DE3300391A1 - Verfahren und vorrichtung zur darstellung sinusfoermiger groessen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur darstellung sinusfoermiger groessenInfo
- Publication number
- DE3300391A1 DE3300391A1 DE19833300391 DE3300391A DE3300391A1 DE 3300391 A1 DE3300391 A1 DE 3300391A1 DE 19833300391 DE19833300391 DE 19833300391 DE 3300391 A DE3300391 A DE 3300391A DE 3300391 A1 DE3300391 A1 DE 3300391A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- vector
- time
- dipl
- displayed
- point
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 15
- 239000013598 vector Substances 0.000 claims abstract description 86
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 claims abstract description 3
- 238000005286 illumination Methods 0.000 claims description 3
- 238000005259 measurement Methods 0.000 claims description 2
- 238000005070 sampling Methods 0.000 abstract description 3
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 6
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 description 4
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 2
- 241000522187 Derris Species 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000004397 blinking Effects 0.000 description 1
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 1
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 1
- 230000003750 conditioning effect Effects 0.000 description 1
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 1
- 238000011835 investigation Methods 0.000 description 1
- 238000013507 mapping Methods 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 230000003071 parasitic effect Effects 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 230000001629 suppression Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R13/00—Arrangements for displaying electric variables or waveforms
- G01R13/20—Cathode-ray oscilloscopes
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R13/00—Arrangements for displaying electric variables or waveforms
- G01R13/20—Cathode-ray oscilloscopes
- G01R13/208—Arrangements for measuring with C.R. oscilloscopes, e.g. vectorscope
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Controls And Circuits For Display Device (AREA)
Description
Έη..
tit-""· -"- ": -"-' Patentanwälte
iuvM \
^x _~ f*
""" 'Dipl.-lng. H.Tiedtke f
Dipl.-lng. R. Kinne -5- Dipl.-lng. R Grupe
Dipl.-lng. B. Pellmann Dipl.-lng. K. Grams
Bavariaring 4, Postfach 2024I 8000 München 2
Tel.: 089-539653 \ Telex: 5-24845 tipat Telecopier: O89/537377
cable: Germaniapatent Münch
7. Januar 1983 DE 2687
case GM/SP.66340 Roland Bei
Grenoble, Frankreich
und
Thierry Bauchon
Valbonnais, Frankreich
Valbonnais, Frankreich
Größen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Sichtbarmachung bzw. Anzeige und Messung sinusförmiger
Größen gemäß der sogenannten Fresnel-Darstellung.
Es ist bekannt, eine derartige Größe wie beispielsweise eine elektrische Wechselspannung durch die Projektion eines
sich um seinen Ursprung drehenden und in seiner Länge der Amplitude dieser Größe prportionalen Vektors auf eine feste
Achse darzustellen. Gemäß der Fresnel-Darstellung werden
die den fraglichen Größen entsprechenden verschiedenen Vektoren in derjenigen Lage abgebildet, die sie zu einem vorbestimmten
Periodenzeitpunkt einnehmen. Dies ermöglicht das Ablesen aller gewünschten Parameter. Insbesondere kann ein
Bezugsvektor vorgegeben werden, der gewissermaßen als Uhr bzw. Referenzzeitgeber dient, und auf diesen die Lage jedes
anderen Vektors durch Messung des jeweiligen Winkels der Phasenabweichung, d.h. des Phasenwinkels bezogen werden.
ORIGINAL
/25
Dresdner BanK (Mönchen) Kto. 3 939 844 Bayer. Vereinsbank (München) Kto. 508 941 Postecheck (München) KIa 670-43-1
-6- DE 2687
Zwar ermöglichen die derzeit auf dem Gebiet der Elektronik
und der Informatik verfügbaren Mittel die Verwirklichung einer entsprechenden Darstellung, erfordern jedoch die
Verwendung kostenaufwendiger Datenverarbeitungsanlagen,
die zudem mit geeigneten Peripheriegeräten ausgestattet 8*ein müssen.
10
10
Demgegenüber wird mit der Erfindung ein Verfahren geschaffen, das für diesen Zweck die Verwendung einer einfachen
und ohne weitere Zusatzgeräte auskommenden Vorrichtung ermöglicht.
15
15
Erfindungsgemäß wird ein Abtastvektor vorgegeben, der sich
im Gegensinn zum Bezugsvektor mit der selben Geschwindigkeit wie dieser dreht und der zu einem vorbestimmten
Zeitpunkt, vorzugsweise zum Zeitpunkt t = 0, in eine Richtung orientiert ist bzw. in diese zeigt, die derjenigen
des Bezugsvektors diametral entgegengesetzt ist. Weiterhin wird der Moment bestimmt, in dem eine der anzuzeigenden
Größen ein Maximum, vorzugsweise das positive Maximum durchläuft und auf dem Bildschirm einer Kathodenröhre der
Wert dieser Größe in derjenigen Richtung angezeigt, die nun bzw. zu diesem Zeitpunkt die Richtung des Abtastvektors
ist.
Die Erfindung und die mit ihr erzielbaren Vοrtei 1 e werden
"0 nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher beschrieben.
