[go: up one dir, main page]

DE3300945A1 - Zuendvorrichtung fuer eine brennkraftmaschine - Google Patents

Zuendvorrichtung fuer eine brennkraftmaschine

Info

Publication number
DE3300945A1
DE3300945A1 DE19833300945 DE3300945A DE3300945A1 DE 3300945 A1 DE3300945 A1 DE 3300945A1 DE 19833300945 DE19833300945 DE 19833300945 DE 3300945 A DE3300945 A DE 3300945A DE 3300945 A1 DE3300945 A1 DE 3300945A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ignition
chamber
ignition chamber
openings
spark gap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833300945
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Dipl.-Ing. Breuser
Wilhelm Grözinger
Ernst Dipl.-Ing. Linder
Helmut 7143 Vaihingen Maurer
Hans 7130 Mühlacker Schlembach
Georg 7000 Stuttgart Spalding
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE19833300945 priority Critical patent/DE3300945A1/de
Priority to JP59002755A priority patent/JPS59134320A/ja
Publication of DE3300945A1 publication Critical patent/DE3300945A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/54Sparking plugs having electrodes arranged in a partly-enclosed ignition chamber
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B19/00Engines characterised by precombustion chambers
    • F02B19/10Engines characterised by precombustion chambers with fuel introduced partly into pre-combustion chamber, and partly into cylinder
    • F02B19/1004Engines characterised by precombustion chambers with fuel introduced partly into pre-combustion chamber, and partly into cylinder details of combustion chamber, e.g. mounting arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B19/00Engines characterised by precombustion chambers
    • F02B19/12Engines characterised by precombustion chambers with positive ignition
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Spark Plugs (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

R. 18308
15.12.1982 Sp/Pi
ROBERT BOSCH GMBH, 7000 STUTTGART 1
Zündvorrichtung für eine Brennkraftmaschine Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einer Zündvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs· Durch die DE-OS 30 25 926 und die DE-OS 30 29 029 bekannte Zündvorrichtungen haben Zündkammern mit runden Querschnitten und in den Zündkammern angeordnete Zündelektroden, von denen jeweils eine von einem Isolator getragen wird und die andere von einer Umfangszone der jeweiligen Zündkammer gebildet wird. Paarweise einander zugeordnete Elektroden bilden eine Zündfunkenstrecke, die sich zwischen einem ersten und einem zweiten Ende der jeweiligen Zündkammer befindet. Die ersten Enden der Zündkammern tauchen in Hauptbrennräume von Brennkraftmaschinen ein. Im Bereich dieser Enden haben die Zündkammern Schußkanäle, von denen wenigstens jeweils einer mit einer zum Umfang der jeweiligen Zündkammer tangentialen Komponente in diese mündet. Bei Verdichtungshüben der Brennkraftmaschinen strömen durch diese Schußkanäle Gemischmengen im wesentlichen in Umfangs3?ichtung der Zündkammern ein und bilden dort sowohl umlaufende als auch in Richtung der Zündfunkenstrek-
18308
ken verlaufende Gemischströmungen. Zwischen den Schußkanälen und den Zündfunkenstrecken gehen von den Umfangen der Zündkammern Verbindungsöffnungen aus. An diese Verbindungsöffnungen schließen sich Hohlräume an. Die Hohlräume sind als Ringräume ausgebildet und nehmen während den Verdichtungshüben der Brennkraftmaschinen Teilmengen von in die Zündvorrichtungen einströmendem Gemisch auf und machen es, sofern die Wände der Hohlräume eine ausreichend hohe Temperatur erreicht haben, zündwilliger. Nach dem Kaltstart der Brennkraftmaschinen gelangen infolge der Umfangskomponenten der eingeströmten Gemische Brennstofftropfen an die Umfange der Zündkammern. Aus diesen Tröpfchen bildet sich ein Wandfilm, und dieser wandert in Richtung der Zündfunkenstrecken und gelangt dabei über die Verbindungsöffnungen. Infolge ansteigender Drücke in den Zündkammern wird der Brennstoff durch
4t
die Verbindungsöffnungen hindurch in die Hohlräume gedrückt. Auf diese Weise wird flüssiger Brennstoff bei noch kalten Zündvorrichtungen von deren Elektroden ferngehalten, wodurch ein sicheres Starten der Brennkraftmaschinen möglich ist. Bei infolge von Verbrennungsgängen allmählich ansteigender Temperatur der Brennkraftmaschinen und ihrer Zündvorrichtungen entsteht aus in den Hohlräumen gesammeltem Brennstoff Brennstoffdampf, der dem Einströmen von flüssigem Brennstoff während der Verdichtungshübe entgegenwirkt. Dadurch gelangt flüssiger Brennstoff über die Verbindungsöffnungen hinweg zu den Elektroden und verursacht Zündaussetzer. Erst wenn die Brennkraftmaschinen und die zugeordneten Zündvorrichtungen genügend hohe Temperaturen erreicht haben, ist die Gefahr, daß flüssiger Brennstoff 'in die Zündvorrichtung hinein gelangt und auf dem Weg bis zu den Elektroden nicht verdampft wird, ver-
J 3 U1J y
- ir - ~ C-
183
schwunden. Es stellte sich deshalb die Aufgabe, Zündvorrichtungen der genannten Art so zu verbessern, daß -während der Warmlaufphasen der Brennkraftmaschinen Zündaussetzer vermieden werden.
Vorteile der Erfindung
Die erfindungsgemäße Zündvorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 hat den Vorteil, daß der Hohlraum nach Art eines Wasserstandsschauglases, das an einen Dampfkessel angeschlossen ist, mit der Zündkammer verbunden ist, so daß bei einem Verdichtungshub der Brennkraftmaschine flüssiger Brennstoff in den Hohlraum hinein und gleichzeitig Gas, das zu einem mehr oder weniger großen Teil aus verdampftem Brennstoff besteht, aus diesem Hohlraum heraus und in die Zündkammer strömen kann, Dort nimmt dieses Gas an einer Verbrennung teil. Beim nächstfolgenden Arbeitstakt verläßt in flüssigem Zustand in die Zündkammer hineingelangter Brennstoff diese Zündkammer, so daß sie beim nächsten Verdichtungstakt mit großer Sicherheit von neuem Brennstoff aufnehmen kann.
Die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 2 geben ein praktisches Ausführungsbeispiel an. Die Weiterbildung mit dem kennzeichnenden Merkmal des Anspruchs 3 hat den Vorteil, daß der Hohlraum mit vergrößerter Sicherheit die jeweils in die Zündkammer gelangende Menge von flüssigem Brennstoff aufzunehmen vermag. Je größer die Entfernung zwischen den Verbindungsöffnungen und den zusätzlichen Durchgangsöffnungen ist, desto mehr können durch Strömungen innerhalb der Zündkammer erzeugte Druckunterschiede zu einer Durchspülung des Hohlraums beitragen. Solche
1830g
Durchspülungen verbessern das Vermengen von Brennstoff und Luft zu zündwilligen Gemischen. Dadurch wird das Entstehen von Ruß und anderen .unerwünschten Produkten infolge unvollkommener Verbrennung gering gehalten. Die Weiterbildung gemäß dem Anspruch k verbessert das Abscheiden von flüssigem Brennstoff, der an die Zündkammerwaiid gelangt ist, und das Sammeln innerhalb des Hohlraums. Ein weiterer Vorteil dieser Zündvorrichtung ist, daß infolge von verstärkter Durchspülung auch innerhalb des Hohlraums günstige Voraussetzungen für eine Flammenbildung herrschen und dadurch die Gefahr des Verkokens von Brennstoff innerhalb des Hohlraums vermindert wird. Die Ausgestaltung gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 5 ergibt eine Bauausführung, die sich wirtschaftlich herstellen und beq.uem in eine Brennkraftmaschine einbauen läßt. Die Weiterbildung gemäß dem kennzeichnenden Merkmal des Anspruchs 6 hat den Vorteil, daß viel Heizfläche zum Verdampfen von flüssigem Brennstoff zur Verfügung gestellt ist, und daß dadurch der Zündvorrichtung zugeführter Brennstoff schon kurze Zeit nach Inbetriebnahme der Brennkraftmaschine so aufbereitet wird, daß er an der Verbrennung teilnimmt, wodurch die Warmlaufphase verkürzt wird.
Die Zündvorrichtung mit dem kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 7 hat den Vorteil, daß dem flüssigen Brennstoff, der in die Zündkammer gelangt ist, zusätzlich eine Barriere entgegengestellt wird, die das Einfließen dieses Brennstoffs in flüssiger Form in die Zündfunkenstrecke verhindert. Dieser flüssige Brennstoff gelangt auf ITebenwegen um die Zündfunkenstrecke herum und kommt innerhalb der Zündkammer mit denjenigen Flammen, die von der Zünd-
3300BAb
-Sr-
