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DE337694C - Apparat zur Erzeugung von Azetylen unter Druck nach dem Doebereinerschen Prinzip - Google Patents

Apparat zur Erzeugung von Azetylen unter Druck nach dem Doebereinerschen Prinzip

Info

Publication number
DE337694C
DE337694C DE1920337694D DE337694DD DE337694C DE 337694 C DE337694 C DE 337694C DE 1920337694 D DE1920337694 D DE 1920337694D DE 337694D D DE337694D D DE 337694DD DE 337694 C DE337694 C DE 337694C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
gas
principle
production
under pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920337694D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE337694C publication Critical patent/DE337694C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H9/00Acetylene gas generators according to Dobereiner's principle with fixed carbide bell

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)

Description

  • Apparat zur Erzeugung von-Azetylen unter Druck nach dem Döbereinerschen Prinzip. Die nachstehend beschriebene Einrichtung ermöglicht die selbsttätigeUnterdrucksetzung eines nach Patent231823 arbeitenden Azetylenapparates.
  • Der technische Fortschritt dieser Einrichtung liegt in der Vereinfachung der Handhabung und der bestmöglichen Vermeidung von Druckschwankungen.
  • Bei Apparaten, welche nach Patent 193667 arbeiten und mit selbsttätiger Druckeinstellvorrichtung versehen sind, fällt der Druck vom zulässigen von o,5 Atm. bei starker Entnahme zeitweilig bis auf o,2 Atm.
  • Diese großen Druckschwankungen sind dadurch bedingt, daß vom Außenraum das Gas ohne j eglicben Widerstand nach der Leitung gehen kann, während das dem Entwicklungsraum entströmende den Durchgang von diesem nach dem- Außenraum passieren muß, so daß der Druckabfall unmittelbar im Außenraum erfolgt und dem im Apparat herrschenden hydrostatischen Druck entgegengesetzt wirkt, wodurch der Zutritt des Wassers zum Karbid wesentlich verzögert wird.
  • Kann jedoch, wie bei der unten beschriebenen Einrichtung, die Entnahme auch aus dem Entwicklungsraum erfolgen. und ist der Durchgang von diesem nach der Leitung größer als der vom Außenraum nach dieser, so erfolgt bei geöffnetem Verschluß die Gasentnahme lediglich aus dem Entwicklungsrauen infolge des geringeren Durchgangswiderstandes, und des nach gleicher Richtung wirkenden hydrostatischen Druckes.
  • Der . Druckabfall wird bei dieser Anordnung kaum größer als derjenige, welcher dein infolge der Expansion des Gases im Außenraum eintretenden entspricht und der durch die Gasraumverminderung in der Glozke, welche bis zum Zutritt des Wassers zum Karbid erfolgt, bedingt ist.
  • Der neue Apparat ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Am Deckel e, welcher den Kessel a gasdicht abschließt, ist die Glocke i, welche den Halter p mit dem Karbid (Beagid) k aufnimmt; angebracht.
  • Über der Glocke i sitzt ein Ventil b, welches durch die Öffnung o des kegelförmigen Ansatzes c an demselben in den Raum der Glocke mündet.
  • Die Gebrauchsleitung l ist durch dieses Ventil mit dem Entwicklungsraum durch die Nebenleitung bei d mit dem Außenrauen verbunden.
  • Neben dem Ventil b sitzt ebenfalls über der Glocke ein Gehäuse q, in welchem sich eine armierte, durch eine Feder f belastete Membran in befindet. Diese Membran betätigt ein Hebelwerk n, 1a, welches an seinem freien Ende eine Gummischeibe g trägt, welche die Öffnung o bei einem den Gebrauchsdruck etwas übersteigenden Druck schließt.
  • Die Arbeitsweise ist derart, daß, wenn bei ordnungsgemäß beschicktem Apparat und nach außen geschlossener Leitung l das Ventil b geöffnet wird, die Lift vom Entwicklungsraum infolge des hydrostatischen Drukkes nach denn Außenraum geht, alsdann Wasser zum Karbid tritt und Gasentwicklung stattfindet. -Die Gasentwicklung geht so lange vor sich, bis der im Kessel sich bildende Druck die Spannung der Feder f überwindet und .die Membran na nach außen drückt, wodurch das freie Ende des Hebels h sich gegen o bewegt und die Gummiplatte g auf die Öffnung o aufgepreßt wird; damit ist die Leitung zwischen Entwicklungs- und Außenraum unterbrochen, das Wasser wird alsdann vom Karbid abgedrängt und die Gasentwicklung hört auf, abgesehen von einer eventuellen Nachvergasung.
  • Wird jetzt nach der üblichen Entlüftung dem Apparat durch l Gas entnommen, so geht zunächst Gas vom Außenraum durch die Nebenleitung bei d in die Gebrauchsleitung, und zwar so lange, bis der Druck der Feder f den Gasdruck auf die Membran; in überwiegt, alsdann bewegt sich das Hebelwerk. gegen seine ursprüngliche Stellung und der Durchgang o wird wieder frei, so daß jetzt die Gasentnahme aus dem Entwicklungsraum erfolgt, und zwar im Gleichgewichtszustand lediglich unter der Einwirkung des hydrostatischen Druckes.
  • Dadurch, daß die Öffnung o wesentlich größer ist als die auf das praktische Mindestmaß bemessene Öffnung d, wirkt der Druckunterschied zwischen der Gebrauchsleitung und den Apparaträumen infolge der ungleichen Leitungswiderstände von o und d im Sinne des im Apparat herrschenden hydrostatischen Druckes, so daß das Wasser bes Üffnen von o sofort wieder zum Karbid tritt, bei gleichbleibender Entnahme sich kein f@berschuß an Gas bildet, der nach dem Außenraum ginge und Druckerhöhung veranlaßte und nur Gas entsprechend der Entnahme erzeugt wird.
  • Ist die Gasentnahme schwankend, so daß augenblicklich mehr-Gas erzeugt als entnommen wird, so schließt sich infolge der Drucksteigerung die Öffnung o, und es wird als--dann dem Außenraum bis zur Wiederöffnung von o Gas entnommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zur Erzeugung von Azetylen unter Druck nach dem Däbereinerschen Prinzip mit einer Verbindungsleitung zwischen dem Entwicklungs- und dem Außenraum, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Gebrauchsleitung angeschlossene Verbindungsleitung nach dem Entwicklungsraum einen größeren Durchgang als nach dem Außenraum hat, und daß die Verbindungsleitung zwischen diesen Räumen bei einem ,gewissen Druck von einer durch eine Membran betätigten Klappe nach dem Entwicklungsraum verschlossen wird.
DE1920337694D 1920-02-26 1920-02-26 Apparat zur Erzeugung von Azetylen unter Druck nach dem Doebereinerschen Prinzip Expired DE337694C (de)

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DE337694T 1920-02-26

Publications (1)

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DE337694C true DE337694C (de) 1921-06-06

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DE1920337694D Expired DE337694C (de) 1920-02-26 1920-02-26 Apparat zur Erzeugung von Azetylen unter Druck nach dem Doebereinerschen Prinzip

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