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DE339120C - Vorrichtung zur Messung der Absorptionsfaehigkeit - Google Patents

Vorrichtung zur Messung der Absorptionsfaehigkeit

Info

Publication number
DE339120C
DE339120C DE1919339120D DE339120DD DE339120C DE 339120 C DE339120 C DE 339120C DE 1919339120 D DE1919339120 D DE 1919339120D DE 339120D D DE339120D D DE 339120DD DE 339120 C DE339120 C DE 339120C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vessel
adsorption
tube
way valve
glass
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919339120D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICH HERBST DR
Original Assignee
HEINRICH HERBST DR
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Filing date
Publication date
Application filed by HEINRICH HERBST DR filed Critical HEINRICH HERBST DR
Application granted granted Critical
Publication of DE339120C publication Critical patent/DE339120C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N7/00Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Messung der Absorptionsfähigkeit. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Messung der Adsorptionsfähigkeit, bestehend aus einem kalibrierten Gefäß mit seitlichem Manometerrohr, am unteren Gefäßende sich anschließendem Quecksilbereinführrohr und am oberen Ende befindlicher Rohrleitung zum Adsorptionsgefäß sowie zum Gas- und Vakuumpumpenanschluß.
  • Das Neuheitsmerkmal der Erfindung besteht darin, daß das Adsorptionsgefäß durch Häkchen und Federn drehbar an dem Zuflußrohr befestigt ist sowie eine flache, runde Form und einen in der Mitte leicht nach innen oder außen gedrückten Boden besitzt.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung in Fig. i durch eine Vorderansicht und in Fig. 2 durch eire nach Linie 2-2 der Fig. i geschnittene Seitenansicht.
  • An dem oberen Ende des kalibrierten zylindrischen Glasgefäßes A schließt sich ein T-förmiges Glasrohr mit dem Einweghahn Bi und B2 an. An dem Hahn B2 schließt sich ein nach unten ungebogenes Glasrohr mit dem Schliff C an. Mittels des letzteren ist das zur Aufnahme des Prüfgutes dienende Adsorptionskölbchen D luftdicht angeschlossen. An dem Schliff C sowie an dem Kölbchen D befinden sich je zwei Glashäkchen Cl, an denen zwei Drahtfedern C2 befestigt sind, welche das Kölbchen D halten und den Schliff C während des Versuches drehbar machen.
  • DasAdsorptionskölbchen D hat, von der Seite gesehen, eine flache, runde Form. Die Breite des Adsorptionsgefäßes ist bedeutend größer als die Höhe. Der ebene, runde Boden des Gefäßes ist elastisch. Dies wird dadurch erreicht, daß derselbe in der Mitte leicht nach innen oder außen gekrümmt ist.
  • Durch die fast ebene, leicht geschwungene Bödenfläche von großem Durchmesser wird erreicht, daß sich die Substanz gut und gleichmäßig auf dem Boden verteilt, was für die Bestimmung der Adsorptionsleistung und zur Erhaltung gleichmäßiger Meßergebnisse wesentlich ist. Die Elastizität des Bodens und die Drehbarkeit des Kölbchens D gestattet die Substanz während der Messung durch Klopfen umzulagern, wodurch gute Meßergebnisse erzielt werden.
  • Das Adsorptionsgefäß D ist bis zum Hahn B2 ausgemessen bzw. kalibriert.
  • An dem Einweghahn BI schließt sich der Dreiweghahn E mit den Glasrohransätzen F, G an. Von dem Glasrohransatz F aus geht es zur Hochvakuumpumpe, und von dem Dreiweghahn G aus kann Luft oder das zu untersuchende Gas zugelassen werden. Am unteren Ende des kalibrierten zylindrischen Glasgefäßes A befindet sich der Einweghahn H, an welchem sich das umgebogene Rohr K mit dem zylindrischen Rohr T anschließt. Letzteres läuft in die weitere Kugel W mit dem Mündungsrohr P und dem Zweiweghahn 0 aus, von dem Rohr P geht es zur Vakuumpumpe oder zur Atmosphäre.
  • Am unteren Ende des Glasrohres A sitzt oberhalb des Hahnes H das engere graduierte GlasrohrL, welches nach oben geht und parallel zur Außenwandung des Glaszylinders A läuft.