Fig. 1 veranschaulicht die vektorielle Darstellung einer
sinusförmigen Größe,
35
35
-7- DE 2687
Fig. 2 zeigt den darstellenden Vektor und den Bezugsvektor
zu demjenigen Zeitpunkt, in dem der Bezugs
vektor ein positives Maximum durchläuft,
Fig. 3 veranschaulicht zwei bemerkenswerteuzw. besondere
Lagen des die betrachtete Größe darstellenden Vektors,
des Bezugsvektors und eines sich im Gegen
sinn zum Bezugsvektor drehenden Abtastvektors,
Fig. 4 zeigt den allgemeinen Aufbau der erfindungsgemaßen
Vorrichtung,
15
15
Fig. 5 zeigt den Verlauf des Produkts aus der anzuzeigenden
Größe und einem HiIfswellensignal, das aus Dreiecksimpulsen erhöhter Frequenz besteht und die
Modulation der Größe zur Sicherstellung der Anzeige erlaubt,
Fig. 6 veranschaulicht eine Aufeinanderfolge von mehreren
aufeinanderfolgenden Größen mit unterschiedlichen
Amplituden und Phasenlagen entsprechenden Dar-Stellungen gemäß Fig. 5.
Zur Festlegung der Grundgedanken ist in Fig. 1 ein eine elektrische Spannung darstellender Vektor OU gezeigt, der
"^ vom Ursprung 0 des Kartesischen Koordinatensystems X'-X,
Y'-Y ausgeht und sich um diesen Punkt mit einer Geschwindigkeit
cJ dreht, wie es durch einen Pfeil angedeutet ist. Dieser Vektor ist im Koordinatensystem durch die folgenden
Gleichungen festgelegt:
35
35
-8- DE 2687
Oy = Uo sin (tot + f ) Ox = Uo cos ( cot + Y )
Der Wert Uo entspricht dem Maximum bzw. der Amplitude der
Spannung und wird durch die Länge des Vektors getoäß einem
vorbestimmten Maßstab dargestellt. Die Schwingung oder Winkelgeschwindigkeit wird in der jeweils interessierenden
Schaltung, dem Gerät oder dem Netz als konstant angenommen
Die Zeit t ist durch Bezugnahme auf eine Referenzzeit bzw. einen Referenzzeitgeber definiert. Die Phasenabweichung
bzw. der Phasenwinkel / ist auf einen Vektor bezogen, der sich synchron mit diesem Zeit- bzw. Taktgeber dreht und
der folglich als Bezugsvektor bezeichnet werden kann.
In Fig. 2 ist dieser Bezugsvektor OR unter Ausrichtung mit der Y-Achse nach oben weisend dargestellt. Der Vektor
OU ist um den Winkel ¥ nach hinten bzw. in nacheilender Richtung verschoben. Unter diesen Bedingungen kann der
Vektor OU als vollständig die Spannung U definierend betrachtet werden. Die zugrundegelegte Übereinkunft bzw. Definition
besteht somit darin, daß der darstellende Vektor ou demjenigen Augenblick entspricht, in dem der Bezugsvektor OR sich in derjenigen Lage befindet, die dem positiven
Maximum der von ihm dargestellten sinusförmigen
Größe R = Ro sin CJ t entspricht. Wohlgemerkt sind auch
andere Festlegungen wie z.B. jene möglich, daß der Augen-
^O blick betrachtet wird, in dem der Bezugsvektor OR unter
Ausrichtung mit der X-Achse nach rechts ausgerichtet ist (Periodenbeginn mit t = 0 + 2 7Γη/<*3 ). In jedem Fall wird
bei einmal getroffener Festlegung der Bezugsvektor OR nutzlos und kann nicht mehr bei der Anzeige des oder der ande-
-9- DE 2687
ren Vektoren abgebildet werden.
5
5
Das erfindungsgemäß angestrebte Ziel besteht darin, den
oder die Vektoren wie beispielsweise den Vektor OU auf einem Kathodenschirm bzw. dem Bildschirm einer Kathaden-
röhre in Erscheinung treten zu lassen bzw. anzuzeigen.
10
Hierzu wird ein Abtastvektor OB (Fig. 3) mit konstanter Länge verwendet, der zum Zeitpunkt t = (0 + 2JTn/cO ) mit
der X-Achse nach links weisend und damit entgegengesetzt zum Bezugsvektor ausgerichtet ist, der im Gegensatz hierzu
nach rechts weist. Der Abtastvektor dreht sich hierbei mit der Geschwindigkeit -tO .
Da in Fig. 3 der Zeitpunkt t = 0 betrachtet wird, ist der Vektor OU gemäß Fig. 2 nun um den Winkel ^p - bezogen allerdings
nicht mehr auf OY, sondern nunmehr auf OX - verschoben (in Fig. 3 ist die Annahme getroffen, daß der
Winkel Y negativ ist, was einer Verschiebung nach hinten bzw. in nacheilender Richtung entspricht). Um zu demjenigen
Zeitpunkt zu gelangen, in dem die dargestellte Größe
2^ U ihr positives Maximum (Lage OUl) annimmt,, muß sie sich
algebraisch um den Winkel ( 7Γ/2 -ψ ) drehen, was einem
Absolutwert von ( 7£"/2 + Ψ ) in der Fig. entspricht.
Während dieser Zeit hat sich der Abtastvektor OB im Gegensinn um denselben Winkel gedreht und befindet sich bei
OBl. Er ist dabei um den Winkel f(Absolutwert) bezüglich
der Halbachse OY im Gegensinn - bezogen auf den durch den Pfeil Wt angezeigten normalen trigonometrischen Sinn -,
d.h. nach hinten bzw. in nacheilender Richtung verschoben.
