DE330020C - Kolbenkraftmaschine mit symmetrisch angeordneten, parallel zur Hauptwelle liegenden Zylinderbuendeln und feststehenden Kurvenbahnen - Google Patents
Kolbenkraftmaschine mit symmetrisch angeordneten, parallel zur Hauptwelle liegenden Zylinderbuendeln und feststehenden KurvenbahnenInfo
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- DE330020C DE330020C DE1919330020D DE330020DD DE330020C DE 330020 C DE330020 C DE 330020C DE 1919330020 D DE1919330020 D DE 1919330020D DE 330020D D DE330020D D DE 330020DD DE 330020 C DE330020 C DE 330020C
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- symmetrically arranged
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B3/00—Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
- F01B3/0032—Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
- F01B3/0035—Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block having two or more sets of cylinders or pistons
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
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- F01B3/0032—Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
- F01B3/0044—Component parts, details, e.g. valves, sealings, lubrication
- F01B3/0055—Valve means, e.g. valve plate
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Description
- Kolbenkraftmaschine mit symmetrisch angeordneten, parallel zur Hauptwelle liegenden Zylinderbündeln und feststehenden Kurvenbahnen. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kolbenkraftmaschine mit parallel zur Hauptwelle liegenden Zylindern jener Bauart, bei welcher die Kolben von zwei symmetrisch angeordneten Zylinderbündeln auf feststehende Kurvenbahnen einwirken, und bezweckt, durch Vermeidung jedes besonderen Steuerungsorgans, einerseits die Reibungsverluste auf ein Mindestmaß herabzusetzen, anderseits die Stoßkraft des Triebmittels auszunutzen. Letztgenannter Zweck wird erfindungsgemäß durch entsprechende Anordnung des Ein-23 ;gesteigert.
- Kolbenkraftmaschinen mit umlaufenden Zylinderbündeln, welche ein feststehendes Steuerungsorgan besitzen, sind bereits bekannt geworden; ebenso wurde ein Fortschritt darin gesucht, daß Ein- und Austritt des Triebmittels durch die hohle Hauptwelle erfolgt. Dem mit der vorliegenden Erfindung angestrebten Zweck werden diese Ausführungsarten jedoch nicht gerecht. Im ersten Falle ist weder eine Verminderung der Reibung noch eine bessere Ausnutzung der Stoßkraft des Dampfes zu erzielen, da die Steuerscheiben eben ein gewisses Maß von Reibung bedingen und eine andere Eintrittsrichtung des Triebmittels in den Zylinder als senkrecht zum Zylinderdeckel nicht gestatten. Die Verwendun- einer hohlen Welle bringt zwar eine gewisse Verringerung der Reibung mit sich, wenn das Steuerungsorgan in den Hohlraum der Welle verlegt wird.
- Dieser Vorteil wird jedoch dadurch aufgehoben, daß Abdichtungen an einer stark belasteten Welle bei der geringen Entfernung zwischen der Ein- und Austrittsöffnung des Triebmittels nicht von Dauer sind.
- Das Hauptmerkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die an den zugewendeten Stirnflächen offenen Zylinderbündel durch eine feststehende Platte abgeschlossen sind, in welche der für beide Hälften gemeinsame Eintritts- bzw. Austrittskanal für das Triebmittel mündet. Die durch den Wegfall jedes besonderen Steuerungsorgans bedingte Einfachheit der Anordnung erhöht sich weiter dadurch, daß die Umsteuerung der Maschine :m Gegensatz zu den bekannten Bauarten lediglich durch Änderung. des Einströmweges torgenommen werden kann, wodurch das Triebmittel den Weg durch die der betreffenden Schrägfläche der Kurvenbahn entsprechende Eintrittsöffnung nimmt. Die Anordnung gemäß der Erfindung ermöglicht es, durch Schräglage der Eintrittsöffnungen bei gleichzeitiger Neigung zur Horizontalen die lebendige Kraft des Triebmittels in der tangentialen Bewegungsrichtung der Zylinder wirksam auszunutzen, In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform in Fig, i im Vertikalschnitt nach 1-I bzw. II-II der Fig. 2 veranschaulicht.
- Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt und Fig. 3 eine Ansicht der Trägerplatte; Fig. 4. ist ein Schema der Maschine.
