DE338997C - Auslauf an Behaeltern fuer koernige oder pulverfoermige Massengueter - Google Patents
Auslauf an Behaeltern fuer koernige oder pulverfoermige MassengueterInfo
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- DE338997C DE338997C DE1919338997D DE338997DD DE338997C DE 338997 C DE338997 C DE 338997C DE 1919338997 D DE1919338997 D DE 1919338997D DE 338997D D DE338997D D DE 338997DD DE 338997 C DE338997 C DE 338997C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G53/00—Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
- B65G53/34—Details
- B65G53/40—Feeding or discharging devices
- B65G53/46—Gates or sluices, e.g. rotary wheels
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Auslauf an Behältern für körnige oder pulverförmige Massengüter; Die Verschlußorgäne der Sammelbehälter an pneumatischen Ascheförderungsanlagen sind schwer dicht zu halten, da es beim Entleeren nicht zu vermeiden ist, daß Asche zwischen die Dichtungsleisten gelangt, diese also einem erhöhten Verschleiß ausgesetzt sind und sehr bald nicht mehr abdichtend aufeinanderpassen. Hiermit sind einesteils Verluste an Druck- bzw. Saugluft verbunden, anderenteils. wird eine Nachverbrennung noch unverbrannter, in der Asche befindlicher Brennstoffe durch die hiermit zusammenhängende Luftzufuhr begünstigt, was ein Zusammensintern der Schlacke und damit die Gefahr einer Verstopfung des Auslasses zur Folge hat.
- Es ist nun bereits vorgeschlagen worden, vor dem eigentlichen Verschluß durch- einen besonderen zweiten Verschluß einen Hohlraum zu bilden und diesen mit der- Saugleitung in Verbindung zu setzen, so daß die Außenluft gewissermaßen abgefangen wird, ehe sie durch den eigentlichen Verschluß in das Massengut eintreten kann. Dann hat aber die Vorrichtung statt eines dichtenden Verschlusses zwei solcher, die Anlage wird also nicht nur teurer, sondern die Konstruktion auch verwickelter. Dies hat zur Folge, daß eine Überwachung des inneren Verschlusses kaum möglich ist, dieser also durch dazwischengeklemmtesMassengut leicht undicht wird oder sich überhaupt nicht mehr vollständig schließen läßt. Der Einfachheit halber wird dann der die Vorrichtung bedienende lllann nur den einen Verschluss schließen. Dann hat aber die ganze Einrichtung ihren Zweck verfehlt.
- Gegenstand der Erfindung ist nun die Lösung derselben Aufgabe, aber unter Einschlagen eines anderen Weges, indem an der Innenseite des Verschlusses ein vom Massengut freier Hohlraum gebildet wird, aus welchem die an der Verschlußstelle gegebenenfalls durchdringende Luft und Gase abgesaugt werden. Im Gegensatz zu der vorgeschlagenen Einrichtung wird also gemäß der Erfindung die Luft nicht schon vor dem Verschluß abgesaugt, sondern es sind vielmehr Vorkehrungen getroffen, um nur im Falle, daß Luft durch den Verschluß hindurchdringt, sie hinter demselben abzusaugen und dadurch unschädlich zu machen. Die Vorteile dieser neuen Lösung gegenüber der bekannten sind zunächst in einer wesentlichen Vereinfachung der Konstruktion zu erblicken, dann aber auch darin, däß infolge des an der Innenseite des einzigen Verschlusses gebildeten Hohlraumes die Dichtungsleisten mit dem Massengut nicht in Berührung kommen, wodurch das Einklemmen von Fremdkörpern zwischen die Dichtungsleisten verhindert und der Verschleiß dieser wesentlich vermindert wird.
- Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. z einen senkrechten Schnitt durch einen Aschesammelbehälter, Fig. 2 den zu Fig. z gehörigen Verschluß in größerem Maßstabe senkrecht geschnitten und Fig: 3 und q. zwei weitere Ausführungsformen des Verschlusses im Schnitt entsprechend Fig. 2. A ist der Behälter, in welchem sich die Verbrennungsrückstände B ansammeln. C ist das Zuführungsrohr für den mit Asche beladenen Luftstrom. D die Austrittsleitung, durch welche die Luft nach Passieren gegebenenfalls vorhandener Lufteiniger zur Luftpumpe gelangt. E ein Verschluß, der als Deckel, Klappe, Schieber oder beliebig anders ausgebildet sein kann. F ist die Dichtungsstelle, die den Eintritt von Luft in den Behälter verhindern soll.
- Der Auslaß ist derartig gestaltet, daß das sich ansammelnde Gut unter Berücksichtigung des diesem eigenen Böschungswinkels einen Hohlraum G (Fig. 2 bis q.) frei läßt, der sich in der. Nähe der Dichtungsstelle F bildet. H ist eine Leitung, die diesen Hohlraum G mit dem oberen Teil des Kessels A oder, wie bei Hl angedeutet, mit der Leitung D verbindet, so daß die Luft, die an der Dichtungsstelle F von außen hindurchtritt, abgesaugt wird, in dem Raum G also der gleiche oder annähernd der gleiche Druck herrscht als in den Rückständen B in der Nähe des Verschlusses. Die -bei F hindurchdringende Luft wird also nicht den Weg durch die angesammelten Rückstände B nehmen, um nach der Saugleitung D zu gelangen. Es können daher auch nicht die eingangs erwähnten Nachverbrennungen vorkommen.
