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DE337674C - Vorrichtung zur Herstellung von Ringgeflecht in Bandform - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Ringgeflecht in Bandform

Info

Publication number
DE337674C
DE337674C DE1920337674D DE337674DD DE337674C DE 337674 C DE337674 C DE 337674C DE 1920337674 D DE1920337674 D DE 1920337674D DE 337674D D DE337674D D DE 337674DD DE 337674 C DE337674 C DE 337674C
Authority
DE
Germany
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rings
row
last
links
base plate
Prior art date
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Expired
Application number
DE1920337674D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE337674C publication Critical patent/DE337674C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F31/00Making meshed-ring network from wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Ringgeflecht in Bandform. Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung von Ringgeflecht in Bandform, wie sie in der Edelmetallindustrie zur Herstellung von Damenhandtaschen u. dgl. Verwendung findet.
  • Die Vorrichtung besteht gemäß der Erfindung darin, daß die Ringglieder der zuletzt gebildeten Ringreihe vermittels einer schwingbaren Lageplatte und einer sich einseitig hinter die Ringglieder legenden Halteleiste während der nacheinander .erfolgenden Einführung der in bekannter Weise einzeln vorgeformten Ringglieder der neu zu bildenden Ringreihe in horizontaler Lage gehalten und nach Fertigstellung der neuen Ringreihe während des Umschaltens der Lageplatte durch die Halteleiste um einen halben Glieddurchmesser weitergeschaltet werden.
  • Dadurch wird erreicht, daß die neuen vorgeformten Ringglieder sicher in die Ringe der letzten Ringreihe eingeführt werden können und nach Fertigstellung derselben vorn wieder Platz für die Gliedbildung einer neuen Ringreihe geschaffen wird. Infolgedessen kann die mit dieser Neuerung versehene Maschine eine hohe Tourenzahl erhalten und in ihrer Leistung gesteigert werden.
  • Da immer je zwei Ringreihen unter einem bestimmten Winkel kreuzweise gegeneinanderliegen, muß die Lageplatte, auf welcher das fertige Geflecht aufliegt, abwechselnd in einem entsprechenden Winkel einmal über und einmal unter die Horizontalebene geneigt werden, damit die Glieder der- letzten fertigen Ringreihe zur Aufnahme neuer Glieder einer neuen Reihe eine horizontale Lage einnehmen können. Die Halteleiste ist über der Lageplatte derart angeordnet, daß sie sich parallel zur Drehachse derselben zwischen die einander entgegenstehenden Ringe der letzten Ringreihen einschiebt und letztere auf der Lageplatte festhält. Infolge des Ineinandergreifens der einzelnen Ringreihen wird durch das Aufsetzen der Halteleiste auf das fertige Geflecht den zwei bis drei letzten Ringreihen eine gerade Richtung gegeben, wodurch sich auch gleichzeitig die einzelnen Ringe der letztgebildeten Ringreihe von selbst auf einen gleichmäßigen seitlichen Abstand einstehen.
  • Die Halteleiste besteht aus einem Lineal mit gerader Unterkante. Sie besitzt gegenüber anderen bisher üblichen Halteorganen den Vorzug, daß sie nicht in die einzelnen Ringe eingreift und daher auch ein Aufreißen der Fugen und sonstige Formveränderungen der Ringglieder verhütet. Im Vergleich zu anderen Haltevorrichtungen, bei welchen für jedes einzelne Ringglied ein besonderes Halteorgan in Form eines Häkchens, einer Gabel, Öse o. dgl. erforderlich ist, stellt die Halteleiste in ihrer einfachen Ausführungsform eine wesentliche Verbesserung dar, steht der Gliedbildung nicht hindernd im Wege und gewährleistet somit ein fehlerfreies Arbeiten.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung schematisch erläutert.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht der Lageplatte in der unteren Schrägstellung, Fig. z in der oberen Schrägstellung.
  • Die verstellbare Lageplatte b ist mit dem fertigen Geflecht a, dessen Ringreihen in 'bekannter Weise kreuzweise ineinander eingehängt sind, derart schräg gelagert, daß die Ringglieder der letzten Ringreihe horizontal liegen. Das durch die Zange d vorgeformte Ringglied der neu zu bildenden Ringreihe e wird durch je zwei benachbarte Ringglieder der letzten Ringreihe c von unten nach oben hindurchgeschoben und mittels des Fugers f und des Dornes g in bekannter Weise zu einem fertigen Ringglied geformt. Bei der Bildung der einzelnen Ringglieder wird das ganze Geflecht gegenüber-den ortsfesten Werkzeugen in bekannter Weise absatzweise fortbewegt, und zwar durch Schaltung des auf der Zeichnung punktiert angegebenen, die Drehachse m tragenden Schlittens y mittels der Zahnstange s, auf die eine auf der Zeichnung nicht dargestellte -Klinke jedesmal nach Beerdigung eines neu gebildeten Ringgliedes zur Wirkung kommt.
  • Die Halteleiste h, welche sich von oben zwischen zwei der letzten Ringreihen schiebt, gibt dem Geflecht auf der Lageplatte eine gerade Richtung parallel zur Drehachse ?n und hält die Glieder der letzten Ringreihe in gleichmäßigem, seitlichem Abstande derart geordnet, daß ein sicheres und fehlerfreies Einschieben eines vorgeformten Ringgliedes (e, Fig. z, bzw. k, Fig. 2) in zwei benachbarte Ringglieder der letzten horizontal liegenden Ringreihe erreicht wird.
  • Sobald eine Ringreihe fertiggestellt ist, wird die Lageplatte b um ihre Achse in die entgegengesetzte Schräglage umgestellt (Fig.2), und die Halteleiste h rückt in horizontaler Richtung unter Verschiebung des fertigen Geflechtes so weit von den Gliedbildungswerkzeugen d und f ab, daß für die Bildung einer neuen Gliedreihe Platz geschaffen ist. Durch die Verschiebung des Geflechtes hat die zuletzt gebildete Ringreihe inzwischen eine neue Lage eingenommen und ist durch die Neigung der Lageplatte in die horizontale Stelle gebracht worden. Sobald die Halteleiste h nach mehrmaligen Umschaltungen in die auf Fig. r angedeutete Lage P vorgerückt ist, ist sie nicht mehr imstande, den letzten Ringreihen für die Aufnahmeneuer Ringglieder den erforderlichen Halt zu geben. An ihre Stelle tritt daher von oben eine zweite Halteleiste, welche die Stellung h einnimmt und wieder durch die erste Halteleiste ersetzt wird, sobald sie in der Stellung p angelangt ist.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: z. Vorrichtung zur Herstellung von Ringgeflecht in Bandform, dadurch gekennzeichnet, daß eine schwingbare Lageplatte (b), die das bereits fertiggestellte Geflechtstück trägt, eine solche geneigte Lage einnimmt, daß die Glieder der letzten Ringreihe (c, Fig. z, bzw. e, Fig. 2) wagerecht liegen, und daß eine zwischen die letzten Ringreihen greifende Halteleiste (h) die richtige Lage der letzten Ringreihe gegenüber den das Einfügen neuer Glieder bewirkenden Werkzeugen (f, d, g) sichert und nach Neubildung von Gliedern einer Reihe eine Verschiebung des ganzen Geflechtes auf der Lageplatte von den Werkzeugen fort bewirkt, worauf die Lageplatte ihre Neigung wechselt, so daß wiederum die Glieder der zuletzt gebildeten Ringreihe (e) eine wagerechte Lage einnehmen und in richtiger Stellung zur Aufnahme neuer Glieder (h) bereitliegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (na) der um eine Mittelebene nach oben und unten ausschwingenden Lageplatte (b) nahe am Ort der Gliedherstellung sich befindet, und daß die Halteleiste (h) nach Zurücklegung eines gewissen Schaltweges außer Wirkung kommt und eine andere Halteleiste in Tätigkeit tritt, die die ursprüngliche Lage der früheren Leiste einnimmt.
DE1920337674D 1920-01-27 1920-01-27 Vorrichtung zur Herstellung von Ringgeflecht in Bandform Expired DE337674C (de)

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Publications (1)

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