DE338058C - Schutzvorrichtung fuer die Isolatoren elektrischer Gasreiniger - Google Patents
Schutzvorrichtung fuer die Isolatoren elektrischer GasreinigerInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C3/00—Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
- B03C3/34—Constructional details or accessories or operation thereof
- B03C3/66—Applications of electricity supply techniques
- B03C3/70—Applications of electricity supply techniques insulating in electric separators
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Description
- Schutzvorrichtung für die Isolatoren elektrischer Gasreiniger. Es ist bei elektrischen Gasreinigern bel:annt, den Isolator gegen die Einwirkung der Gase zu schützen, z. B. auch durch eine leitende Platte. Vorliegende Erfindung verwendet jedoch hierfür eine andere Ausführungsart, die vor den bekannten Mitteln folgende Vorzüge besitzt: Die Abstände zwischen der Schutzplatte und der die Staubkammer bildenden Wand können ganz wegfallen oder sehr klein gewählt werden. Die Platte hat keine Oberflächenstrahlungsverluste. Eine Einwirkung schädlicher Art auf die Isolatoren und die Gegenelektroden kann nicht stattfinden. Die elektrische Feldverteilung wird günstiger.
- Fig. i zeigt eine Ausführungsmöglichkeit im Querschnitt. i, 2, 3 sind die Isolatoren; 4, 5, 6 sind die Schutzplatten, die erfindungsgemäß aus Isolierstoff, z. B. Porzellan, hergestellt werden.' io sind die sprühenden Elektroden. 1i, 13, 15 sind die Gegenelektroden-Der Gasstrom kann von 7 kommen und nach 16 gehen. Fig. i zeigt verschiedene Ausführungen. Links. ist der günstigste Fall dargestellt. Die Schutzplatte 4 ist am Isolator befestigt, darunter ist in der Mitte ein Gasrohrsystem 9, an welchem die Sprühelektroden io hängen. Bei der mittleren Platte 5 berührt das Gasrohrsystem die Schutzplatte, was natürlich weniger gut ist. Rechts ist ein Fall veranschaulicht, bei welchem die Sprühelektroden io die Schutzplatte 6 durchdringen und erst oberhalb derselben durch die gemeinsame Zuleitung 14, welche durch _ das Loch 25 eintritt, verbunden sind.
- Fig.2 zeigt eine besondere Ausbildung durch eine Art Labyrinthdichtung. Diese Labyrinthe entstehen dadurch, daß der Durchtrittsquerschnitt (Spalt) seine Weite mehrfach ändert. Fig. 3 zeigt -drei Labyrinthe. 16 und 18 sind die Kammerwände, 17 und i g die nicht leitenden Schutzplatten. Fig. 4 zeigt eine Ausführungsart, bei der der äußere Rand der Schutzplatte 22 aus Isolierstoff 21 gebildet ist; 23 ist der Isolator, 2o die äußere Gehäusewand. Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsmöglichkeit, bei der die Platte 25 am Außenkörper befestigt ist, während die Durchführung den Isolator 26 nicht berührt. Fig.7 zeigt eine Platte, die weder an der Wand 33 noch an dem Isolator 36 befestigt ist, sondern von einem besonderen Isolator 35 getragen wird. In diesem Fall , kann die Schutzplatte 34 aus einem Halbleiter, z. B. Holz, Marmor, Beton, hergestellt werden. Die Verwendung eines Halbleiters ist auch dann von Vorteil, wenn die sprühenden Elektroden nur bestimmte Strommengen abgeben dürfen, um z. B. bei leicht explosiven Gasen jede Explosionsgefahr zu verhüten. In diesem Fall würde die Leitung 14 (Fig. i) wegfallen und die Platte 6 aus Halbleitern' bestehen. Fig.6 zeigt die theoretisch ökonomischeste Ausführung. Bekanntlich nimmt die Feldstärke von der Mitte des Isolators 32 nach außen. ab. Dementsprechend kann man die Schutzplatte so weit aus Isolatoren zusammensetzen, als dies der elektrischen Beanspruchung entspricht. Beispielsweise ist bis zum Abstand a Luftisolation, bis d ein guter Iselator, z. B. Porzellan, 3i, bis c ein Halbleiter 30; der äußere Ring 29 kann ein Leiter sein. Natürlich ist auch eine Kombination der vorstehenden Ausführungen möglich, so daß z. B. die Luftschicht in der Mitte liegt. Zweckmäßig wählt man jedoch a, d, c,. e entsprechend der elektrischen Beanspruchung. Die Einrichtung kann sinngemäß auch für elektrisch zu reinigende, nicht leitende Flüssigkeiten verwendet werden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schutzvorrichtung für die Isolatoren elektrischer Gasreiniger, dadurch gekennzeichnet, daß eine nichtleitende, beliebig gestaltete Platte den Isolatorraum gegen den Reinigungsraum ganz oder mit geringem Abstand von, der Gehäusewand abdeckt.
- 2. Schutzplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Halbleiter besteht.
- 3. Schutzplatte nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Isolatoren, Halbleitern und Leitern zusammengesetzt ist. ¢.
- Schutzplatte nach ,Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie an einem oder mehreren Isolatoren befestigt ist.
- 5. Schutzplatte nach Anspruch i, :dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt zwischen Schutzplatte und Gehäusewand treppenförmig ausgebildet ist, um Staubdurchtritt zu verhüten.
- 6. Schutzplatte nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt zwischen Schutzplatte und Gehäusewand LabSrinthdichtung aufweist.
- 7. Schutzplatte nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie "aus einem Halbleiter besteht und die Sprühelektroden trägt, so daß diese nur begrenzte Strommengen erhalten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE338058T | 1919-10-15 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE338058C true DE338058C (de) | 1921-06-13 |
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|---|---|---|---|
| DE1919338058D Expired DE338058C (de) | 1919-10-15 | 1919-10-15 | Schutzvorrichtung fuer die Isolatoren elektrischer Gasreiniger |
Country Status (1)
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- 1919-10-15 DE DE1919338058D patent/DE338058C/de not_active Expired
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