  • Das Rohr L, welches auch geneigt sein kann, trägt am oberen Ende den Einweghahn M oder ist zugeschmolzen. Bei Ingebrauchnahme der Vorrichtung Nvird das zylindrische Rohr T durch das Mündungsrohr P mit Quecksilber gefüllt, welches durch Öffnen des Hahnes H in das Glasgefäß A bis unterhalb der Einmündung des Rohres L eingelassen wird. Alsdann werden die drei Einweghähne H, B2, 1II geschlossen, der EinweghahnBl wird hierauf geöffnet und der Dreiweghahn F_ mit dem Rohr F in Verbindung gesetzt sowie nunmehr durch letzteres auf Hochvakuum ausgepumpt. Schließlich wird der Einweghahn H langsam geöffnet.
  • Hierdurch gelangt das Quecksilber in das Glasgefäß 4 und das engere Rohr L. Hat das Quecksilber die Marke x erreicht, so "wird der Einweghahn H abgestellt. Das Quecksilber steht, solange Hochvakuum herrscht, in dem Glasgefäß A und dem engeren Rohr L gleich hoch. Nun wird der Atmosphärendruck in dem Glasgefäß A dadurch hergestellt, daß der Dreiweghahn E auf Luft gestellt wird. Hierdureh steigt das Quecksilber in dem engeren Rohr L hoch, und der Apparat ist nunmehr zur Messung gebrauchsfertig, welche in nachstehender Weise erfolgt.
  • Die zu prüfende Substanz wird in KölbchenD genau abgewogen und letzteres mit dem- Prüfgut wieder durch den Schliff C nebst Federn C2 befestigt. Hierauf werden die beiden Einweghähne BI und B2 geöffnet und der Dreiweghahn E mit dem GlasrohransatzF in Verbindung gesetzt; der Einweghahn H ist geschlossen. Alsdann wird das Kölbchen D und das Glasgefäß A auf Hochvakuum ausgepumpt. Nunmehr wird der Einweghahn B2 geschlossen.
  • Durch Umstellen des Dreiweghahnes E wird das Adsorptionsgas in das evakuierte Glasgefäß A eingelassen und der Einweghahn B1 geschlossen. Das zur Messung angewandte Volumen Gas kann man dadurch variieren, daß tnan den Einweghahn H öffnet und durch das Mündungsrohr P Quecksilber aus dem Glasgefäß A heraussaugt.
  • Das Volumen an Gasgefäß A und der Druck y An dem engeren Rohr L wird abgelesen. Als-=iann wird der Einweghahn B2 geöffnet; hierdurch dringt das Gas mit großer Schnelligkeit in das evakuierte Kölbchen D ein. Die Adsorption findet nun statt: das Prüfgut saugt da's Gas in sich ein und der Druck fällt (gemessen im Rohr L) von y auf z. Nach beendeter Adsorption wird wieder Volumen und Druck abgelesen sowie aus dem Unterschied der abgelesenen Drucke und Volumina die adsorbierte Gasmenge berechnet.
  • Zur Bestimmung der Adsorptionsgeschwindigkeit wird gleichzeitig mit dem Öffnen des Einweghahnes B2 eine.Stoppuhr in Gang gesetzt und das Fallen der Quecksilbersäule im Rohr L von y auf z in bestimmten Zeiteinheiten beobachtet.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: z. Vorrichtung zur Messung der Adsorptionsfähigkeit, bestehend aus einem kalibrierten Gefäß mit seitlichem Manometerrohr, am unteren Gefäßende sich anschließendem Quecksilbereinführrohr und am oberen Ende befindlicher Rohrleitung zum Adsorptionsgefäß sowie zum Gas- und Vakuumpumpenanschluß, dadurch gekennzeichnet, daß das Adsorptionsgefäß (D) durch Häkchen (Cl) und Federn (C2) -drehbar an dem Zuflußrohr (C) befestigt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Adsorptionsgefäß (D) eine flache, runde Form und einen in der Mitte leicht nach innen oder außen gedrückten Boden besitzt.
DE1919339120D 1919-10-17 1919-10-17 Vorrichtung zur Messung der Absorptionsfaehigkeit Expired DE339120C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE339120T 1919-10-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE339120C true DE339120C (de) 1921-07-13

Family

ID=6223307

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919339120D Expired DE339120C (de) 1919-10-17 1919-10-17 Vorrichtung zur Messung der Absorptionsfaehigkeit

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE339120C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2692497A (en) * 1949-03-08 1954-10-26 Sinclair Res Lab Inc Adsorption isotherm determination
US2729969A (en) * 1951-04-26 1956-01-10 American Cyanamid Co Method for automatic measurement of surface area and pore volume
US2788657A (en) * 1953-11-20 1957-04-16 American Cyanamid Co Method for surface area and pore volume measurement by desorption

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