- In dem Rohr H kann ein Absperrorgan J und unter Umständen auch ein mit einer Flüssigkeit angefülltes Schauglas K eingebaut sein, das so konstruiert ist, daß die durch die Leitung H abgesaugte Luft als Luftblasen sichtbar in der Flüssigkeit aufsteigt. Hierdurch kann ohne weiteres nachgeprüft werden, - ob der Verschluß dicht ist oder nicht.
- Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 wird der Hohlraum G durch eine besondere Wand L gebildet, die bis dicht an den Verschluß E herangeführt ist.
- Gemäß Fig. q. schließlich dient zur inneren Begrenzung des Hohlraumes G ein mit Löchern, Schlitzen oder sonstigen Öffnungen versehener Körper M.
- An dem Wesen der Erfindung wird nichts geändert, wenn an Stelle des Vakuumbehälters A ein offener oder ein geschlossener Behälter, in dem4Überdruck herrscht, gewählt wird und unterhalb des Verschlußorgans E zeitweilig oder dauernd ein höherer Druck vorhanden ist als oberhalb des sich im Behälter ansammelnden Materials. An Stelle von Luft können auch andere Gase, z. B. Kohlensäure, als Fördermittel dienen. Ebenso ist es denkbar, oberhalb des Verschlußorgans E einen @ rostartigen oder ähnlich ausgestalteten Abschluß vorzusehen, der nur während des Entleorens in Tätigkeit tritt und den Zweck hat, ; bei einer absatzweisen Entleerung des Behälters das Gut in den Zwischenpausen zurückzuhalten, so daß es unnötig ist, - hierfür j@desmäl das Verschlußorgan E zu schließen. Auf diese Weise wird Zeit gespart und der eigentliche Verschluß geschont.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜcHE: x. Auslauf an offenen oder unter Vakuum oder Überdruck stehenden Behältern für körnige oder pulverförmige Massengüter, bei denen durch Erzeugung eines Unterdruckes in der Nähe des Auslaufverschlusses das Eindringen von Luft in das Massengut verhindert wird, gekennzeichnet durch eine derartige- Ausbildung- der den Verschluß (Schieber E) tragenden Teile, -daß an der Innenseite- des Verschlusses (E) ein vom Massengut (B) freier Hohlraum (G) vorhanden ist, aus welchem die an der Verschlußstelle (F) durchdringende Luft und Gase abgesaugt werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der nach dem Verschlußorgan (E) führende Stützen kurz vor dem Verschlußorgan in der Weise erweitert ist, daß ein ringförmiger, vom Massengut frei gelassener Hohlraum (G in Fig. 2) entsteht.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen = und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaßstutzen (L in Fig. 3) rohrartig in die Erweiterung bis kurz über den Verschluß (E) hineinragt. q.. Vorrichtung nach. Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das in die Erweiterung hineinragende rohrförmige Ende (M in Fi& q.) gelocht, geschlitzt oder in anderer Weise durchbrochen ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch= bis q., dadurch gekennzeichnet, daß in die Leitung (H) ein mit einer Flüssigkeit angefülltes Schauglas (K)- eingebaut ist, das den Durchtritt von Luft oder Gas von dem Hohlraum nach der Luftpumpe durch aufsteigende Blasen kenntlich macht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE338997T | 1919-08-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE338997C true DE338997C (de) | 1921-07-15 |
Family
ID=6223145
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919338997D Expired DE338997C (de) | 1919-08-17 | 1919-08-17 | Auslauf an Behaeltern fuer koernige oder pulverfoermige Massengueter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE338997C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2810609A (en) * | 1952-10-13 | 1957-10-22 | Capital Products Corp | Pneumatic conveyor system |
| DE1296097B (de) * | 1968-01-12 | 1969-05-22 | Capvac Ind Inc | Behaelter fuer eine pneumatisch arbeitende Foerdervorrichtung |
| WO2001029496A1 (de) * | 1999-10-18 | 2001-04-26 | Lurgi Ag | Verfahren zum eintragen körniger feststoffe in einen unter überdruck stehenden behälter |
-
1919
- 1919-08-17 DE DE1919338997D patent/DE338997C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2810609A (en) * | 1952-10-13 | 1957-10-22 | Capital Products Corp | Pneumatic conveyor system |
| DE1296097B (de) * | 1968-01-12 | 1969-05-22 | Capvac Ind Inc | Behaelter fuer eine pneumatisch arbeitende Foerdervorrichtung |
| WO2001029496A1 (de) * | 1999-10-18 | 2001-04-26 | Lurgi Ag | Verfahren zum eintragen körniger feststoffe in einen unter überdruck stehenden behälter |
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