Ein Vergleich mit Fig. 2 zeigt auf einen Blick, daß er 35
-10- DE 2687
exakt diejenige Orientierung bzw. Lage einnimmt, die der
Vektor OU bei der Fresnel-Dnrstellunq zum Zeitpunkt t =
7Z/2t£ besitzt. Damit entspricht die Winkellage des Abtastvektors
OB zum Zeitpunkt, in dem der darstellende Vektor OU die Halbachse OY durchläuft, identisch derjenigen,
cfie der Vektor OU bei der Fresnel-Darstellung haben muß.
Vorstehend wurde angenommen, daß sich der Vektor OU zum Zeitpunkt 0 im vierten Quadranten des trigonometrischen
Kreises befindet. Es ist jedoch leicht nachzuweisen, daß
man zum selben Ergebnis gelangt, wenn er sich in einem 15
der drei anderen Quadranten befindet.
Gemäß einem ersten Merkmal der Erfindung wird demzufolge der Durchgang der darzustellenden Größe I) durch ihren positiven
Maximalwert OUl ermittelt und zur Anzeige des diese 20
Größe darstellenden Vektors OU diejenige Halbgerade bzw. derjenige Strahl verwendet, auf dem sich zu diesem Zeitpunkt
der Abtastvektor (Lage OBl) befindet.
Gemäß einem zweiten Merkmal der Erfindung wird zur Ver-25
wirklichung dieser Anzeige die betrachtete Größe oder
Spannung U mit einer Hilfswelle bzw. einem Hilfssignal
moduliert, das aus einer Reihe von Impulsen derselben
Polarität besteht und eine ausreichend hohe Frequenz aufweist, um einerseits auf dem Bildschirm der verwendeten
30
Kathodenröhre einen optisch kontinuierlichen Eindruck hervorzurufen und andererseits unter Berücksichtigung der
Bilddefinition bzw. -Auflösung auf dem Bildschirm eine
Vernachlässigbarkeit der Periode der Hilfswelle zu erreichen,
Weiterhin werden die Komponenten des Abtastvektors gebildet
35
-11- DE 2687
und diese vor dem Anlegen an die Röhren-Ablenkplatten mit
der derart modulierten Spannung U multipliziert. Schließlich
wird die Röhre sehr kurzzeitig in demjenigen Augenblick
beleuchtet, in dem die Spannung oder Größe L) ihr
positives Maximum durchläuft.
Somit erscheint unter diesen Bedingungen auf dem Bildschirm eine Reihe von Linien, die praktisch ineinander
übergehen und dabei einen einzigen Vektor dastellen, der im gewünschten Winkel orientiert ist.und dessen Länge
proportional der darzustellenden Größe ist (wobei natürlieh
vorausgesetzt ist, daß die Hilfswelle konstante
Amplitude besitzt).
Sollen, wie dies sehr häufig der Fall ist, gleichzeitig
mehrere Größen in Vektordarstellung angezeigt werden, wird ein Kommutier- oder Umschaltsystem vorgesehen, das
die aufeinanderfolgende Abbildung der Größen auf dem
Bildschirm mit einem Abstand bewirkt, der zum Vermeiden jeglichen unzulässigen Blinkens ausreichend ist.
in der Fig. 4 ist die Gesamtheit der Schaltkreise bzw.
der Schaltungsaufbau dar in der vorstehend erläuterten
Weise arbeitenden erfindungsgemäßon- Vorrichtung schematisch
dargestellt.
Mit dem Bezugszeichen 1 ist ein Bezugszeitqeber bezeichnet,
der dem Bezugsvektor OR gemäß Fig. 3 entsprechende sinusförmige chronometrische bzw. Zeitsignnle abgeben kann,
Der Ausgang 2 des Referenzzeitgebers ist mit einem Eingang
3 einer Phasenschieberschaltung 4 verbunden, die
: : :" -\ \ Ί · Γ!. 130039Ί
-12- DE 2687
hiervon die beiden Komponenten des Abtastvektors OB ableitet, wobei folgende Gleichungen gelten:
y = Bo sin (O t
χ = -Bo cos co t
χ = -Bo cos co t
(hierbei bezeichnet Bo einen konstanten Wert) 10
Die Vektorkomponenten werden über Ausgänge 5 und 6 abgegeben
und entsprechenden ersten Eingängen 7 bzw. 8 zweier
Multiplizierschaltungen 9, 10 zugeführt, an deren zweiten
Eingängen 11 bzw. 12 im weiteren Text näher erläuterte Signale anliegen. Ausgänge 13 und 14 der Multiplizierschaltungen
9 und 10 sind mit den jeweiligen Eingängen 15 und 16 zweier Verstärker 17 bzw. 18 verbunden, deren
Ausgänge 19 bzw. 20 mit Ablenkplatten 21 und 22 einer Anzeige-Kathodenröhre
23 gekoppelt sind.
Die den gemäß der Fresnel-Darstellung auf dem Bildschirm
der Kathodenröhre 23 darzustellenden Größen entsprechenden
Signale gelangen über Vielfachleitungen 24 zum Eingang 25
einer Verarbeitungsschaltung 26, die hieraus die darzu-
^5 stellenden Spannungen ableitet und diese über ihren Ausgang
27 an einen Eingang 28 einer Kommutier- bzw. Umschalt-Schaltung
29 mit mehreren Eingängen abgibt, die sie ihrerseits
über ihren Ausgang 30 nacheinander ausgibt. Der Ausgang 30 ist mit einem Eingang 31 einer Trigger- bzw. A u s -
^O löseschaltung 32 verbunden, deren Ausgang 33 mit einem
Einganq 34 einer Anzeigesteuerschaltung 35 gekoppelt ist.