funkenstrecke ausgehen, in Berührung und wird mittels diesen zwecks Verdampfung erhitzt. Infolge der Anordnung der Einschnürung kommt eine verstärkte Strömung durch die Verbindungsöffnungen zustande, so daß verdampfter Brennstoff intensiv mit Verbrennungsluft vermischt wird. Die Ausgestaltungen gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 8 haben den Vorteil, daß der Aufbau der Zündvorrichtung besonders einfach ist, und daß Brennstoff, der flüssig geblieben und in den hinteren Teil der Zündkammer gelangt ist, von dort unter Umgehung der Zündfunkenstrekke zu den Schußkanälen zurückfließen kann. Ein weiterer Vorteil der beanspruchten Ausrichtung der Verbindungsöffnungen besteht darin, daß diese Öffnungen derjenigen Strömung, die der Zündfunkenstrecke zuströmt, eine Turbulenz, die eine Beschleunigung der Flammenausbreitung im Bereich der Zündfunkenstrecke bewirkt, geben. Die Ausführungsbeispiele gemäß dem kennzeichnenden Merkmalen der Ansprüche 9 und 10 haben den Vorteil, daß die Turbulenz mit Sicherheit an die Zündfunkenstrecke heranreicht. Die Ausbildung gemäß dem kennzeichnenden Merkmal des Anspruchs 11 hat den Vorteil, daß die Zündvorrichtung in werkstoffsparen- der Weise herstellbar und dadurch billig ist.
Zeichnung
Vier Ausbildungsbeispiele der erfindungsgemäßen Zündvorrichtung sind in den Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 einen Längsschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel, Figur 2 und 3 Querschnitte durch das Ausführungsbeispiel gemäß der Figur 1 , Figur h ein zweites Ausführungsbeispiel im Längsschnitt, Figuren 5. und 6 das Auführungsbeispiel gemäß der Figur k im Querschnitt,
18308
Figur 7 ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längsschnitt, Figur 8 das Ausführungsbeispiel gemäß der Figur 7 im Querschnitt und Figur 9 ein viertes Ausführungsbeispiel im Längsschnitt.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Die Zündvorrichtung 2 gemäß der Figur 1 hat eine Einschraubfassung 3 mit einem Hals k, einen in der Längsachse, der Einschraubfassung ausgerichteten Isolator 5 mit einem Elektrodenhalter 6 und einer an diesem befestigten Elektrode 7 und einen rohrfömigen Einsatz 8 mit einer Stirnwand 9· Am äußeren Umfang hat der Hals k ein Einschraubgewinde 10. Mittels dieses Einschraubgewindes ist die Zündvorrichtung 2 in eine Wand 11, die einen Hauptbrennraum 12 einer nicht näher dargestellten Brennkraftmaschine begrenzt, einschraubbar. Die Länge des Halses k ist so gewählt, daß er nach dem Einschrauben in die Wand 11 mindestens an den Hauptbrennraum 12 heranreicht. Der Einsatz 8 ragt mit seiner Stirnwand 9 und einem unmittelbar an diesen angrenzenden Bereich in den Hauptbrennraum 12 hinein. Dieser Bereich wird von Schußkanälen 13, deren Längsachsen die Längsachse des Einsatzes 8 in Abständen kreuzen, durchzogen. Herrscht in dem Hauptbrennraum 12 gegenüber dem Innern des Einsatzes 8 ein Überdruck, so erzeugen diese Schußkanäle 13 Strömungen, die bezüglich des Einsatzes 8 tangentiale, also in Umfangsrichtung gerichtete, und axiale, also in Richtung des Isolators 5 gerichtete, Komponenten haben. In der Verlängerung der Längsachse des Einsatzes 8 ist zusätzlich noch ein Schußkanal lh, der die Stirnwand 9 durchzieht, eingebohrt. Gegenüberliegend zu der Stirnwand 9_ hat der Ein-
η 5
- r-
satz 8 eine Einschnürung 15· Diese Einschnürung ^bildet eine ringförmige Masseelektrode 16, die der etwa quer zur Längsachse des Isolators 5 abgebogenen Elektrode T gegenüberliegt. Zwischen diesen Elektroden T und 16 befindet sich eine Zündfunkenstrecke 17. Im Bereich des freien Endes des Halses k ist der Einsatz 8 dicht eingepreßt. Nahe bei der Einschnürung 15 hat der Hals k einen radial einwärts stehenden Flansch 18, an dem der Einsatz 8 ebenfalls abdichtend anliegt. Zwischen diesem Flansch 18 und dem freien Ende des Halses h ist zwischen dem Einsatz 8 ein ringförmiger Hohlraum 19 angeordnet. Dieser Hohlraum 19 ist von Wärmeübertragungsstegen 20 durchzogen. Das Innere des Einsatzes 8 und ein Hohlraum, der sich innerhalb der Fassung 3 und deren Hals k oberhalb dem Flansch 18 befindet, bilden Zündkammerteile 21 und 22, die durch die Einschnürung 15 hindurch miteinander verbunden sind und gemeinsam eine Zündkammer bilden.
In einer normal zur Längsachse des Einsatzes 8 ausgerichteten Ebene, die von der Stirnwand 9 einen Abstand hat, sind Verbindungsöffnungen 23 angeordnet. Diese verbinden den Zündkammerteil 21 mit dem ringfömigen Hohlraum 19· In einer weiteren zur Längsachse des Einsatzes 8 normalen Ebene, die von dem Flansch 18 aus einen Abstand in Richtung der Stirnwand 9 hat, sind Durchgangsöffnungen 2k, die den Zündkammerteil 21 ebenfalls mit dem Hohlraum 19 verbinden, angeordnet. Zwischen den Verbindungsöffnungen 23 und den Durchgangsöffnungen 2k befinden sich beispielsweise in vier zusätzlichen Ebenen zusätzliche Verbindungsöffnungen 23a und Durchgangsöffnungen 2^a. Nach einem Kaltstart der Brennkraftmaschine gelangt aus deren Hauptbrenn-
-Sr-
- At*
raum 12 ein Gemisch aus Luft und Brennstoff, durch die Schußkanäle 13» 1^ hindurch in den Zündkammerteil 21. Infolge der beschriebenen Ausrichtung der Schußkanäle 13 strömt das durch sie eingeströmte Gemisch sowohl in Umfangsrichtung des Zündkammerteils 21 als auch in deren Längsrichtung zu der Einschnürung 15· Das Strömen in der Umfangsrichtung verursacht Fliehkräfte, die in dem Gemisch enthaltene Brennstofftropfchen gegen den Einsatz 8 schleudern. Infolge der axialen Strömungskomponente zu der Einschnürung 15 wandert dieser Brennstoff als PiIm verteilt auf die Verbindungsöffnungen 23 zu. Da infolge der beschriebenen Umfangsströmung ein radial auswärts gerichteter Druck auf den Einsatz 8 wirkt, wird der Brennstoff in die Verbindungsöffnungen gedrängt. Er wandert durch die Verb, indungsöf fnungen hindurch und in den Hohlraum 19· Zum Ausgleich des eingeströmten Volumens an Brennstoff entweicht aus dem an den Flansch 18 angrenzenden Bereich des Hohlraums 19 Gas in den Zündkammerteil 21. Die zusätzlichen Verbindungsöffnungen 23a dienen dazu, flüssigen Brennstoff j der an den Verbindungsöffnungen 23 vorbei in Richtung der Einschnürung 15 gewandert ist, ebenfalls, in den Hohlraum 19 abzuleiten. Die Durchgangsöffnungen 2Ua dienen dabei wie die Durchgangsöffnungen 2k dazu, ein der eingeströmten Brennstoffmenge entsprechendes Volumen an Gas in den Zündkammerteil 21 überströmen zu lassen. Je nach der von den Betriebsweisen der Brennkraftmaschine abhängigen Rauigkeit am Umfang des Zündkammerteils 21 herrschen in den Wormalebenen unterschiedliche Drücke und Umfangsgeschwindigkeiten. Diese Drücke und Umfangsgeschwindigkeiten sind abhängig von den jeweils gewählten Abmessungen der Vorrichtung. Deshalb muß nicht unbedingt der vorstehend beschriebene Fall, daß Brennstoff
183
durch die Verbindungsöffnungen 23, 23a ein und Gas durch die Durchgangsöffnugen 2k und 2Ua austritt, auftreten. Vielmehr kann auch Brennstoff nur durch die Verbindungsöffnungen 23 in den Hohlraum 19 gelangen, und die Öffnungen 23a, 2k und 2Ua wurden das Überströ-·. men von Gasen aus dem Hohlraum 19 in den Zündkammerteil 21 bewerkstelligen. Vor der Einschnürung findet eine Vermischung von in dem Zündkammerteil 21 und aus dem Hohlraum 19 zugeströmten Gemisch statt. Dieses Gemisch steigt innerhalb der Einschnürung 15 an und gelangt schließlich in die Zündfunkenstrecke 17. Von da aus ergießt sich das Gemisch in den Zündkammerteil 22, der sich hinten bei dem Isolator 5 befindet. Zusätzlich zu dem durch die Flußkanäle 13 einströmenden Gemisch gelangt auch Gemisch durch den Schußkanal 1U. Dieses Gemisch strömt als freier Strahl gegen den Elektrodenhalter 6. Auf dem Weg dorthin erhält infolge von Reibung zwischen dem freien Strahl und der Umfangsströmung, die mittels der Schußkanäle 13 erzeugt wurde, dieser Strahl eine Drallkomponente. Infolge der Drallkomponente kann in diesem Strahl enthaltener Flüssigbrennstoff ebenfalls radial abgelenkt werden, und dies kann geschehen, nach dem dieser Flüssigbrennstoff diejenigen Ebenen, in der die Öffnungen 23, 23a3 2k und 2Ua angeordnet sind, passiert hat. In diesem Fall wirkt Einschnürung 15 als Barriere für den flüssigen Brennstoff, so daß dieser nicht in die Funkenstrecke IT gelangt.
Bei üblicher Zündung springt zwischen den Elektroden 7 und 16 ein Zündfunke über, während noch Gemisch aus dem Zündkammerteil 21 in den Zündkammerteil 22 strömt. Zum
' 8 ο υ ß
' 4h,
Zündzeitpunkt ist der Bereich um die Zündfunkenstrecke herum von Restgasen, die aus einem vorangegangenen Arbeitstakt der Brennkraftmaschine stammen, freigespült. Nach der Zündung entstehen innerhalb der Zündkammer 21, 22 Flammen. Diese bewirken einen Druckanstieg gegenüber dem Druck im Hauptbrennräum der Brennkraftmaschine und haben zur Folge, daß aus den Schußkanälen 13 und lh Zündfackeln herausschießen und in dem Hauptbrennraum 12 befindliches Gemisch zünden. Solange die Zündvorrichtung nicht allen flüssigen Brennstoff, der in den Hohlraum ■während eines Verdichtungshubs hineingelangt ist, verdampfen kann, dienen die in der Zündkammer entstehenden Flammen auch dazu, den flüssigen Brennstoff, der durch die Verbindungsöffnungen 23 hindurch während des Arbeitstaktes der Brennkraftmaschine in den Zündkammerteil 21 zurücksickert, zu erhitzen und zu verdampfen, so daß dieser Brennstoff dann auch an einer Verbrennung teilnehmen kann.
Die Zündvorrichtung 32 gemäß der Figur k hat eine im wesentlichen rohrartige Fassung für einen Isolator 3^, einen in dem Isolator befestigten Elektrodenhalter 35, eine von diesem getragene Elektrode 36 und ein gleichachsig zu der Fassung 33 ausgerichtetes und napfförmig ausgebildetes Einschraubteil 37. Das Einschraubteil hat an seinem Umfang ein Einschraubgewinde 38, mit dem es in die Wand 11 einer Brennkraftmaschine eingeschraubt werden kann Das Einschraubteil 37 hat abgekehrt von der Fassung 33 eine Stirnwand 39« Eine über das Einschraubgewinde 38 in Richtung der Stirnwand 39 vorstehende Teillänge ragt gemeinsam mit dieser Stirnwand 39 in den Hauptbrennraum der- Brennkraftmaschine hinein. Angrenzend an die Stirnwand
183Ü8
sind in das Einschraubteil 38 Schußkanäle U3 so eingebohrt, daß deren Längsachsen die Längsachse des Einschraubteils 37 in vorbestimmten Abständen kreuzen. Dadurch münden die Schußkanäle k3 im wesentlichen tangential in einem rotationssymmetrischen Zündkammerteil 51» der sich angrenzend an die Stirnwand 39 innerhalb des Einschraubteils 37 befindet, ein. Angrenzend an den Isolator 3^ befindet sich innerhalb der Fassung 33 und innerhalb des Einschraubteils 37 ein zweiter Zündkammerteil 52. Zwischen beiden Zündkammerteilen 51> 52 befindet sich eine Einschnürung 53. Eine Zone dieser Einschnürung 53 bildet eine Masseelektrode 5^·· Dieser gegenüber endet in einem Abstand die Elektrode 36. Zwischen der Masseelektrode 5h und der Elektrode 36 befindet sich eine Zündfunkenstrecke 55· In der Längsrichtung der Einschnürung 53 verlaufend ist ein zusätzlicher Schußkanal hh in die Stirnwand 39 eingebohrt. Am Umfang des Zündkammerteils 51 sind in einem in Richtung der Fassung 33 gemessenen Abstand von den Schußkanälen U3 Verbindungsöffnungen 56 angeordnet. An diese Verbindungsöffnungen 56 schließen sich Verbindungskanäle 57 an. Diese münden in den hinteren Zündkammerteil 52 und umgehen die Einschnürung 53 und die Zündfunkenstrecke 55.
Wenn bei einem Verdichtungshub der Brennkraftmaschine infolge von Druckanstieg in dem Hauptbrennraum Gemisch aus diesem in die Zündvorrichtung 32 gedruckt wird, so strömt dieses Gemisch infolge der Ausrichtung der Schußkanäle U3 mit tangentialer Komponente in den Zündkammerteil 51 ein und strömt dort mit einer großen in Umfangsrichtung.liegenden Geschwindigkeitskomponente. Dadurch werden gegebenenfalls in den Zündkammerteil· 51 mitgerissene Brennstofftropfchen gegen den Umfang des Zündkammer-
teils 51 geschleudert und gelangen dadurch als Kraftstoffilm zu den Verbindungsöffnungen 56. Gasförmige und dadurch leichtere Bestandteile des Gemisches bewegen sich in die Einschnürung und strömen dort sowohl in Umfangsrichtung als auch in der Längsrichtung der Zündvorrichtung 32 zu der Zündfunkenstrecke 55 und gelangen dort zwischen die Elektroden 36-und 5^. Infolge eines innerhalb des Zündkammerteils 51 in radialer Richtung infolge von Zentrifugation anwachsenden Druckes werden Brennstoffmengen, die vor die Verbindungsöffnungen 56 gelangen, in die Verbindungskanäle 57 und dadurch in Richtung des bei dem Isolator 3^ befindlichen Zündkammerteils 52 gedruckt. Unterstützend wirkt dabei ein Druckunterschied, der infolge der Einschnürung 53 zwischen dem Zündkammerteil 51 und dem Zündkammerteil 52 entsteht. Zusätzlich zu der durch die Schußkanäle k3 einströmenden Gemischmenge strömt noch durch den Schußkanal hk Gemisch ein und bewegt sich in Form eines freien Strahles gegen den Elektrodenhalter 35 und dem Isolator 3^-. Wie beim Ausführungsbeispiel gemäß der Figur 1 wird nach einem Kaltstart der Brennkraftmaschine und während deren Warmlaufphase flüssiger Brennstoff durch Zentrifugation aus derjenigen Gemischmenge, die zur Zündfunkenstrecke hinfließt ausgeschieden. Unterschiedlich gegenüber dem Ausführungsbeispiel gemäß der Figur 1 ist lediglich, daß der ausgeschiedene Brennstoff unter Umgehung der Zündfunkenstrecke in den beim Isolator 3^ befindlichen Zündkammerteil 52 abgeleitet wird, wodurch der Hohlraum 1° des ersten Ausführungsbeispiels nicht notwendig ist. Das erste Ausführungsbeispiel kann unter Verwendung des Gedankens, daß abgeschiedener flüssiger Brennstoff unter Umgehung der Zünd-
13301
funkenstrecke in einen hinter dieser liegenden Zündkammerteil abgeleitet wird, weitergebildet werden. Es ist dazu lediglich notwendig, in dem Flansch 18 Durchbrüche anzuordnen. Der Flansch 18 könnte dann zu Wärmeübertragungstegen, ähnlich denen, die in den Hohlraum 19 hineinragen, umgebildet werden.
Die Zündvorrichtung 62 gemäß der Figur 7 hat ebenfalls eine Einschraubfassung 63 mit einem Hals 6h, einen in der Einschraubfassung 63 befestigten Isolator 65, einen Elektrodenhalter 66, der aus dem Isolator 65 in Richtung des Halses 6h herausragt und eine Elektrode 6j trägt, und einen Einsatz 68, der rohrartig ausgebildet ist und an einem Ende eine Stirnwand 69 hat.
Am äußeren Umfang des Halses 6h befindet sich ein Einschraubgewinde 70. Mittels dieses Einschraubgewindes 70 ist die Zündvorrichtung 62 in eine Wand 11, die Bestandteil einer nicht näher dargestellten Brennkraftmaschine ist und deren Hauptbrennraum 12 begrenzt, einschraubbar. Das Einschraubgewinde 70 ist kürzer als der Hals 6h, so daß dieser Hals in· deni'Hauptbrennraum 12 hineinragt. Der rohrförmige Einsatz 68 ist in den Hals 6h eingepresst. Die Stirnwand 69 liegt außerhalb des Halses 6h. In einem Bereich zwischen der Stirnwand 69 und dem Hals 6h sind in den Einsatz 68 Schußkanäle 73 eingebohrt. Die Längsachsen dieser Schußkanäle sind so ausgerichtet, daß si'e die Längsachse des rohrförmigen Einsatzes 68 in Abständen kreuzen. Zentral in die Stirnwand 69 ist ein zusätzlicher Schußkanal 7^ eingebohrt. Dieser Schußkanal 7^ zielt auf den Elektrodenhalter 66 und den Isolator 65· Das zum Elektrodenträger 66 hin ausgerichtete
ie
Ende des Einsatzes 68 ist zu einer Einschnürung 75 verengt. Die Herstellung dieser Einschnürung 75 erfolgt in materialsparender Weise durch Verengen des freien Endes des Einsatzes 68. Das Verengen kann beispielsweise mittels eines glockenartig ausgebildeten Werkzeugs unter Anven-"d'uhg axialen Druckes oder durch Bördeln mittels eines Bördelwerkzeuges vorgenommen werden. Zwischen der Stirnwand 69 und der Einschnürung 75 befindet, sich innerhalb des Einsatzes 68 ein erster Zündkammerteil 81. Ein zweiter Zündkammerteil 82, der an den Isolator 65 angrenzt, befindet sich innerhalb der Einschraubfassung 3 und dem an diese unmittelbar angrenzenden Teil des Halses k. In Richtung des Zündkammerteils 81 ist der Zündkammerteils von der Einschnürung 7 5, die nach Art eines Kragens einwärts von dem Hals 6k absteht, begrenzt. Von dem Zündkammerteil 81 gehen Verbindungsöffnungen 83 aus.-Diese Verbindungsöffnungen 83 durchlöchern die Einschnürung 75 un<^ verbinden nach Art von Bypässen um die engste Stelle der Einschnürung 75 herum den Zündkammerteil 81 mit dem Zündkammerteil 82. Infolge der Ausbildung der Einschnürung 75 und der Anordnung der Verbindungsöffnungen 83 in der Einschnürung 75 sind die Zündkammerteile 81 und 82 zusätzlich zum lichten Querschnitt der Einschnürung 75 miteinander verbunden. Von den Schußkanälen 73, 7^ aus gesehen befinden sich die Verbindungsöffnungen 83 vor der engsten Stelle der Einschnürung 75, die näher bei der Elektrode 67 angeordnet ist. Weil der Zündkammerteil 82 wie im zuvor beschriebenen Beispiel einen besonderen Hohlraum 19» wie er im ersten Ausführungsbeispiel an Hand der Figur 1 dargestellt ist, ersetzt, bildet der lichte Querschnitt der Einschnürung 75 eine Durchlaßöffnung 8U, die der gleichen Aufgabe dient wie die Durch.laßöffnungen 2k im ersten Aus-. führungsbeispiel.
300945
- η-
Weil Inbetriebnahme der Brennkraftmaschine aus deren Hauptbrennraum 12 in den Zündkammerteil 81 durch die Schußkanäle 73 einströmendes Gemisch gelangt infolge der Ausrichtung dieser Schußkanäle 73 im wesentlichen tangential zum Umfang des Zündkammerteils 81 in diese hinein und bewegt sich dadurch sowohl in dessen Umfangsrichtung als auch axial und nähert sich der Sinschnürung 75. Dabei wird gegebenenfalls in Form von Tröpfchen vorliegender Brennstoff vor die Verbindungsöffnungen 83 gefördert. Infolge von Fliehkrafteinfluß und eines Strömungswiderstandes , der infolge der Einschnürung 75 entsteht, fließt der flüssige Brennstoff durch die Verbindungsöffnungen hindurch in den Zündkammerteil 82, der an dem Isolator 65 angrenzt. Dieser durch die Verbindungsöffnungen 83 wegfließende Brennstoff kann nicht zu der Elektrode 67 gelangen. Dadurch kann innerhalb einer Zündfunkenstrecke 76, die sich zwischen der Elektrode 67 und einer als Masseelektrode 77 dienenden Zone der Einschnürung 75 befindet, keine Störung der Entzündung von Brennstoffluftgemisch stattfinden. Gegenüber dem zweiten Ausführungsbeispiel besteht der Vorteil, daß noch in einer kurzen Entfernung vor der Zündfunkenstrecke 76 flüssiger Brennstoff abgeleitet wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß infolge von durch die Weite der Verbindungsöffnungen 83 bedingten Turbulenzerscheinungen eine schnelle Ausbreitung von Flammen in unmittelbarer Nähe der Zündfunkenstrecke 76" stattfindet. Diese schnelle Flammenausbreitung hat den Vorteil, daß flüssiger Brennstoff, der sich gegebenenfalls im Zündkammerteil 81 unterhalb der Verbindungsöffnungen 83 um die kragenartige Einschnürung 75 herum an-
13 o U 8
gesammelt'hat, je nach der erreichten Temperatur der Zündvorrichtung teilweise oder vollständig unter Flammeneinwirkung verdampft wird. Bei dem vierten Ausbildungsbeispiel sind vom oberen Rand 85 der Einschnürung 75 ausgehend Schlitze 86 in diese eingearbeitet. Diese Schlitze 86 dienen ebenfalls zur Turbulenzerzeugung in derjenigen Gemischströmung, die von flüssigem Brennstoff -befreit auf· kurzem Wege der Zündfunkenstrecke 76 zuströmt. Die Stärke der Turbulenz wird beeinflußt durch die gewählte Weite der Schlitze 86. Wie in der Figur 9 dargestellt ,. können diese Schlitze 86, weil sie näher bei der Zündfunkenstrecke 76 angeordnet sind als die Verbindungsöffnungen 83, vorteilhaft erweise enger als diese ausgebildet werden. Die Verbindungöffnungen 83, ■können auch weggelassen werden, wenn man die Schlitze 86 tief genug in Richtung der Stirwand 69 einsägt oder einfräst.

