DE3300752A1 - Dampfumformventil - Google Patents
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Description
X <
Dampfumformventi1
Die Erfindung betrifft ein Dampfumformventil, mit einem Ventilgehäuse/ mit einer durch ein Betätigungselement in
axialer Richtung beweglichen Hauptspindel, die mit einem Schließteil zusammenwirkt, mit einer innerhalb des Ventilgehäuses
angeordneten Einrichtung zum Zugeben von Wasser in einer von der Größe des jeweiligen Spindel-Öffnungshubes
abhängigen Menge und mit einem Regelventil zur Feinregelung der zugegebenen Wassermenge.
Bei einem bekannten Dampfumformventil ist die Hauptspindel als Hohlspindel ausgebildet. Das Wasser wird von
außen in die Hohlspindel eingeleitet und durchströmt einen im Bereich des Schließteils angeordneten Lochzylinder,
sobald der Schließteil geöffnet wird. Wenn das Dampfumformventil geschlossen istv, ist auch die
Wasserzuführung im Bereich des Schließteils gesperrt.
Das zugeführte Wasser dient zur Abkühlung des Dampfes auf eine vorgegebene Temperatur. Die jeweils zugeführte
Wassermenge ist jedoch über die Abhängigkeit von dem jeweiligen Spindel-Öffnungshub nur grob an die jeweils durchströmende
Dampfmenge anpaßbar. Es ist deshalb erforderlich, in die zum Dampfumformventil führende Wasserzuleitung zusätzlich
ein Regelventil einzuschalten, das in Abhängigkeit von der jeweiligen Dampftemperatur der Ausgangsseite des
Dampfumformventils eine Feinregelung der jeweils zuzuführenden
Wassermenge bewirkt. ^^__ —
Der für das Wasser-Regelventil erforderliche höhere technische Aufwand ist nachteilig. Es ist ferner ungünstig, daß die Feinregelung
außerhalb des Dampfumformventils liegt; das Wasser
muß nämlich mit einem höheren Druck zugeführt werden, da insgesamt zwei Drosselstellen vorhanden sind.
Es war deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den für die Regelung der.Wasserzufuhr erforderlichen Aufwand herabzusetzen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das Regelventil innerhalb des Ventilgehäuses angeordnet
ist und eine von außen betätigbare Hilfsspindel aufweist, die mit einem in den ausgangsseitigen Teil des Ventilgehäuses
mündenden Hilfssitz zusammenwirkt. Hierdurch wird es möglich, die Feinregelung der Wasserzufuhr in unmittelbarer Nähe desjenigen
Bereiches zu bewirken, in dem das Wasser dem Dampf zugegeben wird. Das Wasser kann deshalb unter einem geringeren
Druck zugeführt werden als bisher. Dies hat auch eine Energie- ;
einsparung zur Folge. Der technische Aufwand wird zusätzlich j dadurch herabgesetzt, daß ein separates Regelventil nicht ■;
mehr erforderlich ist, denn das zur Zuführung des Wassers dienende Regelventil ist jetzt konstruktiv in dem Dampf uniform- -.
ventil integriert. Auch wenn im Zusammenhang mit der Beschrei- i bung der Erfindung von Wasser als Mittel zur Abkühlung des ;
Dampfes die Rede ist, ist auch die Zugabe anderer flüssiger
Wärmekreislauf-Medien im Rahmen der Erfindung denkbar.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann ; die Hilfsspindel als Hohlspindel ausgebildet sein und als Zuführung
für das Wasser dienen. Ferner ist es für die konstruktive Ausbildung des Dampfumformventils günstig, wenn die Hilfsspindel
koaxial zur Hauptspindel angeordnet ist und wenn der Hilfssitz am Schließteil der Hauptspindel ausgebildet ist. Eine grobe
Vorgabe der jeweils zugeführten Wassermenge kann jeweils durch die Betätigung der Hauptspindel erfolgen. Der Hilfssitz, der mit der
Hilfsspindel zusammen das Regelventil bildet, muß aber nicht unbedim
am Schließteil der Hauptspindel ausgebildet werden, sondern kann von diesem konstruktiv getrennt sein.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Hauptspindel eine zur Zuführung
des Wassers dienende Hohlspindel ist und daß die Hilfsspindel innerhalb der Hauptspindel in axialer Richtung
beweglich ist. Der Hilfssitz kann sich hierbei innerhalb der Hohlspindel oder auch im Bereich des Schließteils
selbst befinden. Alternativ hierzu ist es aber erfindungsgemäß auch denkbar, daß die Hilfsspindel in
Verlängerung der als Hohlzylinder ausgebildeten Hauptspindel in axialer Richtung beweglich angeordnet ist.
In diesem Fall wird die die Betätigung der Hilfsspindel von der der Hauptspindel gegenüberliegenden Seite des
Ventilgehäuses aus erfolgen.
Für beide Ausführungsformen kann es erfindungsgemäß
günstig sein, wenn der Schließteil der Hauptspindel einen ausgangsseitig an den Hilfssitz anschließenden Lochzylinder
aufweist, wenn die Hilfsspindel vom Lochzylinder eng anliegend umgeben ist und wenn die Größe des am Lochzylinder
jeweils freigegebenen Wasser-Austrittsquerschnitts von der relativen axialen Lage zwischen Lochzylinder und Hilfsspindel
abhängig ist. Die Hilfsspindel kann hierbei einen mehr oder weniger großen Teil der im Lochzylinder
enthaltenen Löcher freigeben oder verschließen, so daß hierdurch die Menge des jeweils zugeführten Wassers ausreichend
fein geregelt werden kann.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung beziehen sich auf die Betätigung von Hauptspindel und Hilfsspindel. Eine
dieser Ausgestaltungen besteht darin, daß das an der Hauptspindel angreifende Betätigungselement und die
Hilfsspindel durch ein Gestänge kraftübertragend miteinander verbunden sind und daß in devj Kraftübertragungsweg
ein in Abhängigkeit von der ausgangsseitigen Dampftemperatur arbeitendes .Stellelement eingeschaltet ist.
Die Hauptspindel und die Hilfsspindel werden also zunächst durch ein gemeinsames Betätigungselement gleichzeitig
verstellt. Das Stellelement bewirkt nur noch diejenige Differenz in der gemeinsamen Verstellbewegung,
die zur genauen Vorgabe der jeweiligen Wassermenge bzw. zum Erreichen der gewünschten Dampftemperatur erforderlich ist.
In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn das Gestänge einen den Hub der Hauptspindel bewirkenden
Haupthebel, einen den Hub der Hilfsspindel bewirkenden Hilfshebel und eine das Stellelement enthaltende Kupplungsstange
aufweist und wenn mittels des Stellelementes eine Längenänderung der Kupplungsstange bewirkbar ist. Das
Stellelement ist vorteilhaft eine beidseitig beaufschlagbare Kolben-Zylinder-Anordnung.
Die jeweils vom Haupthebel und vom Hilfshebel auszuführenden Verstellwege lassen sich in vorteilhafter Weise
justieren, wenn der Hilfshebel zwischen dem Angriffspunkt
der Hilfsspindel und dem Angriffspunkt der Kupplungsstange
schwenkbar gelagert ist und wenn der Schwenkpunkt lageveränderlich ist.
"ine günstige Auslegung für das Gestänge ist gegeben,
■■ ." Tx.öe des Haupthebels an einem Festpunkt gelagert
~w~, wenn, das die Verstellung der Hauptspindel bewirkende
Betätigungselement mit dem anderen Ende des Haupthebels verbunden ist und wenn die Hauptspindel zwischen diesem
und dem Festpunkt am Haupthebel angreift.
Es lassen sich günstige Verhältnisse für die Kraftübertragung erzielen, wenn·die Kupplungsstange erfindungsgemäß
an einem zwischen dem Angriffspunkt der Hauptspindel
und dem Angriffspunkt des Betätigungrelementes liegenden
Punkt mit dem Haupthebel verbunden1 ist. Dies gilt insbesondere
für eine Ausführungsform, bei der die Haupt-
c/er
spindel und die Hilfsspindel aus/diametral entgegengesetzten Richtung in das Ventilgehäuse eintreten.
Alternativ hierzu ist es erfindungsgemäß aber auch denkbar, daß das Betätigungselement eine Kolben-Zylinder-Anordnung
ist, deren einer Teil sich auf einem Festpunkt abstützt, und daß die Kupplungsstange oder ein Ende des
Stellelementes mit dem anderen Teil der Kolbenzylinderanordnung verbunden ist. Diese Ausbildung kann insbesondere
gewählt werden, wenn die Hilfsspindel innerhalb der als Hohlspindel ausgebildeten Hauptspindel verläuft.
Nachfolgend werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Zeichnung näher beschrieben. Im einzelnen
zeigen:
Figur 1 in schematischer Darstellung einen Schnitt durch ein Dampfumformventil
in einer ersten Ausfuhrungsform;
Figur 2 einen Teil der Darstellung nach Figur 1 in vergrößertem Maßstab;
Figur 3 in schematischer Darstellung einen Schnitt durch einen Teil des Dampfumformventils
in einer abgewandelten Ausführungsform.
Das in den Figuren 1 und 2 dargestellte Dampfumformventil hat ein Ventilgehäuse 10 von etwa kreisförmigem Querschnitt.
Eine Trennwand 11 unterteilt den Innenraum des Ventilgehäuses 10 in einen eingangsseitigen Teil 12 und
einen ausgangsseitigen Teil 13. über einen Anschlußstutzen
14 wird dem Dampfumformventil Dampf zugeführt. Der entspannte
Dampf tritt durch einen weiteren Anschlußstutzen
Im mittleren Bereich der Trennwand 11 ist ein Ventilsitz
16 ausgebildet. In diesen greift ein Schließteil 17 ein,
der das untere Ende einer Hauptspindel 18 bildet. Diese ist eine Hohlspindel, die eine Kammer 19 im Ventilgehäuse
10 durchsetzt und im Bereich der Kammer 19 mit Durchbrechungen
20 versehen ist. über einen Anschlußstutzen 21 in die Kammer 19 eingeführtes Wasser kann also in
einen inneren Kanal 22 der Hauptspindel 18 gelangen.
Der Schließteil 17 hat einen in den ausgangsseitigen Teil 13 des Ventilgehäuses 10 hineinragenden Lochring 23 und
einen zu diesem konzentrischen inneren Lochzylinder 24, die beide zur besseren Verteilung und Vermischung von
Dampf und Wasser dienen. Innerhalb des Lochzylinders 24 befindet sich eine Hilfsspindel 25, die sich in Verlängerung
der Hauptspindel 18 erstreckt und das Ventilgehäuse 10 an einer Stelle durchsetzt, die der Durchtrittsstelle
der Hauptspindel 18 diametral gegenüberliegt. Im Übergangsbereich zwischen dem Kanal 22 und dem Innenraum
des Lochzylinders 24 ist ein Hilfssitz 26 in Form einer konischen Querschnxttsverengung ausgebildet. Das
freie Ende der Hilfsspindel 25 ist dieser Form so angepaßt, daß es wie ein Schließteil am.Hilfssitz 26 anliegen
und die Wasserzufuhr sperren kann, wenn sich der Schließteil 17 in Schließstellung befindet.
Das aus dem Ventilgehäuse 10 herausragende Ende der Hauptspindel 18 ist mit einem Haupthebel 27 gelenkig verbunden,
der mit seinem einen Ende an einem Punkt 28 schwenkbar gelagert ist. An dem anderen Ende des Haupthebels 27 greift
die zu einer Kolbenzylinderanordnung 2 9 gehörende Kolbenstange 30 an, während sich das andere Ende der Kolbenzylinderanordnung
29 auf einem Festpunkt 31 abstützt.
Das eine Ende einer Kupplungsstange 32 ist zwischen den Angriffspunkten von Hauptspindel 18 und Kolbenstange
30 mit dem Haupthebel 27 verbunden. Das andere Ende der Kupplungsstange 32 greift an einem Hilfshebel
33 an, der um einen Schwenkpunkt 34 beweglich ist. Das andere Ende des Hilfshebels 33 ist mit der
Hilfsspindel 25 verbunden. Der Schwenkpunkt 34 ist, wie nur schematisch angedeutet, gegenüber dem Ventilgehäuse
10 in Längsrichtung des Hilfshebels 33 verschiebbar, so daß das Verhältnis der vom Hilfshebel 33 gebildeten
beiden Hebelarme veränderbar ist.
In die Kupplungsstange 32 ist eine als Stellelement dienende Kolbenzylinderanordnung 35 konstruktiv integriert.
Diese ist ebenso wie die Kolbenzylinderanordnung 29 in beiden Richtung oeaufschlagbar. Die Kolbenzylinderanordnung
35 wird über einen hier nicht dargestellten Regelkreis in Abhängigkeit von einer Temperaturdifferenz
betätigt/ die aus der im ausgangsseitigen Teil 13 des
Ventilgehäuses 10 herrschenden Dampftemperatur und einer
vorgegebenen Solltemperatur gebildet ist.
Im einzelnen hat das beschriebene Dampfumformventil
folgende Arbeitsweise:
Die Zeichnung zeigt das Dampfumformventil in seiner
Schließstellung. Durch entsprechende Beaufschlagung der Kolbenzylinderanordnung 29 wird der Haupthebel
nach oben gedrückt. Hierdurch wird die Hauptspindel angehoben,' so daß der Schließteil 17 vom Ventilsitz
abhebt und der unter hohem Druck stehende Dampf an dem Lochring 23 des Schließteils 17 vorbei in den ausgangsseitigen
Teil 13 des Ventilgehäuses 10 strömen kann. Mit dem Haupthebel 27 werden gleichzeitig die Kupplungsstange
32, die mit der Kolbenstange der Kolbenzylinderanordnung 35 identisch ist, angehoben, so daß der Hilfs-
hebel 33 um den Schwenkpunkt 34 geschwenkt wird und die
Hilfsspindel *25 nach unten hin von dem Hilfssitz 26 abhebt.
Somit kann gleichzeitig auch Wasser durch den Lochzylinder 24 in den ausgangsseitigen Teil 13 des
Ventilgehäuses 10 gelangen und die Abkühlung des Dampfes bewirken. Solange der Dampf noch nicht die gewünschte
Temperatur hat, wird über die von der Regelung ermittelte
Regelabweichung die Kolbenzylinderanordnung 35 unabhängig von der Stellung des Haupthebels 27 betätigt, so daß die
Hilfsspindel 25 je nach den Vorzeichen der Regelabweichung einen kleineren oder einen größeren Bereich des Lochzylinders
24 für den Wasserdurchtritt freigibt, bis die gewünschte Dampftemperatur am Ausgang des Dampfumformventils
erreicht ist.
Die Ausführungsform nach Figur 3 unterscheidet sich gegenüber der Ausführungsform nach den Figuren 1 und 2 in
folgenden Punkten:
Es ist jetzt eine Hilfsspindel 36 vorgesehen, die durch die als Hohlspindel ausgeführte Hauptspindel 18 hindurchgeführt
ist und an ihrem oberen Ende mit einem Hilfshebel 37 verbunden ist. Das untere Ende der Hilfsspindel 36
bildet in Schließstellung des Dampfumformventils zusammen mit einem Hilfssitz 38 die Abdichtung der Wasserzufuhr.
Der Hilfssitz 38 befindet sich etwa im Übergangsbereich zwischen dem Kanal 22 und dem Lochzylinder 24.
Der Hilfshebel 37 ist an einem Schwenkpunkt 39 gelagert,
der in* Längsrichtung des Hilfshebels 37 verschiebbar ist. Dies ist nur schematisch angedeutet. Mittels der Verschiebbarkeit
kann das Verhältnis der durch den Hilfshebel 37 gebildeten beiden Hebelarme verändert werden.
Eine Kupplungsstange 40 ist konstruktiv mit einer Kolbenzylinderanordnung
41 integriert und mit der Kolbenstange
copv "
derselben identisch. Der Zylinder der Kolbenzylinderanordnung 41 ist im Bereich seines unteren Endes mit
dem Zylinder der Kolbenzylinderanordnung 29 verbunden. Letztere dient zur Betätigung des Haupthebels 27 und
ist im Unterschied zu der Ausführungsform nach den Figuren 1 und 2 nur in einer um 180 gedrehten Lage
eingebaut, so daß sich jetzt die Kolbenstange 30 auf dem Pestpunkt 31 abstützt.
Das Dampfumformventil ist in einer Mittelstellung dargestellt, lim den Schließteil 17 vom Ventilsitz
16 abzuheben und das Dampfumformventil zu öffnen,
wird die Kolbenzylinderanordnung 29 so beaufschlagt, daß
der Haupthebel 27 mittels des Zylinders desselben nach oben gedrückt wird. Hierbei wird auch die Kolbenzylinderanordnung
41 nach oben hin mitgenommen, so daß der Hilfshebel
37 um den Schwenkpunkt 39 bewegt wird. Somit wird die Hilfsspindel 36 in einer zur Bewegungsrichtung der
Hauptspindel 18 entgegengesetzten Richtung nach unten gedrückt. Das untere Ende der Hilfsspindel 36 gibt somit
zunächst den oberen Bereich des Lochzylinders 24 für den Wasserdurchtritt frei.
Die Feinregelung der zugeführten Wassermenge wird wiederum durch entsprechende Beaufschlagung der Kolbenzylinderanordnung
41 bewirkt.
B e ζ u g s ζ i f. f .e r. η .1 i. s t. e
10 Ventilgehäuse
11 Trennwand
12 Teil
13 Teil
14 Anschlußstutzen
15 Anschlußstutzen
16 Ventilsitz
17 Schließteil
18 Hauptspindel
19 Kammer
20 Durchbrechung
21 Anschlußstutzen
22 Kanal
23 Lochring
24 Lochzylinder
25 Hilfsspindel
26 Hilfssitz
27 Haupthebel
28 Punkt
29 Kolbenzylinderanordnung
30 Kolbenstange
31 Pestpunkt
32 Kupplungsstange
33 Hilfshebel
34 Schwenkpunkt
35 Kolbenzylinderanordnung
36 Hilfsspindel
37 Hilfshebel
38 Hilfssitz
39 Schwenkpunkt
40 Kupplungsstange
41 Kolbenzylinderanordnung
Leerseite -
Claims (1)
- i_yipi.-ing. Or. jur. Alfred W. Meyef .- * : : : 4·aPatentanwalt KreuzstraBe 32Telefon- (0211) 325Θ64 Telegramme: MeypatNeue Anschrift u. Tel. Nr.Schwanonrnru-kl 10 Telefon 3S '30 I4000 DÜS3P'riorf10. Jan. 1983Aktenzeichen:/tem Zeichen· 6θ44 Α 66Anmelder: Firma C. H. Zikesch GmbPITheodor-Heuß-Str. 75, 4100 Duisburg 11Ansprüche :1.) Dampfumformventil, mit einem Ventilgehäuse, mit einer durch ein Betätigungselement in axialer Richtung beweglichen Hauptspindel, die mit einem Schließteil zusammenwirkt, mit einer innerhalb des Ventilgehäuses angeordneten Einrichtung zum Zugeben von Wasser in einer von der Größe des jeweiligen Spindel-Öffnungshubes abhängigen.Menge und mit einem Regelventil zur Feinregelung der zugegebenen Wassermenge, dadurch gekennzeichnet, daß das Regelventil innerhalb des Ventilgehäuses (10) angeordnet ist und eine von außen betätigbare Hilfsspindel (25,36) aufweist, die mit einem in den ausgangsseitigen Teil (13) des Ventilgehäuses (10) mündenden Hilfssitz (26,38) zusammenwirkt.2. Dampfumformventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspindel (25,36) als Hohlspindel ausgebildet ist und als Zuführung für das Wasser dient.3. Dampfumformventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspindel (25,36) koaxial zur Hauptspindel (18) angeordnet ist und daß der Hilfssitz (26,38) am Schließteil (17) der Hauptspindel (18) ausgebildet ist.4. Dampfumformventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,daß die Hauptspindel (18) eine zur Zuführung des Wassers dienende Hohlspindei ist und daß die Hilfsspindel (36) innerhalb der Hauptspindel (18) in axialer Richtung beweglich ist.5. Dampfumformventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptspindel (18) eine zur Zuführung des Wassers dienende Hohlspindel ist und daß die Hilfsspindel (25) in Verlängerung der Hauptspindel (18) in axialer Richtung beweglich angeordnet ist.6. Dampfumformventil nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließteil (17) der Hauptspindel (18) einen ausgangsseitig an den Hilfssitz (26,38) anschließenden Lochzylinder (24) aufweist, daß die Hilfsspindel (25,36) vom Lochzylinder (24) eng anliegend umgeben ist und daß die Größe des am Lochzylinder (24) jeweils freigegebenen Wasser-Austrittsquerschnitts von der relativen axialen Lage zwischen Lochzylinder (24) und Hilfsspindel (25,36) abhängig ist.7. Dampfumformventil nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Hauptspindel (18) angreifende Betätigungselement (29) und die Hilfsspindel (25, 36) durch ein Gestänge (27,30,33; 27,30,37) kraftübertragend miteinander verbunden sind und daß in den Kraftübertragungsweg ein in Abhängigkeit von der ausgangsseitigen Dampftemperatur arbeitendes Stellelement (35,41) eingeschaltet ist.8. Dampfumformventil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge einen den Hub der Hauptspindel (18) bewirkenden Haupthebel (27), einen den Hub der Hilfsspindel (25,36) bewirkenden Hilfshebel (33,37) und eine das Stellelement (35, 41) enthaltende Kupplungsstange (32,40) aufweist und daß mittels des Stellelementes (35,41) eine Längenveränderung der Kupplungsstange (32,40) bewirkbar ist.9. Dampfumformventil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das 'Stellelement eine beidseitig beaufschlagbare Kolben-Zylinder-Anordnung (35,41) ist.10. Dampfumformventil nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfshebel (33,37) zwischen dem Angriffspunkt der Hilfsspindel (25,36) und dem Angriffspunkt der Kupplungsstange (32,40) schwenkbar gelagert ist und daß der Schwenkpunkt (34,39) lageveränderlich ist.11. Dampfumformventil nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende des Haupthebels (27) an einem Festpunkt (28) gelagert ist, daß das die Verstellung der Hauptspindel (18) bewirkende Betätigungselement (29) mit dem anderen Ende des Haupthebels (27) verbunden ist und daß die Hauptspindel (18) zwischen diesem und dem Festpunkt (28) am Haupthebel (27) angreift.12. Dampfumformventil nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsstange (32) an einem zwischen dem Angriffspunkt der Hauptspindel (18) und dem Angriffspunkt des Betätigungselementes (29) liegenden Punkt mit dem Haupthebel (27) verbunden ist.13. Dampfumformventil nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement eine Kolbenzylinderanordnung (29) ist, deren einer Teil sich auf. einem Festpunkt (31) abstützt, und daß die Kupplungsstange oder ein Ende des Stellelementes (41) mit dem anderen Teil (30). der Kolbenzylinderanordnung (29) verbunden ist.COPY
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Family Applications (1)
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