
  7. 7. Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenaustrittsende des Wickelfingers (17) sich auf einer Höhe beflndet, die der Höhe der Nadelbrust einer voll ausgetriebenen Nadel (19) entspricht.
  8. 8. Rundstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenführer (31) gegenüber der Nadelfontur und den Wickelfingern (17) einstellbar ausgebildet ist und einen in Maschlnenlaufrichtung vorderen Ansatz (36) aufweist.
    Die Erfindung betrifft eine Rundstrickmaschine mit mindestens einem umlaufenden Nadelträger und mit einer Umlegefaden-Musterungseinrichtung, die mindestens einen synchron mit einem Nadelträger der Maschine umlaufenden, durch eine stationäre Steuerelnrichtung aus einer Ruhestellung radial die Nadelumlauf bahn kreuzend und entgegen der Umlaufrichtung ver- stellbaren, einen Umlegefaden führenden Wickel finger aufweist.
    Rundstrickmaschinen mit den vorstehend genannten Merkmalen sind durch die DE-PS 8 84 394 bekannt.
    Ähnliche Konstruktionen zeigen auch die CH-PS 5 93 371 und die DE-OS 31 07 677. Bei den Vorrichtungen nach den beiden zuletzt genannten Druckschriften führen die mitumlaufenden Wickelfinger zum Einlegen des Umlegefadens reine Schwenkbewegungen in relativ großer Höhe über dem Abschlagkamm des Nadelträgers durch. Dies bedeutet, daß aufeinanderfolgende Wickelfinger wegen ihres Schwenkbereiches einen relativ großen Mindestabstand voneinander haben müssen und dementsprechend der Mindestabstand der gebildeten Musterungsstreifen relativ groß bleiben muß. Außerdem kann nur eine relativ kleine Anzahl von Nadeln umwikkelt werden. Bei der Umlegefaden-Musterungseinrichtung nach der DE-PS 8 84 394 führen die Wickeltinger zwar keine platzraubende Schwenkbewegung, sondern eine geradlinige Radialverstellung und anschließende Schwenkbewegung aus, doch besteht bei dieser Vorrichtung der auch den anderen genannten bekannten Umlegefaden-Musterungseinrichtungen gemeinsame Nachteil, daß der Umlegefaden in einer relativ großen Entfernung vom Abschlagkamm des Nadelträgers und von der ersten zu umschlingenden Nadel aus schräg nach auswärts gerichtet den auswärts getriebenen Nadeln angeboten wird. Der sich zwangsläufig von der Nadelfontur schräg nach außen zu dem sich vor der Nadelfontur befindlichen Wickel finger verlaufende Umlegefaden kann bei mehreren zu umschlingenden Nadeln zunächst nur von der ersten oder den ersten beiden zu umschlingenden Nadeln mit Sicherheit erfaßt werden, von den nachfolgenden zu umschlingenden Nadeln aber erst, wenn der Wickel finger um eine größere Strecke entgegen der Umlaufrichtung der Nadeln relativ bewegt worden ist und sich dadurch der Winkel, den der Umlegefaden mit der kreisförmigen Umlautbahn der Nadeln bildet, so weit verringert hat, daß der Umlegefaden von den Nadelköpfen erfaßt werden kann. Dies bedeutet aber, daß jeder Wickelfinger in der Nadelumlaufrichtung einen relativ großen Operationsbereich benötigt, in welchem er nicht in Kollision mit einem im Umfang der Maschine nachfolgenden Wickelfinger geraten darf Außerdem tritt bei der nach der Vorlage des Umlegefadens erfolgenden, entsprechend großstreckigen Rückbewegung des Wickelfingers eine Fadenschleife auf, die durch eine Rückholvorrichtung in der Fadenzufuhrstrecke wieder beseitigt werden muß.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der vorstehend genannten Nachteile eine Umlegefaden-Musterungseinrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß der Arbeitsweg der einzelnen Wickel finger so klein wie möglich gehalten wird, so daß die Wickelfinger der Musterungseinrichtung in relativ dichter Folge am Umfang der Rundstrickmaschine angeordnet werden und eine relativ große Zahl von Nadeln umwickeln können.
    Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die stationäre Steuereinrichtung pro Umlegefaden-Einlegestelle einen stationären Fadenführer aufweist, zu welchem der Wickelfinger bei seiner Radialverstellung bewegt und an welchem er während seiner anschließenden Relativverstellung entgegen der Umlaufrichtung gehalten bleibt, dergestalt, daß der Umlegefaden vom Fadenführer erfaßt und in vorbeilaufende Nadeln eingelegt wird.
DE19833301085 1983-01-14 1983-01-14 Rundstrickmaschine mit Umlegefaden-Musterungseinrichtung Expired DE3301085C1 (de)

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DE3301085C1 true DE3301085C1 (de) 1984-05-03

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE884394C (de) * 1939-03-27 1953-07-27 Wildt & Co Ltd Rundstrickmaschine mit zwei Nadelzylindern und auf dieser Maschine hergestellte Ware
CH593371A5 (de) * 1974-10-24 1977-11-30 Nichimen Co Ltd
DE3107677A1 (de) * 1981-02-28 1982-09-16 Camber International (England) Ltd., Leicester "rundstrickmaschine"

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