Claims (1)

  1. R. 18308
    15.12.1982 Sp/Pi
    ROBERT BOSCH GMBH, 7000 STUTTGART 1
    Ansprüche
    .1 .) Zündvorrichtung mit einer rotationssymmetrischen Zündkammer, deren erstes in Achsrichtung liegendes Ende im Einbauzustand in einen Hauptbrennraum einer Brennkraftmaschine ragt und im Bereich dieses Endes Schußkanäle zum Verbinden der Zündkammer mit dem Hauptbrennraum aufweist, wobei wenigstens einer der Schußkanäle mit einer tangentialen Komponente bezüglich des Umfangs der Zündkammer ausgerichtet ist zum Erzeugen einer Strömung, die entlang dem Umfang und in Richtung zum zweiten Ende der Zündkammer hin verläuft, mit Zündelektroden, von denen eine von einem Isolator getragen und die andere von einer Zone des Umfangs der Zündkammer gebildet ist und die gemeinsam zwischen den Enden der Zündkammer eine Zündfunkenstrecke bilden, und mit einem Hohlraum, der über wenigstens eine Verbindungsöffnung, die von einer zwischen den Schußkanälen und der Zündfunkenstrecke liegenden Umfangszone der Zündkammer ausgeht, mit der Zündkammer verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (19; 52; 82) über wenigstens eine zusätzliche Verbindung (2k, 2^a; 53; 8U), die von den Schußkanälen (13; *+3 ; 73) weiter entfernt ist als die Verbindungsöffnung (23; 56; 83; 86) an die Zündkammer (21, 22; 51, 52; 81, 82) angeschlossen ist.
    2. Zündvorrichtung nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (19) als ein zur Zündk.ammer (21, 22) gleichachsig ausgerichteter Ringraum ausgebildet ist, und daß die zusätzliche Verbindung aus wenigstens einer zusätzlichen Durchgangsöffnung (2k), die zwischen der 'Verbindungsöffnung (23) und der Zündfunkenstrecke (17) mündet, besteht.
    3. Zündvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsöffnungen (23) und die zusätzlichen Durchgangsöffnungen {2h) in axialer Richtung der Zündkammer (21, 22) voneinander eine Entfernung von mehr als einem Drittel der Weite, die die Zündkammer (21, 22) im Bereich dieser Öffnungen (23, 2h) hat, haben.
    k. Zündvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich**· net, daß zwischen den Verbindungsöffnungen (23) und den zusätzlichen Durchgangsöffnungen (2^) weitere Öffnungen (23a, 2i+a) angeordnet sind.
    5· Zündvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündvorrichtung (2) eine hohle Einschraubfassung (3) besitzt, und daß der ringförmige Hohlraum (19) zwischen dieser Einschraubfassung (3) und einem rohrartigen Einsatz (8), der ein Teilvolumen der Zündkammer (21, 22) umgibt, angeordnet ist.
    6. Zündvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (19) von Wärmeübertragungsstegen (20) durchzogen ist.
    7. Zündvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündkammer (51 > 52; 8l, 82) zwischen der Verbindungsöffnung (56; 83) und der Zündfunkenstrecke
    H508
    (55; 76) eine Einschnürung (53, 75) hat, und daß der Hohlraum von einem Teil (52; 82) der Zündkammer, der sich zwischen dem zveiten Ende und der Zündfunkenstrecke (55; 76) befindet, gebildet ist.
    3. Zündvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnürung (75) kragenartig gestaltet ist und einen zum an den Isolator (6:5) angrenzenden Zündkammerteil (82) zeigenden freien Rand (85) hat, und daß die Verbindungsöffnungen (83) durch die Einschnürung (75) verlaufend angeordnet sind.
    9. Zündvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsöffnungen (83) zum freien Rand (85) hin aufgeschlitzt sind, und daß zwischen zwei Schlitzen (86) der Rand (85) eine Masseelektrode (77) bildet.
    10. Zündvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsoffnungen in Form von Schlitzen (86), die von dem freien Rand (85) ausgehen, ausgebildet sind, und daß dieser Rand (85) zwischen zwei Schlitzen eine Masseelektrode (77) bildet.
    11. Zündvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die kragenartige Einschnürung (75) aus einem Ende eines rohrartigen Einsatzes (68), das durch spanlose Verformung verengt ist, besteht.
DE19833300945 1983-01-13 1983-01-13 Zuendvorrichtung fuer eine brennkraftmaschine Withdrawn DE3300945A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19833300945 DE3300945A1 (de) 1983-01-13 1983-01-13 Zuendvorrichtung fuer eine brennkraftmaschine
JP59002755A JPS59134320A (ja) 1983-01-13 1984-01-12 内燃機関のための点火装置

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19833300945 DE3300945A1 (de) 1983-01-13 1983-01-13 Zuendvorrichtung fuer eine brennkraftmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3300945A1 true DE3300945A1 (de) 1984-07-19

Family

ID=6188210

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19833300945 Withdrawn DE3300945A1 (de) 1983-01-13 1983-01-13 Zuendvorrichtung fuer eine brennkraftmaschine

Country Status (2)

Country Link
JP (1) JPS59134320A (de)
DE (1) DE3300945A1 (de)

Cited By (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1992002718A1 (en) * 1990-08-08 1992-02-20 Caterpillar Inc. Improved ignition assisting device for internal combustion engines
US5947076A (en) * 1998-04-17 1999-09-07 Caterpillar Inc. Fuel combustion assembly for an internal combustion engine having an encapsulated spark plug for igniting lean gaseous fuel within a precombustion chamber
EP0770171B1 (de) * 1994-07-13 2001-06-06 The University Of Melbourne Zündvorrichtung für brennkkraftmaschinen
EP1143126A3 (de) * 2000-04-03 2003-11-05 Kuhnert, Dieter, Dr. Vorkammer-Zündkerze mit Zusatzkraftstoff zur Entflammung sehr magerer Kraftstoff-Luft-Gemische, insbesondere für Gasmotoren
WO2004036009A3 (fr) * 2002-10-18 2004-06-03 Peugeot Citroen Automobiles Sa Moteur a combustion interne a injection directe et bougie a prechambre, procede d'allumage et application
US20150361945A1 (en) * 2010-11-23 2015-12-17 Woodward, Inc. Pre-Chamber Spark Plug With Tubular Electrode And Method of Manufacturing Same
US20170167358A1 (en) * 2015-12-14 2017-06-15 Caterpillar Energy Solutions Gmbh Pre-chamber of internal combustion engine
US10907532B2 (en) 2010-11-23 2021-02-02 Woodward. Inc. Controlled spark ignited flame kernel flow in fuel-fed prechambers
DE102021115963A1 (de) 2021-06-21 2022-06-23 Audi Aktiengesellschaft Vorkammerzündkerze für eine Brennkraftmaschine
CN115217613A (zh) * 2022-02-11 2022-10-21 广州汽车集团股份有限公司 预燃室装置
DE102021133013B3 (de) 2021-12-14 2023-05-17 Iav Gmbh Ingenieurgesellschaft Auto Und Verkehr Vorbrennkammer mit Zündeinrichtung und Brennstoffzuführeinrichtung
WO2023156390A1 (de) * 2022-02-16 2023-08-24 Robert Bosch Gmbh Vorkammerzündkerze

Cited By (23)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1992002718A1 (en) * 1990-08-08 1992-02-20 Caterpillar Inc. Improved ignition assisting device for internal combustion engines
US5105780A (en) * 1990-08-08 1992-04-21 Caterpillar Inc. Ignition assisting device for internal combustion engines
GB2251458A (en) * 1990-08-08 1992-07-08 Caterpillar Inc Improved ignition assisting device for internal combustion engines
GB2251458B (en) * 1990-08-08 1995-04-05 Caterpillar Inc Improved ignition assisting device for internal combustion engines
EP0770171B1 (de) * 1994-07-13 2001-06-06 The University Of Melbourne Zündvorrichtung für brennkkraftmaschinen
US5947076A (en) * 1998-04-17 1999-09-07 Caterpillar Inc. Fuel combustion assembly for an internal combustion engine having an encapsulated spark plug for igniting lean gaseous fuel within a precombustion chamber
EP1143126A3 (de) * 2000-04-03 2003-11-05 Kuhnert, Dieter, Dr. Vorkammer-Zündkerze mit Zusatzkraftstoff zur Entflammung sehr magerer Kraftstoff-Luft-Gemische, insbesondere für Gasmotoren
EP1936143A1 (de) * 2000-04-03 2008-06-25 Dieter Dr. Kuhnert Vorkammer-Zuendkerze mit Zusatzstoff zur Entflammung sehr magerer Kraftstoff-Luft-Gemische, insbesondere für Gasmotoren
WO2004036009A3 (fr) * 2002-10-18 2004-06-03 Peugeot Citroen Automobiles Sa Moteur a combustion interne a injection directe et bougie a prechambre, procede d'allumage et application
US7237526B2 (en) 2002-10-18 2007-07-03 Peugeot Citroen Automobiles Sa Internal combustion engine with direct injection and sparking plug with precombustion chamber, ignition method and application
US20150361945A1 (en) * 2010-11-23 2015-12-17 Woodward, Inc. Pre-Chamber Spark Plug With Tubular Electrode And Method of Manufacturing Same
US10907532B2 (en) 2010-11-23 2021-02-02 Woodward. Inc. Controlled spark ignited flame kernel flow in fuel-fed prechambers
US11674494B2 (en) * 2010-11-23 2023-06-13 Woodward, Inc. Pre-chamber spark plug with tubular electrode and method of manufacturing same
US20170167358A1 (en) * 2015-12-14 2017-06-15 Caterpillar Energy Solutions Gmbh Pre-chamber of internal combustion engine
CN106870116A (zh) * 2015-12-14 2017-06-20 卡特彼勒能源方案有限公司 内燃发动机的预燃室
EP3181854A1 (de) * 2015-12-14 2017-06-21 Caterpillar Energy Solutions GmbH Vorkammer einer brennkraftmaschine
US10208652B2 (en) 2015-12-14 2019-02-19 Caterpillar Energy Solutions Gmbh Pre-chamber of internal combustion engine
CN106870116B (zh) * 2015-12-14 2021-08-31 卡特彼勒能源方案有限公司 内燃发动机的预燃室
DE102021115963A1 (de) 2021-06-21 2022-06-23 Audi Aktiengesellschaft Vorkammerzündkerze für eine Brennkraftmaschine
DE102021133013B3 (de) 2021-12-14 2023-05-17 Iav Gmbh Ingenieurgesellschaft Auto Und Verkehr Vorbrennkammer mit Zündeinrichtung und Brennstoffzuführeinrichtung
CN115217613A (zh) * 2022-02-11 2022-10-21 广州汽车集团股份有限公司 预燃室装置
CN115217613B (zh) * 2022-02-11 2023-07-07 广州汽车集团股份有限公司 预燃室装置
WO2023156390A1 (de) * 2022-02-16 2023-08-24 Robert Bosch Gmbh Vorkammerzündkerze

Also Published As

Publication number Publication date
JPS59134320A (ja) 1984-08-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69428549T2 (de) Gasturbinenkammer mit niedriger schadstoffemission
DE3241697A1 (de) Zuendvorrichtung mit einer zuendkammer und zuendelektroden
DE2518771A1 (de) Brennstoffeinspritzvorrichtung
DE3300945A1 (de) Zuendvorrichtung fuer eine brennkraftmaschine
WO2010007067A1 (de) Laserzündkerze mit vorrichtung zur beeinflussung der strömung des luft-kraftstoff-gemisches und zur verbesserung der entflammung
DE3307109A1 (de) Einrichtung zum einspritzen von kraftstoff in brennraeume von insbesondere selbstzuendenen brennkraftmaschinen
DE2436896A1 (de) Zuendkerze
DE19859210A1 (de) Brennstoff-Luft-Mischanordnung für Verbrennungsvorrichtungen
DE2710482C2 (de) Fremdgezündete Brennkraftmaschine
EP0031007B1 (de) Fremdgezündete Brennkraftmaschine mit je einem Hauptbrennraum pro Zylinder und einer Zündkammer
DE3118120A1 (de) Spruehverbrennungsvorrichtung
DE3230793A1 (de) Zuendvorrichtung fuer brennkraftmaschinen
DE4319213A1 (de) Brenner zur schnellen und motorunabhängigen Aufheizung eines Abgaskatalysators
DE3604392A1 (de) Kraftstoffeinspritzanlage
DE2758734A1 (de) Verfahren zur verminderung der schadstofferzeugung durch eine brennkraftmaschine und brennkraftmaschine zu seiner durchfuehrung
DE102019101435A1 (de) Vorkammerzündvorrichtung und Motor, der dieselbe umfasst
DE112006001861T5 (de) Zündkerze
EP0148837B1 (de) Einrichtung zum einspritzen von kraftstoff in eine sekundäre strömung von verbrennungsluft einer brennkammer
DE3120007A1 (de) Nebenbrennraum fuer eine brennkraftmaschine mit wenigstens einem hubkolben und einem hauptbrennraum
DE2226892C3 (de) Brennkraftmaschine mit Zündkammer
DE2234589B2 (de) Vorrichtung zur Vorverdampfung flüssigen Brennstoffs
DE102009046092B4 (de) Zündkerze mit mindestens drei höhenversetzten Masseelektroden
DE10010546B4 (de) Verdampfer für Flüssigkraftstoff mit einem einzigen Injektor
DE2336679C2 (de) Vorrichtung zum Einspritzen von Brennstoff in eine Brennkammer
DE102019123571A1 (de) Brennstoffversorgungs- und Zündsystem für eine mit einem ottomotorischen Brennverfahren betriebene Brennkraftmaschine mit optimierter Zuführung eines Kraftstoff/Luft-Gemisches in eine fremdgezündete aktive Vorkammer

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee