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DE3300429A1 - Einrichtung zur zuglaengenmessung - Google Patents

Einrichtung zur zuglaengenmessung

Info

Publication number
DE3300429A1
DE3300429A1 DE19833300429 DE3300429A DE3300429A1 DE 3300429 A1 DE3300429 A1 DE 3300429A1 DE 19833300429 DE19833300429 DE 19833300429 DE 3300429 A DE3300429 A DE 3300429A DE 3300429 A1 DE3300429 A1 DE 3300429A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
train
sensors
distance
vehicle
vehicles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833300429
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Prof. Dr.-Ing. 6380 Bad Homburg Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE19833300429 priority Critical patent/DE3300429A1/de
Publication of DE3300429A1 publication Critical patent/DE3300429A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/14Devices for indicating the passing of the end of the vehicle or train
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L15/00Indicators provided on the vehicle or train for signalling purposes
    • B61L15/0072On-board train data handling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Zuglängenmessung
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Eine derartige Einrichtung ist aus der DE-PS 1 455 352 bekannt. Bei dieser speziell auf die Belange des Rangierbetriebes abgestimmten Einrichtung sind in einem definierten Abstand voneinander längs eines Fahrwegs zwei Schienenkontakte angeordnet, die von den vorüberlaufenden Fahrzeugen betätigt werden. Eine Zeitmeßeinrichtung stellt fest wieWange eine erste Achse eines Zuges vom Betätigen des ersten bis zum Betätigen des zweiten Schienenkontaktes benötigt und speichert diesen Wert als Bezugsgröße für die nachfolgenden Messungen. Diese nachfolgenden Messungen beziehen sich auf die zeitliche Folge, in der der Auslaufkontakt der Meßstrecke durch die vorüberlaufenden Fahrzeugräder beeinflußt wird. Aus der Länge der Meßstrecke, der Zeit, welche die erste Achse zum Durchlaufen der Meßstrecke benötigt und aus der Zeit zwischen dem Ausfahren der ersten und der letzten Achse aus der Meßstrecke errechnet eine Datenverarbeitungseinrichtung unter Berücksichtigung endseitiger Wagenüberhänge die Zuglänge des die Meßstrecke durchlaufenden Zuges.
  • Bei der speziell für die Belange des Rangierbetriebes entwickelten bekannten Einrichtung wird davon ausgegangen, daß die Geschwindigkeit eines Zuges beim Passieren der Meßstrecke konstant ist und nur unter dieser Voraussetzung stimmen die ermittelten Zug- längenwerte mit den tatsächlichen Zuglängenwerten überein. Bei einer Zuglängenmessung auf freier Strecke und bei unterschiedlichen Fahrgeschwindigkeiten der Züge muß jedoch davon ausgegangen werden, daß die Geschwindigkeit der Züge beim Passieren der Meßstrecke' durch Brems- und Beschleunigungsvorgänge Anderungen unterworfen ist.Die bekannte Einrichtung ist dann nicht mehr in der Lage, die Länge eines vorüberlaufenden Zuges hinreichend genau zu bestimmen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Einrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 so auszubilden, daß auch bei sich ändernden Fahrgeschwindigkeiten eine möglichst exakte Bestimmung der Zuglänge möglich ist.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1. Vorteilhafte Ausbildungen der erfindungsgemäßen Einrichtung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung verdeutlichten Ausführungsßbeispieles näher erläutert.
  • Die Zeichnung zeigt in Figur 1 anhand eines Schaubildes das der Erfindung zugrundeliegende Meßprinzip und in Figur 2 eine Einrichtung, die aus den in Figur 1 gekennzeichneten Zeitwerten die Zuglänge bestimmt.
  • Figur 1 zeigt ein Gleis, das von zwei Eisenbahnfahrzeugen Al und A2 in Fahrrichtung von links nach rechts befahren azird.Das erste Fahrzeug ist ein Vierachser, das zweite ein Zweiachser. Die Radsätze der Fahrzeuge sind mit MI bis M6 bezeichnet; die Abstände zwischen den einzelnen Achsen tragen die Bezeichnung al bis a5. Der vordere Überhang des vorderen Fahrzeugs ist mit aO, der hintere Überhang des hinteren Fahrzeugs mit a6 bezeichnet. Vor den Fahrzeugen befinden sich zwei am Gleis installierte Sensoren P1 und P2, beispielsweise Schienenkontakte, die in bekannter Weise auf die vorüberlaufenden Fahrzeugräder reagieren und dabei Schaltimpulse auslösen; diese Schaltimpulse steuern die in Figur 2 angegebene Zuglängenmeßeinrichtung. Die beiden Sensoren sind in einem definierten Abstand 1 von beispielsweise 1 m voneinander angeordnet. Zur besseren Unterscheidung ist der Sensor Pl nachfolgend als Einlaufkontakt und der Sensor P2 als Auslaufkontakt bezeichnet.
  • Die erste Achse des vorderen Fahrzeugs Al möge den Einlaufkontakt zum Zeitpunkt t1 passieren; der Auslaufkontakt P2 wird zum Zeitpunkt t11 betätigt.
  • Zum Durchlaufen der Meßstreckeihat der vordere Radsatz des Fahrzeugs damit die Zeitspanne zl benötigt.
  • Aus der Zeitspanne zl und der Länge ß der Meßstrecke ergibt sich die Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeugs Al in der Meßstrecke. Die Steigung der in Figur 1 beim Radsatz M1 beginnenden, die unterhalb der beiden Sensoren aufgetragenen Zeitachsen bei tl und tll schneidende strichpunktierte Linie stellt ein Maß für die Vorrückgeschwindigkeit des Fahrzeugs Al in der Meßstrecke dar. Diese Vorrückgeschwindigkeit wird als Bezugsgröße für die Bestimmung des Abstandes zwischen dem Radsatz M1 und dem folgenden Radsatz M2 verwendet. Dieser Radsatz passiert den Einlaufkontakt P1 der Meßstrecke zum Zeitpunkt t2. Da sich die Geschwindigkeit zwischen dem ersten und dem zwei- ten Radsatz eines Fahrzeugs zum Zeitpunkt der Betätigung des Einlaufkontaktes P1 nicht oder nur geringfügig geändert hat, ergibt sich für den zweiten Radsatz eine entsprechende Fahrgeschwindigkeit. Diese Fahrgeschwindigkeit wird in Figur 1 durch die unterhalb des Radsatzes M2 beginnende und die Zeitachse am Einlaufkontakt bei t2 schneidende Gerade definiert.
  • Unter der Voraussetzung, daß die beiden die Zeitachse des Einlaufkontaktes P1 bei tl und t2 schneidenden Geraden etwa parallel verlaufen, läßt sich der Abstand a1 zwischen diesen Geraden nach dem Strahlensatz zu : : t = t1/2 : zl errechnen. Hierin ist t1/2 die Zeitspanne zwischen dem Betätigen des Einfahrkontaktes durch die erste und dem Betätigen des Einfahrkontaktes durch die zweite Achse des vorderen Fahrzeugs. Der Abstand zwischen den beiden die Geschwindigkeit definierenden strichpunktierten Geraden stellt den Abstand a1 der beiden vorderen Achsen des Fahrzeugs Al dar.
  • Die zweite Achse des'Fahrzeugs Al passiert den Auslaufkontakt der Meßstrecke zum Zeitpunkt t21. Zum Durchlaufen der Meßstrecke hat sie damit die Zeitspanne z2 benötigt. Diese Zeitspanne wird wiederum als Bezugsgröße für die Ermittlung des Abstandes a2 zum folgenden Radsatz M3 verwendet. Dieser Abstand ergibt sich zu a2 =9.t2/3: z2 mit t2/3 als zeitlichem Abstand zwischen der Betätigung des Einlaufkontaktes durch die Radsätze M2 und M3.
  • In entsprechender Weise lassen sich aus den Zeitspannen t3/4 bis t5/6 für das aufeinanderfolgende Betätigen des Einlaufkontaktes zu den Zeitpunkten t4 bis t6 und aus den Zeitspannen z3 bis z6. zum Durchlaufen der Meßstrecke / durch die einzelnen Radsätze die Abstände a3 bis a5 zwischen den aufeinanderfolgenden Radsätzen der Fahrzeuge bestimmen. Die gesamte Zuglänge LI ergibt sich aus der Summe aller Einzelabstände sowie Zuschlagswerten aO und a6 für den Abstand der ersten Achse von der Zugspitze und von der letzten Achse bis zum Zugschluß.
  • Wie die Einrichtung zur Bestimmung der Zuglänge im einzelnen ausgebildet ist, ist in Figur 2 dargestellt.
  • Die Einrichtung zur Zuglängenmessung besteht im wesentlichen aus einem Generator G zum Liefern von Zeitmeßsignalen, einem Zähler ZT zum vorübergehenden Abspeichern bestimmter Zählraten des Generators und einer Datenverarbeitungseinrichtung DV zur Verknüpfung der im Zähler gespeicherten Zählraten. Der Generator G wird gesteuert durch die beiden Sensoren Pl und P2, die über nicht dargestellte Torschaltungen dafür sorgen, daß die zwischen dem Befahren der Sensoren vom Generator generierten Impulse in den nachgeordneten Zähler ZT gelangen.Dieser Zähler ZT weist zwei Zähleinheiten El und E2 auf, von denen die eine durch den Einfahrkontakt P1 und die andere durch den Ausfahrkontakt P2 gesteuert wird. In der dem Einfahrkontakt P7 zugeordneten Zähleinheit El werden die innerhalb der Zeitabschnitte t1/2, t2/3, t4/5 usw. vom Generator ausgelösten Zählimpulse gespeichert, in der anderen Zähleinheit E2 die innerhalb der Zeitspannen zl, z2 usw. ausgelösten Zählraten. Die gespeicherten Zählraten sind den Folgezeiten für die jeweilige Sensorbetätigung proportional. Die Anzahl der Speicherplätze zum Abspeichern der Folgezeiten für die Betäti- gung des Einfahrkontaktes ist mindestens so groß wie die maximal mögliche Anzahl von gleichzeitig innerhalb der Meßstrecke befindlichen Fahrzeugachsen sein kann. Die Anzahl der Speicherplätze für die Abspeicherung der Zeitspannen für das Durchlaufen der Meßstrecke ist abhängig von der Länge der Meßstrecke so zu wählen, daß eine gleichzeitige Behandlung einer am Einfahrkontakt gemessenen Folgezeit und der vorausgegangenen Durchlaufzeit durch die Meßstrecke möglich ist. Die beiden jeweils zusammengehörigen Meßwerte werden von der Datenverarbeitungseinrichtung DV abgerufen und verarbeitet, wobei nach dem Abruf der jeweiligen Meßwerte die nächsten zu bearbeitenden Daten um jeweils einen Speicherplatz fortgeschaltet werden.
  • In der Datenverarbeitungseinrichtung DV findet die Behandlung der abgerufenen Daten entsprechend der vorstehend bereits erläuterten Beziehung statt.
  • Hierzu ist der Datenverarbeitungseinrichtung die Länge Q der Meßstrecke vorzugeben. Die Datenverarbeitungseinrichtung summiert die insgesamt gefundenen Längenwerte al bis a5 für die Achsabstände auf, versieht diesen Summenwert mit Zuschlagswerten aO und a6 für den beidseitigen Überhang am Fahrzeuganfang und Fahrzeugende und stellt diesen Wert als Zuglängenwert L für weitere Verarbeitungsprozeduren zur Verfügung.
  • Zum Feststellen des tatsächlichen Abstandes der ersten und der letzten Fahrzeugachse von der Zugspitze bzw.
  • vom Zugschluß können an der Strecke gesonderte, auf die Zugspitze und/oder den Zugschluß reagierende Sensoren vorgesehen seinldie ebenfalls auf den Generator wirken. Diese Sensoren können beispielsweise als Empfangs einrichtungen von Lichtschrankenanordnungen ausgebildet sein, die auf die Kupplungseinrichtungen der Fahrzeuge ansprechen. Soll auf zusätzliche Sensoren für das Erkennen der Zugspitze und des Zugschlusses verzichtet werden und ist die Zugspitze und der Zugschluß von den Sensoren selbst nicht erkennbar, so muß auf entsprechende Ersatzwerte zurückgegriffen werden. Diese Ersatzwerte sind einem dafür vorgesehenen Speicher zu entnehmen. Hierzu ist es beispielsweise möglich, daß die Verarbeitungseinrichtung entweder auf stets gleiche Zuschlagswerte zurückgreift oder daß sie die für das Anfangs- und das Schlußfahrzeug eines Zuges gefundenen Abstandswerte vergleicht mit für unterschiedliche Fahrzeugtypen geltenden Folgen von Abstandswerten, wobei sie beim Erkennen eines bestimmten Fahrzeugtyps auf einen für diesen Fahrzeugtyp geltenden bestimmten Zuschlagswert im Speicher zugreift und diesen für die Zuglängsmessung berücksichtigt. Eine solche Ausbildung käme einer exakteren Erfassung der tatsächlichen Zuglänge näher als die Berücksichtigung eines immer gleichen Zuschlagswertes.
  • In dem vorstehend näher beschriebenen Ausführungsbeispiel wurde die Zuglänge über die Abstände zwischen den einzelnen Achsen der Fahrzeuge bestimmt. Entsprechend waren die Sensoren als von den Rädern der Fahrzeuge betätigbare Impulsgeber ausgebildet.
  • Die Zuglänge läßt sich jedoch auch bestimmen, indem andere an jedem Fahrzeug vorhandene markante Stellen für die Abstandsermittlung herangezogen werden.
  • Derartige markante Stellen können z.B. optische oder elektrische Markierungen an den Fahrzeugen sein, die von entsprechenden Leseeinrichtungen an der Strecke erkannt werden. Als Markierungen können auch der Anfang und das Ende der einzelnen Fahrzeuge angesehen werden. Zum Erkennen dieser Markierungen sind die Sensoren zweckmäßigerweise als Empfangs einrichtungen von Lichtschrankenanordnungen oder anderen mit gebündelter Strahlung arbeitenden Uberwachungseinrichtungen auszubilden. Dabei ist es prinzipiell gleichgültig, in wieviel Abschnitte ein zu messender Zug aufzugliedern ist und ob die Markierungen auf den einzelnen Fahrzeugen jeweils in gleicher Weise, beispielsweise symmetrisch zur Fahrzeugmitte angebracht sind oder nicht.
  • Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung zur Zuglängenmessung ist die Möglichkeit gegeben, während des Vorbeilaufens eines Zuges an den Sensoren einer Meßstrecke die tatsächliche Zuglänge relativ genau zu erfassen und diesen Wert beispielsweise einer zentralen Steuerstelle für eine zentrale Frei- und Besetztmeldung von Streckenabschnitten zur Verfügung zu stellen. Dabei kann gleichzeitig die Zuglängenmessung durch Vergleich mit vorher vorgenommenen oder sonstwie vorgegebenen Werten dazu benutzt werden, den Zusammenhalt des Zuges zu überprüfen. Dadurch1 daß für alle Abstandsmessungen jeweils auf gesonderte Messungen für die Durchlaufzeit durch die Meßstrecke zurückgegriffen wird, ist die erfindungsgemäße Einrichtung in der Lage, auch bei Geschwindigkeitsänderungen innerhalb der Meßstrecke noch eine relativ genaue Zuglängenmessung durchzuführen. Diese Genauigkeit wird dadurch noch gesteigert, daß die Messung der Zeiten für die aufeinanderfolgende Betätigung ein und desselben Sensors, die maßgeblich für die Bestimmung des Abstandes der die Sensorbetätigung veranlassenden Markierungen ist, am jeweiligen Einfahrkontakt der Meßstrecke stattfindet, d.h. daß sich die ins Verhältnis zu setzenden Meßzeiten überlappen. Änderungen der Fahrzeuggeschwindigkeit wir- ken sich damit sowohl bei der einen als auch bei der anderen Meßzeit aus, so daß sie sich in gewissen Grenzen kompensieren.
  • Zum Feststellen der jeweils ins Verhältnis zu setzenden Meßzeiten können wie beim vorliegenden Ausführungsbeispiel die gleichen Sensoren verwendet sein.
  • Es ist jedoch auch möglich, hierfür getrennte Sensoren zu verwenden und durch zweckdienliche Anordnung der Sensoren dafür zu sorgen, daß die jeweils kürzere Meßzeit etwa in der Mitte der längeren Meßzeit liegt. Eine solche Ausbildung wäre besonders unempfindlich gegen Änderungen der Fahrgeschwindigkeit des jeweils betrachteten Zuges.
  • Bei dem vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiel wirkt der als Zeitgeber verwendete Generator über (nicht dargestellte) Torschaltungen auf den nachgeschalteten Zähler, in dessen Speicherplätzen bestimmten Zeitspannen zugeordnete Zählraten gespeichert werden. Die Erfindung läßt sich in gleicher Weise realisieren, wenn die einzelnen Speicherplätze keine Zählraten entsprechend bestimmter Zeitspannen sondern Zählerstände entsprechend bestimmter relativer oder absoluter Zeitpunkte aufnehmen. Bei einer solchen Ausbildung der erfindungsgemäßen Einrichtung hat die nachgeordnete Datenverarbeitungseinrichtung aus den aufeinanderfolgend gespeicherten Zeitpunkten die zugehörigen Zeitspannen abzuleiten.
  • 8 Patentansprüche 1 Figur

Claims (8)

  1. Patentansprüche 1. Einrichtung zu externen Zuglängemessungen in Bewegung befindlicher Eisenbahnfahrzeuge unter Verwendung von mindestens zwei in einem definierten Abstand voneinander längs eines Fahrweges angeordneter, auf an allen Fahrzeugen vorhandene Markierungen ansprechender Sensoren und einer Datenverarbeitungseinrichtung, die aus der zeitlichen Folge von Sensorbetätigungen durch die Markierungen unter Berücksichtigung einer Eichmessung für die Bestimmung der zum Durchlaufen der durch zwei Sensoren bestimmten Meßstrecke erforderlichen Zeitspanne den Abstand zwischen den aufeinanderfolgenden Markierungen ermittelt, die ermittelten Einzelwerte aufsummiert und gegebenenfalls unter Berücksichtigung endseitiger Wagenüberhänge als Zuglängenwert bereitstellt, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß für jede Abstandsmessung (z.B. al) eine gesonderte Eichmessung (zl) stattfindet und daß die Bestimmung der bei der Abstandsmessung zu berücksichtigenden Folgezeiten (t1/2) innerhalb der Eichmessungen erfolgt.
    ,.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß zum Bestimmen der Eich-und der Folgezeiten ein Generator (G) mit nachgeordnetem Zähler (ZT)vorgesehen ist und daß die jeweils zu berücksichtigenden Zählraten durch die Zeitspannen (t1/2 bis t5/6; zl bis z6) zwischen der aufeinanderfolgenden Betätigung der Sensoren (P1, P2) gegeben sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k en n z e i c h n e t, daß zum Feststellen des tatsächlichen Abstandes (aO, a6) der ersten und der letzten Markierung (M1, M6) von der Zugspitze bzw.
    vom Zugschluß gesonderte, auf die Zugspitze und/ oder den Zugschluß reagierende Sensoren vorgesehen sind, die ebenfalls auf den Generator (G) wirken.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a du r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Datenverarbeitungseinrichtung (DV) die Abstände (aO, a6) der ersten und der letzten Markierung (M1, M6) von der Zugspitze bzw. vom Zugschluß aus einem Speicher entnimmt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Datenverarbeitungseinrichtung die für das erste und das letzte Fahrzeug eines Zuges gefundenen Markierungsabstandswerte (a1 bis a5) vergleicht mit für unterschiedliche Fahrzeugtypen geltenden Folgen von Markierungsabstandswerten und beim Erkennen eines bestimmten Fahrzeugtyps einen für diesen Fahrzeugtyp geltenden Zuschlagswert (aO, a6) aus dem Speicher abruft und bei der Zuglängenmessung berücksichtigt.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Sensoren (Pl, P2) als durch die Räder der Fahrzeuge (A1, A2) betätigbare Impulsgeber ausgebildet sind.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e'n n z e i c h n e t, daß die Sensoren als die Markierungen erkennende Leseeinrichtungen ausgebildet sind.
  8. 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Sensoren als Empfangseinrichtungen von Lichtschrankenanordnungen ausgebildet sind.
DE19833300429 1983-01-07 1983-01-07 Einrichtung zur zuglaengenmessung Withdrawn DE3300429A1 (de)

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