- Auf eine an beiden Enden gelagerte Welle i ist in vorliegendem Falle beiderseits eines Mittelträgers 2 je ein aus sieben Kolbenzylindern 3 gebildetes Zylinderbündel aufgekeilt. Die Zylinder sind hierbei einerseits.an einem Tragarm 4., anderseits an einer Platte 5 festg or gegen die Fläche des elegt, welch letztere t' Mittelträgers 2 abdichtet. Die in die Zylinder eingesetzten Kolben 6 tragen an ihren aus den Zylindern vorstehenden Stangen Gleitrollen welche gegen Schrägflächen 8 zur Einwirkung kommen. Die Schrägflächen werden von je 'einem Ringkranz gebildet, der an. jedem Endträger 9 festgelegt ist.
- Der Mittelträger 2 «eist die Dampfeiiiströmung io sowie' den Ausläß i i auf, welche gegabelt sind, so daß von einem gemeinsamen Kanal aus sowohl beide Zylinderbündel gespeist werden als auch die Abfuhr des Triebmittels von beiden Maschinenteilen aus durch einen Kanal bewirkt wird.
- Wie aus der Fig. 3 ersichtlich, ist der gegen die Mündung io' gelegene Teil der Einströmung io entsprechend der tangentialen Be-Wegungsrichtung der Zylinder geneigt. Gleichzeitig verläuft die Mündung unter Erweiterung schräg nach außen (Fig. ,4), so daß die Stoßkraft des Triebmittels voll ausgenutzt wird.
- Der Auslaß i i steht in Verbindung mit einem über einen entsprechenden Teil der Fläche des Trägers :2 verlaufenden Kanal 13, in dessen Verlauf noch ein zweiter Austritt i ix ins Freie führt.
- Aus dem Schema nach Fig. q. ist deutlich zu ersehen, daß je nachdem das Triebmittel auf die der einen oder der anderen Neigungsrichtung der Schrägflächen zugehörigen Kolben zur Einwirkung gebracht wird, die Zylinderbündel in dem einen oder anderen Dreliungssinne beeinflußt werden. Man hat es @?xher in der einfachsten Weise, nur durch Verlegung des Einströmweges zu der einen oder anderen Kolbengruppe, -in der Hand, die Drehungsrichtung des Motors zu ändern.
- Diesem Behufe dient beispielsweise ein Ventil,- welches das Triebmittel je nach Wunsch zti einem auf der einen oder auf der anderen Seite des Höchstpunktes der Kurvenbahn liegenden Einlaß leitet.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜCHE'. r. Kolbenkraftmaschine mit symmetrisch angeordneten, parallel zurHauptwelle liegenden Zylinderbündeln und feststehenden Kurvenbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß die an den zugewendeten Stirnflächen offenen Zylinderbündel durch eine feststehende Platte (2) abgeschlossen sind, in welche der für beide Hälften gemeinsame Eintritts- bzw. Austrittskanal für das Triebmittel mündet.
- 2. Kolbenkraftmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei, den entgegengesetzt verlaufenden Schrägflächen der Kurvenbahn (8) entsprechende Eintrittsöffnungen (io) für das Triebmittel, so daß lediglich durch Änderung des Einströmweges die Kolben auf den nach der einen oder der anderen Richtung geneigten Teil der Schrägfläche. zur Wirkung kommen und derart die Maschine in dem einen -oder anderen Umdrehungssinne in Bewegung setzen.
- 3. Kolbenkraftinaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnungen (io) entsprechend, der tangentialen Bewegungsrichtung der Zylinder geneigt und gleichzeitig schräg nach außen verlaufen, zum Zwecke, die lebendige Kraft des Triebmittels für den Antrieb auszunutzen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT330020X | 1919-04-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE330020C true DE330020C (de) | 1920-12-06 |
Family
ID=3671775
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919330020D Expired DE330020C (de) | 1919-04-19 | 1919-09-02 | Kolbenkraftmaschine mit symmetrisch angeordneten, parallel zur Hauptwelle liegenden Zylinderbuendeln und feststehenden Kurvenbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE330020C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1202642B (de) * | 1961-12-14 | 1965-10-07 | Eduard Woydt Dr Ing | Axialkolbenmaschine (Pumpe oder Motor) |
-
1919
- 1919-09-02 DE DE1919330020D patent/DE330020C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1202642B (de) * | 1961-12-14 | 1965-10-07 | Eduard Woydt Dr Ing | Axialkolbenmaschine (Pumpe oder Motor) |
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