Der Ausgang 36 der Anzeigesteuerschaltung 35 ist mit dem
Wehnelt-Zylinder 37 der Kathodenröhre 23 zur Steuerung
von deren Beleuchtung verbunden.
35
35
-13- DE 2687
Weiterhin ist ein HiIfswellengenerator 38 vorhanden, der
zur Abgabe einer Impulsreihe mit einer Frequenz geeignet ist, die, wie vorstehend bereits ausgeführt, im Vergleich
mit derjenigen der anzuzeigenden Größen relativ hoch sein muß. In der Praxis hat sich eine Frequenz von 36 kHz im
üblichen Falle der Darstellung von Größen mit einer Frequenz
von 50 Hz als zufriedenstellend erwiesen, jedoch
ist dieser Wert keinesfalls als kritisch anzusehen und könnte innerhalb eines Grenzbereichs, in dem dies nicht
zu parasitären Induktivitäten, Induktivitäts- oder Kapazitätserscheinungen
und dergleichen führt, auch weitaus höher liegen.
Der Ausgang 39 des Hilfswellen- oder HiIfssignalgenerators
38 ist mit einem ersten Eingang 40 einer Multiplizierschaltung 41 verbunden, deren Ausgang mit den zweiten Eingangen
11 und 12 der bereits vorstehend erwähnten Multiplizierschaltungen 9 und 10 verknüpft ist. Der Klarheit
halber wird die Multiplizierschaltung 41 im folgenden als erste Multiplizierschaltung bezeichnet, während die die
Ausgangssignale der ersten Multiplizierschaltung 41 empfangenden Multiplizierschaltungen 9 und 10 als zweite
Multiplizierschaltungen bezeichnet werden.
Der zweite Eingang 43 der ersten MuItiplizierschaltung,41
ist mit dem Ausgang 30 der Kommutier-Schaltung 29 verbunden.
Der Referenzzeitgeber 1, der theoretisch eine vollständig
unabhängige Einrichtung sein könnte, ist vorzugsweise mit
der Eingangs-Verarbeitungsschaltung 26 zum Empfangen eines
35
***r W ν« * tr * ^- ^4
-14- DE 2687
von dieser abgegebenen Signals verbunden, das einer als 5
BasisgröGe herangezogenen Größe der anzuzeigenden Größen
wie beispielsweise der Spannung im Fall der Untersuchung
netzgespeister Vorrichtungen, Maschinen oder dergleichen entspricht. Zu diesem Zweck weist die Verarbeitungsschaltung
26 einen Hilfsausgang 44 auf, der mit einem Eingang 45 des Referenzzeitgebers 1 verbunden ist.
Nachstehend wird die Arbeitsweise der Vorrichtung beschrieben .
Der Referenzzeitgeber 1 gibt an die Phasenschieberschaltung
4 Referenzzeitsignale ab, die er in dem in Fig. 4
dargestellten Fall von einem der über die Vielfachleitungen 24 ankommenden Eingangssignale ableitet. Die Phasenschieberschaltung
wandelt diese in die beiden vor-
stehend erwähnten Komponenten mit
y = Bo sin ui t
χ = -Bo cos C uA t)
χ = -Bo cos C uA t)
um. Der Referenzzeitgeber 1 und/oder die Phasenschieberschaltung
4 weisen selbstverständlich sämtlich geeignete Filter- und Regelschaltungen zum Unterdrücken eventuell
auftretender Harmonischer und zum Sicherstellen, daß der
durch die beiden vorstehend erwähnten Komponenten defi-30
nierte Abtastvektor OB stets konstante Länge und darüberhinaus
korrekte Phasenlage besitzt, das heißt, daß er zum Wert bzw. Zeitpunkt O dem gewünschten Bezugsvektor OR
gerade entgegengesetzt ist (beispielsweise^, daß seine Ordi-
-15- DE 2687
nate y zum Zeitpunkt O des Referenzzeitgebers exakt zu
° wird); auf.
Weiterhin gibt der Hilfswellengenerator 38 an den Eingang
40 der Multiplizierschaltung 41 Impulse hoher Frequenz
(■beispielsweise, wie vorstehend erläutert, 36 kHz)ah.
10
Die Eingangs-Verarbeitungsschaltung 26 empfängt ihrerseits
über die Vielfachleitungen bzw. Leitungen 24 den in Vektordarstellung auf dem Bildschirm anzuzeigendenunterschiedlichen
Größen entsprechende Signale und verarbeitet jede bzw. jedes durch Umwandlung in eine darstellende
bzw. darstellbare Spannung?beispielsweise unter Zuhilfenahme von Abspanntransformatoren, Strom-/Spannungstransformatoren
usw., wobei jede relative Phasenverschiebung sorgfältig vermieden wird. Diese Spannungen gibt
sie an die Kommutierschaltung 29 ab, de jede einzelne
dieser Snannungen im gewünschten Augenblick aufeinanderfolgend dem zweiten Eingang 43 der ersten Multiplizierschaltung
41 zuführt. Betrachtet man eine hiervon, beispielsweise die Spannung U gemäß den Fig. 1 bis 3 und
trifft hierbei die Annahme, daß diese eine Eingangsgröße G darstellt, so läßt sich folgende Gleichung aufstellen:
U = kG sin ( O t - Y)
ow Damit tritt am Ausgang 42 der ersten Multiplizierschaltung
ein zahnförmiges Signal auf, das aus einer Impulsreihe besteht, deren Einhüllende bis auf eine Konstante der anzuzeigenden
Spannung U entspricht.
-16- DL" 2687
In Fig. 5 ist der allgemeine Verlauf dieses Signals dargestellt,
wobei angenommen ist, daß die Hilfswelle dreieckförmig
verläuft, und wobei deren Periode bezüglich derjenigen der Spannung U zur besseren Lesbarkeit der
Zeichnung absichtlich .übertrieben dargestellt ist (im
Vergleich von 36 kHz mit 50 Hz würden sich die die Drei-IO
ecke darstellenden einzelnen Linien nicht mehr voneinander
unterscheiden lassen).
Fig. 6 zeigt eine derjenigen nach Fig. 5 ähnliche Ansicht, jedoch zur Darstellung modulierter Signale, die mehreren
aufeinanderfolgenden Größen I, II, III mit unterschiedlichen
Amplituden und Phasenlagen entsprechen, in sehr viel kleinerem Maßstab. Für die Größe I tritt das Signal
auf, nachdem der Bezugsvektor.die Achse OY durchlaufen
hat, so daß demzufolge der Phasenwinkel *f. negativ (nacheilend)
ist. Für die Größe II ist der Phasenwinkel f„
geringfügig positiv. Bezüglich der Größe III ist der Phasenwinkel ^, ebenfalls positiv, während jedoch bedeutsamer
ist, daß die Amplitude gering ist. Da der Phasenwinkel ΊΡ sich dem Wert 27Γ annähern kann, muß die Kommu-
tierscha Itung 29 im Stande sein, jede Spannung während
eines Zeitintervalls aufrechtzuerhalten, das ausreichend
groß ist, um sicherzustellen, daß der zugehörige darstellende Vektor OY erreichen bzw. dort auftreten kann.
Das somit von der ersten Multiplizierschaltung 41 abgegebene
zahnförmige Signal wird den zweiten MuItiplizierschaltungen 9 und 10 zugeführt und dort mit jeder bzw.
jeweils einer der sinusförmigen Komponenten des Abtastvektors OB multipliziert. Da die Amplitude dieser Kompo-
-17- DC 2687
nenten konstant ist, besitzt das y°n den Multiplizierschaltungen
9 und 10 abgegebene Signal eine entsprechende Hüllkurve gemäß nachstehenden Gleichungen:
y = B sin tot χ U sin («t + *f ) χ A χ k
• x = B cos Ot χ U cos (Ot + f ) χ Α xK
10
• x = B cos Ot χ U cos (Ot + f ) χ Α xK
10
A bezeichnet hierbei die Amplitude der Hilfswelle, während
k eine von den Multiplizierschaltungen abhängende Proportionalitätskonstante
bezeichnet.
!5 Die von der Kommutierschaltung 29 abgegebene Spannung L)
wird weiterhin gleichermaßen der Trigger- bzw. Auslöseoder
Freigabeschaltung 32 zugeführt, die Einrichtungen zum Ermitteln desjenigen Zeitpunkts, in dem diese Spannung
ihr positives Maximum durchläuft, und zum hierauf
*® erfolgenden Konditionieren bzw. Aktivieren der Anzeigesteuerschaltung
35 aufweist. Die Anzeigesteuerschaltung 35 gibt hierbei an den Wehneltzylinder 37 der Kathodenröhre
23 einen Leucht- bzw. Beleuchtungsimpuls ab, dessen Dauer zumindest einer Periode der Hilfswelle bzw. des
Hilfssignals und vorzugsweise aus Sicherheitsgründen bzw.
für eine gesicherte Messung zumindest zwei Perioden beträgt. Während der Dauer des Be leuchtungsimpulses zeichnet
die Kathodenröhre auf dem Bildschirm Modulationsimpulse auf, die sich im Bereich des Maximums bzw. der Lage des
ow Vektors OB gemäß Fig. 3 befinden. Da die Modulationsimpulse
bereits die Spannung U - die mit. zwei Konstanten, nämlich der Amplitude der Hilfswelle und der Länge des.
Abtastvektors, multipliziert ist - darstellen und da diese
weiterhin einander derart angenähert sind, daß sie tat-35
-irt- DF 2687
sächlich eine einzige Linie bilden, ist hiermit die g e wünschte
Anzeige gut realisiert.
Dia Auslöseschaltung 52 (oaer die Anzeigesteuerschaltung
35) ist derart ausgelegt, daß sie der Kommutierschaltung
2*9 für deren Übergang zur nachfolgenden Größe ein Anzeigebeendigungssignal
zuführt, wie dies in Fig. 4 durch eine mit dem Bezugszeichen 46 bezeichnete unterbrochene Linie
angedeutet ist. Die Funktionsweise der Kommutierschaltung
29 ist somit sichergestellt, was die eigentliche Kommutierung bzw. Umschaltung selbst anbelangt. Im übrigen
weist die Kommutierschaltung 29 weiterhin einen Detektor zum Ermitteln des Nulldurchgangs der neuen bzw. nun betrachteten
Größe oder Spannung U, auf die nunmehr umgeschaltet worden ist, auf, der das Auftreten dieser Größe
am Ausgang 30 erst ab demjenigen Zeitpunkt erlaubt, in (jem diese Spannung im ansteigenden Sinn durch den Wert
Null läuft, d.h. erst ab Beginn des ersten Viertels der Periode. Die erste Multiplizierschaltung 41 arbeitet daher
nur während des besagten ersten Viertels auswertbar, da sie während der übrigen Zeit die vom HiIfswellengenerator
38 abgegebene Hilfswelle mit dem Wert 0 multipliziert. Hieraus erklärt sich auch, weshalb in Fig. 5 die
den won der ersten Multiplizierschaltung 41 abgegebenen
Dreieckimpulsen entsprechenden Linien erst mit dem Nulldurchgang des profilierenden bzw. umhüllenden Sinussignals
^O beginnen.
Der vorstehend beschriebene Detektor kann durch eine Triggerschaltung gebildet sein, die Rechteckimpulse abgibt,
-19- DE 2687
Zur Abgabe eines Aktivierungssignals an die Anzeigesteuer-5
schaltung 35 bei Erreichen des positiven Maximums durch die Spannung U muß die Auslöseschaltung 32 offensichtlich
eine Einrichtung zum Ermitteln des Zeitpunkts dieses Erreichens bzw. Ereignisses aufweisen. Hierzu kann man sich
d'ie Tatsache zunutze machen, daß die Kommutierschaltunq
10
29 der Auslöseschaltung 32 die anzuzeigende Spannung U
erst mit Beginn des ersten Periodenviertels dieser Spannung zuführt. Sobald diese Spannung auftritt, erregt ein
in der Auslöseschaltung 32 vorhandener Elementarschaltkreis eine Verzögerungsschaltung, die zum Zählen eines
Viertels der Periode der besagten Spannung U eingestellt ist und die bei Ablauf dieses Zeitintervalls die Erzeugung
des der Anzeigesteuerschaltung 35 zugeführten Signals bewirkt. Die entsprechende Verbindung ist in Fig. 4 durch
eine unterbrochene Linie 47 darqestellt. Darüberhinaus
20
können bei Veränderungen der Periode der Bezugsgröße auf die Verzögerungsschaltung einwirkende Mittel vorhanden
sein.
Die Nachleucht dauer des Schirms der Kathodenröhre muß ~
wohlgemerkt derart gewählt sein, daß die Bilder der verschiedenen
Vektoren nicht in einer den Betrachter störenden Weise blinken. Da die Größen aufeinanderfolgend angezeigt
werden, hängt die vorzugebende Nachleuchtdauer von deren maximalen Anzahl ab.
Die Erfindung ermöglicht somit die Schaffung bzw. den Einsatz einer selbstständigen unabhängigen Vorrichtung, die
ohne das Erfordernis einer Datenverarbeitungsanlage die
vektorielle Anzeige einer Reihe von Größen gemäß der
-2Q- DE 2687
Fresnel-Darstellung sicherstellt.
5
5
Selbstverständlich kann die vorstehend beschriebene Vorrichtung
zahlreiche Abänderungen erfahren. So kann z.B. das Erfordernis einer besonderen bzw. eigenen Kathodenröhre
entfallen, wenn sie direkt mit einem vorhandenen Oszilloskop verbunden wird. Vorteilhaft kann die Kommutierschaltung
derart ausgelegt sein, daß sie nicht verwendete bzw. belegte Eingänge überspringt. Ebenso ist es
möglich, daß die Multiplizierschaltungen nur während der
Beleuchtung der Kathodenröhre 23 arbeiten, indem sie entweder durch das von der Anzeigesteuerschaltung 35 abgegebene
Signal gesteuert oder ihnen nur während dieser Zeit das Signal von 41 zugeführt wird.
Eine besonders hervorzuhebende Variante besteht insbeson-
^O dere darin, daß eine Kathodenröhre mit Farbwiedergabemöglichkeit
verwendet und die Kommutierschaltung dergestalt vorgesehen bzw. ausgelegt wird, daß die verschiedenen
Größen auf dem Bildschirm in unterschiedlichen Farben angezeigt
werden. Zu diesem Zweck ist es möglich, der Kommutierschaltung
und jedem ihrer Eingangswege bzw. Eingänge ein Farbbestimmungselement zuzuordnen, das der Kathodenröhre
über ein geeignetes Tor bzw. eine geeignete Torschaltung F. I ein besonderes Farbsignal zuführt, wenn der
besagte bzw. zugehörige Eingang an die Nutz- bzw. Aus-"^
wertungsreihenfο 1 ge kommt.
Die vors tehonde Resehrπibung soll lodiqlirh beispielhaft
die Erfindung verdeutlichen und deren Umfang keinesfalls beschränken. Der Erfindungsbereich wird auch bei Ersatz
35
DE 2687
der beschriebenen Ausführungsdetails durch alle anderen
Äquivalente nicht verlassen.
Zur Darstellung einer periodischen Größe U = Uo sin <A t
gemäß der sogenannten Fresnel-Darste 11ung, bei der als
Bezugsgröße ein sich im positiven Sinn drehender Bezugsvektor OR,wie beispielsweise die Uersorgunqsspannunq,eingesetzt
wird, wird ein Abtastvektor OB mit konstanter Vektorlänge herangezogen, der sich mit der selben Geschwindigkeit,
jedoch im Gegensinn dreht und zum Zeitpunkt t = 0 dem Bezugsvektor OR ' diametra 1 entgegengesetzt
orientiert ist. Weiterhin wird die Amplitude Uo der Größe U gemessen, insbesondere, indem der Momentanwert
dieser Größe zu demjenigen Zeitpunkt bestimmt wird, in den diese ihr Maximum (Vektor OUl) durchl auf t, und der auf diese
Weise gemessene Wert auf den Strahl OBl bezogen, auf dem sich der Abtastvektor zu demjenigen Zeitpunkt befindet,
j.nderri die Größe U exakt ihr positives Maximum bei (OUl)
annimmt. Hierbei wird nachgewiesen, daß die auf OY bezogene Abweichung von (OBl) exakt dem Phasenwinkel f der
Größe U bezogen auf den Bezugsvektor entspricht. In der Praxis wird (OBl), der eine bekannte konstante länge besitzt,
mit (OUl) und mit einer HiIfsspannung mit relativ
stark erhöhter Frequenz multipliziert, und die Kathodenröhre
für ein sehr kurzes Zeitintervall belichtet, wenn
(OB) sich bei (OBl) befindet, womit eine exakte Darstellung der Größe U erzielbar ist.
Claims (1)
- T1 D ·■ if~ ■"' ■'- -" Patentanwälte undIEDTKE — DUHLING — TONNE : · Vertreter beim EPA^x -^ Λ^ Dipl.-Ing. H. TiedtkeGrUPE - PeLLMANN - fclRAMS Dipl.-Chem. G. BühlingDipl.-Ing. R. Kinne Dipl.-Ing. R Grupe Dipl.-Ing. B. Pellmann Dipl.-Ing. K. GramsBavariaring 4, Postfach 202' 8000 München 2Tel.: 089-539653 Telex: 5-24845 tipat Telecopier: O 89 / 537377 cable: Germaniapatent Münc7. Januar 1983DE 2687case GM/SP 66340Patentansprüche1.j Verfahren zur Anzeige von periodischen Größen gleicher Frequenz auf dem Schirm einer Kathodenröhre in der Form von Vektoren, die bezüglich eines Bezugsvektors mit Phasenlage Null zweckmäßig um ein gemeinsames Zentrum orientiert sind, gemäß der sogenannten Fresnel-Darsteilung, dadurch gekennzeichnet,dnö ein Abtastvektor vorgesehen wird, der sich im Gegensinn zum Bezugsvektor mit derselben Geschwindigkeit wie dieser dreht und diesem zu einem vorbestimmten Zeitpunkt diametral entgegengesetzt orientiert ist,daß derjenige Moment bestimmt wird, in dem die darzustellende Größe eines ihrer Maxima durchläuft,daß der Wert dieser Größe zu diesem Zeitpunkt gemessen wird unddaß auf dem Schirm in der Richtung, die der Abtastvektor zu diesem Zeitpunkt einnimmt, ein Vektor angezeigt wird, dessen Länge proportional dem auf diese Weise ermittelten Wert ist.2. Verfahren nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß der vorbestimmte Zeitpunkt, in dem der Bezugsvektor/25Dresdner Bank (München) KIo. 3 939 844 Bayer. Vereinsbank (München) KIo. 503 941 Postscheck (München) KIo. 670-43-0-2- DE 2687und der Abtastvektor einander diametral entgegengesetzt orientiert sind, mit dem Zeitpunkt t = 0 + 2 TCn/co zur Übereinstimmung gebracht wird.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bestimmung des Zeitpunktes, in dem die anzuzeigende Größe eines ihrer Maxima durchläuft, zunächst der Durchgang dieser Größe durch den Wert 0 ermittelt und anschließend ein Wartezeitintervall gezählt wird, das einem Viertel der normalen Periodendauer der betrachteten Größe entspricht.4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Größen, deren Perioden bzw. Periodendauer nicht ausreichend genau konstant ist, Mittel zum Korrigieren des Wartezeitintervalls vorgesehen werden.5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung der Anzeige des die betrachtete Größe darstellenden Vektors zu demjenigen Zeitpunkt, in dem die betrachtete Größe eines ihrer Maxima durchläuft, und in derjenigen Richtung, die der Richtung des Abtastvektors zu diesem Zeitpunkt entspricht, die Komponenten des Abtastvektors gemäß den der Kathodenröhre entsprechenden beiden Koordinatenachsen erzeugt werden, daß jede der Komponenten einerseits mit dem gemessenen Wert der anzuzeigenden Größe im betrachteten Augenblick und andererseits mit einer aus einer Impulsreihe gleichen bzw. eines Vorzeichens bestehenden IILlfswelle multipliziert wird, deren Frequenz ausreichend groß ist, damit während der der gewünschten Feinheit der Bildauflösung entsprechen-BAD ORIGINAL-3- DE 2687den Abtastzeit für die Linien auf dem Schirm der Kathodenröhre zumindest ein vollständiger Impuls der Impulsreihe au ftritt, unddaB die Röhre zu demjenigen Zeitpunkt, in dem die anzuzeigende Größe das gewählte Maximum durchläuft, während eines Zeitintervalls illuminiert bzw. beleuchtet wird, das zur Erzielung eines die genannte Auflösung aufweisenden Bilds ausreichend kurz ist.6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Multiplikation nur während des Wartezeitintervalls durchgeführt wird, das dem Durchgang der anzuzeigenden Größe durch den Wert Null folgt.7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Multiplikationen im wesentlichen nur während des Zeitintervalls der Beleuchtung der Kathodenröhre durchgeführt werden.8. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß für die anzuzeigende Größe der NuIldurchgang in ansteigender Richtung und das diesem folgende positive Maximum gewählt werden.9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die gleichzeitige Anzeige 'mehrerer Größen gewünschtQU ist, dadurch gekennzeichnet, daß Kommutier- bzw. Umschalteinrichtungen verwendet werden, die beim Empfang der alle diese Größen darstellenden Signale diese aufeinanderfolgend für die Messung, die Ermittlung und die Multiplikation verwendeten Einrichtungen zuführt.-4- DE 268710. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, 5daß die Kommutiereinrichtungen den zur Ermittlung des Nulldurchgangs und des Maximums der zu messenden Größe verwendeten Einrichtungen untergeordnet bzw. von diesen gesteuert werden.11. Vorrichtung zur Anzeige von perioden Größen gleicher Frequenz in der Form von Vektoren, die zweckmäßigerweise bezüglich eines Bezugsvektors mit Phasenlage Null um einen gemeinsamen Mittelpunkt orientiert sind, gekennzeichnet durch Einrichtungen zur Durchführung des Ver-fahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche.BAD ORIGINAL 35
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833300391 DE3300391A1 (de) | 1983-01-07 | 1983-01-07 | Verfahren und vorrichtung zur darstellung sinusfoermiger groessen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833300391 DE3300391A1 (de) | 1983-01-07 | 1983-01-07 | Verfahren und vorrichtung zur darstellung sinusfoermiger groessen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3300391A1 true DE3300391A1 (de) | 1984-07-12 |
Family
ID=6187878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833300391 Withdrawn DE3300391A1 (de) | 1983-01-07 | 1983-01-07 | Verfahren und vorrichtung zur darstellung sinusfoermiger groessen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3300391A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3926827A1 (de) * | 1989-08-14 | 1991-02-21 | Ascentronic Geraetebau Gmbh | Verfahren, vorrichtung und tastkopf zur oszilloskopischen messung eines elektrischen dreiphasensystems |
-
1983
- 1983-01-07 DE DE19833300391 patent/DE3300391A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3926827A1 (de) * | 1989-08-14 | 1991-02-21 | Ascentronic Geraetebau Gmbh | Verfahren, vorrichtung und tastkopf zur oszilloskopischen messung eines elektrischen dreiphasensystems |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2813948C2 (de) | ||
| DE1175471B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Erkennen von Zeichen | |
| DE2558136B2 (de) | Anordnung zur Wiedergabe von Videosignalen auf dem Bildschirm einer Farbkathodenstrahlröhre | |
| DE3130876C2 (de) | Einrichtung zur Erzeugung von linienförmigen Symbolen auf einem Bildschirm | |
| DE2203624A1 (de) | Eichsystem fur magnetische Detektoren | |
| DE1945206A1 (de) | Einrichtung zur Interpolation | |
| DE1801282C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Ermittelung der Phasenlage, der Spannungsamplitude oder der Stromamplitude an beliebigen Stellen wiederholt auftretender elektrischer Meßsignale in bezug auf ein vorgegebenes Vergleichssignal | |
| DE2001537A1 (de) | Analog/Digital-Differentialvorrichtung | |
| DE2141208C3 (de) | Vorrichtung zur Helligkeitssteuerung des Verlaufs von Vektoren auf dem Leuchtschirm einer Katodenstrahlröhre | |
| DE2155133A1 (de) | Digitaler Intensitätsmodulator für ein Anzeigesystem mit einer Kathodenstrahlröhre | |
| DE1961227B2 (de) | Empfaenger fuer ein unterwasser schallmessystem | |
| DE2407919B2 (de) | Ablenkschaltung fuer eine kathodenstrahlroehre zur darstellung von vektoren und anzeigeanordnung mit einer derartigen ablenkschaltung | |
| DE2329446A1 (de) | Einrichtung zum darstellen und zeichnen einer linie | |
| DE3148007C2 (de) | ||
| DE3300391A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur darstellung sinusfoermiger groessen | |
| DE2339031A1 (de) | Elektronischer geschwindigkeitsmesser | |
| DE3918732A1 (de) | Verfahren und einrichtung zur interpolation sinusfoermiger messsignale, insbesondere solcher von fotoelektrischen messsystemen | |
| DE1902212A1 (de) | Geraet zur Positions-Darstellung | |
| DE2119850A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Darstellen eines Bilds und zum Messen eines darin befindlichen Objekts | |
| DE2149636C3 (de) | Verfahren zum Darstellen von Messwerten auf dem Bildschirm eines Sichtgeraetes | |
| DE2159059A1 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Empfang von Signaltönen | |
| DE2333804C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines überlagerten Fernsehbildes, insbesondere für Trainings-Simulatoren | |
| DE2424957A1 (de) | Vorrichtung zur ueberwachung von maschinenelementen und deren teilen | |
| DE860089C (de) | Oszillographische Vorrichtung | |
| DE1256681B (de) | Regelschaltung fuer ein Fernsehsignal zum selbsttaetigen Ausgleich von raschen Pegelaenderungen, welche bei der Normwandlung von Fernsehsignalen unterschiedlicher Vertikalfrequenz, vorzugsweise bei 10 Hz Differenzfrequenz, auftreten |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |